Heft: PR 1942
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR: 0
Report Nr. :

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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Raumschiffe
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Risszeichnung
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
12 - Aphilie
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
16.10.2006
Letzte Änderung:
23.11.2017

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1919 / 1988 / 2109 / 2134 / 2416
Computer / Kommentar:
   1920   2035   2076   2108   2109
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Q-V 130 - 133
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
SOL
Alias
SOL

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Fernraumschfff der Menschheit, nach der BASIS das mächtigste: Raumfahrzeug, über das die Terraner je verfügt haben. Das Kombinations-Träger-Schlachtschiff der GALAXlS-Klasse besteht aus drei Einheiten. Die eigentliche SOL ist das zylinderförmige Mittelteil mit Triebwerkswulst und einer Länge und Durchmesser von je 1.500m. In ihm ist die Hyperinpotronik SENECA untergebracht. Die beiden SOL-Zellen (Trägerschlachtschiffe der GALAXIS-Klasse) sind am Mittelteil mit dem Heck angekoppelt. Jeweils 2.500m - im Durchmesser, bilden sie mit ihm eine Hantel von insgesamt 6.500m Länge. Alle drei Einheiten sind für sich voll fernraumflugfähig und können je nach Erfordernis voneinander abgekoppelt werden. Die SOL wurde im Jahr 3540 vollendet, obwohl ihre Konstruktionspläne schon vorlagen, bevor die Erde in den Mahlstrom der Sterne versetzt wurde. Das Baumaterial besteht vorwiegend aus Ynkelonium-Terkonit-Verbundstahl mit einem Schmelzpunkt von über 100.000° Celsius.
 
Geschichte der SOL:
3540: Verlassen der von der Aphilie beherrschten Erde mit Perry Rhodan, dessen Vertrauten und Spezialisten und ca. 10.000 immunen Menschen an Bord; Abenteuer in der Galaxis Balayndagar und im Dakkardim-Ballon.
3581: Erreichen der heimatlichen Galaxis
3582: Erneuter Aufbruch und Suche nach der Erde
3586: Übergabe des Schiffes durch Perry Rhodan an die Solaner
Die folgenden 204 Jahre sind gekennzeichnet vom allmählichen Zerfall der Ordnung an Bord und dem Auftreten elitärer Gruppen, die schließlich die Gründung der SOL-Arbeitsgemeinschaft (SOLAG) bewirken. Demokratische Zustände herrschen nicht mehr. Die SOLAG, an ihrer Spitze der High Sideryt, regiert diktatorisch über eine ständig anwachsende Zahl von Solanern. Ein Kastensystem wird eingeführt, die Mitglieder der SOLAG in sechs Wertigkeiten eingestuft: Magniden (Brüder und Schwestern der  1.Wertigkeit - nur dem H.S. unterstellt), Vystiden (2. Wertigkeit - Offiziere und Soldaten), Ahlnaten (3.Wertigkeit - Leh-rer und Priester), Pyrriden (4.Wertigkeit - Beibootbesatzungen, Landetrupps zur Rohstoffbeschaffung auf Planeten), Troiliten (5.Wertigkeit - geheimnisumwitterte Gruppe, von der niemand weiß, ob sie wirklich existiert) und Ferraten (6. Wertigkeit - Arbeiter, unterste Stufe). Alle anderen Bewohner des Schiffes sind "einfache Solaner" ohne Rechte, Buhrlos und Halbbahrlos, Bordmutanten (körperlich mutierte Kinder von strahlungsverseuchten Ferraten-Pärchen) und die Extras (an Bord genommene Außerirdische).
3791: Eine Handvoll Buhrlos entdeckt den Arkoniden Atlan im Raum treibend, der sofort den Kampf gegen die unmenschlichen Zustände aufnimmt, erschüttert darüber, was aus den großen Erwartungen der Solaner geworden ist. Sein Gegenspieler ist der H.S. Chart Deccon, nach dessen Tod mit Breckcrown Hayes ein Mann das Ruder übernimmt, der Atlans Zielen gegenüber aufgeschlossen ist. Es gibt vielerlei Probleme zu bewältigen, so u.a. die "Wiederherstellung" SENECAS, die Abwehr innerer und äußerer Bedrohungen. Die SOLAG wird aufgelöst, die Diktatur abgeschafft. Es gibt zu dieser Zeit ca.100.000 Wesen an Bord. Nach erneuter zwanzigjähriger Odyssee erreicht die SOL den Raumsektor Varuhagher-Ghynust, nimmt die erste Ladung Spoodies auf und fliegt Kran an (Eintreffen im Krandhor-System am 16.9.3811). Sie wird zum Spoodie-Schiff. (Anm.d.Red.: Diese Odyssee der SOL wurde in der ATLAN-Serie ab Bd.500 geschildert).
Das Wrack der SZ-2 wird im Jahr 343 Herzog Lugos (= 424 NGZ) auf dem Planeten Kranenfalle gefunden. 425 NGZ kehrt Atlan mit der SOL zur Erde zurück. Ein Jahr später Sturz durch den Frostrubin nach M82, dort Wiedervereinigung mit SZ-2. Letzte Mission der SOL 429 NGZ zum Urstandort des Frostrubins, danach Abschied und Aufbruch in unbekannte Weltraumtiefen.
 
(Rißzeichnung in PR 9 Auflage 4-5 und PR 800 / 1000 - Report 63 / 1329 und PR 688 Auflage 4-5)


Quellen: PR-Lexikon III - Q-V Seite 130 - 133
Beschreibung 2 - Autor:

Die SOL ist das Fernraumschiff der Terraner und vermutlich das Schiff, das weiter geflogen ist als jedes andere Produkt der Milchstraßen-Zivilisationen. Quasi jeder Kubikzentimeter an Bord atmet kosmische Geschichte …
 
Allgemeines
Ursprünglich wurde sie als militärisches Trägerschiff und Flaggschiff konzipiert. Der terranische Generalstab hatte eine Studie in Auftrag gegeben, um den neuen Herausforderungen zu begegnen, denn die Solare Flotte drang immer weiter ins All vor. Daher musste das bisher teure und personalaufwändige Flottenkonzept überarbeitet werden.
 
Offizielle Typenbezeichnung der SOL ist die eines Kombinations-Träger-Schlachtschiffs der UNIVERSUM-Klasse. Die Konstruktionsunterlagen des zur damaligen Zeit wohl mächtigsten Raumschiffs der Menschheit wurden noch zu Zeiten des Solaren Imperiums erstellt. Das Schiff selbst wurde allerdings erst 3540 im Mahlstrom in den lunaren Werften fertig gestellt.
 
Siehe auch:
Liste der Kommandanten der SOL
 
Aufbau
Das Schiff wurde überwiegend aus Ynkelonium-Terkonit-Verbundstahl hergestellt. (PR 700)
 
Die eigentliche SOL ist das zylinderförmige Mittelteil, das einen Durchmesser von 1500 Metern hat und ursprünglich eine Länge von 1500 Metern besaß. Bei einem von Cairol II initiierten und von 1-Korrago überwachten Umbau in der Kosmischen Fabrik MATERIA um etwa 826 NGZ wurden zwei Seitenflansche, die so genannten SOL-Flansche an die SOL montiert, so dass das Mittelteil nun eine Länge von 3000 Metern aufweist.
 
Ein Ringwulst von 800 Meter Breite und 400 Meter Höhe zieht sich um die SOL. Im Zentrum wurde die Hyperinpotronik SENECA innerhalb einer 500 Meter durchmessenden Kugel im Zentrum des Mittelstücks stationiert, deren Leistungsfähigkeit an NATHAN heranreichen sollte. (PR 701) Im Mittelteil befinden sich auch die Hauptleitzentrale sowie (während der Herrschaft der SOLAG) die Klause des High Sideryt.
 
Die beiden SOL-Zellen 1 und 2, beides 2500 Meter durchmessende Kugelraumer der UNIVERSUM-Klasse, sind an den beiden Enden der SOL angekoppelt, SZ-1 mit dem Heck, SZ-2 mit dem Bug. (PR 700) Somit hat das komplette Raumschiff eine Gesamtlänge von ursprünglich 6500, nach etwa 826 NGZ dann 8000 Metern. Durch den Umbau hat die SOL nun ein Gesamtvolumen von 17,6 Milliarden Kubikmetern und eine Masse von 3,67 Milliarden Tonnen. (PR 2440)
 
Anmerkungen: Abweichend von PR 700 zeigt die Risszeichnung von Bernard Stoessel eine SOL, deren SZ-1 und SZ-2 jeweils mit dem Heck am SOL-Mittelteil angedockt sind.
 
Zwei andere Quellen beschreiben die beiden SOL-Zellen als Ultraschlachtschiffe der GALAXIS-Klasse, was aber als Autorenfehler gelten kann. (PR 2287, S. 41 und PR 1985, S. 16)
 
Aufgrund seiner ungewöhnlichen Form wird es auch als Hantelraumer bezeichnet. Diese Kombination aus mehreren Raumschiffen zählt zu den Verbundraumern.
 
Alle drei Einheiten der SOL sind jeweils für sich voll fernraumflugfähig und können je nach Erfordernis voneinander abgekoppelt werden. (PR 701) Gemeinsam mit der nicht unbedeutenden Beibootflotte, ergibt sich daraus eine kaum zu überschätzende strategisch-taktische Flexibilität mit ungeheurer Schlagkraft.
 
Versorgungseinrichtungen
Für die Versorgung der Besatzung mit pflanzlichen Nahrungsmitteln dienen Hydroponiken nach dem Prinzip der intensiven Hydrokultur und Algentanks. Durch diese Tanks ist es möglich, mit geringstem Arbeitsaufwand und Platzbedarf so viel Nahrung wie möglich herstellen zu können. (Atlan 521)
 
Als Nahrungsmittel dient an Bord der SOL auch Syntho-Fleisch. Die großen Fleischfabriken an Bord arbeiten nach drei unterschiedlichen Prinzipien. Beim ersten Verfahren dienen Wasser, Luft, chemisch reine Mineralstoffe und ähnliches als Grundstoffe. Aus diesen wird dann Fleisch synthetisiert. Dieses Verfahren ist äußerst kostspielig und verbraucht viel Energie. (Atlan 523)
 
Das zweite Verfahren zieht natürliche Rohstoffe, wie beispielsweise Pflanzen, als Basis für die Verarbeitung heran. Diese Rohstoffe bestehen bereits aus so genannten essentiellen Aminosäuren, die nur noch umgearbeitet werden müssen. Beispielsweise ist schon vor langer Zeit auf Terra aus Soja-Bohnen Synthesefleisch erzeugt worden. (Atlan 523)
 
Das dritte Verfahren ist das aufwändigste aber auch einfachste. Dabei werden tierische Zellen zu unbegrenztem Wachstum angeregt. Eine kleine Gruppe Zellen aus Schnitzelfleisch reicht beispielsweise aus, um daraus Tausende von Tonnen ähnlichen Fleisches zu produzieren. Die Synthofleischfabrik stellt eine vorprogrammierte Strukturunterlage bereit, auf der das betreffende Spezialgewebe sauber ausgezüchtet werden kann. Es muss dann nur noch die Geschmacksrichtung und die äußere Form ausgewählt werden. Auf diese Weise können Frikadellen bis zu Zanderfilets hergestellt werden, solange die benötigten Zellkulturen bereitgestellt werden können. Ohne ein paar Zellen echten Hühnerfleisches lassen sich keine Hühnerfilets züchten. (Atlan 523)
 
Die Synthonahrung bildete die Nahrungsgrundlage auf der SOL. Frische Nahrung konnte man nur mit Geld kaufen. Auf diese Weise bildete Geld ein allgemeines Regulativ an Bord und sorgte auch für einen Anreiz, das eigene Nahrungsangebot zu verbessern. (PR 791)
 
Sicherheitseinrichtungen
3582 gab es insgesamt 90 Schutzräume, die im Alarmfall von allen aufgesucht werden mussten, die keine unmittelbare Funktion währenddessen im Schiffsbetrieb ausführten. (PR 765)
 
Freizeiteinrichtungen
Obwohl man beim Bau der SOL an die Einrichtung von einigen Solarien, Einkaufstraßen, Theatern, Restaurants, Sportstadien und sogar an die Standesämter und Scheidungsgerichte gedacht hatte, so war sie ursprünglich nicht als Generationenschiff konzipiert. Bereits während der Aufnahme der Bevölkerung von Carrent-Fort musste man Probleme der Unterbringung lösen. (PR 701, S. 29) So wurde rasch mit der Einrichtung von Freizeiträumen begonnen. Dabei handelte es sich um Bars, Cafés, Fitnessräume und andere Möglichkeiten, sich zu entspannen und zu amüsieren. Dies war notwendig geworden, nachdem klar war, dass die SOL jahrelang unterwegs sein würde. (PR 710)
 
In den Erholungszentren und Freizeitparks wird das Prinzip der gemäßigten Hydrokultur angewendet, um den Pflanzen das Wachstum zu ermöglichen. (Atlan 521)
 
Bekannte Freizeiteinrichtungen
  • Bobo's Planet (PR 2109)
  • Stardust-Halle (PR 773)
  • Universum (Atlan 533)
 
Medien
Es gab eigene Fernsehsender und andere Medieneinrichtungen auf der SOL, die die Besatzung stets auf dem Laufenden hielten und Unterhaltungsprogramme anboten. Manche Medienvertreter brachten es dabei sogar zu einer gewissen Berühmtheit wie etwa Vesper Nightingale.
Bekannte Medieneinrichtungen
  • SOL-Gazette (PR 788)
  • SOL-Vision (um 3580) (PR 769)
  • SOLtv (PR 2108)
 
Technische Spezifikationen
Triebwerke
Erstausstattung 3540
Die SOL verfügte anfangs über vier verschiedene Triebwerksarten. Für den Start gab es Feldtriebwerke, durch die eine starke Beschädigung des Start- und Landeplatzes vermieden wird.
 
Der ursprüngliche Unterlichtantrieb der SOL basiert auf Protonenstrahltriebwerken. Der Treibstoff wird mit 98% Lichtgeschwindigkeit ausgestoßen. Die beiden SOL-Zellen erreichten eine maximale Beschleunigung von 730 km/s2 und der Mittelteil eine maximale Beschleunigung von 600 km/s2. Im Verbund erreichte das Kombinationsraumschiff eine maximale Beschleunigung von 683 km/s2. Der Treibstoff für die Protonenstrahltriebwerke wurde in Form von NUGAS-Brennstoffkugeln mitgeführt.
 
Für intragalaktische Flüge dienten ursprünglich Lineartriebwerke aus insgesamt 12 Ultrakompakt-Waringer-Konvertern mit einem Überlichtfaktor von 5,12×106 und einem Aktionsradius von 15.000.000 Lichtjahren. Die Gesamtreichweite der Lineartriebwerke betrug also 30.000.000 Lichtjahre. Für intergalaktische Flüge diente ein Dimesextatriebwerk mit einem Überlichtfaktor von 4,8×109. (PR-Computer 714)
 
Falls ein Notfall-Überlichtmanöver ausgeführt werden musste, so war dies bei der Geschwindigkeit von bereits 10.000 km/s durchführbar. Allerdings bedeutete es eine immense Belastung für die Triebwerke. (PR 701, S. 37)
 
3582 bis 3583
Während des Aufenthalts der Kelosker an Bord der SOL konnte von 3582 bis 3583 auf keloskische Technik (Septim-Parallelspurtriebwerk) zurückgegriffen werden. (PR 769 – PR 801)
 
ab 425 NGZ
Um 425 NGZ wurden Dimesextatriebwerk und Lineartriebwerk durch einen Metagrav-Antrieb ersetzt.
 
ab 826 NGZ
Bei dem Umbau 826 NGZ auf der Kosmischen Fabrik MATERIA wurde der Metagrav-Antrieb durch einen Hypertakt-Antrieb ersetzt.
 
ab 1331 NGZ
Durch die Hyperimpedanz hat der Hypertaktantrieb nur noch Schrottwert. Ab 20. Juni 1332 NGZ ist die SZ-1 wieder in der Lage, mit Protonenstrahltriebwerken auf Sublicht zu beschleunigen. Mit Hawk-I-Konvertern wird der Überlichtfaktor von 15.000 um 1339 NGZ auf einen Wert von 750.000 gebracht.
Mit den konfiszierten Rohstoffen und Geräten der Terminalen Kolonne TRAITOR stellt der Haluter Blo Rakane die Wiederherstellung der Energieversorgung für den Hypertaktantrieb in Aussicht. (PR 2330, PR 2331)
 
ab 1345 NGZ
Nach Vorstudien an einer Hypertakt-Korvette wurde eines der drei Hypertakt-Triebwerke durch das Salkrit wieder in Betrieb genommen. Aufgrund der niedrigen Energieversorgung konnten nur geringe Überlichtfaktoren erreicht werden.
Nach der Besetzung durch die Kolonne wurden mit zusätzlichem Salkrit auch die anderen Hypertakt-Triebwerke in Betrieb genommen. Der maximal erreichbare Überlichtfaktor betrug 1,8 Millionen.
Nach der Eroberung der SOL durch Kirmizz am 22. September 1345 NGZ wurde die Leistung der Antriebssysteme durch den Einbau von 18 Energiekernen weiter gesteigert.
 
Energieversorgung
Erstausstattung 3540
Die ursprüngliche Energieversorgung erfolgte durch Nug-Schwarzschild-Reaktoren, deren Entwicklung bereits im Jahre 3525 begann. Der Brennstoff wurde in Form von NUGAS-Brennstoffkugeln mitgeführt. (PR 701, S. 16) In den Lagerhallen herrschte Schwerelosigkeit, wodurch das Gewichtsproblem der Treibstoffkugeln gelöst war. Um deren Masse zu bändigen, wurden Fesselfelder eingesetzt. (Atlan 519, PR 737)
 
Jede Treibstoffkugel hatte ein Gewicht von 200.000 Tonnen und ein Volumen von 5,8 m³. (Atlan 519, PR 737)
 
3540 kam es nicht mehr zum Einbau einer NUGAS-Gewinnungsanlage. Erst 3582 konnte auf Ovarons Planet eine NUGAS-Gewinnungsanlage, die ein Fragmentraumer für die SOL mit sich führte, im Mittelteil eingebaut werden. (PR 771)
 
Laut PR-Computer 737 erreicht ein Reaktor durch eine Einschussrate von 1 kg Protonen pro Sekunde 9×1016 Watt. Da 15% der Leistung für die Aufrechterhaltung der Nugas-Schwarzschild-Reaktion sowie 10% der Leistung für andere Sekundärprozesse benötigt wurden, betrug der Wirkungsgrad 75% und ein Reaktor hatte eine Nettoleistung von 67,5 Milliarden Megawatt.
 
Anmerkung: Diese Daten weichen von den Originalwerten aus PR 701 (pro Kraftwerk achthundert Milliarden Megawatt im Normalbetrieb, für maximal 45 Sekunden tausendsechshundert Milliarden Megawatt) als auch von den identischen Werten in PR 741 (Eine Sol-Zelle mit 12 Kraftwerken. 9,6 Billionen Megawatt im Normalbetrieb, für maximal 45 Sekunden 19,2 Billionen Megawatt) ab.
 
Im Jahre 3791 sorgten pro SOL-Zelle zwölf Nug-Kraftwerke mit je acht Schwarzschildreaktoren mit je mehr als 100 Milliarden Megawatt Leistung für die Energieversorgung. Im Mittelteil arbeiteten 64 Schwarzschildreaktoren, die in acht Nug-Kraftwerken angeordnet waren. Die Gesamtleistung aller Großreaktoren lag bei 25,6 Billionen Megawatt. Für den Notfall waren 40 Fusionsmeiler installiert. Das gesamte gewaltige Energiepotential konnte für 55 Sekunden durch Überschreitung der Belastungs- und Sicherheitsgrenzen noch einmal verdoppelt werden. (Atlan Taschenheft 2)
 
ab 425 NGZ
Um 425 NGZ erfolgte die Umstellung der Energieversorgung auf Hypertrop-Zapfer.
 
ab 826 NGZ
Nach dem Umbau 826 NGZ kamen Permanentzapfer zur Energiegewinnung zum Einsatz.
 
ab 1331 NGZ
Durch die Hyperimpedanz hatten die Hypertropzapfer nur noch Schrottwert. Auch mussten vorerst die Nug-Schwarzschild-Reaktoren abgeschaltet werden.
 
Durch mitgelieferte Daten wurden drei Daellian-Meiler-Prototypen gebaut und Mitte 1339 NGZ in Betrieb genommen.
 
Die Untersuchung der von TRAITOR erbeuteten Rohstoffe und Geräte ergab Hinweise auf Möglichkeiten der Wiederinbetriebnahme des Permanentzapfers. (PR 2330, PR 2331)
 
ab 1345 NGZ
Nach der Einnahme durch die Terminale Kolonne wurde das Schiff mit Energiekernen und 3 Supratron-Generatoren ausgestattet. Die Leistung dieser Kerne wird mit insgesamt 7,38×1019 Watt angegeben. Sie verblieben auch nach der Befreiung der SOL im Schiff, während die zu Bomben umfunktionierten Supratron-Generatoren demontiert werden mussten. (PR 2419, PR 2441)
 
Offensive Bewaffnung
Erstausstattung 3540
Die weiterentwickelten Transformkanonen der SOL erreichten ein Kaliber von 6000 GT. Erstmals konnten nicht nur Fusionsbomben, sondern auch neuartige komplexere Bombentypen wie die Moluk-Strahlbombe (Desintegratorbombe) und die Quintadimbombe eingesetzt werden. (PR 701)
Gelenkt wurden die Geschütze durch Feuerleitrechner, die direkt mit SENECA verbunden waren. Sie galten als besonders sicher und waren zusätzlich in Räumen untergebracht, die durch Energiebarrieren geschützt waren und nur durch Roboter oder besonders autorisierte Personen betreten werden konnten. (PR 791)
Kontrolliert auf ihre Funktionstüchtigkeit wurden die Geschütze von der Abteilung Feuersicherung. Dies geschah vor allem durch computerunterstützte Simulationen. (PR 791)
 
ab 1311 NGZ
370 Transform-Zwillingstürme bis zu einem Maximalkaliber von 6000 GT.
350 Impulsgeschütze
230 Desintegratorgeschütze
60 Paralysatoren
 
Defensive Bewaffnung
Erstausstattung 3540
Die SOL verfügt über Paratronschirme und HÜ-Schirme. (PR 701)
 
ab 1311 NGZ
Die SOL verfügt über das komplette Niveau von Schutzschirmen, inklusive HÜ- (3-fach) und Paratronstaffeln (4-fach) sowie einen Virtual Imager.
 
ab 1345 NGZ
Die Kolonne verbaut zusätzlich drei Supratronische Projektoren für einen Dunkelschirm und eine Fraktale Aufriss-Glocke. Sie gehen während der Befreiung der SOL wieder verloren.
Detaildaten des SOL-Mittelteils
8 NUG-Kraftwerke mit je 8 Nug-Schwarzschild-Reaktoren = 64 gesamt
12 NUG-Protonenstrahltriebwerke
70 Transformzwillingsgeschütze
50 Impulsgeschütze
30 Desintegratorgeschütze
10 Narkose- und Paralysegeschütze
 
Die NUGAS-Produktionsanlage, die der SOL gestattete, auch während des Fluges Treibstoff aufzunehmen, wurde erst 3582 eingebaut. (PR 771)
 
Verbindungselemente zwischen Mittelteil und SOL-Zellen
Mittelteil und SOL-Zellen werden durch robotische Gewinde zusammengehalten, die über Prozessrechner gesteuert werden. In je zwölf Zylinderschächten befinden sich sieben Meter durchmessende Verankerungsschrauben, die in Rotation versetzt werden und so die Verbindung zwischen den drei Teilen der SOL lösen. Die jeweiligen Schächte dieser Gewinde sind hermetisch abgeriegelt, im Verbundflug herrscht in ihnen ein Druck von etlichen tausend Atmosphären. Die Atmosphäre in den Schächten besteht aus Xenon, einem Edelgas, das nicht mit anderen Stoffen reagiert und korrosionsverhindernd wirkt. Die Zellen können innerhalb von Sekunden abgekoppelt werden, genauso wie sie mit Hilfe der Rechner innerhalb von Sekunden wieder zusammengefügt werden können. (PR-Computer 787, PR-TB 171)
 
Unbekannte Artefakte in den SOL-Flanschen
Die beiden SOL-Flansche enthielten vor ihrer Zerstörung Fertigungshallen, Quartiere, einen fortgeschrittenen Ortungsschutz, eine Sammlung verschiedenster Exponate aus dem ganzen Universum und noch einige andere Räumlichkeiten. Seit den Explosionen, hervorgerufen durch das fehlgeschaltete SOL-HIRN, bestehen die SOL-Flansche innen praktisch nur noch aus Schlacke, Schrott und Trümmern. Nur der Permanentzapfer und der Hypertakt-Antrieb sind intakt geblieben.
 
Seitdem wurden von der Schiffsmannschaft, besonders den Dookies, dort verschiedene unerklärliche Phänomene beobachtet: Klopfzeichen, obwohl niemand in der Nähe ist, nebelhafte Geistererscheinungen. Von einem Tag auf den anderen kann sich die Raumsituation derart ändern, dass nun ein Trümmerberg dort liegt, wo am Vortag ein Gang war, und dass nun ein Gang ist, wo am Vortag eine Wand war. Besonders ausgeprägt waren diese Phänomene während des Flugs der SOL durch den veränderten Hyperraum des Sektors CLURMERTAKH. Während ihrer Arbeit sind die Dookies auf verschiedene unbekannte Objekte gestoßen:
 
  • unbekanntes Aggregat mit halborganischem Suggestivverteidigungssystem: entdeckt während des Flugs der SOL in das Torm-Karaend-System in Segafrendo; in einer Panikreaktion mit einem Thermostrahler zerstört
  • gazellenartige Leiche mit Bewusstseinsfragmenten im Gewebe: entdeckt in Segafrendo; in einem Tresor der SOL unter Verschluss
  • kristalline Blütenblätter von circa 50 cm Größe: wurden zusammen mit gazellenartiger Leiche gefunden; entmaterialisiert, als Leiche berührt wurde
  • Metallstange mit subatomaren Maschinen und psionischer Aura: entdeckt in Segafrendo; in einem Tresor der SOL unter Verschluss
  • grüne Energiekugel von circa 30 cm Durchmesser: entdeckt von einem Techniker während des Flugs der SOL durch den Sektor CLURMERTAKH, Zeuge starb, bevor er berichten konnte; verschwunden
  • Schalen eines circa 80 cm großen Eis: entdeckt von den Dookie-Schatztauchern während des Flugs der SOL durch den Sektor CLURMERTAKH; Verbleib unbekannt
  • dreibeiniger, (halb-)intelligenter Kopffüßer, der kleine borstige Pfeile aus seinen Beinen abfeuern konnte: entdeckt von den Dookie-Schatztauchern während des Flugs der SOL durch den Sektor CLURMERTAKH; bei Kontakt mit einem Paralysestrahl verbrannt
  • leere Nekrophore: entdeckt von zwei jugendlichen Mom'Serimern während des Flugs der SOL nach Wassermal; mittels Bordgeschützen in den Hyperraum geschleudert
  • Kosmokraten-Krieger Sershan Contagi Peiragon: entdeckt im Halo Wassermals; vom Guten Geist von Wassermal Tagira mitgenommen
  • KÖCHER Cairols II: entdeckt im April 1312 NGZ von Alaska Saedelaere; von Cairol III im 1. Thoregon selbst zerstört
 
Während der Generalüberholung der SOL von 1325-1329 NGZ wurden die Trümmerzonen vollständig gesäubert. Die bei der Arbeit gefundenen weiteren Unbekannten Artefakte wurden an einen geheimen Ort auf Luna gelagert und untersucht.
Detaildaten der SZ-1 und SZ-2 (jeweils)
12 NUG-Kraftwerke mit je 8 Nug-Schwarzschild-Reaktoren = 96 gesamt
24 NUG-Protonenstrahltriebwerke
150 Transformzwillingsgeschütze
150 Impulsgeschütze
100 Desintegratorgeschütze
25 Narkose- und Paralysegeschütze
 
Anmerkung: Die technischen Angaben in den Risszeichnungen weichen leider zum Teil deutlich von den Angaben in den Heften ab. Laut PR 741 hat eine Solzelle zum Beispiel nur 60 Transformkanonen wie klassische Ultraschlachtschiffe.
 
SZ-2 Geschichte
Die SZ-2 ist genauso wie die SZ-1 ein eigenständiges Kugelraumschiff von 2500 Metern Durchmesser. Sie wurde anfangs von dem Emotionauten Senco Ahrat gesteuert, von Perry Rhodan befehligt und von SENECA unterstützt. (PR 701)
 
Die SZ-2 ist ein in sich geschlossenes Raumschiff. Es kann sich also von der SZ-1 und dem Mittelstück trennen und alleine weiterfliegen, da es auch ein in sich geschlossenes Nahrungsproduktionssystem besitzt. (PR 701)
 
Von dieser Möglichkeit machte Rhodan schon bei dem Start der SOL Gebrauch. Er holte 10.000 Siedler als Besatzungsmitglieder auf die SOL, die er, um sie vor der Aphilie zu schützen, vorsorglich auf den Planeten Carrent-Fort gebracht hatte. (PR 701) Des Weiteren trennte er die SZ-2 ein weiteres Mal von der SOL, als er mit der SZ-1 und dem Mittelstück auf Last Stop landete. Das war eine weise Entscheidung, denn die SZ-1 konnte danach vorerst nicht mehr starten. (PR 710)
 
Das »Geisterschiff« in der Milchstraße
Die SZ-2 flog unter dem Kommando von Ras Tschubai und Senco Ahrat deswegen getrennt mit 4000 Mann Besatzung in die heimatliche Milchstraße und baute ihren Paratronschirm so um, dass sie aussah wie ein Geisterschiff. Die Besatzung machte so den Menschen unter Zuhilfenahme des Vhrato-Kultes Mut und schuf fast zwei Jahre eine Legende. Erstmals kam es Mitte August 3580 zu einem Zusammenstoß mit einer Flotte der Überschweren im Caldohra-System, die den Schweren Kreuzer DOOGEN des NEIs in Bedrängnis gebracht hatten. Niemand wusste, dass es sich um die SOL handelte. (PR 706)
 
Im Dezember 3580 griff die SZ-2 aktiv in die Konferenz ein, die zur Bildung der GAVÖK führte und rettete vermutlich ihren erfolgreichen Ausgang. Als der Anti Kerson Paarunoc die Konferenz an die Laren verraten wollte und mit seinem Schiff floh, wurde er von der SZ-2, getarnt in ihrem Schattenschirm, abgeschossen. (PR 725)
 
Zu einem unbekannten Zeitpunkt rettete die SZ-2 die Kolonisten von New Terra vor einem Angriff der Überschweren. Den Kolonisten gab sich Ras Tschubai zu erkennen, weil er Kontakt mit Atlan aufnehmen wollte. Außerdem brauchte die SZ-2 dringend Treibstoff. Es gab allerdings nur 3 Planeten, wo die Aufnahme von Treibstoff für so große Raumschiffe möglich war. Deshalb wurden sie von den Laren zu einer Falle umgebaut. (PR 736) Doch durch die unerwartete Hilfe des Vario-500 gelang es der SZ-2 Anfang 3581, auf Olymp 162 NUGAS-Kugeln zu erbeuten und so den Treibstoffvorrat wieder aufzufüllen. (PR 737)
 
Wenig später hörte man, dass Perry Rhodan beim Planeten Tomalkeyn aufgetaucht sein sollte und versuchte, Kontakt herzustellen. Doch die SZ-2 wurde sofort von SVE-Raumern angegriffen und floh. Danach sollte Perry Rhodan angeblich nach Enjock kommen, doch Ras Tschubai fand heraus, dass es sich um eine Nachahmung der MARCO POLO handelte besetzt mit Doubles und so konnte sich die SZ-2 wiederum in Sicherheit bringen. (PR 739)
 
Die SZ-2 begab sich daraufhin zum Treffpunkt Simonsklause im Zentrumsbereich der Milchstraße, um sich mit Atlan zu treffen. Dieser fürchtete inzwischen um die Sicherheit des NEIs, da der Wissende Kor Kalmeck in die Hände der Laren gefallen war und bat Ras Tschubai und Senco Ahrat, die falsche MARCO POLO mit der SZ-2 abzuschießen. Die beiden erklärten sich einverstanden. Unterwegs wurde die SZ-2 auf dem Planeten Jota Großer Berg festgehalten, konnte sich jedoch befreien. Danach vernichteten sie die falsche MARCO POLO. (PR 741) Danach begab sich die SZ-2 in die Provcon-Faust, wo sie auf die Rückkehr der SZ-1 wartete. Im Oktober 3581 wurden die Schiffsteile wieder zusammengefügt. Die wiedervereinigte SOL begab sich dann wieder in die Milchstraße. (PR 752)
 
Auf der Suche nach der Erde
3582 kehrte die SOL in den Mahlstrom der Sterne zurück, doch Terra war verschwunden. Daraufhin nahm sie Kurs mit unbekanntem Ziel und gelangte schließlich in die Galaxie Dh'morvon. Hier wurde sie direkt von den Raumschiffen der Tbahrgs in Empfang genommen und freundlich zu ihrem Heimatplaneten Xumanth geleitet. Um vor Überraschungen sicher zu sein, trennte sich die SZ-2 unter Atlans Kommando jedoch vor der Landung und blieb in sicherer Entfernung vom Planeten im Weltraum zurück. (PR 773)
 
Als die Tbahrgs für Tage den Funkverkehr zwischen den gelandeten Segmenten und der SZ-2 unterband, führte Atlan schließlich einen wohlkontrollierten Angriff auf eine unbewohnte Gegend durch, um klarzumachen, dass man eine Gefangenschaft der Besatzung am Boden nicht tolerieren würde. (PR 774)
 
Einige Zeit später kam es zu einer Raumschlacht mit den Feyerdalern im Kaylaandor-System. Dabei trennten sich die drei Segmente der SOL. (PR 787)
 
Auch beim ersten Aufeinandertreffen mit den Hulkoos wurde die SOL getrennt. Während das Mittelteil in die Courstebouth-Wolke flog, banden die beiden Kugelzellen die Streitkräfte der feindlichen Flotte außerhalb der Wolke. Nach der erfolgreichen Eroberung des COMP wurde das Schiff wieder vereint und floh. (PR 790)
 
In den Händen der SOLAG
Anfang Oktober 3791 waren die Basiskämpfer gezwungen, sich vor dem sich verändernden Giftwall in die SZ-2 zurückzuziehen. Dies kam dem High Sideryt Chart Deccon sehr entgegen. SENECA erhielt von Deccon den Befehl, die Abkopplung der SZ-2 durchzuführen. Die Positronik hielt sein Vorhaben nicht für richtig und wollte auf die SZ-2 verlegt werden. Die Trennung wurde durchgeführt, zumal der High Sideryt versicherte, dass die SZ-2 der SOL in gleich bleibendem Abstand von 20 Kilometern folgen sollte. Den Wunsch der Rebellen nach einer Wiederankopplung würde er zu gegebener Zeit erfüllen – allerdings zu seinen Bedingungen. (Atlan 536)
 
Mit Unterstützung der Bordpositronik der SZ-2 gelang es Atlan und den Basiskämpfern, durch Vakuumtunnel die um die Stützpunkte der Rebellen befindlichen Kristallmassen, die aus dem Giftwall entstanden waren, von der Sauerstoffversorgung abzuschneiden und zu vernichten. Atlan forderte die Wiederankopplung der SZ-2. Er versprach, dass die Rebellen den Widerstand aufgeben und sich in die Bordgemeinschaft der SOL eingliedern wollten. Die Gefahr, die von den Kristallmassen ausgegangen ist, existiert nicht mehr. Somit besteht kein Grund für den High Sideryt, die SZ-2 nicht wieder anzukoppeln. Innerlich empfindet Chart Deccon Hochachtung für die Kaltschnäuzigkeit des Arkoniden. Äußerlich ließ er sich davon allerdings nichts anmerken. Obwohl die Magniden den psychologischen Schachzug Atlans erkannt hatten, erteilte Deccon SENECA den Befehl, die SZ-2 anzukoppeln. Neben der Vernichtung der Kristallmassen und der Kapitulation der Basiskämpfer war der Beweis erbracht worden, dass alle drei Teile der SOL getrennt voneinander operieren konnten. Das Manöver konnte als voller Erfolg für beendet erklärt werden. Die Basiskämpfer feierten mit viel Alkohol die Rückkehr in das normale Bordleben. (Atlan 536)
 
Operation in Flatterfeld
Chart Deccon vereinbarte mit Atlan, dem Arkoniden die SZ-2 zu überlassen, um in der Kleingalaxie Flatterfeld Erkundungen vorzunehmen. Am Nachmittag des 19. Oktober 3791 löste sich die SZ-2 von der SOL und nahm Kurs auf Flatterfeld. Palo Bow fungierte als Kommandant, unterstützt von Brooklyn und Breckcrown Hayes. Zu Atlans Begleitern zählten neben Bjo Breiskoll und Argan U auch Sternfeuer, Federspiel und die fünf Molaaten. (Atlan 537)
 
Am 20. Oktober erreichte die SZ-2 ein Sonnensystem am Rand der Galaxie. Dort wurden unverständliche Hyperimpulse aufgefangen, die aus dem östlichen Teil Flatterfelds stammten. Ein offener Sternhaufen wurde näher untersucht. Die SZ-2 wurde in einem Orbit um den 32. Planeten des Bluewhite-Systems geparkt. Eine Space-Jet mit Atlan, Breckcrown Hayes, Sternfeuer und Federspiel wurde ausgeschleust. Das Beiboot wurde zwischen den Asteroiden von Flugkörpern verfolgt. Hayes gelang es, die Space-Jet in den interplanetarischen Raum entkommen zu lassen. Doch auch die SZ-2 wurde von atomaren Sprengkörpern angegriffen, die von dem Planeten abgefeuert wurden, in dessen Orbit sich der Raumer befand. Ein Traktorstrahl zog die Jet durch eine Strukturlücke in einen Hangar der SZ-2. Der Kugelraumer zog sich aus dem System zurück. Das Ziel war 537 Lichtjahre entfernt – die Quelle der Hyperfunkimpulse. (Atlan 537)
 
Mit zwei Linearetappen erreichte die SZ-2 die Ostseite Flatterfelds. Raumstationen wurden geortet, die ein Raumgebiet abriegelten. Am 23. Oktober versuchte die SZ-2 zwischen zwei der nur wenigen Lichtjahre voneinander entfernten Stationen durchzuschlüpfen. Obwohl die Solzelle geortet wurde, erfolgte keinerlei Reaktion der Erbauer der Stationen. Altan ließ Funkkontakt herstellen, um den Grund für die Missachtung zu erfahren. Mel Yasgard meldete sich aus der Station Merdot. Als Atlan die Skulptur eines Ysteronen beschrieb, brach der Pluuh die Verbindung abrupt ab. Fünf Raumschiffe tauchten aus dem Linearraum auf und rasten auf die SZ-2 zu. Aus Merdot wurden weitere Einheiten ausgeschleust. Die 35 Schiffe der Pluuh begannen den Kugelraumer einzukreisen. Störfelder machten den Kontakt zur SOL unmöglich. Die Pluuh feuerten Warnschüsse ab, um die SZ-2 an der Flucht zu hindern. Zwei der Angreifer gingen auf Kollisionskurs und verhinderten so den Eintritt der SZ-2 in den Zwischenraum. Palo Bow aktivierte die HÜ- und Paratronschirme. Nach einigen Treffern meldete sich Yasgard wieder über Hyperfunk. Die SZ-2 erhielt Landeerlaubnis für einen Planeten der Pluuh. Eine Pluuha kam gewissermaßen als Lotsin an Bord. Mehrere pluuhische Raumschiffe begleiteten in relativ geringem Abstand die SZ-2. Brooklyn gelang es, die SOL zu kontaktieren und Chart Deccon eine Nachricht zukommen zu lassen. Die SZ-2 landete auf einem kleinen Raumhafen auf Worsian IV. (Atlan 537)
 
In der Sperrzone
Der Ysterone Girgeltjoff wurde an Bord genommen und in einem Hangar untergebracht. Um den Ysteronen kümmerten sich Argan U, Sanny und Bjo Breiskoll. Um Einzelheiten über den Wirkungsbereich der Ysteronen zu erfahren, ließ Atlan ununterbrochen eine Bitte nach Kontaktaufnahme an die Pluuh senden. Als der Arkonide die Versuche schon einstellen wollte, meldete sich Lotir Pall. Widerstrebend übermittelte der Pluuh die Koordinaten des Sektors der Ysteronen auf der gegenüberliegenden Seite Flatterfelds. Ein Sperrgürtel umgab das ellipsoide Raumgebiet, das zwölf Lichtjahre lang war und einen maximalen Durchmesser von sieben Lichtjahren aufwies. Die Wachstationen der Pluuhs waren angewiesen worden, die Solzelle-2 passieren zu lassen und dem Schiff den Durchtritt durch die Sperre zu ermöglichen. (Atlan 540)
 
Palo Bow fragte bei Chart Deccon nach, ob die SZ-2 zur SOL zurückkehren sollte. Der High Sideryt ordnete an, dass sich an Atlans Vorschläge zu halten war. Der Arkonide befahl daraufhin den Flug zur Region der Ysteronen. Dort wurden der Solzelle-2 von den Pluuh Informationen überspielt, um dem Schiff die Durchquerung der Barriere mit 98%iger Wahrscheinlichkeit unbeschädigt zu ermöglichen. (Atlan 540)
 
Die Pluuh öffneten einen 40 Lichtminuten langen Korridor, den die Solzelle-2 mit 75% Lichtgeschwindigkeit durchfliegen sollte. Ein plötzlich vor dem Schiff auftauchender wirbelnder Trichter brachte die Antigravaggregate an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Die Solzelle-2 trug allerdings keine nennenswerten Schäden davon. (Atlan 540)
 
Die Antennen der Solzelle-2 fingen Hyperimpulse auf, die zwischen dem vermuteten Standort des Ysterioon und dem Raumsektor außerhalb des Sperrgürtels gesendet wurden, in dem die SOL wartete. Anscheinend hatte sich der Hantelraumer oder eines seiner Beiboote mit einer Tantar angelegt. Atlan änderte seinen Plan. Er wollte nun einen erdähnlichen Planeten innerhalb des Sperrgürtels der Pluuh ausfindig machen. Diese Welt sollte als Basis für den Vorstoß mit kleineren Einheiten zum Ysterioon dienen. Der zweite Planet einer gelben Sonne vom Soltyp schien geeignet zu sein. Die SZ-2 landete auf Break-2. (Atlan 540)
 
Absturz über Kranenfalle
Am 7. Oktober 226 NGZ stürzte die SZ-2 über Kranenfalle ab. Die Betschiden Surfo Mallagan, Brether Faddon und Scoutie entdeckten das Schiff im Jahre 424 NGZ, mussten den Planeten jedoch wenig später schon wieder verlassen. (PR 1014, PR 1015) Die SZ-2 wurde erst wieder 425 NGZ von den Kranen aufgefunden und reaktiviert. Am 6. Dezember 426 NGZ traf die SZ-2 unter dem Kommando des Kranen Tomason im Vier-Sonnen-Reich der Sooldocks ein und wurde mit der restlichen SOL wiedervereint.
 
Beibootflottille
Erstausstattung 3540
Laut Risszeichnung waren auf der SOL bei Indienststellung stationiert:
267 Leichte Kreuzer
BRITTAX (Atlan 534)
HAVAMAL (PR 787)
POLLUX (Atlan 535)
SEIDENRAUPE (PR 788)
S-LK 14 (KLONDIKE) (PR 747)
SC-17 (LA PALOMA) (PR 745)
SZ-1-K5 (BRESCIA) (PR 714)
SZ-1-9 (PR-TB 171)
SZ-1-13 (PR 753)
SZ-1-16 (JAYMADAHR) (PR-TB 198)
SZ-1-18-LK3 (MARIACHI) (PR 730)
SZ-1-29 (KOLTEY) (PR 751)
SZ-1-K5 (BRESCIA) (PR 714 - PR 716)
SZ-1-PI-23 (SCAYMAN) (PR 750 S. 36)
SZ-2-47 (PR 760)
SZ-2-48 (PR 760)
SZ-2-49 (PR 760)
964 Korvetten
K-XVI (PR 804)
MARDER II (robotgesteuertes Transmitterschiff) (PR 701)
SK 10 (Atlan 533)
SK 11 (Atlan 533)
SZ-1-11 (PR 710)
SZ-1-26 (CINDERELLA) (PR 710)
SZ-1-611 (PR 726)
945 Space-Jets (verschiedene Typen)
BUTTERFLY
DÄUMLING
GHOST (PR 754)
SJ-S 67 (PR 717)
SK 11 (Atlan 533)
WINNETOU (PR 755)
2750 Lightning-Jets (nur SOL und SOL-Zellen)
2785 Shifts (nur SOL und SOL-Zellen)
 
Spezialraumschiffe
VULCAN - siganesisches Aufklärungsschiff, getarnt als Meteorit (PR 701)
Hinzu kommen mehrere Tausend Lightning-Jets und Shifts, die sich als Beiboote auf den Leichten Kreuzern, Korvetten und Space-Jets befinden.
 
Anmerkung: Eventuell war der Risszeichner ähnlich wie bei der Anzahl der Transformkanonen(s.u.) etwas sehr großzügig. Die beiden SOL-Zellen sind als Ultraschlachtschiffe der UNIVERSUM-Klasse eine Weiterentwicklung der TRÄGER-Klasse. Die MARCO POLO verfügte über deutlich weniger Beiboote als in der Risszeichnung für die SOL-Zellen angegeben werden, nämlich 50 Leichte Kreuzer, 50 Korvetten und 500 Lightning-Jets.
 
Nach 3792 einschließlich Neukonstruktionen
Während der Herrschaft der SOLAG herrschten in der SOL Stagnation und Niedergang. Das Schiff konnte nur mühsam instandgehalten werden, neue Beiboote wurden irgendwann nicht mehr konstruiert. Das änderte sich erst nach dem Ende der SOLAG im März 3792.
 
Im Mittelteil der SOL sind zehn Leichte Kreuzer in zwei Hangars untergebracht. Die Hangars liegen einander gegenüber in den Außenbezirken des Ringwulsts. (Atlan 533)
 
Als Antriebe dieser Kreuzer dienen je Schiff sechs NUG-Triebwerke sowie zwei Kompakt-Waringer mit einer Gesamtreichweite von drei Millionen Lichtjahren. Als Bewaffnung sind drei Transformkanonen mit einer Abstrahlkapazität von 1000 Gigatonnen an Bord, davon zwei in den Polkuppeln und eine auf der fünften Etage über dem Ringwulst. Die Besatzung setzt sich aus 60 Personen zusammen. (Atlan 533)
 
Leichte Kreuzer:
  • ANDORRA (Atlan 594)
  • ANTOFAGASTA (neu Oktober 3792) (Atlan 575)
  • CHAIL (Atlan 619)
  • COONEY (Atlan 601)
  • HAGGARD (Atlan 601)
  • HALO (Atlan 601)
  • NAMENLOS (Atlan 619)
  • OSERFAN (Atlan 597)
  • STERNENSILBER (Atlan 601)
  • STARBUCK (PR 601)
  • TRASH CAN (neu einige Monate vor Februar 3808) (Atlan 634)
  • SZ-2-2 (HORNISSE) (Atlan 588)
  • SZ-2-14 (ULTRAHEXE) (Atlan 597)
  • SZ-2-15 (FERNWEH) (Atlan 597)
  • SZ-2-16 (STERNLOK) (Atlan 597)
  • SZ-2-18 (KONTERMANN) (Atlan 609)
  • SZ-2-22 (GIRGELTJOFF) (Atlan 597)
 
Korvetten:
  • DISCOVERER (neu 3804) (Atlan 578)
  • MT-K-9 BANANE (Atlan 619)
  • MT-K-20 FARTULOON (Atlan 610)
  • SZ-1-K-22 (HAUDEGEN) (Atlan 580)
 
Space-Jets:
  • BLINDER VOGEL (Atlan 621)
  • CRICKET DELTA (Atlan 620)
  • SJ-81 COLUMBUS (Atlan 574)
 
ab 1311 NGZ
Die SOL besitzt in ihrer Gesamtheit nun folgende Beiboote:
118 Leichte Kreuzer, davon 60 mit Solonium-Hülle. 3 verfügen über ein Hypertakt-Triebwerk (Solonium-Hypertakt-Kreuzer):
ATLANTIS (PR 700)
SOL-KR-110 SUSHI
TATI
156 Korvetten, davon 55 mit Solonium-Hülle. 8 verfügen über ein Hypertakt-Triebwerk.
365 Space-Jets, davon 145 mit Solonium-Hülle. 6 verfügen über ein Hypertakt-Triebwerk.
934 Flugpanzer vom Typ Shift
 
Anmerkung: Auf in großen Beibooten stationierte Einheiten wird nicht eingegangen. Deshalb sind diese Zahlen als absolut anzusehen.
 
Geschichte
Die Aphilie
Beginn der Legende
Während sich die Erde im Mahlstrom der Sterne befand, sollte die SOL unter anderem dazu dienen, die Position der heimatlichen Milchstraße zu bestimmen und diese anzufliegen. Allerdings kamen diesen Plänen die Aphilie und der Putsch der Aphiliker um Reginald Bull, der durch einen Defekt seines Zellaktivators der Aphilie erlegen war, im Jahre 3540 dazwischen. (PR 700)
 
Da es den Aphilikern zu riskant war, Perry Rhodan und seine Getreuen zu exekutieren (es gab immer noch zu viele Immune), verfielen sie auf die Idee, diese als »personae non gratae« von der Erde zu verbannen. Da die Aphiliker auf die spezielle Strahlung der Sonne Medaillon angewiesen waren, hatten sie keinen Verwendungszweck für die SOL und schoben die Gruppe Immuner um Perry Rhodan mitsamt dem Schiff ab, das für viele Menschen ein Symbol der Hoffnung für die Rückkehr in die Heimat darstellte. (PR 700)
 
Am 10. Juli 3540 brach die SOL aus dem Mahlstrom der Sterne auf, um die heimatliche Milchstraße zu erreichen. Fast alle Vertrauten von Perry Rhodan waren mit an Bord (siehe Besatzungsliste 3540). Als Piloten fungierten Senco Ahrat und Mentro Kosum. Da die insgesamt etwa 1000 Besatzungsmitglieder für den Betrieb des Schiffes viel zu wenig waren, ließ Rhodan den Planeten Carrent-Fort im Malibu-System anfliegen, wo 10.000 Raumfahrer, Wissenschaftler und Techniker mit ihren Familien an Bord genommen wurden, die bereits 3500 dort von Perry angesiedelt worden waren, um im Notfall bereit zu stehen. (PR 701)
 
Die Kinder dieser Familien sorgten für eine große Umstellung des Bordbetriebs, denn Perry hatte schlicht vergessen, dass es sie geben musste nach dieser langen Zeit. Es wurden eilig Kindergärten und Schulen eingerichtet und der Bordplan so eingerichtet, dass es den Eltern regelmäßig möglich war, nach ihren Sprösslingen zu sehen. Insgesamt kamen 1800 Kinder an Bord und leiteten so die Entwicklung zum Generationenraumschiff ein. Um zu verhindern, dass die SOL aus allen Nähten platzte, wurde festgelegt, dass vorerst jede Familie höchstens zwei Kinder haben durfte. (PR 701)
 
Ein siganesisches Kommandounternehmen besorgte das in Hochenergie abgespeicherte Wissen NATHANS für SENECA. Da die Aphiliker die Koordinaten der Milchstraße gelöscht hatten, startete die SOL zu einer ungewissen Reise. (PR 701)
38 Jahre lang suchte die SOL danach nach den Koordinaten der heimatlichen Milchstraße. Dabei landete sie so gut wie nie und machte nur die notwendigsten Zwischenstopps zur Aufnahme von Nahrung, Rohstoffen und Energie, so etwa den Planeten QUASITERRA IV oder Tolot III. Als erstes wurden außerdem Erholungsbereiche geschaffen, wo die Mannschaft sich von der Arbeit erholen konnte, eine Notwendigkeit, die vorher nicht bestanden hatte. In dieser Zeit wurden gut 10.000 Menschen auf der SOL geboren, die sie wegen des langen Aufenthaltes im Weltall als ihre Heimat zu betrachten begannen. (PR 710)
 
In Balayndagar und im Dakkardimballon
Am 3. Juli 3578 fand man mithilfe des SPARTAC-Teleskops die Position der heimatlichen Milchstraße, die allerdings noch weit entfernt war. Bevor die lange Reise angetreten wurde, wollte man deshalb noch einmal der Mannschaft ermöglichen, sich die Füße auf einem Planeten zu vertreten und Vorräte aufnehmen. Dafür suchte man sich einen Planeten in der Kleingalaxis Balayndagar aus, der Last Stop getauft wurde. (PR 710)
 
Durch den SENECA-Donner, eine Falle der Kelosker, die behaupteten, dass die SOL bei einem Start von Last Stop explodieren würde, wurden die SZ-1 und die SOL auf dieser Welt festgehalten. (PR 710)
 
Perry Rhodan schickte am 9. Juli 3578 die SZ-2 unter dem Befehl von Ras Tschubai und Senco Ahrat allein in die Milchstraße. (PR 710)
 
Wegen der hoffnungslosen Lage der SOL desertierte die Besatzung der CINDERELLA (PR 710), beschädigte unabsichtlich das Altrakulfth und verursachte dadurch den Untergang von Balayndagar. (PR 712)
 
Die Kelosker verbündeten sich mit SENECA, um das Shetanmargt in Sicherheit bringen zu können. Sie kaperten die BRESCIA, die eigentlich ausgeschickt worden war, um Kontakt mit den Keloskern herzustellen. Joscan Hellmut und die Emraddin-Kinder versuchten, dies zu verhindern, scheiterten jedoch. (PR 715) Trotzdem konnte Perry Rhodan die Übernahme der SOL abwehren. (PR 716) Schlussendlich bildeten Perry Rhodan und die Kelosker eine Allianz. Der Rechenmeister Dobrak wurde vom untergehenden Planeten Sorgh abgeholt und brachte das Shetanmargt an Bord, das sich daraufhin mit SENECA vereinigte und die Möglichkeiten der Biopositronik erheblich erweiterte. Der SOL gelang es nicht, dem Untergang Balayndagars zu entfliehen und flog daher in die Große Schwarze Null. Dabei fanden beim Einflug 114 Besatzungsmitglieder den Tod. Trotzdem gelang es Dobrak gemeinsam mit den Emraddin-Kindern, eine sichere Passage durch einen Dimensionstunnel zu finden. Es kam aber in den kritischen Phasen, in denen es schien, dass die SOL verloren war, zu insgesamt 21 Suizidversuchen, von denen 7 erfolgreich waren. Besonders die Solaner empfanden die mögliche Zerstörung ihrer Heimat als traumatisches Ereignis. (PR 717)
 
Das Schiff machte einen Zeitsprung und landete am 3. Januar 3581 im Dakkardimballon, wobei die Besatzung während dieser Zeit nicht bei Bewusstsein war. Kurz darauf meldete sich ES und bestätigte Rhodan, dass er kurz davor sei, ein weiteres der Sieben Siegel zu brechen. Der Dakkardimballon wurde von einem unbekannten raumfahrenden Volk beherrscht und Rhodan beschloss, vorsichtig Kontakt aufzunehmen. Eine losgeschickte Korvette mit Gucky, Fellmer Lloyd, Alaska Saedelaere und Icho Tolot wurde von den Unbekannten sofort eingefangen und auf den Planeten Dreitgsisch gebracht. Dort offenbarten sich die Fremden als Zgmahkonen und Fellmer Lloyd las in ihren Gedanken, dass sie alle anderen Völker des Dakkardimballons umgebracht hatten. Die vier Gefährten flohen und stießen auf den Spezialisten der Nacht Olw. Diesen brachten sie zurück zur SOL. (PR 726) Die SOL verbarg sich währenddessen wochenlang in den Auswüchsen des Dakkardimballons, die aufgrund der sechsdimensionalen Strahlung besonders gefährlich waren. Immer wieder kam es zu merkwürdigen Phänomenen wie etwa temporären Projektionen, die vor allem die Solaner beunruhigten. (PR 729)
 
Mit dem gekaperten Tunnelschiff MORGEN, einem Spezialschiff der Zgmahkonen, konnte ein Einsatzkommando in der Galaxie der Laren das Beraghskolth entwenden (PR 731), das als Zusatztriebwerk in die SOL eingebaut wurde. Bei der Montage und Justierung kam es zu Dimensionseinbrüchen und merkwürdigen Phänomenen, was den Solgeborenen große Sorgen bereitete. Unter anderem steigerte sich auch die Aggressivität einzelner Besatzungsmitglieder, was sogar zum ersten Mord auf dem Schiff führte. (PR 742) Bis das Beraghskolth betriebsbereit war, musste sich die SOL vor den Nullbewahrern in den zottenartigen Auswüchsen des Dakkardimballons verstecken und wurde schließlich in einer kleineren Blase eingeschlossen, während die MORGEN in die Sechste Dimension gezogen wurde. Py und Olw begaben sich deswegen auf eine Außenmission mit speziell gefertigten Anzügen, um einen Weg zurück in den großen Dakkardim-Ballon zu finden, was ihnen schließlich auch gelang. Die SOL konnte dank des Beraghskolth die Blase durchstoßen und in den Dakkardim-Ballon zurückkehren. (PR 743)
 
Kurz vor dem Zusammenbruch der Verbindung des Dakkardimballons zum Normalraum, verursacht durch das Wüten der psionischen Kräfte der Spezialisten der Nacht, und der Vernichtung der Koltonen, gelang es der SOL, Chmacy-Pzan zu erreichen. (PR 746)
 
In der Heimatgalaxie der Hyptons schufen die Spezialisten der Nacht in einem Hangar der SOL ein Schwarzes Loch und gingen hindurch. Alaska Saedelaere folgte ihnen. In dieser Zeit musste die SOL evakuiert werden, was vor allem die Solaner wieder schwer belastete. Nachdem die Spezialisten und Alaska das Schwarze Loch durchquert hatten, schloss es sich wieder und die SOL konnte wieder besetzt werden. (PR 746)
 
Rückkehr in die Milchstraße
Das Schiff machte noch einen kurzen Zwischenstopp auf Grosocht (PR 747), ehe endlich der Kurs auf die Milchstraße gesetzt wurde, wo die SZ-2 bereits seit zwei Jahren die Lage erkundete. (siehe oben: Geschichte der SZ-2)
Am 2. September 3581 erreichten die SZ-1 und das Mittelteil der SOL endlich die Milchstraße (am selben Tag, an dem Terra in den Schlund stürzte!), die immer noch unter der Herrschaft der Laren ächzte. (PR 750)
 
Rhodan ließ die SOL direkt in die Nähe des Solsystems fliegen. Hier traf er auf den skurrilen Galto Quohlfahrt, der ihn über die Verhältnisse in der Milchstraße aufklärte. Besonders über die Tatsache eines Waffenstillstands zwischen dem NEI und den Laren war Rhodan heftig enttäuscht. Der Plan, durch den Vhrato-Kult die Offensive gegen die Laren eröffnen zu können, erwies sich schnell als nicht praktikabel. (PR 751)
 
Die SOL vereinigte sich mit der SZ-2. Es kam zum Streit mit Atlan, der nicht bereit war, Rhodan bei einer Rebellion gegen die Laren zu unterstützen. Der Arkonide wollte den Status quo der gegenseitigen Duldung von NEI und Laren beibehalten. Rhodan ließ daraufhin die Schiffskörper der SOL wieder zusammenfügen und begab sich zurück in die Milchstraße. (PR 752)
 
Hier unterstützte Rhodan Dobrak bei einer siebendimensionalen Vermessung des Solsystems, damit man eines Tages die Erde wieder so einfügen könnte, dass das System stabil blieb. Gleichzeitig suchte er nach einem Stützpunkt des NEIs, von dem er ein Ultraschlachtschiff stehlen konnte. Doch Atlan hatte vorgesorgt und alle Ultraschlachtschiffe abgezogen. Daraufhin besorgte Galto Quohlfahrt den Fragmentraumer BOX-3691, auf dem er selbst und 26 Kelosker stationiert wurden. Diese bildeten eine Fünfte Kolonne und wurden den Laren untergeschoben, um sie mit falschen Informationen und schädlichen strategischen Plänen zu, versorgen. Auf Dauer sollte dies die Macht der Laren brechen; dieser Plan wurde von Rhodan Achtzig-Jahres-Plan getauft. (PR 753)
 
Als Rhodan erfuhr, dass es Schwierigkeiten mit den Mucys gab, ließ er die SOL zur Yolschor-Wolke steuern, um eventuell eine Katastrophe zu verhindern, (PR 762), jedoch vergeblich. Als eine Flotte Laren auftauchte, musste die SOL fliehen und sprang in den Raumsektor Dragon Alpha. Die verratenen Mucys begingen kollektiv Selbstmord und das Pseudo-NEI hörte zu existieren auf. (PR 763)
 
In Dragon Alpha traf die SOL auf die Kampfflotte des NEIs. Da Atlan Rhodan zum Teil für schuldig an den Ereignissen hielt, wollte er ihn zur Verantwortung ziehen und ließ die SOL einkreisen. (PR 763) Joscan Hellmut und Bjo Breiskoll traten als Vermittler zwischen beiden Parteien auf. Rhodan akzeptierte, dass das NEI keine militärische Operation gegen die Laren führen wollte, doch auch Atlan fühlte sich unter den Menschen nicht mehr zuhause. (PR 765)
 
Rückkehr in den Mahlstrom
Da die Situation für Rhodan in der heimatlichen Milchstraße unhaltbar war, beschloss er, mit der SOL zurück zum Mahlstrom zu fliegen. Am 17. Februar 3582 machte sich die SOL, verstärkt um Atlan und Galto Quohlfahrt erneut auf den Weg. (PR 765)
 
Bei einem Zwischenstopp gelangte die SOL in den Einflussbereich der Grünen Null. Dem Kollektivbewusstsein der Pehrtus gelang es, die Besatzung durch den Dornröschen-Effekt in tiefen Schlaf zu versetzen. Rurik Conic, Dobrak und der Rechenverbund aus SENECA und Shetanmargt konnten die Gefahr schließlich bannen. (Das große Buch der SOL)
Am 12. März 3581 kamen 27 übersinnlich begabte Kinder im Rasterstop-System zur Welt. Die Babys versuchten, die Kelosker unter ihre geistige Kontrolle zu bringen. Sie verschwanden, als die SOL ihren Flug auf der Septadim-Parallelspur fortsetzte. (PR 769)
 
Während des Fluges war es zur Bildung des Klub SOL und einigen radikalen Gruppierungen gekommen. Nun strebte der Konflikt zwischen den Solgeborenen, den Terranern und Alt-Galaktikern einem Höhepunkt entgegen. Die Solaner leisteten passiven Widerstand und zwangen Perry Rhodan und seine Anhänger, die SOL mit Beibooten zu verlassen. Aufgrund des bevorstehenden Mangels an Nugas waren die beiden Streitparteien jedoch gezwungen, sich wieder zu versöhnen und die Nicht-Solgeborenen wurden wieder an Bord genommen. (PR 770)
 
Suche nach der Heimat
Als die SOL am 2. April 3582 wieder im Mahlstrom eintraf, musste die Besatzung feststellen, dass Terra und Medaillon bereits am 2. September 3581 durch den Schlund gerissen worden waren. (PR 770)
Durch die Kolonie auf Ovarons Planet, auf die sich die OGN mit Reginald Bull und Roi Danton gerettet hatte, konnten die letzten Geschehnisse rekonstruiert werden. Aus dem Rasterstop-System mitgebrachte Erreger riefen jedoch auf der SOL und auch auf Ovarons Planet eine Seuche hervor, die von den Medizinern aber rechtzeitig eingedämmt werden konnte. (PR 771)
 
Ein auf Ovarons Planet gelandeter Fragmentraumer führte eine NUGAS-Gewinnungsanlage für die SOL mit sich. (PR 771) Nach dem Einbau der Anlage in den Mittelteil verließ die SOL am 3. August 3582 mit Reginald Bull und Roi Danton an Bord Ovarons Planet. (PR 772)
 
Im Inneren des Planetoiden Vrinos erfuhr Gucky von einem Boten der Superintelligenz ES von BARDIOC, der eine gewaltige Bedrohung für Terra darstellte. Dobrak berechnete einen Kurs zur verschollenen Erde. (PR 772)
Während des Fluges durch die siebte Dimension tauchte Thora, die längst verstorbene Frau Perry Rhodans an Bord auf. Es gelang Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu, die Arkonidin als Materieprojektion der Jotaner zu entlarven. (Das große Buch der SOL)
 
Die SOL flog die von den Keloskern ermittelte neue Position der Erde an und geriet in den Einflussbereich der Kaiserin von Therm. In den Randgebieten der Galaxie Dh'morvon traf das Schiff auf die Tbahrgs. (PR 773)
Tbahrgs und Feyerdaler hielten die SOL allerdings zunächst für einen Spion VERNOCS, konnten dann aber von den guten Absichten der Terraner überzeugt werden, (PR 775) weshalb sie weiter nach Kursobilth fliegen durften. Nachdem Gucky hier einen Grauvater entlarvt hatte, bekamen die Terraner die Erlaubnis, zur Kontaktwelt Pröhndome weiterzufliegen. (PR 779)
 
Auf Pröhndome fanden Perry Rhodan und sieben im Außeneinsatz absolut unerfahrene Solaner wirkliche Agenten der Inkarnation, die DAS WORT unterwandert hatten. (PR 781, PR 782) Sie konnten nicht mehr verhindern, dass die Agenten, Gys-Voolbeerah, die Kontaktzentrale besetzten. Daraufhin wurde die Selbstzerstörung ausgelöst. Perry Rhodan und seine Gefährten konnten noch rechtzeitig fliehen und bekamen einen Auftrag von der Kaiserin von Therm. Sie sollten das MODUL finden und den COMP bergen, der wichtige Daten enthielt. (PR 783)
 
Im Auftrag der Kaiserin
Auf Blotgrähne wiederholte die Kaiserin ihren Auftrag und war weiterhin nicht bereit, Einzelheiten darüber zu nennen. Während sich Perry Rhodan und einige Gefährten im Berührungskreis befanden, wurde die SOL von einer Rebellenflotte aus Moeckdöhne unter der Führung des Wissenschaftlers Tehlarbloe angegriffen. Atlan, der das Kommando hatte, teilte die SOL in ihre drei Segmente und hatte keine Mühe, die Angreifer abzuwehren. Er achtete dabei darauf, kein feindliches Schiff zu zerstören, sondern sie lediglich kampfunfähig zu machen. Da die Feyerdaler danach Unterstützung aus Blotgrähne bekamen, schickte er Bodentruppen und erzwang schließlich die Kapitulation. (PR 787)
 
In der Wolke Courstebouth wurde das MODUL schließlich gefunden. Es war hier durch eine Falle der Hulkoos havariert und von den Forschern verlassen worden. (PR 788) Die drei Forscher Ranc Poser, Froul Kaveer und Taul Daloor konnten gerettet werden und wurden an Bord gebracht. Sie erklärten sich sofort bereit, bei der Bergung des COMP zu helfen. Die SOL wurde nun geteilt. Während das Mittelstück in die Wolke flog, sollten SZ-1 und SZ-2 die feindlichen Raumschiffe binden. Der COMP wurde geborgen und auf die SOL gebracht. (PR 790) Kurz darauf kam es zu rätselhaften Computerfehlern auf dem ganzen Schiff. Der Ableger der Kaiserin von Therm übernahm die Kontrolle über SENECA und damit praktisch über die ganze SOL, konnte aber durch den von Rhodan simulierten Angriff einer Flotte der Hulkoos zum zeitweiligen Einlenken gebracht werden. Danach allerdings versuchte er wiederum, die Kontrolle über das Schiff zu erlangen. Daraufhin ließ Rhodan die SOL evakuieren und die Evakuierungsflotte den Planeten The Alamo anfliegen. Der COMP drohte daraufhin, die Evakuierungsflotte anzugreifen, konnte diesen Plan allerdings nicht umsetzen, der der verletzt an Bord gebliebene Vigo Hynes die Feuerleitrechner umprogrammiert hatte. Daraufhin musste der COMP Waffenstillstand schließen und die Menschen kehrten an Bord zurück. (PR 791)
 
Im Januar 3583 begegnete die SOL in Alpha-Morvon den Choolks. (PR 796) Sie wurden von ihnen gezwungen, auf Alwuurk zu landen und dort den COMP zu übergeben. Einen sofortigen Start verweigerte Rhodan jedoch, da er immer noch nicht die Koordinaten der Erde erhalten hatte. In genau dieser Zeit wurde ein Pruuhl geboren (PR 797), was vorübergehend Chaos auf Alwuurk auslöste. (PR 798) Es gelang, den Pruuhl Puukar kurz nach der Geburt auf die SOL zu entführen. Damit hatte Rhodan endlich ein Druckmittel in der Hand, um die Koordinaten der Erde zu erhalten. Dennoch wurde die Lage kritisch, da der Pruuhl rasch an Stärke zunahm und man ihn nicht lange gefangen halten konnte. Die Choolks konnte jedoch auch nicht die SOL angreifen, ohne den Pruuhl zu gefährden. So entstand vorübergehend eine Pattsituation. Als man schon die Hoffnung aufgeben wollte, meldete sich der COMP und lobte die Terraner für Ihre Standhaftigkeit. Die Koordinaten wurden übergeben. Puukar wurde freigelassen und die SOL erhielt Vorräte für ihren weiteren Flug. Auch Quohlfahrt durfte zur SOL zurückkehren. Joan Connerford vermutete jedoch, dass die Koordinaten nicht zur Erde führen würden, sondern direkt zur Kaiserin von Therm. (PR 798)
 
BARDIOC
Am 11. April 3583 erreichte der Hantelraumer den Sitz der Kaiserin von Therm, das System Yoxa-Sant in der Galaxie Nypasor-Xon. Dort wurde Rhodan durch die Übernahme eines Kristalles der Kaiserin zu einem Verbündeten im Kampf der Superintelligenz gegen ihren Feind BARDIOC. (Das große Buch der SOL)
 
Mitte 3583 fand die SOL in der Galaxie Ganuhr endlich die Sonne Medaillon und die beinahe menschenleere Erde. Die letzten Bewohner standen unter dem Einfluss einer Kleinen Majestät. Die Terra-Patrouille hatte sich auf einen Nachbarplaneten geflüchtet. Auch Alaska Saedelaere, der im Jahre 3581 auf der Erde aufgetaucht war, hielt sich dort auf. Die Kleine Majestät wurde von einem Einsatzkommando vernichtet. Saedelaere und Douc Langur wurden an Bord der SOL genommen. Eine Hulkoo-Flotte zwang die SOL zum Rückzug. (Das große Buch der SOL)
 
Gegen den Willen der Solgeborenen unternahm Rhodan einen Feldzug gegen die Kleinen Majestäten. Im Oktober 3583 brachte der Kampf zwischen Rhodan und VERNOC die Zivilisation der Varben an den Rand der Vernichtung. (Das große Buch der SOL)
 
Im März 3584 wurde die Sphäre mit den Inkarnationen BARDIOCS an Bord der SOL gebracht. BULLOC übernahm die geistige Kontrolle über die Besatzung. Erst der Anflug einer großen Flotte der Choolks zwang die Inkarnation, das Schiff aufzugeben und zu verschwinden. Rhodan wurde als Geisel mitgenommen. (Das große Buch der SOL)
 
Nach einem kurzen Aufenthalt auf Terra startete die SOL eine Suchaktion nach Perry Rhodan. Gavro Yaal, der neue Führer der Solgeborenen, war damit überhaupt nicht einverstanden. Gemeinsam mit einigen Solanern konnte Alaska Saedelaere auf dem Planeten der Tardellianer die Manipulation der Völker eines Neunsonnenreiches durch ihre Vorfahren beenden. Etwa ein Jahr nach seiner Entführung wurde Rhodan auf einem Planeten des Parföx-Par-Systems schlafend gefunden. (Das große Buch der SOL)
 
Gegen das Versprechen, die SOL nach der Beendigung der aktuellen Mission den Solgeborenen zu übergeben, willigten diese ein, das Gehirn BARDIOCS zur Kaiserin von Therm zu bringen. Gavro Yaal wurde in seiner Ansicht bestätigt, dass die SOL, SENECA und die Besatzung des Schiffes als Gemeinschaftswesen eine neue Superintelligenz darstellte. Ein Angriff BULLOCS wurde von Bardioc zurückgeschlagen. Ende April 3584 vereinigte sich die Kaiserin von Therm auf Drackrioch mit dem Gehirn Bardiocs. Hieraus entstand später die Superintelligenz THERMIOC. Die SOL setzte Kurs in die Galaxie Tschuschik, um die von der PAN-THAU-RA ausgehende Gefahr zu bannen. (Das große Buch der SOL)
 
Am 13. Juli 3586 stieß die SOL in Algstogermaht auf die von der inzwischen in die Milchstraße heimgekehrten Erde ausgesandte BASIS. Nach der Bereinigung der Gefahr wechselten im November 3586 die Terraner und ihre Familienangehörigen von der SOL auf die BASIS über. (Das große Buch der SOL)
 
Unter der Herrschaft der Solaner
Übergabe
Am 24.  Dezember 3586 erblickte Corun Han Buhrlo im Beisein Perry Rhodans das Licht der Welt. Gleich danach verließ Rhodan die SOL und übergab damit das Schiff endgültig an die Solgeborenen. (PR 907)
 
Unter der Leitung der Solaner Joscan Hellmut und Gavro Yaal machte sich das Generationsschiff auf in die Weiten des Universums. Im ersten Halbjahr 3587 wurden weitere sechs Kinder mit Buhrlo-Narben geboren. (Das große Buch der SOL)
Schon bald vermieden die Solaner jeglichen Kontakt zu Planeten. In ihrer beinahe krankhaft zu nennenden Abneigung gegen jegliche Form gebundener Existenz zerstörten sie alles, was an ihre Vergangenheit und die Erde erinnerten. Darunter fielen nicht nur Datenträger, sondern auch beispielsweise die an Bord befindlichen Grünanlagen. (Atlan 527)
 
Das Gesellschaftssystem auf der SOL veränderte sich bis ins Extrem.
 
Siehe zur Geschichte der inneren Entwicklung Arge SOL und SOLAG.
 
Unter dem Kommando von Atlan
Atlans Rückkehr
3791 (204 NGZ) entdeckten Buhrlos den von hinter den Materiequellen heimgekehrten Atlan, der mit einem bestimmten Auftrag der Kosmokraten zurückgeschickt wurde. Die SOL befand sich zu diesem Zeitpunkt im Mausefalle-System und wurde von einem Zugstrahl, der vom siebten Planeten ausging, unaufhaltsam weiter in das System hineingezogen. (Atlan 500) Die Roboter des Planeten begannen am 20. Mai 3791 mit der Demontage der SOL. (Atlan 517) In dieser chaotischen Zeit kam es an Bord des Schiffes zu stärkeren Wirren und Konflikten als bisher: Die SOL-Farmer verweigerten die Herausgabe ihrer Produkte, die Buhrlos wollten kein E-kick mehr abgeben, es kam zu Anschlägen auf Ferraten, Haematen und Vystiden, Verteilerstationen wurden geplündert.
 
Die SOLAG war überfordert und konnte nichts gegen die Mausefalle-Roboter ausrichten. Es gelang Atlan, den Herrn in den Kuppeln davon zu überzeugen, auf die weitere Demontage der SOL zu verzichten. (Atlan 518) Am 25. Mai wurden die Demontagearbeiten eingestellt, der Wiederaufbau begann. Unter der Führung von Weicos verließen 5000 Solaner, Monster, Buhrlos und Extras die SOL, um nach Osath überzusiedeln. Einige von ihnen kehrten jedoch nach einem Aufenthalt von acht Tagen wieder auf das Schiff zurück. (Atlan 519)
 
Am 20. Juni wurde der Zugstrahl deaktiviert, die SOL konnte das Mausefalle-System verlassen. Da Atlan die SOLAG – vor allem den High Sideryt Chart Deccon – nicht dazu bewegen konnte, den weit entfernten Raumsektor Varnhagher-Ghynnst anzufliegen, wurde auf Akitars Wunsch der Planet Chail als neues Ziel des Schiffes ausgewählt. (Atlan 521)
 
Während Atlan, Bjo Breiskoll, Wajsto Kolsch und Y'Man auf dem Planeten tätig wurden und die technischen Anlagen zur Erzeugung des mentalen Netzes zerstören konnten, blieb die SOL im Orbit. Die Roxharen vermuteten hinter den Anschlägen die Solaner und erklärten Atlan und die SOL zum Feind. Das Hantelschiff wurde von Zellen der Roxharen umzingelt. (Atlan 531)
 
Nach der Bereinigung der Situation auf Chail und der Abwehr einiger Roxharenschiffe flog die SOL weiter in die Galaxie Flatterfeld. Unterwegs wurden immer mehr Robotfabriken und andere Einrichtungen wieder in Betrieb genommen, so dass sich der Lebensstandard der Solaner verbesserte. Insbesondere Gavro Yaal zeichnete sich hierbei aus. Viele Solaner übernahmen außerdem Aufgaben, die zuvor den Mitgliedern der SOLAG vorbehalten waren. Die Basiskämpfer halfen dabei, die Folgen der in dieser Zeit ausbrechenden Unruhen und der vermehrten Übergriffe durch Vystiden und Haematen abzumildern. (Atlan 533)
 
Erstmals seit Jahrhunderten wurde die SZ-2 Anfang Oktober 3791 vom Mutterschiff abgekoppelt. (Atlan 536) Chart Deccon gestattete Atlan am 19. Oktober 3791 die Erkundung Flatterfelds mit dem Kugelraumer. Für viele Solaner war die Teilung des Schiffes ein Schock – sie hatten von dieser Möglichkeit keine Ahnung. (Atlan 537) Im Januar 3792 übernahm Order-7-B - ein Doppelgänger Chart Deccons - die Kontrolle über das Schiff, während Breckcrown Hayes nach dem Tod des echten Chart Deccon auf der SZ-2 zum neuen High Sideryt ausgerufen wurde. Er erklärte dort am 10. März die SOLAG für aufgelöst. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Order-7-B wurde die SZ-2 auf dessen Befehl hin mit einem Raumtorpedo beschossen. Der Treffer riss unterhalb des Ringwulstes ein 100 Meter durchmessendes Loch in die Hülle, 23 Solaner verloren ihr Leben. Nach einem erneuten Beschuss beim Ankopplungsversuch der SZ-2 musste diese fliehen. Auf der Rest-SOL brachte Order-7-B die dort verbliebenen Magniden und auch SENECA mit seinen stärker werdenden Paragaben unter Kontrolle. Im Rahmen der folgenden Auseinandersetzungen wurden Romeo und Julia vernichtet. Erst durch das Eingreifen Atlans konnte der Deccon-Doppelgänger unschädlich gemacht werden. Daraufhin wurde die SZ-2 Ende März 3792 wieder angekoppelt.
 
Nach der Bereinigung der vom SOL-Hirten ausgehenden Gefahr und der Heilung SENECAS durch Atlan wurde Breckcrown Hayes im Mai 3792 endgültig als neuer High Sideryt anerkannt. Die SOLAG wurde aufgelöst, anstelle der Magniden wurden Stabsspezialisten berufen. Allmählich kehrte der Schiffsbetrieb zur Normalität zurück. Nach dem ersten unfreundlichen Kontakt mit OGGARS HORT brach die SOL Ende Mai nach Pers-Mohandot auf, musste jedoch im Glutauge-System einen Zwischenstopp wegen einer dort herrschenden tödlichen Strahlung einlegen. Im Kampf gegen Unheil teilte die SOL sich erstmals nach Generationen wieder in alle drei Komponenten auf. Nach der Vernichtung der Strahlungsquelle und der Befriedung der Oyst frischte die SOL ihre Vorräte auf, flog weiter und entdeckte Roxha im Leerraum zwischen All-Mohandot und Pers-Mohandot.
 
Der Schalter versuchte, die SOL im Auftrag von HIDDEN-X zu erobern. Zu diesem Zweck wurde sie in ein Miniatur-Universum entführt und stieß dort auf die Scheibenwelt Paradiso nirwana und eine Pseudo-SOL, von der sie angegriffen wurde. Viele Solaner wurden vom Schalter mental beeinflusst und verspürten den Drang, die SOL zu verlassen und sich auf Paradiso nirwana anzusiedeln. Nach dem Sieg über die Pseudo-SOL und den Schalter sowie dem Ende Paradiso nirwanas wurde der Hantelraumer durch einen von HIDDEN-X abgegebenen Energiestoß ins Sternenmeer geschleudert. Es kam zum Kontakt mit den Nuun, die Atlan vorübergehend gefangen hielten, sowie zum Kampf gegen die Gravo-Energetiker. Die Rückkehr ins Standarduniversum gelang erst nach 57 Tagen Bordzeit. Im Standarduniversum waren derweil knapp zwölf Jahre vergangen. Sofort nach der Rückkehr kam es zu neuen Kämpfen gegen den Schalter und HIDDEN-X sowie zum Kontakt mit den Vulnurern.


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor:

Kampf gegen HIDDEN-X
Die SOL erreichte schließlich Zone-X, das Zentrum der Macht der feindlichen Superintelligenz, und suchte nach einem Weg, ins Flekto-Yn vorzudringen. Durch einen von Krymoran evakuierten Roxharen und einige Molaaten wurde ein aggressiv machendes Virus eingeschleppt, mit dem sich über 100 Personen infizierten. Ein Solaner wurde von einem Unbekannten getötet, der an diesem Virus litt. Die Epidemie wurde bald erkannt und eingedämmt. Zu einer weiteren Epidemie kam es, als Hreila Morszek das von den Krymoranern im Auftrag von HIDDEN-X hergestellte Atavismus-Gen auf die SOL trug. Das erste Opfer war ihr Gefährte Tristan Bessborg, dessen Buhrlo-Haut sich komplett zurückbildete. In kurzer Zeit waren alle Buhrlos infiziert.
 
Bis zum 20. Oktober 3804 nahm die SOL knapp 100.000 Molaaten von Krymoran und den anderen Dunkelplaneten von Zone-X sowie vom Flekto-Yn auf (letztere konnten im Handstreich befreit werden). Diese wurden mit der MOSES abtransportiert und fanden in Bumerang eine neue Heimat. Am 28. Oktober entdeckte Blödel die Pläne für den Hypervakuum-Verzerrer in dem Erdbrocken, den die Terra-Idealisten als Heiligtum betrachteten. Mit dem Bau wurde umgehend begonnen. Am 15. November brachte Wajsto Kolsch Akitar mit der HAUDEGEN zur SOL. Wenig später kam es zu Unruhen wegen des sich ausbreitenden Atavismus-Gens. Die Solaner gaben den Buhrlos die Schuld daran. Die Lage beruhigte sich, nachdem Hage Nockemann herausgefunden hatte, dass nur die Buhrlos vom Atavismus-Gen betroffen waren. Er ging davon aus, dass sich die Buhrlo-Population, die zu diesem Zeitpunkt auf 4600 Personen betrug, innerhalb weniger Generationen auf ein Zehntel reduzieren würde.
 
HIDDEN-X versuchte, die Solaner zu entführen, um sie als neue Arbeitssklaven im Flekto-Yn einzusetzen. Dazu bediente er sich der Parafähigkeiten der Anterferranter. 100 Solaner wurden nach Anterf versetzt, sie konnten sich allerdings mit Oggars Hilfe wieder befreien. Daraufhin stachelte HIDDEN-X die Anterferranter zum Kampf gegen die SOL an. Ihre Raumflotte brachte die SOL in große Bedrängnis. Die Angriffe brachen ab, als Anterf durch eine vom Hypervakuum-Verzerrer abgegebene Strahlung wieder an seinen Ausgangspunkt zurückversetzt wurde. Schon am nächsten Tag hetzte HIDDEN-X die mächtigen Kampfroboter des Schlafenden Heers auf die SOL und die CHART DECCON. Zahlreiche Roboter drangen in die SOL ein und richteten dort schwere Schäden an. Die Solaner bildeten Milizen, die zusammen mit SENECAS Kampfrobotern gegen die Eindringlinge vorgingen, aber kaum etwas ausrichten konnten. Viele Solaner kamen bei den Kämpfen ums Leben. Erst als der Hypervakuum-Verzerrer gegen die SOL gerichtet wurde, so dass die feindlichen Roboter extrem verlangsamt wurden, kam es zur Wende. Das Schlafende Heer wurde restlos vernichtet. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten in der SOL konnten beginnen.
 
Am 15. Dezember wurden die SOL und die CHART DECCON von HIDDEN-X ins Zeittal versetzt. In den folgenden Monaten kam es zu schlimmer werdenden Unruhen im Schiff, bis ein Rückfall in die barbarischen Zustände kurz vor der Ankunft Atlans drohte. Viele Solaner gaben Atlan (der nicht an Bord war; er war mit der PALO BOW und der HORNISSE im Hypervakuum unterwegs) die Schuld an der verzweifelten Lage. Einer ihrer Wortführer war Jonathan Swift. In dieser Situation formierte sich die Gruppe der Atlantreuen und bemühte sich, dem Chaos entgegenzuwirken. Dennoch kam es immer wieder zu Tumulten, Selbstmordversuchen, verschiedenen Anschlägen und Kämpfen. Es wurde vermutet, dass die Unruhestifter durch einen unbekannten, vom Zeittal ausgehenden Einfluss zu ihren Taten angestiftet wurden.
 
Am 10. März 3805 griffen die SOL, die CHART DECCON und die SCHNECKE den Planeten Technokrat sowie das Energiewesen in der Trennfläche des Zeittals an. Trunk B. Deuergal, ein Atlantreuer, hatte auf mentalem Wege von Oggar erfahren, dass so vorgegangen werden musste. Die auf Technokrat installierten Waffensysteme feuerten zurück und vernichteten die CHART DECCON. Daraufhin nahm die SOL den Planeten mit allen Transformkanonen unter Beschuss. Atlan kehrte mit der HORNISSE in die SOL zurück. Nach der Vernichtung Technokrats entstand durch die angestaute Zeit eine Art Flutwelle. Diese riss alle Schiffe in die Zukunft. Am 1. September 3807 normalisierten sich die Verhältnisse wieder, auch der unbekannte Einfluss verschwand. Die Unruhestifter konnten sich danach an nichts mehr erinnern.
 
Oggar meldete sich und berichtete von der aktuellen Lage in Pers-Mohandot. Die SOL machte sich umgehend auf den Weg dorthin und erreichte das Deignar-System, konnte aber nicht zur schwer bewachten Dimensionsspindel vordringen. Es kam zu Kämpfen gegen die technisch unterlegenen Zyaner, bei denen Bruce-Zy den Solanern in die Hände fiel. In dieser Zeit machte der Prophet Skrempeleck erstmals von sich reden. Er bat Atlan, zu den Zyanern gehen zu dürfen, um sie von der Sinnlosigkeit der Kämpfe zu überzeugen, und flog mit der ÜBERZEUGUNG ins Deignar-System. Die SOL folgte, als sie einen von den Zyanern gefälschten Notruf dieses Schiffes auffing. Es kam erneut zu Kämpfen gegen die Flotte der Zyaner, die jedoch beendet wurden, als es Skrempeleck gelang, die Zyaner zu Verbündeten der Solaner zu machen. Danach konnte sich die SOL der Dimensionsspindel nähern. Diese wurde dann von den Solanern übernommen, während sich die Zyaner zurückzogen.
 
Atlan drang mit fünf Kreuzern ins Sternenmeer vor. Mit Hilfe der Dormiganer wurde das Flekto-Yn am 3. Oktober ins Standarduniversum zurückversetzt. Die Kreuzer kehrten zur SOL zurück. Der Hantelraumer beschoss das Flekto-Yn durch eine Lücke im Schirm aus Jenseitsenergie, der die riesige Station schützte, konnte aber nur wenig ausrichten, bevor sich die Lücke wieder schloss. Ein Tentakel aus Jenseitsenergie durchdrang Schutzschirme und Hülle der SOL. So wurden Atlan und Sanny ins Flekto-Yn entführt. Durch eine Negativspiegelung wurde das Flekto-Yn zerstört, woraufhin HIDDEN-X im All materielle Gestalt annahm und die SOL angriff. Atlan und Sanny erzeugten eine positive Spiegelung der Superintelligenz, die ihr negatives Gegenstück bekämpfte. Erst durch das Eingreifen Chybrains konnte HIDDEN-X endgültig besiegt werden, so dass diese Gefahr gebannt war. Allerdings wurden Atlan die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst entrissen.
 
ANTI-ES
Von Wöbbeking erfuhren die Solaner, dass ein im Dienst von ANTI-ES stehender Ableger von HIDDEN-X für den Verlust der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst verantwortlich war. Breckcrown Hayes legte die Galaxie Xiinx-Markant als neues Ziel der SOL fest. Dorthin war der Ableger von HIDDEN-X geflohen. Die SOL erkundete zunächst die Randgebiete der Galaxie, während Atlan mit der GIRGELTJOFF zur Zentrumsregion vorstieß. Im Aulerbaul-System kam es zu Zusammenstößen mit Janvrin, der drei Kreuzer der SOL verwüstete, mehrere Solaner tötete und sogar bis in die Hauptleitzentrale der SOL vordrang. Da der Kontakt mit der GIRGELTJOFF abbrach, machte sich auch die SOL auf den Weg in die Zentrumsregion und evakuierte die Überlebenden der GIRGELTJOFF von Skuzavar. Danach begab sie sich in den Ortungsschutz einer blauen Riesensonne, wenige Lichtjahre vom Rand der Dunkelzone entfernt. Wegen Hypereruptionen der Sonne und eines Angriffs der Haawer musste die SOL fliehen und sich im Ozean des Planeten Terv verstecken. Dort kam es zum ersten Zusammenstoß mit Anti-Homunk. Dieser sorgte dafür, dass die Terver die SOL mit Schweißtang einhüllten und somit auf dem Meeresgrund festhielten. Ende Oktober 3807 erschien er erstmals persönlich in der SOL. Er wurde von Atlan vertrieben. Die SOL konnte Anfang November in den freien Weltraum entkommen. Dieser Erfolg war vor allem Cara Doz zu verdanken, der ersten neuen Emotionautin der SOL. Dem Scientologen-Team war es inzwischen gelungen, ein Mental-Relais zu deaktivieren und die SOL herbeizurufen. Beim Relais kam es zur Begegnung mit den Barleonern. Diese nötigten den Solanern ihr Totem auf. So kam Barleona an Bord. (Atlan 600 bis Atlan 608)
 
Während drei Kreuzer die Standorte weiterer Mental-Relais erkundeten und dabei Tyari begegneten, die auf der Suche nach Atlan war, wurde die SOL von der Energiehülle Tremtrins eingehüllt. Die Hülle zog sich zusammen und drohte die SOL zu vernichten. Die SOL-Zellen wurden abgekoppelt, so dass die drei Bestandteile des Schiffes näher zusammenrücken konnten. Tyari vernichtete Tremtrin noch rechtzeitig mit ihrem Raumschiff, das dabei ebenfalls zerstört wurde, und wurde von der SOL aufgenommen. Gleichzeitig geriet SENECA unter die Kontrolle von Manifest C, der im Auftrag von Anti-Homunk handelte. Er wollte die SOL mit halber Lichtgeschwindigkeit in die Wolke aus kosmischem Staub lenken, der die Kernregion Xiinx-Markants umgab, um das Schiff zu vernichten. Auf diese Weise sollte ein Racheplan von HIDDEN-X verwirklicht werden, den Anti-Homunk immer noch verfolgte, obwohl er längst in den Diensten von ANTI-ES stand. Das Atlan-Team und 100 weitere Solaner verließen die SOL mit der CHYBRAIN und der FARTULOON, die unabhängig von SENECA agieren konnten. Ein Krisenstab setzte sich mit der Bedrohung durch Manifest C auseinander. Lyta Kunduran entwickelte den Plan, die SOL durch Überlastung aller Nug-Schwarzschild-Reaktoren an den Rand der Vernichtung zu bringen. Sie hoffte, SENECA werde sich in dieser Gefahrensituation gegen Manifest C wenden, um das Schiff zu retten. Manifest C vereitelte den Plan jedoch. Im Rahmen des Temporären Reinkarnationseffektes erfuhr Atlan, dass Manifeste anfällig gegen Posimagno-Energie waren. Diese Erkenntnis wurde von Federspiel auf telepathischem Weg an die SOL übermittelt. Lyta Kunduran leitete die Installation eines Posimagno-Energiefeldes rund um SENECA herum. So konnte Manifest C aus der SOL vertrieben werden. Infolge einer Störung durch einen fremden Mentalimpuls übermittelte Federspiel der SOL die Koordinaten von Cpt. Die SOL brach dorthin auf und flog nach der Beseitigung der Bedrohung durch die Metaplasmaten weiter zum Leuchtenden Auge. (Atlan 609 bis Atlan 619)
 
Beim Leuchtenden Auge geriet die SOL am 8. Dezember in die Schlafzone und wurde beinahe vernichtet, als Anti-Homunk Sonnen als Waffen gegen das Schiff einsetzte. Nur den Flugkünsten von Cara Doz war es zu verdanken, dass sich die SOL in sichere Entfernung zurückziehen konnte. Anti-Homunk zwang das Schiff zur Landung auf Orz-Otan. Dort wurden die Solaner von Wonatrin und Kaytrin angegriffen. Wonatrin erzeugte Duplikate von Solanern, Kaytrin ließ die Planetenoberfläche aufbrechen, so dass das Schiff verschlungen wurde. Die SOL befreite sich, wobei der Planet zerbrach. Beide Manifeste wurden besiegt, aber die Schrumpfmikroben waren in die SOL eingedrungen. (Atlan 620 bis ...)
 
In den Folgejahren war die SOL während ihrer Reise zu Atlans Ziel wieder in Abenteuer mit kosmischer Bedeutung verstrickt. Sie geriet Konflikt mit der Superintelligenz ANTI-ES, half bei der Entstehung der Superintelligenz KING, stieß in die Namenlose Zone vor und half bei der Beseitigung zahlreicher Gefahren.
Gegen 3811 (224 NGZ) erreichte die SOL dann endgültig ihr Ziel: das Spoodie-Feld im Raumsektor Varnhagher-Ghynnst nahe der Galaxie Vayquost. Mit einer ersten Ladung Spoodies trifft sie am 16. September 3811 im Krandhor-System ein.
Die SOL wurde zum Spoodie-Schiff.
 
Spoodie-Schiff
In den folgenden zweihundert Jahren verkehrte die SOL regelmäßig zwischen Varnhagher-Ghynnst und Kran, um das schnell expandierende Herzogtum von Krandhor mit einer ausreichenden Zahl von Spoodies zu versehen. Dabei war die Bezeichnung Spoodie-Schiff die kranische Bezeichnung für die SOL. De facto war das Schiff Bestandteil der Kranenflotte.
 
Von der ursprünglichen Besatzung blieben nur 200 (!) als technisches Personal an Bord, ihr Chef war nach 425 NGZ der Solaner und High-Sideryt Tanwalzen. Vor dieser Zeit flog es unter kranischem Kommando.
 
Die restlichen Solaner wurden auf Kran zu Orakel-Dienern und damit Helfer des Orakels von Krandhor. Dahinter verbarg sich Atlan, der im Auftrag der Kosmokraten mit dem Herzogtum eine Pufferzone im Limbus zwischen den Mächtigkeitsballungen von ES und Seth-Apophis schaffen sollte.
 
Das Spoodie-Schiff bestand zu dieser Zeit nur noch aus dem Mittelteil und der SZ-1. Die SZ-2 stürzt am 7. Oktober 3813 (226 NGZ) auf Kranenfalle ab und wurde erst 424 NGZ wieder entdeckt. Kommandant des Schiffes war der Krane Tomason.
Die Entdeckung der Betschiden und der Vorstoß ihrer drei prominentesten Vertreter Surfo Mallagan, Scoutie und Brether Faddon 424 NGZ ins Herzogtum setzte einen Prozess in Gang, an dessen Ende die »Entlarvung« des Arkoniden als Orakel, dessen Abdankung und die Verabschiedung der SOL aus kranischen Diensten steht.
 
425 NGZ kehrte die SOL mit Atlan zurück in die heimatliche Milchstraße, wo sie am 1. August 425 NGZ eintraf. Mit an Bord war eine Ladung Spoodies als Geschenk für die galaktischen Völker. Allerdings wurden diese Spoodies – ebenso wie die aller Besatzungsmitglieder an Bord – von Seth-Apophis manipuliert. Die SOL sollte quasi als 5. Kolonne der negativen Superintelligenz dienen.
 
Der Anschlag konnte jedoch aufgedeckt und vereitelt werden. Nach einer grundlegenden Überholung der SOL, wobei sie unter anderem auf Metagrav umgerüstet wurde, beteiligte sie sich in den Folgejahren an den wesentlichen Geschehnissen kosmischer Geschichte ...
 
Endlose Armada und Chronofossilien
426 NGZ war die SOL unter dem Kommando von Atlan neben der BASIS das zweite Flaggschiff der Galaktischen Flotte, die die Vorgänge im Umfeld des Frostrubins beobachten und analysieren sollte.
 
Hier trafen die Galaktiker im März desselben Jahres auf die Endlose Armada, die nach ihrer Jahrhundertmillionen währenden Suche endlich den Frostrubin gefunden hatten. Unter dem Verdacht etwas mit dem Zustand des Objekt zu tun zu haben, gerät die Galaktische Flotte in eine Reihe von Konfrontationen mit einzelnen Armadaeinheiten und flieht vor der Übermacht ins Innere des Frostrubins. Verfolgt von der kompletten Armada.
 
Durch den überraschend einsetzenden Konfettieffekt wurden sämtliche Einheiten der Flotte über M 82 verteilt. Auch die SOL fand sich auf feindlichem Gelände inmitten des Territoriums von Seth-Apophis wieder.
 
Bis es zur Wiedervereinigung mit der Galaktischen Flotte im Vier-Sonnen-Reich der Sooldocks kam, erkundete die SOL weite Teile der Galaxie und der hier ebenso verstreuten Endlosen Armada. Unter anderem kamen sie dabei in Kontakt mit den Armadabarbaren.
 
Ebenfalls im Vier-Sonnen-Reich stieß eine kranische Expeditionsflotte zu den Galaktikern. Ihr Flaggschiff ist die von Kranenfalle geborgene und restaurierte SZ-2 unter dem Kommando von Surfo Mallagan. Nach langen Jahrzehnten der Trennung war das Schiff endlich wieder komplett.
 
In der Folgezeit war die SOL beteiligt am endgültigen Sieg über Seth-Apophis, sowie bei der Klärung der Geheimnisse der Endlosen Armada.
 
Die Jahre 427 NGZ bis 429 NGZ waren gekennzeichnet von den Bemühungen um die Chronofossilien sowie vom Kampf gegen den Dekalog der Elemente.
 
Letztendlich blieben die Galaktiker siegreich. Die letzte Mission der SOL in dieser Phase ihrer Geschichte führte zum ursprünglichen Standort des Frostrubins, 2,8 Millionen Lichtjahre von der Galaxie Behaynien und circa 200 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Hier nimmt der Frostrubin als TRIICLE-9 wieder seinen Platz im Moralischen Kode ein.
 
Im Zuge dessen erhielten die Solaner eine neue Mission. Carfesch erschien am 1. Juni 429 NGZ an Bord und stellte den Solanern einen würfelförmigen Psi-Empfänger zur Verfügung. Dieser würde stets anspringen, wenn sich ein Wesen, eine Gruppe oder ein Volk in höchster Not befände. Im Dienste der Kosmokraten sollen sie kosmische Nothilfe leisten. Die Besatzung der SOL nahm die Herausforderung an und brach erneut in die Tiefen des Universums auf.
 
Kosmokraten, Shabazza und Umbau
Auftraggeber der SOL war in den folgenden Jahrhunderten Torr Samaho, wie sich später herausstellte. Das Schiff und seine Bevölkerung erfüllten zahlreiche Aufträge für die Kosmokraten und erlebten zahllose Wunder. Aber dann, wohl kurz vor 826 NGZ, verweigerten sie die Ausführung eines Auftrages. Die Kosmokraten, selten willens die Selbstständigkeit ihrer Vasallen zu tolerieren, reagierten schnell.
 
Die SOL wurde von Cairol II mithilfe schwerer Transportschiffe aufgebracht und trotz Gegenwehr zur Kosmischen Fabrik MATERIA geschleppt. Hier wurden die Solaner aus ihrem Schiff getrieben und auf MATERIA eingesperrt, viele starben. Ein Aufstand unter der Führung des Solaners Yago Huryel (ehemals wichtiges Mitglied der SOL-Hierarchie, aber wohl nicht der Kommandant) schlug fehl. Später wurden die Solaner mit drei diskusförmigen Schiffen an einen unbekannten Ort deportiert. Nur ihrer Verdienste in der Vergangenheit wegen schenkte Torr Samaho ihnen das Leben – auch wenn für die Solaner der Verlust ihrer Heimat schlimmer als der Tod gewesen sein dürfte.
 
In den Folgejahren ab 826 NGZ wurde die SOL komplett umgebaut. Im Auftrag von Cairol II überwachte 1-Korrago diese Aktion. Später wurde bekannt, dass eine kleine Gruppe von Solanern der Deportation entgehen und sich an Bord verstecken konnte. Sie versuchten mithilfe solanischer Kampfroboter und anfangs – solange er dazu noch in der Lage war – gedeckt durch SENECA, erst den Umbau zu verhindern und später das Schiff zurückzuerobern. Beides misslang, die letzten 28 Solaner an Bord wurden von Shabazza und seinen Korragos massakriert.
 
Neuer Kommandant der SOL wurde Shabazza, der das Schiff in seinem Feldzug gegen das von ES mit gegründete Thoregon als Flaggschiff nutzte.
Die wichtigsten Änderungen während des Umbaus waren:
  • Die Außenhülle aus Ynkelonium-Terkonit-Verbundstahl wurde durch goldfarbenes Carit ersetzt.
  • Ein Hypertakt-Antrieb wurde im Mittelteil und den beiden SOL-Zellen eingebaut.
  • Ein leistungsfähiger Permanentzapfer zur Energieversorgung wurde eingebaut.
  • Am Mittelteil wurden zwei zusätzliche Flanschstücke von je 750 Metern Länge angebracht.
  • SENECA wurde blockiert und durch eine Syntronik namens SOLHIRN ersetzt.
 
Wo die durch die Kosmokraten deportierten Solaner abgeblieben sind, entzieht sich derzeit jeder Kenntnis. Ebenso ist nichts über den verweigerten Auftrag bekannt.
 
Anmerkung: ES war ein Doppelagent der Kosmokraten gegen Thoregon. Wer davon wusste, und ob für die Solaner (als seinem Hilfsvolk) deswegen noch Hoffnung besteht, ist unbekannt.
 
THOREGON SECHS
1289/1290 NGZ erhielt Perry Rhodan von einem Helioten den Auftrag, dem Feind Thoregons sein Flaggschiff abzunehmen und es als »THOREGON SECHS« in seinen Dienst zu stellen. Die erste Empörung über diesen kosmokratenartig vermessenen Auftrag legte sich schnell, als er erfuhr, dass es sich dabei um die SOL handelte.
 
In DaGlausch kamen Perry Rhodan und Reginald Bull auf die Spur der SOL. Mit Unterstützung von nahezu tausend ehemaligen TLD-Agenten, die mit Alashan und dem TLD-Tower in diese Galaxie versetzt worden waren, gelang es den Terranern, das Schiff zurückzuerobern. Am 29. Juli 1290 NGZ gehörte die SOL wieder ihnen. Bei der Rückeroberung wurden jedoch durch einen Terminierungsbefehl der beschädigten SOLHIRN-Syntronik die Einrichtungen in den Flanschen zerstört und die Räumlichkeiten verwüstet. Allein der zentrale Antigravschacht und der Permanentzapfer überstanden die allgemeine Zerstörung. SOLHIRN explodierte, SENECA war wieder frei.
 
Die THOREGON SECHS stand im Dienst des Sechsten Boten. Allerdings wurde dieser Name niemals von den Terranern akzeptiert. Für sie blieb das Schiff schlicht und ergreifend die legendäre SOL.
 
Am 21. August brach die SOL in Richtung Gorhoon auf. Neue Kommandantin wurde Fee Kellind. Durch eine von Shabazza zurückgelassene Nano-Kolonne, die SENECA unter ihre Gewalt gebracht hat, endete der Flug am 28.12.1290 NGZ im Solsystem. Wenige Tage später, am 10. Januar 1291 NGZ konnte SENECA von der Nano-Kolonne befreit werden, verlor dabei aber ein Sechstel seiner internen Einrichtungen, seines Plasmas und seiner Kapazität.
 
In der Folge war die SOL am Kampf gegen MATERIA beteiligt. Die Zerstörung der Kosmischen Fabrik am 28. März, in der die SOL umgebaut worden war, mag so etwas wie poetische Gerechtigkeit bedeuten.
 
Im April 1291 NGZ wurde die SOL von ES auf Wanderer mit zurück nach DaGlausch gebracht. Hier führte Perry Rhodan die Verhandlungen mit dem Kosmokraten Hismoom und schloss den Vertrag von DaGlausch.
 
Und hier erhielt die SOL von ES einen neuen Auftrag. Unter der Expeditionsleitung von Atlan flog das Schiff am 2. Mai in den Mega-Dom und wurde 18 Millionen Jahre in die Vergangenheit und zum Mega-Dom von Segafrendo gebracht. Die weniger abenteuerlustigen Neu-Solaner konnten vorher das Schiff mit Kreuzern verlassen und in die Milchstraße zurückkehren.
 
Geburt von ES und das Erste Thoregon
Unter dem erneuten Kommando des Arkoniden Atlan begab sich die SOL 1291 NGZ auf eine Expedition durch die Zeit, um 18 Millionen Jahre in der Vergangenheit die Geburt von ES zu gewährleisten. Im Puls von Segafrendo bekam das Schiff Zuwachs von 95.000 Mom'Serimern, die das Schiff als neue Heimat annahmen.
 
Später stieß die SOL nach Zwischenerlebnissen in Dommrath und Wassermal zum Ersten Thoregon vor – um dann nach langer Fahrt gegen 1325 NGZ wieder in der Milchstraße einzutreffen. Die Ziele, die die Besatzung des Generationenraumschiffes in dieser Zeit verfolgte, waren in der SOL-Agenda zusammengefasst. Bis 1329 NGZ wurde das Schiff im Mondorbit gründlich überholt und im Hinblick auf die erwartete Hyperimpedanz-Erhöhung umgerüstet. Zu diesem Zweck wurde die SOL mit redundanter Nottechnik ausgestattet, unter anderem mit Fabriken, die bei Bedarf nahezu »alles« herstellen konnten – vom Schnürsenkel bis zur Transformbombe.
 
Den Mom'Serimern wurde ein 1500 Meter durchmessender und 375 Meter hoher Bereich des SOL Mittelteils (Richtung SZ-2) zugeteilt, in dem sie autonom und selbstbestimmt leben durften. Dort lag auch Ihre Scherbenstadt, deren Bevölkerungszahl bis 1330 NGZ auf 120.000 Mom'Serimer stieg.
 
Negasphäre
Nach etwa vier Jahren Liegezeit machte sich die SOL 1329 NGZ auf den Weg nach Hangay, wo nach Informationen der Pangalaktischen Statistiker eine Negasphäre entstehen sollte. Sie traf am 7. Januar 1330 NGZ über Vinau ein. Als sich die ersten Auswirkungen der erhöhten Hyperimpedanz bemerkbar machten, wurden manche Bereiche auf Low-Tech umgerüstet. Am 11. September 1331 NGZ strandete sie, aufgrund der gestiegenen Hyperimpedanz, auf der Eiswelt Ultrablau. Dort landete das Raumschiff aufrecht in einer von den Borddesintegratoren geschaffenen Mulde aus Eis. An Bord funktionierten nur noch die nachträglich montierten Low-Tech-Geräte, das Hypertakt-Triebwerk war jedoch ebenso funktionslos wie die Permanentzapfer. SENECA war allerdings weiterhin in Betrieb.
 
In den folgenden Jahren wurde die SOL weiter umgerüstet. Ein Teil der ansässigen Graukartanin nannte das scheinbar aus dem Planeten herausragende Raumschiff mittlerweile Faust von Ultrablau. Die Antigravs konnten wieder in Betrieb genommen werden, so dass der sich erwärmende Untergrund, auf dem das gigantische Schiff stand, nicht mehr belastet wurde. Am 20. Juni 1332 NGZ gelang erstmals die Trennung der SOL-Zelle-1 vom Mutterschiff. Die SZ-1 führte einen kurzen Linearflug von circa fünf Lichtjahren durch, aber es war klar, dass man mit dem Schiff unter den jetzigen Bedingungen keinesfalls wieder in die Milchstraße oder auch nur nach Hangay zurückkehren konnte.
 
Am 23. Juli 1342 NGZ verließ die SOL den Planeten Ultrablau und floh vor einem Verband der Awour in den Halo der Galaxie Hangay. 673 Solaner, die nach U'Hartu übergesiedelt waren, blieben auf Ultrablau zurück. (PR 2328, PR 2329, PR 2330, PR 2331)
 
Mit dem T-Exagonium, das in einem auf Rothger abgestürzten TRAI-Versorger entdeckt worden war, wurden die Hypertakt-Triebwerke der SOL wieder in Betrieb genommen. Das Schiff machte während der Umbauarbeiten vom August 1342 NGZ bis Mitte 1343 NGZ bei der Sonne Old Red Station. Dann konnte das Schiff weiter nach Hangay fliegen. Dao-Lin-H'ay verließ die SOL am 10. Januar 1344 NGZ. (PR 2416, PR 2417)
 
Am 1. März 1344 NGZ erhielten die Mom'Serimer von der Schiffsführung die LFT-Staatsbürgerschaft. Einige wurden auch in den Flottendienst übernommen. Das Schiff beobachtete in den folgenden Monaten die Entwicklung in Hangay. Ein Vorstoß in die Zentrumsregion misslang. Die SOL folgte MINATERG ins Tir-Na-Tir-System und ging dort Kirmizz in die Falle. Sie wurde am 22. September 1345 NGZ erobert, und von 1500 Mor'Daer und 300 Ganschkaren besetzt. SENECA wurde von vier mobilen Rechenhirnen TRAITORS überwacht, 1000 Kolonnen-Motivatoren machten die Besatzung gefügig, soweit sie nicht ohnehin unter der mentalen Kontrolle des neuen Herrn der SOL standen. Ronald Tekener war zwar als Mentalstabilisierter nicht beeinflussbar, musste sich aber dennoch beugen, denn Kirmizz verschonte die Besatzung der SOL nur unter der Bedingung, dass Tekener kooperierte. Dieser wurde zum High Sideryt und zum Stellvertreter von Kirmizz ernannt.
 
Die SOL wurde aufgerüstet, sie erhielt unter anderem einen Dunkelschirm und eine Fraktale Aufriss-Glocke. Tekener nahm heimlich Kontakt mit den Mom'Serimern auf, die weitgehend unbeeinflusst blieben.
 
Am 27. Juli 1346 NGZ sahen die Mitglieder der Führungsriege der RICHARD BURTON die SOL in alten Aufzeichnungen, die man aus der Raumstation Schwinge-von-Raffat geborgen hatte. Offenbar konnte die SOL sich frei unter den Raumschiffen TRAITORS bewegen. Es schien so, als ob die SOL den entscheidenden Impuls gab, das Koh-Raffat-System in den Kern einer Proto-Chaotischen Zelle zu verwandeln. (PR 2411)
 
Zu einem kurzen Zusammentreffen zwischen der SOL und der RICHARD BURTON kam es am 19. August 1346 NGZ im Lettamas-System. Atlan befahl die Flucht, weil die SOL zum Angriff überzugehen schien. (PR 2418)
 
Wenig später erhielt die SOL von KOLTOROC den Befehl, Position im Tir-Na-Tir-System zu beziehen. Dort überbrachte ein Terminaler Herold am 1. September die Koordinaten für den Bauplatz VULTAPHERS. Kirmizz verließ die SOL noch am selben Tag, um sich zur Milchstraße zu begeben. Die SOL startete am Folgetag, begleitet von zwei Traitanks. Ihr Flugziel war der Sektor Elgas nahe der Zentrumsregion Hangays. Dort sollte das Schiff quasi eingemottet werden, bis TRAITOR Verwendung für es haben würde. (PR 2419)
 
Ronald Tekener ging davon aus, dass die SOL verschrottet werden sollte, was vermutlich gleichbedeutend mit dem Ende der Solaner gewesen wäre. Er bereitete deshalb die Befreiung des Schiffes vor und baute die Armee der Schatten auf. Mit der Unterstützung der von Kirmizz beeinflussten Kalbaron Silathe, die die Rechenhirne zerstörte, gelang der Coup am 25. September. 8000 Mom'Serimer überrumpelten die Mor'Daer, die Kolonnen-Motivatoren wurden vernichtet oder vertrieben. Die SOL befand sich zu diesem Zeitpunkt schon in der Nähe der Dienstburg SIRC und musste vor den dort stationierten Traitanks fliehen. (PR 2440)
 
Nachdem noch die zu Bomben umfunktionierten Supratron-Generatoren entfernt worden waren, war die SOL endgültig frei. Um Kontakt mit dem vor einiger Zeit georteten terranischen Raumschiff aufnehmen zu können, schickte Tekener die Mom'Serimer in den Einsatz. Während der Elysischen Wettspiele im Cricker-System schmuggelten sie einen von Tekener entwickelten Kuckucks-Brief ins Kolonnenfunknetz. Tekener stellte später zwar fest, dass die Botschaft verfälscht worden war, Atlan konnte sie jedoch entschlüsseln. Die SOL ging im Ackut-System auf Warteposition, musste die RICHARD BURTON aber außerhalb des Systems treffen, weil dieses Bestandteil einer Chaotischen Zelle wurde. (PR 2441, PR 2443)
 
Nach einem ersten Treffen am 14. November setzten sich beide Schiffe vor den anrückenden Traitanks ab und parkten nebeneinander auf Khargard, wo Atlan und Ronald Tekener sich am 19. November persönlich begegneten und Erfahrungen austauschten. Wenig später versuchte ESCHER, die Kontrolle über SENECA zu übernehmen, was jedoch von Atlan vereitelt wurde. ESCHER war es stets nur darum gegangen, nach Hangay gebracht zu werden und dort in die SOL überzuwechseln. Der Hantelraumer war angeblich das einzige geeignete Fahrzeug, mit dem es ESCHER gelingen könnte, die Grenzwälle Hangays zu perforieren. ESCHER und der Nukleus gingen davon aus, dass Perry Rhodan bald versuchen würde, militärisch in Hangay aktiv zu werden. ESCHERS einziger Existenzzweck bestand angeblich darin, Rhodan den Zugang nach Hangay zu ermöglichen. (PR 2443)
 
Die SOL beteiligte sich in den nächsten Wochen an den erfolglosen Versuchen, die durch den Kernwall abgeschottete Zentrumsregion Hangays zu erreichen. 100 Mom'Serimer, die die Armee der NACHT bilden, wurden zu Ausbildungszwecken zum Stützpunkt Win-Alpha abgeordnet. Anfang April 1347 NGZ entdeckte die SOL im Amienolc-Sektor ein frühzeitig aus einem anderen Universum materialisiertes Quartier der Neganen Stadt. Hier begegnete Ronald Tekener dem Weltweisen von Azdun. Nachdem dessen Hüter WirHier, der die SOL als Ressource zum Erhalt des zerfallenden Quartiers nutzen wollte, durch Trim Maraths Schwarzen Zwilling und den Einsatz von PIEPERN besiegt worden war, nahm die SOL den Weltweisen an Bord, was diesem jedoch missfiel. (PR 2460, PR 2462)
 
Im Mai riskierte Atlan die Vernichtung der SOL durch Traitanks und eine Kolonnen-MASCHINE, um den Weltweisen TRAITOR auf glaubwürdige Art wieder zuspielen zu können. Dessen Transportbehälter diente als Trojanisches Pferd, mit dem ESCHER die Kernregion Hangays erreichen wollte. Die SOL entkam der Kolonnen-MASCHINE nur durch ein gewagtes Manöver des Emotionauten. (PR 2463)
 
Durch eine Manipulation ESCHERS wurde der SOL-Mittelteil, als Teil der Neganen Stadt getarnt, Mitte Oktober von der Kolonnen-Fähre PASSAGH hinter den Kernwall gebracht. Um die weitere Manövrierfähigkeit des Hangay-Geschwaders zu erhalten, verblieben die beiden SOL-Zellen außerhalb des Kernwalls. Der SOL-Mittelteil operierte zunächst allein in der Zentrumsregion. Dabei wurde Koltogor entdeckt. Die Sorgorin Inkadye floh von dort in die SOL.
 
Die SOL-Zellen durchquerten den Kernwall erst Ende Oktober gemeinsam mit den übrigen vor dem Kernwall versammelten Einheiten der Galaktiker, als der Wall zu oszillieren begann. In der Zentrumsregion unternahmen sie Erkundungsflüge, um die Position GLOIN TRAITORS und des SOL-Mittelteils zu ermitteln. Dabei begegnete Dao-Lin-H'ay, die die SOL-Zelle 1 kommandierte, der Ultima-Flotte. Aus der ersten Schlacht um GLOIN TRAITOR, die am 9. November erfolgte, gingen die SOL-Zellen unbeschadet hervor. (PR 2482, PR 2488, PR 2489, PR 2490)
 
Zur Vereinigung des SOL-Mittelteils mit den in Hangay kämpfenden Einheiten der Galaktiker und Friedensfahrer kam es erst am 15. November. Bei der ersten Begegnung zwischen der SOL und der JULES VERNE musste erst das Misstrauen Atlans und Ronald Tekeners überwunden werden, denn die beiden kannten die »Miniaturversion« der SOL noch nicht. (PR 2494)
 
Nach erfolgreicher Retroversion (16. November) und dem Tod KOLTOROCS (21. November) patrouillierten die SOL und die Friedensfahrer noch eine Weile durch Hangay, entdeckten aber keine gefährlichen Hinterlassenschaften TRAITORS. (PR 2499)
 
Mission mit Roi Danton
Kurz nach 1369 NGZ war die SOL mit Roi Danton in bisher unbekannter Mission gestartet. Im Jahre 1469 NGZ galt die SOL offiziell mit der gesamten Mannschaft als verschollen. (PR 2600)
Im Jahre 1517 NGZ ließ Suzan Rhodan auf Wanderer ausrichten, dass die Mission der SOL gescheitert wäre und Michael Rhodan die Hilfe seines Vaters bräuchte. (PR 2779)
 
Risszeichnungen
  • Risszeichnung: »SOL – DAS FERNRAUMSCHIFF PERRY RHODANS« (PR 800) von Tais Teng
  • Risszeichnungsposter: »Terranische Raumschiffe – SOL – Kombinations-Trägerschlachtschiff der UNIVERSUMS-Klasse« (PR 1000) von Bernard Stoessel
  • Risszeichnung: »SPEZIAL-JET der „SOL“« (Atlan 541) von Heinrich Deeken
  • Risszeichnung: »Container-Träger der „SOL“« (Atlan 584) von Günter Puschmann
  • Risszeichnung: »Reparaturwerft der SOL« (Atlan 596) von André Höller
  • Risszeichnung: »Das SPARTAC-Energieteleskop der SOL« (Atlan 636) von André Höller
  • Risszeichnung: »SENECA« (Atlan 640) von Paul Delavier
  • Risszeichnung: »NU-Gas-Kraftwerk der SOL« (Atlan 652) von Paul Delavier
  • Risszeichnung: »SOL-Hauptzentrale« (Atlan 656) von André Höller


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor: Perrypedia

Bekannte Besatzungsmitglieder
Besatzung 3540–3587
Die humanoide Besatzungsstärke betrug im Durchschnitt etwa 10.000–20.000 Personen (Schwankungen durch Geburten und Todesfälle). Als absolute Notfallbesatzung galten mindestens 50 hochqualifizierte Astronauten, die mindesten einen Emotionauten unterstützten. (PR 701, S. 18)
 
Viele hatten in dieser Zeit mehr als einen Beruf, vor allem die Piloten der Beiboote, da sie kaum Beschäftigung erhielten. (PR 743)
 
Kommandoebene
  • Bull, Reginald - (seit August 3582)
  • Roi Danton - (seit August 3582)
  • Deighton, Galbraith - Kommandant der SZ-1 im Juli 3540 (PR 701)
  • Gonozal, Atlan da - (seit Anfang 3582)
  • Rhodan, Perry - Leiter der SOL-Expedition (seit 3540) (PR 701)
  • Tschubai, Ras - Kommandant der SZ-2 (3478-3481)
  • Tolot, Icho (PR 701)
 
Mutantenkorps
  • Breiskoll, Bjo - (3565) (PR 765)
  • Corello, Ribald (PR 711)
  • Gucky (PR 711)
  • Hainu, Tatcher a (PR 745)
  • Lloyd, Fellmer (PR 717)
  • Lord Zwiebus (PR 717)
  • Kotschistowa, Irmina (PR 746)
  • Merkosh (PR 745)
  • Olw - (3580 - 3581) (PR 727)
  • Py - (3580 - 3581) (PR 731)
  • Rorvic, Dalaimoc (PR 745)
  • Saedelaere, Alaska - (bis 3581) (PR 701)
  • Takvorian (PR 731)
  • Wyt, Balton (PR 717)
 
Navigation
  • Ahrat, Senco - 2. Emotionaut und Pilot der SZ-2) (PR 701)
  • Kosum, Mentro - 1. Emotionaut und Pilot der SZ-1 (PR 701)
  • Goor Toschilla - Sportlehrerin und Navigator-Anwärterin (PR 781)
 
Funk und Ortung
  • Henbag - Ortungszentrale (PR 745)
  • Shanon, Telmar - Ortungsoffizier (PR 701)
  • Kerndor - Orter und Funker (PR 716)
  • Yato Ting-Suin - Ortungsingenieur (PR 716)
 
Techniker und Deckpersonal
  • Arcarea Casalloni - Sekretärin im Logistikbereich Nahrungsmittel (PR 743)
  • Celler - Sergeant (PR 716)
  • Country, Elmer - Koordinator der Bordverpflegungssysteme (PR 701)
  • Dobrak - (seit 3578)
  • Kemal Emraddin - Spezialist beim Strahlungsforschungskommando (PR 714)
  • Ytria Emraddin - Spezialistin beim Strahlungsforschungskommando (PR 714)
  • May Ennis - Ernährungswissenschaftlerin († 3578) (PR 712)
  • Fallenday - Techniker (PR 742)
  • Fuma - Leutnant der Astronautischen Abteilung (PR 716)
  • Preux Gahlmann - Hangaringenieur (PR 830)
  • Asuah Gemroth - Hydroponik-Biologe (PR 780)
  • Max Gloundky - Treibstoffspezialist (PR 769)
  • Thefirst Hanisch - Erster Archiv-Programmierer (PR 897)
  • Hendren, Leuw -Leutnant der SZ-2 (PR 739)
  • Taro Higgins - Verwaltungsmitarbeiterin (PR 772)
  • Vigo Hynes - Gruppenleiter in der Abteilung Feuersicherung (PR 791)
  • Jac Jaqueau - Sergeant († 3582) (PR 769)
  • Shake Karwanter - Leutnant, Mitarbeiter im Observatorium (PR 742)
  • Farn Kaybrock - Positronik-Ingenieur (PR 715)
  • Cance Kondrom - technischer Leiter der unteren Decks (PR 731)
  • Saphir Koslow - Botaniker (PR 715)
  • Sequest Kosum-Vrenge - Transmitterspezialist (PR 729)
  • Leiz - Positronikerin (PR 751)
  • Amja Luciano - Hangartechnikerin (PR 781)
  • Maarn Tec Maarn - Techniker (PR 715)
  • Sunchex Olivier - Mechaniker (PR 713)
  • Evvsagh Queulik - Ingenieur († 3578) (PR 712)
  • Ramsodes - Techniker († 3581) (PR 742)
  • Sanders, Fen - Verwaltungsmitarbeiter (PR 772)
  • Souza - Leutnant (PR 714)
  • das Thunderbolt-Team mit ihrem Paladin-Roboter VI (PR 701)
  • Cass Tomlyn - Magazinwart (PR 710)
  • Trokan - Techniker (PR 714)
  • Vaaron - Regelungstechniker (PR 701)
 
Raumsoldaten und Landekommandos
  • Contervolt - Aufklärungsspezialist (PR 744)
  • Kishin Mandruga - Chef der Pionierabteilung (PR 710)
  • Parsena Parman - Chefbiologin der Pioniere (PR 710)
  • Seeks - Aufklärungsspezialist (PR 744)
  • Trimmon - Aufklärungsspezialist (PR 744)
 
Wach- und Sicherheitsdienst
  • Deighton, Galbraith - Sicherheitschef
 
Besatzungen der Beiboote
  • Gonsten, Kaddy - Spezialraumschiff VULCAN (PR 701)
  • Springo, Jiffer - Spezialraumschiff VULCAN (PR 701)
  • Welms, Dadno - Spezialraumschiff VULCAN (PR 701)
  • Cass Bergol - Leutnant, Pilot der KLONDIKE (PR 747)
  • Joop Bertoli - Korporal, Besatzungsmitglied der KLONDIKE († 3581) (PR 747)
  • Eckrat Birtat - 1. Offizier der CINDERELLA († 3578) (PR 712)
  • Dorst Corsin - Space-Jet-Pilot (PR 743)
  • Helcos - Pilot (PR 907)
  • Hemelyk - Kommandant eines Leichten Kreuzers (PR 744)
  • Bram Horvat - Captain der KLONDIKE (PR 747)
  • Tontro Jegontmarten - Major, Kommandant der CINDERELLA († 3578) (PR 712)
  • Sitai Kitaro - Captain der BRESCIA (PR 714)
  • Lahore – Captain (PR 714)
  • Lobster – Captain, Kommandant einer Korvette (PR 742)
  • Helenya Pajute - Kommandantin der LA PALOMA (PR 745)
  • Prestlay - Captain des SCAYMAN (PR 750)
  • Shrivver - Sergeant auf der SCAYMAN (PR 750)
  • Margaux Weynard - Ortungsoffizierin der SEIDENRAUPE (PR 788)
 
Wissenschaftler
  • Gonsten, Kaddy - Robotiker (PR 701)
  • Springo, Jiffer - Robotiker (PR 701)
  • Waringer, Geoffry Abel - Chefwissenschaftler (PR 731)
  • Welms, Dadno - Robotiker (PR 701)
  • Kelim Akumanda - Kybernetiker (PR 715)
  • Peta Alahou - Astronom und Sanitäter († 3578) (PR 712)
  • Crain Annach - Kosmopsychologe (PR 773)
  • Antrass - Pathologe (PR 769)
  • Pia Calau - Astronomin (PR 787)
  • Joan Connerford - Robotologin und Kosmopsychologin (PR 798)
  • Mercy Darbaniot - Kybernetiker (PR 715)
  • Hen Darksen - Semantiker (PR 780)
  • Asa Degorah - Psycho-Physiologin (PR 762)
  • Sagullia Et - Hyperphysiker (PR 781)
  • Kato Gemschel - Bio-Chemiker (PR 716)
  • Gerrit - Chemiker (PR 830)
  • Kaddy Gonsten - Doktor der Robotik (PR 701)
  • Gondor Grayloft - Astronom (PR 816)
  • Odysseus Cude Halmarck - Planetenspezialist (PR 743)
  • Stoban Haum - Kosmopsychologe (PR 801)
  • Julian Harrox - Kosmo-Mediziner (PR 729)
  • Joscan Hellmut - Kybernetiker (PR 710)
  • Lefton Hellst - Chemiker (Atlan 508)
  • Lisa Henx - Xenopsychologin (Atlan 601)
  • Katus Hershan - Xeno-Psychologe (PR 714)
  • Allpatan Hirishnan - Doktor der Physik († 3578) (PR 712)
  • Earl Kenzo - Kosmopsychologe (PR 730)
  • Afan Kisorscheiitse - Kyberno-Konstrukteur (PR 762)
  • Terka Loskotsch - Hyperphysiker (PR 715)
  • Juriman Melussem - Kybernetiker (PR 715)
  • Perm Merveur - Gynäkologe (PR 769)
  • Carlotte Messanter - Kybernetikerin (PR 714)
  • Garo Mullin - Astronom (PR 780)
  • Amara Orloff - Xenopsychologin (PR 787)
  • Don Paros - Spezialist der Lichtstrahlenforschung (3578 - 3581 SZ-2) (PR 736)
  • Anny Pinguine - Kosmopsychologin (PR 780)
  • Gorg Pinguine - Biologe (PR 780)
  • Prokosch - Dimensionsspezialist (3578 - 3581 SZ-2) (PR 736)
  • Elton Ramdan - Kosmobiologe (PR 715)
  • Sanc, Duc - Arzt und Histologe (3578 - 3581 SZ-2) (PR 739)
  • Seigns, Vilma - Mitarbeiterin der Abteilung Intergalaktische Phänomenologie (PR 713)
  • Somao, Isodyne - Projekt Antimaterie-Forschung (PR 762)
  • Springo, Jiffer - Doktor der Robotik (PR 701)
  • Krent Tschang-Tuin - Biologe (PR 715)
  • Chrom Tenderhoogen - Fachmann für biopositronische Verhaltensforschung (PR 715)
  • Vanbelt - Astrophysiker (PR 716)
  • Frederic Village - Professor der Medizin (PR 755)
  • Cesynthra Wardon - Psychologin und Wasserwärterin (PR 781)
  • Dadno Welms - Doktor der Robotik (PR 701)
  • Tim Whalen - Chemiker (PR 772)
  • Melia Zimmer - Strukturphysikerin (PR 715)
 
Zivile Mitarbeiter oder Zivilisten
  • Lincoln, Mark Reginald - ursprünglich ein Kolonist von Carrent-Fort, kam als Kind an Bord. (PR 701)
  • Frix Birp - Reporter (PR 769)
  • Oleg Bordinski (PR-TB 171)
  • Lareena Breiskoll - unbekannte Funktion, Mutter von Bjo Breiskoll (PR 765)
  • Helma Buhrlo - Mutter des ersten Buhrlo (PR 907)
  • Miriam Connster - unbekannte Funktion (PR 769)
  • Tro lat doune - ursprünglich Agent des NEIs auf Enjock (seit 3581) (PR 739)
  • Emraddin, Kjidder (PR 714)
  • Emraddin, Ulturpf (PR 714)
  • Federspiel (PR 898)
  • Elaine Foxan - Physiotherapeutin (PR 769)
  • Monty Freigohn (PR 726)
  • Gulliver (PR 770)
  • Hennes, Ronald (PR 852)
  • Hernley (PR 886)
  • Janie - unbekanntes Tätigkeitsfeld (PR 710)
  • Nemo Iljew Jenkins - freier Schriftsteller (PR 787)
  • Bilda Karwanter - Kindergärtnerin (PR 742)
  • Törn Karwanter - Schüler (PR 742)
  • Honsker Keball - unbekannte Funktion (PR 765)
  • Maligger - ursprünglich der ertrusische Kommandant der Kolonie auf Carrent-Fort (PR 701)
  • Phrema Miltz - unbekannte Funktion (PR 765)
  • Belayn Parcer - unbekannte Tätigkeit, Freundin von Perry Rhodan (PR 743)
  • Charib Pegasus - interessierter Literat (PR 787)
  • Skyllo Pegasus - interessierter Literat (PR 787)
  • Honth Pryth-Fermaiden  - Solariumtechniker, Kindergärtner und Lehrer (PR 781)
  • Sthomalkuch, Üpre firs - ehemaliger Agent des NEIs auf Enjock (seit 3581) (PR 739)
  • Sternfeuer (PR 898)
  • Julia Vanbelt - unbekannte Funktion (PR 716)
  • Morl Weynard - Hobbyreporter (PR 788)
  • Tahta Zerthan - Funktion unbekannt (PR 775)
 
Besatzung ab 3587–497 NGZ
  • Curie van Herling - Magnidin (Atlan 500)
  • Tobier (Atlan 533)
siehe auch: Solaner
 
Besatzung ab 1300 NGZ
Die humanoide Besatzungsstärke betrug 5839 Personen und 109.877 Mom'Serimer.
Unsterbliche und Mutanten:
  • Atlan - Expeditionsleitung (bis 1325 NGZ)
  • Mondra Diamond - (bis 1325 NGZ)
  • Ronald Tekener
  • Icho Tolot - (bis 1325 NGZ)
  • Myles Kantor - Chefwissenschaftler (bis 1325 NGZ)
 
Die restliche Mannschaft:
  • Gustavo Arkennte - Medik-Assistent
  • Pria Ceineede - dritte Pilotin
  • Porto Deangelis - Leiter der Abteilung Logistik/Nachschub/Versorgung
  • Grenjamin Fandwert - Chef der Beibootflottille
  • Lene Jeffer - Leiterin der Abteilung Bordwaffen
  • Trabzon Karett - Leiter der Abteilung Positroniken/Syntroniken
  • Fee Kellind - Kommandantin
  • Roa Kellkem - Kommunikationsexpertin
  • Juno Kerast - Zweiter Pilot
  • Don Kerk'radian - Leiter der Schiffsverteidigung
  • Tonko Kerzner - Ertruser, Leiter des Bereichs Außenoperationen
  • Darla Markus - Medikerin und Psychologin, Leiterin der Sektion Medizinische Psychologie
  • Annek Mayonnlyn - Mitarbeiterin
  • Roman Muel-Chen - Erster Pilot und Emotionaut
  • Steph La Nievand - Direktor der SOL-Nachwuchsakademie
  • Jesschik Phiaon - Biologin
  • Jonoreus Qichon - Techniker
  • Blo Rakane
  • Ruud Servenking - Leiter der Abteilung Triebwerke/Bordmaschinen
  • Christopher Stok - Kommunikationsexperte
  • Hery-Ann Taeg - Leiterin der medizinischen Abteilung
  • Tangens der Falke - Stellvertretender Chefwissenschaftler
  • Anka Xerayne - Leutnant
  • Viena Zakata - Leiter der Abteilungen Funk und Ortung


Quellen: Unter Perry Rhodans Kommando (3540 - 3586): PR-Hefte 700, 701, 706, 710 - 719, 725 - 731, 736 - 747, 750 - 755, 760 - 765, 769 - 775, 779 - 783, 786 - 791, 796 - 798, 800 - 808, 816 - 821, 829 -833, 840, 841, 852, 860, 861, 867, 868, 872, 875, 885 - 889, 894 - 899, 900, 907 / PR-Taschenbücher 158, 160, 163, 171, 175 (2. . 7. Story), 198, 213 (1. u. 3. Story); Jubiläumsband 2 Story 7 / Zwischen der Trennung von der BASIS und dem Auftauchen Atlans (3586 - 3791): Atlan-Hefte 505, 508, 523, 539, 573, 582, 590, 596 / Im Mausefalle-Zugstrahl (3791): Atlan-Hefte 500 – 522 / Die Auseinandersetzung mit Hidden-X (3791 - 3804): Atlan-Hefte 523 – 599 / Die Auseinandersetzung mit Anti-ES (3804 -3808): Atlan-Hefte 600 – 649 / Der Kampf um die Namenlose Zone bis zur Ankunft in Vayquost (3808 - 3811): Atlan-Hefte 650 – 674; PR-Taschenbuch 294 / Die Solaner in Vayquost (3811 - 424 NGZ): Atlan-Hefte 669, 670; PR-Hefte 1001 - 1006, 1013 - 1019, 1025 - 1030, 1036 - 1041, 1048 - 1052 / Rückkehr in die Milchstraße (425 NGZ): PR-Hefte 1053, 1066, 1072, 1078, 1081, 1084 - 1086, 1090, 1091; PR-Taschenbuch 228 / Die Endlose Armada (426 NGZ - 429 NGZ): PR-Hefte 1100, 1107, 1108, 1142, 1146, 1147, 1166, 1187, 1188, 1200, 1201, 1251, 1269 / Das Reich radom (1311 NGZ - 1312 NGZ) : PR-Hefte PR 2108, PR 2109… / Negasphäre (1346 NGZ - 1347 NGZ): PR-Hefte PR 2419, … / PR-Computer 787 / PRK 2330 Baustelle SOL (I) / Atlan Taschenheft 2
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Atlan-Taschenheft 2
© Pabel?Moewig Verlag KG, Rastatt

Verweise:

SOL - Atlan
Heft: PR 2147 Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Heft: PR 1015
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Heft: PR 1961
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Heft: PR 2328
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt




Dazugehöriger Kommentar von Peter Terrid: SOL

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Quellen: PR-Heft Nummer 1920
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Quo Vadis, SOL ?

Dringende Warnung: Zuerst Roman lesen!
 
Was Jamaske als Projektions-Ausgeburt der Inzaila Paumyr in ihrer Rautak-Mythologie an Bord der SOL zu verkünden weiß, ist derart verbrämt, daß sich fast schon jede Spekulation verbietet. INSHARAM - der Ort hinter dem Alshma Ventor, dem Schlafenden Licht; unendlich weit von Auroch-Maxo entfernt, eine Oase des Friedens, in der das Wissen und die Weisheit des Kosmos gesammelt werden...
 
Na wunderbar! Wäre nicht die zweite eindringliche Botschaft von ES, daß sich die SOL nach der Bergung des Kym-Joriers schnellstens nach INSHARAM zu begeben habe und dort weitere Anweisungen folgen würden, könnte man das Ganze durchaus als »wirres Gefasel« abtun. So jedoch, parallel zu dem Höhepunkt von Hauchmén Zovirasch, dem Ende der Welt, gewinnen die Ereignisse eine Eigendynamik, der sich niemand an Bord der SOL entziehen kann. Die Odyssee geht weiter! An dieser Stelle ist es wohl angebracht, innezuhalten und zu versuchen, ein Resümee zu ziehen. Da haben wir zum Beispiel die SOL selbst. In MATERIA umgebaut, von Shabazza zurückerobert, das Innere der Erweiterungs-Seitenflansche des Mittelteils weiterhin eine Trümmerwüste mit unbekannten Resten und möglicherweise in Erscheinung tretenden Gefahren. Carithülle und Hypertakt-Triebwerk sind in ihren Leistungsgrenzen keineswegs exakt einzuschätzen.
 
Eigentlich ist es im höchsten Maß unverantwortlich, mit einem solchen Raumschiff, das weiterhin auf einen ausgedehnten Werftaufenthalt wartet, auf Reisen zu gehen. Der Verweis auf den Auftrag, um nicht zu sagen Zwang, von ES mag da eine Ausrede zur Selbstbeschwichtigung sein, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Superintelligenz ihre »Schützlinge« (wieder einmal) mit recht unzulänglich erscheinender Ausstattung die berüchtigten Kastanien aus dem Feuer holen läßt. Andererseits: Vor dem Hintergrund der Zeitreise, den mit den Zeitscheide und der offensichtlich zu schließenden Zeitschleife verbundenen Aspekten könnte das Handeln ES' Teil eines 18 Millionen Jahre umfassenden Zirkelschlusses sein, der auf die Formel hinausläuft: Es geschieht, weil es geschah. Und jede Abweichung genau von dieser Linie, die in einen in sich zurückführenden Kreis mündet, würde genau das Paradoxon heraufbeschwören, das eben nicht eintreten soll. Dazu gehört dann auch, daß eben die SOL genau zum jetzigen Zeitpunkt und in genau diesem Zustand die Reise zu unternehmen hatte, nicht früher, nicht später, nicht anders!
 
Vergleichbares läßt sich ja aus anderen Zeitkreisen ableiten - sei es jener, der über den Kontakt zu Epetran zur Zerstörung des Robotregenten auf Arkon III führte, die Versetzung der CREST III und des ihr nachfolgenden Flottentenders DINO III, was zur Entstehung von OLD MAN führte, bis hin zu Ovarons Begegnung mit sich selbst und den übrigen mit dem Nullzeitdeformator verbundenen Ereignissen. Noch bleibt offen, wie sich der Kreis genau schließen läßt und ob es wirklich gelingt - denn an der Zeitscheide gibt es zwangsläufig keine Garantie. Eine Antwort wird wohl erst der Ort INSHARAM liefern können oder gar nachfolgende Stationen der Reise. Ein zweiter Punkt ist Segafrendo. Hier haben wir von der Galaktischen Krone und ihrem Kampf gegen die von K'UHGAR entsandten Mundänen erfahren. Die Entstehung von ESTARTU - dem »grenzenlosen Glück« - aus dem Koridecc-Schmetterling und der Sorrmo-Sporenwolke wurde ebenso offenbart wie die Tatsache, daß ESTARTU ein Thoregon zu errichten versuchte.
 
Die Galaktische Krone wird untergehen, so, wie sie aus Sicht des Jahres 1303 NGZ vor 18 Millionen Jahre untergegangen ist. Ob es in der Gegenwart der Solaren Residenz noch Mundänen, ihre Riesenflotten und S-Zentranten gibt, bleibt eine offene Frage. Zu wünschen wäre natürlich, daß sie im Verlauf der Jahrmillionen untergingen, im Staub der Geschichte verschwanden. Denn eine Invasion dieser Art ist der ohnehin gebeutelten Milchstraße in keinem Fall zu wünschen. Mit dem Blauen Blond lernten wir eine faszinierende Kultur und Zivilisation kennen, über die mehr zu erfahren sicherlich angebracht gewesen wäre. Wie mag es auf dem Höhepunkt wirklich ausgesehen haben? Damals, als die Josminen in ihren Sphärenrosen noch über Jahrtausende hinweg die Sicherheit gewährleisteten und die Tharoidoner ihre auf Kunst ausgerichtete Mentalität in vollen Zügen ausleben konnten? Wir werden es wohl niemals erfahren. Segafrendo ist, wie es momentan scheint, Vergangenheit; K'UHGAR übernahm die Herrschaft (oder wird sie übernehmen), und es ist wohl besser, wenn es nicht zu einem wie auch immer gearteten Kontakt kommt. Vor diesem Hintergrund stellt die mit dem eroberten S-Zentranten MASMOKO entschwindende Inzaila Paumyr ein Hoffnungsschimmer dar! Paumyr konnte sich zwar nicht zu einer Inzaila Onda, der höheren Entwicklungsstufe, transformieren. Aber dieses Geschöpf wird wohl neues Glück irgendwo in den Weiten des Universums finden, und vielleicht hören wir ja irgendwann noch einmal von ihm...
 
Die SOL taucht in Alshma Ventor ein, in jenes Phänomen am Südpol von Auroch-Maxo-55, für dessen Erforschung keine Zeit bleibt. Hyperphysikalische Anomalien, einander überlappende verschiedenartige Strangeness-Werte, Ausstrahlungen, die ebenso an Sonnentransmitter wie auch an Schwarze Löcher erinnern - alles in wilder Mischung, rätselhaft und fremdartig. Es ist nicht einmal sicher, ob die aufgezeichneten Daten und Parameter später einmal befriedigend ausgewertet werden können. Und die Beobachtung, daß neben vielen anderen Eigenheiten in der Tat transmitterähnliche Eigenschaften angemessen wurden? Mit der Bezeichnung INSHARAM ist das Ziel nur äußerst vage umschrieben. Mythisch und orakelhaft wie vieles, was mit ES zusammenhängt. Noch? Weiterhin? Es bleibt nur die Hoffnung, daß das Hantelraumschiff sein nächstes Ziel wohlbehalten erreicht. Bis dahin heißt es: Quo vadis, SOL?

Quellen: PR-Heft Nummer 2035
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Geheimnisvolle SOL-Flansche

Nicht nur rein äußerlich hat die SOL nicht mehr viel mit jenem Raumschiff gemeinsam, das im Jahr 3540 von der in den Mahlstrom der Sterne verschlagenen Erde startete. Die goldglänzende Außenhülle - zunächst Carit, nun Solonium - und das auf doppelte Länge vergrößerte Mittelteil sind schon markant und auffällig, die Veränderungen im Inneren nicht weniger umfassend. Der jüngste und wohl gravierendste Umbau erfolgte in den Jahren ab 826 NGZ, als das Hantelschiff in der Kosmischen Fabrik MATERIA für Shabazza umgerüstet wurde. Die Ersetzung der alten Außenhülle aus Ynkelonium-Terkonit-Verbundstahl sowie der Einbau des Hypertakt-Triebwerks im Mittelteil und den beiden SOL-Zellen gehörten hierzu ebenso wie das Anbringen der beiden zusätzlichen Flanschstücke von je 750 Metern Länge am Mittelteil. Letzteres wird weiterhin traditionell meist nur SOL genannt, während die 2500-Meter-Kugelraumer die Bezeichnungen SOL-Zelle-1 und -2 tragen, SZ-1 und SZ-2 abgekürzt
 
Bezogen auf die Flugorientierung befindet sich hierbei die SZ-1 vorne - oder oben bei aufrechter Landung, die im Schwebezustand erfolgt, da die SOL über keine Landestützen mehr verfügt. Im SZ-1-Flanschstück, dessen Kopplungselemente wie die zwischen SZ-2 und SOL Repliken der tausendfach bewährten ursprünglichen Konstruktionen sind, waren riesige Automat-Werkstätten und die dazu gehörenden umfangreichen technischen Lager, ein weitläufiger Kabinenbereich sowie die Projektoren eines fortgeschrittenen Ortungsschutzes untergebracht, der jenem von Century I entsprach. Im SZ-2-Flansch wurden vor allem neue Schutzschirmgeneratoren und -projektoren sowie die Permanentzapfer mit ihrer Peripherie eingebaut; letztere dazu gedacht, die gewonnene Energie im leistungsunabhängigen 5-D-Transfer insbesondere an die Hypertakt-Triebwerke weiterzuleiten.
 
Von den Permanentzapfern und dem zentralen Achs-Antigravschacht abgesehen - weil gesondert abgeschirmt - wurden alle Aggregate im Zuge der Ereignisse der Rückeroberung zerstört. Der Terminierungsbefehl, den Shabazza einst von Cairol dem Zweiten erhalten hatte, griff auch auf die SOL über, ließ SOLHIRN explodieren und andere Einrichtungen an Bord ausfallen. Die beiden Flanschstücke wurden weitgehend verwüstet, so daß die meisten Sektionen unerreichbar oder die Gänge, Korridore und Antigravschächte dorthin unpassierbar sind. Was sich also genau in diesen Trümmern alles an Gefahren und unangenehmen Überraschungen verbirgt - und sei es auch »nur« in Form irregulär arbeitender Aggregatreste -, läßt sich ohne Untersuchung vor Ort nicht sagen. Die grundsätzlichen Daten zum Umbau der SOL konnten zwar mit Hilfe der Erranten beim Einsatz in MATERIA von Gucky, Blo Rakane und Monkey mitgenommen werden. Doch das sagt leider herzlich wenig darüber aus, was an zusätzlicher »Fracht« beispielsweise in den technischen Lagern gebunkert, später im Laufe der Zeit von Shabazza oder seinen Korragos eingebaut, verändert oder eingelagert wurde. Es kann nicht einmal ausgeschlossen werden, daß auf Befehl von Cairol dem Zweiten oder gar von Torr Samaho selbst die eine oder andere »Teufelei« integriert wurde, um ein zusätzliches Druckmittel gegen Shabazza zu haben...
 
In Vorbereitung auf den Kampf gegen MATERIA wurde im Frühjahr 1291 NGZ zwar die Zeit auch genutzt, um die SOL - der Name THOREGON VI hat sich nicht durchgesetzt - »auf Vordermann« zu bringen. Das jedoch betraf die maßgeblichen Funktionen unter Ausklammerung der verwüsteten Flanschstücke. Danach blieb der auf etwas über 6000 Mitglieder aufgestockten Besatzung keine Zeit, sich großartig um unzugängliche Sektoren zu kümmern. Es ging Schlag auf Schlag weiter: Kampf gegen MATERIA, Flug mit Wanderer nach DaGlausch, Vorstoß in den Kessel und die Passage durch den Mega-Dom des PULS in die Vergangenheit von Segafrendo, und auch dort hatte man anderes zu tun. Einsame Rufer in der Wüste waren und sind die Dookies, ironisch als »Schatztaucher« bezeichnet. Zumindest ihnen beweisen die bislang in den Trümmern entdeckten Artefakte, daß weiterhin mit unangenehmen Überraschungen zu rechnen ist, um nicht zu sagen mit Gefahren und tödlich bedrohlichen Dingen. Andererseits könnte auch das Gegenteil der Fall sein - so zumindest der Eindruck, den Necker Ravved von der Stange hatte, die von den von ihm Rider genannten, an Kleinstlebewesen auf subatomarer Ebene erinnernden Gebilde offensichtlich umstrukturiert oder repariert wurde.
 
Necker war und ist überzeugt, daß diese Stange ein lebenswichtiges Gerät ist, um irgendwo bestehen zu können, obwohl er nicht die geringste Ahnung hat, wo das sein mag. Bis auf weiteres ruht das Gebilde in einem Hochsicherheitstrakt der Bordlaboratorien unter Stasis- und Schutzfeldern (siehe PR-Roman 2044). Inwieweit die jetzt beim Flug nach Clurmertakh auftretenden Phänomene ihre Ursache in weiteren Hinterlassenschaften der SOL-Flansche haben oder Ausdruck des »verbotenen« Clusters 0057 sind, muß offen bleiben. Ausgeschlossen ist jedoch nicht, daß die Dookies mit ihren Warnungen unter Umständen richtiger liegen, als sie vielleicht selbst ahnen. Ihr gespanntes Verhältnis zur Schiffsführung, insbesondere zur Kommandantin Fee Kellind, braucht dagegen nicht zu verwundern, denn selbst wenn die gesamte Besatzung einschließlich der 95.000 Mom'Serimer nichts anderes täte, als in den Trümmern herumzukriechen und sie durchzuwühlen, wäre das eine Aufgabe für Jahre!
 
Beide Flanschstücke zusammengenommen ergeben immerhin einen Zylinder von 1500 Metern Höhe und gleichem Durchmesser. Wenn wir großzügig rechnen, den Ringwulst außen vor lassen und eine lichte Deckhöhe von 50 Metern annehmen, ergibt das 30 Decks in einem Volumen von 2,65 Kubikkilometern; insgesamt eine Fläche von 53 Quadratkilometern - rund 28 mal die Insel Helgoland !

Quellen: PR-Heft Nummer 2076
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die SOL (I)

Die SOL hat ihre lange Reise nach Wassermal zu den Pangalaktischen Statistikern angetreten, von denen man sich an Bord weitere Erkenntnisse zum zu den Thoregons gehörenden Fragenkomplex erhofft. Während im Roman auf die mit dieser Reise verbundenen Aspekte und die inneren »Probleme« an Bord - vor allem hinsichtlich der quirligen Mom'Serimer - eingegangen wird, wollen wir uns an dieser Stellen einmal die lange Geschichte dieses außergewöhnlichen Hantelschiffes in Erinnerung rufen, was einen mehrteiligen PR-Kommentar bedingt. Eine ausführlichere Fassung dieser Geschichte, von Michael »Zeitraffer« Thiesen unter dem Titel Irrfahrt durch die Unendlichkeit zusammengestellt, kann in den PR-REPORTS 298 bis 304 der Bände 1944 bis 1968 nachgelesen werden. Die SOL ist das Fernraumschiff der Menschheit - nach der BASIS der mächtigste Raumer, über den die Terraner je verfügt haben. Das Kombinations-Träger-Schlachtschiff wurde als aus drei Einheiten bestehend konzipiert. Die eigentliche SOL ist das zylinderförmige Mittelteil mit Triebwerkswulst, in dem die Hyperinpotronik SENECA untergebracht ist - seinerzeit trotz geringerer Größe leistungsfähiger als NATHAN eingestuft. Die beiden SOL-Zellen - SZ-1 und -2 abgekürzt - auf der Basis von 2500 Meter durchmessenden Kugelraumern sind an diesem Mittelteil angekoppelt, aber alle drei Einheiten bleiben für sich voll fernraumflugfähig und können je nach Erfordernis voneinander abgekoppelt werden.
 
Vollendet wurde die SOL im Jahr 3540, obwohl ihre Konstruktionspläne schon vorlagen, ehe die Erde am 7. März 3460 in den Mahlstrom der Sterne versetzt wurde. Vom Erstentwurf bis zur Fertigstellung vergingen rund 100 Jahre. Am 10. Juli 3540 verließ der Raumer die von der Aphilie beherrschte Erde mit Perry Rhodan, dessen Vertrauten und Spezialisten und rund 10.000 immunen Menschen an Bord. Erst am 3. Juli 3578, fast exakt achtunddreißig Jahre nach dem Start, wurde mit dem SPARTAC-Energieteleskop endlich die Position der Milchstraße entdeckt. Während die SZ-2 am 9. Juli 3578 zur Milchstraße startete, folgten für die Rest-SOL Abenteuer in der Galaxis Balayndagar und im Dakkardim-Ballon - die Borduhren zeigten plötzlich den 3. Januar 3581, nachdem die SOL mit ihrer bewusstlosen Besatzung in diesen vorgedrungen war. Ende August 3581 erreichte Perry Rhodan mit dem Mittelteil der SOL und der SZ-1 die Milchstraße. Wieder durch die SZ-2 komplettiert, brach die SOL am 17. Februar 3582 zum Rückflug in den Mahlstrom der Sterne auf, erreichte ihn am 2. April 3582, aber die Sonne Medaillon und vor allem die Erde waren nicht mehr da, weil schon am 2. September 3581 im Schlund verschwunden. Im Januar 3583 begegnete die SOL zunächst in der Dh'morvon vorgelagerten Kleingalaxis Alpha-morvon den Choolks, dem wichtigsten Hilfsvolk der Kaiserin von Therm, ehe sie am 11. April 3583 in der Galaxis Nypasor-Xon das Yoxa-Sant-System erreichte, den Sitz der Superintelligenz. Der Feldzug gegen die Inkarnationen BARDIOCS führte die SOL im Oktober 3583 schließlich zu den Varben. Nachdem Bardiocs Gehirn Ende April 3584 im Yoxa-Sant-System mit den Kristallstrukturen der Kaiserin von Therm vereinigt worden war, nahm die SOL Kurs auf die Galaxis Tschuschik, die von ihren Bewohnern, den humanoiden Wyngern, Algstogermaht genannt wurde. Hier hatte Bardioc vor mehr als einer Million Jahre sein Sporenschiff PAN-THAU-RA versteckt.
 
In Algstogermaht traf die SOL am 13. Juli 3586 auf die BASIS, und als das erfolgreiche Ende der Algstogermaht-Mission unmittelbar bevorstand, entschloss sich Perry Rhodan, die SOL den Solanern zu überlassen. Als Übergabetermin wählten die SOL-Geborenen zunächst den 18. Dezember 3586. Da Rhodan aber von Douc Langur erfuhr, dass die Solaner einem geheimnisvollen Ereignis entgegenfieberten, verzögerte er die Übergabezeremonie durch einen Psychotrick noch einmal. Am 24. Dezember 3586 trat das von den Solanern erwartete denkwürdige Ereignis schließlich ein. In Gegenwart Perry Rhodans brachte die Solanerin Helma Buhrlo ein Weltraumbaby zur Welt. Die folgenden 204 Jahre waren vom allmählichen Zerfall der Ordnung an Bord und dem Auftreten elitärer Gruppen gekennzeichnet, die schließlich die Gründung der SOL-Arbeitsgemeinschaft (SOLAG) bewirkten. Demokratische Zustände gab es nicht, ein Kastensystem wurde eingeführt; die SOLAG, an ihrer Spitze der High Sideryt, regierte diktatorisch über eine ständig anwachsende Zahl von Solanern. Eine Hand voll Buhrlos entdeckte am 4. März 3791 den Arkoniden Atlan, der nach seinem Aufenthalt »jenseits der Materiequellen« im All trieb. Er nahm sofort den Kampf gegen die unmenschlichen Zustände auf. Sein Gegenspieler war Chart Deccon, der 3788 als neuer High Sideryt die Führung der SOL übernommen hatte; nach dessen Tod kam mit Breckcrown Hayes ein Mann ans Ruder, der Atlans Zielen gegenüber aufgeschlossen war. Es gab vielerlei Probleme zu bewältigen, so unter anderem die »Wiederherstellung« SENECAS sowie die Abwehr innerer und äußerer Bedrohungen. Die SOLAG wurde aufgelöst, die Diktatur abgeschafft. Zu dieser Zeit lebten rund 100.000 Lebewesen an Bord. Nach erneuter zwanzigjähriger Odyssee - zu denen Kämpfe gegen Hidden-X und Anti-ES gehörten - erreichte die SOL den Raumsektor Varnhagher-Ghynnst, nahm die erste Ladung Spoodies auf, flog Kran im Krandhor-System an und erreichte es am 16. September 3811. Im Oktober 3813 suchte ein Verhängnis die SZ-2 heim, die sich als Spoodie-Schiff dem 17. Nest der kranischen Flotte näherte. Die SOL-Zelle stand unter dem Kommando Solania von Terras, die sich in ihrer Zeit als Magnidin Brooklyn nannte. Königssamen, die man auf dem Planeten Firx an Bord genommen hatte, keimten mit großer Geschwindigkeit, und das Schiff füllte sich mit Königblüten, die die Solaner in ihren hypnotischen Bann zogen. In ihrem Wahn beschädigten die Menschen ihr Schiff und glaubten, die Neue Heimat ansteuern zu müssen …
 

Quellen: PR-Heft Nummer 2108
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die SOL (II)

Am 7. Oktober 3813 ging die SOL-Zelle 2 zu Bruch, umgeben von Blütenmeeren und von den Wracks zahlreicher Raumschiffe, die in die gleiche Falle gegangen waren. Einem unverständlichen Drang folgend, versammelten sich die Solaner in der Zentrale und starben, während ihre Spoodies sie verließen und zu Staub zerfielen. Unter der geistigen Führung des zum Orakel von Krandhor gewordenen Atlan entwickelte sich unterdessen das Herzogtum von Krandhor rasch. Der aus SZ-1 und Mittelteil bestehende Torso der SOL diente weiter als Spoodie-Schiff, und die Buhrlos waren die Erntemannschaft. Kranen übernahmen das Kommando, aber das Oberhaupt der Solaner nannte sich weiterhin High Sideryt. Das Wrack der SZ-2 wurde im Jahr 343 Herzog Lugos (= 424 NGZ) auf dem Planeten Kranenfalle gefunden. Nach der Ankunft des Spoodie-Schiffs auf Kran übernahm der Kranenherzog Gu die Rolle Atlans, der endlich das Geheimnis um das Orakel von Krandhor lüftete. Der Vielfachspoodieträger Surfo Mallagan wurde Gus Berater. Die Kranen verließen die SOL, mit der Atlan Millionen von Spoodies in die Milchstraße transportieren wollte, um die Macht des Solaren Imperiums wiedererstehen zu lassen.
 
Die Spoodie-Wolke war jedoch verschwunden, als die SOL am 10.Februar 4012 den Sektor Varnhagher-Ghynnst erreichte. Statt ihrer entdeckte Atlan den Asteroiden Spoodie-Schlacke, in dem sich neben Behältern voller Spoodies eine Frau von unglaublicher Ausstrahlung aufhielt, die Inkarnation einer Kosmokratin - Gesil. Als die SOL den Randbereich der heimatlichen Milchstraße erreichte, schrieb man den 1. August 4012. SENECA erklärte den Solanern, die auf Spoodie-Schlacke geborgenen Spoodies seien von Vasallen der Superintelligenz Seth-Apophis manipuliert worden, so dass die SOL und deren Besatzung nun unter der Kontrolle dieser Superintelligenz stünden. Ende September landete die SOL wieder auf der Erde, auf jenem Planeten, von dem sie 472 Jahre zuvor aufgebrochen war, als sich Terra noch im Mahlstrom der Sterne aufgehalten hatte. Längst war die Heimatwelt in die Milchstraße zurückgekehrt, und dort hatte man eine neue Zeitrechnung eingeführt, man schrieb das Jahr 425 NGZ. Am 10. März 426 NGZ brach die SOL und die galaktische Flotte zum Frostrubin auf, wo der Sturz durch diesen nach M 82 folgte. Unterdessen ordnete Surfo Mallagan in der Galaxis Vayquost an, die SZ-2 von Kranenfalle zu bergen und wiederherzustellen.
 
Als Flaggschiff einer Flotte von fünfhundert kranischen Raumschiffen startete die SZ-2 dann ihrerseits nach M 82. Mit an Bord waren neben Mallagan selbst auch Brether Faddon und Scoutie. Erst Anfang Dezember 426 NGZ traf die SZ-2 in dem umkämpften Vier-Sonnen-Reich der Sooldocks auf die galaktischen Schiffe und vereinigte sich mit dem Mittelteil der SOL und der SZ-1 - das Generationenschiff war wieder vollständig. Kommandant der SZ-2 blieb allerdings weiterhin der Krane Tomason. Nachdem die Terraner Mitte des Jahres 427 NGZ das Armadaherz entdeckt und die Geschichte Ordobans erfahren hatten, kehrte Atlan mit der galaktischen Flotte in die Milchstraße zurück, um diese auf die Ankunft der Endlosen Armada vorzubereiten, die nun die Chronofossilien, die Orte der bedeutendsten Taten Perry Rhodans, besuchen musste. Atlans Flaggschiff war noch immer die SOL, die von Tomason und seinen Kranen verlassen wurde, als diese in ihre Heimat zurückflogen. Surfo Mallagan blieb jedoch an Bord der SOL und übernahm das Kommando über die SZ-2. Nach der Ankunft auf der Erde wurde das alte Generationenschiff bis Ende 427 NGZ grundlegend überholt. Man baute die wegen ihrer unkalkulierbaren Nebenwirkungen fragwürdig gewordenen Dimesextatriebwerke aus und ersetzte sie durch einen modernen Metagrav-Antrieb. Die durch den Auszug der Kranen spärlich gewordene Besatzung wurde auf zehntausend Personen aufgestockt.
 
Anfang des Jahres 429 NGZ erreichte die Endlose Armada schließlich das Solsystem, und das Chronofossil Terra wurde aktiviert. Nun stand einer Rückkehr zum ursprünglichen Standort des Frostrubins nahe der Galaxis Behaynien nichts mehr im Wege. Als die ersten Armadaeinheiten Mitte Februar die Milchstraße wieder verließen, brach auch die SOL auf, um den gigantischen Heerwurm auf seiner rund zweihundert Millionen Lichtjahre weiten Reise zu begleiten. Neuer Kommandant der SOL war Brether Faddon, die SZ-2 unterstand weiterhin Surfo Mallagan, der kurz vor dem Start seine Spoodie-Wolke verloren hatte, und die SZ-1 wurde von Zyita Ivory kommandiert, die während der Erforschung der Endlosen Armada von sich reden gemacht hatte. Mitte März 429 NGZ griffen die Hohen Mächte nach der SOL. An Bord erschien Carfesch als Bote der Kosmokraten. Er forderte die Schiffsführung zu einer gefährlichen Aktion auf, die zum einen dem Frostrubin die Rückkehr an seinen angestammten Platz ermöglichen und zugleich das Leben Atlans und Jen Saliks retten sollte, die in der unwirtlichen Region des Tiefenlandes verschollen waren. Viele Solaner empörten sich über die Anmaßung der Kosmokraten und waren entschlossen, den Befehl zu verweigern, doch Brether Faddon setzte sich durch.
 
Nachdem die SOL ihren Auftrag erfüllt hatte, fand sich Carfesch am 1. Juni 429 NGZ erneut an Bord ein und übergab den Solanern einen würfelförmigen Psi-Empfänger, der immer dann ansprechen sollte, wenn sich ein Wesen, eine Gruppe oder ein Volk in höchster Not befand. Damit erhielt die SOL die neue Aufgabe, überall im Universum Not zu lindern. Der erste Einsatz führte das Generationenschiff zu einem fremden Raumer, der von seinem defekten Computer mit einen undurchdringlichen Feld, dem Eisnebel, an die Oberfläche eines namenlosen Planeten gefesselt wurde. SENECA korrigierte den Computerfehler, und die unbekannten Raumfahrer konnten den Planeten wieder verlassen. Danach verlor sich die Spur der SOL für lange Zeit in der Unendlichkeit …
 

Quellen: PR-Heft Nummer 2109
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