Klick auf das Bild führt direkt zu den Heftdaten
Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
06 - M 87
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
22.09.2006
Letzte Änderung:
25.10.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2025 / 2052 / 2324 / 2353 / 2528 / 2761 / 2984
Computer / Kommentar:
1628   2324   2325        
Lexikon I:
Lexikon II:
Band 1 - Seite 17
Lexikon III:
A-E 19
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Akonen
Alias
Akonen

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Allgemein:
(Der Akone, des Akonen, die Akonen, akonisch)
Galaktisches Intelligenzvolk, direkte Nachkommen der Lemurer. Die Akonen sind in ihrem Aussehen stark menschenähnlich. Ihre Haarfarbe ist tiefschwarz bis kupferrot, die Färbung der Haut samtbraun. Anstelle von Rippen besitzen Akonen (wie auch die Arkoniden) eine Brustplatte im Knochengerüst. Vom Charakter her sind sie krankhaft stolz und überheblich anderen Völkern gegenüber. Ehemals im Besitz einer hervorragenden Weltraumfahrt, die von ihren lemurischen Vorfahren Übernommen wurde, entschlossen sich die Akonen nach dem Abtritt der Lemurer von der kosmischen Bühne und infolge ihrer eigenen fortschreitenden Erkenntnisse dazu, die Überwindung von Raum und Zeit nicht länger mit Raumschiffen zu bewältigen. Statt dessen schufen sie riesige Transmitteranlagen, die quasi jeden wichtigen Punkt auf ihren Welten miteinander verbinden. Außerdem riegelten sie ihr Heimatsystem (Akon) mit dem Zentralplaneten Sphinx durch einen systemumspannenden Energieschirm vom übrigen Universum ab.
 
Mit der letzten Auswandererwelle im 18. Jahrtausend v. Chr. verließen unter anderen die Vorfahren der Arkoniden und Antis das Akon-System, das erst nach 20 000 Jahren von Perry Rhodan wiederentdeckt wird. Das großartige wissenschaftliche Können der Akonen, die vom Großen Rat regiert werden, hat sich über die lange Zeit der Isolation hinweg erhalten. Etwa seit Mitte des 4. Jahrtausends n.Chr. Besitzen sie wieder eine Raumflotte aus verschiedenen Schiffstypen. Die gemeinsame Geschichte von Akonen und Terranern ist von immer neuen akonischen Versuchen gekennzeichnet, Macht und Handelspositionen der Terraner zu untergraben, wobei man wenig zimperlich in der Wahl der Mittel ist. Hier tun sich vor allem die Mitglieder des Energiekommandos und der Geheimorganisation Condos Vasac hervor.
 
Raumschiffe der Akonen:
Kugelform mit stark abgeplatteten Polen, Linearantrieb.
 
 


Quellen: PR-Lexikon III - A-E Seite 19
Beschreibung 2 - Autor: Daniel Winkler & Torsten Orth - http://www.crest-datei.de

Ein Volk, das auf dem fünften Planeten der Sonne Akon, Sphinx, entstanden ist. Die Akonen sind direkte Nachfahren der Lemurer. Ihr Aussehen ist im allgemeinen menschenähnlich, ihre Haarfarbe tiefschwarz bis rostrot und die Haut samtbraun. Wie auch die Arkoniden besitzen die Akonen Brustplatten statt Rippen. Ihr Charakter ist von übermässigem Stolz und Hochmut gegenüber anderen Völkern geprägt. Die Akonen hatten schon früh eine sehr weitentwickelte Raumfahrt. Im Zusammenhang mit dem Rückzug der Lemurer von der Kosmischen Bühne beschlossen die sie irgendwann die Raumfahrt aufzugeben und den Verkehr innerhalb ihres Systems nur noch über Großtransmitter abzuwickeln. Außerdem umgaben sie ihr Heimatsystem mit einem umfassenden Energieschirm, um sich vor Einflüssen von außen zu schützen.
 
Mit der letzten Welle von Auswanderern verließen im 18. Jahrtausend v. Chr. die Vorfahren der späteren Antis und Arkoniden das Akon-System. Erst nach 20.000 Jahren wurde es durch Perry Rhodan wiederentdeckt. Seit dieser Zeit wird das Akon-System auch das Blaue System genannt. Etwa seit dem 4. Jahrtausend besitzen die Akonen wieder eine eigene Raumflotte. Regiert werden die Akonen durch den Großen Rat, der sich in immer neuen Versuchen ergeht die Macht der Terraner zu brechen und selbst die Vormachtstellung in der Milchstraße zu erlangen. Mit diesem Ziel arbeitete einst das sogenannte Energiekommando, die Condos Vasac und viele Jahrhunderte später auch die Blaue Schlange. Zur Zeit sind die Akonen zusammen mit den Unithern, den Cheboparnern, den Antis, den Topsidern und Teilen der Blues Mitglieder im sogenannten Forum Raglund.
 
Die Beziehungen zwischen Terra und Sphinx waren seitdem sehr wechselhaft. Zeitweise arbeitete man im Galaktischen Imperium zusammen, die meiste Zeit aber versuchten die Akonen, die Macht der Terraner zu untergraben. Zur aktuellen Handlungszeit (NGZ 1303) engagieren sich die Akonen im Forum Raglund, dem Zusammenschluß zahlreicher Völker, die weder dem Kristallimperium noch der Liga Freier Terranerzuneigen. Trotzdem gibt es mittlerweile wieder ein kleines Akon-Kernreich, das derzeit fünfzig Systeme umfaßt. Der akonische Einflußbereich ist allerdings aufgrund wirtschaftlicher Verwicklungen weitaus größer.    Sie sind die Vorfahren der Arkoniden und Bewohner des Planeten Drorah, der als fünfter von 18 Welten den riesigen blauen Stern Akon am Rand des Milchstraßenzentrums umkreist. Es ist ein heller und heißer Stern mit 180fachem Soldurchmesser, dessen Umgebung beim ersten Kontakt mit den Terranern im März des Jahres 2102 einen leicht bläulichen Schimmer aufweist. Die tiefe Schwärze des Universums fehlt hier komplett, bedingt durch das Spektrums der Akonsonne und den systemumspannenden Energieschirm. Daher wird rasch der Begriff des "Blauen Systems" geprägt. Die Entfernung zu Terra beträgt 45.000 Lichtjahre.
 
Der blaue Energieschirm:
Das Akonsystem wird bis ins Jahr 2102 von einem Abwehrschirm gigantischen Ausmaßes geschützt. Das gesamte Sonnensystem wird von dem blau leuchtenden Schirm umspannt, den die Akonen selbst auch als "Zeitschirm" oder "Relativschirm" bezeichnen. (Anmerkung: Beide Begriffe werden nur sehr selten und nur zu Beginn des Kontaktes zwischen Terranern und Akonen benutzt. Speziell der Begriff "Relativschirm" erhält später in Zusammenhang mit den Posbis eine gänzlich andere Bedeutung.) Seit Jahrtausenden erzeugen sie die Energien einer kleinen Sonne, um sich hermetisch abzuschotten.
 
Sie wähnen sich dahinter in Sicherheit, denn Raumschiffe mit dem klassischen Transitionsantrieb können ihn nicht überwinden. Dies ist allein Schiffen möglich, die über den sog. Linearantrieb verfügen. Aus dieser Tatsache ergibt sich die Vermutung, daß der Schutzschirm mit dem Kompensationsfeld eines Lineartriebwerks artverwandt sein muß. Dennoch kommt es beim Durchstoßen zu einer seltsamen Fahrtverzögerung. (Anmerkung: Es ist nicht bekannt, ob diese Verzögerung vielleicht nur aufgrund des leicht abweichenden terranischen Konstruktionsprinzips entsteht, oder generell auftritt.)
 
Das Volk:
Entgegen der bis zum Jahr 2404 allgemein verbreiteten Meinung entstanden die Akonen nicht um etwa 98000 v.Chr. auf Drorah.
(Mehr dazu, siehe 3 Absätze weiter unten.) Lemurische Kolonisten ließen sich um 50.500 v. Chr. (grober Wert!) auf Drorah nieder. Im Laufe lemurischer Expansion erhielt Drorah den Status eines Tamaniums, eingegliedert in das Große Tamanium. Aus dem Haluter-Krieg hielten sie sich heraus. Durch geschickte Schachzüge konnten die Vertreter des lemurischen Tamaniums, und späteren Planeten Sphinx, das System so abriegeln, dass sie nicht direkt in den Krieg hineingezogen wurden und es zu keinem einzigen Angriff auf das System kam. Dadurch erhielt man sich wertvolle Industrieanlagen im vollen Umfang, konnte diese durch Fachkräfte noch ausbauen. Der damals amFaunande Tamrat ignorierte alle Aufforderungen zur Flucht nach Andromeda und verließ sich auf sein Glück und seine Geschicklichkeit. Der Plan glückte, die Lemurer Drorahs entgingen den Halutern. Aus diesen Menschen, die nichts von den lemurischen Kenntnissen vergessen hatten, gingen die Akonen hervor. In aller Stille, immer auf der Hut vor den Halutern, bauten sie ihr neues Reich auf. Mit der Zeit gingen das Wissen um ihre Herkunft verloren, eine eigene Kultur bildete sich
 
Rißzeichnungen
Risszeichnung im Heft 399 Auflage 4 Report Nr.123 (Raumschiff des akonischen Energiekommandos)
Risszeichnung im Heft 771 (Schlachtkreuzer der Akonen)
Risszeichnung im Heft 775 (Schlachtkreuzer der Akonen (Schemarißzeichnung mit Beschreibung))
Risszeichnung im Heft 779 (Kampfaufklärer der Akonen)
Risszeichnung im Heft 783 (Zwei-Mann-Jäger der Akonen)
Risszeichnung im Heft 1659 (Langstrecken-Kampfaufklärer der Akonen))
Risszeichnung in LEMURIA Band 4 (Forschungsraumer LAS-TOÓR)
Datenblatt im Heft 2216 (Akonisches Spionageboot (LFT Code: "Snail"))
 
(PR-277) Die Akonen sind von hochgewachsener, menschenähnlicher Gestalt, im Vergleich zu Terranern aber durchschnittlich einen Kopf größer. Als Vorfahren der Arkoniden besitzen sie ein vergleichbares Skelett; anstelle terranischer Rippen existieren stabile Brust- und Rückenplatten. Somit besteht zwar eine physiologische Gleichartigkeit mit ihren Nachkommen, aber vergeblich sucht man unter ihnen eine Person mit den arkontypischen weißen Haaren und den rötlich gefärbten Augäpfeln, auch die Hautfarbe ist nicht derart hell. Meist besitzen Akonen kupferfarbene Haare, viele auch dunkle, bläulich schimmernde. Allen gemeinsam ist die samtbraune Haut - ein natürliches Produkt der blauen Riesensonne Akon mit ihrer starken UV-Strahlung. Akonen sind in der Lage, ihren Gedankeninhalt mittels eines Monoschirms vor telepathischen Zugriffen zu verbergen, sie müssen sich aber bewußt auf diese Funktion konzentrieren, da es sich nicht um eine natürliche Telepathensperre handelt. Ihre Sprache ist ein altes Arkonidisch, wie es auch auf arkonidischen Kolonialwelten noch gesprochen wird. (Anmerkung: Die Entstehungszeit 98000 v.Chr. Entstammt alten Angaben aus dem ersten Kontakt zwischen Terranern und Arkoniden. Nachweislich trifft diese Angabe für die Arkoniden nicht zu, und wurde daher auf deren Vorfahren übertragen.) Die Akonen sind von sich selbst noch stärker eingenommen, als ihre arkonidischen Nachfahren.
 
Aus diesem Grund hat Reginald Bull sie auch einmal als "galaktische Snobs" bezeichnet. Selbst gegenüber Angehörigen offensichtlich verwandter Völker üben sie sich gewöhnlich in Ignoranz, um diese schnell loszuwerden. Schon die Nichtbeachtung guter Sitten und Gebräuche fällt aus dem Blickwinkel der Akonen das Urteil über etwaige Besucher - sie werden demnach als entartet und minderwertig betrachtet. Ihre eigene Kultur steht für sie weit über jeder anderen, womit jede andere automatisch als primitiv einzustufen ist. Völlig im Gegensatz zum Arkon des 22. Jahrhunderts steht die Aktivität der Akonen. Obwohl sie sich vermutlich über Jahrtausende hinweg hinter ihrem systemumspannenden Energieschirm zurückgezogen haben, sind sie keineswegs degeneriert. In Tatendrang und Energie stehen sie den Terraner kaum nach. Allerdings verwenden sie diese Energie vorwiegend darauf, diejenigen zu bekämpfen, die sie für ihre Feinde halten - allen voran eben jene Terraner, die sie im Jahr 2102 aus ihrem Dornröschenschlaf zurück in die galaktische Öffentlichkeit gezerrt haben. Zu diesem Zweck ist ihnen nahezu jedes Mittel recht - und aufgrund ihrer hochentwickelten Technologie verfügen sie über sehr zahlreiche Mittel (vgl. dazu auch Zeittafel ab 2102).
 
Technik:
Prinzipiell besitzen die Akonen eine Technologie, die jener des Großen und des Solaren Imperiums durchaus vergleichbar ist - nur mit dem Unterschied, daß sie höher entwickelt ist, da sie über Jahrtausende in freiwilliger Isolation gepflegt wurde. Speziell die Transmittertechnik ist derart weit entwickelt, daß man Geräte mit großen Reichweiten von vermutlich mehreren hundert oder tausend Lichtjahren herstellen kann. Außerdem besitzt der Transmitter in ihrer Heimat längst den Status eines Allgemeingutes; er wird beispielsweise auch benutzt, um schriftliche Nachrichten zu transportieren. Und selbstverständlich verwenden die Akonen auch Kampfroboter. (Anmerkung: Bei Vergleichen der arkonidischen und der akonischen Technologie fallen einige markante Unterschiede ins Auge, obwohl die Siedler angeblich mit modernsten Mitteln ausgestattet wurden. So besitzen die Arkoniden nur Transitionstriebwerke, während die Akonen Linearsysteme verwenden. Diesbezüglich vgl. auch unter "Raumflotte der Akonen". Die arkonidische Transmittertechnik war ursprünglich existent, wurde aber von Imperator Nardonn XX. verboten.)
 
Regierung:
Die Herrschaft über das akonische Volk übt der Regierende Rat von Akon aus, dessen Mitglieder den Titel "Obmann" tragen. Führer des Gremiums ist der "Erste Obmann". Alle Mitglieder sind - wie vermutlich sehr viele weitere hohe Persönlichkeiten der akonischen Gesellschaft - hochgebildete Wissenschaftler. Aus diesem Grund widerstrebt ihnen in der Regel die Lösung von Problemen mit rein militärischen Mitteln, was aber naturgemäß auch in der Tatsache begründet liegt, daß sie im 22. Jahrhundert längst keine Kampfflotte mehr besitzen. (Anmerkung: In der PR-Terminologie von HC-13 wird angegeben, daß die Akonen vom Großen Rat regiert werden. Diese Angabe ist jedoch falsch und dürfte auf einer Verwechslung mit den arkonidischen Verhältnissen beruhen.)
 
Die Hauptwelt Drorah/Sphinx:
Der fünfte Planet scheint der einzige des Systems zu sein, der bewohnt ist. Die Terraner verleihen ihm bei ihrem ersten Anflug den Namen Sphinx, um seinen rätselhaften Charakter zu verdeutlichen. Es handelt sich um eine erdähnliche Welt mit großen Meeren, ausgedehnten Gebirgen und weiten, grünen Ebenen. Die Schwerkraft liegt bei 1,1 g und es herrscht eine dichte Sauerstoffatmosphäre unter dem kristallklaren, eigenartig hellblauen Himmel. Obwohl es nicht den Anschein hat, ist Drorah doch eine hochtechnisierte Welt, die entgegen ursprünglichen Annahmen auch über einen Raumhafen und planetare Festungen verfügt. Geprägt ist die Oberfläche jedoch von den auch für die Vorfahren der Arkoniden typischen Trichterbauwerken, in denen sie leben. Zwei Monde umkreisen Drorah, der eine fast so groß wie der Solare Merkur, der zweite ein unbedeutender und anscheinend auch unbewohnter Himmelskörper von Meteoritengröße.
 
Transmitterzentrale Ramses:
Der größere der beiden Monde von Drorah erhält von den Terranern den Namen "Ramses", und nimmt im Akonsystem eine zentrale Stellung ein. Von ihm gehen ungewöhnlich viele Strukturerschütterungen aus, die auf einen sehr regen Raumflugverkehr schließen lassen. Tatsächlich finden sich aber nicht einmal Nahverbindungsboote in seiner Nähe. Dies liegt an der Transmittertechnologie der Akonen, die es ihnen ermöglicht hat, auf Raumschiffe in größerem Maßstab gänzlich zu verzichten. Sie haben einen gangbaren und technisch ausgereiften Weg gefunden, die Raumschiffsreisen zu fernen Planeten fast völlig abschaffen zu können. Auf Ramses leben viele Millionen Akonen, die dieses Verkehrszentrum in Betrieb halten.
Von hier aus ist per Torbogentransmitter jede Welt des akonischen Herrschaftsgebietes erreichbar - mit einem einzigen Schritt. Außerdem läuft praktisch der gesamte Güterumschlag des akonischen Reiches über diese Welt. Mächtige Kraftwerke, deren Strom ausreichen würde, um einige hunderttausend Superschlachtschiffe mit Energie zu versorgen, betreiben die Transmitteranlagen. Ihre torartigen Leuchterscheinungen von blaß- bis tiefroter Färbung sind überall zu erkennen; übergangslos treten die Energiebahnen aus dem Boden, um in 50 bis 300 Metern Höhe bogenförmig zusammenzulaufen und jene eigentümlichen Pforten zu bilden, die für die akonische Art des Transportes so typisch sind. In diesen Öffnungen scheint die Welt zu enden. Gleichzeitig existieren breite, kilometerlange Straßen, die alle vor diesen dunklen, gähnenden Schlünden enden. Dort werden die Fahrbahnen abrupt abgeschnitten, Fahrzeuge verschwinden in kurzen, gleißend hellen Leuchterscheinungen. Dem Besucher bietet sich ein Ort, an dem Handelsgüter aller Art verladen werden.
 
Letztlich ist das weitläufige, von zahllosen Transmittern übersäte Gelände damit nicht mehr als ein Raumhafen zur Abfertigung des allgemeinen Güter- und Personenverkehrs. Was hier geschieht ist eigentlich weder unheimlich noch ungewöhnlich - nur technisch sehr hochstehend, vergleicht man die entsprechenden Vorgänge mit Sternreichen wie dem der Terraner oder Arkoniden des frühen 22. Jahrhunderts. Die Oberfläche von Ramses ist kahl und wüstenhaft, dennoch besitzt der Mond aber eine atembare Atmosphäre. Er umläuft Sphinx auf einer 53-Stunden-Bahn, die mittlere Temperatur liegt bei 29°C. Die Oberflächenbauten der hier lebenden Akonen erreichen eine Höhe von knapp 1.000 Metern.
 
Geschichte:
Im Jahr 18514 v.Chr. Landete das erste akonische Kolonistenschiff auf einem Planeten, der später den Namen "Arkon" erhalten sollte. Fünf Jahre danach begann die großangelegte Besiedlung des gesamten Kugelsternhaufens M-13 der Milchstraße, und die Arkoniden verstanden es, schnell autark zu werden und ihrerseits andere Völker zu unterwerfen. Im Jahr 18334 v.Chr. Kam es dann auf Arkon zu einem Umsturz, und der imperialistische Absolutismus wurde ausgerufen. Erster Imperator wurde Gwalon I., der dann im Jahr 18327 v.Chr. Die Unabhängigkeit von den Vorfahren erklärte. Ohne Vorwarnung wurden die in M-13 liegenden Außenforts und Nachschubbasen der Akonen vernichtet, woraufhin sich diese Akonen aus M-13 zurückzogen, die Herrschaft des arkonidischen Imperators aber nicht anerkannten; es war der Beginn jener elfjährigen Auseinandersetzung, die als "Zentrumskrieg" in die Geschichte einging. Während es anfangs nach einem Sieg der Akonen aussah, änderte sich die Lage im Jahr 18316 v.Chr. Entscheidend.
 
Die 12. arkonidische Schlachtkreuzerflotte zerstörte in diesem Jahr unter dem Befehl von Admiral Talur im Rahmen des im Geheimen vorbereiteten arkonidischen Gegenschlagprogramms die akonische Nachschubbasis Tarkta, gleichbedeutend mit dem vierten Planeten des Zentrumssystems Opogon. Nach diesem Ereignis endete die Auseinandersetzung relativ schnell. Das Volk der Akonen zog sich in sein Sonnensystem zurück, sah den Krieg als solchen aber dennoch nicht als beendet an. Was genau die beiden Völker letztlich derart entzweit hat, läßt sich heute nicht mehr im Detail nachvollziehen, es ging jedoch um verbriefte Rechte, Autarkieansprüche, Handelsbeziehungen und ähnliche Dinge, wie sie immer wieder als Ursache derartiger Auseinandersetzungen auszumachen sind. Aber auch später hielten sich die Akonen über die weiteren Vorgänge im Reich der Arkoniden auf dem Laufenden. (Anmerkung: Diese Annahme basiert auf der Angabe in HC-13, wonach die Akonen nach dem ersten Zusammentreffen mit den Terranern deren fehlende körperliche Degeneration beanstandeten, da sie sie für Arkoniden hielten.
 
Die Akonen dürften also über die Degeneration der Arkoniden informiert gewesen sein. Zudem erscheint es nur logisch, daß Akon auch weiterhin Interesse an Arkons Schicksal zeigte, da man nicht gewillt war, die eigenen Machtansprüche aufzugeben.) Jahrtausendelang führten die Akonen ein Leben in relativer Isolation - relativ deshalb, weil sie natürlich auch weiterhin Siedlungswelten außerhalb ihres Heimatsystems unterhielten. Es stellte sich eine Stagnation in der akonischen Forschung ein, dass bisher gewonnene Wissen erhielten sie sich, siehe Transmitter oder Linearantrieb (PR-264). Erst im Jahr 2102 kehren sie in die galaktische Öffentlichkeit zurück, und zwar anläßlich des Testfluges der FANTASY, des ersten terranischen Raumschiffes mit Linearantrieb. So erfahren die Menschen erstmals von der Abstammung der Arkoniden und vom Zentrumskrieg. (Anmerkung: Laut Atlan-Buch-14 soll Rhodan bereits vorher vom Zentrumskrieg gewußt haben, die Angaben in HC-13 belegen jedoch, daß dies nicht der Fall war. Da HC-13 die ältere Quelle ist, wird angenommen, daß die Angabe in Atlan-14 falsch ist.) Doch wenn die Akonen die Terraner noch halbwegs als selbständiges Sternreich akzeptieren, unterstehen die Arkoniden nach Ansicht des Regierenden Rates noch immer dessen Befehlsgewalt - auch wenn sie es verstanden haben, für einige Zeit dem akonischen Rechtssystem zu entgehen.
 
Der angemaßte Rang Gonozal VIII. ist für sie nebensächlich, und angesichts der Tatsache, daß die frühen Arkoniden den Zentrumskrieg begonnen haben, ist ihre Einstellung durchaus verständlich. Darüber hinaus hat Perry Rhodans Testflug die Akonen aber auch aus ihrer Sicherheit gerissen. Plötzlich ist es jemandem gelungen, den systemumspannenden Schirm zu durchstoßen. In logischer Konsequenz muß auch dieser unwillkommende Gast militärisch oder politisch ausgeschaltet werden, oder das Schirmfeld muß verbessert werden. Dazu würden die akonischen Wissenschaftler jedoch die Baupläne des terranischen Antriebs benötigen, deren Herausgabe Rhodan kategorisch ablehnt. Im Gegenzug sorgen die Akonen zunächst für die Zerstörung der FANTASY, als diese das Akonsystem wieder verläßt, denn das Schiff hat immerhin die Staatsgrenzen des akonischen Reiches verletzt. Danach kommt es zu weiteren Anschlägen gegen die verbündeten Mächte Terra und Arkon. Zunächst wird die Krankheit "Mal-Se" eingesetzt, die große Teil der Erdbevölkerung infiziert. Später greift man zu massiveren Mitteln. Mit Hilfe eines sog. Zeitumformers manipulieren die Akonen die Geschichte und veranlassen die alt-arkonidische Flotte dazu, die Erde anzugreifen. Nachdem dieser Anschlag vereitelt wird, entführt man die beiden Führer des Solaren und des Großen Imperiums, da man vermutet, daß durch den Ausfall Rhodans und Atlans beide Sternreiche früher oder später fallen würden.
 
Die Riesenpositronik auf Arkon III bestätigt diese Annahme, doch die Entführung kann keine Wirkung entfalten - eine Flotte aus arkonidischen und terranischen Einheiten greift das akonische Heimatsystem an und zerschlägt den Systemschirm. Die Entführten können sich befreien, und sie diktieren nunmehr ihre Bedingungen: Akon muß die Konstruktionsunterlagen seiner Linearflugtechnik ausliefern, außerdem wird freier, uneingeschränkter Handelsverkehr verlangt. Darüber hinaus erwartet Imperator Gonozal VIII. die politische Anerkennung des Großen Imperiums, die offizielle Bestätigung seines Ranges und eine endgültige Verzichtserklärung auf die ohnehin illusorischen Machtansprüche der Akonen. Notgedrungen erklärt sich der Regierende Rat mit allen Forderungen einverstanden, doch das Verhältnis zwischen den Parteien kühlt dadurch nur noch weiter ab. (Anmerkung: chronologische Lücke zwischen Handlung HC-13 und PR-179, wird durch weitere Bearbeitung geschlossen.) Nach der Auflösung des Vereinten Imperiums im Jahr 2329, eignen sich die Akonen die Vorherrschaft über große Teile des arkonidischen Imperiums an.
 
Sie schüren die Brüderkämpfe der Blues, und verbündeten sich zeitweise mit ihnen, um das Arkon-System anzugreifen. Als die Akonen Kenntnis von dem Sonnentransmitter im Zentrum der Milchstraße erhalten, schicken sie eine Raumflotte von 80.000 Raumschiffen ins Zentrum, um sich Zugang zum Twin-System zu erpressen. Diese Raumschiffe sind mit Elitebesatzungen bemannt und stellen einen Großteil der akonischen Flotte zu dieser Zeit dar (Handlungsjahr 2401). Im Twin-System wurde die Akonenflotte durch angreifende Maahks vernichtend geschlagen, kein Raumschiff kehrt in die Milchstraße zurück. Der Verlust an Raumschiffen und Elitebesatzungen ist so groß, dass sich die Akonen aus dem Herrschaftsbereich der Arkoniden zurückziehen müssen. (PR-230) (Anmerkung: Für die genaue zeitliche Abfolge des Zentrumskrieges, der Besiedlung von M-13 und der Ereignisse im Jahr 2102 vgl. Zeittafel.)
 
Bekannte Stützpunkte:
Die Akonen haben bis zum Jahr 2102 auch noch Welten außerhalb ihres Heimatsystems besiedelt, über die jedoch keine genaueren Daten vorliegen.
(Anmerkung: Die Existenz anderer Siedlungwelten ergibt sich aus HC-13, Seite 74 unten.)
Bekannt sind lediglich folgende Welten:
 
Tarkta (Nachschubbasis)
Usuthansystem (Flottenstützpunkt) (-> PR 230 / 264 / 277 / PR-Hardcover 13)
 
Die letzte und größte Niederlage mussten die Akonen allerdings 1345 NGZ gegen die Terminale Kolonne TRAITOR hinnehmen: den Verlust ihrer Heimatwelt. Seit dieser Zeit sind die Akonen ein heimatloses Volk, das seinen alten Charakter zwar wahrt, aber dem allerorten mit mehr Verständnis und Mitleid begegnet wird


Quellen: PR 230 / 264 / 277 / PR-Hardcover 13
Beschreibung 3 - Autor: Perrypedia

Die Akonen sind ein humanoides, raumfahrendes Volk in der Milchstraße. Sie sind Abkömmlinge der Ersten Menschheit und bilden lange Zeit einen hoch technisierten, nicht zu unterschätzenden Machtfaktor in dieser Galaxie, obwohl sie nicht sehr zahlreich sind. Bekannt sind sie vor allem für ihre ausgefeilte Transmitter-Technik.
 
Allgemeines
Die Akonen sind – wie auch die Terraner, Tefroder und viele weitere Humanoide in der Lokalen Gruppe – Abkömmlinge der Lemurer, der Ersten Menschheit. Von den Akonen stammen unter anderem Arkoniden und Antis ab.
 
Die akonische Zivilisation geht auf die lemurische Hochkultur zurück, die durch den Haluter-Krieg vor 50.000 Jahren weitgehend vernichtet wurde. Allerdings ging die Erinnerung an Lemur und das Große Tamanium und der Großteil der lemurischen Technologie verloren.
 
Im Kontakt mit anderen Völkern zeichnen sich ihre Vertreter häufig durch eine ausgeprägte Arroganz aus. Dieses Gefühl der Überlegenheit stammt aus einer fast 50.000jährigen ungebrochenen Geschichte und dem Bewusstsein, einer uralten Hochzivilisation zu entstammen. Fast alle anderen Völker sind in den Augen vieler Akonen nachgekommene »Barbaren«, die ihnen ihre naturgegebene Führungsrolle streitig machen wollen. Diese Ausprägung mag besonders nach dem »Aufstand« ihres Kolonialvolkes (der späteren Arkoniden) in den Vordergrund gekommen sein, quasi als Kompensation ihrer vernichtenden Niederlage.
 
Zu den Terranern pflegen sie seit ihrer »Wiederentdeckung« eine kühle, manchmal offen feindselige Beziehung.
 
Erscheinungsbild
Ihr samtbrauner Teint und ihre dunklen, ins rötliche spielenden Haare erinnern an ihre lemurische Abstammung. Als Besonderheit haben sie und die von ihnen abstammenden Arkoniden anstelle von Rippen Brustplatten. Die Zusammenhänge mit den Brustplatten der lemurischen Volksgruppe der Zeut-Ellwen sind bisher unbekannt.
 
Sitten und Gebräuche
Bei der Begrüßung gilt das Berühren des Handrückens des Gegenübers mit der linken Hand als altakonische Geste der Zuneigung, und als Geste der Ehrfurcht berührt der Akone mit den Fingerspitzen die Stirn. Der traditionelle Abschiedsgruß unter Vertrauten lautet: »Ich trage Dein Bild ständig bei mir«. Die traditionelle Zeit für das Abendmahl ist 40 Minuten nach Sonnenuntergang. (PR 724)
 
Der Arbeitstag endet traditionell mit dem Sonnenuntergang. (PR 724)
 
Im Jahre 1463 NGZ war der Satz »Ich trage das Bild Drorahs ständig in mir« die übliche Verabschiedungsphrase. (PR 2531, S. 9)
 
Die Asche verstorbener Akonen wird in einem so genannten Seelenkrug aufbewahrt. (Monolith 2)
 
Gesellschaft
Die akonische Gesellschaft ist durch die Großen Familien des akonischen Adels, des Vakt-son, geprägt. Sie besetzen die führenden Positionen im Regierenden Rat, im Energiekommando und der Flotte.
Die Entwicklung der akonischen Gesellschaft in der Isolationszeit
 
In der Zeit der selbstgewählten Isolation hat sich unter den Akonen ein strenges Kasten- oder Ständesystem herausgebildet. Es reicht von den Unansehnlichen als niedrigster Kaste über Ansehnliche, Sterbende, Ehrwürdige bis zu den Edlen als höchste Kaste.
 
Anmerkung: Es mag noch einige andere Abstufungen geben.
 
Der Adel
Der akonische Adel führt den Titel Edler oder Edle. Zu den (Hoch-)Edlen zählen 64 (ab 1150 NGZ dann 78) führende Adelsfamilien, deren Oberhäupter den Regierenden Rat bilden. Ehrwürdige sind Angehörige des Adels, Kleriker, Militärs und Großbürger.
 
In den Namen werden die Prädikate des Adels (akon.: Vakt'son) zwischen Vor- und Familiennamen wie folgt eingefügt:
 
    tan, auch th'oder mit Bindestrich -ton- für den Hochadel
    ta für den Mitteladel
    cer für den Unteradel
 
Die Anderen
Der Rest der akonischen Bevölkerung sind die Nicht-Adligen (akon.: Tavakt'son). Akademiker und die generelle Mittelschicht der Bevölkerung werden als Ansehnliche bezeichnet. Unansehnliche stellen mit bis zu einem Viertel der Bevölkerung die akonische Unterschicht dar. Diese Gruppe muss eine gelbe Identitätsplakette an den Gürtelschnallen tragen, damit sie sich jederzeit ausweisen können. Sie werden zu niedrigen Arbeiten herangezogen. (Atlan 250)
 
Als Strafe für den Abfall eines Großteils ihres Geschlechts wurde beispielsweise die Familie der Ragnaar »auf ewig« von den Edlen zu den Unansehnlichen herabgestuft. (Atlan 250) Der Schimpfname Rangnaars existiert noch heute für Arkoniden.
 
Alles außerhalb der akonischen Gesellschaft wird als Unedle (akon.: Larvakt'son) bezeichnet. Besonders die Arkoniden wurden in diese Kaste eingestuft. Die Akonen begegneten den Unedlen mit Abscheu und Verachtung. Mitglieder der Kaste der Edlen wandten ihr Gesicht ab und würdigten einen Unedlen keines Blickes. Sie fanden es auch nicht wert, mit einer derart niedrig eingestuften Person direkt zu sprechen. (Atlan 250)
 
Regierung
    ? Regierender Rat
 
In der Zeit der selbstgewählten Isolation vom 9. Jahrtausend v. Chr. bis zum Jahre 2102 bildete ein Hoher Rat – auch Regierender Rat oder Großer Rat genannt – die Regierung. Dieser hatte unter anderem das Ziel, die Evolution des akonischen Volkes zu überwachen und zu steuern (das »Amt für innerakonische Angelegenheiten« als Evolutionspolizei mit Kompetenzen Orwellschen Ausmaßes).
 
Im 25. Jahrhundert wurde die Regierung als Regierender Rat und Oberster Rat bezeichnet, später erneut auch als Großer Rat.
 
In neuerer Zeit ist das Regierungsoberhaupt der Obmann oder Ma'tam des Regierenden Rates mit Sitz auf dem Hauptplaneten Drorah (terr.: Sphinx).
 
Zeitrechnung
Im Sinne eines heiligen Kalenders hat sich neben einer offiziellen Zeitrechnung die lemurische Zeitrechnung bis ins Jahr 1344 NGZ gehalten. Der 1. November 1344 NGZ entspricht dem 31. Ty des Torlon Ezrach, 61.330 dha-Tamar, Abkürzung dT (»seit der lemurischen Reichgründung«).
 
Architektur
Es ist deutlich zu erkennen, dass die arkonidischen Trichterbauten ihren Ursprung in der akonischen Architektur haben. Mehrstöckige Bauwerke der Akonen werden so errichtet, dass das jeweils höhere Stockwerk mehr Fläche beansprucht, als das darunterliegende. Dadurch erreicht man in etwa eine trichterförmige Grundstruktur, allerdings ist bei akonischen Bauten nicht der für arkonidische Gebäude typische Stiel zu sehen. (Atlan 250)
 
Bekannte Akonen
 
A
 
    Abessos, Tathos von (PR 371)
    Aburrir, Jars von (Lemuria 4)
    Accarde (PR 760)
    Acraniath, Caryon von (Atlan 57)
    Acraniath, Ecardin von (Atlan 57)
    Acraniath, Mesotard von (Atlan 57)
    Adan (PR 178)
    Adnil (PR 136)
    Aggion, Panthio (Atlan 175)
    Agoma, Trond (Atlan 20)
    Ahnquork, Jook (PR 331)
    Ahusth, Netemo (Atlan 39)
    Ahuyle, Vostram (Atlan 42)
    Akailos, Vatrim von (PR 502)
    Aletz, Gugulja von (Atlan 32)
    Alleyskamon (Atlan 251)
    Alltok (PR 142)
    Alropis, Tephar (PR 1616)
    Alton, Gor (Atlan 24)
    Androos (Atlan 251)
    Anpar, Reget (PR 1629)
    Ar-Rhi, Jajannu (PR 724)
    Arden, Mular von (PR 124)
    Arklimm (Atlan 35)
    Aronthe, Perc von (Atlan 242)
    Artosos (PR 220)
    Askaargud (PR 1022)
    Athonir, Baars von (Atlan 5)
    Atrops, Faarn (Atlan 7)
    Aurith, Exten da (Illochim 1)
    Aurogit, Biza von (Atlan 18)
    Aytrat, Vascalon von (Atlan 59)
 
B
 
    Baar, Kantro (PR 495)
    Baldru-Ram (PR 230)
    Baloy, Jere tan (Lemuria 1)
    Bas-Limaar (Atlan 253)
    Bass-Teth, Iruna von (PR 1249)
    Belubal (PR 122)
    Belyona (Atlan 251)
    Benz, Hostiva (PR 1352)
    Berháan (PR 133)
    Bet-Hesda, Sequoh von (PR 355)
    Bislaar, Maloom von (Atlan 251)
    Bislaar, Myruun von (Atlan 251)
    Borgas (PR 354)
    Borgool, Daalmors von (Atlan 250)
    Boshaigun, Nasharati (PR 1367)
    Brener-Jabos (Atlan 7)
    Brosanor (PR 139)
    Busrai, Padpool ta (Monolith 2)
 
C
 
    Caatryn, Neyix (Atlan 252)
    Calda-Darbror (PR 854)
    Cartheon, Turb (PR 2307)
    Cassar, Thay th' (PR 725)
    Chaan, Ak-Ther (PR 178)
    Chatron, Phoras von (Atlan 73)
    Chmal, Kerim (PR 178)
    Choozen, Seyit ay (PR-TB 397)
    Con-Ki - (PR 136)
 
D
 
    D'a, Tagor (Monolith 4)
    Dankor-Falgh (Atlan 245)
    Daran (PR 1071)
    Demos (PR 371)
    Deponar, Alnora – 1198 NGZ (PR 1617)
    Deponar, Tadar – 1198 NGZ (PR 1629)
    Dhossar, Akim von (PR 613)
    Doorn (Atlan 252)
    Dor-Par (PR 136)
    Draimalo, Harcon von (PR 495)
    Drorar, Eniva ta (Lemuria 1)
    Drschat, Dahilm (Lemuria 4)
    Durstong, Brog (Atlan 39)
 
  
 
E
 
    Ebrus, Kare ta (PR 2353)
    E-Ig, Mna (PR 103)
    Engs, Moron (Atlan 3)
    Eproia, Retmor von (Atlan 51)
    Er-Raan, Marissa (Atlan 250)
    Es-Solmaan, Hiddo (Atlan 250)
    Es-Solmaan, Mirah (Atlan 250)
    Es-Solmaan, Nemmio (Atlan 250)
    Es-Solmaan, Traasso (Atlan 250)
    Estran-Kalat (Atlan 7)
    Eyloschobae (Atlan 151)
 
F
 
    Fagool (Atlan 253)
    Fahstra, Kereyn von (Atlan 42)
    Falcon (PR 354)
    Fayard, Ameda (PR 2352)
    Fere-Khar, Lempart von (PR 107)
    Fergolese (Atlan 175)
    Fertless-Ton-Svass (Atlan 161)
    Fyrn (PR 139)
 
G
 
    Garitsch, Giuri - 1345 NGZ abtrünniger Spion auf Jonathon (PR 2340)
    Gena-Tart - Schiffbrüchiger auf Pulsa (PR 197)
    Germaar (Atlan 251)
    Germon, Tarmin cer (Atlan 242)
    Girol, Vulin tan (PR 2528)
    Gorm, Araam (Atlan 252)
    Gosz, Hevror ta – um 1327 NGZ Planetenökologe auf der LAS-TOÓR
    Grol, Urol von (PR 1210)
    Gromand, Falgur tan (PR 508)
 
H
 
    Harol, Auben tan (PR 2528)
    Harol, Erveq tan (PR 2528)
    Harol, Sansaro von (PR 124)
    Harol, Simul tan (PR 2528)
    Harol, Sorya tan (PR 2528)
    Hat-Mooh (PR 230)
    Hat-Moohwar, Auris tan (PR 2624)
    Heydra (Atlan 249)
    Honta-Zervis (Atlan 253)
    Hulk, Askar (Atlan 20)
 
I
 
    Implikor (Atlan 242)
 
J
 
    Jalenka (Monolith 2)
 
K
 
    Kaarthu, Aynola von (Atlan 41)
    Kal-Rah (PR 228)
    Kap, Verton vom (Atlan 250)
    Karastor, Mentor von (PR 135)
    Karlakon - Biologe (Atlan 246)
    Karoon-Baal, Taje (PR 2352)
    Karoon-Belth (Atlan 245)
    Kelan, Kornd (Atlan 19)
    Kentares (PR 220)
    Khelva (Atlan 243)
    Khom, Tekla von (Atlan 242)
    Klanx-Toh, Ablebur von (PR 192)
 
L
 
    Laas-Cern, Niabeen von (Atlan 252)
    Laggohn, Vandra von (Atlan 245)
    Làs-Therin, Gemmno (Atlan 240)
    Las-Toór, Auris von (PR 100)
    Las-Toór, Helos von (PR 135)
    Leneck, Shazam (PR 355)
    Lon-Sonath, Arthrop (PR 1453)
    Lotor (PR 220)
    Lucromsch, Kevin von (Atlan 253)
    Lugul (Atlan 15)
 
M
 
    Magor (Monolith 4)
    Mailot (Monolith 2)
    Margulien, Pedar von (PR 865)
    Marunochy, Kytan ay (PR-TB 397)
    Mergan (Atlan 245)
    Mert, Caloos (Atlan 252)
    Moogos (Atlan 253)
    Morkat (PR 117)
 
  
 
N
 
    Nigeelamon (Atlan 252)
    Nortool (Atlan 252)
    Nuus-Onat (Atlan 2)
    Nyklat, Tarvu von (Atlan 23)
 
O
 
    Okon, Tol (Atlan 24)
    Okaylis, Bront von (Atlan 19)
    Olsaar, Kaara (Atlan 251)
    Oolris (PR 138)
    Orc-Branc, Keeline von (Atlan 252)
    Orthrek (Atlan 242)
 
P
 
    Penoral, Artol von (PR 125)
    Per (Atlan 246)
    Pfamatt (PR 136)
    Phan, Mervet (Atlan 245)
    Phudor, Althea (Atlan 245)
    Pokred, Gann kel - Chefingenieur an Bord der LIBRA (PR 1465)
    Polyn, Traf ter (Atlan 20)
    Porgenia, Forman tan (PR 2324)
 
R
 
    Rackt, Tormo (Atlan 24)
    Ra-Drohn, Stehlea von (Atlan 252)
    Ra-Drohn, Xremis von (Atlan 252)
    Ragnaar, Pali (Atlan 250)
    Ra-Hor, Morkat tan (PR 2515)
    Ra-Osar, Narvan tan (PR 2531)
    Reelona (Atlan 251)
    Renava (Atlan 15)
    Rohan, Ilma von (PR 866)
    Ronar, Tapura (Rudyn 1)
    Ross - Fremdenführer auf Vaar 1170 NGZ
    Rovos, Parth von (Atlan 253)
 
S
 
    Sa-Gá (PR 114)
    Sajnaal (Atlan 250)
    Sarsoolor (Atlan 251)
    Segos (Atlan 242)
    Sharkol (Monolith 2)
    Shinyan (Monolith 2)
    Shur-Ka (Atlan 3)
    Silkanoor (Atlan 251)
    Simudden, Pearl (PR 936)
    Sooksmoorn (Atlan 253)
    Soolas (PR 137)
    Sorlack (Atlan 96)
 
T
 
    Taklir, Mechtan von (Lemuria 1)
    Taklir, Aykalie von (Lemuria 4)
    Tako, Elpa (Atlan 24)
    Tal, Marissa vom (Atlan 250)
    Tan, Goshman (Atlan 252)
    Tanor, Hert von (Atlan 11)
    Teen-Arndt (Atlan 8)
    Themos, Erech (PR 1470)
    Tonkan (Atlan 246)
    Tormas, Solina
 
U
 
    Unda, Tamosh (PR 1506)
 
V
 
    Vathore (Atlan 242)
    Veltron, Ald (Atlan 19)
    Vilgor, Centoar – 1289 NGZ Diplomat des Forums Raglund
    Vitar, Reino tan (PR 2531)
 
Y
 
    Ykanthia (Atlan 252)
    Ystroyn, Korl rayt
 
Z
 
    Zar-Ban
    Zarphis, Henna
    Ziponnermanx (Atlan 244)
    Zystaan, Stomal (PR 1750)
 
Bekannte akonische Planeten
 
    Afzot (PR 136)
    Akon XVIII
    Aps-Zor (PR-TB 411)
    Bosah
    Chrisah
    Chrechon
    Chtiroon
    Corsanton (PR 519)
    Dekon
    Drorah (Heimatplanet)
    Durham
    Fa-Gyr
    Falazin
    Foppon
    Go-Thar
    Godron
    Gonwarth (Atlan 246)
    Horaan
    Kharon
    Kledzak-Mikhon (Atlan 240)
    Merzon
    Na-Thir
    Oskanjabul (Atlan 241)
    Psaron
    Salorat (PR 135)
    Saruhl (Atlan 245)
    Shaghomin
    Tarkta (PR 107)
    Tasar-Opton (Atlan 85)
    Tourred
    Warah
    Yrsah
    Zeurah
 
Akonisches Militär
Energiekommando
 
    ? Hauptartikel: Energiekommando.
 
Die Aufgabe des akonischen Energiekommandos - in neuerer Zeit auch E-Kom genannt - bestand seit den Kolonialkriegen in der Überwachung und Einrichtung der Transmitterstationen der akonischen Siedlerwelten.
 
Nach der »Wiederentdeckung« Akons im Jahre 2102 durch das Eindringen der Terraner in das Blaue System übernahm das Energiekommando die Funktion einer Geheimorganisation, die dafür sorgen sollte, dass jede Macht, die dem akonischen Imperium gefährlich werden könnte, rechtzeitig ausgeschaltet wurde.
 
Die Angehörigen des Energiekommandos rekrutierten sich aus hochbegabten Wissenschaftlern und Spezialisten der Akonen und gingen zur Erreichung ihrer Ziele völlig skrupellos vor. Hierbei wurde stets modernste Technologie verwendet, unter anderen auch die von den lemurischen Vorfahren bewahrte Zeitreisetechnologie. Allerdings beschränkte sich die Verwendung nur auf die Bedienung, das Wissen um die Konstruktionsdaten ging im Laufe der Jahrtausende verloren.
 
Akonische Raumflotte
    ? Hauptartikel: Akonische Flotte.
 
Für die Akonen war Umfang und Wichtigkeit ihrer Raumflotte immer - mehr als bei anderen Milchstraßenvölkern - vom eigenen Selbstverständnis abhängig und so großen Schwankungen unterworfen.
 
Zu Beginn des Reiches nach Ende des Lemurisch-Halutischen Kriegs war eine starke Flotte vorhanden. Nach der Niederlage der Akonen in den beiden Abspaltungskriegen gegen die Arkoniden setzten die Akonen auf die selbst gewählte Isolation, die im Wesentlichen aufgrund ihrer fortgeschrittenen Transmitter-Technologie umsetzbar war. In dieser Zeit verfügten die Akonen lediglich über eine kleine Flotte. Nach dem durch die Terraner erzwungenen Ende der Isolation rückte der Unterhalt einer respektablen Flotte wieder in den Vordergrund.
 
Geschichte
Gründungszeit
Das 45.000 Lichtjahre von der lemurischen Heimat gelegene akonische System wurde von den Lemurern nach ihren Vorstellungen geformt. Die Umlaufbahnen der 18 Planeten des blauweißen A0-Überriesen liegen dicht beieinander, während der erste Planet trotzdem fast 42 Milliarden Kilometer von der Sonne Akon entfernt ist. Mehr als ein Planet des Hauptsystems wurde künstlich platziert, der Mond Drorahs, des fünften Planeten, einem Ökoformprogramm unterzogen und mit einer Atmosphäre ausgestattet.
 
Das 87. Tamanium der Akon-Lemurer entstand dann in der Zeit nach 6153 dha-Tamar. Seine Siedler standen an der Spitze jener Tamanien, die vor dem lemurisch-halutischen Krieg aufgrund politischer Unstimmigkeit im Großen Tamanium eine deutliche Opposition zur Zentralregierung auf Lemur bildeten. (Monolith 1)
 
Gemäß ihres Selbstverständnisses als Speerspitze (lemur.: Akonos) gegen die zentralistischen Bestrebungen der Regierung nannten sie sich in der Folgezeit Akonen. (Monolith 1)
 
Während der Endphase des Kampfes der Lemurer gegen die Haluter zogen sich die Akonen mehr und mehr zurück, wozu auch die Aktionen des Zeitagenten der Meister der Insel Talossa, der vom 86. bis 92. Kriegsjahr für mehr als fünf Jahre in der Maske des Tamrats Thaburac auftrat, entscheidend beitrugen. Als im Verlauf des Krieges die Hauptplaneten der einzelnen Tamanien des Großen Tamaniums evakuiert wurden, weigerten sich die Bewohner des 87. Tamaniums, ihr System zu verlassen.
 
Nach dem lemurisch-halutischen Krieg
Es ist nicht bekannt, warum die Akonen im Laufe der Zeit zwar nicht die Erinnerung an eine große Vergangenheit, allerdings die an ihre lemurische Herkunft, das Große Tamanium und den lemurisch-halutischen Krieg verloren.
 
Auch verfügten die Akonen später nicht mehr über die Techniken aus der klassischen lemurischen Zeit wie die roten Halbraumschirme, Gegenpolkanonen, Situationstransmitter oder ähnliches, oder die technologischen Errungenschaften der Endphase des Krieges wie Konstantriss-Nadelpunkt-Kanone, Paratrontechnik etc. Lediglich die Kenntnis über die Epotrone blieb erhalten, auch wenn diese noch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nachgebaut werden konnten, und zum Zeitpunkt des Zusammentreffens mit den Terranern diese Geräte nur noch bedienen konnten.
 
Anmerkung: Auch die Technik des Linearraumfluges ging anscheinend verloren. Denn obwohl der Große Befreiungskrieg ein Flottenaufstand war, verfügten die Rebellen über keine Lineartriebwerke und konnten später durch den Blauen Schutzschirm aufgehalten werden. Allerdings setzten die Akonen in der Zwischenkriegszeit wieder die neu entdeckten Lineartriebwerke ein.
 
Wiederaufstieg und arkonidischer Aufstand
Nach dem Ende der Bedrohung durch die Haluter begründeten die Akonen ein neues interstellares Imperium mit einer Vielzahl von durch Transmitter verbundenen Mitgliedswelten. Auch zahlreiche alte lemurische Siedlungs- und Fluchtwelten wurden diesem eingegliedert, beispielsweise Arbaraith. Hier kam es zu einer Verschmelzung lemurischer Alt- und akonischer Neusiedler, außerdem begann hier das gewaltsame Ende des akonischen Imperiums.
 
Von Arbaraith aus wurden eigene Kolonien gegründet, unter anderem Arkon. Ob dies schon vor der akonischen Eingliederung geschah oder erst mit deren Technik, ist unbekannt. Die Arbaraith-Akonen strebten nach Unabhängigkeit, was nach einer Flottenrevolte zum Großen Befreiungskrieg führte, in dessen Ergebnis sich die »Abtrünnigen«, die »Freien« (Arkoniden) von Akon lösten, aber Arbaraith und die bisherigen zentrumsnahen Welten total verwüstet aufgegeben werden mussten.
 
Als die Akonen begannen, ihre Siedlungswelten zu verlassen, um sich ins so genannte »Versteck« – das Blaue System – zurückzuziehen, blieben Städte und intakte technische Anlagen zurück, die eventuell auftauchenden Besuchern Hinweise auf den Verbleib der Akonen liefern konnten. Freiwillige wurden als Wächter auf den betreffenden Planeten eingesetzt. Die Maschinen schalteten sich selbst in einen Ruhezustand, aus dem sie jederzeit wieder aktiviert werden konnten. Nahezu perfekte Rückkopplungssysteme sorgten dafür, dass sich beispielsweise eine Wasserpumpe erst wieder einschaltete, wenn der Wasserspiegel in dem von ihr versorgten Tank auf ein bestimmtes Niveau fiel und sich wieder ausschaltete, wenn die maximale Füllmenge erreicht war. Transmitteranlagen waren so konzipiert, dass sie auch noch nach Tausenden von Jahren reibungslos ihren Dienst taten. (Atlan 245)
 
Zwölf Jahre nach Ende des Krieges konnte Perc von Aronthe ein arkonidisches Schiff orten, das in den Kugelsternhaufen Urdnir einflog und mit einer Transition ins Zentrum der Sternenballung sprang. Aronthe folgte dem Schiff und entdeckte so das Arkon-System, die neue Heimat der Abtrünnigen. Auf dem akonischen Schiff hielt sich auch Orthrek, ein Agent des Energiekommandos, auf. Der Spezifikator suchte die beiden jungen Arkoniden Caycon und Raimanja aus. Sie waren für die Schaffung eines wachen Wesens für geeignet bestimmt worden. Durch Sabotage wurde Aronthes Raumschiff bei einer Transition vernichtet. Dadurch erhielt die akonische Führung nie Informationen über das wache Wesen und die Koordinaten des Planeten Perpandron. (Atlan 242), (Atlan 243)
 
In dem wenige Jahrzehnte später folgenden »Zentrumskrieg« wurden die Akonen endgültig geschlagen und zogen sich erneut von der galaktischen Bühne zurück.
 
Die siegreichen Arkoniden verschonten das akonische Heimatsystem und gründeten ihr eigenes Imperium mit Gwalon I. als erstem Imperator. Schon unter Volgathir I. und Volgathir II., den Nachfolgern Gwalons I., wurde die Erinnerung an das akonische Imperium aus der Geschichtsschreibung getilgt. Aus diesem Grund war den Arkoniden in späteren Jahren nicht einmal mehr die Existenz Akons bekannt. Lediglich in den geheimen Archiven des Robotregenten fanden sich noch Daten über die Akonen.
 
Anmerkung: Da die militärisch erfolgreichen Arkoniden das akonische Heimatsystem nicht vernichteten, lässt diese Tatsache Raum für zwei Vermutungen. Entweder wurde das System schon damals (im 19. Jahrtausend v. Chr.) durch den systemumspannenden Schirm geschützt und die Arkoniden konnten diesen nicht durchdringen, oder die Akonen hatten die Koordinaten ihrer Heimatwelt, die sie auch später noch Versteck nannten, gegenüber ihren eigenen Kolonialwelten geheim gehalten.
 
Ihrer Doktrin des Schutzes durch Isolation folgend, kapselten sich die Akonen von der restlichen Milchstraße durch einen systemumspannenden Energieschirm, gespeist durch unzählige Energiestationen, ab. Basierend auf ihrer hervorragenden Transmittertechnologie, verzichteten sie auf die Raumfahrt und bewegten sich fast ausschließlich mit Transmittern innerhalb ihres Einflussbereiches, siehe Ramses.
 
Die Niederlage gegen die Kolonisten sorgte für ein tief sitzendes Trauma bei den Akonen. Einige zwischen den Kriegen entstandene Projekte, wie Akon-Akon oder das Projekt Loghan wurden auf Eis gelegt und nicht mehr verfolgt. Die übrig gebliebenen Welten wurden nach und nach geräumt, die Transmitterverbindungen gekappt.
 
Die Arkoniden blieben auch in den folgenden Jahrtausenden unter akonischer Beobachtung. Die Regierung Akons war stets über die wichtigen Ereignisse innerhalb des Großen Imperiums informiert. Gegen Ende des 9. Jahrtausends v. Chr. wurden erneut Demontagekommandos entsandt, um die noch bestehenden Großtransmitteranlagen abzubauen und die noch vorhandenen Spuren zum Akon-System zu tilgen.
 
(PR 107, PR 2324, PR 2325)
Das Ende der Isolation und das akonische Trauma
 
Erst im Jahre 2102 wurden die Akonen in ihrem Versteck aufgespürt. Perry Rhodan unternahm mit dem Forschungskreuzer FANTASY einen Testflug mit dem neuartigen Linearantrieb, mit dem zufällig der Durchbruch des Systemschirms gelang. Aufgrund dieses blauschimmernden Abwehrschirms gaben die Terraner dem System den Namen Blaues System.
 
Noch im gleichen Jahr führten die Akonen drei Anschläge auf Terra durch, um die verlorengegangene Isolation wiederzuerlangen. Der erste Versuch, mithilfe einer Plasmaseuche namens Mal-Se die galaktischen Zivilisationen zu vernichten, scheiterte an dem Können einiger krimineller Aras. Anschließend setzten die Akonen einen von ihren Vorfahren entwickelten Zeitumformer auf Arkon ab und planten dadurch die Vernichtung Terras. Ausgeführt wurden diese Aktionen vom Energiekommando, einer geheimdienstähnlichen Armee.
 
Schließlich drangen die Akonen in den Robotregenten ein und entführten dort Atlan, Perry Rhodan und Tama Yokida. Sie erhofften eine Herausgabe aller Unterlagen über den Linearantrieb im Austausch gegen die Geiseln.
 
Der letzte Schritt jedoch rächte sich, und das Gegenteil trat ein. Um die Entführung des arkonidischen Imperators und des terranischen Großadministrators zu ahnden, zerstörte eine arkonidisch-terranische Flotte von über 30.000 Schiffen viele der Energiestationen, die den blauen Schirm aufrechterhielten. Das terranische Ultimatum forderte von den Akonen den Verzicht auf geheimdienstliche Angriffe, den freien Handel und die Herausgabe aller Unterlagen über das wesentlich fortschrittlichere akonische Lineartriebwerk. Die arkonidischen Forderungen umfassten zudem Anerkennung des arkonidischen Imperiums und Imperators sowie den offiziellen Verzicht auf die Herrschaft über die Milchstraße.
 
(PR 100, PR 103, PR 105, PR 107)
 
Ihrer Möglichkeit, sich von dem Geschehen in der Milchstraße zu isolieren, beraubt, erlitten die Akonen ein Trauma, von dem sie sich nur sehr langsam erholten. Sie waren nun gezwungen, sich mit dem Geschehen außerhalb ihres Systems auseinanderzusetzen. Schon 2103 musste Atlan im Blauen System um Hilfe bitten, nachdem Thomas Cardif - der sich erfolgreich als Perry Rhodan ausgab - alle terranischen Hilfskräfte aus dem Bereich des arkonidischen Imperiums abberief. Die Akonen erklärten sich bereit, einen Beistandsvertrag mit Arkon zu schließen, verlangten aber einen hohen (politischen) Preis - und 1000 neue Kampfraumschiffe, um ihre Heimat vor eventuellen terranischen Repressalien schützen zu können. Nach Cardifs Tod wurden diese Raumschiffe (bis auf acht) in einem Kommandounternehmen von den Terranern gestohlen.
 
(PR 114, PR 117)
 
Von diesem Zeitpunkt an zielten die akonische Politik und die Operationen des Energiekommandos darauf hin, den terranischen Einfluss im Imperium von Arkon zu reduzieren und als Fernziel das Imperium unter akonische Kontrolle zu bringen. Ein erster Schritt in diese Richtung war im Jahre 2105 ein erneutes Eindringen von Offizieren des Energiekommandos in den Robotregenten, um die dortigen Schaltungen zu manipulieren. Das Ergebnis war eine Auseinandersetzung zwischen dem amFaunanden Imperator Atlan und Carbá da Minterol, einem jungen Arkoniden unter dem Einfluss des Akonen Sansaro da Harol. Als Minterol I. wollte Carbá das Große Imperium mit Waffengewalt zu neuer Größe führen. Mangels Personal wurden aber die Führungspositionen im Imperium mit Akonen und auch Antis besetzt.
 
Die Terraner reagierten darauf mit dem Diebstahl eines Epotrons vom offiziell befreundeten Drorah und der Zerstörung des Robotregenten. Mit der Ausschaltung dieser einzigen Instanz, die Minterol I. legitimiert, war seine Interimsherrschaft beendet und der ehrgeizige akonische Vorstoß gescheitert.
 
(PR 122, PR 123, PR 124, PR 125)
 
In den Jahren danach wurden alle Raumschiffsbewegungen der Akonen vom Solaren Imperium penibel überwacht. Für das Jahr 2111 wurde registriert, dass sich kein Raumer der Akonen mehr als einige tausend Lichtjahre von Drorah entfernte. (PR 127)
 
Galaktische Allianz
Angesichts der Bedrohung durch die Posbis gehörte das Akonische Reich 2113 gemeinsam mit dem Großen Imperium und dem Solaren Imperium zu den Gründern der Galaktischen Allianz und in der Folge der USO.
 
Wie die Entdeckung der geheimen Kolonialwelt Salorat im Jahr 2113 zeigt, verfügten die Akonen auch während der Zeit der Isolation über ein Kolonialreich.
 
Während der Mitgliedschaft der Akonen in der Galaktischen Allianz von 2113 bis 2328 standen – vergleichbar mit dem Solaren Imperium – der Aufbau einer Raumflotte und eine expansive Siedlungspolitik im Vordergrund. Während dieser zweihundert Jahre wurden einige tausend Planeten erschlossen, auch wenn die meisten Welten nur dünn besiedelt wurden und so auch lange Zeit blieben. (PR-TB 411)
 
Während der gatasischen Großoffensive im Jahr 2328 versprach der Regierende Rat den Blues einhundert dieser Kolonialwelten, um einen Separatfrieden zu erzielen. Die Akonen schieden daraufhin aus der Galaktischen Allianz aus. Ein akonisches Todeskommando vernichtete Tombstone mit den darauf lebenden Schreckwürmern, die durch einen Bündnisvertrag unter dem Schutz des Vereinten Imperiums standen.
 
2329 wurde die Galaktische Allianz offiziell aufgelöst. Die Akonen verbündeten sich weiterhin mit den Blues, wie die Ereignisse im Simban-Sektor und die Unterstützung der Blues 2329 bei deren Angriff auf das Arkon-System, der zur Vernichtung von Arkon III führte, zeigten.
 
Fiasko im Twin-System
Im Jahr 2401 erfuhren die Akonen von der Existenz, der Position und der Funktionsweise des galaktozentrischen Sonnensechseck-Transmitters, der bis dato ausschließlich von Terranern genutzt wurde. Lediglich die Existenz Kahalos war ihnen nicht bekannt. Unter dem Kommando von Hat-Mooh erschien fast die gesamte akonische Flotte im galaktischen Zentrum. Gleichzeitig strahlte der Oberste Rat von Akon ein Ultimatum aus, in dem er die ungehinderte Benutzung des Sonnentransmitters forderte, da es sich nicht um terranisches Hoheitsgebiet handele.
 
Nach ernsten Bedenken gab Rhodan der Forderung nach und erteilte den Akonen Durchfluggenehmigung, nicht zuletzt aufgrund der Befürwortung dieses Schritts durch Grek-1. Dieser war im genauen Besitz der Angriffspläne der Maahks - falls nicht bis zu einem gewissen Zeitpunkt eine Impulsweiche in der Milchstraße aktiviert worden sei, so würden sie das Twin-System angreifen.
 
Die Akonen, die mit 80.000 Schiffen das Twin-System besetzten, hatten zunächst mit den vollautomatischen planetaren Abwehreinrichtungen der Terraner zu kämpfen. Als jedoch die Maahk-Flotte mit 30.000 Schiffen zum genau berechneten Zeitpunkt das System erreichte, wurde die waffentechnisch unterlegene akonische Flotte nahezu vollkommen aufgerieben. Weil die Justierungsstation auf Quinta ebenfalls zerstört wurde, waren die Maahks von nun an im Twin-System gefangen.
 
Durch den Verlust nahezu ihrer gesamten Flotte wurden die Akonen für viele Jahre auf geheimdienstliche Maßnahmen zurückgeworfen. Der Oberste Rat beugte sich aufgrund der Beweise für den akonischen Überfall zunächst dem Druck der Terraner und der galaktischen Öffentlichkeit und verzichtete auf eine weitere Inanspruchnahme des Sonnensechsecktransmitters. (PR 230, PR-TB 411)
 
CONDOS VASAC
Als einen der Höhepunkte der Feindseligkeit gegen die Terraner kann man die Beteiligung der Akonen an der wiedergegründeten CONDOS VASAC nach 2406 sehen, einer Geheimorganisation, deren Ziel es war, die galaktische Vormachtstellung der Terraner zu brechen.
 
Für weitere Details, siehe: CONDOS VASAC.
 
Zeitexperimente auf Pigell
Im 25. Jahrhundert führten die Akonen Experimente mit dem beschädigten Zeittransmitter der Meister der Insel auf Pigell im Wega-System durch. Aufgrund der defekten Kontinuumsdämpfer wurden Nullfeldechos emittiert, und von der Zeitpolizei angemessen. Daraufhin stufte diese die Terraner, in deren unmittelbaren Einflussbereich die Experimente stattfanden, als Zeitverbrecher ein. (PR 354)
 
Ein weiterer Zeittransmitter, den die Akonen nach dem Vorbild auf Pigell konstruiert hatten, wurde von einem terranischen Kommandotrupp unter Vito Batabano gekapert und mehrfach auf Menz art Chorvish im akonischen Einflussbereich aktiviert, um der Zeitpolizei ein neues Ziel zu bieten, und gegebenenfalls Verhandlungen mit der Zeitpolizei zu ermöglichen. (PR 355)
 
Dieses Vorhaben misslang allerdings zunächst, da die Zweitkonditionierten mit den Akonen den Schutzvertrag schlossen. (PR 371)
 
Akon und die Eastside
Seit dem 25. Jahrhundert unterstützen die Akonen blues'sche Piraten durch Waffenlieferungen in die Eastside. Diese Praktiken wurden nicht durch das Solare Imperium gebilligt, welches eine Politik der Nichteinmischung in die internen Streitigkeiten der Blues verfolgte. Die Akonen jedoch nutzten jede Möglichkeit, um ihren Einfluss in der Eastside auszuweiten.
 
Im Jahr 3437 entdeckte die EX-BOX 123 unter dem Kommando Kalan Zorkhs zwei akonische Transporter, die biologische Massenvernichtungswaffen an ein Bluesvolk verkaufen wollten. Zorkh ließ die Transporter vernichten, es gab keine Überlebenden. (PR 477)
 
Bedrohung aus Gruelfin
Am 15. Juni 3438 begegnete das akonische Spionageraumschiff HASSATA unter dem Kommando von Harcon von Draimalo der Verstärkungsflotte der Sammler. Vor der Vernichtung des Schiffes warnte der Kommandant nicht nur die akonische Führung vor der Gefahr, die von den 90.000 Einheiten ausging, sondern informierte auch die Terraner. (PR 495)
 
Am 13. Juli 3438 erreichte ein akonisches Kontingent aus 900 Raumschiffen unter dem Kommando von Vonez von Omenach das Solsystem. Die Akonen unterstützten die Verteidigung des Solsystems gegen die von den Takerern kontrollierten Sammler. (PR 497)
 
Beim Eintreffen der Urmutter mit weiteren 340.000 Sammlern zogen sich die Akonen ebenso wie auch die anderen Nothilfs-Verbündeten der Terraner rasch aus dem Solsystem zurück. (PR 499)
Unter der Herrschaft des Konzils der Sieben
 
Im 36. Jahrhundert mussten sich die Akonen wie die meisten Völker der Milchstraße dem Konzil der Sieben unterwerfen.
 
GAVÖK und Galaktikum
Die Akonen gehörten 3580 zu den Gründungsmitgliedern der Galaktische-Völkerwürde-Koalition (GAVÖK), die die Befreiung vom Hetos der Sieben anstrebte. (PR 725) Aus der GAVÖK entstand später das Galaktikum.
Blaue Legion
 
Nach der Befreiung von Monos bildeten akonische Nationalisten den Geheimbund Blaue Legion. Hauptziel der Blauen Legion war es, den Wiederaufstieg der Arkoniden zu einer galaktischen Supermacht zu verhindern und stattdessen die arkonidischen Welten dem akonischen Reich einzuverleiben. Die Spitze der Blauen Legion wurde auch Blaue Schlange genannt und war mit Alnora Deponar identisch. (PR 1629)
 
MATERIA
Die Akonen nahmen im Jahr 1291 NGZ mit 200 Schiffen an der Schlacht der Galaktiker gegen die Kosmische Fabrik MATERIA teil. (PR 1986)
 
Forum Raglund
Im 13. Jahrhundert NGZ gehörten die Akonen mit den Blues und anderen Völkern dem Forum Raglund an, das als Gegenmacht zum Kristallimperium und der Liga Freier Terraner gebildet wurde.
 
Die Sternenarchen
Der Lemurer Levian Paronn, Initiator der Sternenarchen, begab sich um 1300 NGZ von der ACHATI UMA nach Drorah. Er schlüpfte in die Identität des adligen Offiziers Achab ta Mentec und wurde als Kommandant der UMBERIA ein enger Vertrauter des Takhans der Siebten Flotte, Mechtan von Taklir. Zu dessen Tochter Aykalie unterhielt er ein Liebesverhältnis und erfuhr von ihr Interna des Energiekommandos. So war es ihm möglich, im Jahre 1327 NGZ die Entdeckung der Sternenarchen zu inszenieren. Nicht nur die Akonen glaubten die Entdecker der Archen zu sein, auch Perry Rhodan wurde von Paronn auf die Spur der Sternenarchen gebracht.
 
Aus dem Hintergrund zog Paronn die Fäden. Während die Arsenalwelten der Bestien durch Hyperfunkimpulse der Sternenarchen aktiviert wurden, lancierte Paronn Informationen, die Perry Rhodan und Icho Tolot zu dieser Welt leiteten. Er selbst folgte ihnen mit sechs akonischen Kampfschiffen und versuchte erfolglos, den dort von den Bestien stationierten lemurischen Zeittransmitter zu benutzen.
 
Zurück auf Drorah gab er sich als Lemurer zu erkennen. Er wurde festgesetzt und vom Energiekommando verhört. Mechtan von Taklir nahm ihn jedoch mit, als die 7. Flotte zum Paggosh-Arsenal aufbrach. Gemeinsam mit der LFT wurde die Gefahr der Bestien beseitigt.
 
Danach stellten die Akonen den Lemurern der Sternenarchen mehrere Planeten zur Besiedlung zur Verfügung, deren Koordinaten jedoch geheim blieben.
 
(Lemuria-Taschenbücher)
Nach dem Hyperimpedanzschock
Nach dem Hyperimpedanzschock und dem Zerfall des Forums Raglund begannen sich die Akonen ab 1340 NGZ zu isolieren. In diesem Jahr übernahm das Energiekommando die Regierungsgewalt im Blauen System. Durch ein Bündnis mit 250.000 Báalols wurden alle Mitglieder des Regierenden Rates von Akon durch neue Räte aus den Reihen des Energiekommandos ersetzt. Drorah und die anderen Welten des Systems waren somit in der Hand des Energiekommandos. Eine echte Opposition gab es nicht, aber nicht alle Akonen waren mit der neuen Situation zufrieden. Demonstrationen dieser Unzufriedenen wurden geduldet. Durch Zensur und Nachrichtensperren wurde die Masse der Akonen jedoch ruhig gehalten. Die Isolation des Blauen Systems und seiner Kolonien ging so weit, dass sogar Funkkontakt verweigert wurde.
 
TRAITOR und die Parzellierung Drorahs
An der Aufbaukonferenz der Völker vom Februar 1344 NGZ nahmen die Akonen wegen dieses Machtwechsels nicht teil. Die neuen Räte wurden im November des gleichen Jahres nach der Besetzung des Blauen Systems durch Kräfte der Terminalen Kolonne TRAITOR und der Verkündung der TRAITOR-Direktive von Mikro-Bestien getötet, nachdem sie vergeblich versucht hatten, in neuer Identität unterzutauchen. Es gelang ihnen jedoch, über 4000 Sprengladungen an den wichtigsten Einrichtungen aller Planeten Akons anzubringen. In den folgenden Monaten etablierte die Terminale Kolonne ihre Herrschaft im Blauen System. Drorah wurde von Mor'Daer besetzt. Es gab keine Regierung. Seit der Verkündung der TRAITOR-Direktive ging es mit Gesellschaft und Wirtschaft rapide bergab. Nur noch Reste des Energiekommandos leisteten Widerstand und lieferten sich heftige Kämpfe mit den Besatzern.
 
Einer kleinen Gruppe um Jere tan Baloy fiel ein Signalgeber in die Hände, mit dem die auf Drorah verteilten Sprengladungen gezündet werden konnten. Der Dunkle Obelisk nahm am 2. August 1345 NGZ seine Tätigkeit auf. Eine drei Kilometer durchmessende kuppelförmige Zone absoluter Finsternis entstand um ihn herum, außerdem emittierte er Impulse, die eine suggestive, desorientierende und Schmerz verursachende Wirkung hatten. Jere tan Baloy sprengte einen Turm, in dem sich die erst jüngst auf Drorah eingetroffenen Kolonnen-Geometer befanden. Am selben Abend materialisierten 20 gigantische Objekte im Blauen System. 14 davon waren Kolonnen-Fähren, die Abertausende Traitanks an Bord hatten.
 
Mitte August wurden Teile des Mondes Xölyar und des Planeten Drorah in Parzellen für VULTAPHER umgewandelt. Die Reste beider Himmelskörper wurden anschließend gesprengt. Über die Anzahl von Todesopfern und Überlebenden gibt es keine Angaben. Eine Evakuierung beider Himmelskörper wurde nicht eingeleitet.
 
Im Juni 1346 NGZ nahmen die Akonen, die von der Parzellierung nicht betroffen sind, an der Konferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil. (PR 2412)
 
Einige zehntausend Akonen flohen 1347 NGZ auf einen namenlosen Planeten im Halo der Milchstraße. Dort gründeten sie zusammen mit einigen Blues, Aras, Antis und Gradosima eine Widerstandsgruppe gegen TRAITOR. Es gelang ihnen sogar, eine Art von Sprengkopf zu entwickeln, mit dem man die Fraktale Aufriss-Glocke der Traitanks überwinden kann. Mit Kamikazeangriffen konnten sie einige Traitanks zerstören, allerdings hätten sie damit ihr Schicksal beinahe besiegelt: Antakur von Bitvelt hatte einem Geschwader Traitanks befohlen, die Rebellen zu beobachten und beim geringsten Anzeichen einer Gefahr auszulöschen. Die Traitanks wollten dem gerade nachkommen, als sie den Rückzugsbefehl für die Milchstraße erhielten. (PR 2496)
 
Nach TRAITOR
Aufgrund der Parzellierung Drorahs und Xölyars hatte sich ein abgrundtiefer Hass gegen die Terminale Kolonne TRAITOR und die ihr angehörenden Völker in den Herzen der meisten Akonen festgesetzt. Bei einigen Akonen saß dieser Hass so tief, dass sie die Organisation der TRAITOR-Jäger gründeten, die in den Jahren nach 1346 NGZ Jagd auf diejenigen ehemaligen TRAITOR-Angehörigen machte, die nach Abzug der Kolonne in der Milchstraße geblieben waren. Der Hass der TRAITOR-Jäger traf dabei auch die Nachkommen der Zurückgebliebenen, die zwar aus TRAITOR-Völkern stammten, selbst aber nie einen Kontakt zur Kolonne besessen hatten. (PR 2512, PR 2528)
 
Im Jahre 1463 NGZ zogen die Aktivitäten der TRAITOR-Jäger das Interesse der USO auf sich, die es sich zur Aufgabe machte, die in der Milchstraße zurückgebliebenen ehemaligen TRAITOR-Angehörigen zu schützen. Anfänglich war unklar, wer genau sich hinter den TRAITOR-Jägern verbarg, doch Recherchen von Ronald Tekener ergaben, dass es Akonen waren, federführend der Konzern Achati Uma unter Simul und Auben tan Harol. So gelang es auch bald, das Flaggschiff des Konzerns, die LEMCHA OVIR, als Hauptstützpunkt der TRAITOR-Jäger zu identifizieren und sicherzustellen. (PR 2528)
 
In der Zwischenzeit hatten die TRAITOR-Jäger aber bereits beschlossen, die Feierlichkeiten rund um das Akon-Fanal für ihre Zwecke zu nutzen und diese Feierlichkeiten in eine Katastrophe zu verwandeln. Als Akon-Fanal wurde die Stabilisierung der Sonne Akon durch die Umwandlung des Gasplaneten Yrsah in eine Zwergsonne bezeichnet. Diese Maßnahme wurde von den gemäßigten Kräften der Akonen betrieben und war notwendig geworden, da die Lage der Sonne Akon aufgrund der Kabinettisierung von Drorah und Xölyar instabil geworden war. Die TRAITOR-Jäger hingegen, die eine extreme Geisteshaltung unter den Akonen fördern und unter den gemäßigten Akonen ein Exempel statuieren wollten, wollten weitere Gasriesen aus dem Akon-System mit Yrsah kollidieren lassen, um die Energie der Explosion über einen Situationstransmitter direkt in den Kern der Sonne Akon zu leiten, wodurch ihre Entwicklung zur Supernova beschleunigt werden sollte. Dieses Vorhaben konnte durch die USO unter Federführung von Ronald Tekener verhindert werden. (PR 2531)


Quellen: PR 100, PR 103, PR 105, PR 107, PR 114, PR 117, PR 122, PR 123, PR 124, PR 125, PR 136, PR 137, PR 138, PR 230, PR 354, PR 355, PR 399, PR 477, PR 495, PR 497, PR 499, PR 724, PR 725, PR 865, PR 866, PR 1453, PR 1629, PR 1986, PR 2216, PR 2324, PR 2325, PR 2352 / PR 2353, PR 2354, PR 2355, PR 2412, PR 2496, PR 2512, PR 2528, PR 2531 / Lemuria-Serie / PR-TB 411 / Atlan 242, Atlan 243, Atlan 245, Atlan 250 / Perry Rhodan-Lexikon II, Band 1, Seite 17
Beschreibung 4 - Autor: PR-Redaktion

Glossareintrag in PR 2025:
Die blaue Riesensonne Akon mit ihren 250 Millionen Kilometern Durchmesser liegt rund 45.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Wichtigste Welt des aus 18 Planeten bestehenden Systems ist Drorah oder Sphinx. Dabei handelt es sich um eine der drei Hauptwelten der Lemurer-Abkömmlinge - nach Arkon und Terra. Nach dem Niedergang des lemurischen Imperiums isolierten sich die Akonen und legten keinen gesteigerten Wert auf die Raumfahrt, bauten statt dessen ein Netz von Transmittern, das nicht nur ihr eigenes System erschloß, sondern auch zahlreiche Planeten in der Galaxis. Es gab Phasen in der akonischen Geschichte, in denen eine starke Auswanderungspolitik betrieben wurde.
 
Unter anderem stammen die Arkoniden und die Antis von den Akonen ab. Zwischen Akonen und Arkoniden kam es in grauer Vorzeit sogar zu Kolonialkriegen, in denen Arkon seine Unabhängigkeit erringen konnte. In der Folge isolierten sich die Akonen im eigenen System, das sie durch einen Energieschirm vom übrigen Universum abkapselten. Aus diesem Grund nannten dieTerraner das Akon-System auch »Blaues System«, nachdem es im Jahr 2102 zu ersten Kontakten kam.
 
Die Beziehungen zwischen Terra und Sphinx waren seitdem sehr wechselhaft. Zeitweise arbeitete man im Galaktischen Imperium zusammen, die meiste Zeit aber versuchten die Akonen, die Macht derTerraner zu untergraben. Zur aktuellen Handlungszeit engagieren sich die Akonen im Forum Rag-lund, dem Zusammenschluß zahlreicher Völker, die weder dem Kristallimperium noch der Liga Freier Terraner zuneigen. Trotzdem gibt es mittlerweile wieder ein kleines Akon-Kernreich, das derzeit fünfzig Systeme umfaßt. Der akonische Einflußbereich ist allerdings aufgrund wirtschaftlicher Verwicklungen weitaus größer.
 
Aussehen und Charakter:
Die Akonen sind direkte Abkömmlinge der Lemurer. Sie haben samtbraune Haut und tiefschwarze bis kupferrote Haare. Wie die Arkoniden besitzen sie anstelle eines Brustkorbs aus Rippen massive Knochenplatten.
Der akonische Charakter wird oft als dünkelhaft, übersteigert stolz, herablassend und überheblich beschrieben. Wohlmeinende Geister hingegen bezeichnen die Akonen eher als zurückhaltend, reserviert, vorsichtig, distanziert und ironisch bis sarkastisch. Arroganz und Unnahbarkeit sind tatsächlich die hervorstechenden Charaktermerkmale der Akonen, hervorgerufen durch einen tief verwurzelten, wenngleich faktisch ungerechtfertigten Minderwertigkeitskomplex.
 
Schließlich können die Akonen auf eine mehr als 50.000 Jahre währende Geschichte zurückblicken, obwohl diese weitgehend auf dem gleichen Technologie- und Zivilisationsniveau verlief. So hatten sie zwar einerseits nie nennenswerte kulturelle oder technologische Abschwungphasen zu verzeichnen, entwickelten sich aber andererseits nie merklich weiter.
 
Daher konnten sie die nach ihrer Ansicht ihrem Volk zustehende Führungsrolle nie galaxisweit ausüben. Jedes Mal unterlagen sie im entscheidenden Moment einer überlegeneren Macht: Das Große Tamanium der Lemurer zerfiel unter den Angriffen der Haluter, im Zentrumskrieg obsiegten die Arkoniden, den Versuch der Isolation machten die Terraner zunichte, und die Maahks löschten die akonische Flotte im Twin-System aus.
Diese wiederholten Niederlagen und Kränkungen haben sich auf die akonische Psyche nachhaltig ausgewirkt. Sie blähten den historisch, kulturell und technoldgisch bedingten Nationalstolz kompensierend zu einer Art Standesüberheblichkeit 'auf, so dass die Akonen alle anderen Völker für im Grunde minderwertige Emporkömmlinge halten, unabhängig von deren tatsächlichen Leistungen.
 
Dies führt zu einem ausgesprochen elitären Denken, das die höchste Vollendung des akonischen Volkes in der Unantastbarkeit seines Hoheitsgebietes und in der isolationistischen Bewahrung vor den Niederungen des galaktischen Sumpfes der Tagespolitik sieht. Hand in Hand damit geht eine übersteigerte Geheimniskrämerei bezüglich aller internen Belange. Die meisten Kulturforscher sind sich darin einig, dass in ihrer Abschottung gegen die Außenwelt auch der Grund für die seit Jahrhunderten in etwa gleichbleibend niedrige Bevölkerungszahl der Akonen zu suchen ist.
 
Politik:
Die Akonen leben in einer ständischen Gesellschaft, wobei die Macht seit Jahrzehntausenden ungebrochen fast ausschließlich in der Hand der Aristokratie liegt. Vor Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung haben wiederholt über lange Zeit hinweg diverse Interessengruppen machtvolle Positionen inne - unter anderem das Energiekommando, aber auch Geheimlogen unterschiedlichster Art und Zielsetzung --, die neben dem Regierenden Rat häufig einen Staat im Staat bilden. Die akonische Gesellschaft ist in fünf »Kasten« oder »Stände« vom Hochadel bis zu den Unedlen an unterster Stelle unterteilt, wobei die Zugehörigkeit durchaus aufgrund von Leistungen oder Versagen wechseln kann. Als Hauptunterscheidungskriterium gilt die Einteilung in Adlige (Vaktson), Nicht-Adlige (Tavaktson) und alle Nicht-Akonen (Larvaktson).
 
Seit dem Jahr 1 NGZ hat der intensivere Kontakt zu den anderen Milchstraßenvölkern und deren politischen Strukturen eine Demokratisierung der aristokratischen Herrschaft eingeleitet, so dass heutzutage nicht mehr allein Adlige in den politischen Führungszirkeln zu finden sind. Die politische Macht liegt beim Großen Rat (Regierender Rat, Hoher Rat) von Akon, der von einem rein aristokratischen zu einem demokratisch gewählten 78-köpfigen Gremium.
 
Geschichte:
Als die Lemurer vor rund 50.000 Jahren im Krieg gegen die Haluter unterlagen, blieben die Kolonisten des Planeten Drorah in der Milchstraße zurück und folgten nicht der Auswanderung nach Andromeda. Sie nannten sich nun selbst Akonen und errichteten mit der ererbten Technik ein neues Sternenreich.
 
Gewarnt durch Lemurias Schicksal, verteilten sie ihre Kolonialplaneten möglichst weit über die Milchstraße und vermieden ein auf nur einen kompakten Raumsektor konzentriertes Reich, das für mächtige Eroberer nur allzu anfällig wäre. Die Abspaltung der Arkoniden von ihren Stammvätern führte zu einem wahren Trauma unter den Akonen und zu zwei einschneidenden Reaktionen.
 
Die Akonen umgaben um 18.000 v. Chr. das gesamte System mit einem riesigen, blau leuchtenden Schutzschirm, der von Feldschirmprojektoren auf nahezu allen 18 Planeten erzeugt wurde und sie vor Eroberern schützen sollte. Das Feld wurde nach der Begegnung mit den Terranern im Jahr 2102 alter Zeitrechnung zerstört. Zudem gaben die Akonen die Raumfahrt auf, um in der Galaxis keine Aufmerksamkeit mehr auf sich zu lenken. Sie spezialisierten sich stattdessen auf die Transmittertechnologie. Ein System von Großtransmittern vernetzte Akon mit seinen Kolonialwelten. Auch in der aktuellen Handlungszeit gibt es nur wenige akonische Raumschiffe.
 
Auch aus der Isolation heraus behielten die Akonen die
Galaxis argwöhnisch im Auge. Die Erfolge anderer huma-noiderVölker, allen voran der Arkoniden und derTerraner, zogen den Neid der Akonen auf sich. Jahrhundertelang versuchten sie, mit Geheimorganisationen wie der Condos Vasac und dem Energiekommando eine Politik der Nadelstiche zu betreiben und die Imperien von Arkon oder Terra zu unterwandern.
 
Zu Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung hatte es zeitweilig den Anschein, als gingen die Akonen harmonisch in der galaktischen Gemeinschaft auf. Die Herrschaft des Monos während der Dunklen Jahrhunderte traf sie allerdings tief. Im Anschluss daran setzte ein Prozess der »nationalen Selbstbesinnung« ein, der sich zunächst in der Mitgründung des Forums Raglund und einer aktiveren Rolle darin äußerte, sich aber seit dem späten zwölften Jahrhundert NGZ immer stärker umkehrte und zu einer Art »innerer Emigration« führte. Je mehr die Erinnerungen an die Jahre der Monos-Tyrannei schwanden, desto stärker nutzten die akonischen Politiker jede Gelegenheit, wieder verstärkt die Eigeninteressen Akons zu vertreten und zu deren Durchsetzung im Galaktikum zu agieren und zu intrigieren.
 
Verbreitung:
Im Unterschied zu anderen Milchstraßenvölkern beschränkten sich die Akonen lange Zeit überwiegend auf ihr Zentralsystem Akon. Sie besitzen zwar auch etliche interstellare Kolonien, insbesondere zur Rohstoffversorgung, halten deren Standorte jedoch gegenüber anderen Völkern streng geheim.
 
Das akonische Kemreich umfasst derzeit nur etwa 50 Systeme und 100 Planeten. Die Wirtschaftsmacht der Akonen verleiht ihnen aber weitaus mehr Einßuss auf die Geschicke der Milchstraße, als es diese geringe Zahl vermuten lässt.
 
Kolonialakonen gleichen genetisch ihren Stammvätern und werden von diesen gleichberechtigt behandelt. Die Kolonialwelten haben allerdings für gewöhnlich ein niedrigeres Zivilisations- und Technologieniveau als die Akonen auf Drorah. Die Akonen sind zudem die Stammväter der Bäalols und - zumindest teilweise - der Arkoniden.


Quellen: Glossareintrag in PR 2025 / 2052 / 2353 / 2984
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Heft: PR 192
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Verweise:








Dazugehöriger Kommentar von Kurt Mahr: Die Akonen

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Quellen: PR-Heft Nummer 1628
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die Akonen (1)

Der akonische Charakter wird oft als dünkelhaft, übersteigert stolz, herablassend und überheblich beschrieben. Wohlmeinende Geister bezeichnen die Akonen dagegen eher als zurückhaltend, reserviert, vorsichtig, distanziert und ironisch bis sarkastisch. Arroganz und Unnahbarkeit sind aber in der Tat die hervorstechenden Charaktermerkmale der Akonen, hervorgerufen durch einen tief verwurzelten, wenngleich faktisch völlig ungerechtfertigten Minderwertigkeitskomplex. Schließlich können die Akonen mit ihrem Ursprung im 87.Tamanium der Lemurer auf eine mehr als 55.000 Jahre währende Geschichte zurückblicken - und sich zu Recht als eins der ältesten Kulturvölker der Milchstraße betrachten! -, obwohl diese mit einem weitgehend gleichbleibendem Technologie- und Zivilisationsniveau verlief. Es gab einerseits nie nennenswerte kulturelle oder technologische Abschwungphasen, andererseits entwickelten sich die Akonen aber auch nie merklich weiter.
 
Das Wissen um den lemurischen Ursprung ging hierbei zwar nie komplett verloren, war jedoch spätestens ab dem verlorenen Zentrumskrieg gegen die Arkoniden nur kleinsten Kreisen auf höchster Ebene vorbehalten - sowie in Altspeichern abgelegt, zu denen nur diese Kreise Zugang hatten oder die aus Geheimhaltungsgründen sogar in Vergessenheit gerieten. Allgemeingut wurde dieses Wissen erst wieder ab dem 25.Jahrhundert alter Zeit Die Ablehnung vor allem der Arkoniden, welche bei den Akonen als ein Volk infamer Verräter und bösartiger Primitivlinge gelten, beruht im Wesentlichen auf der Erinnerung an den Zentrumskrieg und war und ist kaum auszuräumen. Wie tief der Hass der Akonen auf die Arkoniden saß, zeigte der Umstand, dass es Agenten des Energiekommandos waren, die den Blues (Jülziish) die Mittel für den Angriff auf Arkon III lieferten. Der Planet wurde dabei am 30. September 2329 vernichtet (PR 199).
 
Die nach akonischer Ansicht ihrem Volk zustehende Führungsrolle konnten die Akonen nie galaxisweit ausüben. Immer unterlagen sie im entscheidenden Moment einer überlegeneren Macht. Schon das Große Tamanium der Lemurer wurde durch die Angriffe der Haluter zerschlagen, im Zentrumskrieg siegten die Arkoniden. Die darauf fußende Isolation durchbrachen die Terraner mit der Zerstörung des systemumspannenden blauen Energieschirms - geschaffen und aufrechterhalten von 3407 jeweils etwa elf Kilometer durchmessenden Kraftwerks- und Projektorstationen am Systemrand, die am 18.Dezember 2102 zerstört wurden (PR 107) -, während die Maahks 2401 eine akonische Flotte von 80.000 Schiffen im System des Twin-Sonnentransmitters vernichteten (PR 230). Diese wiederholten Niederlagen und Kränkungen haben sich auf die akonische Psyche nachhaltig ausgewirkt und den historisch, kulturell und technologisch bedingten Nationalstolz kompensierend zu • einer Art Standesüberheblichkeit aufgebläht, so dass die Akonen alle anderen Völker für im Grunde minderwertige Emporkömmlinge halten, unabhängig von deren tatsächlichen Leistungen. Hand in Hand damit geht eine übersteigerte Geheimniskrämerei bezüglich aller internen akonischen Belange - einschließlich eines stets vorhandenen Misstrauens untereinander bis zum ausgeprägten Hang zu Intrigen. Dies wiederum führte und führt zu einem ausgesprochen elitären Denken, das die höchste Vollendung des akonischen Volkes in der Unantastbarkeit seines Hoheitsgebietes sieht. Zurückgehend auf die Zeit der lemurischen Niederlage, lautet die Doktrin des so genannten Ersten Postulats. »Isolation ist notwendig!« (PR 178).
 
Die reservierte bis feindselige Haltung der Akonen gegenüber anderen Völkern führte nur in den seltensten Fällen zu offenen Kriegshandlungen. Über die Jahrhunderte hinweg waren allerdings immer wieder einzelne Akonen oder akonische Gruppen bereit, in Organisationen mitzuwirken, die im Hintergrund insbesondere gegen Arkon, die Jülziish-Völker, Terra oder die USO agierten. Als hervorragendes Beispiel kann die Condos Vasac (altakonisch »Erneuerer«) genannt werden. Eine undurchsichtige Rolle spielte in diesem Zusammenhang der außerordentlich leistungsstarke Geheimdienst des Energiekommandos, dem lange Zeit die Rolle eines Staates im Staat zukam.
 
Erst die Erfahrung einer kollektiven Niederlage aller Milchstraf3envölker gegen das Hetos derSieben veränderte die Haltung der Akonen und ermöglichte es ihnen, aktiv an der Gestaltung der GÄVÖK und später des Galaktikums mitzuarbeiten. Seit dem Jahr 1 NGZ leitete der intensivere Kontakt zu den anderen Milchstraßenvölkern und deren politischen Strukturen eine Demokratisierung der aristokratischen Herrschaft und akonischen Gesellschaft insgesamt ein

Quellen: PR-Heft Nummer 2324
Dazugehöriger Kommentar von Rainer Castor: Die Akonen (2)

Vor Beginn der Neuen Galaktischen Zeitrechnung hatten wiederholt über lange Zeit hinweg diverse Interessengruppen machtvolle Positionen inne - unter anderem das Energiekommando, aber auch Geheimlogen unterschiedlichster Art und Zielsetzung wie beispielsweise die Überäugigen -, die neben dem Regierenden Rat häufig einen Staat im Staat bildeten. Die Monos-Herrschaft der Dunklen Jahrhunderte traf die Akonen tief; je mehr aber die Erinnerungen an die Jahre der Tyrannei schwanden, desto stärker nutzten die akonischen Politiker die Gelegenheit - gefördert durch das Wiedererstarken Arkons im 12.und 13.Jahrhundert NGZ -, verstärkt die Eigeninteressen Akons zu vertreten und zu deren Durchsetzung im Galaktikum zu agieren und zu intrigieren. Die aktivere Rolle zeigte sich zunächst in der Mitgründung des Forums Raglund, kehrte sich aber seit dem späten 13.Jahrhundert und beginnenden 14.Jahrhundert NGZ immer stärker um und führte zu einer Art »innerer Emigration«. Das träge Interesse der Akonen an der galaktischen Tagespolitik war in dieser Zeit mit der schläfrigen Wachsamkeit eines Wachhundes vergleichbar - scheinbar desinteressiert, aberjederzeit bereit einzugreifen. Gerade angesichts des militärischen Expansionsdrangs der Arkoniden hielten es die Akonen für angeraten, sich eher bedeckt zu halten, um keine unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
 
Mit der isolationistischen Politik seit jeher verbunden war eine ständische Gesellschaft, in der die Macht fast ausschließlich in der Hand der Aristokratie lag, aber auch der Trend zu einer geringen Bevölkerungszahl, so dass die Akonen im Vergleich zu anderen bedeutenden Mächten der Milchstraße stets ein sehr kleines Volk blieben. Die akonische Gesellschaft ist in fünf »Kasten« oder »Stände« unterteilt. Die jeweilige Zugehörigkeit ist hierbei nicht starr und für alle Zeit festgeschrieben, sondern es ist durchaus möglich, durch besondere Leistungen aufzusteigen oder bei Versagen degradiert zu werden. Als Hauptunterscheidungskriterium gilt die Einteilung in Adlige (Vakt'son), Nicht-Adlige (Tavakeson) und alle Nicht-Akonen (Larvakeson). Zu den (Hoch-)Edlen zählen ab etwa 1150 NGZ die Angehörigen der 78 führenden Hochadelsfamilien, deren Oberhäupter den Regierenden Rat bilden (in der Vor-Monos-Zeit waren es 64), während Ehrwürdige die Angehörigen des mittleren und unteren Adels sind (Hochtechniker, Priesterschaft und Militär, Großbürgertum). Für das Adelsprädikat »von« als Verbindung zwischen Vor- und Nachname gilt, dass »tan« den Hochadel kennzeichnet (PR 508) - auch »th'« geschrieben (»Thay th' Cassar« in PR 725) oder in der Bindestrich-Schreibweise »XX-Ton-YY« (ATLAN 161) -, während »ta« für die adlige Mittelschicht und »cer« für den unteren Adel steht.
 
Als Ansehnliche treten Gelehrte und die Mittelschicht mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung auf, während die Unansehnlichen mit der akonischen Unterschicht zeitweise bis zu einem Viertel der Bevölkerung ausmachten; diese Akonen tragen gelbe Identitätsplaketten an der Gürtelschnalle, weil sie sich jederzeit ausweisen können müssen (ATLAN 253). Unedle schließlich sind alle Nicht-Akonen, inklusive künstlicher Intelligenzen und vor allem Arkoniden. Der akonische Schimpfname »Ragnaars« für Arkoniden bezieht sich aufjene edle Familie der Ragnaar(i), zu deren Machtbereich die Ursprungswelt der Arkoniden zum Zeitpunkt das Ausbruchs des Aufstands gegen die Herrschaft der Akonen zählte und die später mehrere Imperatoren des Großen Imperiums stellte, während der Zweig der Familie Ragnaari, der sich nach dem Zentrumskrieg weigerte, das Blaue System zu verlassen, zu einem Leben als »Unansehnliche« verurteilt wurde (ATLAN 250).
 
Ähnliches betraf die als »arkonidisch« bekannte Trichterbauweise, die eigentlich akonischen Ursprungs ist, von den Akonen später jedoch in bewusster Abgrenzung aufgegeben wurde und 1344 NGZ kaum noch vorhanden ist. Im Gegensatz dazu hatten die Arkoniden diese Bauweise beibehalten und stellen sie bis heute als originär arkonidisch hinabgeleitet von der Form des Khasurn-Riesenlotos (Khasurn - wörtlich »Kelch« - ist bekanntlich die Bezeichnung für den arkonidischen Adel insgesamt und wird im Sinne von »Haus, Geschlecht« verwendet).
 
Im Sinne eines »heiligen Kalenders« hat sich in vielen Sekten und Geheimlogen bis in die Gegenwart des Jahres 1344 NGZ die lemurische Zeitrechnung gehalten; der 1.November 1344 NGZ entspricht dem 31.Ty (Tag) des Torlon (Monats) Ezrach, 61.330 dT (dha-Tamar - »seit der (lemurischen) Reichsgründung«).

Quellen: PR-Heft Nummer 2325
Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2019)