Nummer: 710 Erschienen: 04.04.1975   Kalenderwoche: Seiten: 64 Innenillus: 2 Preis: 1,50 DM Preis seit 2001 in €:

Raumschiff in Fesseln
Eine Paradieswelt wird zur Falle für die SOL - ein tödlicher Effekt verhindert den Start
Hans Kneifel     

Zyklus:  

12 - Aphilie - Hefte: 700 - 799 - Handlungszeit: 3580 - 3582 - Handlungsebene:

Großzyklus:  04 - Superintelligenzen / Hefte: 700 - 999 / Zyklen: 12 - 15 / Handlungszeit: 3580 - 3587
Örtlichkeiten: SOL   Last Stop            
Zeitraum: Juli 3578
Hardcover: 82
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1:
EAN 2:
Ausstattung: 
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner strandet auf Last Stop
Joscan Hellmut Kybernetiker der SOL
Kishin Mandruga Chef der Pionierabteilung der SOL
SENECA Das Bordgehirn der SOL warnt
ES Das Geistwesen von Wanderer meldet sich wieder
Cass Ein Ausreißer kehrt zurück
Janie Eine Ausreißerin kehrt zurück

Allgemein
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenilluszeichner: Johnny Bruck   
Kommentar / Computer: Kurt Mahr: Das Generationen-Raumschiff
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Innenillustrationen


Zeichner:  Johnny Bruck  
Seite:21
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Bevor die SOL zur Milchstraße aufbricht, deren Position am 3. Juli 3578 mit dem SPARTAC-Teleskop entdeckt wird, landet die SOL-Zelle 1 mit dem Mittelteil am 5. Juli auf Last Stop, einem erdähnlichen Planeten in der Kleingalaxis Balayndagar, um Vorräte an Bord zu nehmen. ES meldet sich und teilt mit, daß sich Perry Rhodan, nachdem er den Weg nach Baylandagar auch ohne seine Hilfe gefunden habe, dem nächsten der Sieben Siegel nähere, das zu brechen jedoch mit großen Gefahren verbunden sei. Vier Tage später warnt SENECA vor einem Start, da das an Bord genommene Material beim Verlassen der Planetenoberfläche zu einer Explosion führe. Eine versuchweise gestartete Korvette detoniert tatsächlich. Bald darauf fliehen einige Besatzungsmitglieder mit der Korvette CINDERELLA, die nicht mit Stoffen von Last Stop in Berührung gekommen ist, ins Innere Balayndagars. Die SOL-Zelle 2 startet unter dem Kommando des Emotionauten Senco Ahrat mit Ras Tschubai an Bord allein zu einem Flug zur Milchstraße. Am 10. Juli vernichten Romeo und Julia, die mobilen Außeneinheiten SENECAs, die die Gestalt plumper Roboter haben, ohne erkennbaren Grund ein fremdartiges technisches Gebilde, das Besatzungsmitglieder der SOL in der Wildnis Last Stops entdecken. Gegenüber dem Kybernetiker Joscan Hellmuth leugnet SENECA jede Beteiligung an diesem Geschehen.

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Am 3. Juli 3578 bricht an Bord des Generationenraumschiffes SOL großer Jubel aus: Mit dem SPARTAC-Teleskop ist die heimatliche Milchstraße identifiziert worden. Die Schiffsführung um Perry Rhodan beschließt, einen letzten Zwischenstopp einzulegen, und die SOL wendet sich einem Kugelsternhaufen mit knapp 3500 Sonnen zu, der einer spiralförmigen Großgalaxie vom Format der Milchstraße vorgelagert ist. Dieser Sternhaufen scheint vor sehr langer Zeit der Schauplatz einer kosmischen Katastrophe gewesen zu sein.
 
Der letztlich ausgewählte Planet, der als zweite Welt eine gelbe Sonne umkreist, bekommt den Namen Last Stop.
 
Dort gehen die SOL-Zelle 1 und das walzenförmige Mittelteil, die eigentliche SOL mit der Bordinpotronik SENECA, nieder, während Senco Ahrat und Ras Tschubai, mit der SZ-2 im Orbit bleiben.
 
Rhodan lässt die Pionierabteilung unter Kishin Mandruga, an Bord gibt es keine militärischen Ränge mehr, ausschwärmen, die Frischwasser, Fleisch, Gemüse und Obst sowie verschiedene Mineralien und Erze sammeln soll. Dafür werden mehrere Tage eingeplant. Es bleibt alles ruhig, dafür meldet sich am 6. Juli erneut ES auf mentaler Basis. Die Botschaft des Wesens von Wanderer ist überraschend:
 
»Du, Rhodan, hast den Weg nach Balayndagar selbst gefunden. Damit bist Du auf dem richtigen Pfad. Sieben Siegel musst Du brechen!«
 
Schon am Anfang der Odyssee der SOL sprach ES gegenüber dem Terraner von sieben Siegeln, die inzwischen längst mit dem Hetos der Sieben in Bezug gebracht wurden. Gehört diese Kleingalaxie Balayndagar somit zum Konzil?
 
Es besteht nämlich die Theorie, dass die sieben Mitgliedsvölker des Hetos in Galaxien leben, die in einem Raumkubus mit einem Durchmesser von 30 bis 50 Millionen Lichtjahre existieren. Und in genau diesem Raumkubus befindet sich die SOL, denn die Larengalaxie, als einzige den Terranern bekannt, liegt nur wenige Millionen Lichtjahre entfernt.
 
Nochmals drei Tage später meldet SENECA, dass die SOL voll beladen und startbereit sei. Dabei spricht die Inpotronik eine Warnung aus, denn irgendeine undefinierbare Gefahr soll mit an Bord gekommen sein. Darauf hin lässt Rhodan eine Robotkorvette starten, die in einer Höhe von 32 Kilometern explodiert. Die Gefahr ist somit konkret, und bald sprechen die Solaner schon vom SENECA-Donner.
 
Erste Zeichen von Panik zeigen sich an Bord der beiden Schiffsmodule, vor allem bei den Solgeborenen, die Angst um ihr Schiff, ihre Heimat, haben. Einige starten sogar in ihrer Verzweiflung mit der Korvette SZ-1-26 – und erreichen den Weltraum. Die Korvette verschwindet vorerst im Linearraum. Das Beiboot explodierte nicht, wie festgestellt wird, weil es nichts von Last Stop geladen hatte.
 
Die Führungsoffiziere kommen zusammen, diskutieren die Lage und kommen zu dem Schluss, die SZ-2 mit Ahrat und Tschubai in die Heimat vorausfliegen zu lassen. Rhodan selbst ist davon überzeugt, dass die Fesselung der Rest-SOL bald ein Ende haben wird.
 
Janie und Cass Tomlyn sind in ihrer ersten Panik von Bord der SOL geflohen. Irgendwo auf Last Stop, eigentlich einer paradiesischen Welt ohne Gefahren, entdecken sie ein „Ding“. Das Artefakt scheint uralt zu sein und wirkt recht plump. Die Beiden kehren nach einiger Zeit an Bord zurück und vertrauen ihre Entdeckung Joscan Hellmut an. Der Kybernetiker ist der Betreuer der beiden SENECA-Ableger Romeo und Julia, und viele SOL-Geborenen vertrauen ihm mehr als den Verantwortlichen um Rhodan.
 
Hellmut sucht, in Begleitung des Roboterpärchens, das Artefakt auf. Der Kybernetiker erkennt darin ein hochmodernes technisches Aggregat, jedoch mit sehr plumpen Bedienungselementen. Doch bevor er es näher untersuchen kann, eröffnen die beiden Roboter das Feuer und zerstören das Artefakt. Hellmut befragt darauf hin SENECA ob dieser Handlungsweise, denn die beiden Roboter stehen in ständiger Verbindung mit der Inpotronik. Doch SENECA stellt das Geschehen mit dem lapidaren Satz: »Das wüsste ich aber« in Frage.
 
Es ist der 10. Juli und es tun sich einige Fragen auf. Wie hat SENECA die Gefahr für die SOL im Gegensatz zu den Wissenschaftlern erkennen können, die die Ladung bis ins kleinste Detail analysiert und für unbedenklich befunden haben? Liegt eine Manipulation vor?

Perrypedia


Kommentar / Computer

Das Generationen-Raumschiff

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Kurt Mahr

   
NATHAN

 

    
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