Der Oxtorner Monkey
Titelbild PR 2127
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Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Volk
Unterrubrik 1:
Kolonialterraner
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
05 - Die Meister der Insel
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
09.12.2006
Letzte Änderung:
22.11.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
299
Auflage:
1

Folge:
22

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
1926 / 1950 / 2012 / 2015 / 2159 / 2166 / 2529 / 2988 / 3020
Computer / Kommentar:
              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
L-P 223 - 224
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Oxtorner
Alias
Oxtorner

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Die umweltangepaßten Bewohner des Planeten Oxtorne. Die um das Jahr 2330 erfolgte Besiedlung der Extremwelt war ursprünglich nie vorgesehen und das Ergebnis der Notlandung eines für ein anderes System bestimmten terranischen Auswandererschiffs. Somit stellte sich den an Bord befindlichen Kosmogenetikern die Aufgabe, die Siedler der neuen Umwelt physisch anzupassen.
 
Dies gelang durch die Veränderung der Vererbungsfaktoren innerhalb von drei Generationen. Die Oxtorner ab der vierten Generation gleichen äußerlich weitgehend ihren terranischen Vorfahren. Im Durchschnitt beträgt ihre Körpergröße 1,90m, die Schulterbreite 1,20m. Die Hautfarbe ist hellbraun mit einem seidigen Schimmer, das Haupthaar fehlt wie der Bartwuchs vollständig, jedoch sitzen auf den vorstehenden Brauenwülsten dicke schwarze Augenbrauen.
 
Skelett und Muskulatur sind so widerstandsfähig wie Stahlplastik. Sie verkraften nicht nur die ungeheure Schwerkraft Oxtornes mühelos, sondern passen sich durch einen ungesteuerten organischen Vorgang ohne Verzögerung auch jeder geringeren Schwerkraft an.
 
 


Quellen: PR-Lexikon III
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Die Oxtorner sind extrem widerstandsfähige, von den Terranern abstammende umweltangepasste Bewohner des Planeten Oxtorne, des achten Planeten der 520 Lichtjahre von Sol entfernten Sonne Illema.
 
Allgemeines
Als Umweltangepasste können sie die extremen Verhältnisse von Oxtorne mit 4,8 Gravos, Temperaturen zwischen -100 °C und +120 °C und Stürme mit bis zu 1000 km/h aushalten.
 
Erscheinungsbild
Oxtorner gleichen ihren Vorfahren, den Terranern. Durchschnittlich sind sie 1,90 m groß und besitzen eine Schulterbreite von 1,20 m. Ihre hellbraune Haut wirkt seidig und ist völlig haarlos, allerdings besitzen sie noch dichte Augenbrauen.
 
Sie sind an die Gravitation von 4,8 Gravos von Oxtorne angepasst und kommen – im Gegensatz zu anderen Umweltangepassten – ohne Mikrogravitator aus; ihr Körper kann sich jeder geringeren Gravitation durch einen ungeregelten organischen Vorgang anpassen.
 
Grund- und Leistungsumsatz des Stoffwechsels und damit der Nährstoff- und Sauerstoffbedarf der Oxtorner gegenüber einem Terraner sind deutlich erhöht. Dafür benötigen sie insbesondere eine extrem große innere Oberfläche der Lunge und eine erhöhte Sauerstoffbindekapazität des Blutes.
 
Ihre Muskeln und Skelettknochen stehen der Stabilität von Stahlplastik in nichts nach. Die Haut widersteht selbst dem Beschuss aus einem Handthermostrahler.
 
Oxtorner, obwohl vom Körperbau einem athletischen Terraner ähnlich, wiegen durch ihre Kompaktkonstitution bis zu 700 kg. Trotz ihrer relativ geringen Körpergröße besitzen sie titanische Kräfte. Im Kampfsport ausgebildete Oxtorner sind die einzigen Bewohner der Milchstraße, neben anderen Halutern natürlich, die es wagen können, Haluter körperlich anzugreifen und diese Torheit zu überleben.
 
Zitat: [...] »Diese Umweltangepaßten mit ihrer Kompaktkonstitution, die ihnen die Kräfte eines Elefantenbullen und die Widerstandsfähigkeit eines schweren Kampfroboters verlieh, waren nicht so leicht zu erschüttern.« [...] (PR 668)
 
Aufgrund ihrer Konstitution sind »biologische« Ersatzteile bei Oxtornern problematisch. So erhielt Monkey nach dem Verlust seiner Augen keinen nach seinem Gen-Code gezüchteten Ersatz; stattdessen wurden ihm technische Implantate eingesetzt. Erstaunlich ist, dass es im 25. Jahrhundert noch möglich war, biologischen Ersatz zu implantieren, wie Perish Mokart zeigt. Entweder ging die Technik im Laufe der Jahrhunderte verloren oder man erkannte, dass der biologische Ersatz nicht die gleiche Belastungsfähigkeit wie das Original aufwies.
 
Bekannte Oxtorner
    Basiman, Condescu (PR 2619)
    Cainne, Talina (PAN-THAU-RA 1)
    Danor, Juval (PR 1091)
    Diborny, Hiaq (PR 1094)
    Dove, Stalion (PR 1192)
    Drake, Tacitus (PR 2730)
    Goya, Gorm (PR 2296)
    Hartok, Steelion (PR 2529)
    Hawk, Mundus (PR 502)
    Hawk, Omar (PR 210)
    Hawk, Ouse (PR-TB 45)
    Hawk, Saul (PR-TB 45)
    Hawkun, Merkan (PR 2116)
    Hortox, Vren (PR 720)
    Ihaggar, Hassan (PR 881)
    Jankoff, Deshwan (PAN-THAU-RA 1)
    Joker, Marais (PR 865)
    Kaiman, Orbiter (PR 303)
    Kalikow, Jeffros (PR 793)
    Karkeron, Rulan (Höllenwelt 1)
    Modesto (PAN-THAU-RA 1)
    Mokart, Cronot (PR 332)
    Mokart, Perish (PR 332)
    Monkey (PR 1926)
    Mowak, Juwal (PR 2516)
    Ortokur, Powlor (PR 588)
    Tioque, Toren (PR 399)
    Tulocky, Neryman (PR 588)
    Varmdalen, Limram (PR 2411)
  
Bekannte Oxtornerinnen
    Alpharo, Marge (PR 882)
    Cainne, Talina (PAN-THAU-RA 1)
    Goya, Janine (PR 303)
    Hawk, Nancy-Oira (PR-TB 45)
    Hawk-Polestar, Yezo (PR-TB 45)
    Mowak, Dilja (PR 1640)
    Raegh, Tinta (PR 1310)
 
Geschichte
Vor Monos
 
Die Oxtorner entstanden aus terranischen Kolonisten, die – nach dem Angriff eines Walzenraumers der Springer auf ihr Raumschiff ILLEMA – im Jahr 2234 auf dem achten Planeten des Sonnensystems notlanden mussten, das sie zu einem Orientierungsstopp genutzt hatten. In Erinnerung an ihr wrackgeschossenes Schiff nannten sie die Sonne Illema und den Planeten Oxtorne – zu Ehren ihres Ersten Offiziers Geoffrey Oxtorne, der im Alleingang den Walzenraumer vernichtete und dabei sein Leben opferte.
 
Dank der an Bord befindlichen Gerätschaften gelang es den unfreiwilligen Kolonisten, sich im Laufe mehrerer Generationen an die neue Umwelt anzupassen. Erst nach vier Generationen war die genetische Umwandlung in richtige Oxtorner abgeschlossen und die Oxtorner ohne große Hilfsmittel in ihrer neuen Heimat lebensfähig.
 
Es gelang ihnen, die auf Oxtorne als Wächter angesiedelten Okrills zu zähmen.
 
Die Oxtorner galten als besonders treue Mitglieder des Solaren Imperiums. Sie stellten u. a. die Elitesoldaten der Wachdivision "Blue Tiger".
 
Mit den Überlebensspezialisten Powlor Ortokur und Neryman Tulocky tauchten im 35. Jahrhundert zwei Oxtorner auf, die aufgrund weiterer genetischer Modifikationen in der Lage waren, sich praktisch beliebigen Umwelten anzupassen.
 
3580 nahmen sie an einer Geheimkonferenz teil, die zur Bildung der GAVÖK führte, einer galaktischen Allianz gegen das Konzil der Sieben. (PR 725)
 
Nach der Herrschaft des Konzils der Sieben wurden die Oxtorner Mitglieder der Liga Freier Terraner. Im Jahre 3587 betrug die Bevölkerung 1,1 Milliarden Oxtorner. Die Flotte umfasste 22 Kampfschiffe. (PR 963)
 
Nach dem Monos-Trauma
Auf der Extremwelt Taulus gibt es eine oxtornische Kolonie. Der neunte Planet der roten Riesensonne Catherine-well wurde von oxtornischen Flüchtlingen mithilfe der Organisation der WIDDER während der Monos-Herrschaft besiedelt.
 
Ein Großteil der Bewohner Oxtornes wurde von Monos ausgerottet. Infolge dieses Traumas entwickelten die Oxtorner eine anarchische Gesellschaftsform und kehrten zurück zu einer Art Urzustand des Daseins, in dem es nur noch auf Körperkraft und Widerstandsfähigkeit ankam. Jegliche Logik wurde dem Gefühl untergeordnet.
 
Dennoch unterhielten die Oxtorner weiterhin eine kleine Raumflotte. Die Schiffe hatten keine feste Besatzung. Die Oxtorner kämpften stattdessen unter sich aus, wer als Besatzungsmitglied an Bord eines Raumschiffes gehen durfte. Auch die Verteilung der Positionen in den Schiffen wurde durch Zweikämpfe geregelt. Die oxtornische Heimatflotte wurde im April 1341 NGZ fast vollständig vernichtet, als Flotten der Loower in der Milchstraße materialisierten – unter anderem auch in der Nähe von Oxtorne – und sich gegenseitig bekämpften. (PAN-THAU-RA 1, PAN-THAU-RA 3)
 
Nach dem Ende der Loower-Krise fand auf Oxtorne ein Umdenken statt. Man erinnerte sich wieder an die Wurzeln der oxtornischen Tradition. Die anarchischen Zustände wurden schnell vergessen und als vorübergehende kollektive Verwirrung bezeichnet.
 
1344 NGZ nahm Dilja Mowak in ihrer Eigenschaft als Erste Oxtornerin an der Aufbaukonferenz der Völker teil. Mowak war eine der Überlebenden des Massakers durch die Mikro-Bestien der Terminalen Kolonne. (PR 2300)
 
Dilja Mowak nahm im Juni 1346 NGZ als Vertreterin der Oxtorner an einer Geheimkonferenz der Galaktiker in Aarus-Jima teil, in deren Verlauf das Neue Galaktikum gegründet wurde. (PR 2412).


Quellen: PR 210, ..., PR 720, PR 725, ..., PR 2300, PR 2327, PR 2412, PR 2529 / PR-TB 34, PR-TB 36 / PAN-THAU-RA 1, PAN-THAU-RA 3 / Perry-Rhodan-Lexikon Folge 22 in PR 299
Beschreibung 3 - Autor: PR-Redaktion

Als im Jahr 2330 ein Auswandererschiff auf der Extremwelt Oxtorne notlanden musste, blieb den Überlebenden nichts anderes übrig, als sich an die besonderen Bedingungen des Planeten anzupassen. Diese Aufgabe wurde von den an Bord befindlichen Kosmogenetikern vorgenommen. Oxtorner sind im Schnitt über 1,90 Meter groß, weisen aber eine Schulterbreite von 1,20 Metern auf. Ihre hellbraune Haut wirkt seidig; sie besitzen weder Haupt- noch Barthaare, allerdings noch Augenbrauen.
 
Oxtorner haben sich an eine Schwerkraft von 4,8 Gravos gewöhnt, benötigen aber im Gegensatz zu anderen Umweltangepassten keinen Mikrogravitator, um sich unter irdischen Schwerkraftbedingungen - Standardgravitation - normal bewegen zu können, da sich ihre Körper durch einen ungesteuerten organischen Vorgang anpassen Die Diskrepanz zwischen ihrer hohen Körpermasse und ihrer Körpergröße, die lediglich der eines athletischen Terraners entspricht, verdanken die Oxtorner ihrer Kompaktkonstitution. Die Knochen und Muskeln besitzen die Stabilität von Stahlplastik, so dass die unauffällige Körpergröße über die titanischen Kräfte der Oxtorner hinwegtäuscht. Auffallend groß sind lediglich die Füße und die Schulterbreite. Infolge ihrer Kornpaktkonstitution sind auch der Grund- und Leistungsumsatz des Stoffwechsels und damit der Nährstoff- und Sauerstoffbedarf der Oxtorner gegenüber einem Terraner deutlich erhöht. Wegen der extrem großen inneren Oberfläche der Lunge und einer erhöhten Sauerstoffbindekapazität des Blutes ist die Atemfrequenz dennoch im Regelfall niedriger als bei Normalterranern.
 
Oxtorner sind an 4,8 Gravos gewöhnte Umweltangepasste von durchschnittlich 1,90 Metern Größe und einer Schulterbreite von 1,20 Metern. Unter Standardgravitation erreichen sie ein Gewicht von 750 Kilogramm. Ihre hellbraune bis olivfarbene Haut wirkt seidig; sie besitzen weder Haupt- noch Barthaare, noch Augenbrauen. Sowohl das Skelett als auch die Muskulatur sind so widerstandsfähig wie harter Stahlplast. Die Diskrepanz zwischen ihrer hohen Körpermasse und ihrer Körpergröße, die lediglich der eines athletischen Terraners entspricht, verdanken die Oxtorner ihrer Kompaktkonstitution. Die Knochen und Muskeln besitzen die Stabilität von Stahlplastik, sodass die unauffällige Körpergröße über die titanischen Kräfte der Oxtorner hinwegtäuscht. Auffallend groß sind lediglich die Füße und die Schulterbreite. Infolge ihrer Kompaktkonstitution sind auch der Grund- und Leistungsumsatz des Stoffwechsels und damit der Nährstoff-und Sauerstoffbedarf der Oxtorner gegenüber einem Terraner deutlich erhöht.
 
Wegen der extrem großen inneren Oberfläche der Lunge und einer erhöhten Sauerstoffbindekapazität des Blutes ist die Atemfrequenz dennoch im Regelfall niedriger als bei Normalterranern. Die Oxtorner gelten als stolz, ehrlich, aufrecht und zuverlässig. Ihre Loyalität zur ihrem Heimatplaneten, aber auch zur Mutterwelt Terra ist geradezu sprichwörtlich. Aus diesem Grund und wegen ihrer körperlichen Fähigkeiten wurden vie-le Oxtorner in der Solaren oder Galaktischen Abwehr sowie im Terranischen Liga-Dienst (TLD), in der Kosmischen Hanse und in der United Stars Organisation (USO) eingesetzt. Die oxtornischen Blue-Tigers bildeten das persönliche Wachbataillon des solaren Großadministrators und seiner Familie.


Quellen: Glossareintrag in PR 1926 / 1950 / 2012 / 2015 / 2159 / 2166 / 2529 / 2988 / 3020
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

Powlor Ortokur mit Okrill
Heft: PR 588 Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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