Nummer: 2519 Erschienen: 27.11.2009   Kalenderwoche: 48 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,85 €

Die Sonnen-Justierer
Spezialisten versuchen das Unmögliche - die JULES VERNE wagt den Vorstoß zum Sternhaufen Bengar
Arndt Ellmer     

Zyklus:  

36 - Stardust - Hefte: 2500 - 2599 - Handlungszeit: 03.01.1463 NGZ - 16.05.1463 NGZ (5050 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Holoin-Fünfeck   Bengar   Kraltmock-System         
Zeitraum: 30. Januar - 23. Februar 1463 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601852
EAN 2: 92519
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde und den zahlreichen Planeten in der Milchstraße, auf denen Menschen leben, schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht in der Galaxis weitestgehend Frieden: Die Sternenreiche arbeiten zusammen daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Die Konflikte der Vergangenheit scheinen verschwunden zu sein.
Vor allem die Liga Freier Terraner (LFT), in der Perry Rhodan das Amt eines Terranischen Residenten trägt, hat sich auf Forschung und Wissenschaft konzentriert. Sogenannte Polyport-Höfe stellen eine neue, geheimnisvolle Transport-Technologie zur Verfügung. Gerade als man diese zu entschlüsseln beginnt, dringt eine Macht, die sich Frequenz-Monarchie nennt, über den Polyport-Hof in die Milchstraße vor. Zum Glück kann der Angriff zumindest zeitweilig zurückgeschlagen werden.
Während Perry Rhodan einem Hilferuf der Terraner in das in unbekannter Weite liegende Stardust-System folgt, bricht der unsterbliche Atlan auf, um mehr über den geheimnisvollen Gegner herauszufinden: In Andromeda organisiert er zunächst Erkundungsvorstöße und bereitet alles für die Entsatztruppen vor. Seine Leute betätigen sich als DIE SONNEN-JUSTIERER …

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Atlan Der unsterbliche Arkonide setzt alle Hebel in Bewegung, um das Holoin-Sonnenfünfeck wieder in Betrieb zu setzen
Captain Semwat Lenz Der Terraner muss sich mit einem besonders aufmüpfigen Roboter auseinandersetzen
Dork Der Tlunx kehrt nach Hause zurück
Canio Sarkyuin Der algustranische Wissenschaftler sieht sich mit gewaltigen technischen Problemen konfrontiert

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Zwischenbilanz Hathorjan
PR-Kommunikation: Der Perry Rhodan InfoTransmitter
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / Geburtstage im Dezember: 9.Dezember: Klaus N. Frick (46) / 14.Dezember: Klaus Bollhöfener (52) / Win Vandemaan: Wims Werkstattbericht
Witzrakete:
Leserbriefe: Torsten Mett / Stefan Daniel / Rolf-Dieter Euler / Dominique Birkemeyer / Uwe Schöneberg
LKSgrafik: Gregor Sedlag: Auf dem Weg hinter die Materiequellen
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Blitzer     Kelosker      Sonneningenieure     Sonnentransmitter                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Sedlag : MIKRU-JON - Museumsraumer der Halbspur-Changeure - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

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Innenillustrationen

Atlan und Canio Sarkyuin
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:27
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Das ist zu wenig, Canio. Spätestens am 15. müssen wir Bescheid wissen, ob es funktioniert oder nicht.«
Sarkyuin ließ ein ergebenes Seufzen hören. Er wusste, dass er damit bei dem Arkoniden so etwas wie Verständnis bewirken konnte. »Komm schon, Atlan. Manchmal hat es Wochen länger gedauert, manchmal Monate oder Jahre. Und wir bekommen wie lange?«
An den ersten Sonnentransmittern in der Milchstraße hatten sie trotz des umfangreichen Wissens aus den Datenbanken der Kharag-Stahlwelt jahrelang geforscht, bis sie einen ersten Erfolg erzielt hatten. Und immer hatte ihnen dabei vor Augen gestanden, was passieren konnte, wenn sie einen einzigen klitzekleinen Fehler machten, etwas übersahen, eine Sekunde zu spät auf die Anzeigen schauten ...
Wenn Atlan ihm gegenüber so viel Verständnis aufbrachte, wie Sarkyuin sich selbst und seinem Albtraum gegenüber, konnte eigentlich nichts schiefgehen.
»Im Ernst, Maghan!«, fuhr er fort, ohne eine Antwort des Arkoniden abzuwarten. Er gab seiner Stimme dabei einen amtlichen Klang. »Was am Ende zählt, ist eine funktionierende Zweiweg-Verbindung nach Zhaklaan.«
Obwohl Atlans Gesichtsausdruck sich nicht veränderte, erkannte Canio, dass er diesmal keine günstige Stimmung erwischt hatte, und er ahnte die Antwort bereits, ehe sie kam.
»Bis dahin hat uns die Frequenz-Monarchie überrannt, und das können wir uns nicht leisten.«


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Inhaltsangabe

Am 30.Januar 1463 NGZ reist die JULES VERNE durch den Multika-Sonnentransmitter zum Holoin-Fünfeck. Der Hantelraumer kommt also quasi "von innen" und gerät nicht in das Fallensystem der MdI, sondern wird von einem Traktorstrahl zum Justierungsplaneten geleitet. Dort wird Atlan aufgrund seines Zellaktivators vom Stationsrechner HOL als Maghan identifiziert und erhält die uneingeschränkte Kommandogewalt über die gesamte Anlage. Die Wissenschaftler machen sich sofort an die Arbeit, denn die Sonnen des Fünfeck-Transmitters müssen erst neu justiert werden, bevor eine Verbindung mit dem Zhaklaan-Dreieck in der Kleingalaxie Qoor hergestellt werden kann. Atlan erfährt, dass das Raum-Zeit-Labyrinth seinerzeit von Paddlern für die MdI errichtet wurde, aber unzuverlässig arbeitet.
 
Während die Justierungsarbeiten weitergehen, erkundet die JULES VERNE den Kugelsternhaufen Bengar. Dort sind tatsächlich starke Einheiten der Frequenz-Monarchie unterwegs, tausende Schlachtlichter werden geortet. Zentrum der Aktivitäten scheint die Hades-Dunkelwolke zu sein. Außerdem wird festgestellt, dass sich Gaids und Tefroder in mehreren Kampfzonen Gefechte liefern. Im Kraltmock-System kommt es zur Wiedervereinigung mit der NAUTILUS I und der NAUTILUS II. Neue Erkenntnisse werden ausgetauscht. Am 15. Februar materialisiert hier das erste Kontingent der Galaktischen Flotte. Der Hauptteil besteht aus 1500 Posbi-BOXEN, hinzu kommen die MOTRANS-Plattform MYLES KANTOR, 5 PONTON-Tender, 20 terranische Ultraschlachtschiffe, 30 arkonidische GWALON-Raumer unter Keon'athor Gaumarol Ta-Metzat, 12 Haluterschiffe und 12 Großwalzen der Mehandor. Die meisten Schiffe fliegen nach Gleam weiter, wo ein Stützpunkt errichtet werden soll. Chemtenz wird von 25 Fragmentraumern bewacht und der Rest folgt der JULES VERNE zum Holoin-Sonnentransmitter.
 
Dort erscheinen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Raumer der Gaids, von denen einige im Fallensystem untergehen. Am 21. Februar wird endlich der Kontakt zwischen Holoin und Zhaklaan hergestellt. 2000 Posbi-BOXEN treffen ein und werfen sich in den Kampf, aber auch die Gaids erhalten Verstärkung. Und am 23. Februar erscheinen 3000 weitere Gaid-Raumer sowie 600 Schlachtlichter.

Johannes Kreis

 
Rezension

"Die Sonnen-Justierer" - klingt ja nicht sehr spannend. Ist der Roman auch nicht. Das war ein bisschen zuviel Technobabble für meinen Geschmack, große Teile des Romans bestehen aus dem Herunterbeten von Zahlen- und Ortsangaben. Spannung entsteht da trotz der diversen Raumschlachten nicht. Dann noch die wenig überraschende Information, dass die Gaids offenbar zu einem Hilfsvolk der Frequenz-Monarchie geworden sind… na, wer hätte das gedacht! Mal ehrlich: Wie blind sind Atlan und Konsorten eigentlich, dass sie das nicht längst erkannt haben? Und schließlich die merkwürdigen Eigenmächtigkeiten Coubertins, des Roboters von Captain Lenz. Was soll das? Wen oder was füttert die allzu vermenschlichte Maschine mit sauren Gurken? Die Tlunx sind es nicht, denn die haben die JULES VERNE verlassen, sie wurden zu ihrem Heimatplaneten zurückgebracht. Schade, finde ich, sie waren mir sympathisch. Wozu werden solche Nebenfiguren eigentlich immer wieder eingeführt, wenn sie sehr bald doch wieder aus der Serie herausgeschrieben werden?
 
Ich weiß nicht - ich habe wohl schon ein paar Mal zu oft etwas von Sonnentransmittern und lemurischen Hinterlassenschaften gelesen, ich kann's irgendwie nicht mehr hören. Überhaupt kommt es mir so vor, als solle wieder einmal an alte Zeiten angeknüpft werden. Jetzt wird der Andromeda-Feldzug des MdI-Zyklus wiederholt. Bis jetzt hat das nicht so recht funktioniert, d.h. ich finde diese Handlungsebene eher schwach. Kann daran liegen, dass langwierige Unternehmungen dieser Art in praktisch jedem Zyklus der letzten Jahre vorgekommen sind.
 
Aber nächste Woche geht's ja wieder ins Stardust-System. Darauf freue ich mich schon.

Johannes Kreis  28.11.2009

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Zwischenbilanz Hathorjan

Unter dem Strich kann sich das bislang Erreichte durchaus sehen lassen - insbesondere wenn wir die im vorliegenden Roman geschilderten Ergebnisse einbeziehen. Ein erster Reaktivierungsversuch des Holoin- Fünfecks scheiterte zwar, aber es wäre auch etwas zu optimistisch gewesen, einen Erfolg ganz ohne Probleme und Rückschläge zu erwarten. Schon beim Flug nach Thirdal kam es nach der Beobachtung des Raumgefechts zwischen Tefrodern und Gaids zu einer ersten Konfrontation mit den Walzenraumern dieser weitgehend humanoiden Wesen. Vom ansonsten sehr menschenähnlichen, wenngleich sehr breitschultrigen Äußeren der Gaids weicht neben der blaugrünen Hautfarbe eigentlich nur der Kopf ab. eben mal faustgroß und haarlos, die Gehör- und Geruchsöffnungen vergleichsweise winzig, gibt es auf der Vorderseite ein großes rötliches Facettenauge. Als die CREST III in die verbotene Zone Andromedas vorstieß, wurde am 6. März 2404 erstmals ein Raumer der Gaids entdeckt. Es war von einem tefrodischen Wachschiff aufgebracht und wrackgeschossen worden. Überlebende wurden keine gefunden.
 
Untersuchungen des Wracks ergaben, dass die Technologie der Gaids verblüffende Ähnlichkeit zur terranischen aufwies. Interessant war zum damaligen Zeitpunkt die Erkenntnis, dass die Gaids selbst zur Herrschaftszeit der Meister der Insel erbittert und bis zum letzten Atemzug kämpften - und im Gegensatz zu unzähligen anderen Völkern nicht erbarmungslos ausgerottet wurden. Fest steht, dass die Gaids auf zahlreichen Welten Andromedas beheimatet waren und ein kleines Sternenreich aufgebaut hatten. Ihre wiederholten Versuche, Handelsbeziehungen mit Völkern innerhalb der verbotenen Zentrumszone aufzubauen, führten zu ständigen Konflikten mit den damals als Zentrumswächter eingesetzten Tefrodern. Obwohl sich die Gaids nie ergaben, schienen die MdI in ihnen keine ernsthafte Gefahr zu sehen. Durchaus möglich, dass sie diese Wesen nur deshalb unbehelligt ließen, um die permanente Wachsamkeit der Tefroder anzustacheln. Auch in der Gegenwart gelten die Gaids als ein energisches Volk, das viele Hundert Sonnensysteme beherrscht und neben den Maahks und Tefrodern als eine der maßgeblichen Spezies von Andromeda genannt wird. Guckys Expedition zur Heimatwelt der Charandiden bescherte - neben einem weiteren Angriff der Gaids - vor allem die bedrückende Erkenntnis, dass dieses Volk stirbt. Nachdem die »Munteren« 1312 NGZ im Nukleus der Monochrom-Mutanten aufgegangen waren, fehlte den zurückgebliebenen »Verholzten« die Kommunikation mit ihnen, der Input aus der »wirklichen Welt«.
 
Der Mausbiber erfuhr nur vage Eindrücke - visualisiert als fiktives Netz mit hellen Punkten, das Andromeda durchzieht. Befremdlicher waren die Eindrücke von Bewusstseinen, die körperlos durch Andromeda streifen. zielgerichtet zu bestimmten Punkten, die Gucky zwar »sah«, aber nicht genau definieren konnte - letztlich in den Eindruck eines »stellaren schwarzen Wirbels « mündend, in dem Gucky eine Dunkelwolke vermutete. Die Expedition der Haluter bescherte weitere Erkenntnisse über die Gaids, die bis vor rund einem Jahr mit den Tefrodern in friedlicher Koexistenz lebten. Seither wurden viele Gaid-Überfälle auf Tefrodergebiet bekannt, die anscheinend völlig willkürlich durchgeführt wurden. Mal zogen sich die Gaids wieder zurück, mal besetzten sie den eroberten Planeten. Die Tefroder wiederum kämpfen nur um Systeme, die sich lohnen, evakuierten ansonsten die betroffenen Welten. Bislang sind vierzehn Konfl iktherde bekannt - um sechs kämpfen die Tefroder wegen eigener Bedürfnisse, aus den anderen haben sie sich zurückgezogen oder wurden verdrängt. Die Räumung weiterer Systeme steht bevor. Im Gegenzug wurden mittlerweile drei Hauptwelten der Gaids erfolgreich angegriffen und verwüstet. Nach neuesten Meldungen gehe das fortan aber nicht mehr, weil die Gaids »plötzlich« mit »verblüffend umfangreichen Militärkapazitäten« ihre Welten schützen können.
 
Hinzu kommt, dass sie etwas zu suchen scheinen; in einigen Systemen haben sie automatische Stationen zurückgelassen. Leider lässt sich kein System beim Vorgehen der Gaids erkennen. Auf Multika wurde herausgefunden, dass die Frequenz- Monarchie Versuche mit Multiduplikatoren der MdI vorantreibt. Und die Ortungen beim Sternhaufen Bengar und der Hades-Dunkelwolke haben eindeutig bestätigt, dass die Frequenz-Monarchie überaus aktiv ist - im Gegensatz zu den in der Milchstraße gewonnenen und via Polyport-Funk von Perry Rhodan übermittelten Erkenntnissen, sogar überaus massiv mit ihren Schlachtlicht- Raumschiffen …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die JULES VERNE ist über den Multika-Sonnentransmitter erneut zum Holoin-Fünfeck vorgestoßen in der Hoffnung, eine direkte Aktivierung zu schalten. Bei ihren Aktivitäten erregte die Besatzung allerdings die Neugier der Gaids. Im Roman der nächsten Woche schalten wir um zu Perry Rhodan. Hubert Haensel schildert die Bemühungen des Aktivatorträgers, an sein Ziel zu gelangen. PR 2520 erscheint nächste Woche überall im Zeitschriftenhandel unter dem Titel:
 
GRENZGÄNGERIN DES SCHLEIERS

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