Nummer: 2243 Erschienen: 13.08.2004   Kalenderwoche: 33 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: 2,2 DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Die Mediale Schildwache
Im Land Keyzing - eine Legende offenbart sich
Frank Borsch     

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Baikhal Cain               
Zeitraum: 1332 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 42243
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Hörspiel »Sternenozean« Teil 18
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im Jahr 1332 NGZ sind Perry Rhodan und Atlan, die beiden Unsterblichen und ehemaligen Ritter der Tiefe, schon seit vielen Wochen verschollen im noch vom Standarduniversum entrückten Raum des Sternenozeans von Jamondi. Hier stehen sie den menschenähnlichen Motana im Kampf gegen die Unterdrücker Jamondis zur Seite, gegen die Kybb. Mit  dem Fund von 61 Bionischen Kreuzern und der Rückeroberung des Planeten Baikhal Cain gelang ein erster wichtiger Sieg. Doch die Kybb sind nach wie vor die stärkste Kraft in Jamondi: Fernab von Baikhal Cain formieren sich die Kybb-Traken unter dem Kommando von Iant Letoxx zum Gegenschlag. Die Rebellen ahnen davon nichts, Drängenderes beschäftigt sie: Sie brauchen mehr Informationen, mehr Verbündete - und neue Schutzherren von Jamondi. Rhodan und Atlan könnten diesen altehrwürdigen Titel erhalten, sollten sie es schaffen, sowohl die sechs verschollenen Schildwachen aufzuspüren und für sich zu gewinnen als auch das Paragonkreuz Jamondis zu finden. Eine gute Chance auf einen ersten Erfolg erhofft sich Rhodan auf Baikhal Cain - denn dort ruht DIE MEDIALE SCHILDWACHE ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Zephyda Die Epha-Motana bringt einschneidende Veränderungen in ihre alte Heimat
Perry Rhodan Der Terraner folgt seinem Traum
Rorkhete Der Shozide vergisst Raum und Zeit angesichts einer neuen Aufgabe
Iant Letoxx Der Kybb-Trake holt zu einem Vernichtungsschlag aus

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Anpassungsprobleme: Hyperfunk (II)
PR-Kommunikation: Perry Rhodan in Leipzig - Der ElsterCon 2004
Statistiken: Neue Titelbilder bei der 3. und 5.Auflage / Peter Terrid Gedächntnisband / PR-Infoline - PR-Hardcover 86 / Guckys Daunendecke / Arndt Ellmer: Ganz privat mit Rainer Castor / Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 3.Auflage Heft 1646 - 1647 / Arndt Ellmer: Ganz privat mit Rainer Castor
Witzrakete:
Leserbriefe: Wolfgang Ruge / Hans-Joachim Werner
LKSgrafik: Foto - Rainer Castor
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Baikhal Cain - Handlungsrückblick   Baikhal Cain - Übersicht    Heiliger Berg    Land Keyzing    Vay Shessod                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
Andreas Weiß : ENTDECKER Typ II - SATURN-Klasse - Terranische Raumschiffe

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Innenillustrationen

Allein unterwegs im ewigen Eis (Perry Rhodan im Land Keyzing)
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:29
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Der Terraner trat unmittelbar an die Felswand und streckte einen Arm aus. Er tastete ins Leere. Rhodan hielt inne, zog den Arm wieder zurück. Er war unversehrt. Er streckte den anderen Arm aus. Auch er glitt ins Leere. Die Höhle ist getarnt, dachte der Terraner. Geschützt vor Instrumenten, vor allen, die nicht die Geduld aufbringen, lange Nächte im Land Keyzing zu verbringen!


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Mit dem Sieg über die Kybb-Cranar fangen für Zephyda die Probleme auf Baikhal Cain erst an. Tausende von befreiten Sklaven aus dem Heiligen Berg müssen versorgt werden, dazu kommen noch mehr Motana aus den Gefangenenlagern und aus den Wäldern. Man beginnt mit der Evakuierung ins 6,7 Lichtjahre entfernte Ios-System. Dann zerstören die Motana den Heiligen Berg, das Symbol der Unterdrückung. Doch für Zephyda reicht das noch nicht. Sie sucht in der von den Cranar verwüsteten Residenz von Pardahn nach Hinweisen auf das Schicksal ihrer kleinen Schwester Lesyde, mit deren Tod sie sich noch nicht abgefunden hat. Erst als sie die Knochen eines Kindes findet, bei denen eine kleine Flöte liegt, hat sie bittere Gewissheit…
 
Perry Rhodan sucht derweil im eisbedeckten Land Keyzing nach der Medialen Schildwache. Er kampiert dort ganz allein mit primitiver Ausrüstung und versucht, durch Träume Kontakt mit der Schildwache zu erhalten. Tatsächlich sieht er die humanoide, menschengroße Frau mit der blauen Haut, kahlem Schädel, eisgrauen Augen und krallenartigen Finger- und Fußnägeln mehrfach in seinen Träumen. Außerdem schlafwandelt er und entdeckt so eine getarnte Höhle, in der ein offen stehendes Schott zu einer eiförmigen, 30 Meter hohen und maximal 18 Meter breiten High-Tech-Anlage mit transparenten Wänden führt, die unter dem Eis liegt. Kosmokratentechnik? Auch hier träumt Rhodan wieder von der Schildwache. In der Sprache der Mächtigen stellt sie ihm verschiedene Fragen, die er offenbar zufrieden stellend beantwortet. Denn als er (wieder wach) seine ganze technische Ausrüstung ablegt, gelingt es ihm, eine zuvor verschlossen gewesene Kammer im Zentrum der Anlage zu betreten - und dort steht die Schildwache auf einem Podest, schlafend, gestützt von einem Stasisfeld. Rhodan deaktiviert das Feld, aber die Schildwache erwacht nicht. Stattdessen erhitzt sich die gesamte Station und fängt an zu schmelzen. Mit einem primitiven Bagger, der in der untersten Ebene der Station geparkt war, schaufelt Rhodan sich gerade noch rechtzeitig ins Freie, wo er und die Schildwache von einem Bionischen Kreuzer aufgenommen werden.
 
Baikhal Cain wird bereits von der Traken-Flotte angegriffen. Der Kampf verläuft zunächst günstig für die Motana, doch dann setzt Letoxx einen Kyber-Neutro ein. Schlagartig verlieren alle Epha-Motana die Fähigkeit, die Feldlinien der Epha-Matrix zu benutzen, und werden von schrecklicher Übelkeit und Kopfschmerzen gequält. Es gelingt den Traken, 19 der hilflos dahintreibenden Bionischen Kreuzer abzuschießen. Dann geraten die restlichen Kreuzer außer Reichweite. Die „modernen“ Epha-Motana scheinen im Gegensatz zu ihren Vorfahren in der Lage zu sein, sich der PSI-Welle der K/Neutros anzupassen. Während die Traken auf Baikhal Cain landen, um die dort verbliebenen Motana zur Strafe für die Sprengung des Heiligen Berges auszurotten, treffen die 40 entkommenen Bionischen Kreuzer auf halbem Weg nach Tom Karthay zusammen. Da erwacht die Schildwache an Bord der SCHWERT. Sie sagt nur ein Wort: „Lyressea“.

Johannes Kreis

 
Rezension

Lyressea ist sicher der Name der Medialen Schildwache. Interessant zu wissen, dass sie mit Rhodans Antwort auf ihre Frage, wie er zu den Kosmokraten stehe, zufrieden ist. Rhodan hatte nämlich gesagt, er diene ihnen nicht, ihre Moral sei nicht die seine. Er sehe sich selbst in der Tradition der alten Ritter der Tiefe. Vermutlich waren also auch die Schutzherren und ihre Schildwachen Verfechter eines „Dritten Weges“ zwischen den Mächten der Ordnung und des Chaos. Man darf gespannt sein, was Lyressea zu berichten hat. Nicht weniger interessant dürfte die Reaktion des Kybernetischen Kommandos auf die Vernichtung des Heiligen Berges ausfallen, der ja wohl die einzige Quelle des wahnsinnig wertvollen Schaumopals war…
 
Frank Borsch nimmt sich wieder viel Zeit für seine Hauptfiguren. Seine Favoriten sind eindeutig Venga (die in diesem Roman aber keine Rolle spi-lt - leider, möchte ich fast sagen), Zephyda und Rorkhete. Besonders letzterer wird mir immer sympathischer, je mehr man merkt, was für ein „menschlicher“ Kern in seiner abweisenden Schale steckt. Es wäre schön, wenn der Shozide nicht am Ende des Zyklus wieder „verschwinden“ würde. Aber auch Rhodan hat einige gute Szenen. Er baut sich in der Einsamkeit der Eiswüste ein Metallgestell in Form eines Hundes, der dann stummer Zuhörer von Rhodans Selbstgesprächen wird. Das erinnert ein wenig an Tom Hanks in „Castaway“, der immer mit seinem Wilson-Ball geredet hat… Leider enthält der Roman viele Druck-/Schreibfehler, über die man großzügig hinwegsehen muss

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

Nachdem die Motana mit ihrer Flotte aus 61 Bionischen Kreuzern die Kybb-Cranar aus dem System von Baikhal Cain vertrieben haben, stehen sie vor einem Flüchtlingsproblem.
 
In der Gewissheit, dass der Planet auf Dauer nicht zu halten ist, versuchen die Motana, die größtmögliche Zahl ihrer Artgenossen zu retten. Immer mehr Motana trauen sich aus ihren Verstecken in den Wäldern und machen sich auf den Weg zum Raumhafen von Baikhalis. Zephyda koordiniert die Evakuierung des Planeten, da in jeder Sekunde mit der Rückkehr einer verstärkten Kybbkrieger-Armee zu rechnen ist.
 
Während die Motana zum 6,7 Lichtjahre entfernten Ios-System gebracht werden sollen, will Perry Rhodan im Land Keyzing nach der Medialen Schildwache suchen. Nachdem er tagelang alleine wartet, bekommt er in seinen Träumen den Weg zur Station der Medialen Schildwache gewiesen. Nach über einem Monat wird Perry Rhodan dann auch real fündig; er entdeckt die Station der Schildwache und kann in sie eindringen. Allerdings findet er nur verlassene Räume vor, nur in die Zentrale kann er nicht vordringen, sie ist verschlossen. Bei einem weiteren nächtlichen Traumaufeinandertreffen befragt ihn die Schildwache, in der Sprache der Mächtigen, nach seiner Einstellung im Bezug auf die Hohen Mächte des Universums. Die Antwort lautet, dass Rhodan weder den Kosmokratenweg bevorzugt, noch den der Chaotarchen, er sei beiden Seiten zu nichts verpflichtet. Nach seiner Moral befragt, lautet die Antwort Rhodans:
 
»Ich sehe mich in der moralischen Tradition der alten Ritter der Tiefe, die niemals Macht um ihrer selbst willen anhäuften. Die halfen.«
 
Die Schildwache schien mit den Antworten zufrieden zu sein und verschwamm in Rhodans Traum.
 
Während Rhodan im Land Keyzing unterwegs ist, lässt Zephyda den Heiligen Berg sprengen und vernichtet damit das einzige bekannte Vorkommen von Schaumopal.
 
Als Rhodan zur Schildwachen-Station zurückkommt, ist auch das Zentralschott kein Hindernis mehr. Dort findet er die Mediale Schildwache, sie hat den Körperbau einer Frau, goldschimmernde Haut, Rhodan ist fasziniert. Die Schildwache ist in ein Stasisfeld gehüllt und scheinbar in ihren Träumen gefangen. Perry schafft es gerade, das Feld zu deaktivieren, als Alarm durch die Station gellt.
 
Die Kybb greifen an, Iant Letoxx mit seinen 1005 Schiffen. Zephyda schickt den Kreuzer GRÜNER MOND auf die Suche nach Perry und der Schildwache, während sie sich mit der SCHWERT und den anderen Bionischen Kreuzern der Kybbflotte zum Gefecht stellt. Zuerst sieht es nach einem leichten Sieg der Motana aus, doch dann ...
 
Kurz vor der Rückeroberung von Baikhal Cain kann Perry Rhodan sich und die Mediale Schildwache in Sicherheit bringen. Bei dieser Aktion löst ein Mechanimus der versteckten Station der Medialen Schildwache das Abschmelzen des Eises im Land Keyzing aus, doch die GRÜNER MOND rettet die beiden von der Oberfläche.
 
Etwa zur selben Zeit lässt Letoxx die K/Neutros einsetzen und stürzt dadurch die gesamte Motanaflotte ins Chaos, die Epha-Motana können unter dem Psi-Einfluss nicht mehr auf die Matrix zugreifen, die Bionischen Kreuzer werden flügellahm, die STURMWIND wird das erste Opfer der Kybb. Es folgen noch zwanzig weitere Bionische Kreuzer, doch die totale Vernichtung bleibt aus. Die Motana schaffen es, sich der Psi-Wellenfront ein wenig anzupassen und zu fliehen.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Anpassungsprobleme: Hyperfunk (II)

Für die neuen ENTDECKER vom SATURN-Typ wurden unter den derzeit herrschenden Bedingungen, die im LFT-Innensektor massiv vom weiterhin tobenden Hypersturm mit dem Antares-Sternenriff als Epizentrum massiv verschärft werden, Reichweiten von nur 0,25 Lichtjahren bei Hyperfunk-Rundumsendung sowie etwa fünf Lichtjahre bei Richtstrahlbündelung ermittelt. Zweifellos wird es nicht dabei bleiben, aber es ist abzuwarten, ob die früheren Werte wieder erreicht werden können - die schließlich ebenfalls ihre Einschränkungen hatten, wie im PR-Computer 1421 nachzulesen ist.
 
Ein Hypersender ist ein Gerät, das seine Eingangsleistung aus dem 4-0-Kontinuum bezieht und seine Ausgangsleistung in den Hyperraum abstrahlt. Die Antenne des Senders ebenso wie die des Empfängers ragt wie ein ausgestreckter Finger in den fünfdimensionalen Raum.
Hyperfunk-Kommunikation spielt sich im mäßig langweiligen Bereich des hyperenergetischen Spektrums ab. Wellen dieser Art setzt der Hyperraum - selbst im Idealzustand, d. h. bei Abwesenheit aller Störungen - einen gewissen Widerstand entgegen. Die der Hyperfunksendung innewohnende Energie wird durch diesen Widerstand allmählich aufgezehrt, und wenn die Sendung weit genug vorgedrungen ist, sind ihre Signale so schwach, dass sie von keinem Empfänger mehr aufgenommen werden können. Die Reichweite des Hyperfunks ist also von Natur aus schon nicht unbegrenzt.
 
Die Strahlung eines Hypersenders reicht keinesfalls »bis ans Ende des Universums«, wobei es uns ohnehin schwer fiele, zu definieren, wo denn dieses »Ende« eigentlich sei. Die Signale des Hyperfunks pflanzen sich auch keineswegs zeitverlustfrei fort, wie oftmals angenommen wird. Sie sind ganz verflixt schnell, gewiss. Aber Überlichtfaktoren von mehr als 10.000.000.000 werden doch nur ganz selten erzielt. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der hyperenergetischen Wellen ist nämlich nicht wie die ihrer elektromagnetischen Schwestern eine Naturkonstante. Sie richtet sich vielmehrnach der »Beschaffenheit« des Hyperraums, will sagen. Sie hängt davon ab, wie viele Störeinflüsse vorhanden sind, manchmal auch von der Art der verwendeten Modulation. Die Reichweite einer Hyperfunksendung wird in erster Linie bestimmt durch die dem Sender zugeführte Leistung. Darin unterscheidet sich der Hypersender nicht von seinem Vorläufer, dem elektromagnetischen Sender. Je mehr Leistung man in ihn hineinpumpt, desto kräftiger sind die Signale, die er ausstrahlt, und desto größer ist seine Reichweite. Großsender wie z. B. TERRA 1 in Bayandaloy (nördlich von Terrania) und THE VOICE OF BOSCYK in Trade City (Olymp) sind schon in Entfernungen von weit über 100.000 Lichtjahren gehört worden. An Bord eines Raumschiffs steht naturgemäß weniger Energie für den Betrieb des Hypersenders zur Verfügung. Unter normalen Umständen rechnet man für den durchschnittlich dimensionierten Sender eines Raumfahrzeugs mit einer wirksamen Sendeweite von 2000 Lichtjahren.
 
Neben der zur Verfügung stehenden Leistung des Hypersenders ist die gewünschte Bandbreite von ausschlaggebender Bedeutung - sie definiert die Menge der pro Zeiteinheit übertragbaren Daten. So ist beispielsweise eine Bildsprech- oder gar Trivid-Verbindung in der Bandbreite deutlich aufwendiger als eine reine Sprech- oder morseähnliche Signal-Verbindung. Was über die wirksame Sendereichweite hinausgeht, bedarf deshalb einer Relaisstrecke, wobei die Relais die Aufgabe haben, die empfangene Sendung von Übertragungsfehlern zu befreien, aufzubereiten, zu verstärken und an das nächste Mitglied der Relaiskette weiterzureichen (gemäß PR-Computer 1093). In welcher Entfernung ein Hypersender noch hörbar ist, wird in zweiter Linie von den zurZeit der Sendung existierenden Störeinflüssen bestimmt. Die hyperenergetische Strahlung energiereicher Sonnen tendiert dazu, die Signale des Hyperfunks zu überlagern. Block Holes sind ebenfalls ergiebige Störquellen. Störeinflüsse kommen auch aus den massiven Ballungen interstellarer Materie wie z. B. dem Orionnebel und der Dunkelwolke Provcon-Faust. Kontinuierliche Störungen haben außerdem die Fähigkeit, eine »Verspannung« des Hyperäthers herbeizuführen. Dadurch kommt es, wie oben schon bemerkt, zur Verringerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Hypersendung. Intensive Störungen können bewirken, dass der Hyperspruch sich nur noch mit wenigen Millionen ÜL bewegt. In Bereichen hohen Störgeräuschpegels kann es geschehen, dass die Reichweite eines Hypersenders um den Faktor 10 oder mehr gestutzt wird.
 
(PR-Computer 1421)

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Der Band der kommenden Woche lenkt den Blick fort vom Sternenozean von Jamondi und zurück nach Terra: Die Macht von Gon-Orbhon, der bislang mangels besserer Kenntnisse als »Gott« umschrieben wird, nimmt immer mehr zu. Die terranische Regierung sieht sich nach wie vor außer Stande, etwas dagegen zu unternehmen, ohne ihre eigenen rechtsstaatlichen Prinzipien zu verraten.
Andere haben diese Probleme nicht, und darüber berichtet Horst Hoffmann im PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche. Sein Roman erscheint unter folgendem Titel:
 
BÜRGERGARDE TERRANIA

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