Nummer: 2203 Erschienen: 11.11.2003   Kalenderwoche: 46 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Die neuen Sonnen
Es geschieht im Sektor Hayok - das Gesicht der Galaxis verändert sich
Michael Nagula

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Solsystem   Hayok-Sternenarchipel   Sternenozean von Jamondi    Baikhal Cain      
Zeitraum: September 1331 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 32203
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Kantiran ist ein Waise, seine Eltern hat er nie kennengelernt. Doch der junge Mann, der auf dem Dschungelplaneten Creiff aufwächst, weiß, dass seine Mutter eine Frau vom Planeten Arkon war und sein Vater ein Terraner von der Erde. Das macht ihn zum Mischling - und das in einer Zeit, in der sich die Sternenreiche der Arkoniden und Terraner argwöhnisch belauern.
Perry Rhodan, der die Menschheit ins All geführt hat, will die Freiheit der Liga Freier Terraner gegen alle Widerstände verteidigen. Und Bostich I., der Imperator von Arkon, will seine Macht immer mehr ausweiten.
In dieser Zeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Ende des fünften Jahrtausends »unserer Zeit« - stehen die bewohnten Planeten der Milchstraße vor großen Umwälzungen. Große Veränderungen im Kosmos bringen Gefahren für die Raumfahrt sowie alle technischen Einrichtungen mit sich.
In dieser Zeit wächst Kantiran als Abkömmling zweier Völker auf. Und in ebendieser Zeit erscheinen DIE NEUEN SONNEN...

 
Die Hauptpersonen
Kantiran Der »Sternenbastard« reist an Bord des terranischen Flaggschiffes
Perry Rhodan Der Terraner muss sich mit seinem »neuen« Sohn auseinander setzen
Lotho Keraete Der Bote der Superintelligenz reist ins Krisengebiet
Atlan Der Arkonide ist bei der Erforschung des Planeten Tantalus dabei
Mondra Diamond Die ehemalige LFT-Agentin muss sich ihren Gefühlen stellen

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Probleme im Hayok-Sektor
PR-Kommunikation: SOL - Das Magazin der Perry Rhodan-FanZentrale
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / Fehlende Untertitel in PR 2200 & 2201
Witzrakete:
Leserbriefe: Michael Schäfer / Christian Lenz / Bernhard Hegel / Frank Brübach / Jens U.Gruschwitz / Joachim Pfab / Barometer zu PR 2191 - 2192 (E-Mails)
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Diamond, Mondra    Gravitraf-Speicher     Hayok-Sternenarchipel    Keraete, Lotho                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
Christoph Anczykowski : Terranisches Schlachtschiff der NOVA-Klasse - Terranische Raumschiffe

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Innenillustrationen

Perry Rhodan & Atlan - Auf der Flucht (auf dem Planeten Baikhal Cain)
Zeichner:  Dirk Schulz  
Seite:45
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


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Inhaltsangabe

220.000 aus dem Nichts erschienene Sonnenmassen füllen den ehemaligen Leerraum im Sektor Hayok aus. Ob in den elf anderen Bereichen, in denen überstarke Raumbeben aufgetreten waren, ebenfalls neue Sonnen materialisiert sind, ist nicht bekannt. Seitens der LFT werden 10.000 Kampfschiffe im Sektor Hayok positioniert, die Arkoniden lassen ihrerseits 15.000 Schiffe unter Mascant Kraschyns Befehl aufmarschieren. Man schließt zunächst ein Stillhalteabkommen, um die neuen Sonnen in Ruhe erforschen zu können. Myles Kantor vermutet, daß das Erscheinen des Sternhaufens, der von Rhodan den Namen „Camouflage“ erhält, mit der Erhöhung der Hyperimpedanz zusammenhängen könnte. Da sie das gleiche Alter wie die Sonnen des Hayok-Sternenarchipels haben, wird angenommen, daß sie schon immer „da“ gewesen sind, jedoch auf eine noch unbekannte Weise auf einer anderen Ebene versteckt waren. Will sagen: Die „neuen“ Sonnen haben schon immer zum Hayok-Sektor gehört und kehren jetzt an ihren angestammten Platz zurück. Es könnte sogar sein, daß in den anderen Bebengebieten ebenfalls Sterne auf diese Weise „versteckt“ wurden, denn die Sterne in diesen Bereichen weisen eine gewisse Verwandtschaft mit denen im Hayok-Sektor auf. Die „neuen“ Sonnen sind ausschließlich hyperphysikalisch anmeßbar, optisch können sie (noch) nicht wahrgenommen werden. Der ganze Sternhaufen steckt in einer Art hyperphysikalischem „Kokon“, der sich allmählich dem Normalraum angleicht. Sobald er sich völlig aufgelöst hat, wird man alle Sonnen und Planeten des unbekannten Sternhaufens auch sehen können.
 
Weitere Effekte der erhöhten Hyperimpedanz werden bekannt: Die Gravitraf-Speicher verlieren rapide an Speicherfähigkeit, man darf sie künftig nicht mehr vollständig fluten, um keine Explosion zu riskieren. Die Höchstgeschwindigkeiten im Hyperraum liegen zehn Prozent unter den normalen Werten. NATHAN fällt für ganze zwei Minuten komplett aus. Rhodans Galornenanzug gibt den Geist auf - Moo rührt sich nicht mehr und das ehemals geschmeidige Material des Anzugs ist starr geworden. Nachdem Rhodan den wichtigsten Personen in seiner Umgebung eröffnet hat, wer Kantiran wirklich ist, erkundet er mit diesem und Atlan einen atmosphärelosen Planeten mit hoher vulkanischer Aktivität, der bei einer der neuen Sonnen erschienen ist. Kantiran nennt ihn „Tantalus“ und dieser Name wird beibehalten. Als die drei sich Tantalus nähern, bricht der Funkkontakt zu dem Kreuzer ab, der sie zu dem Planeten gebracht hat. Atlan versinkt in einem Magmasee und muß von Kantiran gerettet werden. Als Rhodan durch einen eigenartigen 5-D-Transportvorgang ins Innere des Planeten befördert wird, folgen Atlan und Kantiran ihm. Die drei entdecken in einem kugelförmigen Hohlraum eine gigantische unterirdische Stadt, die von humanoiden Androiden bevölkert wird. Sie bezeichnen sich selbst als Samadhi, verständigen sich telepatisch mit den Galaktikern und berichten, daß sie sich in permanenter, höchster Konzentration befinden, um auf mentalem Weg ihre Welt mit so viel Energie wie möglich zu versorgen. Von den Galaktikern hatten sie sich Hilfe erwartet, aber als sie erkennen, daß keine zu erwarten ist, bringen sie sie auf die Planetenoberfläche zurück. Sie wissen übrigens ebenso wenig wie die Galaktiker, was der Grund für das Erscheinen der „neuen“ Sonnen im Sektor Hayok ist.
 
Dann erscheint unerwarteter Besuch: Lotho Keraete, der Bote von ES, kommt auf die LEIF ERIKSSON. Da er keine Nachricht mehr von ES erhält, hat er beschlossen, sich selbst um den Sternenozean von Jamond- - so der Name des neuen Sternhaufen- - zu kümmern. Obwohl er also ganz offensichtlich einiges mehr weiß als die Galaktiker, hält er sich zunächst genau so bedeckt, wie man es von den höheren Wesen und ihren Beauftragten gewöhnt ist. Keraete hat eine errantische Silberkugel dabei und fordert Rhodan und Atlan auf, ihn mit diesem Transportmittel in den Sternenozean zu begleiten, wo nach seiner Befürchtung eine existenzielle Gefahr erwacht sein könnte. Zu Kantirans größter Erbitterung ist Rhodan einverstanden - Kantiran wäre an Atlans Stelle gern selbst mitgekommen und jetzt fühlt er sich von Rhodan betrogen. Schmollend wie ein kleines Kind verläßt er die LEIF mit seiner DIRICI. Er sollte aber froh sein, nicht mit in der Silberkugel reisen zu müssen, denn kaum sind Keraete, Rhodan und Atlan in den Sternenozean eingedrungen, da fangen ihre SERUNS an zu glühen und zerfallen zu Schlack- - auch Keraete selbst glüht wie Eisen im Schmiedefeuer. Bevor er die Besinnung verliert, steuert der Metallmann die Silberkugel noch auf einen Planeten zu und faselt etwas von einer „Bastion von Parrakh“. Dann stürzt die Kugel auf dem Planeten ab, Rhodan und Atlan werden nach draußen geschleudert. Das ist allerdings ihr Glück, denn das errantische Transportmittel explodiert - und Keraete vermutlich mit ihm…

Johannes Kreis

 
Rezension

Der Roman bietet Raum für Spekulationen: Das Erscheinen des Sternenozeans ist mit einiger Wahrscheinlichkeit eine Begleiterscheinung der erhöhten Hyperimpedanz, die von den Kosmokraten nicht beabsichtigt gewesen ist. Irgendjemand muß vor sehr langer Zeit ganze Abschnitte von Sternhaufen versteckt haben - vermutlich im Hyperraum, in dem sich diese Sonnen jetzt wegen der erhöhten Hyperimpedanz nicht mehr halten können. Die Frage ist: Wer war das und aus welchem Grund wurden die Sonnen versteckt? Die Lemurer scheiden wohl aus, denn so hoch entwickelt war ihre Technologie nicht. Auch danach kann das nicht geschehen sein, denn sonst müßten z.B. arkonidische Sternkarten etwas davon erkennen lassen. Eigentlich kommt für ein Vorhaben dieser Größenordnung nur ein Volk mit den Fähigkeiten der Raum-Zeit-Ingenieure oder der Algorrian in Frage. Oder aber eine Superintelligenz - für diese Variante würde der Umstand sprechen, daß der Bote von ES offenbar ganz gut über den Sternenozean informiert ist...
 
Kantirans Reaktion am Ende des Romans verstehe ich überhaupt nicht. Die ganze Zeit - insbesondere in Kneifels Roman von vorletzter Wo-he - konnte man den Eindruck gewinnen, daß Kantiran durch seine Paragetha-Ausbildung und die erlittenen Schicksalsschläge gereift sei, aber jetzt benimmt er sich so kindisch, wie man es selbst von einem „normalen“ Neunzehnjährigen nicht erwarten würde. Er müßte in der Lage sein einzusehen, daß Rhodan gar nicht die Wahl hatte, ihn anstelle von Atlan mit auf Erkundung zu nehmen, denn schließlich war das die Entscheidung von Lotho Keraete. Man könnte ja noch einsehen, daß Kant deswegen eine Zeitlang schmollt, aber jetzt gleich seinem Vater und der ganzen LFT den Rücken kehren zu wollen, das ist einfach nur Blödsinn: Wohin möchte er denn jetzt noch fliehen? Ah! Vielleicht will der junge Heißsporn ja auf eigene Faust in den Sternenozean vordringen?

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

In unmittelbarer Nähe des Hayok-Sternenarchipels erscheinen 220.000 Sonnenmassen. Ob in den elf anderen Bereichen, in denen überstarke Raumbeben aufgetreten waren, ebenfalls neue Sonnen materialisiert sind, ist nicht bekannt. Die neuen Sonnen sind zunächst nur hyperphysikalisch anmessbar, optisch können sie noch nicht wahrgenommen werden. Sie haben das gleiche Alter wie die Sterne des Hayok-Sternenarchipels und werden von einem sich allmählich auflösenden Hyperkokon eingeschlossen. Perry Rhodan gibt dem neuen Sternhaufen den Namen Camouflage. 10.000 Kampfraumschiffe der LFT und 15.000 Schiffe der Arkoniden marschieren in diesem Gebiet auf, es wird jedoch ein Stillhalteabkommen geschlossen.
 
Weitere Effekte der erhöhten Hyperimpedanz werden bekannt: Die Gravitraf-Speicher verlieren rapide an Speicherfähigkeit. Man darf sie künftig nicht mehr vollständig fluten, um keine Explosion zu riskieren. Die Höchstgeschwindigkeiten im Hyperraum liegen zehn Prozent unter den normalen Werten. NATHAN fällt für ganze zwei Minuten komplett aus. Rhodans Galornenanzug gibt den Geist auf – Moo rührt sich nicht mehr, und das ehemals geschmeidige Material des Anzugs ist starr geworden. Nachdem Rhodan den wichtigsten Personen in seiner Umgebung eröffnet hat, wer Kantiran wirklich ist, erkundet er mit diesem und Atlan einen atmosphärelosen Planeten mit hoher vulkanischer Aktivität, der bei einer der neuen Sonnen erschienen ist. Kantiran nennt ihn Tantalus, und dieser Name wird beibehalten. Als die drei sich Tantalus nähern, bricht der Funkkontakt zu dem Kreuzer ab, der sie zu dem Planeten gebracht hat. Atlan versinkt in einem Magmasee und muss von Kantiran gerettet werden. Als Rhodan durch einen eigenartigen 5-D-Transportvorgang ins Innere des Planeten befördert wird, folgen Atlan und Kantiran ihm. Die drei entdecken in einem kugelförmigen Hohlraum eine gigantische unterirdische Stadt, die von humanoiden Androiden bevölkert wird. Sie bezeichnen sich selbst als Samadhi, verständigen sich telepathisch mit den Galaktikern und berichten, dass sie sich in permanenter, höchster Konzentration befinden, um auf mentalem Weg ihre Welt mit so viel Energie wie möglich zu versorgen. Von den Galaktikern hatten sie sich Hilfe erwartet, aber als sie erkennen, dass keine zu erwarten ist, bringen sie sie auf die Planetenoberfläche zurück. Sie wissen ebenso wenig wie die Galaktiker, was der Grund für das Erscheinen der neuen Sonnen im Sektor Hayok ist.
 
Dann erscheint unerwarteter Besuch: Lotho Keraete, der Bote von ES. Da er keine Nachricht mehr von ES erhält, hat er beschlossen, sich selbst um den Sternenozean von Jamondi – so der Name des neuen Sternhaufens – zu kümmern. Obwohl er also ganz offensichtlich einiges mehr weiß als die Galaktiker, hält er sich zunächst genau so bedeckt, wie man es von den höheren Wesen und ihren Beauftragten gewohnt ist. Keraete hat eine errantische Silberkugel dabei und fordert Perry Rhodan und Atlan auf, ihn mit diesem Transportmittel in den Sternenozean zu begleiten, wo nach seiner Befürchtung eine existenzielle Gefahr erwacht sein könnte. Zu Kantirans größter Erbitterung ist Rhodan einverstanden – Kantiran wäre an Atlans Stelle gern selbst mitgekommen und fühlt sich jetzt von Rhodan betrogen. Schmollend verlässt er die LEIF ERIKSSON mit seiner DIRICI.
 
Kaum sind Keraete, Rhodan und Atlan in den Sternenozean eingedrungen, da fangen ihre SERUNS an zu glühen und zerfallen zu Schlacke – auch Keraete selbst glüht wie Eisen im Schmiedefeuer. Bevor er die Besinnung verliert, steuert der Metallmann die Silberkugel noch auf einen Planeten zu und spricht von einer Bastion von Parrakh. Dann stürzt die Kugel auf dem Planeten ab, Rhodan und Atlan werden nach draußen geschleudert. Das ist allerdings ihr Glück, denn das errantische Transportmittel explodiert – und Lotho Keraete beginnt zu glühen und versinkt im Eis.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Probleme im Hayok-Sektor

Die insgesamt 128 Sonnen des Hayok-Sternenarchipels sind isoliert rund 2140 Lichtjahre oberhalb der Milchstraßenhauptebene in einem Quader von vierzehn mal zwölf mal zehn Lichtjahren angeordnet und befinden sich fast auf gerader Linie zwischen Terra und Arkon, 9220 Lichtjahre von Sol und 25.82? Lichtjahre von Arkon entfernt. Nur sieben Sonnensysteme des offenen Sternhaufens verfügen über je einen Planeten mit geeigneten Ökobindungen. Neben Hayok selbst sind es Korphyria, Urankan-5, Nuril, Zurud, Hatocor und Cirwar. Alle anderen Welten sind öde Brocken oder mondreiche Gasriesen, deren Nutzung sich auf Flottenbasen, Rohstofferzeugung und dergleichen beschränkt. Im 13. Jahrhundert NGZ waren die sieben besiedelten Welten zunächst solche, die hauptsächlich für das technische Ultra-Lowcost-Segment positronische Bausteine geliefert hatten, teilweise für die umliegenden LFT-Systeme, teilweise für unterentwickelte Welten im Randbereich des Kristallimperiums. Nach dem Auftreten von KorraVir wurde der Hayok-Sternenarchipel zum Leistungs-Produktionszentrum positronischer Bausteine, bis Imperator Bostich 1. uralte, offensichtlich echte Urkunden aus dem Hut zauberte, die belegten, dass Hayok in früheren Zeiten zum Großen Imperium gehörte und erst später zum Vereinten Imperium, dann zum Solaren Imperium und schließlich zur LFT stieß. Imperator Bostich bot 200.000 Schiffe auf, um den Sternenarchipel am 11. Juni 1300 NGZ zu annektieren. Perry Rhodan musste den Anspruch Arkons offiziell »anerkennen«, zog die LFT-Einheiten aus dem Sektor zurück und handelte mit Bostich den freien Abzug jener LFT-Bürger aus, die den Sternenarchipel nach Arkons Machtübernahme verlassen wollten [PR-Roman 2000).
 
Als Ascari da Vivo zum De-Keon'athor ernannt wurde, einem Admiral Zweiter Klasse, gleichbedeutend mit dem Rang einer Dreisonnenträgerin, war damit die Übernahme des Kommandos über den Flottenstützpunkt Hayok verbunden gewesen. Mit Datum vom 20. Juni 1306 NGZ wurde der Hayok-Sternenarchipel insgesamt das persönliche Lehen der Mascantin, die damit den Ta-moas von Urankan-5 ablöste. Sie kommandiert die 2. Imperiale Flotte, die inzwischen aus insgesamt 30.000 Primäreinheiten besteht. Das Kristallimperium verlegt nun schon seit fünf Jahren große Verbände hierher; darunter mittlerweile 3500 Einheiten der gewaltigen GWALON-Kelche (siehe Risszeichnung in PR 2135). Vor allem der Planet Hayok wurde von den Arkoniden festungsartig ausgebaut - ein Bedrohungspotential, das die LFT wiederum zur Stationierung im Unterhalt teurer Gegenverbände zwang. Derzeit gilt eine Raumkugel von 2000 Lichtjahren Durchmesser rings um Hayok als eine der am stärksten militarisierten Zonen der Milchstraße. Das gemahnt än die Vergangenheit. Vor rund 55.000 Jahren gehörte der Sektor als 21. Tamanium zum Großen Tamanium der Lemurer. Die Welten wurden seinerzeit von den Halutern quasi in die Steinzeit zurückgebombt und das Ulbradan-Sonnendreieck von Haluterflotten durch einen gewaltigen Paratron-Aufriss vernichtet - exakt an dieser Stelle befindet sich heute das Sternenfenster nach Tradom! Auf dem Planeten Hayok, der bei den Lemurern Atrut hieß (»vorwärts, empor«), befand sich das Pyramidendreieck der Steuerstation des Ulbradan-Trios. Darüber hinaus war die einzige Welt der gleichnamigen kleinen roten Sonne eine der im Lemurischen Kriegskalender verzeichneten Psionischen Bastionen. Die lemurischen Anlagen wurden allerdings auf solchen errichtet, die ohne Zweifel auf die Querionen alias Oldtimer zurückgingen.
 
Abgesehen davon, dass man von diesen Anlagen an sich weiß, halten sich die Informationen in Grenzen. Es blieb beispielsweise bislang ein Rätsel, weshalb die Querionen seinerzeit mit Hayok einen Planeten künstlich platziert und hier ihre Station errichtet hatten. Ebenso unbefriedigend war und ist, dass die »Herkunft« des Sternhaufens astrophysikalisch nie geklärt werden konnte. Fest stand nur, dass die Sterne ein Alter von etwa acht Milliarden Jahren besitzen, während normalerweise offene Sternhaufen dieser Art selten mehr als vier bis fünf Milliarden Jahre alt oder gar deutlich jünger sind. Setzt man voraus, dass die 128 Sterne des Archipels gemeinsam mit den nun »erschienenen« Sonnen entstanden sind, ergibt sich ein anderes Bild. Ist es denkbar, dass sie einst zu jenem Kugelsternhaufen gehörten? Welcher Vorgang aber hat sie dann von dem von Rhodan Camouflage getauften Sternhaufen getrennt? Und was bedeuten die anderen »Bebenzonen« ? Weitere Sternhaufen ?

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Perry Rhodan und Atlan sind zu einem riskanten Flug aufgebrochen. Wie riskant der Vorstoß in den Sternenozean wirklich ist, können die beiden Männer allerdings nicht wissen und auch niemand von ihren
Freunden, die an Bord der LEIF ERIKSSON zurückgeblieben sind.
Wie es ihnen in der Wildnis eines unbekannten Planeten ergeht, das schildert der PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche. Er wurde von Claudia Kern geschrieben und erscheint unter folgendem Titel:
 
PLANET DER MYTHEN

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