Nummer: 2201 Erschienen: 28.10.2003   Kalenderwoche: 44 Seiten: 62 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Der Arkonidenjäger
Kantirans Flucht im Kristallimperium - Shallowain der Hund ist auf seiner Spur
Hans Kneifel

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Milchstraße               
Zeitraum: September 1331 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 32201
Ausstattung:  Clubnachrichten Nr.359
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
Falscher Untertitel auf Seite 3
"Seite 3"

Kantiran ist ein Waise, seine Eltern hat er nie kennengelernt. Doch der junge Mann, der auf dem Dschungelplaneten Creiff aufwächst, weiß, dass seine Mutter eine Frau vom Planeten Arkon war und sein Vater ein Terraner von der Erde. Das macht ihn zum Mischling - und das in einer Zeit, in der sich die Sternenreiche der Arkoniden und Terraner argwöhnisch belauern.
In dieser Zeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Ende des fünften Jahrtausends »unserer Zeit« - stehen die bewohnten Planeten der Milchstraße vor großen Umwälzungen. Perry Rhodan, der die Menschheit im 21. Jahrhundert ins All geführt hat, will die Freiheit der Liga Freier Terraner verteidigen. Und Bostich I., der Imperator von Arkon, will seine Macht immer mehr ausweiten.
Kantiran kommt nach Arkon, ins Zentrum des Imperiums, absolviert eine Laufbahn als Kadett. Und er erfährt, wer seine Eltern wirklich sind: Perry Rhodan, der Terraner, und Ascari da Vivio, die Admiralin des Imperiums. Nachdem er in einer verzweifelten Situation seine Mutter angegriffen hat, bleibt dem jungen Mann nur die Flucht. Auf seiner Spur ist DER ARKONIDENJÄGER...

 
Die Hauptpersonen
Kantiran Seine Flucht treibt den jungen Mischling durch das Kristallimperium
Shallowain Mit aller Macht jagt der Kralasene hinter dem Flüchtling her
Mal Detair Als ehemaliger Offizier weiß sich der Tierheiler auch gegen Springer zu wehren
Chaltroa Nial Für die SENTENZA setzt die Arkonidin alle Mittel ein

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Flucht durch die Milchstrasse
PR-Kommunikation: Exclusives Angebot für alle Sammler vom SpaceShop der Perry Rhodan FanZentrale e.V.
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 3.Auflage Heft 1604 - 1605
Witzrakete:
Leserbriefe: Peter Barmettler / Michael Wolf / Manfred Bost / Hans R.Zebinger / Marco Scheloske / Veit Schagow / Markus Regler
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                    
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer: 359 / Seiten: 4
Clubgrafik: Jonas Nelson: Titelbild von Solar-Tales 11
Nachrichten: Hermann Ritter: Vorwort und Selbstvorstellung / Michael Schäfer
Fanzines: Rhodaniens - Jean-Luc Blary / Solar-Tales 11 - Wilko Müller jr.
Magazine: Kartefakt 44 - Abenteuer Medien Verlag
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen: Der Con der Superlative - Rüdiger Schäfer / Die Zukunft der Menschheit im All
Sonstiges: Hardy Kettlitz: SF-Personality 13 aus dem Shayol Verlag

Report

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Innenillustrationen

Shallowain - Impression
Zeichner:  Dirk Schulz  
Seite:19
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


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� Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Kantiran (der noch nicht weiß, daß Ascari überlebt hat) und Mal Detair haben auf der halbwracken Springerwalze GELTAN eine Passage nach Traversan gebucht, um von Arkon II zu fliehen. Unterwegs erkauft Kantiran mit seinen erstaunlich hohen Geldreserven eine Kursänderung, das neue Ziel soll die Freihandelswelt Taloris sein. Auf diese Weise will er die Verfolger, die er richtigerweise schon auf seiner Spur wähnt, in die Irre führen. Zunächst einmal provoziert er aber durch die Zurschaustellung seines Reichtums einen Angriff der Springer, die zur Gruppe der Parias gehören. Als Mal und Kant den Überfall von drei Springern zurückschlagen und diese dabei töten, verschaffen sie sich genügend Respekt und fortan verläuft alles reibungslos - allerdings stören heftige Hyperstürme, von denen die gesamte Milchstraße in diesen Tagen erschüttert wird, den Flug nicht unerheblich. Mit den gleichen hyperphysikalischen Phänomenen hat Shallowain zu kämpfen, der die GELTAN mit dem 500-Meter-Kreuzer LEOTARD und einer Besatzung aus lauter Kralasenen verfolgt. Selbst dieses ultramoderne Schiff wird durch den Hypersturm behindert, die Überlichtfahrt wird verlangsamt und Hyperfunksprüche erreichen nie ihren Bestimmungsort. Man ortet die GELTAN und errechnet ihren neuen Kurs, Shallowain errät sogar Kantirans genaues Ziel.
 
Kant nutzt seinen Vorsprung, um in einem heruntergekommenen Hotel auf Taloris unterzutauchen. Während er und Mal sich auf ganz legalem Weg mit Waffen und Ausrüstung eindecken, landet auch die LEOTARD. Shallowain nimmt umgehend Kontakt mit einer Repräsentantin der lokalen SENTENZA auf. Da er Kants nächsten Schritt voraussieht, wählt er für diesen Kontakt die schöne Chaltroa Nial, die Chefin einer von der SENTENZA kontrollierten Bank. Beide sind voneinander fasziniert, sie verbringen einen romantischen Abend und eine Liebesnacht miteinander... Tatsächlich verhält Kant sich wie von Shallowain vorhergesehen: Er will einen sogenannten „weißen“ Kreditchip erwerben, also ein nicht registriertes Zahlungsmittel, mit dem er bei finanziellen Transaktionen keine Spuren hinterläßt. Dazu ist er sogar bereit, seine arkonidischen Chronners gegen einen horrend schlechten Kurs in Galax umzutauschen. Am Vorabend des Geschäfts, das in Chaltroas Bank abgewickelt werden soll, laufen sich Kant und Shallowain mehr zufällig über den Weg und liefern sich ein heftiges Feuergefecht. Kant muß seine besondere Begabung nutzen, um den Kralasenen mit Hilfe einer Tierherde abzulenken und entkommen zu können. Als Kant am nächsten Tag zur Bank geht, läuft er natürlich in eine Falle. Die ganze Gegend wimmelt nur so vor Kralasenen und auch die SENTENZA-Leute möchten den „Sternenbastard“ fangen, um ihn später an den arkonidischen Geheimdienst zu verkaufen. Da hilft es auch nichts, daß Kant sich als Springer maskiert.
 
Glück für Kant: Er wird zwar von Shallowain paralysiert, aber dann beharken Kralasenen und SENTENZA-Gangster sich erst einmal gegenseitig und sind lange genug mit sich selbst beschäftigt, um Kant die Gelegenheit zu geben, zwei monströse Raubtiere (Chaltroa Nials „Schoßtiere“, die sie immer dabei hat) mental zu lenken und sich von ihnen in einen Abfallschacht werfen zu lassen, wo er wenig später von Mal gefunden wird, der sich in einem Nachbargebäude versteckt hatte. Shallowain erschießt währenddessen seine neue Geliebte, da sie nicht lockerlassen will. Als er dann zu der Stelle zurückgeht, an der er Kant liegengelassen hat, ist der natürlich weg. Genaugenommen ist er schon in einem von Mal gesteuerten Gleiter dabei, sich dem Zugriff des Kralasenen wirkungsvoll zu entziehen: Mal steuert den Gleiter durch einen Großtransmitter. Shallowain wagt es nicht, ihnen zu folgen, denn seit die Hyperstürme toben, erreicht kaum noch eine Sendung ihr Ziel. Tatsächlich wird eine seltsame Leuchterscheinung beobachtet, als der fliehende Gleiter den Transmitter passiert. Immerhin ist das Ziel, auf das der Transmitter geschaltet ist, bekannt. Es ist das Quovan-System. Shallowain will sich umgehend mit der LEOTARD dorthin begeben, aber daraus wird zunächst nichts, denn durch die Hyperstürme wird jeglicher überlichtschnelle Raumflug bis auf weiteres unmöglich gemacht.

Johannes Kreis

 
Rezension

Eine weitere Neuerung des Romanlayouts, die ich letzte Woche nicht erwähnt habe: Die „Untertitel“ stehen jetzt nicht mehr auf dem Cover, sondern sind beim Innentitel abgedruckt.
 
Ich hätte nicht gedacht, daß schon der zweite Roman des neuen Zyklus ein Lückenfüller sein würde. Hoffentlich gewinnt „Der Sternenozean“ sehr bald noch erheblich mehr an Substanz, sonst muß man befürchten, daß dabei nicht mehr als ein zwar buntes, aber im Endeffekt langweiliges Actionspektakel herauskommt, wie es der Atlan-Centauri-Minizyklus war. Dieser Roman strotzt jedenfalls nur so vor abgedroschenen Klischees. Der James B-nd - Verschnitt Shallowain, dem sich die stolze SENTENZA-Frau natürlich sofort hingibt, wird ganz anders dargestellt als noch in der letzten Woche, das gleiche gilt für Kantiran. Kneifel läßt den blutjungen Halbarkoniden in den Ich-Erzähler-Passagen genauso reden wie die abgebrühten Geheimagenten seiner früheren Romane. Das paßt nicht so recht zu dem Bild, das ich mir bis jetzt von Kant gemacht habe. Logik darf man von der Geschichte auch nicht erwarten. Warum kann Kant etwa im Schutz eines Deflektorfelds die Bank betreten? Kann man solche Felder inzwischen nicht mehr orten? Warum maskiert er sich überhaupt, wenn er sich dann am Bankschalter als die Person ausgibt, auf die alle warten? Verfügt Mal Detair neuerdings über hellseherische Fähigkeiten oder wie ist es zu erklären, daß er seinen Freund ohne weiteres in diesem Abfallschacht entdeckt? Das waren jetzt nur ein paar Beispiele von vielen. Warum behauptet Shallowain übrigens ständig, er habe Kantiran ausgebildet? Als Ausbildung kann man es wohl kaum bezeichnen, daß er sich manchmal in der Kadettenschule gezeigt und Rhodans Sohn verprügelt hat...
 
Gut, ich muß zugeben, daß ich Kneifels Stil noch nie gemocht habe, vielleicht rührt daher mein schlechtes Urteil über diesen Roman. Ehrlich gesagt: Ich mußte mich durch ihn hindurchquälen

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Flucht durch die Milchstrasse

Thantur-Lok, wörtlich »Thantur's Ziel«, ist ein nach dem arkonidischen Flottenadmiral Thantur bezeichneter Kugelsternhaufen, der sich mit vielen vergleichbaren im so genannten Halo der Milchstraße befindet. Zu diesem Bereich ober- und unterhalb der Hauptausbreitungsebene der Sternenspirale, die bei den Arkoniden traditionell als Öde Insel umschrieben wird, gehören als markanteste Objekte einige hundert überaus prächtige Kugelsternhaufen, in denen sich zwischen einigen 10.000 bis zu mehreren Millionen Sonnen ballen. Wie alle anderen Sterne auch umkreisen sie das Galaktische Zentrum in einem Bereich von rund 200.000 Lichtjahren Durchmesser. Die weiten Bahnen stehen allerdings in unterschiedlichen Winkeln zur Scheibe der Hauptebene, die auf diese Weise immer wieder durchstoßen wird. Die Ausdehnung des gesamten Halos erreicht einen Durchmesser von bis zu 600.000 Lichtjahren bei einer Gesamtmasse von mehreren Billionen Sonnenmassen, von denen aber nur rund eine Milliarde auf die Kugelsternhaufen und einzelne Halosterne verteilt sind. Den überwiegenden Teil machen Gaswolken und nicht leuchtende »Dunkle Materie« aus. Bei den Terranern auch unter der Bezeichnung M 13 oder NGC 6205 bekannt, ist die nur knapp 100 Lichtjahre durchmessende, etwa 100.000 Sterne umfassende Formation, 34.000 Lichtjahre von Terra entfernt und rund 20.500 Lichtjahre oberhalb der Hauptebene positioniert, das Herz des Kristallimperiums mit Arkon im Zentrum.
 
Aus akonisch-lemurischen Siedlern hervorgegangen, die den ursprünglich Urdnir genannten Kugelsternhaufen besiedelt hatten, entstand nach der als Zentrumskrieg umschriebenen Auseinandersetzung ein eigenständiges Sternenreich. Von hier gingen vor mehr als 20.000 Jahren die Besiedlungswellen der Arkoniden aus. Eher unfreiwillig folgen nun Kantiran und sein Freund Mal Detair bei ihrer Flucht diesem Weg. Was sie erleben, schildert der Roman. An dieser Stelle wollen wir uns weiter mit dem Umfeld beschäftigen, in das sie vorstoßen.
Aus großer Distanz betrachtet, wirkt unsere Galaxis als riesiges spiraliges »Feuerrad« mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren, das aus 200 Milliarden oder mehr Sonnen besteht. Die eigentliche Kernregion mit dem Galaktischen Zentrum besteht aus dem supermassiven Schwarzen Loch des Dengejaa Uveso, umkreist von Gas und Staub, von Sternhaufen, Supernova-Überresten sowie Gas- und Molekülwolken.
 
Mit rund 20 Milliarden Sonnenmassen umgibt ein ellipsoider, rund 16.000 Lichtjahre dicker »Bauch« dieses Zentrum, aus dem die Spiralarme entspringen. In der so genannten dünnen Scheibe von 3000 bis 300 Lichtjahren Dicke konzentrieren sich eben mal fünf Prozent der Gesamtmasse, doch werden von hier neunzig Prozent des Lichts ausgestrahlt. Neben Gas- und Staubwolken, die noch für Jahrmilliarden Nachschub für die Sternentstehung liefern können, finden wir hier jüngere, metallreiche Sonnen, von denen etwa achtzig Prozent eher unscheinbare Zwergsterne sind. Der Rest setzt sich aus größeren Sonnen oder Riesensternen zusammen. Gemeinsam formen sie die Struktur der Spiralarme, die jedoch keineswegs statisch ist, sondern überaus dynamisch. Genau wie in einem Springbrunnen die gleich bleibende Form stets durch neue Wassertropfen entsteht, findet eine Wanderung der Sterne mit unterschiedlicher Geschwindigkeit statt. Eingehüllt wird die dünne von der »dicken Scheibe«, deren vertikale Ausdehnung zwischen 18.000 und 3000 Lichtjahren liegt.
 
Die Hauptausbreitung der Milchstraße markiert die xy-Ebene des Koordinatensystems, das seinen Ursprung im Galaktischen Zentrum hat. Das Solsystem mit Terra liegt exakt auf der x-Achse in einer Distanz von 30.000 Lichtjahren zum Nullpunkt in der Westside.
Der Kernbereich der Liga Freier Terraner, kurz LFT, konzentriert sich im Wesentlichen auf eine Kugel von 5000 Lichtjahren Durchmesser, zu der rund 300 Millionen Sterne gerechnet werden. Dieses Gebiet gehörte früher zum Einflussbereich des Solaren Imperiums. Der Innensektor mit etwa 50 Millionen Sternen erreicht hierbei 2000 Lichtjahre Durchmesser, der Rest bis zur 5000-Lichtjahre-Kugel wird als Außensektor bezeichnet. Der Einflussbereich des Kristallimperiums umfasst nahezu den gesamten Northwest-Quadranten des Koordinatensystems in Form eines Spitzkegels mit Thantur-Lok als Spitze, während die Blues-Völker vor allem in der Eastside leben und die Southside keine großräumigen Sternenreiche aufweist

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Kantirans hektische Flucht geht weiter - wobei sein Ziel nach wie vor ungewiss ist. Gleichzeitig verändern sich in der Milchstraße einige grundsätzliche Gegebenheiten in einer Art und Weise, die alle Erwartungen übertrifft.
Mehr dazu im nächsten PERRY RHODAN-Roman, der aus der Feder von Susan Schwartz stammt. Der Roman erscheint in der nächsten Woche und trägt folgenden Titel:
 
DER HYPERSCHOCK

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