Nummer: 721 Erschienen: 20.06.1975   Kalenderwoche: Seiten: Innenillus: Preis: 1,50 DM Preis seit 2001 in €:

Die Stimmen der Toten
Sie sind Wächter - aus dem Jenseits halten sie Kontakt mit den Lebenden
Ernst Vlcek     

Zyklus:  

12 - Aphilie - Hefte: 700 - 799 - Handlungszeit: 3580 - 3582 - Handlungsebene:

Großzyklus:  04 - Superintelligenzen / Hefte: 700 - 999 / Zyklen: 12 - 15 / Handlungszeit: 3580 - 3587
Örtlichkeiten: Lookout-Station   Midway-Station   Andromeda         
Zeitraum: Oktober 3580
Hardcover: 84
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1:
EAN 2:
Ausstattung: 
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

 
Die Hauptpersonen
Ronald Tekener Leiter der Andromeda-Expedition des NEI
Aphon Chachmere Träger des Bewußtseinsinhalt von Betty Toufry
Cerem Balllist Träger des Bewußtseinsinhalt von Wuriu Sengu
Grek-24 Ein Multi-Cyborg zwischen zwei Welten
Ambras Kotjin Ein Vhrato-Fanatiker
Macco Rome Kommandant der PARACELSUS
Grek-1 Ein Maahk der neuen Generation

Allgemein
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
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Kommentar / Computer: Kurt Mahr: Telepathie nach dem Tode ...
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Inhaltsangabe

Während sich Atlans Kommando noch auf Last Hope aufhält, startet Ronald Tekener am 4. Oktober 3580 mit den Ultraschlachtschiffen PARACELSUS, CHRISTOPH COLUMBUS und SVEN HEDIN zur Lookout-Station. An Bord befindet sich neben dem Xenologen Aphon Chachmere und dem Kosmo-Anthropologen und Maahk-Spezialisten Cerem Ballist, die die Bewußtseinsinhalte von Betty Toufry und Wuriu Sengu übernommen haben, ein Multicyborg mit der Gestalt eines Maahks, in dessen Körper das Gehirn von Grek 24 transplantiert wurde, dem einzigen Methanatmer, der in der Milchstraße blieb, als sich seine Artgenossen nach der Invasion der Laren von ihren Botschaftsplaneten zurückzogen.
Auf dem verlassenen Weltraumbahnhof stößt die Expedion auf die konservierten Leichen von dreitausend Maahks, von denen eine undefinierbare Aura ausgeht. Zweihundert Techniker und Wissenschaftler müssen aus dem Bann einer Amokstrahlung befreit werden, deren Quelle die toten Maahks bilden. Außerdem wird beobachtet, daß zwischen Lookout- und Midway-Station ein ständiger Austausch psionischer Impulse stattfindet. Auch in Midway-Station befinden sich dreitausend tote Maahks. Am 27. Oktober folgen die Ultraschlachtschiffe einer Maahk-Flotte nach Andro-Beta, wo Grek 24 anfangs für einen künstlichen Spion und Tekener für einen Beauftragten der Laren gehalten werden. Später erfahren die Terraner vom Zekrath, den »sanften Stimmen unserer Toten«, psionischen Ausstrahlungen, die von den Maahks der neuen Generation wahrgenommen werden können und rechtzeitig vor der Annäherung einer Konzil-Flotte warnen sollen. Obwohl Tekener schließlich von den Maahks akzeptiert wird, lehnen diese das Hilfegesuch der Menschheit ab und bemühen sich, die Terraner festzuhalten, damit keine Informationen über die neue Entwicklung in die Milchstraße gelangen, doch die Ultraschlachtschiffe können entkommen.

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Am 4. Oktober 3580 bricht Ronald Tekener mit den Ultraschlachtschiffen PARACELSUS, SVEN HEDIN und CHRISTOPH COLUMBUS zu einem Auftrag in Richtung Lookout-Station auf. Dort soll er Kontakt mit den Maahks aufnehmen und über Hilfeleistungen im Kampf gegen das Konzil der Sieben verhandeln. Zu diesem Zweck nimmt er Grek-24, vermutlich der letzte verbliebene Maahk in der Milchstraße und Träger eines Multi-Cyborg-Körpers, sowie die Bewusstseine der Altmutanten Betty Toufry und Wuriu Sengu mit auf die Mission.
 
Nach einer mehrtägigen Schleichfahrt durch M 13 und der Überwindung der 400.000 Lichtjahre zur Lookout-Station, finden die Terraner kein Lebenszeichen auf der Station. Nur ein einzelner Walzenraumer steht auf einer Landeplattform. Tekener untersucht die Station, wird dabei von etlichen Fallen zum Teil in Lebensgefahr gebracht und entdeckt durch Wuriu Sengu einen Bereich in der Nabe der Station, in der sich 3000 tote Maahks befinden. Die Maahks sind in einem Mausoleum, ähnlich einem Bienenstock, untergebracht. Ein solches Verhalten ist selbst Grek-24 von seinem Volk nicht bekannt. Die Wissenschaftler untersuchen die Toten und stellen fest, dass die Maahks sich auch äußerlich verändert haben. Die Toten weisen eine andere Kopfform als bisher bekannt auf.
 
In der Zwischenzeit häufen sich unerklärliche Verhaltensweisen der Besatzung. Einige gehen unsinnigen Tätigkeiten nach oder werden sogar zur Gefahr für andere. Die Wissentschaftler und die Telepathin Betty Tourfry entdecken nicht zu entschlüsselnde PSI-Impulse, die in Richtung der nächsten Station Midway-Station gesendet werden. Tekener entscheidet sich für den Weiterflug, da er für Verhandlungen lebende Maahks braucht.
 
Auch auf der Midway-Station finden die Terraner 3000 tote Maahks. Ebenso wie auf dem ersten Weltraumbahnhof kommt es wieder zu unerklärlichen Verhalten der Besatzung. Die Wissenschaftler entdecken, genau wie auf Lookout, die PSI-Impulse. Nur diesmal gehen die PSI-Impulse nicht nur zur Lookout-Station, sondern auch nach Andro-Alpha. Kurz nach dieser Erkennntis ruft der Kommandant der PARACELSUS, Macco Rome, Tekener. Er teilt ihm mit, dass soeben Raumschiffe in der Nähe der Station aus dem Linearraum kommen. Ronald Tekener befiehlt ihm, sich zurückzuziehen, da die drei Ultraschlachtschiffe gegen eine Flotte von 8000 Schiffen keine Chance hätten. Nur widerwillig gehorcht der Kapitän. Tekener bleibt mit dem Außenteam auf Midway-Station zurück.
 
Auf dem Weltraumbahnhof werden die Terraner von den Maahks gefangen genommen und in ein extra für Sauerstoffatmer geeignetes Transportschiff gebracht. Tekener muss erkennen, dass die Maakhs den Terranern nicht freundlich gesinnt sind. Sie halten die Terraner für Sklaven der Laren, die die Maahks ausspionieren sollen. Die Maahks gehen mit aller Härte gegen die Terraner vor. Selbst Grek-24 wird unterstellt, ein Spion zu sein. Als Tekener versucht, ihn zu verteidigen, wird er mit einem Schocker betäubt.
 
Am 27. Oktober 3580 bricht die Flotte der Maahks nach Andro-Beta auf. Den drei Ultraschlachtschiffen gelingt es dabei leicht, der Flotte zu folgen, da immer wieder Raumschiffe der Maahks wegen Materialermüdung ausfallen. Ando-Beta hat sich zu einem wahren Aufmarschgebiet der Maahks entwickelt. Rome bezweifelt jedoch, dass selbst diese Schiffe eine Chance gegen die Laren mit ihren SVE-Raumern haben. In Andro-Beta angekommen, werden die Gefangenen gefoltert, um die Aussagen der Terraner zu überprüfen. Die Folter verläuft für einige Opfer tödlich. Nachdem die Maahks den Aussagen der Terraner über das NEI endlich glauben, werden die Gefangenen auf einem Sauerstoffplaneten untergebracht. Die Lage entspannt sich sogar so weit, dass den Gefangenen erlaubt wird, mit einem Hyperkom Kontakt zu Kapitän Rome aufzunehmen, um diesen zu beruhigen. Tekener hofft nun, endlich mit den Verhandlungen beginnen zu können. Bei den Verhandlungen erklärt Grek-2 Tekener das Geheimnis der toten Maahks. Die Maahks nennen die PSI-Impulse Zekrath, der Translator übersetzt dies mit: Die sanften Stimmen unserer Toten!. Bei den toten Maahks handelt es sich um besonders geschulte Maahks, die bereits zu Lebzeiten auf diese Aufgabe vorbereitet werden. Die PSI-Impulse können die Maahks der jüngeren Generation empfangen, und so wurden sie von den Toten vor den Terranern gewarnt. Bei seinem eigentlichen Anliegen muss Ronald Tekener aber erkennen, dass die Maahks sich nicht mehr an den Pakt von 2405 halten, da aus ihrer Sicht das Solare Imperium untergegangen ist. Grek-24 warnt Tekener davor, dass Grek-1 die Terraner nicht mehr gehen lassen wird. Die Terraner könnten von den Laren gefangen genommen werden und die Maahks verraten. Tekener beschließt daraufhin zu fliehen, und die Flucht gelingt mit Hilfe des Hyperkoms und einem Transmitter der Maahks. Zurück lässt Tekener eine Tonspule, in der er die Maahks nochmals eindringlich um Hilfe bittet.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Telepathie nach dem Tode ...

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Kurt Mahr

   
NATHAN

 

    
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