Nummer: 2886 Erschienen: 09.12.2016   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Der Schwarze Sternensturm
Im Kampf gegen die Gyanli - die RAS TSCHUBAI im Zentrum einer Schlacht
Michael Marcus Thurner     

Zyklus:  

40 - Sternengruft - Hefte: 2875 - 2899 - Handlungszeit: 31.12.1519 NGZ bis 28.12.1522 NGZ - Handlungsebene: Mission der RAS TSCHUBAI

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Lichfahne-System               
Zeitraum: 16. September 1522 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 62886
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Stellaris - Folge 55: »Eine Gottheit an Bord« von Robert Schweizer
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im Jahr 1522 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) befindet sich Perry Rhodan fernab der heimatlichen Milchstraße in der Galaxis Orpleyd. Dort liegt die Ursprungswelt der Tiuphoren, eines Volkes, das unendliches Leid über viele Welten gebracht hat, ehe der ominöse »Ruf der Sammlung« sie dorthin zurückbeorderte.
 
In Orpleyd muss Perry Rhodan erkennen, dass die Galaxis seltsamen, nicht vorhersehbaren Zeitabläufen unterliegt – manchmal vergeht die Zeit innerhalb der Sterneninsel langsamer als im restlichen ­Universum. Zudem herrschen dort die Gyanli nicht nur über die Tiuphoren – sie arbeiten auch auf ein nebelhaftes Ziel hin.
 
Allmählich kristallisiert sich für Rhodan die Vermutung heraus, dass aus Orpleyd eine Materiesenke entstehen soll – eine Entwicklungsstufe, von der gemeinhin angenommen wird, sie liege zwischen jener der Superintelligenzen und der der ­Chaotarchen. Ein Name taucht dabei auf: KOSH, das Lot.
 
Von alldem weiß die Mannschaft der RAS TSCHUBAI noch wenig, die ebenfalls nach Orpleyd geflogen ist, um Perry Rhodan zu retten. Ihnen begegnet dort DER SCHWARZE STERNENSTURM …

 
Die Hauptpersonen
Col Tschubai Der Nachfahre eines legendären Teleporters verfasst und bearbeitet Chroniken.
Allistair Woltera Der Funk- und Ortungschef der RAS TSCHUBAI ist zum Beobachten verdammt.
Sergio Kakulkan Der Kommandant der RAS TSCHUBAI muss am Ende lächeln.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   Horst Gotta
Kommentar / Computer: :
PR-Kommunikation: Die Gala des futuristischen Schüttelreims
Statistiken:
Witzrakete: Lars Bublitz: Nordseeurlaub
Leserbriefe: Wolfgang Pölzl / Rudolf Reichel / Frank Westermann / Frank Quednau / Baier Gerhard
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Aagenfelt-Blitz    Gyanli Raumschiffe    RAS TSCHUBAI (Raumschiff) Besatzung   RAS TSCHUBAI (Raumschiff) Modernisierung der Zentrale                                                      
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Dirk Schulz   Horst Gotta
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Die RAS TSCHUBAI greift in die Raumschlacht im Lichfahnesystem ein. Inzwischen sind die Gyanli dazu übergegangen, alle noch kampffähigen Tiuphorenschiffe zu vernichten. Die überraschten Gyanli ziehen sich zurück, so dass die Terraner zahlreiche schiffbrüchige Tiuphoren retten können. Die Gyanli wagen einen Vorstoß und vernichten eine Space-Jet, müssen jedoch dem mächtigen Omniträgerschiff weichen und andere Pläne schmieden.
 
Die Terraner holen sich das Instrument ihres Untergangs selbst an Bord. Sie entern ein wrackes Gyanlischiff und machen Gefangene, die in einem Hangar der RAS TSCHUBAI untergebracht werden. Col Tschubai, Urururenkel des Teleporters Ras Tschubai, nimmt an dem Einsatz teil. Er ist der Medienwart des nach seinem Vorfahren benannten Raumschiffes und soll Daten über den soziokulturellen Hintergrund der Gyanli sammeln. Zu diesem Zweck wird ihm Zugang zu den persönlichen Ausrüstungsgegenständen der Gefangenen gewährt. Das Kriegs- und Traumtagebuch eines gewissen Shuramorv weckt sein Interesse. Bevor er sich in die Aufzeichnungen vertiefen kann, wird der Hangar von einer gewaltigen Explosion zerrissen.
 
In der Zentrale wird der Vorfall ausgewertet. Offensichtlich haben die Gyanli ein winziges Schwarzes Loch künstlich erzeugt. Viele Terraner sind gestorben. Die Gyanli haben die Explosion aus unbekannten Gründen unbeschadet überstanden und sind in den Tiefen des Schiffes verschwunden. Der von Gucky so genannte "Schwarze Sternensturm" tritt innerhalb kurzer Zeit an verschiedenen Stellen in der RAS TSCHUBAI auf und fordert weitere Todesopfer. Die Energieschutzschirme der RAS TSCHUBAI brechen zusammen. Bis sie wieder hochgefahren werden können, dringen mehrere Hundertschaften von Gyanli-Kampftruppen in das Schiff ein. Sie bringen an Welse erinnernde Roboter mit, die selbst TARAS in Bedrängnis bringen und Transmitterportale aufbauen können. Ungehindert schlagen die Gyanli überall im Schiff zu und verschwinden wieder. Gleichzeitig greifen 30 gyane Kriegsschiffe an.
 
Col Tschubai hat die Explosion im Hangar überlebt. Er liest das Tagebuch und erfährt von der Existenz eines geheimnisvollen Gyanli namens Onodaurd, der sogar noch über dem Kriegs-Operator Yeemburc steht. Onodaurd hat sich an die Spitze der eingedrungenen Sturmtruppen gestellt. Tschubai gibt diese Information an ANANSI weiter. Später trifft er mit Gucky zusammen. Der Mausbiber kämpft an vorderster Front gegen die Gyanli und erhofft sich von Tschubai wichtige Informationen. Im Tagebuch steht, dass sich die Gyanli auf ANANSI konzentrieren wollen. Gucky will das zu seinem Vorteil nutzen. Zu spät erkennt Tschubai, dass ihm das Tagebuch bewusst in die Hände gespielt wurde. Gucky und dessen Einsatzkräfte werden in eine Falle gelockt. Die Soldaten werden aufgerieben. Guckys Schicksal ist ungewiss.
 
Onodaurd beginnt mit der Manipulation ANANSIS. Er meldet sich bei Sergio Kalkulan, dem Kommandanten der RAS TSCHUBAI. ANANSI soll ihren Widerstand aufgeben, sonst wird er deren Betreuer Toja Zanabazar und Vetulon Culsander töten. Zanabazar versetzt ANANSI mit einem Codewort in Vakuumschlaf, so dass der Zentralrechner Onodaurds Zugriff entzogen ist. Der Gyanli ermordet Zanabazar und Culsander. Die RAS TSCHUBAI ist nun nicht mehr zu halten und soll evakuiert werden. Mehrere Beiboote, die die Aktion decken, fallen den heftigen Attacken der Gyanli zum Opfer. Auch der MARS-Kreuzer RALPH SIKERON wird vernichtet.
 
Sergio Kalkulan erklärt sich bereit, Onodaurd in der abgeschotteten Zentralkugel zu empfangen und zu kapitulieren. Jawna Togoya wird entsandt, um den Gyanli abzuholen. In Wahrheit soll sie ein Attentat auf ihn ausüben, doch sie scheitert. Onodaurd bringt ihren völlig zerstörten Körper mit in die Zentrale. Nachdem Kalkulan das Kommando an Onodaurd übergeben hat, wird er von diesem getötet.
 
Tschubai stößt zu einem Trupp Raumlandesoldaten. Die Kämpfer haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Licco Yukawa hat etwas vor. Lua Virtanen und Vogel Ziellos sind bei ihm.
 
Perry Rhodan musste die Katastrophe tatenlos mit ansehen. Die ODYSSEUS ist schließlich kein Kampfschiff. Jetzt wird der Zellaktivatorträger aktiv. Die Wuutuloxo sollen das Schiff tarnen, so dass es sich in die RAS TSCHUBAI schmuggeln kann.

Johannes Kreis

 
Rezension

Ein Teil der Handlung wird von Col Tschubai erzählt. Dieser Teil hat mir zumindest in der Anfangsphase gut gefallen. Ich finde es schön, wenn sich ein Autor nicht auf die Feldherrnhügel-Perspektive beschränkt und mal den Blickwinkel des "kleinen Mannes" einnimmt, der die Vorbereitung und Durchführung eines Kampfeinsatzes natürlich völlig anders erlebt als zum Beispiel Gucky. Col Tschubai weiß die meiste Zeit gar nicht, was überhaupt vorgeht. Niemand sagt ihm was, er kriegt immer nur die rudimentären Informationen, die er gerade braucht. Von Überblick kann keine Rede sein. MMT bringt dieses Gefühl ganz anschaulich rüber, wenn ich auch zugeben muss, dass mir die Einbeziehung Tschubais in die Geschehnisse dieses Romans etwas gezwungen vorkommt.
 
Der Perrypedia zufolge hatte Ras Tschubai eine Lebensgefährtin und Kinder. Jetzt kennen wir wenigstens einen Nachfahren namentlich! Und vielleicht werden wir bald neue Seiten von Ras Tschubai kennenlernen. Sein Urururenkel erhält nämlich ein 25 Minuten langes Fragment eines 2D-Filmes, der im Jahre 2264 in Terrania uraufgeführt wurde und dann verschwunden ist. NATHAN hat dabei mitgeholfen, alle Kopien aus dem Verkehr zu ziehen. Für Medienfreaks wie Col ist dieses unter der Chiffre BARS bekannte Werk so etwas wie der Heilige Gral. Ein anderes Besatzungsmitglied der RAS, der Kiroswan Katainke (ein kleinwüchsiger Kolonistenabkömmling vom Planeten Kiro in den Plejaden), ist im Besitz des Fragments. Katainke hat nur noch wenige Monate zu leben. Er möchte, dass BARS in die richtigen Hände kommt, und richtigere Hände als die von Col sind kaum denkbar, denn Katainke ist sich sicher, dass Ras Tschubai Regisseur und Hauptdarsteller des Films war! Vielleicht war genau das der Grund für die Vernichtung der Kopien.
 
So weit, so gut! Leider ist das nur ein kleiner Teil des Romans. Der Löwenanteil besteht aus Geballer im All und in der RAS TSCHUBAI, abgetrennten Gliedmaßen, spritzendem Blut und anderen derart explizit geschilderten Grausamkeiten, dass es mir schwerfällt, nicht das Wort "genüsslich" zu verwenden. In den letzten beiden Wochen hat sich Robert Corvus um ein etwas differenzierteres Bild der Gyanli bemüht - und jetzt das! Plötzlich sind die Gyanli wieder Abziehbilder des PR-typischen 08/15-Schurken, der um des Tötens willen tötet, sich am Leid des Gegners weidet und einfach nur unreflektiert böse ist.
 
Einerseits finde ich es gar nicht so schlecht, dass den Terranern die Quittung für ihre ständigen Einmischungen in fremde Angelegenheiten präsentiert wird. Sie fällt schmerzhaft hoch aus. Andererseits bin ich einigermaßen baff angesichts der Dämlichkeit der Damen und Herren von der RAS TSCHUBAI. Selbst wenn ich voraussetze, dass Onodaurd ein weiterer mit unbekannten Kräften ausgestatteter Pashukan wie Klavtaud ist, also entweder Tellavely oder Nunadai, fällt es mir schwer zu glauben, dass er den Schwarzen Sternensturm ohne Hilfsmittel erzeugt und die anderen Gefangenen davor geschüzt haben soll. Wie kommen die Sturmtruppen in die RAS TSCHUBAI? Haben die Terraner ihre Gefangenen nicht ordentlich gefilzt, so dass diese einen Transmitter-Bausatz einschleusen konnten? Oder besitzen die Gyanli etwa Fiktivtransmitter? Und dann gelingt es der Besatzung der RAS TSCHUBAI nicht, die Gyanli-Stormtrooper aufzuspüren - innerhalb ihres eigenen Raumschiffes, das doch bestimmt mit allerlei Sicherheitstechnik bestückt ist. Das alles kommt mir sehr unglaubwürdig vor.
 
Aber ich sollte mich nicht wundern. Schließlich ist es Katainke gelungen, ANANSI zu täuschen. Seinesgleichen wird nicht älter als 50 Jahre und so alt ist er bereits. Er hat bei der Anwerbung für die RAS TSCHUBAI getrickst und sich jünger gemacht, um mitfliegen zu dürfen. Na, wenn es so leicht ist, den superschlauen Superrechner eines supermodernen Superschiffes, das zu einer superwichtigen Mission aufbrechen soll, hinters Licht zu führen, dann kann ich auch glauben, dass es den Gyanli mit ihrer Wundertütentechnik mit Leichtigkeit gelingt, besagtes Schiff im Handstreich zu erobern. Ich sollte mich stattdessen freuen! Schließlich darf Perry Rhodan jetzt Zünglein an der Waage spielen. Das wird wohl auch der Grund dafür sein, dass er nicht versucht hat, während der Kampfpause zur RAS TSCHUBAI zu gelangen und seinen Freunden mitzuteilen, was er über Klavtaud und Konsorten in Erfahrung gebracht hat. Damit hätte er sich ja selbst den Auftritt als Retter in der Not versaut, den er vermutlich im nächsten Heft haben wird.

Johannes Kreis  10.12.2016

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Der Schwarze Sternensturm ist nur eine von mehreren Unbekannten, die die Verantwortlichen der RAS TSCHUBAI nicht auf der Rechnung haben konnten, als sie Orpleyd erreichten.
Band 2887 schreibt die »Tschubai-Chroniken« fort und stammt von der beliebten Gastautorin Susan Schwartz. Ihr Roman erscheint am 16.Dezember 2016 im Handel und trägt folgenden Titel:
 
TAGEBUCH DES WIDERSTANDS

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