Nummer: 2883 Erschienen: 18.11.2016   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Der Mechanische Orden
Bei den Wuutuloxo - auf der Suche nach dem Geheimnis der Gyanli
Leo Lukas     

Zyklus:  

40 - Sternengruft - Hefte: 2875 - 2899 - Handlungszeit: 31.12.1519 NGZ bis 28.12.1522 NGZ - Handlungsebene: Orpleyd

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Safaanusystem               
Zeitraum: 27. bis 31.August 1522 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 62883
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im Januar 1519 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) veränderte sich die Situa­tion in der heimatlichen Milchstraße grundlegend: Die Herrschaft des Atopischen Tribunals, das aus der Zukunft agiert, wurde abgeschüttelt. Gleichzeitig endete der Kriegszug der Tiuphoren, die aus der Vergangenheit aufgetaucht waren. Als eine Folge dieser Ereignisse werden die Milchstraße und die umliegenden Sterneninseln künftig frei sein, was den Einfluss von Superintelligenzen und anderen kosmischen Mächten angeht.
 
Der Mausbiber Gucky ist mit dem Raumschiff RAS TSCHUBAI auf der Spur der Tiu­phoren, die der »Ruf zur Sammlung« in ­deren Heimat Orpleyd zurückbeordert hatte – und mit ihnen Perry Rhodan.
 
Tatsächlich ist Perry Rhodan zusammen mit der Larin Pey-Ceyan der Gewalt der Tiuphoren entkommen.
 
Behilflich dabei war ihnen der Leiter des TLD und Gestaltwandler Attilar Leccore. Gemeinsam sind die drei nun auf dem Weg zur Ursprungswelt der Tiuphoren. Hilfe hierbei bietet DER MECHANISCHE ORDEN…

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner findet eigenwillige Verbündete.
Pey-Ceyan Die Larin entdeckt Ungeahntes an sich selbst.
Duxaluk Die Zweitmechaniker schätzen es nicht, wenn man sie korrigiert.
Jurukao Die Zweitmechaniker schätzen es nicht, wenn man sie korrigiert.
Attilar Leccore Der Koda Aratier betätigt sich lustvoll als Pilot.
Xirtaaluk Der Ordensoberste verfolgt einen riskanten Plan.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: :
PR-Kommunikation: PR-FanEdition Band 18
Statistiken:
Witzrakete: Robert Straumann
Leserbriefe: Otto-Heinrich Engel / Wolfram Preuß / Hansheinrich Hamel / Tockner Peter / Michael Küpper / Wolfgang Krämer / Holger Breme / Jürgen Six
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Anliit    Wuutuloxo     Gyanli Allgemeines   Gyanli Schiffsklassen   ODYSSEUS    Wuutuloxo Handhabe                                              
Computerecke:
Preisauschreiben:
Andreas Weiß : Express-Transportkapsel der RAS TSCHUBAI - Terranische Beiboote

Journal

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Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Sonstiges:

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Titelbild:


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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Duxaluk schleppt die flugunfähige ODYSSEUS mit einem gekaperten Beiboot der Gyanli ins Safaanusystem. Das System besteht aus einem Schwarzen Loch und unzähligen Trümmern, die alles sind, was von den Planeten und Monden übriggeblieben sind. Duxaluk zufolge gibt es in Orpleyd zehntausende solcher Trümmersysteme mit zentralen Black Holes. Sie wurden künstlich erzeugt, aber niemand weiß, wer die Sonnen "getötet" hat. Im Safaanusystem befindet sich das Gonobaat BARILAKK, ein sternreisendes Kloster des Mechanischen Ordens. Die 3,5 Kilometer durchmessende radförmige Konstruktion mit neun Speichen und dünnerem zweitem Ring zwischen Nabe und Außenkranz ist mittels eines zwei Kilometer langen flexiblen Schlauches mit einem mehrere Kilometer großen Felsbrocken verbunden. Duxaluks Freude über die Heimkehr hält sich in Grenzen, denn er war im Auftrag des Ordensobersten Xirtaaluk unterwegs, konnte seine Mission aber nicht erfüllen.
 
Nur Perry Rhodan darf das Gonobaat betreten. Er muss längere Zeit auf die Audienz bei Xirtaaluk warten. Währenddessen wird die ODYSSEUS, in der Attilar Leccore und Pey-Ceyan auf Rhodans Rückkehr warten sollen, von der Wuutuloxo-Zweitmechanikerin Jurukao mit einigen Upgrades aus dem Fundus des Mechanischen Ordens bestückt. Neben anderen sinnreichen Einrichtungen wird ein Linear-Nukleus-Meditator als neuer Bordrechner installiert, dessen Leistungsfähigkeit an ANANSIS Kapazität heranreicht, sowie ein besonders leistungsfähiges Lineartriebwerk, welches nicht ortbare Überlichtetappen im Dakkarraum ermöglicht. Die Energieversorgung wird künftig durch Sonnenzapfung gedeckt, vorzugsweise im Kern der anzuzapfenden Sonne. Dort kann die Yacht ungefährdet operieren, denn mit dem Schalenbildner können hochwertige Energieschutzschirme erzeugt werden. Eine der drei "Schalen" ist sogar in der Lage, auftreffende Waffenstrahlen zum Ausgangspunkt zurückzuschicken. Ein Trugwerfer sorgt für Ablenkung, indem er das virtuelle Abbild eines nicht existierenden Schiffes ins All projiziert. Die neue Außenhülle aus Luzidit macht das Schiff praktisch unsichtbar. Der Wermutstropfen besteht in der Entfernung der Aktoren. Die ODYSSEUYS kann somit nicht mehr in Hyperstenz versetzt werden und verfügt über keinerlei Offensivbewaffnung. Weil das alles zu gut klingt, um wahr zu sein, versucht Pey-Ceyan die Gedanken der Zweitmechanikerin zu sondieren. Zu ihrer Verblüffung stellt die Larin fest, dass sie neuerdings perfekt Gedanken lesen kann, wenn sie sich in der Nähe der betreffenden Person befindet. So erkennt Pey-Ceyan, dass Jurukao etwas knurrig sein mag, aber nicht lügt.
 
Rhodan und Xirtaaluk belauern sich im Gespräch ein wenig, beide knausern mit Informationen. Rhodan erfährt, dass Duxaluk den Auftrag hatte, Neurokrill zu besorgen. Eine Theorie des Mechanischen Ordens besagt, dass es sich hierbei um Symbionten handelt, die im Fluid leben und für eine Intelligenzsteigerung der Gyanli sorgen, aber auch für deren Erbarmungslosigkeit verantwortlich sind. Xirtaaluk meint, ohne Neurokrill werde womöglich die gesamte Kohäsion zusammenbrechen. Dies ist ein Ansatzpunkt für den Kampf gegen die Hegemonialmacht. Was den veränderten Zeitablauf in Orpleyd angeht, glaubt Xirtaaluk nicht an Machenschaften der Gyanli. Andere, technisch höhergestellte und in der Evolution weiter vorangeschrittene Zivilisationen stecken vermutlich dahinter. Daraufhin berichtet Rhodan von Superintelligenzen und erklärt das Zwiebelschalenmodell. Beides war dem Wuutuloxo bislang vollkommen unbekannt. Nach der Audienz darf sich Rhodan unter Aufsicht im Gonobaat umsehen. Duxaluk deutet an, dass die ODYSSEUS keineswegs aus reinem Altruismus aufgewertet wurde.
 
Tatsächlich fungiert die ODYSSEUS als Lockvogel für die Gyanli. Durch einen Testflug zu einer nahen Sonne soll die Aufmerksamkeit der Feinde geweckt werden. Der Plan geht auf. Die PNUUDH, ein zwei Kilometer langes Kampfschiff, schluckt den Köder und soll nun geentert werden. Rhodan erhält die Erlaubnis zur Teilnahme an der Aktion. Er muss sich seinem Einsatzleiter Trogaluk unterordnen. Der Wuutuloxo geht zu stürmisch, fast selbstmörderisch vor. Die Gyanli erweisen sich als zu stark und drohen die Oberhand zu gewinnen. Als Trogaluk fällt, ergreift Rhodan die Initiative. Unter seiner Anleitung nutzen die Wuutuloxo ihre Fähigkeiten richtig und stiften Chaos im Schiff, so dass es Rhodans Gruppe gelingt, etwas Fluid mit darin enthaltenem Neurokrill zu erbeuten.
 
Da zeigt sich, dass der Lockvogelplan etwas zu gut funktioniert hat. Eine ganze Flotte der Gyanli erscheint, attackiert das Gonobaat, vernichtet den damit verbundenen Asteroiden und setzt Truppen in der PNUUDH ab. BARILAKK führt ein Not-Linearmanöver aus und verschwindet mit unbekanntem Ziel. Rhodan, Duxaluk und die letzten vier überlebenden Wuutuloxo fliehen zur ODYSSEUS, in der sich neben Leccore und Pey-Ceyan noch Jurukao befindet. Mit der neuen Technik kann die Yacht den Gyanli entkommen. Rhodan gibt den Upgrades eigene Namen. Die nur handspannengroßen Roboter, die meist auf der Außenhülle herumwuseln und verschiedene Arbeiten verrichten, werden "Hollow Men" genannt. Den Omni-Generator, der jeden beliebigen nicht lebendigen Gegenstand bis zu einer gewissen Größe herstellen kann, nennt der Terraner "Tombola". Am 31. August 1522 NGZ aktiviert die ODYSSEUS den "Leaper"-Antrieb und bricht zum 60.000 Lichtjahre entfernten Lichfahnesystem auf.

Johannes Kreis

 
Rezension

Ich kann mich nur wiederholen: Ich mag LLs Humor. Die eigenwilligen Wuutuloxo sind mir fast so sympathisch wie die Baconbal. Irgendwie erinnern sie mich an die Algorrian, insbesondere an den alten Stinkstiefel Curcaryen Varantir, obwohl der noch ein ganz anderes Kaliber war. Besonders gut hat mir das Quid-pro-quo-Psychospielchen zwischen Rhodan und Xirtaaluk gefallen. Dass die Wuutuloxo noch nichts von höheren Wesenheiten gehört haben, muss nicht bedeuten, dass in Orpleyd keine Superintelligenzen aktiv sind. Selbst so manches Superintelligenzen-Hilfsvolk in der PR-Historie war sich der Existenz der Macht im Hintergrund nicht bewusst. Lustig: Xirtaaluk findet die Vorstellung, dass die Superintelligenzen das Universum unter sich aufteilen, ohne die Bewohner zu fragen, geradezu skandalös!
 
Zu Beginn des Romans geht Leo Lukas lobenswerterweise ein wenig auf das Innenleben der Protagonisten ein. Rhodan verfasst persönliche Logbucheinträge, Pey-Ceyan mag Leccore nicht, weil bei ihm die Lebenslichtengabe nicht funktioniert (so sind sie, die Frauen - wer sich nicht um den Finger wickeln lässt, ist abgemeldet!) und der Koda Aratier scheint ein wenig zu lange in der Identität des Orakel-Pagen Paqar Taxmapu gelebt zu haben, denn er nimmt wieder dessen Gestalt an und vermisst seinen Ysicc. Apropos: Im Kommentar zum Roman der vorigen Woche habe ich gefragt, warum die Dakkar-Spanne nicht eingesetzt wird. Die Begründung wird diese Woche nachgereicht. Rhodan hat die Dakkar-Spanne durchaus nicht vergessen. Sie ist immer noch in seinem Besitz, aber er nutzt sie nicht, weil das nur mit Hilfe eben jenes Ysicc risikolos möglich war. Schön, diese Erklärung ist akzeptabel! Rhodan ist also vorerst kein Teleporter mehr, dafür haben wir eine neue Telepathin. Liegt es wirklich, wie Pey-Ceyan selbst vermutet, an ihrem Aufenthalt im Catiuphat? Mal sehen, ob diesbezüglich noch was kommt. Auf jeden Fall ist wohl im Falle Leccore noch nicht das letzte Wort gesprochen. Vielleicht identifiziert er sich ja so sehr mit seiner Tiuphoren-Rolle, dass er sie für immer beibehalten und bei den Orpleyd-Tiuphoren bleiben möchte? Das wäre eine Möglichkeit zur Entsorgung dieser übermächtig gewordenen Figur.
 
In diesem Zyklus geht's wirklich Schlag auf Schlag. Hier wird nichts in die Länge gezogen, stattdessen wird fast in jeder Woche ein neuer Schauplatz eingeführt und gleich wieder abgehakt. Jetzt ist die ODYSSEUS praktisch unangreifbar und kann jeden Punkt innerhalb der Galaxie Orpleyd unbemerkt erreichen. Dass unser Heldentrio dieses Superschiffchen nur erhält, weil es den Gyanli quasi als Mohrrübe vor die Nase gehalten werden sollte, ist ein netter Kniff. Allzu schnell hätte Rhodan aber vielleicht doch nicht voranpreschen sollen. Er weiß, dass mit dem Zeitablauf in Orpleyd etwas nicht stimmt. Er kann zunächst nicht wissen, dass der Ablauf zurzeit mit dem des restlichen Universums identisch ist. Diese Information erhält er erst von Xirtaaluk. Trotzdem gondelt Rhodan vergnügt in Orpleyd herum. Mein Leser Phil hat das letzte Woche schon moniert. Auch ich finde Rhodans Sorglosigkeit etwas irritierend.

Johannes Kreis  19.11.2016

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Perry Rhodan ahnt, dass die Entwicklung der Tiuphoren ein Schlüsselelement zum Verständnis der aktuellen Situation in Orpleyd darstellt - andererseits muss er zügig mehr über die Gyanli erfahren. Mittel der Wahl ist dabei ein Risikoeinsatz, der alsbald erfolgen muss.
In Band 2884 begleitet Robert Corvus diesen Kommandoeinsatz gegen die Gyanli. Sein Roman erscheint am 25. November 2016 im Handel und trägt folgenden Titel:
 
UNTER ALLEM GRUND

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