Nummer: 2882 Erschienen: 11.11.2016   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Die letzte Transition
Sie sind die Eroberer des Universums - aber nur in ihrer eigenen Wahrnehmung
Hubert Haensel     

Zyklus:  

40 - Sternengruft - Hefte: 2875 - 2899 - Handlungszeit: 31.12.1519 NGZ bis 28.12.1522 NGZ - Handlungsebene: Orpleyd

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Orpleyd   Onbal            
Zeitraum: August 1522 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 62882
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Journal Nr.162
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im Januar 1519 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) veränderte sich die Situa­tion in der heimatlichen Milchstraße grundlegend: Die Herrschaft des Atopischen Tribu­nals, das aus der Zukunft agiert, wurde abgeschüttelt. Gleichzeitig endete der Kriegszug der Tiuphoren, die aus der Vergangenheit aufgetaucht waren. Als eine Folge dieser Ereignisse werden die Milchstraße und die umliegenden Sterneninseln künftig frei sein, was den Einfluss von Superintelligenzen und anderen kosmischen Mächten angeht.
 
Der Mausbiber Gucky ist mit dem Raumschiff RAS TSCHUBAI auf der Spur der Tiu­phoren, die der »Ruf zur Sammlung« in ­deren Heimat Orpleyd zurückbeordert hatte – und mit ihnen Perry Rhodan.
 
Tatsächlich ist Perry Rhodan zusammen mit der Larin Pey-Ceyan der Gewalt der Tiuphoren entkommen.
 
Behilflich dabei war ihnen der Leiter des TLD und Gestaltwandler Attilar Leccore. Gemeinsam sind die drei nun auf dem Weg zur Ursprungswelt der Tiuphoren. Nun naht DIE LETZTE TRANSITION …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner stellt einen Erstkontakt her.
Pey-Ceyan Die Lebenslichte muss tun, was notwendig ist.
Attilar Leccore Der Gestaltwandler lernt fremde Kulturen kennen.
Vac Der Kommodore ist von der Zukunft überzeugt.
Tomrurd Der Wissenschaftler baut an der Zukunft.

Allgemein
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenilluszeichner: Arndt Drechsler   
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Statistiken:
Witzrakete: Michael Smejkal: Terra News
Leserbriefe: Dr. Thomas Rosin / Michael Weskamp / Leo Barisch / Andreas Faas / Dr. Paul Höfer / Udo Völkermann
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Leserstory:
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Lexikon - Folge:                            
Glossar: Anliit    Gyanli Allgemeines    Gyanli Schiffe   Gyanli Staatswesen   Pey-Ceyan Besonderheiten                                                  
Computerecke:
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Journal

Journaldaten: Nummer: 162 / Seite: 11
Journalgrafik: Illustration: Die Raum zeit schlägt Wellen (LIGO, T. Pyle)
Journaltitel: Rüdiger Vaas: Intro / Gravitationswellen erneut gemessen / Die Quellen der Wellen
Journalnews:

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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Arndt Drechsler  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Perry Rhodan, Pey-Ceyan und Attilar Leccore sind mit der bewaffneten Raumyacht ODYSSEUS aus dem tiuphorischen Sterngewerk CIPPACOTNAL geflohen. Nach dreitägigem Flug und 5000 zurückgelegten Lichtjahren geben die Aktoren den Geist auf. Diese Aggregate werden sowohl für den überlichtschnellen Flug als auch zur Versetzung des Schiffes in die Hyperstenz benötigt und können, wie sich einige Tage voller harter Arbeit später herausstellt, mit Bordmitteln nicht repariert werden. Rhodan überlegt, ob er Richtung Orpleyd um Hilfe rufen oder gar das Sterngewerk anfunken soll. Die Entscheidung wird ihm abgenommen. In nur fünfeinhalb Lichtmonaten Entfernung erscheint ein Raumschiff mit 300 Meter langem, 200 Meter durchmessendem tonnenförmigem Hauptkörper, an den mittels einer langen Gitterkonstruktion eine kegelförmige Antriebssektion angeflanscht ist. Funkkontakt wird aufgenommen. Kommodore Vac von der GRENZENLOSES STREBEN IX aus dem Sternenimperium der Baconbal meldet sich. Er verkündet, sein glorreiches Volk werde schon bald die gesamte Galaxie erobern - mindestens! Rhodan erkennt schnell, dass hinter diesen großen Tönen nur heiße Luft steckt. Die Baconbal sind ein im Grunde friedfertiges und technisch nicht besonders weit entwickeltes Volk, das sich gerade erst aus dem heimatlichen Sonnensystem hinausgewagt hat. Die GRENZENLOSES STREBEN ist das einzige funktionsfähige Fernraumschiff der Baconbal und die Begegnung mit der Besatzung der ODYSSEUS ist der erste echte Kontakt dieses Volkes mit anderen Intelligenzwesen.
 
Die ODYSSEUS soll zur Heimatwelt der Baconbal geschleppt werden. Vac will zu Hause den Ruhm für die Entdeckung eines Volkes einheimsen, dessen technische Überlegenheit sich ausnutzen lässt. Die Yacht wird zu diesem Zweck an der GRENZENLOSES STREBEN festgemacht. Der Terraner, die Larin und der Koda Aratier setzen über. Sie werden von Vac mit einem Festmahl begrüßt. Die Baconbal sind anderthalb Meter große Amphibienabkömmlinge, die an Salamander mit blauschwarzer Schuppenhaut erinnern. Rhodan findet die Baconbal trotz ihres Größenwahns sympathisch. Er lernt Tomrurd kennen, den leitenden Wissenschaftler der Expedition und Erfinder des Transitionsantriebes. Tomrurd ist beeindruckt von der fortschrittlichen Technik der ODYSSEUS. Er will wissen, ob Rhodans Volk dieses Schiff gebaut hat. Als Rhodan verneint, vermutet Tomrurd, die Meister des Mechanischen Ordens hätten ihre Hände im Spiel gehabt. Rhodan muss auch das verneinen. Tomrurd ist enttäuscht, denn die Baconbal suchen nach dem Mechanischen Orden. Der Legende nach handelt es sich um Wesen aus dem Ghelestra-System, die weniger weit entwickelten Völkern unter die Arme greifen. Derartige Hilfe könnten die Baconbal gut gebrauchen. Im Ghelestra-System hat die Besatzung der GRENZENLOSES STREBEN aber nur einen vergifteten, radioaktiv verseuchten Müllplaneten gefunden. Rhodan nimmt an, dass es sich hierbei um das Werk der Gyanli handelt. Von den Gyanli und den Tiuphoren haben die Baconbal noch nie etwas gehört.
 
Die GRENZENLOSES STREBEN macht sich auf den Heimweg zum Planeten Onbal im Purungsystem. Dort trifft sie am 19. August 1522 NGZ ein. In der zweijährigen Abwesenheit des Forschungsschiffes hat sich einiges getan. Die Baconbal wurden von den Gyanli entdeckt. Der Großraumer HETOTEND mit dem Gesandten Galphan und dem für Onbal zuständigen Orthodox-Operator Yayl an Bord befindet sich im System. Vac und Tomrurd hören nicht auf Rhodans Warnungen, denn die Gyanli geben sich sehr freundlich. Sicherheitshalber wird die ODYSSEUS im Orbit des Gasriesen Gnitno versteckt. Rhodan, Pey-Ceyan und Leccore erhalten die Gelegenheit, sich unbemerkt auf Onbal umzusehen, während die heimgekehrten Helden von der GRENZENLOSES STREBEN mit einer Parade gefeiert werden. Es wird klar, dass die Gyanli mit den Baconbal umzugehen beabsichtigen wie mit jedem anderen von ihnen unterdrückten Volk, als Tomrurd spurlos verschwindet. Rhodan möchte mehr über den Mechanischen Orden herausfinden. In Tomrurds Wohnung entdeckt er Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass der Wissenschaftler den Transitionsantrieb keineswegs aus eigener Kraft entwickelt hat, sondern mit Hilfe eines "Gasts". Die drei Gefährten bleiben in Tomrurds Wohnung und werden dort in der Nacht von einem Gyanli überrascht. Es kommt zum Kampf. Pey-Ceyan tötet den Eindringling. Es ist Yayl, dessen Identität Leccore sowieso annehmen wollte, um ein Beiboot der Gyanli kapern zu können.
 
Vor Yayls Tod konnte Leccore ein Templat anfertigen. Aus den Erinnerungen des Gyanli erhält der Koda Aratier Informationen über die Regierungschefs der Kohäsion sowie über die besondere Bedeutung des Fluids. Yayl wusste außerdem, dass sich das Operandum der Vollendung nähert. Leccore erfährt, dass die Gyanli auf Onbal ein Mitglied des Mechanischen Ordens gefangen genommen haben: Den Wuutuloxo Duxaluk, Tomrurds "Gast". Er wird zurzeit in der HETOTEND verhört. Die Gyanli betrachten den Orden als Störfaktor, den es zu eliminieren gilt. Leccore/Yayl meldet sich beim Kommandanten des Gyanlischiffes und behauptet, er habe auf Onbal zwei Fremdwesen gefangen genommen. So gelangen Leccore, Rhodan und Pey-Ceyan zur HETOTEND. Die Lebenslichte spürt Tomrurd und Duxaluk auf. Beide werden befreit. Der Wuutuloxo hat einen annähernd würfelförmigen Körper mit 1,5 Metern Seitenlänge, der auf vier kurzen Säulenbeinen mit Klauenfüßen ruht. Er hat zwei Arme mit dreifingrigen Händen und einen nach vorne gereckten Schildkrötenschädel. Auf der grünlich-braunen Lederhaut sitzen wuchtige Stacheln und hornige Aufwölbungen. Duxaluk mag kein Meister (Erstmechaniker) des Ordens sein, sondern nur Zweitmechaniker, doch sobald die Galaktiker seine Ausrüstung beschafft haben, demonstriert er überragende Fähigkeiten. Er greift auf unbekannte Weise auf die Schiffssysteme zu und sorgt für Chaos, so dass alle Gefangenen entkommen können.
 
Die drei Galaktiker und der Wuutuloxo bringen ein Beiboot der HETOTEND unter ihre Kontrolle. Damit nehmen sie die ODYSSEUS per Traktorstrahl in Schlepp und verlassen das Purungsystem, nachdem Duxaluk die Leistungsfähigkeit des Gyanli-Beibootes in Sekundenschnelle angepasst hat. Duxaluk möchte zurück zum Orden. Ziel ist das nur 282 Lichtjahre entfernte Safaanusystem.

Johannes Kreis

 
Rezension

Hubert Haensel lässt es langsam angehen und nimmt sich ein wenig Zeit für die Nachwirkungen der jüngsten Geschehnisse. Rhodan trauert der Zeit im Catiuphat nach und Leccore scheint Probleme mit der Rückkehr zu seinem alten Selbst zu haben. Ich finde es lobenswert, wenn solche Aspekte nicht einfach von einem Roman zum nächsten abgehakt und künftig ignoriert werden, als wären sie nie geschehen. Der körperliche Tod mit anschließender quasi zeitloser Existenz als Geisteswesen dürfte ein so einschneidendes Erlebnis sein, dass das sofortige Übergehen zur Tagesordnung selbst bei einem Sofortumschalter wie Rhodan unglaubwürdig gewesen wäre.
 
Die leicht größenwahnsinnigen Baconbal sind ein lustiges Völkchen. Hubert Haensel übertreibt es zum Teil ein bisschen, zumindest wenn er den Baconbal Qard, der als Lotse zur ODYSSEUYS fliegen soll, als vollkommen unfähigen Piloten darstellt, der Probleme damit hat, sich außerhalb seines Raumfahrzeugs aufzuhalten. Die Baconbal sind immerhin schon seit zwei Jahren unterwegs. Und ich finde es schwer vorstellbar, dass irgendwelche Leute ohne jegliche Ausbildung oder Erfahrung mit dem Aufenthalt im All auf die Reise geschickt worden sein sollen. Trotzdem habe ich die Lurchis gleich ins Herz geschlossen. Ich befürchte allerdings, dass sie schon nächste Woche keine Rolle mehr spielen werden.
 
Duxaluk ist das aktuellste Beispiel für die im Perryversum unverzichtbaren Wundertüten. Mit seinen an Magie grenzenden Fähigkeiten (für die wir wahrscheinlich nie eine vernünftige Erklärung erhalten werden) dürfte er Gholdorodyn, dessen Basteleien stets zum passenden Zeitpunkt verfügbar sind, noch toppen. Wenn der Typ so mächtig ist, wie konnten die Gyanli ihn dann überhaupt gefangen nehmen? Wie dem auch sei - mit dem Mechanischen Orden tritt eine Macht auf den Plan, die Rhodan sicherlich entscheidend bei der Lösung aller Probleme helfen wird. Es sollte mich nicht wundern, wenn das von Rhodan gesuchte Pavvat, das den Tiuphoren entscheidende Anstöße zur Nutzbarmachung der Tiucui-Kristalle geliefert hat, ein Produkt der Ordenstechnik wäre.
 
Apropos Technik: Warum machen die Aktoren der ODYSSEUS schon nach lumpigen 5000 Lichtjahren schlapp? Hat man den Ccoshars absichtlich Schrott angedreht? Und was wurde eigentlich aus der Dakkar-Spanne? Verwendungsmöglichkeiten für dieses tolle Gadget hätte es im vorliegenden Roman zuhauf gegeben. Hat Rhodan das Ding etwa in der CIPPACOTNAL vergessen?

Johannes Kreis  12.11.2016

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Tiu, die legendäre, mit einem Tabu belegte Ursprungswelt der Tiuphoren, liegt derzeit in unerreichbarer Ferne. Die Präsenz der Gyanli ist stark, ihnen zu entkommen schwierig. Perry Rhodans Hoffnung ruht deshalb auf dem Mechanischen Orden ...
 
Leo Lukas beschreibt die Begegnung zwischen dem Unsterblichen und den Mechanikern in Band 2883, der am 18. November 2016 unter folgendem Titel in den Handel kommen wird:
 
DER MECHANISCHE ORDEN

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