Nummer: 2846 Erschienen: 04.03.2016   Kalenderwoche: Seiten: 64 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Karawane nach Andromeda
Perry Rhodan und der Verschwiegene Bote - gibt es Rettung für die RAS TSCHUBAI ?
Hubert Haensel     

Zyklus:  

39 - Die Jenzeitigen Lande - Hefte: 2800 - 2874 - Handlungszeit: 17.11.1517 NGZ bis Januar 1519 NGZ (mit Reisen in Bereiche jenseits der Zeit sowie Abstechern in die Jahre 20.103.191 v. Chr., 99.781 v. Chr., 8050 v. Chr., 971 NGZ und 2577 NGZ) - Handlungsebene: Dilatationsflug der RAS TSCHUBAI

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Erstnest   Viertnest            
Zeitraum: 8050 v.Chr. = (2. bis 5.Dezember 1518 NGZ RAS TSCHUBAI-Bordzeit)
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 62846
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  STELLARIS Nr. 51 : »Der Mann, der nicht verlieren konnte« von Michael G. Rosenberg
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen.
 
Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang – den Weltenbrand – der gesamten Galaxis.
 
Einer der angeblichen Hauptverursacher ist Perry Rhodan, der sich allerdings keiner Schuld bewusst ist und sich gegen das Tribunal zur Wehr setzt. In der fernen Galaxis Larhatoon erfuhr er mehr über das Tribunal und wurde in die Vergangenheit verschlagen, wo er der ersten Zivilisation der Erde begegnete.
 
Nun befindet er sich auf dem Weg zurück in die Gegenwart, musste aber in der Epoche der Methankriege unfreiwillig einen Zwischenstopp einlegen. Bald schon startet dort die KARAWANE NACH ANDROMEDA …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner findet den Verschwiegenen Boten.
Gucky Der Mausbiber nutzt eine Gabe, von der er nichts wusste.
Chandyshard da Thomonal Der Arkonide will den Verschwiegenen Boten finden.
Farye Sepheroa Perry Rhodans Enkelin gerät in ein alles andere als normales Unwetter.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   Horst Gotta
Kommentar / Computer: :
PR-Kommunikation: SOL - Das Magazin der Perry Rhodan-FanZentrale e.V.
Statistiken:
Witzrakete: Lars Bublitz: Cartoon - Posbi-Alarm
Leserbriefe: Anton Millner / Helmut Kammann / Michael Probst / Angelika Rützel / Peter Neuschel
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                    
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Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Dirk Schulz   Horst Gotta
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Nach der Explosion der Arkonbombe auf Erstnest bleiben nur etwa 14 Stunden zur Evakuierung des Mondes. Gucky rettet so viele Personen im Umkreis des Atombrandes wie er kann. Perry Rhodan und der Mausbiber können gerade noch verhindern, dass Lendert Dodnar den Arkoniden Remnark da Zoltral auf Befehl von Auchu Drittgelege/2 tötet. Rhodan macht dem Obersten Gelegediener klar, dass der Unterhändler keine Schuld an der Katastrophe trägt. Als die ersten Evakuierungsschiffe starten, trifft die XVII. arkonidische Einsatzflotte ein. Es kommt zu einer Raumschlacht, bei der die PAER vernichtet wird. Der Oberste Gelegediener, viele Taumuu und Naats, darunter der Erbbeauftragte Lendert Dodnar, sowie Rhodans Team verlassen das System mit der 360-Meter-Raummandel MODELL XII-12. Ihr Ziel ist Viertnest im Khaumuusystem. Der Verschwiegene Bote soll geweckt werden. Die RAS TSCHUBAI folgt, hat aber mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn die Indoktrinatoren breiten sich immer weiter aus. Die Lage wird allmählich kritisch. Unter anderem wird Farye Sepheroa bei einem Zwischenfall in Ogygia verletzt.
 
Die Arkoniden erreichen das Khaumuusystem kurz nach der MODELL. Haganar dom Parim, Kommandant des neuen Flaggschiffes KONATRON, beschränkt sich jedoch zunächst auf Beobachtungen, denn der Flottenkommandant Chandyshard da Thomonal ist keineswegs an Bord der PAER gestorben. Mit Hilfe des Verräters Ghydvonder, eines Naats aus dem Umfeld Lendert Dodnars, ist es ihm und einigen Soldaten gelungen, sich in die MODELL zu schmuggeln. Die Arkoniden dringen in die Spiralgruft ein. Dort stehen sie bald vor denselben Problemen, mit denen Rhodans Gruppe bereits zu kämpfen hat. Die Gruft ist ein Labyrinth sich ständig verändernder Korridore, Wände und Durchgänge. Oben wird zu Unten und umgekehrt. minillusionen und Halluzinationen erschweren die Orientierung zusätzlich. Ein riesiges Wurmwesen, das als Phasenzöllner bezeichnet wird, fordert beide Gruppen auf, ein Teammitglied zu opfern. Für Rhodan steht fest, dass das Labyrinth eine Prüfungsaufgabe ist, die es zu bestehen gilt. Im Gegensatz zu ihm hat da Thomonal keine Skrupel, einen seiner Begleiter wie vom Phasenzöllner verlangt zu töten.
 
Schließlich lassen beide Gruppen das Labyrinth hinter sich. Da Thomonal beauftragt den verräterischen Naat per Funksignal, Rhodans Gruppe solange aufzuhalten, bis die Arkoniden angreifen können. Ein heftiger Kampf entbrennt, bei dem Ghydvonder, zwei terranische Raumlandesoldaten, zwei Taumuu und mehrere Arkoniden sterben. Rhodan tötet da Thomonal unbeabsichtigt im Zweikampf. Lendert Dodnar wird schwer verwundet. Remnark da Zoltral bietet sich dem Phasenzöllner als Opfer an. Dieser beißt herzhaft zu und legt die Leiche des Arkoniden am Ufer eines gefrorenen Sees ab. Somit weist er Rhodan den Weg dorthin. Der Verschwiegene Bote ruht in diesem See, aber es handelt sich nicht um gewöhnliches Eis, sondern um Hyperfrost. Gucky unternimmt eine Schmerzensteleportation und dringt zwar nicht zum Boten durch, weckt ihn aber auf. Der Hyperfrost schmilzt. Der erwachte Bote beantwortet bereitwillig alle Fragen.
 
Chuv'akhuu bestätigt, dass er von ES gesandt wurde. Er musste vor Corm Potomp, dem Werber der Superintelligenz XUUN, in den Hyperfrost fliehen, hat dabei aber Schaden genommen. Er könnte sich und Lendert Dodnar retten, will dies aber nicht ohne Rhodans Zustimmung tun. Der Terraner geht darauf ein. Im Gegenzug soll Chuv'akhuu ihm gegen die Indoktrinatoren helfen. Der Bote repariert sich selbst, indem er das Erbgut des Naats in sich aufnimmt. Rhodan erhält drei Hyperfrostgeneratoren, mit dem die von den Indoktrinatoren befallenen Bereiche der RAS TSCHUBAI buchstäblich kaltgestellt werden sollen. Allerdings stellt sich später heraus, dass ein Generator nicht funktionsfähig ist. Dann erfüllt der Bote seine ursprüngliche Aufgabe, indem er den Taumuu den Standort dreier Sonnentransmitter verrät.
 
Jetzt greifen die Arkoniden das Khaumuusystem an. Viertnest wird jedoch von starken Flotten der Maahks und Taumuu bewacht. Eine Pattsituation entsteht. Um das sinnlose Gemetzel zu beenden, vereinbaren Haganar dom Parim und Grek-1 einen Waffenstillstand. Die Arkoniden ziehen sich zurück. Der Imperator schickt allerdings einen neuen Oberbefehlshaber, der den Waffenstillstand höchstwahrscheinlich brechen wird.
 
Zahlreiche Schiffe der Taumuu und Maahks machen sich auf den Weg zu einem Sonnentransmitter. Sie werden in Andromeda den Grundstein für eine neue Zivilisation von Wasserstoffatmern legen. Ein Dilatationsflug der RAS TSCHUBAI wird eingeleitet. Ziel ist das Leuchtfeuer Hyperon Gal-Süd.

Johannes Kreis

 
Rezension

Einen Augenblick mal. In PR 2844 wird der Dilatationsflug unterbrochen, weil eine Fortsetzung wegen der (eingedämmten!) Indoktrinatorenverseuchung angeblich zu riskant ist. Jetzt ist die Lage noch viel schlimmer, trotzdem wird wieder ein Dilatationsflug eingeleitet? Wohlgemerkt: Die Kühlakkus wurden noch nicht aktiviert, jedenfalls lese ich die entsprechenden Stellen im Epilog so. Die Indoktrinatoren sind gefährlicher als je zuvor, das Schiff hat sich der Kontrolle der Besatzung schon weitgehend entzogen. Ja Menschenskinder, warum ist die RAS TSCHUBAI dann nicht gleich weitergeflogen?
 
Na gut, wenigstens wissen wir jetzt, dass Chuv auf Veranlassung Perry Rhodans entstanden ist, so dass Rhodan - Stichwort "Erbbeauftragung" - in letzter Konsequenz auch die Vertreibung der Arkoniden aus dem jetzigen Baagsystem zu verantworten hat (PR macht sich immer noch Gedanken über Zeitparadoxa? LOL!), und dass ES bei der Rettung der Maahks mitgemischt hat. Bekanntlich hat die Superintelligenz den Arkoniden die Konverterkanone zugespielt. Zur Wahrung des Gleichgewichts der Kräfte, so lesen wir jetzt, haben die Maahks die Koordinaten von Sonnentransmittern erhalten, die ihnen die Flucht nach Andromeda ermöglicht haben. Dadurch wird wieder mal ein sehr schlechtes Bild auf ES geworfen. Der Alte von Wanderer stattet die bekanntlich auf Genozid gepolten Arkoniden mit einem überlegenen Waffensystem aus, so dass die Ausrottung der Wasserstoffatmer nur noch eine Frage der Zeit ist. Dann bekommt die Superintelligenz wohl Muffensausen und lässt ein paar Todgeweihte durch die Hintertür entkommen. In Andromeda werden die Maahks dann aber leider von den MdI unterjocht, deren Existenz der Superintelligenz anscheinend entgangen ist ... Über all das sollte man lieber gar nicht genauer nachdenken.
 
Schon im Kommentar zu PR 2800 habe ich geschrieben, dass sich die Autoren bei dem auf Werkseinstellungen zurückgesetzten Mausbiber Gucky ein Hintertürchen offen gelassen haben. Irgendwie sollen Reste der geklauten Parafähigkeiten übriggeblieben sein. Und tatsächlich tritt jetzt ein, was ich damals behauptet habe: Die Autoren haben sich selbst einen Freibrief ausgestellt, um mit Gucky zu machen, was immer die aktuelle Situation gerade erfordert. Wie sonst, wenn nicht durch die Schmerzensteleportation, hätte der Verschwiegene Bote denn bitteschön erweckt werden sollen? Mir ist nicht klar geworden, ob er auch ohne Guckys Schmerzensteleportation aus dem Hypereis herausgekommen wäre. Wenn nicht, können sich Perry und Gucky auf die Schulter klopfen. Dann haben sie nämlich zwei Völker vor der völligen Vernichtung bewahrt. Apropos: Ist es nicht ein merkwürdiger, um nicht zu sagen unglaubwürdiger Zufall, dass die RAS TSCHUBAI durch die Unterbrechung des Dilatationsfluges ausgerechnet jenes Zeitfenster erreicht, in dem der Bote anzutreffen war?
 
Ansonsten verläuft alles in den vorhersehbaren Bahnen. Wie die RAS TSCHUBAI im Hyperfrost landen wird, steht bereits fest (die Kühlakkus werden nicht wie geplant funktionieren), aber ich bezweifle nicht, dass mindestens ein weiterer Roman zur Ausformulierung dessen draufgehen wird, was wir uns jetzt schon zusammenreimen können. Wann hat mich die PR-Serie zuletzt mal so richtig überrascht? Seit Tekeners Tod ist dies praktisch nicht mehr der Fall gewesen. Über die Art und Weise, wie MMT den Smiler damals gemeuchelt hat, kann man geteilter Meinung sein, aber das war wenigstens mutig und nicht vorhersehbar.
 
Natürlich kommt auch in diesem Roman der für Hubert Haensel obligatorische Veräppelungsmoment. Chandyshard da Thomonal erschießt Perry Rhodan. Nein, natürlich nicht. Es war nur eine von der Spiralgruft erzeugte Halluzination. Der Arkonide hat in Wahrheit einen seiner eigenen Soldaten erschossen.

Johannes Kreis  05.03.2016

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer



   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die tiuphorischen Indoktrinatoren bedrohen die RAS TSCHUBAI, ohne dass ein Gegenmittel gefunden werden könnte. Daher wählt Perry Rhodan den einzigen Weg, den er sich erlauben kann: Er spielt auf Zeit.
Mit Michelle Sterns Roman, der am 11. März 2016 erscheinen wird, begleiten wir die Reise der RAS TSCHUBAI weiterhin. Band 2847 wird unter folgendem Titel in den Verkaufsstellen bereitliegen:
 
PLANET DER PHANTOME

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