Nummer: 2828 Erschienen: 30.10.2015   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Die Technoklamm
Atlan auf der Suche nach dem Richterschiff - gejagt von den Verfolgern des Tribunals
Michael Marcus Thurner     

Zyklus:  

39 - Die Jenzeitigen Lande - Hefte: 2800 - 2874 - Handlungszeit: 17.11.1517 NGZ bis Januar 1519 NGZ (mit Reisen in Bereiche jenseits der Zeit sowie Abstechern in die Jahre 20.103.191 v. Chr., 99.781 v. Chr., 8050 v. Chr., 971 NGZ und 2577 NGZ) - Handlungsebene: Die Reise der ATLANC

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Andrabasch               
Zeitraum: 27. bis 30.Januar 2271 NGZ (ATLANC-Bordzeit)
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 52828
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Report Nr.493
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen.
 
Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang, den Weltenbrand der Galaxis.
 
Atlan, der unsterbliche Arkonide, will dem Tribunal in dessen Machtzentrum gegenübertreten, um die Wahrheit zu erfahren. Bis zur Passagewelt Andrabasch ist er bereits vorgestoßen, doch ohne besondere Berechtigung endet sein Weg dort. Seine einzige Chance ist die Hilfe des geheimnisvollen Pensors. Dessen Residenz ist angeblich DIE TECHNOKLAMM …

 
Die Hauptpersonen
Atlan Der Unsterbliche muss um sein Leben kämpfen.
Vogel Ziellos Die Brüder begleiten Atlan auf eine abenteuerliche Reise.
Shukard Ziellos Die Brüder begleiten Atlan auf eine abenteuerliche Reise.
Lua Virtanen Die junge Frau muss sich eingestehen, dass sie ihre Kräfte womöglich überschätzt hat.
Veyqen Zwei Diener des Atopischen Tribunals sollen den Arkoniden aufhalten.
Elmtroq Zwei Diener des Atopischen Tribunals sollen den Arkoniden aufhalten.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Überleben in Primitivumgebungen
PR-Kommunikation: SOL - Das Magazin der Perry Rhodan-FanZentrale e.V.
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Peter Adler / Michael Schall / Rainer Sackbrook / Almut Heinrich / Peter Lohrmann / Martin Korsch
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Andrabasch Allgemeines   Matan Addaru Jabarim     Ziellos-Brüder                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: 493 - Seiten: 11
Cartoon : Reinhard Habeck - Rüsselmops der Außerirdische (Folge 346)
Reporttitel: Rüdiger Schäfer: Report-Intro / Robert Corvus: Ein Gläschen Wein im Sternenlicht - Werkstattbericht zu PR 2824 und PR 2825
Reportgrafik: Robert Straumann: Bruck-Hommage
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau: Verlagspublikationen November 2015
Reportriss: Rainer Castor : Ringwelt Andrabasch

Innenillustrationen

Gleiterflug auf Andrabasch zum Coonuy-Gebirge
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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� Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Nach tagelanger beschwerlicher Wanderung durch die Geröll- und Schneewüsten des Hochgebirges werden Atlan und seine Begleiter kurz vor Erreichen der Technoklamm von Veyqen und Elmtroq angegriffen, zwei Tesqiren, die die ATLANC im Auftrag Matan Addaru Jabarims mit einer Atopischen Sonde verfolgt haben. Sie sollen das auf Andrabasch gestrandete Richterschiff WEYD'SHAN vor Atlan erreichen und verhindern, dass der Pensor dem Arkoniden hilft, in die Jenzeitigen Lande vorzudringen. Zur Belohnung dürfen sie sich bei den in der WEYD'SHAN gelagerten Zellaktivatoren bedienen. Die Tesqiren haben entscheidende Vorteile, denn sie konnten sich bereits dem Konfigurator ANNDRIMS gegenüber als Gesandte des Atopischen Tribunals ausweisen und wurden von ihm mit einem Gleiter so weit ins Gebirge gebracht, wie es aufgrund der dort herrschenden Störeinflüsse überhaupt möglich ist. Darüber hinaus hat Veyqen ein besonderes Geschenk erhalten: Einen Balg, der sich wie ein Symbiont an ihn geheftet hat. Allerdings muss Veyqen jetzt erkennen, dass er getäuscht wurde. Elmtroq behauptet, der Atope wünsche Atlans Tod und es sei nur ein williger, aber ahnungsloser Wirt für den Balg gebraucht worden.
 
Atlan und seine Begleiter entgehen der Attacke, werden aber in einer Höhle verschüttet, so dass die Tesqiren vor ihnen in der Technoklamm ankommen. Die Cüünen (große Laufvögel mit robotischen Gehwerkzeugen) haben einst einen Kontrakt mit dem Atopischen Tribunal geschlossen und sind verpflichtet, den Tesqiren beizustehen. Mit einer riskanten Sprengung legt Atlan den Höhleneingang frei. Da erscheint der Konfigurator und behauptet, Tauro Lacobacci wünsche, dass Lua Virtanen in die ATLANC zurückkehre, da Probleme aufgetreten seien, für deren Lösung er ihre Hilfe brauche. Da die Junggeniferin eher ein Klotz am Bein ist, hat Atlan nichts dagegen, dass der Konfigurator sie mitnimmt. Auch Vogel Ziellos, der ebenso wenig für den Kampf geschaffen ist wie seine Angebetete, wird zurückgeschickt. Nur sein Bruder Shukard, der in den letzten Tagen sichtlich gereift ist, bleibt bei Atlan.
 
Den Tesqiren ist es inzwischen durch geschickte Verhandlungen gelungen, die Cüünen für ihre Zwecke einzuspannen. Als Atlan und Shukard die Technoklamm erreichen, eine völlig von Technogeflecht überwucherte gewaltige Schlucht, vernehmen sie Kampfeslärm. Sie folgen den Geräuschen und sehen, wie einige Cüünen von Technophagen getötet werden. Ein Technophage entdeckt Atlan und stürmt genau auf ihn zu.

Johannes Kreis

 
Rezension

In diesem Heft ein PR-Report von Rainer Castor enthalten. Sein Report-Intro endet wie immer mit dem Gruß "Ad Astra! Euer Rainer Castor". Da hatte ich plötzlich einen Kloß im Hals.
 
Der Roman ist reine Zeitverschwendung. Sollte MMT gewollt haben, dass die Geschichte jene Langeweile zum Ausdruck bringt, die die Tesqiren beim Flug durch die Synchronie empfunden haben müssen, und sollte er die Atlan-Kapitel absichtlich derart öde gestaltet haben, damit sich der Leser ebenso hindurchquälen muss wie der Arkonide durch die karge Bergwelt, dann ist ihm das bestens gelungen. Mehr schreibe ich zu diesem Thema lieber nicht. Vielleicht finden meine Gastkommentatoren deutlichere Worte.
 
Matan Addaru Jabarim treibt falsches Spiel - wieder einmal. Zumindest behauptet Elmtroq das, und es würde ins Bild passen. Ich traue den Atopen nach wie vor nicht über den Weg. Der Konfigurator scheint ähnlich zu denken, jedenfalls verhält er sich gegenüber den Tesqiren ziemlich zurückhaltend. Wenn der Konfigurator fast bis zur Technoklamm vordringen und die beiden Junggeniferen mitnehmen kann, dann hätte er die Tesqiren problemlos dort hinbringen können. Das hat er nicht getan. Ist er also auf Atlans Seite?
 
Ob in der WEYD'SHAN wirklich Zellaktivatoren zu finden sind, oder ob das auch nur eine Täuschung ist? Mich würde mal interessieren, woher diese ZAs kommen - und ob es Atlan gelingen wird, sich welche anzueignen ...

Johannes Kreis  31.10.2015

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Überleben in Primitivumgebungen

Wenn es jemanden gibt, der im Laufe seines langen Lebens kaum zu übertreffende Erfahrungen hinsichtlich des »Überlebens in Primitivumgebungen« gesammelt hat, dann ist es Atlan da Gonozal. Das begann schon in seiner Jugendzeit an der Seite des Bauchaufschneiders Fartuloon, der sein Lehrmeister und Pflegevater war, und wurde insbesondere in den Jahrtausenden der »Larsaf-Verbannung« förmlich auf die Spitze getrieben. Mitunter lief es auf »Maximalsurvival « als Überleben ohne Hilfsmittel, Ausrüstung und sogar ohne ausreichende Bekleidung hinaus.
 
Im Gegensatz dazu haben Atlans jugendliche Begleiter ihr gesamtes Leben in kompletter Hightech-Umgebung der ATLANC verbracht. Das »färbt unweigerlich ab« – Survivalfähigkeiten gehören nicht unbedingt dazu. Mit anderen Worten: Sie haben kaum, um nicht zu sagen keine Kenntnisse hinsichtlich Techniken und Hilfsmittel, um die Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse Wasser, Nahrung, Schutz, Wärme und Orientierung zu gewährleisten …
 
Der Standort der WEYD'SHAN befindet sich laut dem von Zerkomsdencz besorgten Informationsmaterial in einer – positiv ausgedrückt – nicht sonderlich gemütlichen Umgebung. Der riesige Gebirgsstock liegt zwar nicht in der dauerhaften Nachtzone des Kontinents Doondorc von Andrabasch – es gibt also einen Tag-Nacht-Wechsel –, aber das Klima ist kalt, in den Dunkelphasen eisig. Permafrost, Schnee und gefrorener Fels herrschen vor. Hinzu kommen Störstrahlungen unbekannter Natur, die zum Versagen jeglicher höherwertiger Technologie führen.
 
Selbst wenn normalenergetische Anwendungen funktionieren, zeigen sie mitunter eine Art »Hemmung«, fast so, als wäre ein größerer Widerstand zu überwinden. Kein Wunder also, dass Atlan eine angemessen umfangreiche und den erwarteten Bedingungen angepasste Ausrüstung zusammenstellt, die dennoch kleines Packmaß und geringes Gewicht berücksichtigt, um Ballast zu sparen.
 
Rucksäcke mit integriertem Tragegestell sind mit windstabilen Kuppelzelten, Isomatten und Biwaksäcken bepackt. Dazu kommen Tarnnetze, Wasser- und Nahrungsmittelvorräte, Fern- und Nachtsichtgeräte. Kletterausrüstung, Werkzeugbeutel, Hygienesets, Notfallpackungen für Erste Hilfe, diverser Kleinkram ... Und es gab Raubtiere. Wir stockten also auch unser Waffenarsenal mit Macheten, Pistolen und Jagdgewehren sowie der zugehörigen Munition auf. Für mich wählte ich außerdem ein Schwert und eine sehr hübsche, durchschlagkräftige Armbrust samt Pfeilen. (PR 2823)
 
Auf Lua Virtanens Frage, ob sie wirklich das alles mitschleppen müssen, antwortete Atlan: Du wirst für viele dieser Dinge noch dankbar sein. Gerade dem Arkoniden ist allerdings bewusst, dass alle Ausrüstung dennoch nur Bonus ist, nicht mehr. Das zeigt sich schnell, als der zunächst verwendete Gleiter nur geeignet ist, um damit bis in die Nähe des Hauptgebirgszugs zu kommen. Dann war auf Antrieb und Steuerung kein Verlass mehr. Wir mussten notlanden, aussteigen, unsere Rucksäcke schultern und zu Fuß weitergehen. (PR 2823)
 
Fortan sind Atlan und seine drei jugendlichen Begleiter auf ihre Körperkräfte und ihr Geschick angewiesen. Jemand wie Atlan weiß, dass Können und Erfahrung letztlich viel wichtiger sind als alle Ausrüstung. Wer beispielsweise weiß, was die Natur bietet, kann das ausnutzen. Wichtig ist vor allem, dass mangelhafte oder verloren gegangene Ausrüstung keine Hilflosigkeit erzeugen darf. Motivation und Moral sind bedeutsamer als Angelhaken, Faltbecher und Schlafsack; ihr Verlust mag schmerzen, darf aber eben nicht deprimieren oder total frustrieren. Gefragt ist also positives Denken, um es zu schaffen.
 
Überleben hängt von der Befriedigung der Grundbedürfnisse ab: Wasser, Nahrung, Feuer, Unterkunft – die Reihenfolge wiederum bestimmt die Umgebung. In einer Wüste wird Wasser benötigt, im eisigen Gebirge Wärme und Unterkunft. Hinzu kommt, dass man sich der körperlichen und geistigen Belastungen bewusst sein muss. Mit allem muss man fertigwerden: Furcht, Sorge, Schmerzen, Durst, Hunger, Hitze, Kälte, Krankheiten, Verletzungen, feindliche Tiere, giftige Pflanzen, Isolation, Einsamkeit, Langeweile, Schlafentzug, Orientierungslosigkeit, Zweifel.
 
Hierbei sind vor allem die psychischen Aspekte nicht zu unterschätzen; nicht selten sind sie bedeutsamer als die rein körperlichen. Aber auch die haben ihre besondere Bedeutung. Es wird wohl unbekannt bleiben, wie viele Expeditionen scheiterten, weil Blutblasen an den Füßen oft schlimmer sein können als Feinde oder sonstige Gefahren rechts und links des Weges. Im Gegensatz zu seinen Begleitern weiß Atlan um all diese Dinge und handelt entsprechend.

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Atlan musste nach seinem Eintreffen in der Technoklamm feststellen, dass er indirekt bereits Kontakt zum Pensor hatte. Ob ihm dies die Verhandlungen erleichtern oder erschweren wird, insbesondere, da das Tribunal alles daransetzt, ihn zurück in die Milchstraße zu bringen, lässt sich noch nicht absehen.
Michelle Stern setzt Atlans Abenteuer nahtlos in PERRY RHODAN Band 2829 fort, der in einer Woche im Handel erscheint. Der Roman trägt folgenden Titel:
 
IM LAND DER TECHNOPHAGEN

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