Nummer: 2809 Erschienen: 19.06.2015   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 2,10 €

Heimsuchung
Die Tiuphorenwacht glaubt, der Kampf sei zu Ende - auf einem ihrer Raumschiffe beginnt er erst
Oliver Fröhlich

Zyklus:  

39 - Die Jenzeitigen Lande - Hefte: 2800 - 2874 - Handlungszeit: 17.11.1517 NGZ bis Januar 1519 NGZ (mit Reisen in Bereiche jenseits der Zeit sowie Abstechern in die Jahre 20.103.191 v. Chr., 99.781 v. Chr., 8050 v. Chr., 971 NGZ und 2577 NGZ) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Milchstraße               
Zeitraum: 29. bis 31.März 1518 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 52809
EAN 2: 4199124602101
Ausstattung:  Clubnachrichten Nr.510
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde schreibt man den Herbst 1517 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Menschen haben Teile der Milchstraße besiedelt, Tausende von Welten zählen sich zur Liga Freier Terraner. Man treibt Handel mit anderen Völkern der Milchstraße, es herrscht weitestgehend Frieden zwischen den Sternen.
 
Doch wirklich frei sind die Menschen nicht. Sie stehen – wie alle anderen Bewohner der Galaxis auch – unter der Herrschaft des Atopischen Tribunals. Die sogenannten Atopischen Richter behaupten, nur sie und ihre militärische Macht könnten den Frieden in der Milchstraße sichern.
 
Wollen Perry Rhodan und seine Gefährten gegen diese Macht vorgehen, müssen sie herausfinden, woher die Richter überhaupt kommen. Ihr Ursprung liegt in den Jenzeitigen Landen, in einer Region des Universums, über die bislang niemand etwas weiß.
 
Auf dem Weg dorthin kommt es zu einem Unfall, der Perry Rhodan in die Vergangenheit der Milchstraße verschlägt, mehr als 20 Millionen Jahre vor seiner Geburt. Im Gegenzug dringen die kriegerischen Tiuphoren aus dieser Epoche in die Gegenwart ein und greifen mehrere Welten an. Auch für das Flaggschiff der Tiuphorenwacht, die GALBRAITH DEIGHTON V, erweisen sie sich selbst nach einer Niederlage als wahre HEIMSUCHUNG …

 
Die Hauptpersonen
Anna Patoman Die Kommandantin der GALBRAITH DEIGHTON V geht von Gelb nach Rot.
Heydaran Albragin Die Robotregentin erkennt die Lehren alter Legenden.
Pino Gunnyveda Der USO-Spezialist mag kein Rührei.
Topper Chimes Die Freunde suchen einen Weg zu ihrem Arbeitsplatz.
Sitor Tapanuli Die Freunde suchen einen Weg zu ihrem Arbeitsplatz.
Myala Làs-Therin Die Freunde suchen einen Weg zu ihrem Arbeitsplatz.
Dirikdak Der KATSUGO trägt den Namen einer Sagengestalt.

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Der Zeitriss
PR-Kommunikation: Der Frostrubin - PR-Silberband 130
Statistiken: Kostümwettbewerb
Witzrakete: Frank Hoffmann: Foto
Leserbriefe: Björn Witt / Rolf Wocke / Peter Kreischer / Hans Fallada
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Dirikdak (1518 NGZ)    GALBRAITH DEIGHTON V     KATSUGO                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Innenillustrationen

Sitor, Myala und Topper im Biotop der GALBRAITH DEIGHTON V
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Die Tiuphoren sind verschwunden, doch sie haben etwas zurückgelassen: Indoktrinatoren wurden auf die GALBRAITH DEIGHTON V abgeschossen. Unbemerkt haben die Mikromaschinen damit begonnen, die Systeme (auch der Beiboote, Roboter und SERUNS) zu übernehmen. Nach kurzer Zeit bringen die Indoktrinatoren den LPV des Schiffes unter ihre Kontrolle. Schon am Tag nach dem Angriff auf Vaar stellen einige Besatzungsmitglieder unerklärliche Störungen fest, die sie zunächst für harmlos halten. Heydaran Albragin analysiert die Aufzeichnungen des Schlachtverlaufs, denn es kommt ihr merkwürdig vor, dass eines der drei Sterngewerke nur einen einzigen Schuss auf die GAL abgefeuert und sich dann zurückgezogen hat. Pino Gunnyverda stattet der Robotregentin einen Besuch ab. Er glaubt, dass es in seiner Unterkunft spukt. Die beiden informieren Anna Patoman. Da festgestellt wird, dass in den letzten 24 Stunden außergewöhnlich viele Störungsmeldungen ähnlicher Art eingegangen sind, gibt die Kommandantin Alarmstufe Gelb.
 
Wenig später nehmen die Störungen massiv zu und es gibt Verletzte. Ein Mann wird im Erholungsbereich fast zu Tode massiert, ein anderer erleidet schwere Verbrühungen in der Dusche. Der LPV informiert Patoman nicht über die zahlreichen Krankmeldungen. Daraufhin setzt sie die Alarmstufe auf Orange hoch. Bald wird klar, dass eine Art Computervirus in dem Raumschiff sein Unwesen treibt. Heydaran Albragin meint, das vermutlich tiuphorische Programm verfolge das Ziel, die Besatzung unter Druck zu setzen und zu testen. Als Patoman Alarmstufe Rot in Kraft setzt, greift der unsichtbare Feind zu drastischeren Maßnahmen. Funk und Ortung fallen komplett aus, die Schutzschirme werden aktiviert, die Waffen machen sich feuerbereit. Die Technik wendet sich gegen die Menschen. Es kommt zu den ersten Todesfällen. Albragin erkennt jedoch, dass der infizierte LPV quasi blind ist und aufgrund Patomans schneller Reaktion überhastet aktiv werden musste. Somit gibt es noch Möglichkeiten, den LPV zu täuschen.
 
Patoman, Gunnyverda und Albragin bringen Dirikdak zum Einsatz, den modifizierten Katsugo-Kampfroboter der Arkonidin. Sie hat bisher verschwiegen, dass die Maschine weit mehr als ein Maskottchen ist. Dirikdaks Waffen sind voll einsatzbereit, außerdem führt er 35 fingerhutgroße Roboter mit sich. Diese "Schulterreiter" (so benannt nach Quälgeistern aus altterranischen Schauergeschichten) sind Miniatur-Präzisionsdesintegratoren mit diversen mikrotechnischen Instrumenten. Sie sollen in den Eingeweiden der GAL Maßnahmen gegen die Fremdbeeinflussung ergreifen und die Überlichttriebwerke sabotieren. Der LPV braucht die Besatzung offensichtlich lebend. Deshalb zeigt er Kooperationsbereitschaft, als Patoman Kontakt mit ihm aufnimmt und um eine Möglichkeit bittet, die gesamte Besatzung in der Zentralkugel zu versammeln, damit sie den Befehl zur Kapitulation erteilen kann. Das klingt für den LPV logisch, weil weitere Opfer auf diese Weise vermieden werden können. Wegen des Platzmangels in der Zentralkugel verzichtet der LPV sogar darauf, dort beeinflusste Roboter einzusetzen.
 
Während sich die Besatzung in der Zentralkugel einfindet, machen Albragin, Gunnyverda und Dirikdak mit Hilfe der Schulterreiter je einen leichten Kreuzer einsatzklar. Sie nehmen die Hawk-Kompensationskonverter der GAL unter Beschuss, so dass sich gewaltige Explosionen im Schiffsinneren ereignen. Die Kreuzer fliehen und aufgrund der Modulbauweise der GAL kann die Zentralkugel - eine völlig autarke und flugfähige Einheit - ebenfalls entkommen. Jetzt endlich kann Patoman die Tiuphorenwacht per Funk warnen. Die Besatzung wird evakuiert. Die Zentralkugel explodiert wenig später, der LPV hat die Selbstzerstörung eingeleitet.

Johannes Kreis

 
Rezension

Durch PR 2808 wird die Zyklushandlung ebenso wenig entscheidend vorangetrieben wie in den beiden Vorwochen. Wir wissen längst, was die Indoktrinatoren leisten können, tatsächlich beschleicht mich inzwischen der Verdacht, sie könnten eine Vorstufe der tt-Progenitoren sein. Ein ganzer Roman wäre zur Verdeutlichung ihrer Gefährlichkeit nicht mehr nötig gewesen, trotzdem hat mir "Heimsuchung" ebenso viel Spaß gemacht wie die Romane von Leo Lukas und Marc A. Herren, denn die schrittweise Eroberung der GALBRAITH DEIGHTON V wird spannend beschrieben. Zu diesem Zweck wird ein Subplot eingesetzt, den ich in der Zusammenfassung nicht erwähnt habe, weil er mir ansonsten irrelevant zu sein scheint. Darin geht es um Topper Chimes und Sitor Tapanuli, zwei befreundete Besatzungsmitglieder eines Kreuzers der GAL, die sich quer durch das Schiff kämpfen. Es gibt sogar noch einen Sub-Subplot: Die beiden haben sich in dieselbe Frau verliebt. Leider macht Oliver Fröhlich daraus nicht allzu viel. Immerhin dürfen alle drei überleben und vielleicht tauchen sie ja in einem späteren Roman nochmal auf.
 
Fesselnd ist der Roman auf jeden Fall (der Trick mit der geträumten Vernichtung der Tiuphorenwacht durch hunderte aus dem Zeitriss gekommene Sterngewerke hätte allerdings nicht sein müssen), aber inhaltlich gibt es einige Kritikpunkte. Vor allem geht alles zu schnell und zu glatt. Das gilt sowohl für die Infiltration der GAL als auch für die Aktionen, die zur Niederlage des infizierten LPV führen. Wir haben es hier nicht mit einem Fracht- oder Forschungsraumer zu tun, sondern mit einem hochmodernen Kriegsschiff. Welche besondere Eigenschaft bringen die Indoktrinatoren mit, um die zentralen Systeme dieses doch sicherlich bestens mit Antivirenprogrammen, Firewalls und sonstigen Sicherungsmaßnahmen ausgestatteten Raumschiffes völlig unbemerkt und ohne auch nur den geringsten Alarm auszulösen zu erobern? Sie können sich irgendwie in Energie verwandeln, gut und schön. Na und? Aber was genau tun sie? Das ist nur das x-te von unzähligen Details in den PR-Romanen der letzten Jahre, die einfach mal behauptet, aber nie überzeugend erklärt werden. Nebenbei bemerkt frage ich mich, warum Dirikdak unbeeinflusst bleibt, wenn sogar irgendwelche SERUNS, die irgendwo im Spind verstaut sind, befallen werden!
 
Umgekehrt kommt es mir komisch vor, dass a) die Indoktrinatoren nichts von der Rückeroberung der Kreuzer bemerken und b) die Schulterreiter ihnen überhaupt Paroli bieten können. Und schließlich finde ich es seltsam, dass der LPV Patomans Trick mit der Versammlung der gesamten Besatzung in der Zentralkugel nicht durchschaut. Man hätte die Leute auch einfach in einem leeren Hangar zusammenrufen können. Wer sagt eigentlich, dass alle Indoktrinatoren vernichtet wurden? Es könnten sich durchaus welche im E-Modus an die Besatzung gehängt haben. Die Sorglosigkeit bei der Evakuierung ist nicht zu begreifen. Gut, die Terraner wissen nicht, womit sie es zu tun haben, aber wäre nicht genau das ein Grund für erhöhte Vorsichtsmaßnahmen? Nichts dergleichen wird erwähnt.
 
Habe mich schon mehrmals darüber gewundert, wie familienfreundlich terranische Kampfschiffe sind. Warum gibt es so etwas wie Ogygia in der GAL? Die ist schließlich nicht auf jahrelange Expeditionen weit weg von der Heimat ausgelegt wie die RAS TSCHUBAI. Auch der Luxus ist erstaunlich. So wird ein holzvertäfelter Konferenzraum in einem Kreuzermodul erwähnt, es gibt Wellnessbereiche und dergleichen, von frischen Nahrungsmitteln (die von der indoktrinatorengeschädigten Robotküche leider verhunzt werden) ganz zu schweigen. Und was Grünpflanzen in einem Leichten Kreuzer verloren haben, erschließt sich mir erst recht nicht. Derartige Dekorationsgegenstände werden doch nur zu tödlichen Geschossen, wenn künstliche Schwerkraft und Andruckabsorber in der Schlacht mal kurz ausfallen…

Johannes Kreis  20.06.2015

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Der Zeitriss

Entstanden ist der Zeitriss – den der Kelosker Gholdorodyn als Chrono- dimensionales Chasma bezeichnete – als Folge oder Nebenwirkung der Sabotage durch die Laren. Statt in die Jenzeitigen Lande verschlug es die ATLANC und die RAS TSCHUBAI am 17. November 1517 NGZ beim Flug durch die Synchronie aufgrund der unfreiwilligen Zeitreise ins Jahr 20.103.191 vor Christus.
 
Austrittspunkt war hierbei eine Position, die sich rund 150.000 Lichtjahre unterhalb der Hauptebene der Milchstraße befand. Normaloptisch – »mit bloßem Auge« – ist das Phänomen des Zeitrisses nicht wahrzunehmen. Es kann aber von Ortungssystemen erfasst werden und erstreckt sich quer durch die Milchstraße bis hinauf zum Kugelsternhaufen M 13/Thantur-Lok, der sich etwa 20.500 Lichtjahre oberhalb der Milchstraßenhauptebene befindet – mit dem Atopischen Konduktor im Arkonsystem als Eintrittspunkt der fehlgeschlagenen Reise.
Ortungstechnisch dargestellt wird das Phänomen als aufrissartiges düsterrotes Wabern – letztlich die visuelle Umsetzung der angemessenen, aus dem Riss sickernden Quantenfluktuationen. Die Quanten tragen ein fremdes Chrono-Signum – sie stammen ebenso aus ferner Vergangenheit wie aus der Relativzukunft. In ihrem Einflussbereich werden Zeit-, Raum-, Masse- und Energie-Anomalien beobachtet.
 
Der Riss in der Raumzeit ist überdies keine gerade Direktverbindung zwischen den Endpunkten, sondern folgt vielmehr einer Zickzacklinie, die besonders aktive Zonen aufweist. Schon in der Vergangenheit wurde bemerkt, dass sich die Quantenfluktuationen verstärkten und die scheinbare Risstiefe sich auf einer Länge von mehreren Hundert Kilometern vergrößerte (PR 2800).
 
Beim nur zwei Lichtjahre vom Planeten Olymp entfernten Bereich, durch den die drei Sterngewerke der Tiuphoren die Gegenwart erreichten, ist seit November 1517 NGZ ein mehr als 630.000 Kilometer langer Abschnitt des Zeitrisses besonders aktiv. Er wurde vom algustranischen Professor Armand Sentaire, Experte für temporale Phänomene an der Waringer-Akademie von Terrania, mit dem Begriff Perforationspassage umschrieben.
 
Sonden, Kleinstraumschiffe sowie Experimentalraumer, die sich dem Phänomen im Standarduniversum näherten, wurden lediglich ab- oder herausgedrängt. Versuche, mittels Linearflug oder Transition einzudringen, scheiterten ebenfalls: Kein Flugobjekt konnte sich innerhalb des Zeitrisses materialisieren. Derart anfliegende Schiffe wurden ebenfalls zurückgeschleudert und dabei erheblich beschädigt, teilweise vollständig zerstört.
 
Da die angemessene hyperenergetische Strömung, salopp gesagt, in Richtung der Raumzeit der Gegenwart strömt und alle Eindringlinge mehr oder weniger sanft abstößt, ergab sich hinsichtlich der Tiuphoren, dass diese aus der Vergangenheit stammen müssen, obwohl in der Gegenwart die wahre Herkunftszeit noch nicht ermittelt werden konnte. Während in Gegenrichtung der Riss nicht passierbar ist, folgten die Tiuphoren bei ihrer Reise quasi dem natürlichen Fluss der Zeit von der Vergangenheit in ihre relative Zukunft. Dabei ist allerdings der Zeitriss im Sinne einer Abkürzung zu verstehen, die den »Direktsprung« von der Vergangenheit in die Gegenwart ermöglichte.
 
Noch ist nicht bekannt, wie viele Perforationspassagen insgesamt entlang des Zeitrisses existieren und inwieweit sie sich in unterschiedlichen Richtungen und Geschwindigkeiten verschieben. Dass es dergleichen aber gibt, gilt als sicher. Ebenso, dass die Tiuphoren das Phänomen mindestens im gleichen Maß wie die Galaktiker zu erforschen versuchen.
 
Für die Tiuphoren wiegt der Verlust des Sterngewerks PRUITENTIU schwer. Somit ist es mehr als verständlich, dass Tomcca-Caradocc Accoshai Informationen in die Vergangenheit von Phariske-Erigon schicken will, um dort Tiuphorenschiffe für die Bedingungen der Zukunft – sprich die Gegenwart des Jahres 1518 NGZ – auszurüsten. Also etwas, das den Galaktikern nicht möglich ist.
 
Nach Rücksprache mit dem Orakel der XOINATIU nimmt Chettcoim Kontakt mit dem Catiuphat auf und erhält einen Hinweis auf einen Streckenabschnitt des Zeitrisses, der für eine Botschaft durchlässig sein sollte. Chefwissenschaftler Paxa Hunycc befindet diesen für besonders tauglich, ja als ideal, wenn es darum geht, zum Informationsaustausch einen stabilen Übergang in die Vergangenheit zu schaffen. Das Orakel stimmt dem nach einer Überprüfung zu. Und tatsächlich gelingt es via Sextadim-Banner der XOINATIU, Kontakt mit einem Sterngewerk der Vergangenheit aufzunehmen, der MORRCROI – genauer mit ihrem Sextadim- Banner. Die Tiuphoren haben nun eine stabile Verbindung in die Vergangenheit …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Gefahr durch die Tiuphoren muss als noch größer eingestuft werden, als Anna Patoman und die anderen Verantwortlichen vermutet haben. Das Schicksal des Flaggschiffs der Tiuphorenwacht spricht eine deutliche Sprache …
 
Im Roman der kommenden Woche richtet Uwe Anton sein Augenmerk auf die weitere Vorgehensweise der Feinde aus ferner Vergangenheit. PERRY RHODAN-Heftroman 2810 erscheint unter folgendem Titel im Zeitschriftenhandel:
 
BRÜCKENKOPF LAUDHGAST

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