Nummer: 2699 Erschienen: 10.05.2013   Kalenderwoche: Seiten: 60 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Das Neuroversum
Ein unheimlicher Transfer beginnt – und eine letzte Reise
Uwe Anton     

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Escalian   Anomalie            
Zeitraum: 17.Januar 1470 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 32699
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1470 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) – das entspricht dem Jahr 5057 christlicher Zeitrechnung. Auf bislang ungeklärte Weise wurde das Solsystem mit seinen Planeten sowie allen Bewohnern in ein eigenes kleines Universum transferiert.
Dort trafen die Terraner im Verlauf der vergangenen Monate auf seltsame Nachbarn, die sich teilweise alles andere als freundlich verhielten. Nach zahlreichen Verwicklungen kann jedoch Reginald Bull einen Waffenstillstand erreichen.
Nun müssen die Menschen ein Eindringen QIN SHIS befürchten, jener negativen Superintelligenz, die sich dieses »Taschenuniversum« geschaffen hat. Allerdings konnte der Feind nicht damit rechnen, dass sich seine ehemaligen Verbündeten neu orientiert haben und nun an der Seite der Menschheit stehen.
In der Galaxis Escalian und in dem kleinen Universum treiben nun alle Pläne ihrer Erfüllung entgegen: QIN SHI möchte das Taschenuniversum beherrschen, aber Delorian Rhodan und Samburi Yura ebenfalls – während Perry Rhodan ein solches Experiment für ebenso gefährlich und töricht hält wie die Kosmokraten.
Es entbrennt der finale Kampf um DAS NEUROVERSUM …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Ein Terraner erreicht das Ende eines Weges.
Mondra Diamond Eine Terranerin muss Abschied nehmen.
Delorian Rhodan Ein Sohn will Vater eines ganzen Universums werden.
Alaska Saedelaere Der Todgeweihte beginnt eine neue Reise.

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Ein eigenständiges Universum …
PR-Kommunikation: Die neue Epoche des Perry Rhodan-Universums: Das Atopische Tribunal
Statistiken: Wim Vandemaan, Terra : Neuer Zyklus / Meldung ATLAN-Abo / Der GarchingCon – Das Programm
Witzrakete: Lars Bublitz: Perry Weekly - Die drei ultimativen Frage-Bots
Leserbriefe: Dieter Wengenmayr / Dietmar Mahlkuch / Peter Rudloff
LKSgrafik: Dieter Wengenmayr: Sonderstempel
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                     
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Sedlag : ANÄIRY - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Innenillustrationen

MIKRU-JON und die SYZ
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:15
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Alaska Saedelaere richtet sich in einer luxuriösen Suite in der LEUCHTKRAFT ein. Dem Märzhasen bleibt nicht verborgen, dass der Maskenträger keinen Zellaktivator mehr besitzt. Das, so versichert das Wesen, ist in der Kosmokratenwalze zwar ohne Bedeutung, aber Saedelaere kann das Schiff nun nie mehr verlassen. Der von Samburi Yura beeinflusste Bordrechner DAN spricht in einer Projektionsgestalt heimlich mit Alaska und bietet ihm seine Hilfe an.
 
Der Sextadim-Schleier ist dem erneuten Ansturm QIN SHIS nicht gewachsen und bricht zusammen. Doch die parasitäre Superintelligenz greift nicht an, sondern zieht sich zurück. Reginald Bull holt Shanda Sarmotte mit Aufputschmitteln aus der Bewusstlosigkeit, in die die Mutantin infolge der Ausstrahlungen QIN SHIS gefallen ist, denn er muss wissen, was hier vorgeht. Shanda erkennt, dass die von QIN SHI verschlungenen Bestandteile TANEDRARS jetzt mehr als die Hälfte des Bewusstseins der Superintelligenz ausmachen und mit dem ursprünglichen Teil ringen. Genau das war TANEDRARS Plan. QIN SHI wird zur Ephemeren Pforte dirigiert. Dort findet gerade die Integration von ARCHETIMS Korpus in die Anomalie statt. QIN SHIS beim Solsystem aufmarschierte Flotte zieht ebenfalls zur Ephemeren Pforte ab, ohne einen Schuss abgefeuert zu haben. Bull folgt mit einem Kontingent der mobilen Kampfflotte.
 
Der Märzhase konfrontiert Perry Rhodan und dessen Gefährten erneut mit den bekannten unerfüllbaren Forderungen. Rhodan begreift, dass sein Sohn hinter der Einsetzung des unfähigen Interimskommandanten der LEUCHTKRAFT steckt, und dass Delorian auf Zeit spielt. Da erscheint TAFALLA, TANEDRARS letzter Bestandteil. Die Entität ist vom Hass auf alles erfüllt, was von den Kosmokraten kommt, und greift die LEUCHTKRAFT an. Dadurch vernichtet sie sich zwar fast selbst, aber der kobaltblaue Walzenraumer, der ohnehin noch nicht voll einsatzfähig war, ist angeschlagen. Der Märzhase wird mit einem Energiefeld festgesetzt. MIKRU-JON, die Miniatur-SYZZEL, die TOLBA und Ennerhahls Lichtzelle beschießen die LEUCHTKRAFT mit allem, was sie haben. Gleichzeitig deaktiviert DAN vorübergehend alle Systeme der Kosmokratenwalze. Doch selbst ohne Energie widersteht das auf Evolux hergestellte Schiff noch immer allen Angriffen. Erst als Eroin Blitzer das Weltenschiff opfert, wird die Entscheidung herbeigeführt. Die LEUCHTKRAFT wird nach der Explosion des Weltenschiffes in einen unbekannten Bereich des Kosmos geschleudert. Eroin Blitzer ist an Bord; er hat das Weltenschiff im letzten Moment verlassen. Das BOTNETZ versetzt das gesamte System der Steuerwelt I mit allen darin befindlichen Raumschiffen in die Anomalie. Isoliert von der LEUCHTKRAFT kann der Märzhase nicht existieren und löst sich auf.
 
QIN SHI fühlt sich betrogen und von allen Hilfsvölkern verlassen. Voller Zorn schickt er seine gesamte Flotte in das Schwarze Loch der Ephemeren Pforte, so dass sie vernichtet wird. Dann gewinnt TANEDRAR die Oberhand. TANEDRAR/QIN SHI speist sich quasi selbst in die Anomalie ein. Das war die achtundvierzigste und somit letzte benötigte Superintelligenz. Die Anomalie ist nun dauerhaft stabil. TAFALLA bittet darum, in der Sonne Sol zur Ruhe gebettet zu werden. Rhodan und Bull erfüllen ihm diesen Wunsch. Immerhin hat TAFALLA dafür gesorgt, dass das Reich der Harmonie aus der Wahrnehmung der Kosmokraten ausgeblendet wurde - vielleicht ist dasselbe mit dem Solsystem oder sogar der Lokalen Gruppe möglich.
 
Ennerhahl hält seinen Auftrag für erfüllt und verabschiedet sich. Diese Mühe macht sich Delorian nicht, er bereitet die Zündung des Neuroversums vor. 128.000 Utrofaren verschmelzen mit dem Multiversum-Okular zur Utrofarischen Summe, die zum Navigator des Neuroversums werden soll. Rhodan und Mondra Diamond, die an Delorians Seite bleiben wird, haben sich kaum noch etwas zu sagen. MIKRU-JON will ebenfalls im Neuroversum zurückbleiben, sozusagen als Rettungsanker für Mondra, falls sie es sich doch noch anders überlegen sollte. Delorian macht sein Versprechen wahr und führt das Solsystem an seinen angestammten Platz im Standarduniversum zurück. Von Mondra hat Rhodan einen Datenspeicher mit einer Extrapolation der Entwicklung innerhalb der Anomalie erhalten. Sie zeigt, wie das Neuroversum entsteht - ein Universum frei vom Moralischen Kode, unantastbar für die Hohen Mächte, das seinen eigenen Weg im Multiversum finden muss.

Johannes Kreis

 
Rezension

Den "Stardust"-Zyklus habe ich damals als "grottenschlecht" bezeichnet. Das war möglicherweise eine Überreaktion, verursacht durch die enttäuschten Erwartungen, vom unfassbaren Debakel des Jubiläumsbandes 2500 mal ganz abgesehen. Meine Erwartungen zu Beginn des 2600er-Zyklus waren minimal, deshalb hält sich die Enttäuschung diesmal in Grenzen. Jedenfalls möchte ich den zu Ende gegangenen Zyklus nicht unbedingt als schlecht bezeichnen, obwohl er mir nicht viel besser gefallen hat als der letzte. Dass ich mich in den letzten Wochen nur noch auf eines gefreut habe, nämlich die Sache endlich hinter mir zu haben, sagt wohl schon genug.
 
Mir scheint, der "Neuroversum"-Zyklus war einfach zu lang. Die Hälfte der Romane hätte mehr als ausgereicht, um die Geschichte zu erzählen. Die Handlungsebenen "Chanda" und "Escalian" (mit Ausnahme der Sholoubwa-Romane) halte ich auch rückschauend betrachtet für fast vollständig überflüssig. Viele Haupt-Nebenpersonen haben sich zu Nervensägen entwickelt: Ramoz, Ennerhahl, Nemo Partijan. Oder sie wurden verschenkt wie die gesamte Society of Absent Friends. So manches mit großem Trara eingeführte Brimborium hat sich als eher sinnlos entpuppt, zum Beispiel der Anzug der Universen und die Umwandlung der BASIS. Die Gegner blieben entweder die meiste Zeit ungreifbar (QIN SHI), oder wurden ignoriert und konnten nicht an Profil gewinnen (Kaowen). Es gab geradezu eine Superintelligenzen-Inflation. Eine neue Entität pro Zyklus ist meiner Meinung nach schon zuviel. Wie viele - incl. SI-Leichen - gab's diesmal? Ein Dutzend? Dann noch die fast vollständige Verzichtbarkeit der Hauptfigur Perry Rhodan. Er ist im Grunde nur von A nach B geschippert, hat sich ein bisschen umgesehen und konnte nichts Entscheidendes beitragen. Und wieder einmal hätten die Terraner ziemlich alt ausgesehen, wenn die Gegner nicht in sich zerstritten gewesen wären (Sayporaner) bzw. sich am Ende selbst vernichtet hätten (QIN SHI grillt seine eigene Flotte). Unzählige Cliffhanger mit nur vermeintlich sterbenden Hauptpersonen, sehr schlechte Einzelromane wie der von Heitz...
 
Dem gegenüber stehen die durchweg gute Handlungsebene "Solsystem", die akzeptable Handlungsebene "Milchstraße", viele tolle Einzelromane, vor allem von Marc A. Herren und Hartmut Kasper, eine Invasion der ganz anderen Art durch die Sayporaner, und zwei Haupt-Nebenfiguren, die ich wirklich vermissen werde: Toufec und Shanda Sarmotte. Toufec konnte vor allem zu Beginn viele Sympathiepunkte sammeln, aber auch durch seine Trennung von Delorian. Shanda hatte einige starke Auftritte; ich hätte sie gern als neue Frau an Bullys Seite gesehen. Aber vielleicht wird ja noch was aus ihr und Toufec.
 
Lasst es mich so sagen: Mit dem letzten Roman bringt Uwe Anton den Zyklus zu einem in sich schlüssigen Abschluss. Von einem Höhepunkt möchte ich aber nicht reden. Alles wird wieder auf Null gestellt. Die Gefahr ist beseitigt, das Solsystem befindet sich wieder am angestammten Ort und die Sonne scheint wieder. Es befindet sich sogar wieder ein Superintelligenzen-Korpus darin. Das Neuroversum ist möglicherweise entstanden, vielleicht aber auch nicht, jedenfalls wird es sicherlich bis auf weiteres keine Rolle mehr spielen. Hat jemand etwas anderes erwartet? Einige der oben genannten Nervensägen wurden abserviert, ebenso MIKRU-JON, die BASIS, die LEUCHTKRAFT und so weiter. Mit Mondra Diamond und Alaska Saedelaere wurden sogar zwei Hauptpersonen entsorgt. Natürlich gilt das für niemanden endgültig, so mutig sind die PR-Autoren dann doch nicht.
 
Wie so oft bleibt nur noch die Hoffnung auf einen besseren folgenden Zyklus. Vielleicht ist ein Gespräch, das Rhodan mit Bully führt, prophetisch für die kommenden Entwicklungen. Rhodan meint, so wie bisher könne es nicht weitergehen. Ein wenig Bescheidenheit sei angesagt. Könnte damit gemeint sein, dass kleinere Brötchen ohne Superintelligenzen und andere höhere Mächte gebacken werden sollen? Ich wage es kaum zu hoffen...

Johannes Kreis, 12.05.2013  

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Ein eigenständiges Universum …

Extreme physikalische und hyperphysikalische Bedingungen – etwa überaus energiereiche Regionen, hochaktive Galaxienkerne mit übergroßen gefräßigen Schwarzen Löchern, kollidierende Galaxien und dergleichen mehr – können »Glutzonen« von etlichen Tausend Lichtjahren Durchmesser formen. Darin lassen sie mitunter nach rein statistischen Gesetzmäßigkeiten immer wieder Zonen Absoluter Vakua entstehen, die normalerweise von begrenzter Lebensdauer sind und sofort oder vergleichsweise schnell wieder verschwinden.
 
Diese Zonen nennt man PULS. Es sind Bereiche, in denen – durch eine Art Ereignishorizont vom Rest des Multiversums abgegrenzt – keine Quantenfluktuationen stattfinden und die auch keinerlei Virtuelle Quanten hervorbringen. Eigentlich müssten solche »Blinde Flecken« im Multiversum als physikalisch unmöglich bezeichnet werden, zumal sie von superhochfrequenten hyperenergetischen Feldern mit einer Intensität erfüllt sind, die in dieser Form nicht im Standarduniversum oder »normalen« Hyperraum vorzufinden sind und deshalb als »hyperheiß« umschrieben werden.
 
Theoretisch arbeitende Hyperphysiker gehen inzwischen davon aus, dass die wahre Natur eines PULSES eine ganz andere sein muss. Ohne Raum und Zeit kann es in der vertrauten Weise natürlich auch keine Virtuelle Materie geben. Überspitzt ausgedrückt: Es gibt deshalb in einem Absoluten Vakuum keine Quantenfluktuationen, weil es selbst in gewissem Sinne eine solche darstellt.
 
Ein Phänomen, das außerhalb der vertrauten konventionellen wie hyperphysikalischen Begrifflichkeit liegt, ist schon aus diesem Grund stets ein höchst instabiler Zustand. Häufig vergeht er bereits im Augenblick seiner Ausbildung wieder oder hält – je nach Größe – maximal einige 100.000 Jahre an. Es sei denn, es kommt zur »Stabilisierung des PULSES« als Umschreibung für den Effekt, dass eine stabile Enklave vertrauter Raumzeit innerhalb des »Ereignishorizonts« entsteht. Ein eigenständiges Miniaturkontinuum, das zwar weiterhin vom restlichen Multiversum, den Kosmonukleotiden des Moralischen Kodes oder kosmokratischen wie chaotarchischen Einflussnahmen separiert ist, andererseits aber das Überleben sicherstellt.
 
Im (Thoregon-)PULS von DaGlausch waren beispielsweise für die Stabilisierung einerseits die Kräfte der sechs Superintelligenzen erforderlich, andererseits die Virtuellen Schiffe und ihre Piloten. Die Superintelligenzen stellten die notwendige »raumzeitliche Stabilisierungsenergie« zur Verfügung – von ES Eiris genannt. Sie gaben die Bahnen vor, gewissermaßen eine grundlegende Prägung. Die Gestalter in ihrem gemeinsamen Mikrokosmos der Bassins der Virtuellen Schiffe waren das Verbindungselement zur exakten Koordination. Die eigentliche Umsetzung war Aufgabe der Piloten. Sie erfüllten das Ganze im Detail mit Leben, ließen Raum und Zeit in der uns vertrauten Art entstehen, machten die Exklave des PULSES zu einer Lebenszone – verbunden mit der Möglichkeit der weiteren Ausdehnung bis hin zu einem echten eigenständigen Universum ...
 
Ganz ähnlich ist das Projekt Neuroversum zu sehen: Auch hier dreht es sich um ein eigenständiges Universum, auf das weder Moralischer Kode und GESETZ noch die Hohen Mächte Zugriff haben. Eine zunächst in das bestehende Universum implantierte »Anomalie« ist extrem labil. Das dominante Universum strebt unweigerlich danach, seine Naturgesetze, eigenuniversalen Konstanten, Grundgrößen, kosmogenerativen Tendenzen und so weiter auf das benachbarte, noch zu nahe Miniaturuniversum auszudehnen – es droht zwischen Neuem und Altem zerrissen und zerrieben zu werden. Während bei den Thoregon-PULSEN die Superintelligenzen zur Stabilisierung auftraten, übernehmen beim Neuroversum diesen Part die psimateriellen Leichen von Superintelligenzen. Da überdies das neue Universum sehr klein ist, zu marginal, muss es nicht nur stabilisiert werden, sondern auf eine eigene Trasse im Multiversum finden. Und um von den Hohen Mächten unabhängig zu sein, ist der weitere Schritt über das Multiversum hinaus notwendig.
 
Weil die meta-mentale Schicht nicht bei Bewusstsein, sondern tot ist, kann sie die Anomalie nicht steuern, insbesondere nicht von außen. Das übernehmen Multiversum-Okular, der Anzug der Universen, das Totenhirn samt ALLDAR-Korpus und die Gesamtheit der Utrofaren als »Großer Navigator«. Mehr noch: Das neue Universum soll sich seiner selbst bewusst werden! Kommen die Wirkung des BOTNETZES sowie die Vitalenergie des Zellaktivators hinzu, entspricht die Erweckung der Anomalie ihrer Transformation in das Neuroversum – und das ist dann völliges Neuland …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Mit diesem Roman beendete Uwe Anton nicht nur den Zyklus »Das Neuroversum«, sondern auch seine Tätigkeit als Exposéautor, die er kommissarisch nach dem über-raschenden Tod Robert Feldhoffs über-nommen hatte.
Von der kommenden Woche an tragen Christian Montillon und Wim Vandemaan gemeinsam die Exposé-Verantwortung. Zum Auftakt des neuen Zyklus, der den Titel »Das Atopische Tribunal« trägt, konnte außerdem der Bestseller-Autor Andreas Eschbach gewonnen werden.
Von ihm stammt der auch für Neuleser geeignete und mit deutlichem Mehrumfang ausgestattete Band 2700, der unter folgendem Titel in den Handel kommen wird:
 
DER TECHNO-MOND

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