Nummer: 2679 Erschienen: 21.12.2012   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Der Herr der Gesichter
Das Werden einer Superintelligenz - QIN SHI prägt das Leben von Milliarden
Marc A.Herren

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Chalkada               
Zeitraum: ?
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 22679
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Wir schreiben das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) – das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Auf eine bislang ungeklärte Art und Weise verschwand das Solsystem mit seinen Planeten sowie allen Bewohnern aus dem bekannten Universum. Die Heimat der Menschheit wurde in ein eigenes kleines Universum transferiert, wo die Terraner auf seltsame Nachbarn treffen. Die Lage spitzt sich zu, als die Planeten von fremden Raumfahrern besetzt und die Sonne Sol »verhüllt« wird. Seither kämpft die solare Menschheit um ihr Überleben. Von all diesen Entwicklungen weiß Perry Rhodan nichts. Auch ihn hat es in einen fremden Kosmos verschlagen: Mit dem gewaltigen Raumschiff BASIS gelangt er in die Doppelgalaxis Chanda. Dort regiert die negative Superintelligenz QIN SHI, die für ihre Pläne das geheimnisvolle Multiversum-Okular benötigt. Nicht zuletzt durch die Aktivitäten des unsterblichen Terraners wird Chanda schließlich von dem unheilvollen Einfluss der Superintelligenz befreit. Damit ist die Gefahr jedoch keineswegs gebannt, im Gegenteil: Die Invasion von Escalian beginnt nun – und um der dortigen Superintelligenz TANEDRAR zu helfen, geht es erneut gegen QIN SHI, auch bekannt als DER HERR DER GESICHTER …

 
Die Hauptpersonen
QIN SHI Eine Wesenheit entsteht und will wachsen.
Wörgut Gooswart Der Oraccameo verliert sich im Meer der Gesichter.
Mekaren Der Protektor erlaubt Zweifeln Raum.
Peregrin Der Wanderer belehrt QIN SHI.
SIL Das naive Wesen geht in eine Falle.

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Schauplatzbestimmung
PR-Kommunikation: Kennst du … Iwan Iwanowitsch Goratschin ?
Statistiken: Die zweite Konferenz / Klaus N. Frick: Das Konferenz-Logbuch / Exodus 29 ist da
Witzrakete: Lars Bublitz: Cartoon - Perry Weekly – Die Geister, die er rief …
Leserbriefe: Johannes Kreis / Heinz-Ulrich Grenda / Klaus Sawitzki / Michael Knoke
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Badakkdajan     Handelsstern      Sayporaner     Xylthen                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
Johannes Fischer : Raumschiff der VABIRA-Klasse und Kleinwalze - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Innenillustrationen

Aufgehen in QIN SHI
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Maran Dana Fogga hat einen Fehler gemacht. Er hat zugelassen, dass QIN SHI sein Bewusstsein in sich aufnimmt. So erfährt die Entität, wo sich ihre Feinde verstecken, und kann ihren unersättlichen Hunger zumindest vorübergehend stillen, indem sie Foggas Volk - die Ememthener - auslöscht und die Lebensenergie in sich aufnimmt. QIN SHI entvölkert weitere Planeten, ist aber gezwungen, immer wieder lange Schlafphasen einzulegen. Um beim Erwachen nicht erst wieder nach geeigneten Welten suchen zu müssen, plant er den Einsatz der Weltengeißeln und rekrutiert Hilfsvölker, die er stets in der Gestalt von ihresgleichen aufsucht. Die Xylthen werden zu seinen wertvollsten Handlangern. Sie fördern die Entwicklung anderer Intelligenzvölker, die regelrecht gezüchtet und dann von den Weltengeißeln "geerntet" werden. Somit schlägt Foggas Plan endgültig fehl. QIN SHI degeneriert nicht, sondern wächst stetig weiter. Der Kreislauf von Fressen und Schlafen führt zwar dazu, dass QIN SHI immer mächtiger wird, aber sein Hunger nimmt nicht ab - im Gegenteil. Auf der Suche nach neuer Nahrung gelangt die Entität nach Anthuresta. QIN SHI entvölkert einen ganzen Sternhaufen, doch die aufgenommene Energie reicht immer noch nicht. Anschließend annektiert QIN SHI eine Welt, die mit dem biomechanischen Großrechner SHIKAQIN identisch ist. Damit hat QIN SHI seinen "Anker" gefunden. Wörgut Gooswart und die meisten anderen vergeistigten Oraccameo werden in SHIKAQIN eingespeist. Die für den Rechner zuständigen Techniker sind Androiden. Sie sind unter dem Namen Badakk bekannt, werden aber erst durch eine von QIN SHI vorgenommene Manipulation zu nichthumanoiden Wesen. So sollen Konflikte mit den Xylthen vermieden werden, denen die Badakk zu ähnlich waren. Einige Zeit später begegnet QIN SHI der scheinbar hilflosen Entität Peregrin. Die beiden unterhalten sich. QIN SHI erfährt viel über den Aufbau des Kosmos, den Moralischen Kode und die Kosmokraten. Als QIN SHI versucht, Peregrin zu absorbieren, muss er feststellen, dass er getäuscht wurde. Die fremde Entität ist weit mächtiger als QIN SHI und entreißt ihm die Bewusstseinsinhalte, die er in Anthuresta gefressen hat, denn Anthuresta gehört zu Peregrins Mächtigkeitsballung. QIN SHI wird extrem geschwächt und fällt in einen Schlaf, aus dem er erst Jahrhunderttausende später erwacht. Durch dieses Erlebnis gewinnt QIN SHI die Erkenntnis, dass es besser ist, sich vor anderen Entitäten zu verstecken. Seine Hilfsvölker sollen ein sicheres Rückzugsgebiet nach dem Vorbild des Kalten Raumes für ihn erschaffen. SIL ist die erste Entität, die zur Stabilisierung einer solchen Anomalie missbraucht wird. Später werden nur noch tote Superintelligenzen zu diesem Zweck verwendet. In dieser Zeit stößt QIN SHI auf die Galaxie Escalian. Er erkennt, dass die dortige Superintelligenz TANEDRAR aus jenen vier Entitäten entstanden ist, mit denen er sich kurz nach seiner Entstehung vereinigen wollte. Das soll nachgeholt werden, aber dieses Vorhaben bedarf sorgfältiger Vorbereitung. QIN SHI nimmt die Sayporaner in seine Dienste, denn er braucht nicht nur Krieger und Techniker, sondern auch Helfer, deren Stärke die Heimtücke ist und die wissen, wo weitere Superintelligenzen-Leichen zu finden sind. Zuletzt stößt QIN SHI auf den Konstrukteur Sholoubwa. QIN SHI täuscht den kreativen Roboter, um dessen BOTNETZ in seinem Sinne einsetzen zu können. Damit endet QIN SHIS Lebensgeschichte. Perry Rhodan fragt sich, warum Peregrin - also ES - QIN SHI so viel von der kosmischen Evolution erzählt hat. Seine Überlegungen werden durch QIN SHIS Verschwinden unterbrochen. QIN SHI hat die Anomalie verlassen. Somit verhindert nur noch das Multiversum-Okular, dass die Anomalie in sich zusammenfällt.

Johannes Kreis

 
Rezension

Na gut, dann also auch noch die Lebensgeschichte der Superintelligenz QIN SHI in aller Ausführlichkeit. Ist zwar eigentlich nicht mehr nötig, aber immerhin werden wieder ein paar Lücken geschlossen, neue Querverbindungen werden hergestellt. Ach übrigens: Wo steht eigentlich geschrieben, dass das Multiversum-Okular zur Stabilisierung von Anomalien eingesetzt werden kann? Diese Information ist mir entgangen. Lustig, dass ausgerechnet ES der Auslöser für QIN SHIS Langzeitplan war. ES kennt QIN SHI also. ES weiß, dass QIN SHI eine parasitäre, brandgefährliche Superintelligenz ist. Weiß ES nicht, dass QIN SHI wieder erwacht ist und sein Lieblings-Hilfsvolk, die Terraner, bedroht? Sonst müsst ES doch schon längst zu ihren Gunsten eingegriffen haben. Der Roman enthält zahlreiche Einzelschicksale von Personen und Völkern, an deren Beispiel verdeutlicht werden soll, wie rücksichtslos QIN SHI vorgeht. Diese Episoden sind zwar recht eindringlich geschrieben, aber zu kurz, als dass man Anteil nehmen könnte. Da hätte Marc mehr herausholen können. Will sagen, man hätte ihm gestatten sollen, einen Doppelroman zu schreiben. Aber nein, Doppelromane dürfen ja bekanntlich nur geschrieben werden, wenn der Stoff nicht mal für eine Kurzgeschichte ausreicht. SIL, eine geistig verwirrte Entität, erzählt QIN SHI -zig Versionen der eigenen Geschichte. Perry Rhodan glaubt, in einer davon eine Spur Gesils entdeckt zu haben. Gesil, Rhodans frühere Gefährtin, ist seinerzeit mit dem Kosmokraten Taurec hinter die Materiequellen gegangen. SIL wurde angeblich von einem Kosmokraten mit Lügen und falschen Versprechungen in eine Materiequelle gelockt und dort gefangen gehalten, sei dann aber entkommen. SIL sei nicht sein / ihr vollständiger Name. Rhodan verwirft den Gedanken wieder, aber die Ähnlichkeiten sind auffällig. Dann wüssten wir, was aus Gesil geworden ist - SIL befindet sich immer noch in Escalian. Vielleicht gibt's bald ein Wiedersehen?

Johannes Kreis  23.12.2012

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Schauplatzbestimmung

Vor rund 9,86 Millionen Jahren errichteten die Anthurianer im Auftrag von ESTARTU das Polyport-Netz in diversen Galaxien. Dabei nutzten sie die bei der Ersten Hyperdepression entstandenen gewaltigen intergalaktischen Ent- und Verzerrungsphänomene in Form der Sektorknospen praktisch.
 
Im Jahr 9.865.894 vor Christus – rund 4000 Jahre nach der Erhöhung des Hyperwiderstands – war der Große Gesang Höhepunkt der anthurianischen Entwicklung. Anlass war das Erscheinen des Helioten auf der Kunstwelt Wanderer, der ES zur Teilnahme an Thoregon zu überreden versuchte, in ESTARTU jedoch unterdrückte Erinnerungen an seine erste Existenz weckte. Die Bewusstseine von rund 50 Milliarden Anthurianern halfen, ESTARTU aus dem bisherigen Verbund herauszutrennen. Sie gingen dabei in der »neugeborenen« Entität auf und glichen damit den Vojariden als »Geburtshelfer« bei der Entstehung von ES.
 
Die Handelssterne, Distribut-Depots und Polyport-Höfe waren über die Polyport-Galaxien verstreute Knoten eines extrem weitmaschigen Geflechts, das letztlich auf die Kraftlinien des natürlichen Psionischen Netzes zurückgriff. Andromeda/Hathorjan und die Milchstraße gehören als Mitglieder der Lokalen Gruppe zur Mächtigkeitsballung von ES. Quasi am anderen Ende der Polyport-Domäne liegt im Shapley-Supercluster in annähernd 663 Millionen Lichtjahren Entfernung der als »Ferne Stätten« umschriebene Bereich, der inzwischen von TALIN als Mächtigkeitsballung beansprucht wird.
 
Im Shapley-Supercluster befindet sich mit TRYCLAU-3 mit seinem Wirkungsbereich von rund 50 Millionen Lichtjahren Durchmesser unter anderem das dritte Kosmonukleotid des Kosmogens TRYCLAU. Escalian wiederum ist etwa 54 Millionen Lichtjahre von Alkagar/Chanda, rund 23 Millionen Lichtjahre von Anthuresta sowie 672 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.
 
Eine weitere der Polyport-Sterneninseln war die durch eine Materiebrücke als Überbleibsel einer Kollision verbundene Doppelgalaxis Alkagar – rund 37 Millionen Lichtjahre von Anthuresta sowie etwa 633 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Was dort in den zurückliegenden rund zehn Millionen Jahren genau geschah, bleibt im Dunkel der Vergangenheit verborgen.
 
Als Eckpunkte sind nur die mit den nachfolgenden Hyperdepressionen verbundenen Aktivitätsphasen der Vatrox bekannt – letztmalig bei den etwa 55.000 Jahren der Dritten Hyperdepression, die um 7,71 Millionen Jahre vor Christus begann und bis zu ihrem Ende 7,655 Millionen Jahre vor Christus dauerte. Irgendwann wurde aus Alkagar Chalkada; die beiden Teilgalaxien hießen bei den Oraccameo Dosanta (heute: Dosa/Chanda I) und Zasaonta (heute: Zasao/Chanda II), während sich die Bezeichnung der Materiebrücke zwischen den beiden Galaxien – Do-Chan-Za – nicht verändert hat.
 
Von den bisherigen Informationen lässt sich ableiten, dass sich in vergleichsweise naher kosmischer Nachbarschaft zu Alkagar/Chanda jene Galaxien befinden müssen, von denen wir im Zusammenhang mit der Superintelligenz ALLDAR sowie den Sayporanern gehört haben. Heimatgalaxis der Letzteren war Ayr; ihrer von Choursterc stammenden Überlieferung zufolge waren die Sayporaner noch jung, als sie die erste Sternenbrücke nach Gonvayr schlugen, von Gonvayr nach U'tray und noch weiter nach Voccaur.
 
Mit der Galaxis Khooch wiederum ist das Volk der Choam verbunden, die auf der unbedeutenden Randwelt Holpoghas das Ur-Totenhirn als Grundlage von ALLDAR schufen. Aus der benachbarten Galaxis Wämbanych stammten die Fagesy, während ALLDAR als Residenz im gemeinsamen Zentrum der Kreuzgalaxien den Orbit um ein supermassives Schwarzes Loch namens Tombar wählte. ALLDAR starb beim Tombarsischen Schock – die Fagesy bargen den Leichnam der Superintelligenz und trugen ihn auf der Brückenwelt zu Grabe ...
 
Im Jahr 297.388 vor Christus versuchte VATROX-VAMU in Andromeda auf die Psi-Materie des PARALOX-ARSENALS zuzugreifen. Hierbei wurden viele der von den Vatrox im natürlichen Psionischen Netz deponiert versteckten Polyport-Stationen beschädigt oder materialisierten im Standarduniversum. Unter anderem hatten fortan eine ganze Reihe von meist »ausgebrannten« Handelssternen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung in einigen der Polyport-Galaxien. Am deutlichsten dürfte das im Fall von QIN SHI zu erkennen sein, dessen maßgebliches Machtmittel die aus einem umgebauten Handelsstern hervorgegangene Weltengeißel als Nachfolgefolgemodell der ursprünglichen Lebenskraft-Kollektoren darstellt.

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Hintergründe, die zu jenem Wesen führten, das wir als QIN SHI kennen und von dem eine enorme Bedrohung ausgeht, sind nun klarer geworden. Doch damit ist die Gefahr selbst keineswegs geringer geworden – in Chanda mag ihm der Boden zunächst entzogen sein, doch QIN SHI ist längst mit seiner Eroberungsflotte in der Mächtigkeitsballung von TANEDRAR, dem Reich der Harmonie.
Über die aktuelle Entwicklung in Escalian berichtet Arndt Ellmer im Roman der kommenden Woche. Band 2680 erscheint unter folgendem Titel überall im Zeitschriftenhandel:
 
AUFBRUCH DER UNHARMONISCHEN

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