Nummer: 2630 Erschienen: 13.01.2012   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Im Zeichen der Aggression
Der Weg des Tokun Gavang - seine Behinderung ist seine Kraft
Marc A.Herren

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Chanda               
Zeitraum: September 1331 NGZ bis 1379 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 22630
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Stellaris: Folge 27 »Transportschaden« von Dieter Bohn
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Seit dem dramatischen Verschwinden des Solsystems mit all seinen Bewohnern hat sich die Situation in der Milchstraße grundsätzlich verändert.
 
Die Region um das verschwundene Sonnensystem wurde zum Sektor Null bestimmt und von Raumschiffen des Galaktikums abgeriegelt. Fieberhaft versuchen die Verantwortlichen der galaktischen Völker herauszufinden, was geschehen ist. Dass derzeit auch Perry Rhodan mitsamt der BASIS auf bislang unbekannte Weise »entführt« worden ist, verkompliziert die Sachlage zusätzlich.
 
Kein Wunder, dass in der Milchstraße an vielen Stellen große Unruhe herrscht. Mit dem Solsystem ist schließlich ein politischer und wirtschaftlicher Knotenpunkt der Menschheitsgalaxis entfallen - die langfristigen Auswirkungen werden bereits spürbar. Um eine politische Führung zu gewährleisten, wurde auf der Welt Maharani eine provisorische neue Regierung der Liga Freier Terraner gewählt.
 
Perry Rhodan kämpft indessen in der von Kriegen heimgesuchten Doppelgalaxis Chanda gegen QIN SHI. Diese mysteriöse Wesenheit gebietet über zahllose Krieger aus unterschiedlichen Völkern und herrscht nahezu unangefochten in Chanda. Ihre Krieger leben und sterben IM ZEICHEN DER AGGRESSION …

 
Die Hauptpersonen
Tokun Gavang Der Dosanthi lebt im Zeichen der Aggression.
Goldoron Ein junger Badakk betätigt sich als Fahrlehrer.
Vetela Der Xylthe verfolgt die Feinde QIN SHIS mit all seiner Kraft.
Picaru Volil Der Dosanthi muss um seinen Rang kämpfen.
Kaowen Der Protektor bestreitet auch gefährliche Einsätze persönlich.

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Machtgruppen 1469 NGZ (3)
PR-Kommunikation: Exclusives Angebot für alle Sammler
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Mariusz Lukas / Rainer Zacktor / Leo Barisch / Wolfgang Moritz / Ralf Schumacher / Thomas Röhrs / Nicole Borchert / Jörg Schmidl / Joachim Nettelbeck / Oliver Möller
LKSgrafik: Michael Smejkal: Grafik - Space-Jet und BASIS im Orbit
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Badakk     Xylthen                                                                
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Der Dosanthi Tokun Gavang
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:27
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Der Dosanthi Tokun Gavang wird am Tag des Hyperschocks auf dem Planeten Meloudil geboren. Wie viele Artgenossen seiner Generation ist er ein Agal-Atimpal - ein Dosanthi im Zustand der "Dauerrerregung". Er ist stets zur vollen Körpergröße aufgerichtet, so dass er andere Dosanthi fast um das Doppelte überragt, und die bei normalen Dosanthi üblicherweise unterdrückte Aggression ist bei ihm permanent vorhanden. Die Agal-Atimpal gelten bei ihrem Volk als Behinderte, doch in Wahrheit ist ihr Makel eine Begabung. Durch ein besonderes Training können die Agal-Atimpal lernen, ihre Aggression zu beherrschen und die allen Dosanthi eigene Parafähigkeit besonders effektiv einzusetzen. Bei Tokun Gavang kommt ein für sein Volk unübliches Technikverständnis hinzu.
 
Tokun wird in die Heimatschutztruppe aufgenommen und tut Dienst im Raumschiff NYCORMO. Er steigt schnell in der Hierarchie auf und wird schließlich zum Strategen in der QIN-SHI-Garde. In Picaru Volil findet er einen guten Freund. Doch er hat auch einen Feind: Vetela, ein Xylthe im Rang eines Reparaten, hält Tokun für ein Mitglied des Verzweifelten Widerstands. Der Grund für Vetelas Verdächtigungen wird offenbar, als ein Einsatz der Schutztruppe, bei dem Tokun und Picaru teilnehmen, zum Debakel wird. Picaru, Tokuns ständiger Begleiter, ist derjenige, der zum Widerstand gehört - Vetela hat seine Aufmerksamkeit lediglich auf den falschen Mann gerichtet. Picaru selbst ist für den fehlgeschlagenen Einsatz verantwortlich. Bevor er im Feuer stirbt, versucht er Tokun dazu zu überreden, sich dem Widerstand anzuschließen. Er gibt ihm einen Datenkristall mit brisanten Informationen, den Tokun jedoch vernichtet.
 
Obwohl er Picarus Bitte ignoriert, erwachen in Tokun doch Zweifel an QIN SHIS Aktionen, die dazu führen, dass in Chanda ein permanenter Krieg tobt. Er versucht in seine Heimat zu fliehen, wird jedoch gefasst, degradiert und zur XYLTHIA versetzt. Allmählich arbeitet er sich wieder nach oben. Eines Tages wird er von dem Dosanthi Tiza Zempar kontaktiert, einem Widerständler, der die Wahrheit über das von Picaru verursachte Debakel kennt. Er stellt Tokun die entscheidende Frage: Warum hat er die Geschehnisse seinerzeit verheimlicht und den Datenkristall nicht an seine Vorgesetzten ausgeliefert, um sich als Held feiern lassen? Antwort: Tokun gehört innerlich längst selbst zum Widerstand. Seine erste Aktion besteht in der Ermordung Protektor Kaowens. Dieser Erfolg hat einen bitteren Beigeschmack, denn viele Unschuldige sterben dabei, außerdem wird Kaowen als Klon wiedergeboren. Tokun fliegt zwar nicht auf, aber er verwandelt sich in einen normalen Dosanthi zurück.

Johannes Kreis

 
Rezension

Schöner Roman, wenn man sich für Dosanthi interessiert. Wenn einem die Typen piepegal sind, kann man das Heft ungelesen in die Sammlung legen. Im Ernst: Marc schildert Tokuns Lebensgeschichte ebenso einfühlsam wie unterhaltend, so dass ich den Roman in einer guten Stunde durchlesen und Anteil am Schicksal der Hauptfigur nehmen konnte. Schöner wäre es natürlich gewesen, nicht nur die Geschichte einer Person zu lesen, die vermutlich nie wieder eine Rolle spielen wird.
 
Ich frage mich immer wieder, warum sich die Autoren dauernd so viel Mühe mit Randfiguren geben, die sofort wieder in der Versenkung verschwinden. Gut, durch Tokuns Geschichte gewinnen wir neue Einblicke in die Kultur der Dosanthi usw., aber hätte man anstelle dieses Statisten nicht eine Figur nehmen können, die der Serie für längere Zeit erhalten bleibt? Hätte man nicht einer Person auf diese Weise mehr Profil verleihen können, die schon mal vorgekommen ist? Zum Beispiel Tion Yulder, der in den letzten beiden Romanen eine relativ wichtige Rolle gespielt hat. Aber vielleicht hat Tokun ja einen neuen Namen angenommen und ist mit Tion identisch? Hm, das wäre ein netter Kniff.
 
Ein kleiner Kritikpunkt: Die Dosanthi haben zwar die eine oder andere ungewöhnliche Eigenheit, aber im Grunde werden sie wie Menschen dargestellt. Sie denken, fühlen und handeln wie Menschen. Sie sehen nur anders aus. Aber das ist nur ein weiteres Beispiel für den Anthropomorphismus des Perryversums, über den ich mich früher schon mal ausgelassen habe. Diese Schwäche haben fast alle PR-Autoren. Derzeit gibt es nur einen, der echte Fremdartigkeit vermitteln kann: Hartmut Kasper.

Johannes Kreis  15.01.2012

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Machtgruppen 1469 NGZ (3)

Im Bereich der Nordwestseite der Milchstraße tummeln sich neben dem Kristallimperium Aberhunderte mehr oder weniger große Nachfolgestaaten und Bündnisse sowie Abertausende unabhängige Systeme. Insgesamt geht man von insgesamt rund 18.000 Siedlungswelten aus. Zusammen mit jenen im Einflussbereich des Kristallimperiums handelt es sich also um etwa 55.000 Siedlungswelten. Zu den wichtigsten unabhängigen Staaten gehören insgesamt 10.753 Siedlungswelten.
Das seit 24. Mai 1304 NGZ bestehende Trav'Tussan der Traversaner umfasst in einem Bereich von 400 Lichtjahren Durchmesser 391 Welten in 374 Systemen.
 
Beim Andooz-Qorum der krötenähnlichen Andooz und angeschlossenen »Rebellenarkoniden« gibt es in einem Bereich von 800 Lichtjahren Durchmesser 544 Siedlungswelten in 512 Sonnensystemen.
 
Zur Uqurado-Föderation der reptiloiden Dron gehören insgesamt 1223 besiedelte Planeten in 1098 Sonnensystemen in einem Bereich von 3200 Lichtjahren Durchmesser.
 
Das Hasprotagar der faunähnlichen Hasproner hat im Bereich der galaktischen Hauptebene einen Durchmesser von rund 7000 Lichtjahren mit insgesamt 1118 besiedelten Planeten in 1022 Sonnensystemen.
 
Zum Wahzkhira-Bund der Unither gehören in einem Bereich von 200 Lichtjahren Durchmesser 155 Siedlungswelten in 134 Sonnensystemen.
 
Das gemeinsam mit »Rebellenarkoniden« am 1. Juni 1349 NGZ gegründete Kergonat der pseudoamphibischen Kergonen – der dunkel geschuppte Körper erinnert entfernt an eine Schildkröte – hat einen Durchmesser von rund 1000 Lichtjahren und umfasst 635 Siedlungswelten in 588 Sonnensystemen.
 
Der Mol-Ber-Bund der insektoiden vierbeinigen Berenicer und »Rebellenarkoniden« unter anderem vom Planeten Molniak erreicht 2000 Lichtjahre Durchmesser mit insgesamt 977 Siedlungswelten in 922 Sonnensystemen.
»Rebellenarkoniden«, Elloanty und die von Käfern abstammende, colepteroid-hexapodische Lebensform der Miir sind die Herren des Olg'Tussan in einem Gebiet von rund 8500 mal 3750 Lichtjahren mit insgesamt 2256 Siedlungswelten in 2172 Sonnensystemen.
 
Zum Ark'alor-Bund – arkonidisch »Arkons Rettung« – der Con-Treh mit seinen 3200 Lichtjahren Durchmesser gehören 1009 Siedlungswelten in 983 Sonnensystemen.
 
Jeweils rund 1000 Lichtjahre Durchmesser erreichen die Kleinimperien der Gortavorer, Visalesen, Zakreber, Zalaker und Zarltoner: Zum Tavor'Tussan gehören 452 Siedlungswelten in 419 Sonnensystemen, zum Visal'Tussan 388 Siedlungswelten in 364 Sonnensystemen, zum Zakreb'Tussan 408 Siedlungswelten in 391 Sonnensystemen, zum Zalak'Tussan 503 Siedlungswelten in 476 Sonnensystemen und zum Za'Tussan 305 Siedlungswelten in 273 Sonnensystemen.
 
Die von jeher auf Raumfahrt ausgerichteten Mehandor/Springer hatten Rhodans Warnungen hinsichtlich der bevorstehenden Hyperimpedanz-Erhöhung sehr, sehr ernst genommen. 1344 NGZ waren von rund 300.000 Walzenraumern die meisten einsatzfähig und zwischen den Welten unterwegs. Neben dem obligatorischen Handel – vor allem Rohstoffe in Form von Hyperkristallen, aber auch »resistente Technik« des ganzen Spektrums – gab es ein äußerst lukratives zweites Betätigungsfeld: Neu gebaute Mehandor-Spezialraumer, die meist nur walzenförmige Gittergerüste mit leistungsfähigen Triebwerken waren, dienten dazu, Raumschiffe anderer Völker gegen entsprechende Gebühr im Huckepack-Verfahren zu transportieren.
 
Die am 1. Januar 1340 NGZ offiziell gegründete Mehandor-Transportgesellschaft erfährt weiterhin rege Nutzung – zumal es eine sehr produktive Zusammenarbeit mit den Aarus gibt: Diese lieferten einerseits das Know-how der modifizierten Paradim-Technik, die von den Springern weiterverbreitet wurde, und andererseits hatten einige Patriarchen begonnen, »Springer-Wurme« nach dem Vorbild der Aarus zu konstruieren. Statt jedoch Wurmschirme mit Atmosphäre zu füllen, dienen die mitunter Dutzende Kilometer langen Gebilde wie die Gitterwalzen vor allem der Aufnahme von Fremdraumern oder Frachtcontainern.
 
Weiteren Auftrieb gab es für die Mehandor nach dem Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR und der Bestätigung des Galaktikums am 1. Januar 1350 NGZ. In enger Zusammenarbeit mit Ratsherr Homer G. Adams waren sie maßgeblich am Aufbau der Handelsorganisation Ammandul-Mehan beteiligt. 1469 NGZ umfasst die Handelsflotte des Galaktikums rund 500.000 Schiffe vor allem der Mehandor!

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Tokun Gavang ist keineswegs ein gewöhnlicher Dosanthi – aber auch er kann das Treiben von QIN-SHI allein nicht aufhalten. Die Superintelligenz bleibt eine Gefahr, unter der sich alle Völker Chandas ducken müssen.
Im Roman der nächsten Woche finden die Geschehnisse um Tokun Gavang, Perry Rhodan und die Weltengeißel zusammen. Der Band, der die Nummer 2631 tragen wird, entstand als Gemeinschaftsarbeit von Christian Montillon und Marc A. Herren und erscheint unter folgendem Titel überall im Zeitschriftenhandel:
 
DIE STUNDE DER BLENDER

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