Nummer: 2616 Erschienen: 07.10.2011   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Countdown für Sol
Die Sonne soll sterben - Reginald Bull in verzweifeltem Kampf
Arndt Ellmer     

Zyklus:  

37 - Neuroversum - Hefte: 2600 - 2699 - Handlungszeit: 05.09.1469 NGZ - 17.01.1470 NGZ (5056 - 5057 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Sol               
Zeitraum: September 1469 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 12616
EAN 2: 4199124601951
Ausstattung:  Extra: Leseprobe: Neuer exklusiver Planentenroman »Der Killer von Terra« von Michael Marcus Thurner
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1469 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ) - das entspricht dem Jahr 5056 christlicher Zeitrechnung. Für die Menschen auf der Erde hat sich schlagartig das Leben verändert: Das Solsystem wurde von unbekannten Kräften in ein abgeschottetes Miniaturuniversum verbannt.
 
Seltsame Außerirdische, die sogenannten Auguren, beeinflussen die Kinder und Jugendlichen, um die Menschheit »neu zu formatieren«. Gleichzeitig wird offensichtlich die Sonne manipuliert.
Davon weiß Perry Rhodan selbst nichts. Der unsterbliche Terraner bekam die anfänglichen Probleme im Solsystem zwar noch mit, aber dann verschwand er spurlos. Die Menschen auf der Erde wissen nicht, wo er sich aufhält, und sie haben auch keine Hinweise darauf.
 
Sie haben zudem ihre eigenen Probleme. Die fremdartigen Spenta oder »Sonnenhäusler« manipulieren die Sonne - sie betrachten den Stern als Ort des Frevels und wollen ihn auslöschen. Und so beginnt der COUNTDOWN FÜR SOL …

 
Die Hauptpersonen
Reginald Bull Der Terranische Resident erlebt die letzten Stunden der Sonne hautnah mit.
Shanda Sarmotte Die Mutantin ist die einzige, die mit den Spenta Kontakt aufnehmen kann.
Korbinian Boko Ein Junge muss Verantwortung übernehmen und zum Mann werden.
Stradprais Ein Sayporaner versucht zu helfen, wo er kann.

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Geschichte einer Legende - die BASIS (II)
PR-Kommunikation: Perry Rhodan auf der Frankfurter Buchmesse 2011
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Birgit Böttger / Alfred Hermanni / Benjamin Heide / Michel Wuethrich / Norbert Gussmack / Jens Bitzer / Sarah Schückel / Bonni Bondit / Diverse: Neulich bei Facebook / Peter Schlack / Lars Gronen
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Anomalie - Allgemeines    Anomalie - Auswirkungen     Solsystem - Bevölkerung                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Die CUCULA PAMPO
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:21
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Korbinian Boko und seine Zwillingsschwester Lia sind "Funkenkinder" - ihre Mutter wurde einst vom Goldenen Funkenregen berührt. Lia ist Nahdistanz-Teleporterin, aber Korbinian scheint keine Parafähigkeit zu haben. Die Kinder wachsen auf dem Planeten Aveda im Stardust-System auf. Ihre Eltern haben psychische Probleme und schotten die Familie ganz von der Umwelt ab. Im Juli 1415 NGZ - die Zwillinge sind sechs Jahre alt - brennt das Haus der Familie nieder. Lia sucht nach ihrem spurlos verschwundenen Bruder und erleidet aufgrund der Rauchvergiftung einen Hirnschaden. Korbinians Vater findet seinen Sohn später in den Trümmern des Hauses. Das Kind kauert völlig unversehrt unter einem Tisch und hat einige Spielsachen bei sich, darunter auch die Steuereinheit der Haus-Servoeinheit, die den Brand eigentlich hätte verhindern sollen. Es ist klar, dass der Junge das Gerät irgendwie ausgebaut haben muss, was eigentlich unmöglich ist, und somit die Katastrophe unwissentlich verursacht hat. Aber wie konnte er den Brand überleben?
 
Drei Jahre nach dem Brand zieht die Familie nach Zyx um. Lia ist schwerstpflegebedürftig, sie liegt im Wachkoma. Im Alter von zwanzig Jahren erfährt Korbinian durch einen Abschiedsbrief seiner Eltern, die mit einem Gleiter verschwinden und vermutlich Selbstmord begehen, was seinerzeit wirklich geschehen ist. Ihm ist klar, wie er überleben konnte, denn im Verlauf der Jahre hat er entdeckt, dass er parabegabt ist. Er kann eine Art Miniaturuniversum erschaffen, das ihn selbst und alle Objekte aufnimmt, die er mitnehmen will. Diese "Klause", wie er sie nennt, kann er mit einiger Übung immer weiter vergrößern. Korbinian zieht nach Terra um und kümmert sich in den folgenden Jahren mit Hilfe einer ferronischen Pflegerin Namens Ve um Lia. Er gibt die Hoffnung auf Besserung nie auf. Er wird zu einem Sternekoch in einem angesehenen Restaurant und verliebt sich in Ve.
 
Durch die Vermittlung befreundeter Terraner begegnet Korbinian im Jahre 1468 NGZ dem Sayporaner Stradprais. Dieser behandelt Lia mit Musik aus seiner Phenube. Zur Überraschung aller Ärzte verbessert sich Lias Zustand schnell. Sie kommt zu Bewusstsein und kann nach einiger Zeit wieder ein annähernd selbstständiges Leben führen. Stradprais verlangt kein Geld, sondern eine besondere Gegenleistung. Korbinian muss seinen Job im Restaurant kündigen und bei der Flotte anheuern. Seine neue Arbeitsstelle ist die Forschungsstation AMATERASU im Sonnenorbit, deren Besatzung er bekocht. Zu gegebener Zeit, so erfährt Korbinian von Ve, die offenbar ebenso im Bann des Sayporaners steht wie seine terranischen Freunde, wird er durch einen Mikro-Empfänger in seinem Ohr ein Signal erhalten. Dann muss er aktiv werden.
 
Nach der Entführung des Solsystems kommen Reginald Bull und Shanda Sarmotte nach AMATERASU. Die Nagelschiffe der Spenta erscheinen und beginnen mit der Konstruktion des Fimbul-Netzes, das die Sonne auslöschen soll. Während auf allen solaren Planeten verzweifelte Notfallmaßnahmen eingeleitet werden, versucht Shanda mehr über die "Sonnenhäusler" herauszufinden. Am 13. September 1469 NGZ treffen weitere elf Nagelraumer ein, so dass das Fimbul-Netz bald vor der Vollendung steht. Shanda kann zwar mentalen Kontakt mit den Spenta halten, aber die versammelten Kampfschiffe der Terraner sind nicht in der Lage, die Nagelraumer oder die Netzstationen zu orten. Als Shanda deren Standorte endlich bestimmen kann, erweist es sich als unmöglich, diese Information an die Flotte zu funken. AMATERASU befindet sich im Inneren der von Korbinian erschaffenen Klause. Kurz danach wird der Fimbul-Impuls ausgelöst...

Johannes Kreis

 
Rezension

...und somit endet ein weiterer Roman mit einem völlig sinnlosen Cliffhanger. Es sollte mich doch sehr wundern, wenn die Sonne tatsächlich (dauerhaft) erlöschen würde. Ich hätte eigentlich gar nichts dagegen einzuwenden, denn dann würde vielleicht mal etwas wirklich Interessantes in diesem Zyklus geschehen. Wenn die Spenta dann noch ARCHETIMS Korpus und alles, was sich sonst noch in der Sonne befindet, entfernen sollten, dann könnte ich auch das nur gutheißen!
 
Ansonsten gefällt mir der Roman eigentlich ganz gut. Das kann natürlich daran liegen, dass sich jeder Roman angenehm von der totalen Katastrophe der letzten Woche unterscheiden würde. Korbinians Lebensgeschichte wird ganz einfühlsam erzählt, gleichzeitig wird auf diese Weise ein bisschen was vom Leben "normaler" Menschen im 15. Jahrhundert NGZ vermittelt. Solche Episoden sind meiner Meinung nach, wenn sie denn gut geschrieben sind, alles andere als Lückenfüller. Sie können das Perryversum mit Leben füllen, und etwas Bodenständigkeit kann unter all dem Gefummel mit Hyperenergien, Überwesen und dergleichen nie schaden.
 
Kocht Arndt Ellmer gern, oder hat er zu viele der unzähligen Koch-Fernsehsendungen gesehen? Der Roman enthält einige ausführliche Koch-Kapitel. Dagegen ist grundsätzlich nichts zu sagen. Ist mal was anderes. Allerdings frage ich mich, wozu Korbinian in dem Restaurant überhaupt gebraucht wird. Die Arbeit wird dort von Robotern erledigt, Korbinian scheint nichts anderes zu tun, als ihnen Anweisungen zu erteilen. Das könnte er auch ein einziges Mal tun - d.h. er könnte die Roboter entsprechend programmieren - dann müsste er nie mehr anwesend sein. Auch kommt es mir etwas unwahrscheinlich vor, dass Sterneköche für die Flotte verpflichtet werden. Die dann auch noch mit frischen Lebensmitteln arbeiten können. Homer G. Adams hätte zu dieser Geldverschwendung sicher ein Wörtchen zu sagen...
 
Und dann wieder mal die Sayporaner. Über welche Fähigkeiten verfügen diese Wesen eigentlich? Sie können offensichtlich Mutanten aufspüren und Menschen heilen, die selbst für die Medizin des 15. Jahrhunderts NGZ noch hoffnungslose Fälle sind. Indem sie um sie herumtanzen und Dudelsack spielen. Schon seit mindestens 1468 NGZ können sie, wie es scheint, nach Belieben auf Terra schalten und walten. Da sollten allmählich mal ein paar vernünftige Informationen folgen.

Johannes Kreis  09.10.2011

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Geschichte einer Legende - die BASIS (II)

448 NGZ bezog die BASIS im Zuge der terranischen Aktivitäten in der Nähe der materialisierenden Galaxis Hangay Position im Raumsektor X-DOOR, wo sie vergeblich auf die Rückkehr des Tarkan-Verbands wartete. 695 Jahre später fanden die Tarkan-Heimkehrer nur noch die rund 100.000 Einzelteile, in die die BASIS inzwischen zerlegt worden war. Im Oktober 1143 NGZ wurde damit begonnen, den Raumer wieder zusammenzufügen.
 
Nach der Rückkehr der BASIS von der Großen Leere Anfang Oktober 1222 NGZ wurde das als herabgewirtschaftet eingestufte Trägerschiff von der LFT wegen der hohen Kosten nicht mehr überholt, sondern zum Verkauf freigegeben – nachdem sämtliche Lager und Hangars von Gerät und Beibooten geräumt und die Waffensysteme ausgebaut waren.
 
1229 NGZ erwarb eine private, aus dem Hintergrund operierende »Gesellschaft« die BASIS; das Schiff wurde saniert und bis zum Jahr 1231 NGZ im Orbit von Stiftermann III, 13.411 Lichtjahre vom Solsystem entfernt, zu einer Vergnügungsplattform ausgebaut.
 
Im Zuge dieser »Kasino-Umbauten« wurde unter anderem der gesamte Triebwerksblock zu einem Spielkasino umgebaut sowie die Gemeinschaftsräume und hydroponischen Gärten in eine kitschige Erlebniswelt verwandelt. Die Mannschaftskabinen waren nun Suiten verschiedener Luxusklassen. Die Beiboothangars des Ringwulstes dienten als »Garagen« für die Jachten der Besucher und Dauergäste; größere Passagierraumer wurden auf der Plattform verankert oder parkten im Stiftermann-Orbit. Im Kommandoblock mit den Steuer-, Funk- und Ortungszentralen wurden die »Direktionsräume« eingerichtet, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich waren.
 
Weil schon seit Jahren in die Verlustzone geraten, übernahm Mitte 1311 NGZ ein reiches Konsortium von Springerpatriarchen und einigen äußerst finanzkräftigen, anonymen Kapitalgebern – darunter federführend Homer G. Adams in seiner Eigenschaft als Chef der zur USO gehörenden Organisation Taxit – die BASIS.
 
Als es am 11. September 1331 NGZ zum Hyperimpedanz-Schock kam, war die BASIS dank Adams' Vorarbeiten weitaus weniger stark betroffen als der Rest der Galaxis. Dank der nun einsetzenden eifrigen Öffentlichkeitsarbeit der BASIS-Führung erwarb sich die BASIS im Sommer 1332 NGZ zumindest im nahen Umfeld von 1000 bis 2000 Lichtjahren Distanz genau jenen Ruf, den Rukkus Albasta ihr bereits während der Tolkander-Krise geben wollte: einer der sichersten Orte der Milchstraße zu sein, ein »strahlendes Leuchtfeuer in der Dunkelheit der Nacht«.
 
Nach dem Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR im Jahr 1348 NGZ sowie der übrigen Entwicklung, die zur Entfaltung des Galaktikums führte – nach der hastigen (Neu-)Gründung am 27. Juni 1346 NGZ im Wurm Aarus-Jima (PR 2412) wurde das Galaktikum am 1. Januar 1350 NGZ offiziell bestätigt –, kam es in den nächsten Jahrzehnten vor allem durch die Galaktikums-Handelsorganisation Ammandul-Mehan unter der Leitung von Homer G. Adams zur Einbindung der BASIS in diese Aktivitäten.
 
Die Entdeckung des Polyport-Systems führte am 1. August 1463 NGZ zur Gründung des Polyport-Konsortiums durch die Ammandul-Mehan. Die BASIS spielte in den weiteren Plänen eine große Rolle und wurde ab Anfang 1464 NGZ im Mondorbit vom Spielcasino in ein gigantisches Warenlager umgebaut – unter Einbezug jener Anlagen, die ursprünglich beim Bau der BASIS beteiligt waren, dem sublunaren Fertigungssektor Germyr C-VIII-128-P.
 
Für den 6. September 1469 NGZ war die Versetzung durch ein Transferportal des im Holosystem stationierten Handelssterns JERGALL geplant. Am 5. September 1469 NGZ wurde die BASIS in die Doppelgalaxis Chanda entführt, rematerialisierte aber zunächst – dank des Eingriffs durch Ennerhahl – nicht direkt beim Ziel, der Werft APERAS KOKKAIA (Ort des Wandels), sondern rund 6850 Lichtjahre entfernt in der Randzone der Materiebrücke Do-Chan-Za. Die Zapfenraumer der Dosanthi griffen einerseits die in Panik flüchtenden Beiboote an, bewirkten andererseits aber auch die endgültige Versetzung zur Werft.
 
Das von Delorian Rhodan ausgelöste Thanatos-Programm führte dazu, dass sich die BASIS zerlegte und die Einzelsegmente in undurchdringliche Schutzschirme hüllten. Hinzugekommen ist nun die von Raphael Perry Rhodan gegenüber erwähnte Konfiguration Phanes: »Das Thanatos-Programm leitet das Ende der BASIS ein. Der Anfang vom Ende wurde in Gang gesetzt. Konfiguration Phanes bringt die Wiedergeburt.« Was immer das auch heißen mag …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Gefahr des Fimbul-Winters, hervorgerufen durch die Spenta, ist bedrohlicher denn je. Kann Reginald Bull es schaffen, die mysteriösen Sonnenhäusler von ihrem Tun abzubringen, ehe das Solsystem in Kälte erstarrt?
Im Roman der kommenden Woche nähern wir uns der Antwort auf diese Frage. In der AMATERASU setzt der Terranische Resident alles in Bewegung, um die Heimat der Menschheit vor dem Tod zu bewahren.
Band 2617 stammt von Hubert Haensel und liegt in einer Woche überall im Zeitschriftenhandel – sein Titel ist der folgende Titel:
 
DER DUNKELSTE ALLER TAGE

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