Nummer: 2591 Erschienen: 15.04.2011   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Im Auftrag der Superintelligenz
Er forscht nach dem PARALOX-ARSENAL - die Spur führt durch Raum und Zeit
Michael Marcus Thurner     

Zyklus:  

36 - Stardust - Hefte: 2500 - 2599 - Handlungszeit: 03.01.1463 NGZ - 16.05.1463 NGZ (5050 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Anthuresta               
Zeitraum: 297.388 v. Chr. / 22. Februar 1291 NGZ / 17. August 1323 NGZ / 10. Mai 1463 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 41991246019514199124601951
EAN 2: 12591
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit einiger Zeit tobt der Kampf um die Polyport-Höfe, der mehrere Galaxien umspannt.
Die sogenannten Polyport-Höfe sind Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, mit denen sich gigantische Entfernungen überbrücken lassen. Als die Frequenz-Monarchie aus einem jahrtausendelangen Ruheschlaf erwacht, beanspruchen ihre Herren, die Vatrox, sofort die Herrschaft über das Transportsystem und mehrere Galaxien.
 
Die Terraner und ihre Verbündeten wehren sich erbittert - und sie entdecken die Achillesferse der Vatrox. Rasch gelingen ihnen entscheidende Schläge in der Milchstraße sowie in Andromeda. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt. Mit den Vatrox hängen zwei rivalisierende Geisteswesen zusammen, die weitaus bedrohlicher für die Menschheit sind.
 
Gleichzeitig droht eine noch schlimmere Gefahr: der Tod von ES, jener Superintelligenz, mit der Perry Rhodan und die Menschheit auf vielfältige Weise verbunden sind. Rhodan muss das PARALOX-ARSENAL finden, um ES helfen zu können - und er stößt dabei auf einen Totgeglaubten: Lotho Keraete, der genau wie Rhodan unterwegs war IM AUFTRAG DER SUPERINTELLIGENZ …

 
Die Hauptpersonen
Julian Tifflor Der plötzlich Sterbliche wählt eine Alternative.
Lotho Keraete Der Bote von ES scheiterte bei der schicksalhaften Suche in der Schneise.
Perry Rhodan Der Terraner muss sich von einem alten Weggefährten trennen.
TiefenEins Ein Element des Boten von ES macht sich selbstständig.
Negra Tolt Lotho Keraetes große Liebe droht zu sterben.

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Neues von Lotho Keraete
PR-Kommunikation: Der Perry Rhodan-InfoTransmitter
Statistiken: Streiflichter
Witzrakete:
Leserbriefe: Nico Streit / Ilka Naumann / Sam Walter / Miroslav Balac / Jürgen Weber-Rom / Marcel Skok / Gerhard Börnsen
LKSgrafik: Cephyrine Zimmermann: Grafik - Krieger der Jaranoc
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Frostrubin     Porleyter      Prryns                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Andreas Weiß : Silberkugel - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Innenillustrationen

Reise in der Silberkugel
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:23
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Ein wurmartiges Objekt löst sich aus Lotho Keraetes Mund und setzt sich auf Tifflor fest. Das Ding ist eine Art "Sicherheitsmodul" des Metallmenschen, das auch nach seinem Tod noch aktiv bleiben kann. Es hat ein Eigenbewusstsein, trägt den Namen TiefenEins und teilt Tifflor mit, wie Keraete wieder zum Leben erweckt werden kann. Nachdem das erledigt ist, kehrt TiefenEins zu Keraete zurück. Gemeinsam erzählen sie, wie es zu der aktuellen Situation gekommen ist.
 
Am 22. Februar 1291 NGZ tritt Lotho Keraete als neuer Bote in die Dienste von ES. Am 17. August 1323 NGZ zeigt ES ihm das Stardust-System in Anthuresta und den sich aufbauenden Sextadim-Schleier. Nach der Übersiedlung von Millionen Terranern in diese neue Heimat und dem Erlöschen der Teletrans-Weiche am 13. November 1346 NGZ reist Keraete zur Schneise von Anthuresta, wo er sich in einem einst von ESTARTU zu Beobachtungszwecken eingerichteten Planetoiden mit einer Silberkugel, einem Fiktivtransmitter, einem Sextadim-Schleier und einem Zeitumformer ausrüstet. ESTARTU hatte vor ihrer Trennung von ES (die mit Hilfe der Anthurianer erfolgte) herausgefunden, dass die Schneise bei einer zehn Millionen Jahre zurückliegenden Katastrophe entstanden ist, die zur Entmaterialisierung aller Sonnen und Planeten in diesem Gebiet geführt hat. In der Schneise existieren mehrere Nullfeldblasen, die "in die Zukunft weisen" und als Zeitkörner bezeichnet werden. Das erste Zeitkorn ist auf den Moment der Katastrophe zu datieren. In ihrer Gesamtheit bilden die Nullfeldblasen den "Zeitspeer".
 
Schon jetzt weiß ES, dass die im PARALOX-ARSENAL gesammelte Psi-Materie bald lebenswichtig sein wird, und Keraete soll das ARSENAL finden. Er reist ins Jahr 297.388 v. Chr. zurück, also in jene Zeit, in der das letzte Zeitkorn entstanden ist und in der VATROX-VAMU versucht hat, sich das zu diesem Zeitpunkt noch im Zentrum von TZA'HANATH positionierte ARSENAL einzuverleiben. Es ist genau wie TALIN ANTHURESTA im Psionischen Netz verankert. Keraete begibt sich zum Handelsstern TAQARAN in Andromeda. Ganz in der Nähe ist einst der Frostrubin kurzzeitig materialisiert, bevor er von den Porleytern verankert wurde, und durch dieses Ereignis ist TAQARAN ins Standarduniversum zurückgefallen. Hier werden in wenigen Wochen die Hathor Yuga und Marduk Lethos jenen Andury begegnen, die sich zu Elfahdern weiterentwickeln werden. Außerdem befindet sich in der näheren Umgebung der Planet Gleam. Bevor er sich gegenüber TAQARAN als Hochrang-Bevollmächtigter ausweist, macht Keraete einen Abstecher zu diesem Planeten. Danach wird ihm der Zutritt zum Handelsstern verweigert. TAQARAN wird mit immer mehr Psi-Materie geflutet und verwandelt sich in ein Fanal, durch das VATROX-VAMU angelockt wird. Die Entität verschlingt die Psi-Materie und greift Lothos Silberkugel an, die sich jedoch wehren kann. Es entsteht eine Nabelschnur zwischen TAQARAN und dem ARSENAL, in die Keraete einfliegt, verfolgt von VATROX-VAMU. Die Entität versucht Keraete mental zu beeinflussen. TiefenEins verwandelt sich unter anderem in Keraetes längst tote Geliebte Negra Tolt, um den Metallmenschen zum Widerstand zu motivieren. Keraete setzt den Sextadim-Schleier ein, woraufhin sich die Nabelschnur auflöst und VATROX-VAMU verschwindet.
 
TiefenEins aktiviert den Zeitumformer, um in die Zukunft zurückzukehren. Erst dadurch kommt es zu der Katastrophe, durch die das ARSENAL in Zeitkörner zerfällt und die Schneise entsteht. Das ARSENAL wird zehn Millionen Jahre in die Vergangenheit geschleudert, wobei es in zwanzig Etappen große Mengen von Psi-Materie absondert, die in Nullfeldblasen ohne eigenen Zeitablauf eingebettet sind. Diese Zeitkörner verteilen sich über den in die Vergangenheit gerichteten Vektor und bilden den Zeitspeer. Der weitaus größte Teil kommt in Anthuresta zur Ruhe. Durch dieses Ereignis werden alle Sonnen und Planeten in einem viele Lichtjahre umfassenden Gebiet in den Hyperraum versetzt, wo sie vermutlich verpuffen. Keraete wird in Hyperstasis versetzt.
 
Damit endet Keraetes Bericht. Um sein Versagen wieder gut zu machen, muss sich jemand mittels des immer noch aktiven Zeitumformers, der irgendwie mit dem Irrläufermond verbunden ist, in dem Keraete gefunden wurde, in den Zeitspeer begeben. Das ist die letzte Chance, die Psi-Materie des ARSENALS zu bergen und in die Relativgegenwart zu bringen. Mit einer Silberkugel erreichen Rhodan, Tifflor, Tolot und Keraete den Mond. Eine Art Tor bildet sich und eine mentale Stimme erklingt. Sie verkündet, nur eine Person könne das Tor durchschreiten. Unermessliches Leid und Belastungen erwarten den Auserwählten.

Johannes Kreis

 
Rezension

Nicht der "Wurm" erzählt Lotho Keraetes Lebensgeschichte, wie ich letzte Woche annahm, nein - Keraete macht es selbst. Ich war also zu optimistisch. Denn Keraete ist natürlich gar nicht so tot, wie angenommen wurde. Tifflor wird mit Sicherheit ebenfalls nicht sterben. Am Ende des Romans wird der Name desjenigen genannt, der in den Zeitspeer eindringen soll. Wir erfahren ihn nicht, aber ich tippe auf Tiff. Wie schon gesagt: Die Autoren haben einfach nicht den Schneid, Hauptfiguren sterben zu lassen. Ich kann übrigens nicht für die Richtigkeit obiger Zusammenfassung garantieren, denn irgendwie steige ich so allmählich durch die zerfaserte Handlung dieses Zyklus nicht mehr durch.
 
MMT liefert einen Roman ab, der zwar wenig Handlung enthält, dafür aber endlich Antworten gibt. Und was für Antworten! Die muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Lotho Keraete und TiefenEins sind verantwortlich für das Verschwinden des PARALOX-ARSENALS und die Entstehung der Zeitkörner, nicht etwa VATROX-VAMU. Außerdem haben sie eine kosmische Katastrophe zu verantworten, die zur Entstehung der Schneise von Anthuresta geführt hat. Vielleicht ist es durch das Erscheinen der Reste des PARALOX-ARSENALS zehn Millionen Jahre in der Vergangenheit sogar zur ersten Hyperdepression gekommen? Zeitlich müsste das hinkommen, oder? Wenn ja, dann wären Keraete und TiefenEins letzten Endes auch Schuld am Erstarken der Frequenz-Monarchie mit allen daraus resultierenden Folgen. Durch Keraetes Entsendung hätte ES also erst die Misere herbeigeführt, mit der sich Rhodan & Co. jetzt herumschlagen müssen.
 
Außerdem wird behauptet, ES habe sich nur deshalb bisher nicht um die Frequenz-Monarchie gekümmert (von deren Existenz die Superintelligenz schon lange gewusst hat), weil ES zu sehr mit ESTARTU und ANTI-ES beschäftigt gewesen sei. Wollen wir's mal glauben. Ich tue mich mit diesen irgendwie herbeigezwungen wirkenden Verknüpfungen mit Ereignissen der Vergangenheit immer etwas schwer.
 
Wieder einmal kommen diese Antworten in komprimierter Form, d.h. irgendwer erscheint aus heiterem Himmel und präsentiert die wichtigen Informationen in Form einer Erzählung. Unsere Helden haben nicht die Chance, durch eigene Anstrengungen allmählich verschiedene Puzzleteilchen zusammenzutragen und allmählich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzusetzen. "Ihr wollt Antworten? Da, bitteschön!" Ich finde das unbefriedigend. Wenigstens gibt sich Keraete nicht so geheimnisvoll und wortkarg wie zum Beispiel Homunk.
 
Übrigens wird in diesem und dem Heft der letzten Woche mit Salkrit herumhantiert. Angeblich sollen sogar die Vatrox im Besitz dieses Hyperkristalls gewesen sein. Wie soll das gehen? Salkrit kommt nur im Goldenen System der Charon-Wolke vor, und die ist von außen unerreichbar. Ganz zu schweigen davon, dass sie Millionen Jahre lang in einen Hyperkokon eingebettet war. Woher also soll das Salkrit bitteschön kommen?
 
Na, immerhin sind jetzt die Weichen für die letzten Hefte des Zyklus gestellt. Die Suche nach den Zeitkörnern ist zu Ende, bevor sie richtig begonnen hat. Es kann jetzt nur noch darum gehen, die Dinger irgendwie in die Gegenwart zu transferieren, die Psi-Materie ES zuzuführen… und dann? Die Frequenz-Monarchie existiert nicht mehr, aber VATROX-VAMU lauert noch im Hintergrund. Wird ES gegen diese Entität kämpfen müssen?

Johannes Kreis  17.04.2011

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Neues von Lotho Keraete

Mit Blick auf die bereits vorliegenden Informationen zur Entstehung und zum Hintergrund des verschwundenen PARALOX-ARSENALS braucht es eigentlich nicht zu verwundern, dass die Superintelligenz ES – die laut eigener Aussage dringend auf die Psi-Materie dieses Gebildes angewiesen ist – alles andere als untätig war und selbstverständlich die neue Position zu finden versuchte. Ebenso wenig verwundert, dass der ES-Bote Lotho Keraete einer derjenigen war, die von der Superintelligenz mit dieser Suche beauftragt wurden.
 
Im Gegensatz zu Perry Rhodan & Co., der von Homunk nur darüber unterrichtet worden war, dass Lotho Keraete tot sei, ohne dass auf den Zeitpunkt oder die genauen Umstände eingegangen wurde (PR 2500), steht uns schon seit einer ganzen Weile die darüber hinausgehende Information zur Verfügung, dass dieser Auftrag alles andere als ein Zuckerschlecken gewesen sein muss. Der nächste Auftrag der Superintelligenz wartete schon auf ihn. Und das war eine Mission ganz anderen Kalibers. Ein Einsatz, dessen Ausgang keineswegs so sicher war wie der des soeben abgeschlossenen Unternehmens. Ein Einsatz auf Leben und Tod. Sogar für ihn, den Boten einer Superintelligenz mit all seinen schier unvorstellbaren Machtmitteln. (PR 2508)
 
Im vorliegenden Roman erfahren wir nun von Lotho Keraete selbst, was er erlebt hat und dass die Auskunft, er sei tot, gar nicht einmal so falsch war. Allerdings dürfte bereits die Frage, was Leben und was Tod für jemanden bedeutet, von dessen Originalkörper nur noch das Gehirn existiert, nicht so eindeutig zu beantworten sein. Ein Sinclair Marout Kennon in seiner »Vollprothese« hatte dazu zweifellos eine andere Meinung als ein Timber F.Whistler in seinem Cyborgleib. Von Lotho Keraete selbst ganz zu schweigen.
 
Beschäftigen wir uns an dieser Stelle einmal etwas näher mit diesem ES-Boten, der am 3. September 2488 geboren wurde und als vierundzwanzigjähriger Leutnant an Bord des Explorers EX-1298 – Eigenname HUMBOLDT – als Exobiologe seinen Dienst versah. Der Explorer wurde von Blues-Piraten angegriffen und zerstört, Lotho Keraete dagegen als letzter Überlebender am 26. Januar 2512 von ES gerettet, nach DaGlausch in die Raumstation Heim gebracht und dort zum ES- Boten umgeformt und ausgebildet. Über Jahrhunderte hinweg wurde hierbei der menschliche Körper nach und nach durch einen aus dunkelblauem Metall ersetzt, bis nur noch das Gehirn vom menschlichen Originalkörper vorhanden war.
 
Die von den Robotern in Heim abgegebenen Erklärungen waren stets recht hanebüchen, insbesondere was die Umwandlung des Körpers betraf. Der Defekt der Recyclinganlage war nur eine vorgeschobene Erklärung, Lotho Keraetes Transformation von vornherein so geplant. ES selbst ließ im Februar 1291 NGZ, als Lotho Keraete nach Wanderer kam, in dieser Hinsicht keinen Zweifel: In den kommenden Jahrhunderten wird möglicherweise Handlungsbedarf in meinem Sinne bestehen, aber ich kann nicht immer persönlich anwesend und in Reichweite der Menschheit sein. Und da Adlaten wie Ernst Ellert immer auch von meiner Nähe und Initiative abhängig sind, weil sie im Grunde nur körperlos oder nur materialisiert sind, benötige ich einen körperlichen, aber dennoch unsterblichen Gesandten. (PR 1978)
 
In dieser Aussage kommt zum Ausdruck, dass Super• intelligenzen der Realität, wie Menschen sie wahrnehmen und verstehen, entrückt sind. Raum und Zeit werden ganz anders wahrgenommen, hinzu kommt der Blick in parallele und alternative Universen samt ihren Möglichkeitsformen von Vergangenheit und Zukunft. Superintelligenzen unterliegen bis zu einem gewissen Grad dem Transformsyndrom und sind eher dem Hyperraum als dem Standarduniversum zuzurechnen. Sie sind deshalb auf Mittler und »Dolmetscher« angewiesen – auf Boten, die den wechselseitigen Kontakt zu den Niederungen normaler Raumzeit und ihrer Bewohner aufrechterhalten.
 
Für ES waren in dieser Funktion eine ganze Reihe von Boten tätig – angefangen bei Homunk, den ES Rhodan gegenüber einmal beschrieb als einen Terraner, den ich geschaffen habe – gewissermaßen aus überflüssiger Materie. Er gefiel mir, und so ließ ich ihn bestehen. (PR 32) Später hatten wir es mit dem lange Zeit in ES integrierten Botschafter der Kosmokraten Tiryk zu tun – Carfeschs Aufnahme in den Bewusstseinspool bedingte, dass er in Gestalt einer Materieprojektion auftrat. Wenn ich lange genug an deiner Seite bleibe, wird diese Projektion eines Tages vielleicht wieder körperlich. Ich würde es mir wünschen. (PR 1000) Und mit dem vormaligen Teletemporarier und Parapoler Ernst Ellert gab es schließlich einen weiteren ES-Boten, der ebenfalls »nur« noch über einen Projektionsleib verfügte

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Einer der Unsterblichen muss seine bisherige Existenz aufgeben, um die Suche nach den Zeitkörnern erfolgreich zu bestehen.
In dem von Leo Lukas stammenden Roman der folgenden Woche werden die Folgen der schicksalhaften Entscheidung deutlich. Band 2592 liegt überall im Zeitschriftenhandel unter folgendem Titel aus:
 
IM ZEITSPEER

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