Nummer: 2521 Erschienen: 11.12.2009   Kalenderwoche: 50 Seiten: 59 Innenillus: Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,85 €

Kampf um KREUZRAD
Perry Rhodan auf Mission mit dem Museumsraumer - sie erreichen einen geheimnisvollen Hof
Michael Marcus Thurner     

Zyklus:  

36 - Stardust - Hefte: 2500 - 2599 - Handlungszeit: 03.01.1463 NGZ - 16.05.1463 NGZ (5050 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: KREUZRAD               
Zeitraum: 22.bis 24.Januar 1463 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601852
EAN 2: 92521
Ausstattung:  Clubnachrichten Nr.438
Anmerkungen: 
Auf S. 7 steht über KREUZRAD: [...] »Der Ringquerschnitt des Außenrings misst 600 Meter, jede einzelne der vier Speichen weist denselben Durchmesser auf.« [...] Das Titelbild zeigt die Speichen jedoch deutlich schmaler.
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Auf der Erde und den zahlreichen Planeten in der Milchstraße, auf denen Menschen leben, schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit über hundert Jahren herrscht in der Galaxis weitestgehend Frieden: Die Sternenreiche arbeiten zusammen daran, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. Die Konflikte der Vergangenheit scheinen verschwunden zu sein.
Vor allem die Liga Freier Terraner (LFT), in der Perry Rhodan das Amt eines Terranischen Residenten trägt, hat sich auf Forschung und Wissenschaft konzentriert. Sogenannte Polyport-Höfe stellen eine neue, geheimnisvolle Transport-Technologie zur Verfügung. Gerade als man diese zu entschlüsseln beginnt, dringt die Frequenz-Monarchie über den Polyport-Hof in die Milchstraße vor. Zum Glück kann der Angriff zumindest zeitweilig zurückgeschlagen werden.
Perry Rhodan folgt unterdessen einem Hilferuf der Terraner in das in unbekannter Weite liegende Stardust-System. Auch dort existiert ein Polyport-Hof und wird von der Frequenz-Monarchie bedroht; zugleich droht der Stardust-Menschheit eine andere Gefahr: Der schützende Kokon um ihre neue Heimat löst sich auf und ein weiterer Polyport-Hof wird entdeckt. Dies führt zum KAMPF UM KREUZRAD …

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner rätselt über neue alte Bekannte und deren Motive
Stuart Lexa Ein Mensch von Stardust (ver-)zweifelt an dem Unsterblichen
Sean Legrange Lexas alter Freund sieht sich an Bord von KREUZRAD aufmerksam um
Protektor Warhl Ein Körperloser zieht in den Kampf
Bellyr Der Oberprotektor versucht dem Auftrag des Bruders gerecht zu werden und dennoch die Ahnen zu finden

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Auslöser Rhodan ?
PR-Kommunikation: Perry Rhodan-FanEdition - Nr.8 Das Ta Ra El
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / Science Fiction in der Pabel-Moewig Verlag KG / PERRY Comic 137
Witzrakete:
Leserbriefe: Eckhard Freuwört / Michael Müller
LKSgrafik: Grafikwettbewerb – Platz 4 - Gerhard Börnsen: Der Surfer
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Darturka     Frequenzfolger  - Rang    MIKRU-JON     Pigasoshaar                                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer: 438 / Seiten: 4
Clubgrafik: ?: Gucky
Nachrichten:
Fanzines: Fantasia 230e bis Fantasia 241e - www.edfc.de / FOLLOW-Magazin Sumpfgeblubber 65 - Peter Emmerich / Baden-Württemberg Aktuell 313 - Science Fiction Club Baden-Württemberg / Exterra 45 - www.sfcuniversum.de / fandom observer 244 - Martin Kempf / Abenteuer & Phantastik 67 - www.abenteuermedien.de / Andromeda 150 - Stefan Manske / SF Terra 217 - www.sfterra.nl 244 - Martin Kempf / Intravenös 187 - Rüdiger Schäfer /
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Fan-Romane:
Internet: Capricornus 3 - http://sfbooks.here.de / Steampunk Magazine 6 - www. steampunkmagazine.com
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Sonstiges: PERRY RHODAN Paper Nr.1 - www.ahavemann.de

Report

Titelbild:


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Innenillustrationen

Protektor Wahrl und sein Kampf-Malter
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:13
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Nur noch ein bisschen«, sagte Warhl zum Logonauten. »Wir brauchen mehr Informationen.«
Informationen ... Sie waren der Kern in einer Auseinandersetzung, die selbst um geringsten Raumgewinn geführt wurde. Nicht der einzelne Kämpfer war von Bedeutung, sondern die Bedingungen, die in seinem Umfeld herrschten. Daten konnten ihnen bei der bevorstehenden Schlacht ein gewisses Maß an Überlebenschancen gewährleisten.
Ein weiterer Schuss, dann noch einer. Wiederum blieben die gut getarnten Roboter unentdeckt. Und dennoch ...
»Zurückziehen!«, befahl Warhl. Die Hitzeentwicklung der breit strahlenden Waffenkanäle erzeugten energetische Grundmuster, die sich wellenförmig ausbreiteten. Sobald sie auf die unsichtbaren Syszscor-Roboter trafen, veränderten sich die Kennungen. Wenn diese Irritation so lange Bestand hatte, bis die Roboter ein täuschend ähnliches Wellenbild errechnet und gespiegelt hatten, reichten diese wenigen Augenblicke vielleicht aus, um gegnerische Rechner misstrauisch werden zu lassen.
Die drei Maschinen zogen sich mit derselben Geschwindigkeit zurück, mit der sie vorgedrungen waren.
»Ich messe eine Irritation an«, meldete Vronzek.
»Definiere ›Irritation‹.«
»Der letzte Rückkehrer hat an Gewicht gewonnen. Ungefähr null Komma nullnullzwei Prozent. Außerdem habe ich eine kurzfristige Schwankung im Energiehaushalt angemessen.«


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Am 22. Januar 1463 NGZ erreicht MIKRU-JON lange vor den wegen eines Hypersturms in Verzug geratenen Einheiten der Stardust-Flotte das Sonnensystem, in dem sich der kürzlich aktivierte Polyport-Hof befindet. Stuart Lexa gibt ihm aufgrund seines Aussehens den Namen KREUZRAD. Das Gebilde hat einen Durchmesser von sieben Kilometern. Das Transferdeck befindet sich in der Nabe, von der vier 600 Meter durchmessende Speichen ausgehen. Dieser Aufbau ist für einen Polyport-Hof ungewöhnlich; es scheint so, als sei die ganze Anlage erst nachträglich um den eigentlichen Hof herumgebaut worden.
 
Eine Explosion in einer der Speichen wird beobachtet. Trümmer und Lebewesen werden ins All geschleudert. Es sind Darturka und kugelförmige Cyborgs. Offensichtlich versucht die Frequenz-Monarchie auch diesen Hof zu erobern und eine unbekannte Macht leistet Widerstand. Auf Rhodans Befehl werden beide Gruppen von MIKRU-JON aufgenommen. In diesem Moment verlassen zwei aus mehreren aneinandergeflanschten Kugelsegmenten bestehende Raumschiffe den Ortungsschutz der Sonne. Rhodan spricht mit den Cyborgs. Wortführer ist Protektor Warhl, ein wenig mitteilsamer Zeitgenosse, der immerhin bereit ist, die Menschen als Verbündete zu akzeptieren, nachdem Rhodan und seine Begleiter sich durch DNS-Proben als Terraner identifiziert haben. Perry Rhodans Name ist dem Fremden bekannt. Wahrl berichtet, dass die Darturka das Transferdeck beherrschen und deshalb ständig Nachschub aus dem Polyport-Netz erhalten, während die Raumschiffe der Verteidiger nicht eingreifen können, da KREUZRAD nicht beschädigt werden darf.
 
Rhodan, Sean Legrange und Stuart Lexa wechseln auf KREUZRAD über und begegnen Oberprotektor Bellyr, einem Wesen, das in einer mit Stacheln besetzten humanoiden Ritterrüstung steckt. Bellyr erklärt, er und seinesgleichen seien auf der Suche nach ihren Ahnen. "Der Bruder", ein Wesen, das "mehr" sei als Bellyrs Volk, habe ihnen die Erlaubnis erteilt, das Polyport-Netz zu nutzen. "Der Bruder" habe ihnen aber zur Auflage gemacht, den Terranern zu helfen. Die Fremden waren erst nach dem Zusammenbruch des Sextadim-Schleiers in der Lage, KREUZRAD mit ihren Schiffen zu erreichen, wenig später sind die Darturka aufgetaucht. Sie sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Rhodan könnte die Transferkamine mit seinem Controller sperren, aber sie sind zu weit entfernt. Er entwickelt einen Plan, mit dem Frequenzfolger Tonnvar, der den Angriff leitet, in eine Falle gelockt werden kann. Der Vatrox wird getötet, gleichzeitig kann sich Rhodan den Transferkaminen nähern und sie deaktivieren. Somit sind die Darturka vom Nachschub abgeschnitten, aber sie kämpfen erbittert weiter. Lexa gerät in Bedrängnis und wird von Legrange gerettet.
 
Als Warhls metallene Hülle zerstört wird, stürzt sein weißer, amöbenhafter Körper heraus, in dem zwei grünliche Augen leuchten. Rhodan erkennt, dass die fremden Cyborgs Elfahder sind, die allerdings kein Sothalk sprechen. Rhodan rettet das Amöbenwesen vor dem Tod im Strahlenfeuer. Die Darturka ziehen sich endlich zurück und warten ab.
 
Am 24. Januar trifft das Geschwader der Stardust-Flotte ein. Rhodan überlässt Lexa und Legrange je einen Controller. Sie sollen auf KREUZRAD zurückbleiben und die Station sichern, während Rhodan mit MIKRU-JON nach Aveda zurückfliegt. Bellyr wird ihn mit seinem Flaggschiff ELFA begleiten. Rhodan weiß, dass die Schweigsamkeit des Elfahders nicht allein der Fremdartigkeit seines Denkens geschuldet sein kann. Er hofft, dass Bellyr sein Schweigen brechen wird, wenn er mehr über die Stardust-Menschheit erfährt.
 
Da trifft eine Nachricht aus dem Stardust-System ein. Ras Tschubai ist erwacht und hat nach Rhodan gefragt. Er hat behauptet, ES sei in größter Gefahr.

Johannes Kreis

 
Rezension

Leider habe ich schon vorher gewusst, dass es sich bei den Cyborgs um Elfahder handelt, daher ist diese Überraschung nicht ganz gelungen. Man soll halt keine Spoiler lesen! Jedenfalls ist das eine interessante Wendung, die Stoff für neue Spekulationen liefert. Wir erinnern uns: Die Elfahder waren bis 447 NGZ Helfer der Ewigen Krieger, einer Organisation, die während ESTARTUS Abwesenheit die Lehre vom Permanenten Konflikt verbreitet hat. ESTARTU wurde als "Schwester" der Superintelligenz ES bezeichnet und so ist es nicht schwer zu erraten, dass der ominöse "Bruder", der den Elfahdern bei der Suche nach ihren Ahnen helfen will, mit ES identisch ist. ES ist also, wie man schon vermuten konnte, bestens über dieses intergalaktische Transportsystem im Bilde und muss gewusst haben, dass sich auch innerhalb des Sextadim-Schleiers Stationen dieses Netzes befinden. Der alte Lügner hat meiner Meinung nach eindeutig ein ganz mieses Spiel mit den Terranern gespielt und die Auswanderer wären besser dran gewesen, wenn sie das Solsystem nie verlassen hätten.
 
Aber zurück zu den Elfahdern. Diese Wesen stammen aus der Galaxie Absantha-Shad. Diese Sterneninsel war im 5. Jahrhundert NGZ schon zum Teil mit der Galaxie Absantha-Gom verschmolzen. Die beiden Galaxien durchdringen einander und haben einen vorgelagerten Kugelsternhaufen namens Parakku, der Standort des Kosmonukleotids DORIFER ist. Far Away ist ein Kugelsternhaufen. Er befindet sich in der Nähe einer Galaxie, die vor unbekannter Zeit von einer anderen Galaxie durchdrungen worden ist und deshalb die Form eines Ringes angenommen hat. Zu welchem Schluss führt uns das? Ist diese Ringgalaxie vielleicht das, was von Absantha-Shad oder Absantha-Gom übrig geblieben ist? Das würde aber bedeuten, dass wir uns in einer weit entfernten Zukunft befinden - wäre dem so, dann müsste außerdem angenommen werden, dass man bei der Nutzung des Polyport-Netzes Zeitreisen unternimmt, ohne es zu bemerken, und dass auch der Polyport-Funk Nachrichten in andere Zeiten übermittelt. Hm. Das klingt doch zu abwegig.
 
Die Elfahder, denen Rhodan jetzt begegnet ist, sind entweder Nachkommen der ESTARTU-Elfahder, die vieles von ihrer Vergangenheit vergessen haben, oder sie sind ein Splittervolk, das nichts mit den Ewigen Kriegern zu tun hatte. Man darf gespannt sein, welche Geheimnisse Bellyr (hoffentlich bald) preisgeben wird. Wie haben die Elfahder den Kontakt mit ES hergestellt? Wird ESTARTU wieder eine Rolle zu spielen haben?
 
Ansonsten gibt's nicht viel zu dem Roman zu sagen. Thurner schafft es ganz gut, die Fremdartigkeit der Elfahder zu vermitteln. Allerdings werden viele Kampfhandlungen beschrieben, und das teilweise auch noch sehr ausführlich. Ich hatte ja schon befürchtet, dass aus dem Schauplatz Far Away, von dem ich mir Geschichten einer anderen Art erhofft hatte (die bisher ja auch geliefert wurden), nichts anderes als der x-te Kriegsschauplatz werden würde. Anscheinend soll es wirklich so sein, und das finde ich sehr schade.

Johannes Kreis  13.12.2009

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Auslöser Rhodan ?

Es gibt keinen Zweifel, dass mit der Ankunft Rhodans im Stardust-System »einiges in Bewegung« geraten ist
gelinde gesagt. »Alles« scheint irgendwie auf den Unsterblichen zugeschnitten gewesen zu sein. Dennoch bleiben Fragen. Ließ er (oder seine Ankunft) den »Sextadim-Schleier« des Kugelsternhaufens Far Awayzusammenbrechen? War er es, durch den es zur Öffnung der »Tore der Vier Himmel« kam und damit zum Zugang zur »Unsichtbaren Insel«, die unübersehbar an Atlantis/Talanis erinnert, auf Zyx, Aveda, Trondgarden und Katarakt? Ganz zu schweigen vom Konzept Tschubai/Lloyd. Was wurde sonst noch »eingeleitet«, von dem bislang nichts bekannt ist? Beim Besuch Rhodans in der Stardust-Felsnadel mit der »Halle/Zentrale der 1000 Aufgaben« leuchteten jedenfalls die Schaltflächen der Käfigtransmitter auf sodass fortan das aus 4096 Geräten bestehende Transmitternetz zugänglich ist und erforscht werden kann. Ein Versuch zeigte nämlich, dass die Benutzung fortan jedermann möglich ist ... In anderer Hinsicht eskaliert, nein, explodiert die Lage förmlich. Auf dem Planeten Katarakt ist die Immaterielle Stadt Amethyst materialisiert und spuckt Tausende »wespenförmiger« Raumschiffe und Hunderttausende kampfstarker Lebewesen aus, die versuchen, den Sperrgürtel um den Planeten zu durchbrechen - offenbar, um zum Polyport-Hof NEO-OLYMP vorzustoßen.
 
Gleichzeitig errichten die »Bodentruppen« einen Sperrgürtel oder eine Verteidigungslinie. Von der Forschungsstation auf dem Planeten Sionis am Rand des Kugelsternhaufens wiederum meldeten die Grenzgänger des Schleiers, dass größere Kontingente fremder Raumschiffe nach dem Zusammenbruch des Schleiers versuchen, in den Kugelsternhaufen vorzudringen. Raumschiffe, bei denen es sich unzweifelhaft um Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie handelt. Und vom Planetoiden P-17-25-1463 kam die Meldung, dass dort »in einem geheimen Versteck« Raumschiffe gefunden wurden, die von Wesen bemannt seien, die identisch mit den Angreifern über Sionis zu sein scheinen, während es sich bei den Aggressoren auf Katarakt um eine völlig andere Spezies handelt - eine quasihumanoide Lebensform mit 2,5 Metern Körpergröße, knöchernem »Nackenschild« undÜberaugenhörnern, die an einen Triceratops erinnern. Wichtig sind auch die Daten vom Rand des Kugelsternhaufens, weil sie erste konkrete Informationen über die bislang nur vermutete »Stardust-Galaxis« liefern - eine Ringgalaxis.
 
Der Kugelsternhaufen Far Away befi ndet sich etwa 48.000 Lichtjahre »unterhalb« des Rings, der einen Außendurchmesser von 220.000 und einen Innendurchmesser von 150.000 Lichtjahren aufweist, während die Restgalaxis im Zentrum 55.000 Lichtjahre erreicht. Die Entstehung von Ringgalaxien ist ein Sonderfall von Galaxiendurchdringungen, weil hierbei eine Spiralgalaxis zentrumsnah von einer anderen, schnellen Galaxis förmlich durchstoßen wird. Hierbei addieren sich die Schwerkraftwirkungen beider Galaxienzentren. Verbunden damit ist eine stärkere Anziehung von äußeren Sternen, Interstellarer Materie, Gas und dergleichen. Sobald die Durchdringung beendet ist und sich der »Eindringling« ausreichend entfernt hat, gibt es auch diese zum Zentrum gerichtete zusätzliche Kraft nicht mehr - für die bisherigen Umlaufbahnen um das galaktische Zentrum sind die betroffenen Sterne und Gasmassen nun aber zu schnell. Folge ist eine fortan nach außen gerichtete Verdichtungswelle, die Interstellare Materie, Gase und so weiter komprimiert. Der sich konzentrisch ausdehnende Ring entsteht, wobei die Verdichtung des Interstellaren Gases zur verstärkten Sternentstehung führt. Die Ringausdehnung endet erst, wenn der zusätzliche Bewegungsimpuls durch die Schwerkraftwirkung aufgezehrt ist - ein Prozess, der unter Umständen Hunderte von Jahrmillionen beansprucht. Der Anblick der Holos und Bilder offenbarte, dass die Symbolik einer weiteren der insgesamt 1000 »Kartuschen« entschlüsselt wurde. Lange war gerätselt worden, was sich hinter dem Dargestellten - hervorgehobener Kreisring, Kreis im Zentrum, Punkt am unteren Innenrand des Kreisringes - wohl verbergen mag. Jetzt ist es klar. Und bei einer anderen »Kartusche« gab eseine Änderung in Form einer plötzlich verschwundenen gestrichelten Kreislinie, sodass es naheliegt, in den sechs Kreisanordnungen von je 22 jeweils nach innen kleiner werdenden fünfzackigen Sternen ein Symbol für den Kugelsternhaufen Far Away zu sehen - einmal mit, einmal ohne Sextadim-Schleier ... Stellt sich die Frage, was die Superintelligenz ES noch alles in den Rahmen des »Zweiten Galaktischen Rätsels« gepackt hat …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Perry Rhodan traf alte Bekannte – und musste feststellen, dass sie ihm fremd geworden sind. Aber ihm bleibt keine Zeit, sich näher damit zu befassen, denn die Nachricht über ES gibt Grund zu weitaus größerer Sorge ...
Auch im Roman der kommenden Woche bleiben wir im Sternhaufen Far Away und an Perry Rhodans Seite. Exposé-Autor Uwe Anton berichtet in Band 2522 von der Gefahr, in der sich ES befindet. Sein Roman erscheint unter folgendem Titel überall im Zeitschriftenhandel:
 
WINTER AUF WANDERER

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