Nummer: 2300 Erschienen: 16.09.2005   Kalenderwoche: 37 Seiten: 77 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,75 €

Vorboten des Chaos
Sie sind TRAITORS Bestien - und sie bringen den Untergang
Robert Feldhoff

Zyklus:  

34 - TERRANOVA - Hefte: 2300 - 2399 - Handlungszeit: 1344 - 1346 NGZ (4931 - 4933 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Terra               
Zeitraum: 1344 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 52300
Ausstattung:  NATHAN: Wichtige Ereignisse des 16.September
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
  • Poster: Dirk Schulz - PR-Kalender 2006
  • Sonderbeilage: Rainer Castor: Die Milchstraße anno 1344 NGZ - mit Grafik von Dirk Schulz
  • PR-Gewinnspiel
  • Umlaufendes Covermotiv
"Seite 3"

Auf  der Erde und den zahlreichen Planeten der Milchstraße, die von Menschen besiedelt sind, ist das Jahr 1344 Neuer Galaktischer Zeitrechnung angebrochen - dies entspricht dem Jahr 4931 alter christlicher Zeitrechnung. Seit Perry Rhodan mit einer schlichten Rakete ins All vorgestoßen ist und der Menschheit dabei den Zugang zu den Sternen erschloss, sind fast dreitausend Jahre vergangen. Längst bildet die Erde - oder Terra, wie man allgemein sagt - das Zentrum eines blühenden Sternenreiches aus Tausenden von Planeten. In der Liga Freier Terraner leben nicht nur Menschenabkömmlinge, sondern auch Angehörige anderer Völker. Der Mausbiber Gucky ist für viele ein typisches Beispiel; außer ihm gibt es zahlreiche Fremdwesen auf den wichtigsten Welten der Liga. Dass kein Frieden ewige Zeiten währen wird, das wissen auch Perry Rhodan und seine Mitstreiter. Immer wieder wurde die Erde zum Ziel feindlicher Angriffe. So auch in diesen Tagen, als eine finstere Macht im Geheimen mit ihrer Arbeit beginnt. Es handelt sich dabei um die VORBOTEN DES CHAOS ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der unsterbliche Terraner beruft eine Konferenz der galaktischen Völker ein
Bostich I. Der Imperator von Arkon nimmt eine weite Reise auf sich
Gucky Der Mausbiber wächst in der Gefahr über sich hinaus
Zon Facter Der Assassine erfüllt den Auftrag der Terminalen Kolonne
Demetrius Luke Der Siganese erweist sich als knallharter Kämpfer

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: In eigener Sache
PR-Kommunikation: SOL - Das Magazin der Perry Rhodan-FanZentrale
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe
Witzrakete:
Leserbriefe: Franz Aistleitner / Ronald Weinberger / Mergime Sylejmani / Alex / Marco Wittler / Karin Kollmann / Jochen Schneider / Norbert Mertens / Holger Moser / Mertin Smetanig / Dr.René Zimmermann / Heinz Wipperfürth
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Arkon I    Arkoniden     NGZ    Siganesen    Solare Residenz    Terrania  City   Transmitter                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

Die Bewaffnung der Überlebenden (Gucky)
Zeichner:  Dirk Schulz  
Seite:57
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Er hat Recht!, dachte der Ilt verblüfft. Was jetzt? Die Antwort lag näher als gedacht. Mit einem Mal wusste er, was zu tun war. Die Angreifer konnte er nicht hindern. Aber die Opfer bewaffnen, das konnte er! Gewaltsam blendete er die Todesschreie aus, teleportierte und wurde tief unten im Hauptträger stofflich, im Zentraldepot der Residenz. In endlosen Regalen lagerte Ausrüstung, in Schränken mit Abdeckungen aus Panzertroplon, darunter hingen Waffen, tragbare HÜ-Schirm-Projektoren, Schutzanzüge. Gucky machte per Telekinese die Riegel los und raffte an sich, was er tragen konnte. Keine Schutzanzüge, stattdessen nahm er Kombistrahler und HÜ-Schirm-Projektoren. Im Schlachtgebiet suchte er nach Gedankenmustern. Der Erste, den er fand, war Monkey, Oxtorner und USO-Chef, der gefährlichste Kämpfer, der sich im Saal befand. Gucky peilte das Muster an - und materialisierte vor Monkeys Augen.


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Anfang 1344 NGZ (4931 n.Chr.), gut 12 Jahre nach dem Hyperschock, hat sich die Lage in der Milchstraße weitgehend stabilisiert - jedenfalls in der galaktischen Westside. In der Eastside dagegen toben schreckliche Bruderkriege unter den Blues-Völkern. Auf Terra und den anderen bewohnten Welten der Westside ist Ruhe und Normalität eingekehrt, es findet sogar wieder interstellare Raumfahrt statt. Dennoch gibt es viel zu tun, denn von einer galaktischen Gemeinschaft sind die einzelnen Völker noch weit entfernt. Perry Rhodan hat erkannt, dass die galaktischen Völker wieder enger zusammenrücken und einen gemeinsamen Weg verfolgen müssen, insbesondere wegen der noch immer nicht einschätzbaren Bedrohung, die der Milchstraße durch die in Hangay entstehende Negasphäre erwachsen könnte. Deshalb lädt Perry Rhodan Abgeordnete aller Machtgruppierungen der Milchstraße, zu denen er auch die Neue USO zählt, zur Aufbaukonferenz der Völker ein, die am 04.02.1344 NGZ in der Solaren Residenz auf Terra stattfinden soll.
 
Während der Vorbereitungen für die Konferenz hat Rhodan eine seltsame Begegnung: Der aus den miteinander verschmolzenen Bewusstseinen der Monochrom-Mutanten entstandene Nukleus nimmt Kontakt mit Rhodan auf. Der Nukleus tritt in Gestalt der Körperprojektion eines Mädchens namens Fawn Suzuke auf. Rhodan wird vor dem Erscheinen der Terminalen Kolonne TRAITOR gewarnt, doch der Kontakt bricht nach wenigen Minuten wieder ab. Wenig später beginnt die Konferenz und nimmt zunächst den geplanten Verlauf. Die wichtigsten Völker der galaktischen Westside sind vertreten, Imperator Bostich I. von Arkon ist sogar persönlich erschienen - mitsamt seiner neuen Thronflotte. Die Blues nehmen natürlich nicht teil (es gibt praktisch keinen Kontakt zur Eastside), die Haluter und die Akonen sind ebenfalls nicht erschienen. Erstere aufgrund ihrer bekannten Zurückhaltung, letztere vermutlich deshalb, weil das Energiekommando die Macht im Blauen System an sich gerissen hat.
 
Perry Rhodan hält die Eröffnungsrede. Er will den galaktischen Völkern eine gemeinsame Vision geben und gleichzeitig eine Möglichkeit, die seit dem Hyperschock viel zu lang gewordenen Wege zwischen den einzelnen Sonnensystemen drastisch abzukürzen. Zu diesem Zweck soll ein Transmitternetz aufgebaut werden, das eines Tages alle bewohnten Welten miteinander verbinden soll. Dieses unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz eigentlich an Wahnsinn grenzende Vorhaben wäre durchaus zu verwirkliche- - aber nur mit Techniken, über die zurzeit nur die Terraner verfügen. Denn nur die auf Ferrol gefundenen alten Käfigtransmitter funktionieren auch nach dem Hyperschock noch völlig fehlerfrei und ihr enormer Energiebedarf kann nur durch die von Malcolm S. Daellian neu entwickelten Methoden der Sonnenzapfung auf vernünftige Weise gedeckt werden. Rhodan ist bereit, diese Technologie allen galaktischen Völkern zur Verfügung zu stellen, aber nur unter zwei Bedingungen: Alle beteiligten Parteien sollen Friedensverträge miteinander abschließen, außerdem soll die Verteilung der ehemals in Hyperkokons versteckt gewesenen Sternhaufen, die von ihren bisherigen Bewohnern verlassen worden sind, einvernehmlich geregelt werden.
 
Rhodans Vorschlag stößt auf Interesse, aber auch auf Ablehnung. Die Springer sind zum Beispiel alles andere als begeistert, denn sie sehen ihre seit dem Hyperschock enorm angewachsene wirtschaftliche Macht bedroht. Bostich allerdings ist hellhörig geworden, denn eine Transmitterverbindung würde es ihm ermöglichen, die Kontrolle über sein zerfallendes Imperium zurückzugewinnen. Hunderte Systeme haben sich bereits vom Imperium losgesagt und souveräne Machtblöcke gebild-t - und die arkonidische Flotte kann wegen der erhöhten Hyperimpedanz nicht überall rechtzeitig zur Stelle sein, um derartige Rebellionen zu ersticken. Die Konferenz wird für die Nacht unterbrochen. Da erscheint die Projektion Fawn Suzukes zum zweiten Mal. Diesmal ist Mondra Diamond bei Rhodan, und sie zeichnet alles auf. Der Nukleus verkündet, der Krieg um die Negasphäre von Hangay habe bereits begonnen. Die Kosmokraten seien durch massive Attacken der Chaosmächte anderweitig gebunden, Hilfe für die Milchstraße sei dennoch unterwegs. Bis diese eintreffe, müsse das Solsystem um jeden Preis gehalten werden, denn es werde noch „gebraucht“. Die Terminale Kolonne TRAITOR, eine riesige Flotte, die am ehesten mit der Endlosen Armada verglichen werden könne, habe sich bereits in Marsch gesetzt, um die Negasphäre für die Chaotarchen zu erobern. Ein Vorposten TRAITORS befinde sich bereits ganz in der Nähe des Solsystems. Bevor Fawn Suzuke endgültig verschwindet, verrät der Nukleus noch, er habe die Menschheit im Auftrag von ES gewarnt. Er selbst sei in großen Schwierigkeiten und könne den Terranern nicht helfen, auch ES könne im Umkreis von Hangay nicht eingreifen.
 
Am Folgetag geht die Konferenz weiter. Rhodan ahnt nicht, dass der Feind schon in unmittelbarer Nähe ist. Vom Kolonnen-Fort TRAICOON 0098 aus, das an der Schwelle des Solsystems stationiert wurde und im Schutz eines Dunkelfelds für alle Ortungsgeräte der Terraner unsichtbar ist, wurden die Assassinen des Chaos nach Terra entsandt. Ein Trupp dieser Assassinen ist mit nicht ortbaren Dunkelkapseln bei der Solaren Residenz gelandet und unsichtbar in diese eingedrungen. Der Trupp legt mit einem so genannten „Suprapuls-Imponder“ alle aktiven Geräte innerhalb der Residenz lahm, schaltet alle Sicherheitskräfte aus und greift die unbewaffneten Konferenzteilnehmer an. Das erste Opfer ist Maurenzi Curtiz, der Erste Terraner. Bostich und Roi Danton werden schwer verletzt, hunderte von Abgeordneten werden getötet. Erst als es Gucky gelingt, Waffen und Schutzanzüge zu verteilen, kann dem Angriff der unsichtbaren Fremden entgegengetreten werden. Rhodan bringt Bostich in Sicherheit. Gemeinsam locken sie einen der Fremden in eine Falle. Überraschenderweise gleicht das Wesen einem Haluter, aber es ist nur ca. 20 Zentimeter groß! Ansonsten hat es alle Eigenschaften, die man von den Halutern (oder von deren Vorfahren, den Bestien) kennt. Es ist ein furchterregend aggressiver Kämpfer und kann seinen Körper bis zur Festigkeit von Stahl verhärten.
 
Inzwischen haben die Sicherheitskräfte außerhalb der Solaren Residenz reagiert, zu allem Überfluss nähern sich auch die Riesenschiffe der arkonididschen Thronflotte. Die überlebenden Mikro-Bestien müssen fliehen. Sie haben trotz aller Informationen über die Terraner, die sie seit geraumer Zeit durch Spione erhalten haben, nicht mit so heftigem Widerstand und vor allem nicht mit dem Einsatz paranormal begabter Wesen gerechnet. Ihr Anführer, Zon Facter, der in Rhodans und Bostichs Falle gelaufen ist, aber schwer verletzt entkommen konnte, schleppt sich zur letzten Dunkelkapsel. Er bemerkt nicht, dass er von drei Siganesen verfolgt wird. Das Volk dieser kleinwüchsigen Menschen hat sich wieder auf Siga angesiedelt und eine Delegation zur Aufbaukonferenz entsandt. Jetzt schmuggeln Regierungschef Demetrius Luke (ein Ex-USO-Spezialist), Minister Ashlon Fogel und Assistentin Dani Queenz sich in Zon Facters Dunkelkapsel, die prompt abhebt, um zum Kolonnen-Fort zurückzukehren.
 
Perry Rhodan ruft den Fall Mandelbro- aus - den Angriff der Chaosmächte. Die Pläne für den Aufbau eines galaxisumspannenden Transmitternetzes müssen zunächst einmal auf Eis gelegt werden. Obwohl zwei Drittel der gut 2400 Konferenzteilnehmer getötet worden sind, haben die Mikro-Bestien ihr Ziel, einen „Enthauptungsschlag“ gegen die galaktischen Völker zu führen, nicht erreicht. Bostich ist schon wieder auf dem Damm, Roi Danton hat zwar den linken Fuß verloren, wird aber bald wiederhergestellt sein. In einer letzten Versammlung führt Rhodan den Abgeordneten Mondras Aufzeichnungen vor. Jetzt wissen alle, mit welchem Gegner sie es zu tun haben. Rhodan lässt alle verfügbaren Schiffe nach der Basis der Terminalen Kolonne suchen und wünscht sich, die neue TERRANOVA-Flotte sei schon einsatzbereit. Denn eines steht fest: Es wird Krieg geben…

Johannes Kreis

 
Rezension

Neuer Zyklus, neues Glück! Bis auf die typisch Feldhoff’schen Schwächen in Satzbau und Wortwahl, die mich diesmal nicht so sehr gestört haben und auf die ich deshalb nicht weiter eingehe, hat mir sowohl der Roman als auch der Auftakt zum neuen Zyklus richtig gut gefallen. Natürlich fällt unangenehm auf, dass uns zum x-ten Mal in Folge eine Invasionsgeschichte vorgesetzt wird: Ein übermächtiger Gegner hat sich wie immer ausgerechnet die Erde als Angriffsziel ausgesucht und jetzt muss zunächst einmal ein Mittel gegen seine technische Überlegenheit (in diesem Fall: Die Dunkelfelder) gefunden werden. Die Terminale Kolonne wird mit der Endlosen Armada verglichen. Soll damit wieder einmal ein Mythos aus vergangenen Zeiten aufgewärmt werden? Ein wenig irritiert war ich auch, weil in diesem Roman mit keinem Wort auf all die offenen Handlungsstränge des vergangenen Zyklus eingegangen wird. Aber noch ist es viel zu früh, den neuen Zyklus wegen diesen Dingen abwertend zu beurteilen. Wir wollen erstmal abwarten, wie es weitergeht. Und die Neugier darauf hat dieser Roman definitiv geweckt.
 
Ich finde es gut, dass man so einiges über die Entwicklung erfährt, die bei verschiedenen Milchstraßenvölkern stattgefu-den hat - und dass die kleinen Leute von Siga nicht ausgestorben sind. Seit dem Ende der Monos-Ära hat man von den Siganesen ja kaum mehr etwa- gehört - schön, dass sie wieder mitmischen dürfen! Ihre überkorrekte Art, ihre Vorliebe für höfliche Umgangsformen und ihre Schwierigkeiten mit den „Riesen“ werden gut dargestellt. Rhodans Vision eines interstellaren Transmitternetzes ist an und für sich nicht schlecht, wirft aber einige Fragen auf. Vor allem: Warum funktionieren die Käfigtransmitter noch, wenn alle anderen praktisch ausfallen? Worin unterscheiden sie sich zum Beispiel von Torbogentransmittern? Das zugrunde liegende Prinzip ist doch überall das gleiche! Ich hoffe, dass das noch geklärt wird und dass es sich nicht einfach wieder um einen inkonsequenten Umgang mit der erhöhten Hyperimpedanz handelt.
 
Außerdem müssten die Transmitterstationen streng bewacht werden, wenn verhindert werden soll, dass ihr „Geheimnis“ ausspioniert wird. Schließlich sollen nur die Vertragspartner diese Technologie nutzen dürfen. Was passiert eigentlich, wenn z.B. ein Angehöriger eines Volks, das nicht zu den Vertragspartnern gehört, auf Terra weilt und gern mit einem dieser Transmitter weiterreisen möchte? Dürfte er einen solchen Transmitter dann nutzen oder müsste er abgewiesen werden?
 
Zum Dritten muss man sich die Frage stellen, ob man mit einem Verbrecher paktieren darf, weil man seine Hilfe gegen einen gemeinsamen Feind braucht. Damit meine ich: Rhodan weiß ganz genau, dass Bostich das Transmitternetz hauptsächlich zur Aufrechterhaltung seines diktatorischen Regimes nutzen würde. Rhodan würde Bostich also die Mittel an die Hand geben, um die vom arkonidischen Imperium abgefallenen Systeme „heim ins Reich- zu holen - und dass Bostich dabei bestimmt nicht zimperlich vorgehen würde, dürfte klar sein. Darf Rhodan das in Kauf nehmen, weil er meint, die Gewaltherrschaft eines größenwahnsinnigen Diktators sei für die Milchstraße immer noch besser als die Kriege, die einem Totalzusammenbruch des arkonidischen Imperiums zweifellos folgen würden? Ich spare mir jetzt erst einmal jeden weiteren Kommen-ar hierzu - die Parallelen zur aktuellen Weltpolitik unserer Zeit sind ja deutlich genug…
 
Noch ein paar interessante Details am Rande:
Die Mikro-Bestien können auf detailgenaue Geheimdienstinformationen zu-ückgreifen - offenbar wurden zumindest die Terraner schon seit längerer Zeit beobachtet. Seltsam ist dabei nur, dass die Fremden nicht mit dem Eingreifen von Mutanten gerechnet haben.
Mondra Diamond altert nicht, obwohl sie keinen Zellaktivator hat. Das könnte daran liegen, dass sie die Erinnerungen von Torr Samaho und Kintradim Crux in sich trägt. Wer weiß, was sie sonst noch von beiden „über-ommen“ hat - und ob diese innige Verbindung zu Dienern der Ordnungs- und Chaosmächte im aktuellen Zyklus noch eine Rolle spielen wird…

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

Kurzzusammenfassung:
Im Jahre 1344 NGZ ruft Perry Rhodan die führenden Vertreter der Milchstraßenvölker zur »Aufbaukonferenz der Völker« zusammen. Das Treffen beginnt am 4. Februar 1344 NGZ. Der Duale Kapitän entsendet auf Befehl der Progress-Wahrer das Kolonnen-Fort TRAICOON 0098, um die Vertreter der Konferenz zu töten. Im Vorfeld erhält Perry Rhodan eine rätselhafte Warnung, deren Herkunft er auf den Nukleus zurückführen kann.
 
Die Konferenz beginnt, und 300 Delegationen aus der gesamten Westside sind anwesend. Es fehlen vor allem die Blues und die Akonen, aber auch die Haluter und die Posbis. Rhodan gibt bekannt, dass Käfigtransmitter in großem Stil geplant werden und mit Sonnenzapfung funktionieren sollen. So soll ein galaxisweites Transmitternetz aufgebaut werden. In einer Pause erscheint erneut der Nukleus und gibt Rhodan weitere Informationen bezüglich Hangay, ES und der Negasphäre.
 
Derweil dringen drei Dunkelkapseln mit Assassinen des Chaos im Schutze ihrer Dunkelfelder in die Residenz ein, und es kommt zu einem Massaker. Zwei Drittel der Konferenzteilnehmer sterben, doch die wichtigsten Köpfe überleben. Am 5. Februar ruft Rhodan den Fall Mandelbrot aus und gibt Systemalarm für die Flotte.
 
Die Delegation von Siga um Demetrius Luke hat es geschafft, heimlich in eine der geflohenen Dunkelkapseln zu gelangen.
 
Auf Terra herrscht derweil Ernüchterung, aber Terra darf nicht fallen, wie der Nukleus mitgeteilt hat.

Perrypedia


Kommentar / Computer

In eigener Sache

Der erste und irgendwie auch der zweite Blick auf die aktuelle Nummer dieses PERRY RHODAN-Bandes mögen zwar im ersten Moment leicht irritiert ausfallen, aber das ändert nichts daran, dass mit diesem Jubiläumsband einmal mehr ein PR-Kommentar »In eigener Sache« ansteht. Das wiederum zeigt mir deutlich, dass schon wieder zwei Jahre - scheinbar mit Hypergeschwindigkeit - dahingeflogen sind, unwillkürlich mit der Frage verbunden, wo denn die Zeit geblieben ist. Standen nicht »gestern erst« nach Abschluss des Thoregon-Großzyklus die Recherchen und Ausarbeitungen zum Hintergrund des Sternenozeans von Jamondi und die mit der Erhöhung der Hyperimpedanz verbundenen Dinge an? Wurde nicht »eben noch« das Monster namens PRAETORIA aus der virtuellen Taufe gehoben, die Geschichte der Schutzherren und Schildwachen fixiert und die längerfristigen Aspekte rings um ARCHETIM ausgeknobelt? Leider nein, es sind wirklich zwei Jahre vergangen, angefüllt mit dem fast schon obligatorisch normalen Stress und drängenden Terminen, die viel zu rasch und unerbittlich näher rücken, nur um sofort von den nächsten ersetzt zu werden. Zeit und Gelegenheit also, um wenigstens einmal kurz innezuhalten.
 
Außerhalb der PR-Serie angesiedelt, wenngleich mit ihr verbunden, sind die tragischen und traurigen Ereignisse der realen Welt. Viel zu früh und völlig überraschend starb Rainer Zubeil alias Thomas Ziegler, der sich mit seinen letzten Romanen völlig zu Recht wieder einen Platz im Autorenteam »erschrieben« hatte und nun leider nicht mehr als willkommene Verstärkung zur Verfügung steht. Und mit Walter Ernsting alias Clark Darlton verstarb nun auch der letzte der »RHODAN-Gründerväter«, die vor nun auch schon 44 Jahren die Serie erdachten und dabei keineswegs darauf hoffen konnten, dass ihr ein solcher Erfolg beschieden sein würde. Vielleicht erhaschen sie ja jetzt, wo immer sie genau sein mögen, einen Blick in die Weite des Universums, um festzustellen, dass der reale Kosmos um ein Vielfaches fantastischer ist als alles, was sich irdische Autoren ausdenken können. Mit den aktuell zum Team gehörenden Autoren sind wir bei einigen, je nach Zählung, bereits bei der vierten oder fünften »Generation« angekommen - und es wird nicht die letzte Generation sein, was-auch und vor allem der Treue und Verbundenheit von euch Fans zu verdanken ist, die, bei aller Fluktuation aus mannigfaltigen Gründen, ebenfalls in diversen Generationen als Alt-, Stamm-, Neu- oder wie immer auch genannte Leser die Serie begleitet haben und weiter begleiten werden. An dieser Stelle deshalb ein herzliches Dankeschön an alle!
 
Teil dieses Rückblicks ist natürlich die mit dem abgeschlossenen Zyklus eingeleitete Entwicklung, die uns in ihren Auswirkungen noch eine ganze Weile begleiten wird und in ihren Konsequenzen längst nicht alles aufgezeigt hat, was damit verbunden ist. Erhöhung der Hyperimpedanz heißt das Stichwort - für einige durchaus eher ein Reizwort. Mag die Beurteilung auch ziemlich auseinander gehen - uns war von vornherein völlig klar, dass wir von einigen Lesern »ganz schön Prügel beziehen« werden -, aber der durch den Hyperimpedanz-Schock veränderte RHODAN-Kosmos stellt an unsere Protagonisten neue Herausforderungen. Diese sind ebenso zu meistern wie seinerzeit die Veränderungen im Solaren Imperium nach dem Dolan-Angriff beim 1000-Jahre-Sprung, den Folgen der Laren-Invasion samt der Versetzung von Erde und Mond in den Mahlstrom oder die mit der Abriegelung der Milchstraße während der Monos-Diktatur verbundenen Auswirkungen, um nur einige der einschneidendsten Zäsuren in der virtuellen Zukunftsgeschichte der Menschheit unserer Serie aufzuzählen. Perry Rhodan und seine Mitstreiter müssen nun erst einmal wieder in das »Neuland« vorstoßen, zu dem die Milchstraße mit ihren weiterhin tobenden Hyperstürmen und den materialisierten Sternhaufen der ehemaligen Hyperkokons geworden ist. Statt früheren Möglichkeiten jammernd nachzutrauern, nehmen sie die Herausforderung an und stellen sich dem Neuen, das sie erwartet. Es wird nicht leicht sein, die Hürden zu nehmen, aber die Weite des Universums ist und bleibt lockender Anreiz und ein Ziel, das irgendwann auch wieder erreicht werden wird.
 
Dass allerdings auf dem Weg dorthin neue Gefahren lauern, zeigt der von Robert Feldhoff verfasste Jubiläumsband 2300 mehr als deutlich -diese Gefahren wie auch eines der zu erreichenden Ziele sind mit der in Hangay entstehenden Negasphäre verbunden

Rainer Castor

   
NATHAN

NATHAN 2300

Das Wissen der Menschheit Folge 1 - Thema:

Wichtige Ereignisse des 16.September

von ?


Realwelt:

 

1971 n.Chr. erscheint mit Band 518 der erste PERRY RHODAN-Roman von H.G.Francis.


 

Perryversum:


3586 n.Chr. entdecken Archäologen unter der Cheopspyramide ein geheimes Gangsystem mit einer Kammer. Zwei Tage später entwendet Boyt Margor daraus das Artefakt mit Laires Auge, das einst die Loower stahlen und auf der Erde versteckten.

 

(Zyklus »PAN-THAURA«, PERRY RHODAN-Band 883 »Die große Pyramide«)


3811 n.Chr. (224 NGZ) erreicht die SOL das Krandhor-System in der Galaxis Vayquost. Atlan übernimmt die Rolle als Orakel von Krandhor.

 

(Zyklus »Die Kosmische Hanse«, PERRY RHODAN-Band 1048 »Atlans Rückkehr«)


426 NGZ schließt die Kosmokratin Vishna Terra und Luna in eine Raumzeitfalte ein und schneidet die Wiege der Menschheit damit vom übrigen Universum ab.

 

(Zyklus »Die Endlose Armada«, PERRY RHODAN-Band 1128 »Weltraumtitanen«)


 

    
Vorschau

Nach den schrecklichen Ereignissen in der Solaren Residenz ist jedem Terraner klar, dass die ruhigen Zeiten vorüber sind: Wenn die Mächte des Chaos nach dem Solsystem greifen und sogar bereits Truppen in der Region
stationiert haben, müssen die Arbeiten am Fall Mandelbrot beschleunigt werden.
Wie es in der Region Sol weitergeht, das beschreibt Hubert Haensel im PERRY RHODAN-Band der nächsten Woche. Sein Roman ist unter folgendem Titel überall im Zeitschriftenhandel erhältlich:
 
IM KOLONNEN-FORT

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