Nummer: 2299 Erschienen: 09.09.2005   Kalenderwoche: 36 Seiten: 61 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,75 €

Ahandaba
Sie stehen vor der Entscheidung - und bestimmen ihre Zukunft
Uwe Anton

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Terra   Graugischt            
Zeitraum: Mai 1333 NGZ bis Juli 1337 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601753
EAN 2: 52299
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Hörspiel »Sternenozean« Teil 42
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im Mai 1333 Neuer Galaktischer Zeitrechnung konnte dem selbst ernannten Gott Gon-O endlich Einhalt geboten werden - die Bedrohung für die Erde und die anderen Planeten des Sonnensystems ist beendet. In einer fürchterlichen Entscheidungsschlacht besiegten die Terraner unter Führung Perry Rhodans die gigantischen Kybb-Titanen. Der Schutzherr Gon-Orbhon, bisher vom wahnsinnigen Nocturnenstock Satrugar beherrscht, ist nun frei. Er muss sich den Folgen seiner erzwungenen Mittäterschaft stellen. Die Völker, die in Jamondi, Arphonie und den anderen Sternhaufen lebten, können aufatmen - die Tyrannei ist für sie vorüber. Vor allem die jahrtausendelang unterdrückten Motana können nun das Erbe ihrer Vorfahren antreten. Wie in vergangenen Zeiten kreuzen nun wieder ihre Bionischen Kreuzer zwischen den Sternen der Milchstraße. Der Friede ist in diesem Jahr 1333 NGZ endlich wieder in greifbare Nähe gerückt - ebenso wie das mysteriöse AHANDABA ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Zephyda Die Stellare Majestät entscheidet sich für die Zukunft
Gon-Orbhon Der Schutzherr beugt sich dem Urteil der Motana
Carya Andaxi Die »Moral« weist den Weg zur kosmischen Bestimmung
Perry Rhodan Der Terranische Resident muss sich dem Leben stellen
Atlan Der Arkonide nimmt wieder einmal Abschied

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Und nun ?
PR-Kommunikation: -
Statistiken: Signierstunde mit H.G.Francis / Diese Woche am Kiosk: Das neue Atlan-Heft / PR - 3.Auflage Heft 1702 - 1703
Witzrakete:
Leserbriefe: Carsten Pöls / Arno Siess / Berhard Kletzenbauer / Frank Helk / Christian Lenz / Karl Englhardt / Thorsten Bockshammer / Werner Höbart
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: ARCHETIM    Motana     Schutzherren von Jamondi                                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Tobias Marecek : Service-Insel - Terranische Technik

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Reportriss:


Reportclubnachrichten:
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Reportriss: :

Innenillustrationen

Der 200-jährige (Neal O'Neil mit Urururenkel Dennis und Perry)
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag «, sagte Rhodan. »Willst du diesen Tag wirklich auf diese Art und Weise begehen?« Der Alte winkte ab. »Was weißt du schon?« »Wir kennen uns doch, hast du behauptet.« »O ja, wir kennen uns. Ich kann mich noch daran erinnern, du wohl kaum.« »Dann hilf mir auf die Sprünge«, sagte Rhodan. »Du wurdest noch während der Monos-Herrschaft geboren, nicht wahr?« »Ja. Mitte des Jahres 1149 NGZ wurde ich endlich aus dem  Simusense-Netz befreit. Das war mein eigentlicher Geburtstag.«


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Inhaltsangabe

Das Solsystem wurde befreit. Die Aufheizung der Sonne wurde gestoppt, das Gestirn „beruhigt“ sich wieder. In der jetzt wieder an gewohnter Stelle über Terrania schwebenden Solaren Residenz tritt das Parlament der LFT am 28.05.1333 zur ersten Sitzung nach der Befreiung zusammen. Keiner der ehemaligen Orbhonisten hat irgendwelche Repressalien zu befürchten - auch nicht der Erste Terraner Maurenzi Curtiz, der jedoch seinen Rücktritt in Erwägung zieht, und auch nicht Gon-Orbhon, der wieder ganz er selbst ist. Man geht davon aus, dass niemand für seine Taten verantwortlich gemacht werden kann, da Gon-Orbhon und alle seine Anhänger unter Satrugars Einfluss gestanden haben. Doch nicht einmal Satrugar muss befürchten, dass die Terraner sich an ihm rächen werden, denn auf Parrakh beobachten Kantiran und Mal Detair, wie der Graue Autonom Ka Than erscheint, sich mit dem wahnsinnigen Nocturnenstock vereinigt und ihn dadurch heilt. Eine Zone des Friedens entsteht im Parrakhon-Sternhaufen. Die aus Ka Than / Satrugar hervorgegangene Wesenheit hilft nicht nur den dortigen Völkern, sondern wird auch zu einem Freund Kantirans, der vorerst auf Parrakh bleibt, wo er sich mit Mal Detair zusammen als Tierheiler betätigt. Kantiran hat kein Verlangen, zu seinem Vater Perry Rhodan zurückzukehren, denn er fühlt sich weder zu ihm noch zu den Terranern - aber auch nicht zu den Arkoniden - hingezogen.
 
Die Schildwachen und das Paragonkreuz bestätigen in einer zweiten Weihe Gon-Orbhons Schutzherrenstatus, die Motana vergeben ihm seine Untaten. Zephyda ruft die Allianz der Moral darüber hinaus zum Friedensschluss mit den Kybb-Völkern auf. Auf Graugischt erfährt Gon-Orbhon von Carya Andaxi, dass sie nicht nur über 120.000 Bionische Kreuzer, sondern auch über 5000 so genannte Schutzherren-Archen verfügt. All diese Schiffe wurden über die Jahrtausende hinweg von den Toron-Erih gebaut und in Hangars am Meeresgrund versteckt. Die 25 km durchmessenden und 15 km hohen ellipsoiden Archen können nur mit den psionischen Kräften der Motana geflogen werden. Mit ihnen sollen alle Völker aus allen ehemaligen Hyperkokons aufbrechen, um das mythische Paradies Ahandaba zu suchen, denn Carya Andaxi meint, die Milchstraße sei nicht mehr die Heimat dieser Völker und die Zeit der Schutzherren sei vorüber. Andaxi bietet angesichts der Tatsache, dass in unmittelbarer Nähe der Milchstraße eine Negasphäre entsteht, auch den Terranern die Mitreise an, doch Rhodan lehnt ab: Die Terraner fliehen nicht, sie verlassen ihre Heimat nicht.
 
Die Ahandaba-Karawane bricht am 10.10.1335 NGZ auf, sie wird von den letzten 6 Kybb-Titanen aus dem Parr-System begleitet. Der Schößling von Uralt Trummstam wird ausgegraben und ebenfalls mitgenommen. Atlan und Zephyda müssen sich voneinander verabschieden. Zephydas Liebeskummer ist nur von kurzer Dauer, denn sie verliebt sich ca. ein Jahr später in einen jungen Motana, außerdem wird sie zur Schutzherrin geweiht. Das Paragonkreuz offenbart ihr seine wahre Gestalt: Es ist ein Koridecc-Schmetterling. Da diese seltsame Wesenheit die Mächtigkeitsballung von ES verlässt, braucht sie einen neuen „Anker“ im Normaluniversu- - Zephyda soll dieser Anker sein. Eines Tages soll Zephyda die Führung der Karawane übernehmen. Die Ahandaba-Karawane wird alle ehemaligen Einflusssphären der Schutzherren aufsuchen, nur nicht die Charon-Wolke, die sich im Zentrum der Milchstraße befindet. Dieser Mini-Sternhaufen enthält nur 26 Sonnen und dort scheint sich das vierdimensionale Raum-Zeit-Kontinuum in „etwas anderes“ zu verwandeln. Bislang ist es noch niemandem gelungen, in diesen Bereich vorzudringen. Auch die Ahandaba-Karawane wird es nicht versuchen.
 
Am 16.06.1337 NGZ landet ein Schiff der Friedensfahrer auf Parrakh. Ein Mann steigt heraus, der eine Maske trägt. Es ist Alaska Saedelaere.

Johannes Kreis

 
Rezension

Auf Terra, in der Milchstraße, in Jamondi, in Arphonie und in der GMW ist nach Jahrtausenden schrecklichster Kriege und gnadenlosester Unterdrückung plötzlich alles wieder in Butter. Man versichert sich gegenseitig, man sei gar nicht so böse gewesen. Jeder verzeiht jedem. Man liegt sich heulend in den Armen. Alle „Neuankömmlinge“ verlassen ihre ehemaligen Hyperkokon-Gefängnisse und verschwinden mit vorerst unbekanntem Ziel. Und das war er dann irgendwie auch schon, der so genannte Abschluss des Sternenozean-Zyklus.
 
In wenigen Absätzen wird da ein Handlungszeitraum von mehr als zwei Jahren „abgehandelt“. Im Schnelldurchlauf wird praktisch alles vom Tisch gewischt, was im Sternenozean-Zyklus an Neuem eingeführt worde- ist - alles bis auf die Hyperimpedanz-Erhöhung, deren Sinn bis jetzt ausschließlich darin besteht, die Schauplätze für die nächsten Abenteuer Perry Rhodans auf die Milchstraße einzugrenzen (obwohl noch nicht mal das fest stehen kann, wenn man bedenkt, dass die Negasphäre im nächsten Zyklus eine wichtige Rolle spielen soll). Selbst die Solare Residenz darf jetzt wieder wie ein zu groß geratener Luftballon über Terrania schweben. Alle Uhren werden auf Null gestellt und alles ist fast wieder genau so, wie es vor Band 2200 war.
 
Kein Wort zum Schicksal von Carlosch Imberlock. Wahrscheinlich ist er beim Ausbruch des Vesuv ums Leben gekommen. Niemand beschäftigt sich mit der Frage, ob die Orbhonisten wirklich zu 100% ferngesteuert gehandelt haben oder ob si- sich - von den „Mitläufern“, die gar nicht beeinflusst waren, ganz zu sch-eigen - nicht doch für ihre Verbrechen verantworten müssten. Auch Satrugar, der noch als letztes Überbleibsel eines ehemals übermächtigen Reichs, das sich fast von selbst aufgelöst hat, für Unruhe sorgen könnte, wird flugs befriedet. Warum zum Henker ist die Wesenheit, die sich damals aus Antallin gelöst hat, nicht gleich auf Satrugar übergewechselt? Dann wäre es nie zu all den Problemen mit dem durchgeknallten Nocturnenstock gekommen! Wer hätte ihn daran hindern können? Warum musste erst Gon-Orbhon kommen, um Satrugar zu „heilen“?
 
Jeder glaubt Gon-Orbhon, dass er jetzt ganz lieb und brav sei. Wer kann diese Behauptung nachprüfen? Wie kann man ihm so blind vertrauen? Die von ihm jahrtausendelang unterdrückten Völker haben kein Problem damit, ihrer Heimat den Rücken zu kehren, alle Brücken hinter sich abzubrechen und Gonny ins Unbekannte zu folgen. Carry -ndechs --pardon - Carya Andaxi zaubert mal eben Tausende von Riesenschiffen aus der Flosse hervor und entfleucht zusammen mit der Glaubwürdigkeit der PR-Serie ins Nichts. Wann hat sie den Bau all dieser Schiffe in ihrer jahrtausendelangen Depression eigentlich veranlasst? Und wie, glaubt sie, sollen wohl Milliarden und Abermilliarden von Terranern in diese 5000 Schiffchen reinpassen? Oder sollte sie ihr Angebot an Perry Rhodan gar nicht ernst gemeint haben? Hätte er es angenommen, dann hätte es in den Archen entweder ein ziemliches Gedränge gegeben oder er hätte sich überlegen müssen, wer eigentlich ein Terraner ist. Gerade noch rechtzeitig scheint er sich daran erinnert zu haben, dass die LFT nicht nur aus Terra besteht. Was mich zu dem Gedanken führt, wie Carya Andaxi eigentlich auf den Gedanken kommt, es sei genug Platz da, um ALLE Motana und ALLE anderen Völker aus ALLEN ehem. Hyperkokons, die zufällig nicht über Bionische Kreuzer und ähnliche Psi-betriebenen Schiffchen verfügen (zur Erinnerung: Mit „normalen“ Raumschiffen kann man das Ahandaba nicht erreichen) in ihren Archen unterzubringen…
 
Die Beiläufigkeit, mit der einfach mal vorausgesetzt wird, dass alle ehemals in Hyperkokons versteckt gewesenen Völker bereit sind, sich einer Karawane anzuschlie-en, die - was die Kybb -etrifft - von Wesen gelenkt wird, die noch vor kurzer Zeit ihre schlimmsten Feinde waren und die zu einem Ziel unterwegs ist, das so nebulös ist, dass jedes vernünftige Wesen es nur für ein Hirngespinst halten kann, ist schon mehr als erstaunlich. „Okay, wir verlassen unsere Heimatwelten und fliegen mit unseren ehemaligen Feinden… ja, wohin eigentlich?“ Warum baut man die Kultur der Motana und sogar die der Kybb so plastisch und detailreich auf, wenn sie alle sowieso bei Zyklusende auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen des Exposé-Papierkorbs verschwinden müssen? Bionische Raumfahrt? Nie gehört! Kybb-Titanen? Kenn ich nicht! Mit dem Abzug der Ahuaha… ähm, sorry… Ahandaba-Karawane hat man sich natürlich nur der lästigen Pflicht entledigt, sich mit diesen neuen, mächtigen Völkern im unmittelbaren Umfeld der Milchstraße auseinandersetzen zu müssen. Außerdem muss man jetzt praktischerweise keine neuen Hauptpersonen mehr mit durch den nächsten Zyklus schleppen und braucht sich nicht die Mühe zu machen, Zeit auf eine gute Weiterentwicklung ihrer Charaktere zu verschwenden oder ihnen sinnvolle Aufgaben zu geben. Zephyda? Lyressea? Rorkhete? Gon-Orbhon? Wer soll das sein?
 
Das ist unglaubwürdig und klingt völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Kehraus, wie er im Buche steht. Insoweit auch nichts neues in der PR-Serie. Nur: In derart peinlicher Form wurde uns das bis jetzt noch nie zugemutet. Na, wenigstens muss man jetzt wohl erstmal nichts mehr von zickigen Rochenschiffen voller jodelnder Frauen lesen…
 
Atlan darf natürlich auch nicht glücklich mit Zephyda vereint bleiben, nein, die Kleine fliegt natürlich mit der Aua-aua-haha-Karawane und wird gar zur Schutzherrin geweiht. Wodurch hat sie sich eigentlich dafür qualifiziert? Ich dachte, nur Leutchen, die irgendwie als moralisch hochstehend betrachtet werden können oder besonders begabt sind, würden die Weihe erhalten. Wenn das aber so e-nfach ist - warum hat man Zephyda nicht gleich geweiht? So als Ersatz für die Symbolfiguren, zu denen Perry Rhodan und Atlan eben NICHT geworden sind (ein Umstand, der übrigens wohl auch in der Exposé-Materiesenke verschwunden ist)?
 
Noch so ein paar kleine Fragen, auf deren Beantwortung wir wohl nicht mehr hoffen dürfen: Wie ist Lotho Keraete auf die erstaunliche Idee gekommen, mit zwei einsamen Leutchen in den Sternenozean hineinzufliegen? Und was ist eigentlich aus Keraete geworden? Wo kommen die Kybb-Titanen, die Techniten und die Motoklone her? Wie funktioniert ein Motoschock? Ist Shallowain immer noch auf Kantis Spuren? Woher hatte Carya Andaxi die porleytische Substanz, die sich in den Bionischen Kreuzern befindet? Wurde Bré Tsinga endgültig freigesprochen? Wie wurden die Schohaaken freigesetzt und wo waren sie vorher?
 
Mehr fällt mir zu diesem Zyklus und zu diesem Roman nicht ein. Warum habe ich die letzten 100 Hefte eigentlich gelesen? Keine Ahnung. Aber ich bin ja nur einer der vielen dummen Fans, die auch die nächsten 100 Hefte kaufen und somit die Existenz dieser Schundserie sichern werden…

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

Kurzzusammenfassung:
Gon-Orbhon wird begnadigt; zusammen mit den ganzen Sternenozeanvölkern verlassen die letzten beiden Schutzherren und die Schutzherren-Archen die Milchstraße gen Ahandaba. Ka Than befriedet Satrugar und geht in ihm auf. So entsteht um Parrakh eine Zone des Friedens; dort bleiben auch Mal Detair und Kantiran. Und im Jahr 1337 NGZ erscheint in einem Friedensfahrerschiff Alaska Saedelaere auf Parrakh.
 
Handlung:
Nachdem die Schlacht um Sol erfolgreich geschlagen wurde, beruhigen sich die Menschen wieder und machen sich an die Aufarbeitung der vergangenen Ereignisse. Am 28. Mai 1333 NGZ steht bereits die erste Sitzung des Solaren Parlaments in der Solaren Residenz an. Dort trifft sich Perry Rhodan mit Maurenzi Curtiz, Gon-Orbhon und den weiteren Unsterblichen, die sich auf Terra aufhalten, um Pläne für die nähere Zukunft zu fassen. Atlan hat beschlossen, erst einmal von der Erde Abschied zu nehmen und zusammen mit Zephyda nach Jamondi zurückzukehren. Der ehemalige Schutzherr möchte sie begleiten und ihnen helfen, die Dinge innerhalb der ehemaligen Hyperkokons zu regeln, um einen Teil seiner moralischen Schuld abzuarbeiten. Neben Rhodan bleiben Reginald Bull, Julian Tifflor, Homer G. Adams, Icho Tolot und Gucky auf Terra, um den Wiederaufbau zu leiten.
 
Zur gleichen Zeit warten Mal Detair und Kantiran auf Parrakh auf Rettung. Sie sind hier gestrandet. Die Kybb-SPORNE, mit denen sie angekommen sind, wurden vernichtet. So bleibt ihnen nur die Hoffnung auf Rettung und die Beobachtung der Aktivitäten des wahnsinnigen Nocturnenstocks. Es scheint, als sterbe dieser langsam ab. Die grellen Leuchterscheinungen innerhalb des Kristalls, sowie der mentale Druck, haben in den letzten Tagen abgenommen. Doch dann werden die beiden Zeugen, wie sich eine wolkenähnliche Formation über dem Stock immer weiter verdichtet; es handelt sich um Ka Than, den Grauen Autonomen, der nach Parrakh gekommen ist, um seinen Bruder Satrugar zu heilen. Während der Verschmelzung beider zu einem Bewusstsein nimmt der mentale Druck schmerzhafte Ausmaße an. Kantiran und Mal fallen in Ohnmacht. Beim Erwachen stellen sie ein völliges Fehlen des Drucks fest, anscheinend war die Verschmelzung ein Erfolg.
 
Am 2. Juni 1333 NGZ kommt es auf Tan-Jamondi II zu einer vorentscheidenden Kundgebung: Zunächst tritt Zephyda vor zehntausenden von Motana vor dem Dom Rogan auf. Sie hält eine kurze Ansprache und übergibt danach das Wort an Gon-Orbhon. Der ehemalige Schutzherr gibt einem schonungslosen Bericht über sein Leben, seinen Fall und seine Zeit als Entität Gon-O ab. Abschließend bittet er die Menge um Vergebung. Die Motana vergeben ihm. Als Zeichen dessen stimmen sie den Choral der Vergebung an. Nach der offiziellen Vergebung stellen sich die sechs Schildwachen um Gon-Orbhon auf, um das Paragonkreuz zu rufen und ihn als Schutzherren zu bestätigen.
 
Danach vermittelt der neue Schutzherr eine Aussöhnung zwischen den Motana und den Kybb. Noch sind die Gegensätze und Missverständnisse zahlreich, aber der Grundstein für ein friedliches Miteinander ist gelegt.
 
Zur selben Zeit kommt es auf Terra zu einer Entführung: Der 200-jährige Neal O'Neil nimmt dabei seinen eigenen Urururenkel als Geisel und fordert, Perry Rhodan zu sprechen. Dieser kommt, zusammen mit Mondra Diamond, zum Ort des Geschehens und muss sich von dem Alten die Frage stellen lassen, was er bisher für die Menschheit getan hat. Der Alte hält ihm dabei den Spiegel der Zeit vor Augen, die ganzen Invasionen auf die Erde seit der Simusensezeit. Rhodan kommt ins Grübeln, doch seine Antwort befriedigt den alten Mann, und die Entführung wird beendet.
 
Am 6. Juni 1333 NGZ trifft Gon-Orbhon auf Graugischt ein, um mit Carya Andaxi über die Zukunft des Ordens der Schutzherren zu reden. Dabei überrascht die Schutzherrin ihn ganz gewaltig. Sie führt ihn zu den geheimnisvollen Tiefenschotten auf dem Meeresboden, einige davon mit einem Durchmesser von 30 km. Darin hat sie die Schutzherren-Archen versteckt, die sie hat bauen lassen; es sind 5000 ellipsoide Raumgiganten von 25 km Durchmesser und 15 km Höhe. Die beiden beschließen, die Völker der Sternenozeane zusammenzurufen und mit diesen zur Suche nach Ahandaba aufzubrechen.
 
Am 3. Dezember unterrichten die beiden Schutzherren Perry Rhodan von dem Vorhaben und bieten ihm an, dass auch die Terraner mitgehen, doch Rhodan lehnt ab.
 
Auf Parrakh geht am 6. Dezember 1333 NGZ Kantiran zum Nocturnenstock; er bittet die neue Wesenheit, die eine sehr positive Ausstrahlung besitzt, ihm einen Kontakt zu Thereme herzustellen. Das neue Geisteswesen lehnt ab. Während des sich ergebenden Dialogs erkennt Kantiran, dass er einen neuen Freund gefunden hat, den Nocturnenstock.
 
3. August 1334 NGZ: Auf Tan-Jamondi II arbeitet Zephyda an den Vorbereitungen der großen Karawane, die sich gen Ahandaba in Bewegung setzen soll. Dabei kommt es zu einem Gespräch über die Charon-Wolke, einen kleinen Sternenhaufen im Zentrum der Milchstraße, zu dem bisher niemand vordringen konnte. Da es sich nur um 36 Sterne handelt, die dort in einem Hyperkokon gefangen waren, beschließen die Schutzherren, dieses Gebiet zu ignorieren, in ihren Bemühungen, alle Völker mit auf die Reise zu nehmen.
 
10. Oktober 1335 NGZ: Im Tan-Jamondi-System stehen die Zeichen auf Abschied, die Karawane will aufbrechen, es sind die letzten gemeinsamen Stunden von Atlan und Zephyda. Beide bitten den anderen, bei ihm zu bleiben, doch trotz ihrer starken Liebe zieht keiner zurück, Atlan bleibt zurück und die Stellare Majestät geht auf die Reise. 5000 Schutzherren-Archen, 120.000 Bionische Kreuzer und die sechs Kybb-Titanen des Parrakh-Systems brechen auf, mit dabei die sechs Schildwachen, der Ewige Gärtner Orrien Alar mit Uralt Trummstam und das Paragonkreuz.
 
Am 20. Februar 1336 NGZ befinden sich Mal und Kantiran noch immer auf Parrakh. Der Planet wurde mittlerweile von den Gurrads übernommen, es ist ein friedliches Zusammenleben auf der Welt. Mal und Kantiran arbeiten als Tierheiler. Immer wieder besucht der Sohn Rhodans den Nocturnenstock. Dieser zeigt ihm die Geschehnisse, die sich auf den Schiffen der Schutzherrenkarawane zutragen, so wie am 20. Oktober 1336 NGZ, als am Rande der Mächtigkeitsballung ES' das Paragonkreuz die Stellare Majestät aufsucht und ihr verkündet, dass es sie ausgewählt hat. Mit Verlassen der Mächtigkeitsballung erlischt die Tätigkeit des Paragonkreuzes sowie die Zugehörigkeit zur Superintelligenz. Als neuen Anker im Universum hat es deshalb Zephyda ausgewählt, diesen Bezug braucht das Kreuz, um sich umzuwandeln, umzuwandeln in einen Koridecc-Schmetterling. Dieser ist weiterhin in der Lage, Schutzherren zu weihen, wie es wenig später auch geschieht, die Stellare Majestät Zephyda wird zur Schutzherrin geweiht.
 
Auf Parrakh reißt am 16. Juni 1337 NGZ der Kontakt vom Nocturnenstock zur Karawane ab, Kantiran bekommt nur noch mit, wie sich Zephyda mit einem jungen Motana namens Dalkem trifft. Als er danach den Stock verlässt, wird er Zeuge einer Raumschiffslandung, ein Schiff der Friedensfahrer landet auf Parrakh und es steigt ein humanoides Wesen mit einer Maske daraus hervor. Als er vor Kantiran tritt, sagt er nur: »Mein Name ist Alaska Saedelaere.«

Perrypedia


Kommentar / Computer

Und nun ?

Die Schlacht um das Solsystem ist geschlagen, unter beachtlichen Verlusten gelang es quasi im allerletzten Augenblick, sämtliche Kybb-Titanen auszuschalten und die Nova-Zündung der Sonne zu verhindern. Da der »Point of no return« noch nicht überschritten war, gehen die Verantwortlichen rings um Rhodan zu Recht davon aus, dass sich die aufgeheizten Prozesse mit der Zeit von allein beruhigen und bald wieder Normalität einziehen wird. Zumindest was diesen Punkt betrifft. Da der ehemalige Schutzherr Gon-Orbhon befreit und das Stock-Relais vernichtet werden konnte, ist auch diese Gefahr beseitigt. Millionen von Beeinflussten sind wieder in die Freiheit entlassen - und es bleibt abzuwarten, ob und wie sie die geistige Versklavung und die zum Teil in dieser Zeit verübten Verbrechen verkraften. Juristisch wird es für diese nachweislich Übernommenen kein Nachspiel im Sinne einer Verurteilung geben, wohl aber eine dringend notwendige psychotherapeutische Nachbehandlung und Begleitung. Hinsichtlich der aus freien Stücken im Sinne von Gon-0 Handelnden - neben willfährigen »Mitläufern« leider viele Überzeugungstäter - werden die LFT-Gerichte dagegen zweifellos noch einige Arbeit bekommen.
 
Neben der anstehenden Trauer und Verarbeitung ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Und hierbei ist zunächst der ernüchternden Tatsache ins Auge zu sehen, dass zwar die direkte Bedrohung durch Tagg Kharzani, Kybb-Titanen und Gon-0 überwunden ist, die grundlegende Problematik jedoch, dass sich durch die Aus-und Nachwirkungen des Hyperimpedanz-Schocks eigentlich alles verändert hat, unverändert als gewaltige Herausforderung ansteht. Mit einem reinen »Aufräumen« ist es also in den Jahren ab 1333 NGZ nicht getan. Fortan ist bereits die Milchstraße - für lange Zeit angesichts der erzielbaren Reisegeschwindigkeiten und Raumschiffsreichweiten fälschlicherweise als »Dorf« angesehen - ein weitgehend unbekanntes und gefahrvolles Terrain, von den bis auf weiteres unerreichbaren übrigen Galaxien in den Weiten des Standarduniversums ganz zu schweigen. Niemand kann derzeit sagen, was sich alles durch den Hyperimpedanz-Schock geändert hat, welche und wie viele Zivilisationen unter Umständen mangels Vorbereitung in Primitivität zurückgeworfen wurden oder gar komplett untergegangen sind oder was neben den früheren Hyperkokons sonst noch aus Hyperraum- und sonstigen »Verstecken« förmlich hervorgepurzelt ist.
 
Aufbauarbeit, Forschung und Neuentwicklung, um mit den Folgen der Hyperimpedanz-Erhöhung fertig zu werden, müssen fortan Hand in Hand gehen mit der Erkundung des riesigen Neulands - sei dieses nun »nur« die veränderte Milchstraße, in der weiterhin die gewaltigen Hyperstürme toben, sei es »wirkliches« Neuland in Gestalt der bislang verborgenen Sternengebiete der Hyperkokons, unter denen sich, wie aus den Hinweisen von Schildwachen und anderen seinerzeit zum Schutzherrenorden Gehörenden wie Gon-Orbhon und Carya Andaxi hervorgeht, einige »dicke Brocken« mit Abermillionen Sternen befinden.
 
Einigermaßen »bekannt« sind uns hiervon zunächst nur derSternenozean von Jamondi und der Arphonie-Haufen direkt vor Terras Haustür. Nicht sonderlich weit entfernt oder in der Nähe bisheriger Zivilisationszentren gelegen sind beispielsweise der Ordhogan-Nebel - eine unregelmäßig nebelhaft geformte Sternenansammlung mit einem Durchmesser von 145 Lichtjahren und 150.000 Sonnenmassen, die nur rund 5000 Lichtjahre vom Sternenozean von Jamondi entfernt ist, wenngleich etwa 2000 Lichtjahre unterhalb der Milchstraßenhauptebene - oder die Dashkon-Sternwolke, die bei 55 Lichtjahren Durchmesser etwa 110.000 Sonnenmassen umfasst und im Herzen des Kristallimperiums die Kugelsternhaufen Thantur-Lok / M 13 und Cerkol/M 92 hoch über der Milchstraßenhauptebene um einen neuen dritten bereichert.
 
Vorläufig eher außerhalb der Reichweite liegen die beiden mit Abstand größten Neulandgebiete. Der Ketai-Dunst im Tzyriigüü-Sektor nahe Gatas befindet sich 1300 Lichtjahre unterhalb der Milchstraßen-hauptebene der Eastside und hat bei einer Ausdehnung von 2200 Lichtjahren annähernd 13 Millionen Sonnenmassen, während zur 8500 Lichtjahre unterhalb der Hauptebene der Nordostseite befindlichen Grymrel-Ballung sogar 32 Millionen Sonnenmassen mit einer Ausdehnung von 3600 Lichtjahren gehören.
Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass im fernen Hangay eine Negasphäre entsteht - mit großer Wahrscheinlichkeit also eine Gefahr, gegen die »Gott Gon-0« eher ein müder Abklatsch gewesen sein dürfte …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Veränderung der kosmischen Konstanten, die letztlich als Hyperimpedanz-Schock in die Geschichte der Menschheit eingehen wird, sorgte für das Auftauchen neuer Sternhaufen in der Milchstraße: Der Sternenozean von Jamondi und der Arphonie-Sternhaufen sind nur zwei von gut einem Dutzend.
Die von ihnen ausgehende Bedrohung konnte nach der fürchterlichen Schlacht im Solsystem beseitigt werden, mit der Reise ins mythische Ahandaba gibt es für Milliarden von Lebewesen eine neue Perspektive. Eine neue Perspektive tut sich auch für die Bewohner der Milchstraße auf - ob diese allerdings so positiv ist, kann bezweifelt werden.
Der PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche eröffnet eine ganz neue Handlungsebene innerhalb der größten Science Fiction-Serie der Welt: Die Mächte des Chaos greifen nach der Erde, und die schon seit langem angedrohte Negasphäre, die in Hangay entstehen soll, schickt ihre ersten Vorboten.
Der nächste PERRY RHODAN-Roman wurde von Chefautor Robert Feldhoff geschrieben und ist Auftakt zum TERRANOVA-Zyklus. Der Roman erscheint in der nächsten Woche unter folgendem Titel:
 
VORBOTEN DES CHAOS

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