Nummer: 2251 Erschienen: 08.10.2004   Kalenderwoche: 41 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Das Land unter dem Teich
Sie suchen die Eherene Schildwache - und stoßen auf den Bruch zwischen den Dimensionen
Frank Böhmert

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Tom Karthay               
Zeitraum: August 1332 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 42251
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Hörspiel »Sternenozean« Teil 20
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der zweiten Jahreshälfte des Jahres 1332 NGZ sind Perry Rhodan und Atlan, Unsterbliche und ehemalige Ritter der Tiefe, der Befreiung des Sternenozeans von Jamondi ein Stück näher gekommen: Die »Mediale Schildwache« wurde erweckt, und dank ihrer Hilfe konnten die Ereignisse, die zur Schreckensherrschaft der Kybb führten, in Erfahrung gebracht werden. Damit ist der Krieg gegen die Kybb noch längst nicht gewonnen: Vom Grauen Autonomen weiß man, dass dazu nicht nur alle Schildwachen und das Paragonkreuz notwendig sind, sondern dass auch Zephyda zur Stellaren Majestät ernannt werden muss. Zephydas neuer Rang wurde bereits beschlossen, jetzt geht es um die Schildwachen. Catiaane, die zweite Schildwache, ist bereits lokalisiert: Sie befindet sich ausgerechnet auf Tom Karthay, dem einzig freien Planeten der Motana. Dort steckt sie anscheinend IM LAND UNTER DEM TEICH ...

PR-Redaktion

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner lässt sich nicht becircen
Lyressea Die Mediale Schildwache will nichts anbrennen lassen
Rorkhete Der letzte Shozide hat durchschlagenden Erfolg
Nesse Einer jungen Künstlerin werden die Augen geöffnet
Laokim Bei dieser Präsidententochter wird jeder Mann schwach

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Dirk Schulz   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Androiden ?
PR-Kommunikation: Signierstunde mit Perry Rhodan-Autor Rainer Castor
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 3.Auflage Heft 1654 - 1655
Witzrakete:
Leserbriefe: Michael Schulz / Peter Rutkowski / Bernd Janik / Reinhold Heck / Frank Euler / Barometer zu PR 2241 & 2242
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Algstogermaht    Bardioc     Blisterherz    Halo    Kaiserin von Therm    Karthog    Sporenschiffe                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Paulmann : Leichter Kreuzer der DIANA-Klasse - Terranische Raumschiffe

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Innenillustrationen

Am Teich der Trideage (Lyressea und Perry Rhodan)
Zeichner:  Dirk Schulz  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Traut man den Geräten, dann existiert hier keine Kapsel.« Er sah zu Lyressea. »Das hatten wir doch alles schon. Aber sie ist da.« Lyressea hatte die Augen geschlossen. »Nur eben tiefer.« »Kannst du die genaue Stelle lokalisieren?« Sie drehte den Oberkörper hin und her in einer Art blindem, langsamem Tanz. »Ich weiß nicht. Es ist alles so … verschwommen. Es muss zumindest eine Art Zugang geben.« »Der aber ebenfalls über Tausende Jahre nicht entdeckt worden ist.« Rhodan
tauchte eine Hand in das eiskalte Wasser, schnupperte daran. »Vielleicht liegt er im Teich verborgen.« Lyressea blähte die zarten Nasenflügel. »Wenn mir Gimgon nur mehr verraten hätte …«


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Inhaltsangabe

Kimte wird evakuiert. Sollte Lyressea es nämlich nicht schaffen, den Selbstzerstörungsmechanismus der Asylkapsel ihrer Schwester Catiaane zu deaktivieren, wäre die gesamte Stadt dem Untergang geweiht. Die meisten Motana fügen sich in ihr Schicksal, doch einige Tausend Aufrührer blockieren das Blisterherz, so dass Rhodan, Lyressea und Rorkhete einen Umweg und eine halsberechische Kletterpartie in Kauf nehmen müssen, um den Teich der Trideage doch noch zu erreichen. Dort fällt Lyressea beinahe einem Attentat zum Opfer: Eine der Demonstrantinnen schießt einen Pfeil auf sie ab. Da zeigt Lyressea, dass mehr in den Schildwachen steckt als bisher bekannt. In Gefahrensituationen können sie die Zweite Gestalt annehmen und sich in ein riesiges, drachenähnliches Ungeheuer mit Schuppenpanzer, langen Krallen und zusätzlichen Zahnreihen in vergrößerten Kiefern verwandeln. In dieser Kampfgestalt können sie sich so schnell bewegen, dass alles um sie herum wie eingefroren wirkt. Die Verwandlung kostet aber so viel Kraft, dass die Schildwachen die Zweite Gestalt nur für kurze Zeit beibehalten können.
 
Rorkhete entdeckt per Zufall den Eingang zu Catiaanes Asyl, der mit nicht ortbaren Projektionen getarnt ist wie Lyresseas Versteck auf Baikhal Cain. Rhodan, Lyressea und der Shozide folgen einem Gang in die Tiefe - doch die Aushöhlung, in der die Asylkapsel sich befinden sollte, ist leer. Als die Drei jedoch ein durchsichtiges Energiefeld am Ende des Gangs durchschreiten, finden sie sich plötzlich doch im Inneren der Kapsel wieder. Als sie diese und die nähere Umgebung erkunden, stellen sie zweierlei fest: Lyressea kann zwar die Schaltelemente der Kapsel bedienen und Catiaane wecken, die Selbstzerstörung des Verstecks kann sie jedoch nicht verhindern. Außerdem befindet die Kapsel sich nicht im Sternenozean, sondern auf einem Planeten im Halo der Galaxis Algstogermaht!
 
Rhodan und Rorkhete werden bei einem Ausflug ins Freie von Bewohnern des Planeten, der eine Kunstwelt im doppelten Wortsinn zu sein scheint, mental beeinflusst und angegriffen. Lyressea muss wieder die Zweite Gestalt annehmen, um die beiden zu befreien. Als die Angreifer in die Asylkapsel eindringen, bleibt keine Zeit mehr, nach Wegen zur Umgehung der Selbstzerstörungsanlage zu suchen. Lyressea befreit Catiaane aus dem Stasisfeld, prompt beginnt die Kapsel sich zu erhitzen. Die Gefährten müssen durch das Transmitter-Energiefeld fliehen, welches sie wieder nach Kimte befördert und dann erlisch- - die Asylkapsel wurde zwar vernichtet, aber das hat keine schädlichen Auswirkungen auf den Stadt-Baum.

Johannes Kreis

 
Rezension

Frank Böhmert sorgt mit seinem… hm… unkonventionellen Stil für etwas Abwechslung in der sonst zumeist doch recht gleichförmigen (eintönigen?) Perry Rhod-n - Kost. Er konzentriert sich dabei auf eine Nebenhandlung, die ich oben nicht zusammengefasst habe, weil sie später in der Serie vermutlich nie wieder von Bedeutung sein wird. Es geht darin um Nesse, eine Bewohnerin jenes Planeten im Halo von Algstogermaht. Sie ist eine etwas ausgeflippte junge Künstlerin, die immer wieder Ärger mit den Ordnungskräften bekommt und regelmäßig Briefe nach Hause schreibt, bis auch in Algstogermaht die Hyperimpedanz zuschlägt. In diesen Briefen verwendet sie eine ziemlich bunte Ausdruckswei-e - in etwa so, wie man sich heutzutage im Internet-Chat, in E-Mails usw. gern ausdrückt.
 
In diese Nebenhandlung passt der jugendlich-flapsige Stil auch sehr gut hinein, er dient zur Charakterzeichnung der frechen Nesse. Leider schleicht er sich aber auch in die Haupthandlung hinüber, und dort will er für meinen Geschmack so gar nicht funktionieren. Gerade die Figuren Rhodan und Rorkhete erfahren dadurch eine Veränderung, die nicht zur bisherigen Charakterisierung passt. Es wäre besser gewesen, wenn Frank Böhmert es geschafft hätte, die beiden Handlungsebenen stilistisch auseinander zuhalten, oder wenn die ganze Geschichte aus Nesses Blickwinkel erzählt worden wäre.
 
Dann bin ich des Öfteren über Textstellen gestolpert wie „Der Geruch von versengtem Fleisch, er hing überall in der Luft“ oder „Die ganze Welt der Drachin, sie schien aus Nachbildern (…) zu bestehen“. Beides Zitate. Warum nicht einfach „Der Geruch von versengtem Fleisch hing in der Luft“ und „Die ganze Welt der Drachin schien aus Nachbildern (…) zu bestehen“? Na ja, das ist wohl Geschmackss-che - mir gefällt es nicht.
 
Die Zweite Gestalt der Schildwachen ist eine interessante Sache. Ich hatte mich schon gefragt, was an diesen Androiden eigentlich so Besonderes sein soll oder welchen Nutzen sie außer ihrer Fähigkeit der Schutzherrenweihe für eben diese Schutzherren haben sollen. Durch die Kampfgestalt erhalten sie eine ganz neue, gefährliche Seite, die ihnen bis jetzt gefehlt hat. Jetzt wissen wir auch endlich, warum Lyressea offensichtlich nie zur Maniküre geht…
 
Wie wurde Catiaanes Asylkapsel eigentlich nach Algstogermaht transpo-tiert - und warum ausgerechnet dorthin, wo die PAN-THAU-RA versteckt war? Sind die Schutzherren irgendwann dorthin geflogen und haben das Versteck eingerichtet? Wenn ja, muss das lange Zeit vor der Blutnacht gewesen sein, denn nach der Verbannung in den Hyperkokon wäre das nicht mehr möglich gewesen und in der Hektik der letzten Schlachten hätten sie das sicher nicht mehr geschafft. Oder wurde die Kapsel doch später und auf andere Weise (wie???) an ihren neuen Standort versetzt? War der Hyperkokon also doch nicht so undurchlässig, wie man glaubt? Hmmmm… wenn das mal nicht ein Kunstgriff war, um zu vermeiden, dass der Stadtbaum von Kimte abgefackelt wird!

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2

Perry Rhodan, Lyressea und Zephyda überzeugen Kischmeide, dass Kimte geräumt werden muss, da nicht klar ist, ob Lyressea es schaffen wird, den Selbstzerstörungsmechanismus der Asylkapsel der Ehernen Schildwache Catiaane bei der Erweckung zu deaktivieren. Schafft sie es nicht, wäre die gesamte Stadt dem Untergang geweiht.
 
Die meisten Motana fügen sich in ihr Schicksal, doch einige tausend Aufrührer blockieren das Blisterherz, so dass Perry Rhodan, Lyressea und Rorkhete einen Umweg und eine halsbrecherische Kletterpartie in Kauf nehmen müssen, um den Teich der Trideage doch noch zu erreichen.
 
Dort angekommen, fällt Lyressea beinahe einem Attentat zum Opfer: Eine der Demonstrantinnen schießt einen Pfeil auf sie ab. Dies führt dazu, dass Lyressea zeigt, dass mehr in den Schildwachen steckt als bisher bekannt. In Gefahrensituationen können sie die Zweite Gestalt annehmen und sich in ein riesiges, drachenähnliches Ungeheuer mit Schuppenpanzer, langen Krallen und zusätzlichen Zahnreihen in vergrößerten Kiefern verwandeln. In dieser Kampfgestalt können sie sich so schnell bewegen, dass alles um sie herum wie eingefroren wirkt. Die Verwandlung kostet aber so viel Kraft, dass die Schildwachen die Zweite Gestalt nur für kurze Zeit beibehalten können.
 
Rorkhete entdeckt per Zufall den Eingang zu Catiaanes Asyl, der mit nicht ortbaren Projektionen getarnt ist wie Lyresseas Versteck auf Baikhal Cain. Perry Rhodan, Lyressea und der Shozide folgen einem Gang in die Tiefe – doch die Aushöhlung, in der die Asylkapsel sich befinden sollte, ist leer. Als sie ein durchsichtiges Energiefeld am Ende des Gangs durchschreiten, finden sie sich plötzlich im Inneren der Kapsel wieder. Bei der Erkundung der Kapsel und deren näherer Umgebung stellen sie zweierlei fest: Lyressea kann zwar die Schaltelemente der Kapsel bedienen und Catiaane wecken, die Selbstzerstörung des Verstecks kann sie jedoch nicht verhindern. Außerdem befindet die Kapsel sich nicht im Sternenozean, sondern auf einem Planeten im Halo der Galaxie Algstogermaht.
 
Perry Rhodan und Rorkhete werden bei einem Ausflug ins Freie von Bewohnern des Planeten, der eine Kunstwelt im doppelten Wortsinn zu sein scheint, mental beeinflusst und angegriffen. Lyressea muss die Zweite Gestalt annehmen, um die beiden zu befreien. Als die Angreifer in die Asylkapsel eindringen, bleibt keine Zeit mehr, nach Wegen zur Umgehung der Selbstzerstörungsanlage zu suchen. Lyressea befreit Catiaane aus dem Stasisfeld, prompt beginnt die Kapsel, sich zu erhitzen. Die Gefährten müssen durch das Transmitter-Energiefeld fliehen, das sie wieder nach Kimte befördert und dann erlischt. – Die Asylkapsel wurde zwar vernichtet, dies hat aber keine schädlichen Auswirkungen auf Kimte.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Androiden ?

Wer sich mit ES und der Geschichte der Superintelligenz beschäftigt, stößt wiederholt auf das Phänomen künstlich geschaffener Wesen, auf die zumindest auf den ersten Blick die Umschreibung Androiden zutreffen mag. Ob damit aber der Kern wirklich getroffen wird, ist eine andere Frage. Auch den galaktischen Zivilisationen - allen voran den Aras als Galaktischen Medizinern - stehen durch moderne Genchirurgie, Nanotechnologie, Biomechanik und -kybernetik beachtliche Möglichkeiten zur Verfügung. Inwieweit alles Mögliche auch tatsächlich angewendet werden kann oder darf, ist eine Frage, über die sich seit Jahrhunderten Philosophen, Theologen und Ethikkommissionen die Köpfe heiß reden. Ob die »Bestien« von M 87 als Vorfahren der Haluter oder die Multi-Cyborgs (Mucys), welche Atlan als Prätendent des Neuen Einsteinschen Imperiums (NEI) zur Zeit der Larenherrschaft »in Auftrag gab« - ab einem gewissen Punkt der Perfektion scheint bei solchen eigentlich auf Künstlichkeit ausgelegten »Diener-Organismen« stets der Quantensprung zum (Ich-)Bewusstsein anzustehen, so dass die »Erbauer« mehr oder weniger unfreiwillig zu fragwürdigen »Schöpfern« mutieren (gemäß PR-Computer 1975). Und das unabhängig davon, ob nicht genau das sogar von vornherein bei der Schaffung der »Kunstwesen« bereits Ziel war oder nicht.
Dass die Grenzen - auch unter dem Gesichtspunkt belebt oder unbelebt - mitunter fließend sind und ein¬deutige Zuordnungen gerade bei Kunstwesen aus der »Werkstatt« von Wesenheiten wie ES stets schwierig sind, war bereits bei der ersten Begegnung mit Homunk im Januar 1976 zu erfahren.
 
»Ich bin Ihnen zugeteilt worden«, erklärte das Wesen sachlich. »Verleihen Sie mir bitte einen Namen.« »Wer sind Sie ?«‚flüsterte Rhodan mit spröden Lippen. Der Fremde, der wie ein Mensch aussah, lächelte. »Ich bin für Sie konstruiert worden, Sir. Daher meine menschliche Erscheinungsform.«
»Ein Robot?«
»Sozusagen, Sir, aber keine Maschine in Ihrem Sinne. Mein Gehirn ist eine halb organisch-inpotronische Verbindung.«
»Inpotronisch?«, schnappte Rhodan. »Sechsdimensional, Sir. Möchten Sie nun das Physiotron betreten?« (PR-Roman 19)
 
Bei einem weiteren Besuch der Kunstwelt Wanderer im August 1982 wurde klar, dass eine Gleichsetzung mit einem »Roboter« ohnehin viel zu kurz gegriffen war, zumal schon die in Anspielung auf Goethes »Faust« gewählte Umschreibung das nahe legte - immerhin ist dort ein »Homunkulus« ein »künstlich erzeugter, sehr kleiner Mensch«. Ein Name, der, wie wir inzwischen wissen, auch schon vor sieben Millionen Jahren Verwendung fand und zweifellos im »Zeitschleifen-Wissen« Delorian Rhodans seinen Ursprung hat. »(...) Homunk wird dich führen.« Rhodan war erstaunt. »Woher weißt du, dass ich den Roboter so nannte?« »Aber alter Freund, Homunk ist doch kein Roboter. Er ist ein Terraner, den ich geschaffen habe -gewissermaßen aus überflüssiger Materie. Er gefiel mir, und so ließ ich ihn bestehen. In der Zwischenzeit ist er sogar klüger geworden - erfreut sich auf den Besuch. « (PR 32)
 
Mit vergleichbaren langlebigen oder unsterblichen, aber auch sterblichen, fruchtbaren wie unfruchtbaren »Androiden« aus der Werkstatt von ES wurde Atlan im Verlauf seiner irdischen Verbannung gleich mehrfach konfrontiert (siehe die »Zeitabenteuer« in den Bänden 1 bis 13 der ATLAN-Buchreihe). Und auch bei ihnen dürfte eine Beurteilung hinsichtlich der wahren Natur schwer fallen, zumal jene, mit denen Atlan es zu tun bekam, stets eigenständig handelten und sich - ob nun bewusst oderunbewusst als Folge eines »Programms« - mehr oder weniger intensiv gegen ihren Erschaffer wandten.
 
Vor diesem Hintergrund braucht es also eigentlich nicht zu verwundern, dass die sechs langlebigen, wenn nicht sogar unsterblichen Schildwachen vom Ursprung her als Kunstgeschöpfe einzuschätzen sind. Die Frauen Lyressea, Catiaane, Metondre sowie die Männer Hytath, Eithani, Atjaa wurden Homunk zufolge aus einem »speziellen, unermesslich wertvollen Genpool geschaffen«, dessen Herkunft mitTerra-damals noch Talon genannt - identisch ist. Ein Thema, mit dem wir uns noch an anderer Stelle beschäftigen werden. Lyresseas Bericht über die Geschichte der Schutzher¬ren von Jamondi brachte zwar in vieler Hinsicht Infor¬mationen, ihre »Zweite Gestalt« zeigt jedoch, dass wir noch längst nicht alles über sie wissen ...

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Catiaane ist gefunden - die Eherne Schildwache ist wieder bei Bewusstsein. Doch sie ist erst die zweite von sechs mysteriösen Wesen aus der Vergangenheit.
Im nächsten Band brechen Atlan und Zephyda auf zum Asyl einer weiteren Schildwache.
Dies allerdings liegt auf einem Planeten der Kybb-Traken. Mehr über diese Expedition ins Zentrum der feindlichen Macht berichtet Arndt Ellmer in seinem PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche. Er erscheint unter folgendem Titel:
 
WELT DER URSUPPE

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