Nummer: 2209 Erschienen: 23.12.2003   Kalenderwoche: 52 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Station der Oldtimer
Zwei Mutanten im Einsatz - sie erforschen uralte galaktische Geheimnisse
Uwe Anton

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Hayok               
Zeitraum: September bis November 1331 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 32209
Ausstattung:  Clubnachrichten Nr.361
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße entwickelt sich im September 1331 Neuer Galaktischer Zeit eine kritische Situation: Hyperstürme machen die interstellare Raumfahrt zu einer höchst riskanten Angelegenheit, und in verschiedenen Sektoren der Galaxis bilden sich fürchterliche Sternenbeben aus.
Als in direkter Nähe des Hayok-Sternenarchipels ein ganzer Kugelsternhaufen buchstäblich aus dem Nichts erscheint, ahnen Perry Rhodan und seine Freunde in der Liga Freier Terraner, dass dies alles nur der Anfang für ein größeres Geschehen ist. Gemeinsam mit Lotho Keraete, dem Boten der Superintelligenz ES, brechen Perry Rhodan und Atlan in den Sternenozean von Jamondi auf. Seitdem sind die drei Männer verschollen.
In der Zwischenzeit wird die Lage in der Umgebung des Planeten Hayok geradezu beängstigend. In immer stärkerem Maße belauern sich die Streitkräfte des Kristallimperiums und der Liga Freier Terraner - während sich ringsum der Kosmos komplett zu verändern scheint.
In dieser Situation erforschen terranische Mutanten eine STATION DER OLDTIMER...

 
Die Hauptpersonen
Trim Marath Der Kosmospürer blickt auf die letzten Jahre zurück
Reginald Bull Der Residenz-Minister für Verteidigung agiert im Sektor-Hayok
Lyra Morgen Die Historikerin forscht in uralten Hinterlassenschaften
Startac Schroeder Der Teleporter spürt ungeahnten Widerstand
Fran Imith Die ehemalige TLD-Agentin erforscht einen unbekannten Planeten

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Oltimer? (I)
PR-Kommunikation: Perry Rhodan Sammelkartenspiel Phase V - Die 2.Epoche
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 3.Auflage Heft 1612 - 1613
Witzrakete:
Leserbriefe: Klaus-Jürgen Pettke / Dr.Rudolf Mueller / Thomas Bauer / Alfred Heyer / Jan Joachim Paulaeck / Nilesh Jutani / Wolfgang Borscheiper / Barometer zu PR 2197 / 2198 (E-Mails)
LKSgrafik: Helmut Jannach: Steinzeit
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                    
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
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Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer: 361 / Seiten: 4
Clubgrafik: Dave Fontaine:Titelbild des Werbeheftes für den "BuchCon 18"
Nachrichten: Hermann Ritter: Vorwort
Fanzines: Ad Astra 51 - Hary Production / Fandom Observer 172 - Martin Kempf / Fremde Welten - Thomas Berger / SOL 32 - Perry Rhodan FanZentrale / phantastisch! 12 - Verlag Achim Havemann / Radgauer Phantatschischen Blätter - Thomas Abbenhaus / Walische Kunde 50 - Jürgen Preiß / Star Trek Communicator 86 - Dirk Bartholomäi
Magazine: Kartefakt - Abenteuer Medien Verlag
Fan-Romane: Herr der Welten - Hary Production
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges: Äon-Magazin 51 DVD - Gerhard Börnsen / Autorenkalender 2004 - 42er Autoren

Report

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Reportriss:


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Innenillustrationen

Startac Schroeder - Statuen
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:49
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Sie war hochgradig stilisiert und über zwei meter groß, der Körper schlank, fast fragil, Arme und Beine waren nicht sichtbar, da sie unter einem weich fallenden gewand verborgen waren. Der Kopf hatte keine Nase und keinen Mund. Nur die von innen heraus leuchtenden Augen waren eindeutig humanoid. Startac glaubte in ihnen Weisheit, Güte und Abgeklärtheit zu erkennen, Eigenschaften, die ihm bis ins Mark drangen.


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Am 07.09.1331 NGZ erlischt das Sternenfenster infolge der erhöhten Hyperimpedanz, die Fensterstationen fallen in den Normalraum zurück. Da die Arkoniden im Sektor Hayok immer aggressiver werden, läßt Reginald Bull die Stationen räumen, bevor die Besatzung dem Gegner in die Hände fallen kann - mit den Stationen selbst dürften die Arkoniden jetzt nichts mehr anfangen können. Die Leistungsfähigkeit sämtlicher Geräte, deren Funktionen auf hyperphysikalischer Grundlage beruhen, sinkt immer weiter. Ebenfalls am 7. September fällt ein Planet des Sternenozeans aus dem „Hyperkokon“ in den Normalraum. Ohne sein Zentralgestirn erkaltet er und verliert allmählich seine Atmosphäre. Als Bull und Fran Imith die Welt untersuchen, finden sie eine ehemalige Agrarwelt vor, die wohl von den Kybb-Cranar besetzt war. Sowohl die Eingeborenen als auch die Kybb-Cranar sind tot, vermutlich haben sie den Schock des Rücksturzes nicht überlebt. Zur gleichen Zeit beobachtet ein terranischer Erkundungskreuzer den Aufmarsch von 5.000 arkonidischen GWALON-Schlachtschiffen im Sektor Hayok. Die Schiffe verbergen sich umgehend im Ortungsschatten einer Sonne. Als Bull diese Nachricht erhält, beordert er sofort Julian Tifflor von Mirkandol zurück nach Terra und gibt den Einsatzbefehl für PRAETORIA...
 
Auf dem Planeten Hayok erkundet eine Gruppe von TLD-Agenten und Wissenschaftlern das neu entdeckte Höhlensystem unter dem Pen'rakli-Gebirge. Die Gruppe wird von Trim Marath und Startac Schroeder unterstützt. Da es keinen Eingang gibt, bringt der Teleporter die Leute ins Innere des Gebirges, was ihn mehr Kraft als gewöhnlich kostet - irgend etwas in der Anlage scheint sich gegen die Eindringlinge zu wehren. In den Höhlen verbirgt sich eine komplette, voll funktionsfähige Station der Oldtimer, die genau so aufgebaut ist wie ihr Pendant auf Impos. Startac und Trim haben den Auftrag, hier nach einer Silberkugel zu suchen. Nur mit einem solchen Transportmittel wäre es möglich, Rhodan und Atlan in den Sternenozean zu folgen. Eine Silberkugel wird zwar zunächst nicht gefunden, dafür aber ein Holo, welches neben 3 weiteren planetaren Stützpunkten auf anderen Welten alle 128 Sonnen des Hayok-Sternenarchipels abbildet. Die Sterne tragen unterschiedliche Farbmarkierungen und es dauert nicht lange, bis man deren Sinn herausfindet: Alle Sonnen liefern zu bestimmten Zeitpunkten eine genau definierte Energiemenge - und das seit über 10.000 Jahren. Jetzt allerdings geht die zur Verfügung gestellte Energie immer weiter zurück. Trim und Startac entdecken einen Transmitter, der sie zu einer Beobachtungsstation tief in der Korona von Hayoks Sonne bringt. Dort können sie selbst mitverfolgen, wie zwei von vielen gigantischen Stationen, die sich ebenfalls in der Korona befinden, explodieren. Offenbar sind auch diese Stationen von der Hyperimpedanz betroffen.
 
Zurück in der Oldtimer-Anlage stoßen die Mutanten auf ca. 100 jener Statuen, die man an solchen Orten offenbar immer vorfindet. Die Statuen scheinen zu leben und kommunizieren mit den Mutanten. Sie bezeichnen sich selbst als „Wächter im Hyperfeld“. Sie betrachten die Mutanten als Störenfriede und bedrängen sie so sehr, daß Trims „schwarzer Zwilling“ erscheint und alle Statuen vernichtet.

Johannes Kreis

 
Rezension

Es dürfte klar sein, daß die Oldtimer es waren, die den Sternenozean mit Hilfe der Sonnenzapfstationen im Hyperkokon „versteckt“ haben. Die Stationen fallen der Hyperimpedanz zum Opfer, dadurch steht nicht mehr genug Energie zur Aufrechterhaltung des Kokons zur Verfügung und somit materialisiert eine versteckte Sonne nach der anderen und ein versteckter Planet nach dem anderen im Normalraum. Bleibt die Frage, ob die Oldtimer mit den legendären „Schutzherren“ identisch sind (ich meine: ja) und warum sie den Sternenozean versteckt hab-n - oder vor wem!
 
Endlich erfährt man wenigstens ein paar Details über die lange Rückreise der SOL von Tradom nach Terra: Trim Marath und Zitonie Kalishan haben ein gemeinsames Kind, die künstliche Befruchtung machts möglich. Mutter und Sohn haben sich aber von Trim getrennt, denn das Kind hatte Paragaben entwickelt, mit denen es Trim unabsichtlich bedroht ha-te - und das sollte man bekanntlich lieber bleiben lassen, wenn man nicht vom „schwarzen Zwilling“ geschnetzelt werden will! Trim wird seinen Sohn also erst wiedersehen, wenn das Kind gelernt hat, seine Paragaben zu kontrollieren.
 
Zum zweiten Mal fällt in einem Roman des neuen Zyklus der Begriff PRAETORIA. Eine Geheimwaffe der Terraner offenbar. Was PRAETORIA wirklich ist, erfahren wir höchstwahrscheinlich im gleichnamigen Roman der übernächsten Woche

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Oltimer? (I)

Als der Explorer EX-2115 im Frühjahr 2326 das System der gelben Sonne EX-2115-485 entdeckte, war angesichts der vorgefundenen Konstellation sofort klar, dass etwas Besonderes gefunden worden war. Doch nicht einmal der Astronom und Physiker Tyll Leyden ahnte damals, was sich tatsächlich alles dahinter verbarg. Der einzige Planet des Systems war der Herkules getaufte Methanriese, mit 2.213.000 Kilometern Durchmesser größer als seine eigene Sonne. Auf dem dritten der siebzehn erdgroßen Monde des Riesenplaneten, Impos genannt, abgeleitet von »imposant«, entdeckten die Forscher am Fuß eines zuckerhutförmigen, 8000 Meter hohen Berges die Überreste einer untergegangenen Zivilisation. Das Alter der Aona genannten Ruinenstadt wurde mit 1,3 bis 1,118 Millionen Jahren ermittelt.
Als die Terraner die Signale eines der von ES ausgestreuten Zellaktivatoren empfingen, wurden sie um 38.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt und in einen Krieg verwickelt, den die ausgestorbenen Bewohnervon Impos, dreiarmige Kugelbauchwesen, mit primitiven Mitteln führten.
 
Die Superintelligenz ES ließ die Terranerwissen, dass sie den Aktivator mit den Möglichkeiten dieser Epoche finden müssten, um in die Gegenwart zurückkehren zu können. Tyll Leyden entdeckte das lebensverlängernde Gerät schließlich in einem Höhlensystem im Inneren des Singenden Berges. Diese Bezeichnung beruhte auf dem gleichförmigen Summen, das von verkapselten Aggregaten mit weitgehend unbekannter Funktion in einer kreisrunden, achttausend Meter durchmessenden Maschinenhalle ausging.
In langen Reihen angeordnet, beanspruchten insgesamt 8350 grau aufragende Quader -jeder hundert Meter lang, dreißig breit und ebenso hoch - rund fünfzig Prozent der Hallengrundfläche. Das verbaute Material war, wie wir inzwischen wissen, strukturverdichtete, feldstabilisierte Hyperenergie in Gestalt einer Materieprojektion.
 
Den sechstausend Meter hohen Dom oberhalb der Maschinenhalle füllte eine energetische Darstellung der Galaxisspirale aus, eine absolut exakte, bis in die Einzelheiten naturgetreue Nachbildung. Per Antigravfeld getragene Personen konnten Blickwinkel, Detailsicht und dergleichen durch ihre Gedanken steuern. Zwischen den Maschinenquadern wurde schließlich auch eine Darstellung der vermeintlichen Erbauer gefunden; als hochgradigstilisierte Figur drehte sich die Statue eines zwei Meter großen idealisierten humanoiden Wesens auf einem nicht den Boden berührenden Sockel. Die von Tyll Leyden angesichts des hohen Alters der Anlage Oldtimer genannten Wesen waren seinerzeit zur Bändigung des Suprohets in die Milchstraße gekommen. Und in der Tat konnte dem Wüten der supraheterodynomischen Existenz Einhalt geboten werden. Sie wurde eingefangen und erstarrte dann zum Riesenplaneten Herkules. Am 30. Dezember 2326 wurde in dem Observatorium die Warnung vor einem wieder erwachten Suprahet aktiviert. Infolge unglücklicher Umstände hatte der USO-Spezialist Lemy Danger am 4. August 2326 auf Eysal einen verhängnisvollen Schuss abgegeben, dereinen Zellaktivatorvernichtete. Parallel dazu wurden Geräte aktiviert, deren gravitationsenergetische Stoßfront die Galaxis erschütterte. Das Herkules-System wurde am 4. Januar 2327 zerstört, um der Gefahr des Suprahets zu begegnen. Hierbei wurde leider auch Impos samt Observatorium vernichtet. Im Jahr 2422 fanden Atlan und seine USD-Spezialisten dann heraus, dass das Herkules-System in seinem Urzustand ein Weltenwoll gewesen war - siebzehn Planeten, die sich alle auf einer gemeinsamen Umlaufbahn bewegt hatten und erst durch das Einfangen des Suprahets und seiner Erstarrung zur Riesenwelt zu seinen Monden geworden waren.
 
Aus Redundanz- und Sicherheitsüberlegungen war dieser Weltenwall nicht das einzige Fallensystem gewesen, sondern nur eines von insgesamt sieben, identisch mit den in der Warnung genannten »sieben Zeichen«, die im Observatorium durch in grellem Rot hervorgehobene Sektoren markiert gewesen waren. Man hatte sie damals als potenzielle »Fresspunkte« des Suprahets gedeutet. Weitere konnte Atlan als »Ring des Schreckens«, auch Dreißigplanetenwall oder Miraclekreis genannt, sowie als Elfplanetensystem von Yi-Roim in der Temur-Dunkelwolke identifizieren; Ersteres kannte der Unsterbliche nicht nur seit seiner Jugendzeit, sondern im Verlauf seiner irdischen Verbannung existierte zeitweise sogar eine »Dimensionstunnelpassage« dorthin. Nähere Untersuchungen der übrigen Koordinaten brachten seinerzeit einige Überraschungen ...

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Situation auf Hayok spitzt sich zu, und auch die galaktopolitische Situation wird durch politische Krisen sowie die andauernden Hyperstürme nicht gerade besser. In dieser Lage operieren terranische Einsätzgruppen auf Hayok und den anderen Welten des Sternenarchipels.
Wie sich die Lage im Krisengebiet zwischen Terra und Arkon weiter verändern wird, beschreibt der PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche. Erstammt von Leo Lukas und trägt folgenden Titel:
 
DER ILTUND DER MAULWURF

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