Nummer: 2208 Erschienen: 16.12.2003   Kalenderwoche: 51 Seiten: 63 Innenillus: 2 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Agentennest Hayok
Konflikt im Sternenarchipel - die galaktischen Mächte belauern sich
Arndt Ellmer

Zyklus:  

33 - Der Sternenozean - Hefte: 2200 - 2299 - Handlungszeit: 1331 - 1333 NGZ (4918 - 4920 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  09 - Die Friedensfahrer / Hefte: 2200 - 2499 / Zyklen: 33 - 35 / Handlungszeit: 1331 NGZ (4918 n.Chr.) - 1347 NGZ (4934 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Hayok               
Zeitraum: September 1331 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 32208
Ausstattung:  Report Nr.360 mit Datenblatt
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
Rainer Castor: Karten von Hayok (S.43)
"Seite 3"

In der Milchstraße entwickelt sich im September 1331 Neuer Galaktischer Zeit eine kritische Situation: Hyperstürme machen die interstellare Raumfahrt zu einer höchst riskanten Angelegenheit, und in verschiedenen Sektoren der Galaxis bilden sich fürchterliche Sternenbeben aus.
Als in direkter Nähe des Hayok-Sternenarchipels ein ganzer Kugelsternhaufen buchstäblich aus dem Nichts erscheint, ahnen Perry Rhodan und seine Freunde in der Liga Freier Terraner, dass dies alles nur der Anfang für ein größeres Geschehen ist. Gemeinsam mit Lotho Keraete, dem Boten der Superintelligenz ES, brechen Perry Rhodan und Atlan in den Sternenozean von Jamondi auf. Seitdem sind die drei Männer verschollen.
In der Zwischenzeit entwickelt sich die Lage in der Umgebung des Planeten Hayok beängstigend weiter. In diesem Raumsektor belauern sich die Streitkräfte des Kristallimperiums und der Liga Freier Terraner - und auf der Oberfläche des Planeten kämpfen Geheimagenten beider Seiten gegeneinander. Die Welt ist längst das AGENTENNEST HAYOK...

 
Die Hauptpersonen
Dario da Eshmale Der korpulente Arkonide ist Feinschmecker und Genießer sowie Geheimagent
Kantiran Der junge »Sternenbastard« begibt sich auf eigene Faust in Gefahr
Mal Detair Der Fuertone legt Maske an und baut Fallen in ein Hotelzimmer
Kraschyn Der Mascant des Kristallimperiums agiert direkt auf Hayok

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Swen Papenbrock   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Brennpunkt Hayok
PR-Kommunikation: SOL - Das Magazin der Perry Rhodan-FanZentrale
Statistiken: Glückwunsch an Rainer Cator zu 250 PR-Kommentaren / Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1106 / 1107
Witzrakete: Ulrich Magin: Perry Rhodan-Fans privat (im Report)
Leserbriefe: Dietrich Schützler / Timm M.Kandaouroff / Thorsten Conradt / Dietmar Brünken / Wolfgang Labudda / Joachim Fischer / Marco Scheloske / Ralf Merkel / Bonifacius Bondit / Wolfgang Schultheiss / Marc Schneider / Barometer zu PR 2195 / 2196 (E-Mails)
LKSgrafik: Matthias Klaus: Das Ei des Somers
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: AUMOKJON    Cacumé     Dario da Eshmale    Hayok    Kraschyn    Krislyrr    Tato                                           
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: 360 - Seiten: 11
Cartoon : Rüsselmops - der Außerirdische (Folge 231) / Comic: Perry Rhodan-Fans Privat (Ulrich Magin)
Reporttitel: Hubert Haensel: Report-Intro / Kurt Kobler: Sag mir, wo die Rhodanisten sind / Lore Li: Terranias Küchen
Reportgrafik: Hubert Schweizer: Stille Welten
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau: Verlagspublikationen Dezember 2003
Reportriss: Gregor Paulmann : Terranische Raumschiffe - Space-Jet Corbia Class S.N.C. 1-1912-86

Innenillustrationen

Flucht - Impression
Zeichner:  Swen Papenbrock  
Seite:31
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


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Karte von Hayok
Zeichner:  Rainer Castor
Seite: 43
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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� Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Wieder einmal rückt der Hayok-Sternenarchipel, genauer gesagt der Planet Hayok, in den Brennpunkt der Auseinandersetzungen zwischen Terranern und Arkoniden. Nicht genug damit, daß auch dieses Raumgebiet von der Hyperimpedanz betroffen ist und der Sternenozean in unmittelbarer Nähe erscheint: Imperator Bostich treibt die Aufrüstung des Archipels zu einem Militärstützpunkt ersten Ranges voran. Von hier aus soll der LFT weiteres Gebiet abspenstig gemacht werden, langfristig zielen diese Pläne auf Siga und Olymp ab! Zudem soll Hayok als Sprungbrett in die galaktische Southside dienen. Ausführende dieses Plans sollen die Mascanten Kraschyn und Ascari da Vivo sein. Beide begeben sich auf den Planeten Hayok, allerdings zeigt Ascari sich nicht öffentlich - sie verbirgt sich hinter einem optischen Verzerrerfeld und benutzt offenbar eine Art fliegenden Medosessel...
 
In dieser unsicheren Zeit ist der hochadlige Arkonide Dario da Eshmale Chef der TLD-/USO-Zentrale auf Hayok. Er lebt in der Tarnexistenz eines bekannten Gourmets und Vorsitzenden der „Gesellschaft zum Nutzen arkonidischen Kulturguts“. Er beobachtet, wie Kralasenen einen Kleinkrieg mit der örtlichen SENTENZA anzetteln, kann sich auf diese Aktionen aber nicht konzentrieren, denn er ist mit Recherchen wegen einer wichtigen Meldung beschäftigt. Lotho Keraete wurde nämlich dabei beobachtet, wie er vor seinem Erscheinen auf der LEIF ERIKSSON auf Hayok Verpflegung und ähnliches (was er ja eigentlich als Metallmensch nicht benötigt) eingekauft hat. Die Vermutung liegt nahe, daß er seine querionische Silberkugel ebenso wie einst Trerok aus einer geheimen Quelle auf Hayok bezogen hat, und genau diese Quelle will Dario jetzt ausfindig machen. Bei seinen Nachforschungen entdeckt er, daß ein kompletter Gebirgszug des Planeten von einem gigantischen Höhlensystem durchzogen ist, von dessen Existenz man bislang nichts wußte. Vermutlich kann dieses System erst jetzt, nachdem die Hyperimpedanz zugeschlagen hat, geortet werden.
 
Auf dem Weg nach Hayok bekommen auch Kantiran und Mal Detair einmal mehr Probleme wegen des hyperphysikalischen Widerstands. Ihre Space-Jet stürzt in der Nähe des Planeten aus dem Hyperraum, die Energiewandler überlasten sich selbst und drohen zu kollabieren. Hinzu kommen die bereits bekannten extremen Materialermüdungserscheinungen. Einziger Ausweg: Landung auf Hayok und Generalüberholung der DIRICI. Maskiert und unter falschen Namen leiten die beiden alles in die Wege und müssen sich dann für die Dauer der auf 2 Wochen veranschlagten Reparaturarbeiten vor Shallowain verstecken, der zusammen mit Ascari nach Hayok gekommen ist. Viel Erfolg haben sie dabei nicht. Erst fallen sie beinahe Verbrechern zum Opfer, die es auf Kants weißen Kreditchip abgesehen haben. Dann werden sie in der terranischen Enklave Etymba, wo sie sich eigentlich sicher fühlen, von Shallowains Kralasenen aufgespürt und nach kurzer Jagd gefangen genommen.

Johannes Kreis

 
Rezension

Darios „Tarnexistenz“ als arkonidisches Pendant von Alfred Biolek kommt mir doch ein wenig allzusehr an den Haaren herbeigezogen vor. Warum sind eigentlich in der PR-Serie alle Geheimagenten immer solch bunte Vögel? Sollten sie nicht eher unauffällig leben, anstatt die Aufmerksamkeit aller Welt auf sich zu ziehen?
 
Ansonsten darf man gespannt sein, ob das arkonidische Reichsgebiet sich demnächst tatsächlich auch über Siga und Olymp erstrecken wird. Wären ja nicht die ersten LFT-Hauptwelten, die von Arkon erobert werden!

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Brennpunkt Hayok

An den Hayok-Sternenarchipel grenzen direkt zwa rnur struktur schwache Regionen, diese sind jedoch von strategischer Bedeutung. Über Jahrzehnte und Jahrhunderte gesehen befindet sich in Bostichs Fokus unzweifelhaft jene Region der Milchstraße, in der sich wichtige Planeten wie Siga und Olymp ebenso befinden wie jene, die den Sprung hin zur Southside ermöglichen können. Während nämlich die Westside von der LFT und die Eastside durch die diversen Bluesvölker dominiert wird, gibt es im Bereich der Southside keinen vergleichbaren Machtfaktor oder ein einflussreiches Staatsgebilde im Rang einer Mittel- oder gar Großmacht. Verständlich, dass das Begehrlichkeiten des weiterhin auf Expansion ausgerichteten Kristallimperiums weckt.
 
Im Weltraum mit seinerdreidimensionalen Beweglichkeit und den Einsatzmöglichkeiten von Überlichttriebwerken gibt es natürlich keine behindernden Landesgrenzen oderSchlagbäume, aber weit entfernte, separat liegende Territorien erfordern logistisch einen deutlich höheren Aufwand. Angestrebt wird deshalb ein weitgehend zusammenhängendes Einflussgebiet mit entsprechend kurzen Nachschubwegen und einem dichten Netz von Versorgungs- und Ausrüstungswelten, Hyperfunkrelaisstationen und dergleichen. Welten wieYanar, Mirin, Kreszmar, Kalac, Kraun,Aundil und Kruntrin, die schon zur Zeit des Großen Imperiums von Arkoniden erstbesiedelt wurden, in der Zeit des Vereinten Imperiums regen terranischen Kolonistenzuwachs erfuhren und nun LFT-nah einzustufen sind, erlangen also eine größere Bedeutung. Im gleichen Maß gilt dies beispielsweise für Tats-Tor, das seinen Freihandelsweltstatus im 21. Jahrhundert nach der Entvölkerung durch eine Druuf-Überlappungszone erlangte, oder die Sektoren von Gefir und Trebola. Zum Sektor der nichtmenschlichen Gefirnen, die auch als Nasenriesen bezeichnet werden, gehören rund 120 Siedlungswelten. Gefirwargenau wie die Heimatwelt der spinnenartigen Trebolaner schon Ende September 1303 NGZ im Rahmen der Operation Stiller Riese Ziel von Imperiumsflotten.
 
Noch können die meisten Gebiete der Milchstraße mit Metagrav-Triebwerken, die Überlichtfaktoren von vielen Millionen gestatten, in wenigen Stunden erreicht werden. Ob dies allerdings angesichts des unzweifelhaft steigenden Hyperphysikalischen Widerstands so bleibt, muss bezweifelt werden. Imperator Bostich spielt ein galaktisches 3-D-Garrabo - die arkonidische Entsprechung zum irdischen Schach. Raumgewinne im Grenzbereich von Hayok dienen ebenso dazu, Terra auf lange Sicht an seinen Lebensadern zu treffen, wie der Expansion des Kristallimperiums. Nicht umsonst hat die LFT das 1450 Lichtjahre von Hayok entfernte Malby-System mit dem zweiten Planeten Rumal, 8717 Lichtjahre von Terra und 26.113 Lichtjahre von Arkon entfernt, als Gegengewicht militärisch hochgerüstet und zu einem beachtlichen Stützpunktsystem ausgebaut.
 
Seit das Kristallimperium Hayok als Sprungbrett zur Wirtschaftsoffensive gegen die LFT benutzt, ist ein riesiges Wirtschaftswachstum zu verzeichnen. Die Hauptstadt von Hayok kann mit Fug und Recht als die Boomtown der bekannten Milchstraße bezeichnet werden.
Mittlerweile haben sich unterarkonidischer Regierung 28 Millionen Bewohner im Großraum von Vhalaum angesiedelt, einem Gebiet von rund 100 Kilometern Durchmesser. Rund zwei Drittel der Raumhafenflächen von Port Vhal sind militärisches Sperrgebiet und den 30.000 Primäreinheiten der 2. Imperialen Flotte vorbehalten. Auf den übrigen Kontinenten Hayoks gibt es weitere Raumhäfen, die gänzlich der zivilen Nutzung verschlossen sind. Den zwanzig Kilometer durchmessenden Stadtkern dominiert der Palast des Tatos - des Planetengouverneurs, zugleich Verwalter der Hauptwelt von Ascari da Vivos Lehen. Es handelt sich um einen Prachtbau von 800 Metern Gesamthöhe, der Herrschaftssitz von Ascari da Vivo ist und auch von Mascant Kraschyn bewohnt wird.
 
Die Gesellschaft zum Nutzen arkonidischen Kulturgutes dient offiziell dazu, im Auftrag reicher anonymer Adliger mit namhaften Geldbeträgen die arkonidische Kultur zu fördern. So weit die Oberfläche. In Wahrheit ist es eine Organisation, die auf Arkon zwar von der USO aus der Taufe gehoben wurde, aber auch dem Terranischen Liga-Dienst als Deckmantel zur Verfügung steht. Da der TLD bereits vor der Annexion des Sternenarchipels zahlreiche Stützpunkte aufgebaut hatte, blieben Hayok und Umgebung bevorzugter Wirkungskreis des TLD. Die Zukunft muss zeigen, ob erfolgreich oder nicht

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Situation auf Hayok spitzt sich zu, und auch die galaktopolitische Situation wird durch politische Krisen sowie die andauernden Hyperstürme nicht gerade besser. Und dann erwachen auch noch uralte interlassenschaften zu neuem Leben ...
Mehr darüber im nächsten PERRY RHODAN-Roman, den Uwe Anton geschrieben hat. Der Roman erscheint in der nächsten Woche unter folgendem Titel:
 
STATION DER OLDTIMER

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