Nummer: 2182 Erschienen: 17.06.2003   Kalenderwoche: 25 Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,65 €

Der THOREGON-Plan
Eine Superintelligenz intrigiert - sie strebt nach Veränderung im Kosmos
Hubert Haensel

Zyklus:  

32 - Das Reich Tradom - Hefte: 2100 - 2199 - Handlungszeit: 1311 - 1312 NGZ (4898 - 4899 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Erstes Thoregon               
Zeitraum: 1312 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4199124601654
EAN 2: 32182
Ausstattung:  Journal Nr.65
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Seit einiger Zeit operiert das Hantelraumschiff SOL in einem ganz besonderen Kosmos, im Ersten Thoregon. Es handelt sich dabei um eine Art Miniatur-Universum, in das die Besatzungsmitglieder der SOL vom Mahlstrom der Sterne aus kamen. Vergleichbar ist das Erste Thoregon vor allem mit dem PULS, in den sich die Superintelligenz ES zurückgezogen hat.
Mittlerweile Atlan und die anderen Menschen an Bord der SOL mehr über die Bedingungen im Ersten Thoregon erfahren. Vor allem die Erkenntnisse, die der Oxtorner Monkey und der Terraner Alaska Saedelaere gesammelt haben, kommen ihnen dabei zugute. Sie wissen, dass die Bewohner des Kugelsternhaufens in einem nahezu perfekten Utopia leben - es herrscht Frieden, und allen Bewohnern geht es vergleichsweise gut.
Allerdings besitzt dieses Utopia sehr wohl seine Schattenseiten. Die so genannten Zeitbrunnenjäger zerschlagen beispielsweise mit absoluter Härte jeden noch so kärglichen Widerstand.
Mittlerweile hat die SOL zwei neue Gäste an Bord: Es handelt sich um zwei Algorrian, die Angehörigen des mittlerweile legendären Volkes, dessen Existenz offensichtlich seit undenklichen Zeiten mit dem Ersten Thoregon verknüpft ist. Die zwei Algorrian erzählen aus ihrem Leben - und sie enthüllen eine große Gefahr: Es ist DER THOREGON-PLAN ...

 
Die Hauptpersonen
Le Anyante Die Fundament-Stabilisatorin überdauert mehrere Millionen Jahre
Curcaryen Varantir Der geniale Potenzial-Architekt entwickelt immer neue Erfindungen im Auftrag höherer Mächte

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Querverweise (I)
PR-Kommunikation: Umfrage: Die besten Perry Rhodan-Romane
Statistiken: Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 5.Auflage Heft 1080 / 1081
Witzrakete:
Leserbriefe: Karl Ulrich Weber / Mario Staas / Jörg Wilhelm / Steffen Noack / Marcus Bullerjahn / Peter Siegert
LKSgrafik: Andy Schmid: Thoregon
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Ammandul    Le Anyante     Carit    Mahagoul    Nisaaru    Segafrendo    Tulacame    Tulacame 2                                       
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal

Journaldaten: Nummer: 65 / Seite: 11
Journalgrafik: ?: Zukunftsmusiker
Journaltitel: Harmut Kasper: Journal-Intro / Jörg Weigand: Der Ritt auf dem magischen Feuer / Rüdiger Vaas: Schneller als das Licht / Marian Sibilski: Büchervisionen
Journalnews: -

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
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Report

Titelbild:


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Innenillustrationen

Le Anyante - Algorrian (und Curcaryen Varantir)
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


»Wir waren von Anfang an Freunde«, wiederholte Le Anyante sinnend, was der Heliot vor Jahrzehnten verkündet hatte. »Deshalb fällt es mir schwer, mit anzusehen zu müssen, wie aus vermeintlicher Zufriedenheit ein Rückschritt wird.«


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Weiter geht es mit der Geschichte der zahllosen Reinkarnationen der „Liebenden der Zeit“. THOREGON schließt mit den Kosmokraten einen Stillhaltevertrag, wie wir ihn schon von ES her kennen. Während die Superintelligenz den PULS stabilisiert, erschaffen die Algorrian eine ständige Verbindung zur Außenwelt. Mit Hilfe dieses Tunnels wird den THOREGON-Sonnen außerdem stetig Materie aus dem Standarduniversum zugeführt. Die Sonnen brauchen diese „Verjüngungskur“, da sie ansonsten irgendwann kollabieren würden. Dann erhalten die Potenzial-Architekten eine neue Aufgabe von der Superintelligenz. Sie sollen eine „Brücke in die Unendlichkeit“ bauen, also ein Transportsystem, das den Zeitbrunnen zumindest ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen sein soll. So entstehen im Laufe von Jahrhunderttausenden die Pilzdome als Eckpfeiler der Brücke und die Brücke selbst. Diese erhält ein betont schlichtes sichtbares Design, damit ihren Benutzern die eigene Bedeutungslosigkeit im Angesicht des Kosmos bewußt wird - oder so ähnlich. Die Mega-Dome sollen den Transport von Raumschiffen ermöglichen, außerdem sollen in den dortigen „Krempenstädten“ THOREGONs Väter, also die eigentlich in einer Parallelrealität lebenden Raum-Zeit-Ingenieure, untergebracht werden.
 
Die Algorrian stellen sich diesen technischen Schwierigkeiten nur zu gern, da sie solche Herausforderungen benötigen, um nicht in Stagnation oder sogar Dekadenz zu verfallen. Maßgeblich an der Entwicklung beteiligt sind natürlich stets Curcaryen und Le Anyante, die mit Pausen von mehreren Jahrtausenden immer wieder in neuen Körpern erwachen. Als die Algorrian jedoch begreifen, welche Zwecke THOREGON eigentlich verfolgt, ist das Entsetzen groß, denn die Superintelligenz verstößt bewußt gegen den mit den Kosmokraten geschlossenen Vertrag. Die Algorrian werden u.a. damit beauftragt, einen Mega-Dom im PULS der Mächtigkeitsballung von ESTARTU zu installieren. So haben sie nicht nur Gelegenheit, die Kämpfe mit den Mundänen und ein hantelförmiges Raumschiff (die SOL) zu beobachten, sondern sie begreifen auch, daß THOREGON seinen Einflußbereich durch die Installation der Mega-Dome ausweiten will - und der Dom, der in der NACHT installiert wird, ist nicht der erste seiner Art! Als die Algorrian begreifen, daß sie sich von einer Abhängigkeit in die andere begeben haben und von THOREGON nur ausgenutzt werden, setzt erneut eine Degeneration ein, die das ganze Volk betrifft. Im Grunde sind die Algorrian nur ein weiteres Hilfsvolk wie die vielen verschiedenen Völker, die auf den zahlreichen Planeten der THOREGON-Sonnen im Lauf der Zeit entstehen und vergehen - den Status von Gleichberechtigten neben der Superintelligenz, den sie anfangs zu haben glaubten, hatten sie in Wirklichkeit nie.
 
Curcaryen entwickelt einen Stasisprojektor, mit dem der gesamte Heimatplanet der Algorrian in ein Feld gehüllt wird, das den Zeitablauf einfriert. Auf diese Weise soll die Degeneration der begnadeten Techniker zumindest pausiert werden. Einige tausend Algorrian verbleiben außerhalb des Stasisfelds und richten sich in der Stadt Aldarimme auf Arth Chichath ein. Währenddessen übernehmen die von den Algorrian verachteten Mochichi deren technisches Erbe, ohne es jedoch wirklich zu beherrschen. Der Superintelligenz scheint das zu genügen, denn die Produktion der Pilzdome läuft mittlerweile routinemäßig und automatisch. Den Ausschlag dafür, daß die letzten Algorrian sich endgültig gegen ihren ehemaligen Partner wenden, gibt eine spektakuläre Aktion THOREGONS: Diese schleppt die sterbende Superintelligenz KABBA in den PULS und erschafft aus deren Überresten ein „Analog-Nukleotid“. Die Algorrian verweigern ihre Mitarbeit und fördern stattdessen den Widerstand, der sich auch im Volk der Mochichi regt. Zu diesem Zweck konstruieren sie Tarnbänder, mit denen man sich der mentalen Kontrolle durch die Helioten entziehen kann. THOREGON reagiert, indem sie die Raumschiffe der Algorrian von den jetzt erstmals auftretenden Kattixu konfiszieren läßt. Somit können die Algorrian Arth Chichath nicht mehr verlassen. Die frustrierten Zentauren hören auf sich zu vermehre- - somit ist auch die nochmalige Wiedergeburt von Curcaryen und Le Anyante gefährdet. Damit irgendwann überhaupt noch ein Algorrian da ist, der den immer noch im Stasisfeld liegenden Planeten Tulacame 2 befreien oder sich zumindest aus dem PULS ins Standarduniversum retten kann, lassen sich die „Liebenden der Zeit“ in den uns bekannten Blöcken konservieren. Zuvor jedoch läßt Le Anyante sich zum Entsetzen ihres Partners von möglichst vielen Algorrian befruchten und lagert die Embryonen in ihrem Körper ein. Dies soll ein Grundstock für eine neue Algorrian-Zivilisation sein.
 
Das war alles, was die „Liebenden der Zeit“ Atlan zu berichten hatten. Curcaryens Forderung, die jetzt folgt überrascht nicht: Die SOL soll Tulacame 2 anfliegen, damit die Algorrian aus der Stasis befreit werden können. Curcaryen meint, daß man nur mit Unterstützung seines Volks eine Chance gegen THOREGONS Machenschaften hätte.

Johannes Kreis

 
Rezension

Normalerweise sage ich ja nichts zu den Titelbildern, diesmal aber doch: Genial! Genau so kann man sich einen Algorrian vorstellen. Respekt!
 
Die Entmystifizierung geht weiter: Jetzt wissen wir, daß die Brücke in die Unendlichkeit und die Pilzdome von den Algorrian erschaffen wurden. Diese einstmals geheimnisvollen Objekte sind also nichts anderes als die Produkte einer hochstehenden Technologie, die in ihrer Funktionsweise Ähnlichkeit mit den Zeitbrunnen haben. Wie sie wirklich funktionieren oder entwickelt werden konnten, wird natürlich nicht erklärt, oder allenfalls damit, daß das Volk der Algorrian nun einmal Millionen von Jahren alt ist und demzufolge über technische Mittel verfügen muß, die für alle anderen Völker wie Magie wirken. THOREGON hat sich ursprünglich in den PULS zurückgezogen, weil-sie - wie alle Superintelligenzen ohne richtige Mächtigkeitsbal-ung - von den Kosmokraten ausgelöscht werden sollte. Das kann man akzeptieren. Aber welches Ziel verfolgt sie, wenn sie andere PULSE mit Mega-Domen bzw. mit der Brücke in die Unendlichkeit vernetzt? Und wie hat sie es geschafft, andere Superintelligenzen zu einer ähnlichen Vorgehensweise zu bewegen, zumal diese (z.B. ES) doch über eine Mächtigkeitsballung herrschen und somit eigentlich nicht direkt bedroht sind? Erst durch ihre Zugehörigkeit zu einem Thoregon haben diese Superintelligenzen doch die Kosmokraten gegen sich aufgebracht!?
 
Aus toten Superintelligenzen kann man also so etwas ähnliches wie ein Kosmonukleotid basteln. Da stellt sich natürlich die Frage, ob die „echten“ Nukleotide vielleicht auch aus toten Superintelligenzen entstanden sind.
 
Wer hatte eigentlich die Idee mit dem Algorrian-Gangbang? Wenn man sich diese Szene einmal bildlich vor Augen führt...
 
Und zuletzt: An den länger werdenden Zusammenfassungen kann der geneigte Leser erkennen, daß so richtig was passiert in der Endphase des Zyklus. Daß die wichtigen Enthüllungen diesmal nicht alle mit den letzten zwei Bänden kommen, verdient allein schon Lob!

Johannes Kreis  

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Querverweise (I)

Während die beiden »Liebenden der Zeit« an Bord der SOL ihre Geschichte erzählen, die selbstverständlich den eher persönlichen Sichtwinkel darstellt, offenbaren sich den staunenden Zuhörern durch die parallel mitlaufenden Auswertungen SENECAS mehr und mehr Zusammenhänge. Vieles, was mitunter nur in einem Nebensatz angesprochen oder knapp angedeutet wird, ruft Assoziationen wach, lässt sich mit früher gewonnenen Informationen kombinieren und ordnet sich langsam zu einem faszinierenden Gesamtbild. Ein Gesamtbild, das einerseits viele neue Puzzleteilchen beinhaltet, andererseits aber schon Bekanntes aus einer neuen Perspektive zeigt. Wir sollten also diese «Querverweise«, die über die direkte Erzählung der Algorrian hinausgehen, einmal genauer unter die Lupe nehmen. Da wir hier ja »unter uns« sind, können wir auch die eine oder andere Zusatzinformation einfließen lassen, um die Dimensionen des Gesamtbildes noch besser darzustellen. Mit den Informationen über den Zeitbrunnenbau, die Superintelligenz THOREGON und ihre Aktivitäten bis hin zu jenen über die Brücke in die Unendlichkeit wird an sich schon ein gewaltiger Bogen geschlagen. Doch die damit verknüpften Dinge reichen bei genauerer Betrachtung viel weiter und führen uns noch tiefer in die Vergangenheit. In eine Zeit vor mehr als 100 Millionen Jahren und zum angeblichen Stammvolk aller humanoiden Lebensformen.
 
Damals entstand auf Aupert (»Erde im Licht«), dem zweiten Planeten der Sonne Aupertir in der Galaxis K'aan, das humanoide Volk der V'Aupertir (»Menschen der Erde und der Sonne«). Nach langem Ringen erlangten die V'Aupertir die staatliche Einheit ihrer Heimatwelt, erreichten die übrigen Planeten ihres Sonnensystems, entwickelten die Gentechnologie und überwanden nach der Entwicklung des Transitionstriebwerks in der Konfrontation mit Fremden endgültig ihre inneren Gegensätze. Als nach den wilden Jahren das »Zeitalters der Barbarei« endete, brach das »Zeitalter der Eroberer« an, in dem sich die V'Aupertir genetisch veränderten und die Galaxis K'aan unterwarfen. In den folgenden Jahrzehntausenden kolonisierten sie auch die Nachbargalaxien und steigerten künstlich ihre Intelligenz. Die Unterschiede zwischen den Bewohnern Auperts und ihren an andere Welten angepassten Nachkommen vertieften sich. Das »Zeitalter der Wissenschaft« endete in Stagnation und Zerfall, Aupert geriet in Vergessenheit, das »Zeitalter der ersten Stille« begann. Während sich ihre Abkömmlinge weiter über den Kosmos ausbreiteten, konzentrierten sich die echten V'Aupertir in ihrer selbst gewählten Isolation auf philosophische Themen.
 
Etwa in jener Zeit, im Jahr 20.188 Malkatu, besuchte der Kosmokrat Tiryk in der Gestalt eines Saddreykaren den Loolandre und erklärte Ordoban, dass im Universum seit Urzeiten den Kräften der Ordnung die Mächte des Chaos gegenüberstünden. Da diese Polarisierung, ebenso wie die Zunahme der Entropie, eine Ureigenschaft des Universums und dessen Triebkraft sei, sei es nicht korrekt, die Chaosmächte als schlecht und die Mächte der Ordnung als gut zu bezeichnen. Das wichtigste Hilfsmittel der Letzteren sei der Moralische Kode des Universums, der zusammen mit Energie und Masse unmittelbar nach dem Urknall entstanden sei und aus einer Doppelhelix informationstragender psionischer Felder bestehe, den Kosmonukleotiden, auch als Endlose Armada bezeichnet. Tiryk beauftragte Ordoban, eine Wachflotte zusammenzustellen, die eines dieser Kosmokukleotide mit Namen TRIICLE-9, das sich rund 2,8 Millionen Lichtjahre von der Riesengalaxis Behaynien entfernt befand, bewachen und dadurch verhindern sollte, dass die Mächte des Chaos an ihm eine Mutation auslösten.
 
Als im Jahr 37.003 Malkatu eine intergalaktische saddreykarische Expedition eintraf, die im 127. Jahrhundert Malkatu aus Behaynien aufgebrochen war, aber relativistischen Effekten unterworfen wurde, übersah Ordoban in seiner Euphorie wichtige Warnzeichen. TRIICLE-9 verschwand. Gegen Saddreyus Bedenken brach Ordoban, der sich nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten befand, kurz entschlossen mit seiner riesigen Flotte auf, die er »Endlose Armada« nannte, um trotz der geringen Erfolgschancen das verschwundene Psi-Feld zu suchen. Ordoban baute mit der Zeit, um sich zu entlasten, den Mythos auf, die Chaosmächte hättenTR11CLE-9 entführt. Diese Diebstahltheorie verinnerlichte er mehr und mehr. Dass die Chaotarchen tatsächlich ihre Finger im Spiel hatten, sollte sich erst sehr viel später herausstellen. Der Zeitpunkt des Verschwindens von TRIICLE-9 - 100.777.133 vor Christus - entsprach dem Beginn der viel später von ESTARTU eingeführten Segaf-Zeitrechnung in Segafrendo. Unterdessen verließen die V'Aupertir Aupert und durchkreuzten in den Jahrmillionen des »Zeitalters der Wanderung« in fliegenden Städten das All; das Schwarze Loch Gaud'Apaug (»Ende von Allem - Anfang des Nirgendwo«) wurde zum Treffpunkt der fliegenden Städte, deren erste Megauparia war. Die V'Aupertir steigerten durch erneute genetische Manipulationen ihre Intelligenz weiter und besuchten und beeinflussten die Sternenreiche ihrer über das All verstreuten Nachkommen.
 
Dann nahm die Zahl der fliegenden Städte ab. Die letzten Millionen der V'Aupertir, die die körperliche Unsterblichkeit erlangt und ihre psionischen Fähigkeiten perfektioniert hatten, bauten als Höhepunkt ihrer wissenschaftlich-technischen Entwicklung ein gewaltiges Raumschiff, die ARCHE. Während die V'Aupertir im »Zeitalter des Geistes« nach den letzten Erkenntnissen suchten, spalteten sie sich an Bord der ARCHE in zwei Parteien. in die von Doen'Gough vertretene Gruppe, die die Rückkehr zu lebensfähigen Körpern propagierte, und die Fraktion Llyn'Voughs, die die endgültige Vergeistigung anstrebte. Das war vor rund 90 Millionen Jahren

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Dank der Geschichte der beiden Algorrian, die nun mit den Besatzungsmitgliedern der SOL in direktem Kontakt stehen, können Atlan und seine Begleiter grundsätzliche neue Erkenntnisse über das Erste Thoregon erlangen. Wie sie diese anwenden können und ob es überhaupt gelingen kann, daraus eigene Schlüsse zu ziehen, muss sich allerdings erst erweisen. Im PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche wechselt die Handlungsebene allerdings erst einmal. Es geht in die heimatliche Milchstraße - und zu Roi Danton. Der Sohn Perry Rhodans stößt auf eine merkwürdige Erscheinung...
 
Autor dieses PERRY RHODAN-Bandes ist Ernst Vlcek. Sein Roman erscheint unter dem Titel:
 
MIT DEN AUGEN DER CISHABA

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