Nummer: 2043 Erschienen: 17.10.2000   Kalenderwoche: 42 Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: 3,00 DM Preis seit 2001 in €:

Rebellion der Mutanten
Ein Rufer aus der Unendlichkeit - er verspricht Rettung für die Todgeweihten
H.G.Francis     

Zyklus:  

31 - Die Solare Residenz - Hefte: 2000 - 2099 - Handlungszeit: Mai 1303 - Mai 1304 NGZ (4890 - 4891 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Solsystem               
Zeitraum: Dezember 1303 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124603003
EAN 2: 02043
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Enthalten in Edition Terrania Band 11
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Spätestens nachdem die Truppen des Kristallimperium den Planeten Ertrus besetzt haben, warten die Bewohner der Milchstraße auf den Ausbruch eines großen galaktischen Krieges. Doch nach wie vor schrecken Perry Rhodan und die Führung der Liga Freier Terraner davor zurück: Ein offener Konflikt würde Milliarden von Todesopfern kosten und die Milchstraße in ein Schlachtfeld verwandeln.
Die Terraner setzen im Herbst des Jahres 1303 NGZ eher auf geheimdienstliche Vorstöße und auf Diplomatie. Der Versuch von Julian Tifflor, dem Residenz-Minister für Liga-Außenpolitik, in der Eastside der Galaxis ein Bündnis mit den Blues-Nationen zu schmieden, ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Dabei weiß niemand außer den Teilnehmern der Geheimkonferenz, was auf dem abgeschiedenen Planeten Santanz wirklich geschehen ist ...
Für die Terraner gibt es allerdings auf dem eigenen Planeten ein weiteres Problem: die jungen Monochrom-Mutanten, die sich in eine Stadt in den Anden zurückgezogen haben. Dort warten rund 35.000 junge Menschen auf ihren Tod, dem sie eigentlich entgehen wollen.
Sie haben sich von der Außenwelt abgeschirmt und wollen keinen Kontakt zu der terranischen Regierung. Doch in ihrer Abgeschiedenheit spitzt sich die Lage immer weiter zu, die anfangs friedliche Gemeinschaft »kippt« immer mehr. Schließlich kommt es zur REBELLION DER MUTANTEN ...

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terranische Resident dringt als Nichtmutant in Para-City ein
Koo Parkinson Der Para-Fürst bereitet sich und die Mutantenstadt auf das nahe Ende vor
Trim Marath Der junge Mutant wirkt in der Opposition gegen Parkinson
Yonder K'rigan Immer mehr wird dem Telekineten seine schreckliche Vergangenheit bewußt
Startac Schroeder Der Teleporter versucht eine gräßliche Attacke zu überleben

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Alfred Kelsner   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: High Noon ...
PR-Kommunikation: Das Revell-Geschenkset
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Holger Pollmann / Ben Hary / Michael Berg / Peter Raunecker / Klaus Studer
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Lepso    Marath, Trim     Para-City - Rathaus   Para-City - Verhaltensregeln   Paratron-Konverter    PSI-Klassifizierungsskala                                               
Computerecke:
Preisauschreiben:
Gregor Paulmann : Terranische Transformkanone Modell DREDD & HAMMER 4000/15 - Terranische Technik

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Reportriss: :

Innenillustrationen

Para-City - LEIF ERIKSSON
Zeichner:  Alfred Kelsner  
Seite:29
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Reginald Bull beobachtete mit Hilfe der Fernoptiken der LEIF ERIKSSON, wie sich das Dunkelfeld Para-City immer mehr näherte, ohne dabei zu beschleunigen oder zu verzögern. Exakt zu der vorausgesagten Zeit erreichte es Para-City. Bully fühlte sich zur Tatenlosigkeit verurteilt.


Zeichner:  
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Inhaltsangabe

Der terranische Ligadienst macht eine schwer wiegende Entdeckung. Von der 60 Meter Korvette POLARIS, die auf dem Raumhafen Santiago de Chile abgestellt ist, wurde ein Paratronkonverter und eine Fusionsbombe gestohlen. Nachdem Koo Parkinson den Paratronschirm um Para-City aktiviert hat, ist jedem in der LFT-Führung klar, das die Mutanten für den Diebstahl verantwortlich sind. 3 Schiffe der Entdecker Klasse haben inzwischen Stellung um Para-City bezogen um notfalls eingreifen zu können. Rhodan, dessen Blauer Anzug wieder vollständig hergestellt war, geht als einziger durch den strukturgeschwächten Schirm um die Zustände in der Stadt aufzuklären. Doch die wütenden Parakräfte machen Rhodan schwer zu schaffen, und das obwohl er Mental-stabilisiert ist. Mit letzter Kraft erreicht der Resident einen der Wohncontainer und verliert dann das Bewusstsein. Nara Jallieg, eine junge Mutantin beobachtet Rhodans eindringen und beschließt Trim Marath zu informieren.
 
Während sich Nara auf den Weg macht, wird Rhodan von Materlan entdeckt, einem Telekineten, der in der ständigen Angst um seinen bevorstehenden Tod lebt. Er erkennt Rhodan und beschließt sich selbst zu retten, indem er Rhodans Zellaktivatorchip gewaltsam entfernt und an sich nimmt.
Trim Marath sieht sich seinerseits einem völlig geschwächten, dem Zusammenbruch nahen Startac Schroeder gegenüber. Trim weiß noch nicht, das Startac in letzter Sekunde einer von Parkinsons »Installationen« entkommen ist und sorgt sich sehr um den jungen Teleporter. Seine Angst, Startac könnte der Gentod kurz bevor stehen, erweißt sich als unbegründet. Kurz darauf erscheint die ebenfalls gezeichnete Nara Jallieg und meldet Rhodans Eindringen. Zusammen eilen die Mutanten zu dem Wohncontainer wo Nara den Residenten zuletzt gesehen hat. Als die Mutanten ankommen finden sie den noch immer bewusstlosen Rhodan und den toten Materlan. Der Gentod hat den Mutanten ereilt, bevor er sein Vorhaben umsetzen konnte. Trim ist in einer schwierigen Situation. Zum einen gewährt er Startac Schroeder Unterschlupf, der noch immer von den Freunden Parkinsons gejagt wird, zum anderen befindet sich noch der Resident in seiner Obhut, der bewusstlos und handlungsunfähig ist. Der junge »Morkhero Spürer« braucht dringend Hilfe.... Bully, der außerhalb des Paratronschirms an Bord der LEIF ERIKSSON weilt, erhält keinerlei Informationen von Para-City mehr. Besorgt um seinen Freund setzt er sich selbst eine Frist bis zu der er die Ereignisse abwartet.
 
Sollte er aber von Rhodan bis zum 25. Dezember kein Lebenszeichen erhalten, wird er alle technischen Mittel der LEIF ERIKSSON einsetzten und den Paratronschirm um die Stadt auszuschalten. Bully wird plötzlich alarmiert, als eines der rätselhaften Dunkelfelder auftaucht und langsam in Richtung Para-City zieht. Der Minister für Verteidigung gibt Vollalarm.
Innerhalb des Schirmfeldes erfährt Trim Marath über den Mutanten Byleur von dem Vorhaben Parkinsons und der Fusionsbombe. Panik und Entsetzen macht sich breit. Trim Marath und einige Mutanten gehen in die Offensive. Es kommt zum Kampf Mutanten gegen Mutanten. Ein gezielter Angriff auf Parkinsons Puppe Lucky scheitert zunächst, doch dann kann einer der Telekineten auf Maraths Seite, mit seinen Kräften einen Stein auf den Psi-Sammler schleudern. Die Wucht des Aufpralls hat zur Folge, das einer der Arme der Puppe davonfliegt. Parkinson hat den Zünder für die Fussionsbombe bei sich und beschließt sein Vorhaben früher als geplant durchzuziehen. Der Para-Fürst will nur noch den nächsten Para-Block abwarten bevor er die Bombe zündet.Während Bully von außerhalb beobachtet, wie die Dunkelsphäre den Paratronschirm erreicht und mühelos durchdringt, spielen sich im innern unglaubliche Dinge ab. Als die Dunkelsphäre den Platz des Kampfes erreicht, verbrennt Lucky unter jämmerlichen Schreien. K'rigan, der dachte Parkinsons wahrer Freund zu sein und für die Ziele des Para-Fürsten sogar mordete wird klar, dass er selbst nur eine Marionette gewesen ist.  K'rigan wendet sich daraufhin von Parkinson ab und zeigt dem Para-Fürsten seinen Zungentrick. Parkinson wird sein letztes Opfer und erstickt wie die vielen anderen Opfer, die in seinem Namen ermordet wurden.
 
Rhodan, der das Bewusstsein wieder erlangt hat und am Ort des Geschehens eingetroffen ist, beobachtet wie ein leuchtender Blitz dessen Herkunft er sich nicht erklären kann, den Paratron durchdringt und genau an der Stelle einschlägt, wo Trim Marath und Startac Schroeder soeben noch gestanden haben. Anstelle der beiden Mutanten materialisiert ein anderer, fremder Körper, der mehr und mehr Gestalt annimmt. Rhodan spürt wie sich ein ungeheurer mentaler Druck aufbaut, der ihn in die Knie zwingt.

 
Rezension

-

 

   
Inhaltsangabe 2

Die letzte Information, die Perry Rhodan erhält, bevor er nach Para-City vordringt, ist die Nachricht, dass die Mutanten auch eine Fusionsbombe gestohlen haben. Halb bewusstlos erreicht er die Stadt, in der Mutanten leben, die Fähigkeiten besitzen, die nicht einmal in der Psi-Klassifizierungsskala auftauchen, die Crest da Zoltral im Jahre 2036 a. Z. in der Para-Akademie von Port Teilhard auf der Venus entwickelte. Der Resident wird von Nara Jallieg gefunden, die ihn zu verbergen weiß.
 
Yonder K'rigan erfasst, das er auf Lepso betrogen worden ist, damit er ein Gladiatorenkämpfer wird. Er hat niemals Jemanden getötet und wurde später von Koo Parkinson aufgenommen.
 
Trim Marath versteckt Startac Schroeder vor den Nachstellungen des Para-Fürsten. Nach einiger Zeit sucht ihn Jallieg auf, und gemeinsam bringen sie Rhodan in das Versteck Schroeders. Der Monochrom-Mutant berichtet, er habe durch den Angriff Parkinsons erfahren, dass Lucky, die vermeintliche Puppe, in Wirklichkeit ein Psi-Sammler vom Planeten Bluut ist. Dorthin wurde vor vielen Jahren Parkinson zusammen mit anderen gesetzlosen Mutanten abgeschoben. Lucky machte ihn zum Psi-Neutralisator und verschaffte damit den Gesetzlosen die Möglichkeit zur Flucht.
 
K'rigan beobachtet, wie Parkinson sich von der wie eine Domina gekleideten Engel auspeitschen lässt. Ihm wird bewusst, dass der Para-Fürst ihn über die Lucky-Kopie versklavt hat, und Parkinsons momentane Schwäche ist der Grund seiner zurückkehrenden Erinnerungen.
 
Alle oppositionellen Mutanten beschließen, Parkinsons Palast, das ehemalige Rathaus der Stadt, anzugreifen. Diesem wird aber klar, dass ihm die Kontrolle in Para-City mehr und mehr entgleitet, und er will daher die Fusionsbombe vorzeitig zünden.
 
An Bord der LEIF ERIKSSON beobachtet währenddessen Reginald Bull, wie sich ein 400 Meter durchmessendes Dunkelfeld auf Para-City zubewegt. Am Mittag des 25. Dezembers 1303 NGZ erreicht es die Mutantenstadt. Auf der LEIF ERIKSSON bleibt verborgen, dass alle Monochrom-Mutanten in eine gemeinsame Resonanz geraten und marionettenhaft auf Parkinsons Palast zustreben.
 
Endlich hören die Mutanten den Rufer aus der Unendlichkeit, der ihnen Hilfe verspricht. Unter dem Einfluss des Dunkelfeldes schließen sie sich zu einem Parablock zusammen. Als Erstes beginnt Lucky, der Störenfried, zu brennen. In dem Moment weiß K'rigan, dass Parkinson ihn nicht nur gerettet hat, sondern auch der Vergewaltiger und Mörder seiner Schwester ist. Der Telekinet tötet den Para-Fürsten auf telekinetischem Weg, bevor dieser die Bombe zünden kann. Nun durchschlägt ein Blitz die Paratronkuppel und stabilisiert sich zu einem extrem hellen Lichtkegel um Marath und Schroeder. Vor den Augen Rhodans verschwinden die beiden Mutanten und an ihrer Stelle materialisiert etwas anderes. Ein ungeheurer psionischer Druck zwingt den Terraner in die Knie.

Perrypedia


Kommentar / Computer

High Noon ...

Warnung: Zuerst Roman lesen!
 
Verstohlene Blicke hinter Gardinen. Die Sonne steht im Zenit. Zwölf Uhr Mittags. Gary stapft die staubige Straße hinab... - hm, das ist zwar ein anderer Film, aber auch in Para-City haben sich die Ingredienzen zum Showdown eingefunden, und alles strebt dem unweigerlichen Höhepunkt entgegen. Da sind zunächst einmal die ursprünglich rund 35.000 Monochrom-Mutanten. Junge Leute mit mehr oder weniger gut ausgeprägten oder geschulten Parakräften des gesamten Spektrums, durch Monos' Genmanipulation zum baldigen Tod verurteilt. Eine Gruppe von der Größe einer Kleinstadt, die tagtäglich zehn und mehr Tote zu beklagen hat - gefangen in ihrer Verzweiflung und kaum in der Lage, all jene Dinge zu erkennen und nachzuvollziehen, die sich hinter den Kulissen abspielen. (Persönliche Bemerkung: Wem das unter Umständen unglaubwürdig erscheint, sei an die Größenverhältnisse, Informationsmöglichkeiten und vor allem an die unterschiedliche Ausprägung der Interessen einzelner erinnert. Ich selbst lebe in einer Stadt, deren Einwohnerzahl der von Para-City gleichkommt - und aus der Zeit meiner Tätigkeit für den heutigen Oberbürgermeister ist mir noch zu gut bekannt, wie gering mitunter das Interesse an politischen Entscheidungen oder öffentlichen Sitzungen das Stadtrates war und wie dürftig die Kenntnisse der dahinter stehenden Dinge folglich in der Bevölkerung verbreitet waren. Wer sich informieren will, dem stehen zwar die Informationen zur Verfügung, aber der Normalfall ist - leider - eher so gelagert, daß nur ein kleiner Prozentsatz tatsächlich mitbekommt, was im Rathaus und bei den Verantwortlichen »abgeht«...)
 
Als sei das nicht schon der Problematik und Tragik genug, gibt es mit Parkinson und seinen Getreuen einen Machtfaktor, der an Brisanz kaum zu überbieten ist: Der lepsotische Para-Fürst behauptet, Lucky habe ihm seinen Todestag verkündet und dieser sei der 26. Dezember 1303 NGZ. Darauf fußt sein Plan, der bei aller Irrationalität dennoch der inneren Logik nicht völlig entbehrt. Führen wir uns nämlich das Schicksal der bei der Second-Genesis-Krise umgekommenen Alt-Mutanten vor Augen, könnte ein Para-Block-Bewußtseinskollektiv von mehr als 30.000 »Monochromen«, kombiniert mit der Explosion der Fusionsbombe unter der Paratronkuppel, in der Tat ein Sprung zur stabilen Körperlosigkeit bedeuten, und hierbei hätte der drohende Gentod dann keine Bedeutung mehr. Hinzu kommt mit Zheobitt ein Mantar-Aspirant aus dem Volk der Aras, der eine unmöglich erscheinende Aufgabe zu lösen hat, nach Auswertung aller ihm zur Verfügung stehenden Daten vielleicht sogar eine Therapie zu entwickeln in der Lage wäre - aber ihm läuft die Zeit davon. Nicht nur die der Monochrom-Mutanten insgesamt, sondern vor allem jene, die mit Parkinsons Plänen und seinem finalen Vorhaben in Verbindung steht. Bis zum genannten Termin läßt sich auf keinen Fall ein Medikament oder eine Methode entwickeln, um den vorprogrammierten Tod zu verhindern. Und selbst wenn es irgendwann gelänge, stellt sich wohl die Frage, ob dann überhaupt noch »Klienten« leben. Ein weiterer Faktor ist der mysteriöse »Rufer aus der Unendlichkeit«. Er scheint das Potential der meist spontan gebildeten Para-Blöcke zu nutzen oder nutzen zu wollen und wird sogar vom Paratronfeld nicht behindert. Er verspricht Rettung und einen Sieg über den drohenden Tod - und über seine Identität läßt sich nicht das geringste aussagen. Die Vermutung, es könne oder müsse sich um Morkhero Seelenquell handeln, kann hierbei nur eine der Möglichkeiten sein, und vermutlich ist sie schon deshalb falsch, weil sie quasi auf der Hand zu liegen scheint.
 
Unklar ist in diesem Zusammenhang auch, was es mit den sporadisch erscheinenden, sich Richtung Para-City vortastenden Dunkelfeldern auf sich hat. Die Untersuchungen haben ergeben, daß auf eine noch unbekannte Weise Materie erscheint: Nach einem an die Heliotischen Bollwerke erinnernden Austauschprinzip materialisieren Objekte, während offenbar eine gleiche oder ähnliche Masse dafür verschwindet. Wohin? Unbekannt. Selbst die Tatsache, daß eines der »ausgetauschten« Objekte ein Doppelstabroboter ist, wie sie auch bei Morkhero Seelenquell beobachtet wurden, macht die Angelegenheit nicht verständlicher. Schließlich haben wir noch Perry Rhodan selbst, dem es dank seines wiederhergestellten Galornenanzugs gelungen ist, den von Individualauflader-Mutanten verstärkten Paratronschirm Para-Citys zu durchdringen, und der sich nach einer Phase der Desorientierung zum Zentrum des Geschehens vorarbeitet. Er kommt passend zum angesprochenen Showdown, bleibt jedoch auf die Rolle des Beobachters beschränkt, kann in den entscheidenden Augenblicken nicht eingreifen. Der Parablock entsteht, und mit ihm verbunden ist eine paranormale Resonanz, die die beteiligten Monochrom-Mutanten dazu zwingt, in einem gemeinsamen Rhythmus zu schwingen, und sie einem von außen kontrollierten Vorgang unterwirft. Das Dunkelfeld erreicht zur gleichen Zeit den Schauplatz, offensichtlich hervorgerufen von dem Rufer aus der Unendlichkeit, der seine Ankunft verkündet. Lucky verbrennt, Koo Parkinson stirbt durch Yonder K'rigans »Zungentrick«, dann blitzt ein extrem heller Lichtkegel durch die Finsternis.
 
Perry Rhodan beobachtet, daß Trim Marath und Startac Schroeder in einer eigenartigen Leuchterscheinung verschwinden - und an ihrer Stelle materialisiert ein Körper. Der Rufer aus der Unendlichkeit? Morkhero Seelenquell? Wer auch immer erscheint, offensichtlich ist der Höhepunkt der Ereignisse noch gar nicht erreicht, sondern das Ganze nur der Auftakt zu einem Geschehen, dessen Tragweite vielleicht Ausmaße annimmt, die alles bisherige in den Schatten stellen: denn der von den Monochrom-Mutanten gebildete Para-Block existiert weiterhin - ein Potential, das dem einer Höheren Entität kaum nachsteht…

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Was genau in der Stadt der Mutanten passiert ist, wird sich den Außenstehenden erst nach und nach erschließen können. Solange die Stadt unter der Paratronschirmkuppel liegt, kann auch kein Außenstehender beurteilen, was zwischen den hässlichen Containern geschieht. Perry Rhodan selbst wird auf jeden Fall viel zu berichten haben, wenn er es schafft, zurück in die "normale" Welt zu kommen.
 
Mit dem PERRY RHODAN-Band der nächsten Woche wechselt die Handlungsebene. Es geht zurück in die Vergangenheit, und es geht in die ferne Galaxis Segafrendo. Dort hat es die Besatzung der SOL gerade noch geschafft, sich dem Zugriff der Mundänen zu entziehen. Doch der Flug ins Ungewisse endet in einem völlig fremdartigen Raum...
 
Mehr darüber gibt es im PERRY RHODAN-Roman Uwe Antons zu lesen, der in der nächsten Woche unter folgendem Titel erscheint:
 
INSHARAMWas genau in der Stadt der Mutanten passiert ist, wird sich den Außenstehenden erst nach und nach erschließen können. Solange die Stadt unter der Paratronschirmkuppel liegt, kann auch kein Außenstehender beurteilen, was zwischen den hässlichen Containern geschieht. Perry Rhodan selbst wird auf jeden Fall viel zu berichten haben, wenn er es schafft, zurück in die "normale" Welt zu kommen.
 
Mit dem PERRY RHODAN-Band der nächsten Woche wechselt die Handlungsebene. Es geht zurück in die Vergangenheit, und es geht in die ferne Galaxis Segafrendo. Dort hat es die Besatzung der SOL gerade noch geschafft, sich dem Zugriff der Mundänen zu entziehen. Doch der Flug ins Ungewisse endet in einem völlig fremdartigen Raum...
 
Mehr darüber gibt es im PERRY RHODAN-Roman Uwe Antons zu lesen, der in der nächsten Woche unter folgendem Titel erscheint:
 
INSHARAM

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