Nummer: 1897 Erschienen: 30.12.1997   Kalenderwoche: 53 Seiten: 64 Innenillus: 1 Preis: 2,80 DM Preis seit 2001 in €:

Schach den Dscherro
Das Ultimatum der Siganesen - sie erpressen die Gehörnten
Arndt Ellmer     

Zyklus:  

28 - Die Heliotischen Bollwerke - Hefte: 1876 - 1899 - Handlungszeit: September - Dezember 1289 NGZ (4876 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Siga               
Zeitraum: 7. Dezember 1289 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124602808
EAN 2: 71897
Ausstattung:  -
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Offensichtlich sind die Heliotischen Bollwerke zerstört worden. Die Raumstationen, die verschiedene Galaxien der Koalition Thoregon miteinander verbinden sollten, existieren nicht mehr. Das hat für die Menschheit zur Folge, daß zwei Teile der Erde in andere Galaxien »verschlagen« worden sind. An ihrer Stelle erheben sich nun in zwei Regionen Terras die sogenannten Faktorelemente.
 
Eines davon steht bei Kalkutta, in seinem Innern befinden sich Gebäude der Nonggo. Das andere steht in Terrania - und aus seinem Innern heraus haberf die barbarischen Dscherro die Hauptstadt der Erde überrollt. Wo sich die »ausgetauschten« Menschen aus Terrania derzeit aufhalten, weiß niemand. Der verschwundene Teil Kalkuttas jedenfalls hat sich im Bereich des Teuller-Systems materialisiert, im Herzen der Nonggo-Zivilisation.
 
Von dort aus bricht Perry Rhodan zu einer großen Expedition auf. Er will zur Galaxis Shaogen-Himmelreich, zu den mysteriösen Baoiin-Nda. Bei diesen Konstrukteuren der Heliotischen Bollwerke will er weitere Informationen über die Thoregon-Zusammenhänge erlangen. Doch in Shaogen-Himmelreich weiß anscheinend niemand etwas von den Baoiin-Nda. Zudem wird Perry Rhodan in den Krieg zwischen den Truppen des Traai-Gegenkults und den Seelenhirten verwickelt. Davon können die Menschen in der Milchstraße nichts wissen. Sie haben mit den Dscherro zu tun und deren Verbündeten, den Footen. Über dem Planeten Siga kommt es zur Konfrontation zwischen den kleinwüchsigen Siganesen und den ebenfalls kleinwüchsigen Footen. Die Siganesen fordern ein SCHACH DEN DSCHERRO…

 
Die Hauptpersonen
Domino Ross Einsatzleiter der Siganesen auf ihrem alten Heimatplaneten
Rosa Borghan Dominos Mitstreiter seit dem Unternehmen Kaktusblüte
Arno Wosken Dominos Mitstreiter seit dem Unternehmen Kaktusblüte
Jyrgen Pettkerey Kleinwüchsiger Medienkoordinator auf Siga
Taka Fellokk Dscherro-Anführer in ständig wachsenden Nöten
Seassor Anführer der Footen und nicht auf der Planetenoberfläche

Allgemein
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenilluszeichner: Alfred Kelsner   
Kommentar / Computer: Peter Terrid: Footen
PR-Kommunikation: Der Thoregon-Zyklus (2.Hälfte)
Statistiken: Perry Rhodan - FanZentrale
Witzrakete:
Leserbriefe: Axel Klein / Jens Hirseland / Lothar Bauer / Georg Schormair / Dipl.-Sozialpädagoge Jörg Wilhelm / Jörg Zimmer / Christopher Kirschberg / Stephan Schmidt / Roland Meyer / Herbert Eder
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                     
Computerecke:
Preisauschreiben:
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Innenillustrationen

In der CADO - Vendassor und Domino Ross
Zeichner:  Alfred Kelsner  
Seite:27
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


Der Foote stand in einer Pfütze, als habe ihn jemand mit einem Eimer Wasser übergossen. Er bewegte das obere Armpaar seitlich am Kopf hin und her und zeigte mit den wurmähnlichen Fingern in Richtung Decke.


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Inhaltsangabe

Während die Siganesen, koordiniert von Rosa Borghan, Arno Wosken und Jyrgen Pettkerey, den gefangenen Footen ihre Kleidung und Ausrüstung abnehmen und in acht Gruppen aufteilen, die in tiefere Bereiche der Fabrik CADO geführt werden, kommuniziert Domino Ross mit Taka Fellokk und stellt seine Forderungen. Innerhalb von zwölf Stunden sollen die Dscherro die NOVA-Raumer unbemannt im Orbit Sigas positionieren und die GOUSHARAN entwaffnen. Anschließend können die Dscherro mit den Footen die Milchstraße verlassen. Während des Gesprächs hat Ross den Eindruck, der Taka sei irgendwie krank.
 
Das Daschka ist der Zeugungsakt der Dscherro, wobei den Footen eine bedeutende Rolle zukommt. Der jeweilige Taka löst das Daschka aus, was zurzeit durch den Serofen Tschoch und den Barrasch Guulor zurückgehalten wird, in dem sie die Körpertemperatur Fellokks künstlich herabsetzen. Aber viel länger als diese zwölf Stunden ist das wahrscheinlich nicht möglich. Was dann geschieht, bleibt besser unausgesprochen.
 
Überrascht stellen die Siganesen fest, dass alle Footen einen glitschig-schleimigen Überzug auf ihrer Haut bilden. Ist es ihre Angst oder eine Krankheit? Die Footen schweigen.
 
Nach Ablauf von drei Stunden landen die NOVA-Raumer auf GOUSHARAN. Die Siganesen sind jetzt überzeugt, dass die Dscherro einlenken. Von Terra bzw. von Atlan liegen keine Meldungen vor. Aber die Dscherro haben Siga auch mit einer Funksperre belegt.
 
Seassor, der momentan einzige Foote in der Burg, bittet seinen Taka um Geduld und darum, mehr Zeit zu erbitten. Er ist sich sicher, dass seine Artgenossen einen Weg aus der Gefangenschaft finden werden.
 
Nach Ablauf der zehnten Stunden parken 25 NOVA-Schiffe im Orbit. Über Funk meldet sich Fellokk und erbittet einen Aufschub von sechs Stunden. Ross ist einverstanden und tatsächlich befinden sich alle NOVA-Raumer nach 17 Stunden im Orbit von Siga. Da erreicht ihn eine Hiobsbotschaft, die Footen sind ausgebrochen.
 
Im Nachhinein wird deutlich, das die Footen aus einem Teil ihrer Körpersubstanz technische Hilfsmittel produzierten, mit der der Ausbruch gelang. Nicht nur das, vor ihrer Gefangennahme müssen sie sechs Transmitter manipuliert haben, über die sie sich jetzt nach GOUSHARAN absetzen. Ross fühlt sich für das Scheitern der Aktion schuldig – und folgt den Footen auf die Dscherro-Burg. Der 8. Dezember geht zu Ende.

Rolf-Peter Harms

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Während die gefangenen Footen in der Multifunktions-Automatik-Fabrik CADO auf acht verschiedene Standorte aufgeteilt werden, wo sie jeweils in Energiekugeln untergebracht werden, stellt Domino Ross am 7. Dezember 1289 NGZ Taka Fellokk ein zwölfstündiges Ultimatum. Wenn der Dscherro innerhalb dieser Frist nicht die GOUSHARAN komplett entwaffnet und die 58 Kugelraumer der NOVA-Klasse übergibt, droht der Siganese damit, 200 Gefangene zu töten. Um seine Drohung zu unterstreichen, zeigt er Fellokk die vier während der Auseinandersetzungen in der Fabrik ums Leben gekommenen Footen, von denen er behauptet, dass sie als Demonstration hingerichtet worden seien.
 
An Bord der GOUSHARAN nimmt der Drang zum Daschka immer weiter zu. Fellokk, der das Daschka auszurufen hat, löst dabei immer wieder durch seine Anwesenheit die Ausbildung von Geschlechtsmerkmalen bei den Dscherro hervor. Die teilweise stattfindenden Vereinigungen bleiben jedoch folgenlos, da zur Zeugung von Nachwuchs die Footen benötigt werden. Auf einer seiner Wanderungen durch die GOUSHARAN kann Fellokk den Geruch eines Verräters wahrnehmen. Die in der gesamten Burg durchströmenden Pheromone, die den Drang zum Daschka weiter steigern, verhindern jedoch, dass der Taka dem Geruch folgen kann.
 
Als Fellokk mit Okkar, dem Serofen für soziale Ordnung, durch einen engen Geheimgang geht, wird dieser durch die Gegenwart des Takas zur Frau. Auch Fellokk kann dem Drang nicht widerstehen, und so fallen die beiden Dscherro im Sinnestaumel übereinander her. Plötzlich zieht Okkar jedoch ein Messer. Bevor er/sie allerdings zustechen kann, nimmt der Taka den Geruch des Verrats wahr und tötet den Serofen. Durch diesen Vorfall vorübergehend wieder vollständig Herr seiner Sinne, sinniert Fellokk über die derzeitige Situation. Auch denkt er über den Entschluss nach, für die nächste Zeit in der Milchstraße zu verbleiben. Dies ist zum einen durch die guten Möglichkeiten für Raubzüge durch das Vorhandensein zahlreicher reicher und hochentwickelter Welten begründet, zum anderen war es den Dscherro bisher nicht möglich, ihre Heimatgalaxie DaGlausch zu lokalisieren.
 
Auf Siga kann bei den Footen währenddessen beobachtet werden, dass ihre von sämtlicher Ausrüstung befreiten Körper von einem glänzenden Schleim überzogen werden. Die apathisch wirkenden Wesen halten auch einen exakten Abstand zueinander ein. Die Siganesen bauen eine robotische Nachbildung des Footen Trouassor und tauschen diese gegen ihn aus, um Auskünfte von den Gefangenen zu erhalten. Der Roboter wird aber sofort als solcher erkannt, so dass auf diesem Wege keinerlei Informationen zu beschaffen sind. Ein weiterer Versuch stellt das Angebot Rosa Borghans an die Footen dar, diesen die Fabrik CADO zu überlassen, sollten sie sich von den Dscherro trennen. Obwohl dieses Angebot die Wurmwesen offensichtlich in einen inneren Zwiespalt bringt, geben sie keinerlei Informationen preis. Auch eine gefälschte Aufzeichnung, die die vermeintliche Hinrichtung von zehn Footen zeigt, bringt nicht die gewünschte Reaktion.
 
Während die Schleimproduktion der Footen kontinuierlich steigt, veranlasst Domino Ross, dass die Energiekugeln mit den Gefangenen langsam mit Wasser geflutet werden. Diese Maßnahme führt dazu, dass Alguriel, der Sprecher der gefangenen Footen, aussagt, dass die Schleimproduktion mit dem Erreichen der Phase der Geschlechtsreife zusammenhänge und sie daher dringend auf die GOUSHARAN zurückkehren müssten. Gleichzeitig beginnen die Footen damit, peitschende Bewegungen zu vollführen, die durch die Reibung ihrer Körpersegmente ein rasselndes Geräusch verursachen. Als die Siganesen erkennen, dass durch diese Bewegungen Energie erzeugt wird, ist es den Footen bereits gelungen, die Überwachungssyntroniken zu manipulieren und Strukturlücken in den Energiekugeln zu erzeugen. Auch können sie eine Nachricht an die GOUSHARAN senden.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Footen

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Peter Terrid

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Nach der überraschenden Flucht der Footen hat sich das Spiel erneut gewandelt. Die Siganesen, bisher klar in der Führung, haben in der Konfrontation mit den Dscherro einen »Punktverlust« erlitten. Trümpfe haben sie allerdings immer noch in der Hand, wie sich rasch heraussteilen wird. Denn die Dscherro haben ohnehin ganz andere Sorgen ...
 
Über diese Sorgen und Nöte schreibt Peter Terrid im PERRY RHODAN-Roman der nächsten Woche - Titel des Werks ist:
 
DAS DASCHKA

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