Nummer: 1879 Erschienen: 28.08.1997   Kalenderwoche: 35 Seiten: 64 Innenillus: 0 Preis: 2,80 DM Preis seit 2001 in €:

Phantome in Terrania
In der Hauptstadt der Erde - unheimliche Wesen tachen auf
Ernst Vlcek     

Zyklus:  

28 - Die Heliotischen Bollwerke - Hefte: 1876 - 1899 - Handlungszeit: September - Dezember 1289 NGZ (4876 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  08 - Thoregon / Hefte: 1800 - 2199 / Zyklen: 27 - 32 / Handlungszeit: 1288 NGZ (4875 n.Chr.) - 1312 NGZ (4899 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Terrania               
Zeitraum: Oktober 1289 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 4399124602808
EAN 2: 71879
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Im September 1289 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, was dem Jahr4876 alter Zeit entspricht, herrscht Frieden in der Milchstraße. Zwar existieren nach wie vor Spannungen zwischen den Großmächten, doch die große gemeinsame Bedrohung ist verschwunden: In einem furiosen Leuchtfeuer verging Goedda, die »Mutter der Krieger«, im Verlauf der Operation Wunderkerze. Zum Abschluß zog sie noch die Tolkander mit in den tödlichen Abgrund.
 
Der riskante Plan, den der unsterbliche Arkonide Atlan mit Hilfe der Terraner und der Herreach verwirklichen konnte, hat somit funktioniert. In der Milchstraße kann nach der unheimlichen Invasion der Wiederaufbau beginnen.
 
Glücklicherweise wissen Atlan und die anderen Aktivatorträger in der Zwischenzeit, wo sich Perry Rhodan und sein langjähriger Wegbegleiter Reginald Bull bis vor einiger Zeit aufgehalten haben. Die beiden Freunde haben zuletzt in der weit entfernten Galaxis Plantagoo mitgeholfen, einen fürchterlichen Krieg zu beenden.
 
Deshalb ist Perry Rhodan auch nicht auf der Erde, als unverhoffter Besuch ins Solsystem kommt: Die Nonggo bringen im Auftrag der Koalition Thoregon das Heliotische Bollwerk. Was als technisches Wundermittel gilt, ist für viele Terraner jedoch eine große Gefahr.
 
Doch dann spielt das Heliotische Bollwerk verrückt, zuletzt vergeht es in einer gigantischen Explosion. Zwei sogenannte Faktordampf-Barrieren bleiben auf der Erde zurück-im Umfeld zweier verschiedener Städte.
 
Und dann kommt es in der Hauptstadt der Erde zu einer merkwürdigen Entwicklung: Man entdeckt PHANTOME IN TERRANIA …

 
Die Hauptpersonen
Cistolo Khan Der LFT-Kommissar sieht eine neue Gefahr, die der Bevölkerung der Erde droht
Genhered Der Sündenträger der Nonggo will schweigsam bleiben
Bré Tsinga Die Xenopsychologin wird mit einer neuen Aufgabe betraut
Clara Mendoza Eine junge Journalistin wittert die Story ihres Lebens
Paola Daschmagan Die Erste Terranerin glaubt an friedliche Absichten

Allgemein
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Innenilluszeichner: -   
Kommentar / Computer: Peter Terrid: Zoologie
PR-Kommunikation: Die Hamburger Perry Rhodan Nacht
Statistiken: PR-FanZentrale
Witzrakete:
Leserbriefe: Darryl Revok / Cornelia Barth / Dirk Lenzkes / Tobias Scheel / Rüdiger Kipferl / Roland Triankowski / Mario Staas / René Sauß / Tobias Friebel / Wolfgang Scheel / Christian Ullrich / Michael Schöffer
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                     
Computerecke:
Preisauschreiben:
Günter Puschmann : KEMPEST - schwarzes Raumschiff der Galornen - Extraterrestrische Raumschiffe

Journal

Journaldaten: Nummer: / Seite:
Journalgrafik:
Journaltitel:
Journalnews:

Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
Clubdaten: Nummer:  / Seiten:
Clubgrafik:
Nachrichten:
Fanzines:
Magazine:
Fan-Romane:
Internet:
Veranstaltungen:
Sonstiges:

Report

Titelbild:


Reportdaten: Nummer: - Seiten:
Cartoon :
Reporttitel:
Reportgrafik:
Reportfanzines:

Reportriss:


Reportclubnachrichten:
Reportnews:
Reportvorschau:
Reportriss: :

Innenillustrationen

-
Zeichner:  -  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


-


Zeichner:  
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
� Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeichner:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



Zeicher:
Seite:
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt


 

 
 
 
Inhaltsangabe

Sie bohren sich mit ihren Maschinen, den Chreschen, durch den Untergrund dieser Welt und ihre erste Attacke, geführt von dem jungen Krieger Fellokk, zielt auf ein riesiges Tiergehege.
 
Bytus Bottoni ist Tierpfleger im Zoo von Terrania. Ihm ist bekannt, dass der Stadtteil Alashan bzw. Terrania-Süd mit über 200.000 Bewohnern seit 24 Stunden als Faktorelement verschwunden ist. Doch das interessiert ihn nur am Rande. Für ihn sind nur die Tiere wichtig. Jetzt muss er aber bestürzt feststellen, das der zehnbeinige Welsch vom Planeten Couraven tot ist, regelrecht zerfleischt – da wird er plötzlich von hinten attackiert, halb besinnungslos geschlagen und verschleppt.
 
Eine weitere Attacke geschieht in der Rohrbahnstation Garnaru-Mitte. Dort wird der Blue Toczor Grysc verschleppt. Alles geht so schnell, das Augenzeugen nicht erklären können, was wirklich geschehen ist und wer der Angreifer war. Nur von einer unbekannten Sprache wird berichtet.
 
Die PAPERMOON hat den Sündenträger geborgen. Es ist ein Nonggo, der körperlich normal, aber geistig gestört wirkt. Cistolo Khan bestimmt, das der Nonggo unter der Obhut von Bré Tsinga nach Mimas gebracht werden soll.
 
Er ist ein Erkunder und darf vorerst keine Angriffe durchführen. Nahe der fremden Stadt, bei der ihre Burg materialisiert ist, entdeckt der Dscherro Raumschiffe. Mit diesem Wissen kehrt er zur Burg zurück, um Taka Poulones zu informieren.
 
Mit einem Team dringt Alexander Erengast in die Faktordampf-Barriere von Kalkutta-Nord ein, wo 1,3 Millionen Menschen verschollen sind. Sie entdecken ein einzeln stehendes Gebäude, das 2,4 mal 1,7 Kilometer misst und 150 Meter hoch ist. Der Grundriss zeigt insgesamt 194 Ecken. Es zeigt sich kein Nonggo und in das Gebäude eindringen können sie nicht. Innen orten die mitgeführten Roboter jede Menge technisches Gerät.
 
Die Kosmopsychologin vom Planeten Sabinn bemüht sich auf Mimas recht einfühlsam um den verstörten Nonggo. Als sie ihm von Kenteullen berichtet, wird er ruhiger und nennt anschließend seinen Namen: Genhered Zensch Meved.
 
Zeitgleich mit Erengasts Team geht eine Gruppe um Coeru Pinguard in die FaD-Barriere von Terrania-Süd. Dort entdecken sie einen riesigen Zuckerhut, der mit seinen Türmen, Erkern und Zinnen nicht an die Nonggo denken lässt. Es wirkt eher wie eine bedrohliche Burg bzw. ein Tempel. Dann werden sie angegriffen.
 
Am 6. Oktober sitzen Khan, Paola Daschmagan, Terranias Polizei-Chef Renould Arrachen, die Oberbürgermeisterin Elena Vukosek sowie Arlo Thimbau in Vertretung von Gia de Moleon zusammen. Es geht um die Phantome von Terrania, wie die Journalistin Clara Mendoza es populistisch aufgebauscht hat. Khan erreicht einen Vor-Alarm für Terrania, denn laut Erengasts Bericht ist Kalkutta nicht betroffen. Dafür ist Pinguards Team überfällig und weiterhin ist bekannt, dass die GILGAMESCH, jetzt auch mit Atlans RICO, zurück ist und keinen Erfolg bei der Verfolgung der Nonggo hatte.
 
Nach dem einige weitere Stunden vergangen sind, lässt der LFT-Kommissar eine Truppe von 500 Soldaten und 1.000 TARA-V-UH in die FaD-Barriere eindringen. Die Journalistin Mendoza kann sich heimlich mit einschleichen. Sie erlebt die Angreifer, 1,50 Meter große, muskulöse Wesen, die halbwegs humanoid sind und eine grüne Haut besitzen. Am Eindrucksvollsten ist aber das vierzig Zentimeter lange korkenzieherartige Horn, das jeder Dscherro auf der Stirn trägt. Für eine ihrer Waffen prägt Mendoza den Begriff Fünf-D-Eiser, dann versucht sie sich zu retten, denn es ist ein fürchterliches Gemetzel. Aber Mendoza wird noch von einem Dscherro entdeckt und misshandelt, bevor er sie, die nicht bewaffnet ist, ziehen lässt.
 
Tsinga ist mit Genhered nach Kalkutta in das Faktorelement umgezogen. Dort lebt der Nonggo sichtlich auf und erklärt, er sei der Projektleiter des Heliotischen Bollwerks gewesen und zum Sündenträger ernannt worden. Mit seiner Zurücklassung ist ihm alles genommen worden, was das Leben lebenswert macht. Es klingt ernst und Tsinga befürchtet seinen Tod.
 
Sie sind Gefangene in der Dscherro-Burg Gousharan. Sie sind schon mehrere Dutzend Bewohner aus Terrania und ihre Bewacher sind barbarische Krieger, die wenig Rücksicht nehmen. Ihre Hoffnung sinkt von Stunde zu Stunde.

Rolf-Peter Harms

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Der Behälter mit dem Sündenträger wird geborgen. In ihm befindet sich ein völlig teilnahmsloser Nonggo, der auf keine äußeren Einflüsse reagiert. Nachdem er nach Mimas überführt wurde, kümmert sich Bré Tsinga um ihn. Als sie über Kenteullen berichtet, erwacht der Nonggo kurzzeitig aus seiner Lethargie. Allerdings gelingt es der Xenopsychologin lediglich, den Namen des Fremden zu erfahren, bevor dieser wieder in seine Apathie verfällt: Genhered Zensch Meved.
 
Währenddessen beabsichtigt Cistolo Khan eine militärische Erkundung der Faktorelemente, wird aber von der Ersten Terranerin daran gehindert. Paola Daschmagan lässt zwei Delegationen mit Diplomaten und Wissenschaftlern zusammenstellen, die jeweils von einem Stellvertreter des LFT-Kommissars geleitet werden. Als eine Abordnung unter der Führung von Alexander Erengast in das Faktorelement Kalkutta-Nord eindringt, finden sie eine triste Landschaft mit nur einem Gebäude vor. Dieses Bauwerk ist 2,4 Kilometer lang, 1,7 Kilometer breit und 150 Meter hoch. Es weist einen 194-eckigen Grundriss auf und scheint verlassen. Allerdings ergeben Ortungen, dass das Gebäude zahlreiche abgeschlossene Hohlräume enthält, die mit technischen Objekten gefüllt sind. Ohne das Bauwerk betreten zu können, kehrt die Delegation kurz darauf zurück.
 
Zeitgleich findet die Erkundung des zweiten Faktorelements im Terrania-Stadtteil Alashan unter der Führung von Coeru Pinguard statt. Dort werden sie von Dscherro attackiert. Die Dscherro sind 1,50 Meter große, humanoide Wesen, die an Epsaler erinnern. Die körperlich starken Wesen haben eine grüne Haut und auf der Stirn ein auffälliges, 40 Zentimeter langes Horn. Die Hände verfügen über drei Krallenfinger und einen Daumen, während an den Füßen eine Fersenkralle sitzt. Die Dscherro können mit kleinen Energiekugeln, den so genannten 5-D-Eisern, im Umkreis von jeweils 30 Metern höherenergetische Technologie ausschalten und so die Waffen und mitgeführten Roboter der Delegation außer Gefecht setzen. Die nun wehrlosen Terraner werden von den Dscherro mit Neuropeitschen betäubt. Sie bringen sie in die Burg Gousharan, ein zuckerhutförmiges Gebäude mit zahlreichen Türmchen, Plattformen und Öffnungen an der Außenfläche, das sechs Kilometer hoch ist und zwei Kilometer durchmisst.
 
Seit der Versetzung des Faktorelements haben die Dscherro zahlreiche unterirdische Gänge nach Terrania getrieben. Durch diese und mit den Chreschen, kleine Antigravplattformen mit Deflektorfeldern, stoßen sie immer wieder in verschiedene Bereiche der terranischen Hauptstadt vor. Bei ihren Aktionen töten sie im Zoo einen Fellokk vom Planeten Couraven und entführen unter anderem den Tierpfleger Bytus Bottoni, den Blue Toczor Grysc aus einer Rohrbahnstation, Abraham Hesper aus einem Sprachmuseum und die Ertruser Egorl Mappam und Galpez Trusan aus einem Vergnügungslokal. Eine Lagebesprechung von Paola Daschmagan mit Cistolo Khan, Terranias Polizeichef Renould Arrachen, der Oberbürgermeisterin Elena Vukosek und Aril Thimbau, dem Stellvertreter von Gia de Moleon, die zusammen mit dem TLD-Tower im Faktorelement Alashan verschwunden ist, führt zunächst zu keinem Ergebnis, da die Vorfälle als normal eingestuft werden. Erst die Berichterstattung in den Medien, die von Phantomen in Terrania spricht, führt dazu, dass dem LFT-Kommissar ein militärisches Eingreifen erlaubt wird.
 
500 Soldaten mit 1000 TARA V UH-Kampfrobotern dringen daraufhin in das Faktorelement Alashan ein. Unter ihnen befindet sich auch die Sensationsreporterin Clara Mendoza, die sich heimlich mit den Einheiten in das Faktorelement schleicht und dort Filmaufnahmen mit einer Handkamera macht. Kurz nachdem die Faktordampf-Barriere durchschritten ist, werden die Soldaten von den Dscherro angegriffen. Da die Roboter und die Ausrüstung durch den Einsatz der 5-D-Eiser versagen, werden die terranischen Einheiten schnell überwältigt, um anschließend entweder getötet oder zur Burg Gousharan gebracht zu werden. Lediglich Mendoza, die als unbewaffnete Frau eine Beleidigung in den Augen der Dscherro darstellt, wird schwer verwundet in der Nähe der Barriere zurückgelassen. Währenddessen finden in der Burg brutale Verhöre statt, bei denen die Entführten teilweise zu Tode gefoltert werden. Dabei können die Gefangenen kleine, rattenähnliche Wesen beobachten, die über sechs Gliedmaßen verfügen und sich in der Nähe der Dscherro aufhalten.
 
Auf Mimas wird Genhered Zensch Meved immer schwächer. Bré Tsinga lässt ihn, nachdem sie den Bericht Erengasts über das Faktorelement Kalkutta-Nord gehört hat, deswegen nach Terra bringen, um dem Nonggo einen Teil seiner gewohnten Umgebung zu präsentieren. Tatsächlich erwacht Genhered in dem Faktorelement wieder aus seiner Lethargie. Durch einen getarnten Eingang betritt er zusammen mit Tsinga das Gebäude und berichtet, dass er der Projektleiter sei, dessen Aufgabe die Überführung des Heliotischen Bollwerks in das Solsystem und dessen Aktivierung gewesen sei. Da das Bollwerk vernichtet wurde, müsse er nach dem Sündenträger-Prinzip dafür büßen. Dabei bestünde seine Bestrafung darin, dass ihm alles genommen worden sei, was ihm das Leben lebenswert gemacht habe. Kurz darauf verfällt Genhered wieder in Apathie.
 
Nachdem sich die RICO mit der am Rande des Solsystems wartenden GILGAMESCH verbunden hat, bittet Atlan Cistolo Khan persönlich um Landeerlaubnis, um die Faktorelemente untersuchen zu dürfen. Der LFT-Kommissar muss dies allerdings mit dem Hinweis auf das derzeitige politische Klima der Camelot-Bewegung gegenüber ablehnen.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Zoologie

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Peter Terrid

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Merkwürdige Wesen haben sich in dem Faktorelement in Terrania City eingenistet. Sie nennen sich Dscherro, und die bisherigen Begegnungen zwischen Menschen und Dscherro verliefen äußerst blutig. Nur: Bislang weiß keiner, was sich hinter den Fremden verbirgt.
 
Ernst Vlcek lüftet im nächsten PERRY RHODAN-Abenteuer den Schleier des Geheimnisses ein bißchen - sein Roman erscheint nächste Woche und trägt den Titel:
 
DIE DSCHERRO

Alle Seiten, Datenbanken und Scripte ©  PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2019)