Nummer: 1567 Erschienen: 03.09.1991   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: 2,20 DM Preis seit 2001 in €:

Die Auserwählten
Friedensstifter unterwegs - ihre Politik ist der Neubeginn
Robert Feldhoff

Zyklus:  

22 - Die Linguiden - Hefte: 1500 - 1599 - Handlungszeit: 1169 - 1174 NGZ (4756 - 4761 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  06 - Zellaktivatoren / Hefte: 1400 - 1599 / Zyklen: 21 - 22 / Handlungszeit: 1143 NGZ (4035 n.Chr.) - 1174 NGZ (4761 n.Chr.)
Örtlichkeiten: Dauho   Ferrol            
Zeitraum: ca. 1145 - 1173 NGZ = ca. 4732 - 4760
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1:
EAN 2:
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

Den ehemaligen Zellaktivatorträgem läuft die Zeit davon. Während sie Mitte 1171NGZ davon ausgehen konnten, aufgrund der ihnen durch ES gewährten Zelldusche noch eine Lebensspanne von rund sechs Jahrzehnten zur Verfügung zu haben, wissen sie jetzt, zu Beginn des Jahres 1173, daß die Uhren der Superintelligenz anders gehen. Jedenfalls hat sich die ihnen zugestandene Gnadenfrist drastisch verringert.
 
Sollen ihre aufopfernden Bemühungen, den Aufenthaltsort von ES und seiner Kunstwelt zu bestimmen, umsonst gewesen sein? Die ehemaligen Unsterblichen und ihre Helfer wollen es nicht glauben. Sie setzen auch weiterhin alles daran, Wege zu finden, der gestörten Superintelligenz zu helfen, um auf diese Weise letztlich auch sich selbst zu helfen, in gewissem Zusammenhang damit stehen auch die Recherchen Reginald Bulls und anderer, die ihre von ES zurückgeforderten Zellaktivatoren nun im Besitz von 14 iinguidischen Friedensstiftern wissen. Sie, die neuen Favoriten der Superintelligenz, genießen förmlich ihre neue Rolle. Sie widmen sich mit großem Eifer der galaktischen Politik und beginnen eine neue Ordnung zu propagieren.
 
Sie sehen sich als DIE AUSERWÄHLTEN...

 
Die Hauptpersonen
Hagea Scoffy Eine Friedensstifterin bleibt sich treu
Bransor Manella Ein neuer Aktivatorträger
Bury Comansor Ein Friedensstifter verliert seine Fähigkeiten
Reginald Bull Der Terraner auf "Linguidenjagd"
Tallaron Thort der Ferronen

Allgemein
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenilluszeichner: Johnny Bruck   
Kommentar / Computer: Kurt Mahr: Der Transmitterfeste Friedensstifter
PR-Kommunikation:
Statistiken:
Witzrakete: Ulrich Dittlmann: Auf der Suche nach Wanderer
Leserbriefe: Ewald Corneißen / Rainer Blankenagel / Volker Hejny / Oliver Prescher / Markus Peik
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar:                                                                     
Computerecke:
Preisauschreiben:
Walter Hellekamps : Fernraumschiff ROBIN - Terranische Raumschiffe

Journal

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Clubnachrichten / ab PR 3001 - Perry Rhodan-Fanszene
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Sonstiges:

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Innenillustrationen

Impressionen
Zeichner:  Johnny Bruck  
Seite:11
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Auf dem erst seit sechzig Jahren von Linguiden bewohnten Planeten Dauho im Riffo-System begegnet der Friedensstifter Bury Comansor mit seinem Schüler Bransor Manella der sechsjährigen Hagea Scoffy, die über das »Talent« verfügt, sich aber weigert, es zu entwickeln. Um sie mit der Bedeutung ihrer Fähigkeiten zu konfrontieren, provoziert Comansor einen Konflikt zwischen den linguidischen Siedlern und einer Gruppe intelligenter Bäume, den Hagea löst, indem sie durch einen Tanz eine Verständigung zwischen den Kolonisten und den Pflanzen herbeiführt. Das Mädchen schließt sich daraufhin dem Friedensstifter an.
Als Comansor Jahre später sein Talent verliert, wird Manella Friedensstifter, übernimmt das Schiff seines ehemaligen Lehrers und gibt ihm den Namen COMANSOR. Hagea Scoffy tritt in die Gefolgschaft Frando Alais, wird schließlich selbst Friedensstifterin und erhält die CALDERO.
Nachdem ES im Dezember 1171 NGZ die Zellaktivatoren an vierzehn Friedensstifter ausgehändigt hat, beobachtet Hagea Scoffy, die keines der lebensverlängernden Geräte erhalten hat, in der Begegnung mit Aramus Shaenor, Dorina Vaccer, Yoahnuh Herrah und Farid-a-Nesram, wie diese Linguiden sich verändern und beginnen, sich als Führer ihres Volkes zu sehen. Bei einer Konferenz der Friedensstifter auf Lingoras Mond Sagno Cliff beschließen die neuen Zellaktivatorträger im Dezember 1172 NGZ, ihrem Volk, das bisher in Anarchie gelebt hat, Gesetze zu geben und es zu Disziplin, Selbstbeherrschung und kosmischem Denken zu erziehen, um eine neue kosmische Ordnung anzustreben.
 
Hagea Scoffy zieht sich zurück. Im Januar 1173 NGZ bricht sie nach Ferrol im Wega-System auf, um dort historische Studien über den Kontakt der Ferronen mit ES zu betreiben. Dem Zellaktivatorträger Bransor Manella, der sie begleitet, gelingt es, Thort Tallaron, den Herrscher der Ferronen, von der neuen galaktischen Ordnung der Linguiden zu überzeugen. Auch Reginald Bull, der nach Ferrol gekommen ist, um Hagea Scoffy zu treffen, kann den Thort nicht umstimmen. Als Bull auf die Schwächen der Linguiden im Zusammenhang mit fünfdimensionalen Phänomenen hinweist, um den Anspruch der Friedensstifter auf eine führende Rolle in der galaktischen Völkergemeinschaft lächerlich zu machen, erklärt sich Manella bereit, durch Benutzung eines Transmitter zu zeigen, daß dieser Makel der Vergangenheit angehöre. Den Versuch Manellas, mit Hilfe eines Deflektors und eines Holoprojektors seine Transmitterpassage vorzutäuschen, vereitelt Bull. Der Linguide riskiert daraufhin jedoch den Sprung durch den Transmitter und übersteht ihn, ohne sein Kima zu verlieren.

 
Rezension

 

   
Inhaltsangabe 2

Im Alter von sechs Jahren erfährt Hagea Scoffy von ihrer Mutter, dass sie nun alt genug sei, die Sprachschule des „Schlichters“ Bury Comansor zu besuchen. Hagea fügt sich widerwillig und nur unter der Bedingung, die Schule jederzeit wieder verlassen zu dürfen, falls es ihr nicht gefallen sollte. In der Schule lernt sie neben Bury Comansor auch den gleichaltrigen Bransor Manella kennen, und obwohl sie der Lehrer nicht ganz unbeeindruckt lässt, verlässt sie die Schule bereits am ersten Tag. Sie möchte keine Schlichterin werden und sich mit dem Ärger fremder Leute herumschlagen.
 
Zwei Monate später teilt ihr ihre Mutter mit, dass sie die Insel, auf der sie aufgewachsen ist, nun endgültig verlassen muss, da ihre Familie zusammen mit neunzehn anderen Familien auf eine andere Insel übersiedelt. Schon bei ihrer Ankunft dort fällt Hagea die ungewöhnliche Pflanzenwelt auf. Riesige, steinalte Bäume und rotblättrige Sträucher, die offenbar über Laufwurzeln verfügen und die sie »Die Roten« nennt. Junge Bäume gibt es gar nicht, nur in der Nähe des Hauses, das ihre Familie errichtet, entdeckt sie einen einzelnen jungen Baum. Sie versucht, die Errichtung des Hauses so nahe an dem jungen Baum zu verhindern, um seine Entwicklung nicht zu gefährden, bleibt aber erfolglos.
 
Einige Tage später ist plötzlich ein Kind verschwunden. Hagea beteiligt sich trotz Verbots an der Suche und gerät in Gefahr, als sie sich von zahlreichen „Roten“ eingekesselt sieht, die auf ihren Laufwurzeln auf sie zurücken. Sie erkennt, dass die „Roten“ von den Bäumen gesteuert werden, und es gelingt ihr durch völlige Bewegungslosigkeit, für die Bäume „unsichtbar“ zu werden. Ihre Zwangslage nutzt sie dazu, die Bäume zu beobachten, bis sie in den Bewegungen der Äste und Blätter Muster zu erkennen beginnt. Sie beobachtet den ganzen Tag und die mondhelle Nacht hindurch, bis ihr am nächsten Tag schließlich die Kommunikation mit den Bäumen gelingt. Sie erfährt, dass diese die Errichtung des Hauses neben ihrem Nachwuchs, dem einzigen jungen Baum der Insel, als Kriegserklärung aufgefasst haben und alle Familien in einem Kessel am Strand gefangen genommen und zum Tode verurteilt haben. Hagea kann das Missverständnis aufklären, Freundschaft mit den Bäumen schließen, ihnen versichern, dass man den Nachwuchs schützen werde, und die Familien mithilfe eines „Roten“ in allerletzter Sekunde vor dem Ertrinken in der steigenden Flut retten.
 
Es stellt sich heraus, dass die Familien nicht zufällig auf die Insel übersiedelt sind. Hageas Mutter hat zusammen mit Bury Comansor, der zu Hageas Überraschung Friedensstifter ist, eine Möglichkeit gesucht, ihre faule und zu dicke Tochter dazu zu bewegen, ihre Talente zu entdecken, ohne allerdings zu wissen, in welche Gefahren man sich dadurch begeben würde. Man wusste von der Intelligenz der Bäume und ihren „roten Helfern“. Hagea wird nun klar, dass sie ihre Talente nicht weiter ignorieren darf, und nimmt das Angebot Comansors, sie und Bransor Manella auszubilden, an. Sie verlässt Dauho mit der MINVERDASS.
 
In den folgenden Jahren erhält sie ihre Ausbildung, lässt es aber weiter an Ehrgeiz und Fleiß mangeln. Auf Mensa I muss sie miterleben, wie Bury Comansor, der langsam seine Fähigkeiten verliert, bei einem Friedenseinsatz scheitert. Durch die wieder aufflammenden Kämpfe verliert Bransor Manella fast sein rechtes Auge. Comansor widmet sich von diesem Zeitpunkt an ausschließlich der Ausbildung seiner beiden besten Schüler, die daraufhin gute Fortschritte machen, allerdings ist Bransor zielstrebiger und wird bald darauf Friedensstifter. Aufgrund einer sternförmigen Rasur um sein gesundes Auge wird er »Stern von Verehost« genannt, er wird Kapitän der MINVERDASS, die er aus Wertschätzung seinem Lehrer gegenüber in COMANSOR umtauft. Hagea ist weiterhin Schülerin und möchte nicht unter Bransor auf der COMANSOR bleiben. Sie wechselt auf die CALDERO und beendet ihre Ausbildung, nun ehrgeiziger und fleißiger, bei Frando Alai. Sie wird Friedensstifterin und erhält die DARMIR, deren Kommando sie ihrer Schwester Neido Scoffy übergibt.
 
Als im Jahr 1171 NGZ vierzehn Friedensstifter von ES Zellaktivatoren bekommen, ist Hagea nicht darunter, worüber sie aber gar nicht traurig ist. Ihr fällt auf, dass sich die vierzehn Aktivatorträger charakterlich verändern. Sie sehen sich als etwas Besonderes, als Anführer der Linguiden, sie fordern Disziplin und die Erziehung zu kosmischem Denken, alles Dinge, die der linguidischen Lebensart vollkommen widersprechen. Da alle Informationen zur linguidischen Geschichte von den Galaktikern stammen, beschließt sie, selbst Geschichtsforschung zu betreiben, und startet nach Ferrol. Sie kann nicht verhindern, dass sich ihr Bransor Manella anschließt, der die Gelegenheit zu politischen Verhandlungen mit den Ferronen nutzen möchte.
 
Auf Ferrol erhält sie von Thort Tallaron die Erlaubnis, alle Archive des Roten Palastes einzusehen, und trifft dort auf Reginald Bull, der davon gehört hat, dass sich die Linguiden für Ferrol interessieren. Er bietet ihr an, sie aus erster Hand zu informieren, wenn sie ihm eine Audienz beim Thort verschafft, der ihn nicht mehr empfangen möchte. Man stellt fest, dass Manella seine Fähigkeiten als Friedensstifter missbraucht, um den Thort zu beeinflussen. Hagea ist entsetzt.
 
In einem Streitgespräch mit Reginald Bull behauptet Bransor Manella dann, sicher zu sein, dass er als Aktivatorträger keine Angst mehr haben muss, bei einem Transmittertransport sein Kima zu verlieren, und kündigt eine Demonstration für den nächsten Tag an. In der Nacht kommt Hagea dahinter, dass Bransor betrügen will. Er manipuliert den Transmitter, so dass dieser nicht abstrahlt, sondern im Empfänger nur ein Hologramm erzeugt. Es gelingt Hagea nicht, Bransor von seinem Vorhaben abzubringen.
 
Am Tag der Demonstration eröffnet Bully, dass er die Manipulationen bemerkt habe und rückgängig machen ließ. Manella solle auf das gefährliche Experiment verzichten. Aber dieser beharrt auf seiner Überzeugung und ist bereit, den Versuch zu wagen. Weder Hagea noch Bully können ihn umstimmen. Zur maßlosen Überraschung aller gelingt das Experiment, Bransor entsteigt nach dem Transport völlig unversehrt dem Transmitter! Er triumphiert mit geballter Faust, wo doch, so überlegt Hagea, das Symbol der Friedensstifter die offene Hand sein sollte.

Perrypedia


Kommentar / Computer

Der Transmitterfeste Friedensstifter

Anmerkung: Die Texte liegen vor - die Veröffentlichung jedoch wurde vom Verlag Pabel-Moewig leider untersagt !

Kurt Mahr

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Die Handlung des nächsten Perry Rhodan-Bandes spielt vorwiegend auf der Linguidenwelt Bastis, auf der sich eine Niederlassung der Kosmischen Hanse befindet.
 
Seltsame Dinge gehen auf Bastis vor, und der Leiter des Handelskontors, ein ehemaliger Spitzenagent der Organisation WIDDER, wundert sich nicht wenig, als die Linguiden ihre abergläubische Scheu vor Materietransmittern plötzlich ablegen und eine ganze Anzahl dieser Geräte zur kurzfristigen Lieferung bestellen.
 
Mehr über die Vorgänge auf der Linguidenwelt berichtet Peter Griese in seinem Roman unter dem Titel:
 
SKLAVEN DER 5. DIMENSION

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