Titelbild PR 2540
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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Rubrik:
Personen
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
36 - Stardust
Eintragsdatum:
30.01.2010
Letzte Änderung:
22.11.2016

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2523
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Tarba, Kardo
Alias
Kardo Tarba

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Der Soldat der Jaranoc wurde im Jahr 1389 NGZ geboren, ist zur Handlungszeit also 74 Jahre alt und damit noch ein junger Jaranoc. Er ist 2,55 Meter groß und wiegt unter Standardgravitation rund 610 Kilogramm. Wie alle anderen Jaranoc ist auch er wuchtig und muskulös gebaut: Zwei kräftige, sechszehige Beine stützen den Rumpf, dazu kommen zwei ebenfalls kräftige Arme mit sechs Fingern. Der Schwanz des Jaranoc durchmisst rund fünf bis sieben Zentimeter und wird fast zwei Meter lang; er ist extrem beweglich und sehr kräftig, und Kardo Tarba kann ihn wie einen zusätzlichen Arm verwenden.
 
Sein Kopf sitzt auf einem kurzen Hals und wirkt keilförmig. Vorne läuft er in einem kräftigen, gebogenen Schnabel von meist brauner Farbe aus. Jaranoc haben keine Zähne, sondern einen scharfen Schnabelrand im Mund. Von der breiten Stirnwölbung des Kopfes folgt der Übergang zum fingerdicken, nach innen gebogenen knöchernen »Nackenschild« von grob halbrunder Form. Aus dem Schläfenbereich entspringen beiderseits lange, spitz zulaufende rotbraune Überaugenhörner. Tarbas Augen durchmessen gut 15 Zentimeter; sie sind gewölbt und von faltigen Hautringen umgeben. Für einen Terraner wirken sie wie die eines irdischen Chamäleons. Die dunkelbraune Haut des Jaranoc ist durchsetzt von Hornplättchen und kleinen Hornschuppen sowie von der Lederhaut gebildete Verknöcherungen und »Platten« insbesondere an Rücken, Brust, aber auch an Armen und Beinen.
 
Kardo Tarba ist Soldat aus Überzeugung. Er kam als erfahrener Jar – also als Offizier – ins Stardust-System, und ihm unterstand eine komplette Division mit insgesamt rund 10.000 Soldaten und rund 300 Kampfgleitern. Wie die meisten Jaranoc ist er stolz, kriegerisch, meist energisch und zupackend bis hin zu einer aggressiven Grundhaltung. Zum kriegerischen Wesen gehört allerdings auch ein ausgeprägter Ehrbegriff. Tarba ist einer der wenigen Jaranoc, die sich bewusst in Kampftrance versetzen können – es handelt sich hierbei um einen Trancezustand, der seinen Geist erweitert, sämtliche Sinne schärft und auf das gesamte zur Verfügung stehende Potenzial zurückgreift. Hierbei nutzt er Fähigkeiten, die kaum von Paralkräften zu unterscheiden sind. Die Kampftrance endet erst, wenn sich Tarba bewusst aus ihr löst.


Quellen: Glossareintrag in PR 2561
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Kardo Tarba war ein Jaranoc.
 
Er war 2,55 Meter groß bei einer Schulterbreite von 1,5 Metern. Sein Gewicht belief sich auf 610 Kilogramm. Der Außenrand seines Nackenschilds war lilafarben, die Überaugenhörner waren dunkelrot. Die Augenfarbe war ein schattiges Grünbraun.
 
Charakterisierung
Als Jar (mittlerer Offiziersrang bei den Jaranoc) kommandierte er die 4. Jara-Division. Diese umfasste 10.000 Fußsoldaten und 300 Kampfgleiter. Er war stolz und kriegerisch, dabei aber besonders auf ehrenvolles Handeln bedacht.
 
Um sich besser konzentrieren zu können, bildete er Anagramme von bestimmten Begriffen. Wenn er den Schwierigkeitsgrad erhöhen wollte, verwendete er nur sinnvolle Buchstabenkombinationen.
 
Er gehörte zu den wenigen Jaranoc, die sich bewusst in Kampftrance versetzen konnten.
 
Geschichte
Er wurde von Vuran Khitar ausgebildet, der später zu seinem Stellvertreter wurde.
 
Kardo Tarba gehörte zu jenen Jaranoc, die im Januar 1463 NGZ über Amethyst-Stadt nach Katarakt im Stardust-System gelangten. Das Gemetzel, das die Jaranoc unter den dort versammelten Zivilisten anrichteten, betrachtete er als ehrloses Barihch. Er selbst kämpfte mit seiner Jara-Division gegen Soldaten der 3. Stardust-Raumlandedivision unter dem Kommando von Captain Eritrea Kush, die von Icho Tolot unterstützt wurden und zwei Angriffe unternahmen, um zur Baustelle des Hyperdim-Perforators vorzudringen, deren Schutz Kardo Tarba oblag. (PR 2523)
 
Die Tatsache, dass die humanoiden Soldaten hauptsächlich nichttödliche Waffen einsetzten, bewirkte bei ihm ein Umdenken. Er war sich darüber im Klaren, dass die Humanoiden nur ihre Kugelraumer auf die Stützpunkte seines Volkes schießen lassen mussten, um alle Jaranoc auszuradieren. Das hatten sie bisher trotz eigener Verluste nicht getan. Auch war ihm bewusst, dass die Humanoiden nicht der eigentliche Feind der Jaranoc waren. Er befahl deshalb seinen eigenen Soldaten, genauso vorzugehen und keine tödlichen Waffen zu verwenden. (PR 2523)
 
Als die Truppen der Stardust-Flotte sich nach dem Verschwinden Amethysts und des Hyperdim-Perforators zurückzogen, ließ Kardo Tarba sie ziehen, wie sein Ehrgefühl es von ihm verlangte. Ein neues Barihch wollte er unbedingt vermeiden. Er beschloss, den riesigen, vierarmigen Kampfkoloss, der die Humanoiden unterstützt hatte, demnächst zum Zweikampf herauszufordern. (PR 2523)
 
Nach dem Verschwinden von Amethyst-Stadt blieben Kardo Tarba und 88.000 weitere Jaranoc ohne Aussicht auf Nachschub und Verstärkung auf Katarakt zurück. Sie saßen weiterhin unter Paratron-Riegelfeldern fest. Eine Kapitulation kam nicht in Frage, zumal sie die Stardust-Terraner durch ein Barihch beleidigt hatten. Sie erwarteten zwar die Ankunft von VATROX-VAMU, hatten aber nur noch Vorräte für drei Tage. In dieser Situation schlug Vuran Khitar die Tötung der Hälfte aller Jaranoc vor, um der anderen Hälfte ein längeres Überleben zu ermöglichen. Für Kardo Tarba kam dies nicht in Betracht. Er entwickelte einen anderen Plan, der von den anderen Anführern akzeptiert wurde, und trat als Unterhändler für die Jaranoc auf, als Icho Tolot und Eritrea Kush zu Verhandlungen eintrafen. (PR 2540)
 
Um seinem Volk eine ehrenvolle Kapitulation zu ermöglichen, forderte Kardo Tarba den zu Haluter einem Zweikampf auf Leben und Tod ohne moderne Waffen heraus. Im Fall seines Sieges sollten die Stardust-Terraner die Jaranoc mit Vorräten für zehn Tage versorgen. Im Fall seiner Niederlage wäre es den Jaranoc möglich, ohne Gesichtsverlust zu kapitulieren, so dass ihr Überleben ebenfalls sichergestellt wäre. Das Duell fand am 5. Februar 1463 NGZ statt. Kardo Tarba rechnete mit seinem Tod, wollte Tolot aber einen guten Kampf liefern. Er versetzte sich daher in Kampftrance, was ihm ungewöhnlich schnell gelang. So konnte er erkennen, dass der Haluter seine Körperstruktur verhärtet hatte. Daraufhin machte er den Boden durchlässig, so dass Tolot versank. Danach verfestigte er den Untergrund wieder. Allerdings verausgabte er sich dabei so sehr, dass er zusammenbrach. Der Haluter konnte sich problemlos befreien. Er verzichtete jedoch darauf, seinen Gegner zu töten. Die Gesetze seines Volkes verlangten von Kardo Tarba, sich zum Vasallen seines Bezwingers zu erklären. (PR 2540)
 
Dieser Verpflichtung blieb er auch dann noch treu, als VATROX-VAMU ins Stardust-System eindrang. Er begleitete Icho Tolot in die Stardust-Felsennadel und wies ihn auf Informationen zu den Immateriellen Städten hin, auf die er bei der Recherche in JOKERS Datenspeichern gestoßen war. Basierend auf diesen Informationen wurden zwei weitere Immaterielle Städte auf Katarakt gefunden, Rubin-Stadt und Ultramarin-Stadt, sowie ein Observatorium der Oldtimer oberhalb von Rubin-Stadt im Inneren des Berges Otaramo. Kurz nach diesen Entdeckungen wurde es Kardo Tarba gestattet, die Felsennadel zu verlassen, um sich VATROX-VAMU zu stellen. Er bat die Entität, aus ihren Diensten entlassen zu werden. Der Wunsch wurde ihm gewährt. (PR 2560, PR 2561)
 
In der Folge wurde Kardo Tarba zum Piloten der Silberkugel B ernannt. Am 10. Mai 1463 NGZ flogen Tarba als Pilot der Silberkugel B und Icho Tolot als Pilot der Silberkugel A zur Schneise, um dort in das in ihren Augen sinnlose Abschlachten zwischen Kegelstumpfraumern der Jaranoc und Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie einzugreifen. Tolot und Tarba forderten die Jaranoc zum Rückzug auf, und als dies abgelehnt wurde, forderte Tarba den Anführer der Jaranoc, Rekner Lurrio, zu einem rituellen Zweikampf auf. Tarba siegte, Lurrio starb, doch als die Schlachtlichter daraufhin den abziehenden Jaranoc in den Rücken fielen, griffen die beiden Silberkugeln auf Seiten der Jaranoc in das Geschehen ein, und alle Schlachtlichter wurden vernichtet. (PR 2587)
 
Als dann Perry Rhodan in der Nähe des namenlosen Mondes, auf dem Kardo Tarba gegen Rekner Lurrio gekämpft hatte, eine Spur fand, die auf das PARALOX-ARSENAL hinzudeuten schien, waren es Eritrea Kush, Icho Tolot und Kardo Tarba in ihren Silberkugeln, die die ebenfalls anwesenden Raumschiffe der Frequenz-Monarchie und der Jaranoc in Kämpfe verwickelten und so Rhodan die Zeit verschafften, einen Felsbrocken zu bergen, in dessen Innerem kurz darauf eine Silberkugel mit Lotho Keraete gefunden wurde. (PR 2590)
 
Nachdem Lotho Keraete von der Verwandlung des PARALOX-ARSENALS in den Zeitspeer berichtet hatte, begab sich MIKRU-JON in die von ESTARTU erschaffene Station im Inneren des namenlosen Mondes. Perry Rhodan beauftragte Eritrea Kush und Kardo Tarba damit, ihnen den Rücken zu decken, während die Besatzung von MIKRU-JON versuchte, mehr über den Zeitspeer herauszufinden. (PR 2591)
 
Nachdem die Wiederherstellung des PARALOX-ARSENALS gelungen war, kam es zu einem Treffen von Perry Rhodan mit dem Frequenzfolger Sinnafoch. Kardo Tarba und Icho Tolot in ihren Silberkugeln dienten Rhodan dabei als Rückendeckung. (PR 2594) Kurz darauf flogen die Piloten der Silberkugeln, darunter auch Kardo Tarba, Angriffe auf die Jaranoc VATROX-VAMUS, die versuchten, die Position des PARALOX-ARSENALS auszuspionieren. Dabei wurden zahlreiche Kegelstumpfraumer der Jaranoc zerstört. (PR 2595)
 
Als dann kurz darauf das PARALOX-ARSENAL in die Nähe von TALIN ANTHURESTA und von Wanderer versetzt worden war, versuchte Kardo Tarba mit seiner Silberkugel und gemeinsam mit den anderen Silberkugeln das ARSENAL gegen einen Zugriff durch VATROX-VAMU abzuschotten. (PR 2598)
 
Am 11. Mai 1463 NGZ handelten Kardo Tarba und Icho Tolot mit Turak Efrin, einem Geschwaderkommandanten der Jaranoc, einen Waffenstillstand im Kampf um das PARALOX-ARSENAL aus. Wenig später erschien die Superintelligenz ES in Gestalt eines alten Mannes in der Zentrale von MIKRU-JON und forderte Perry Rhodan auf, ihn zum PARALOX-ARSENAL zu fliegen. Zu diesem Zweck ließ Rhodan von den übrigen Silberkugeln, also auch von den Silberkugeln von Kardo Tarba und Icho Tolot, einen Kreis bilden, dessen Mittelpunkt MIKRU-JON einnahm. Diese Konstellation wurde an der Vorderseite der Sektorknospe QUEEN OF ST. LOUIS angekoppelt. Tarba und Tolot wechselten wie auch die übrigen Piloten der anderen Silberkugeln in die Zentrale von MIKRU-JON, und so flog man dann in Richtung der ARSENALS. Als man sich dem ARSENAL bis auf eine geringe Distanz genähert hatte, lösten sich die übrigen Silberkugeln aus der Konstellation und begannen sich aufzulösen und mit dem ARSENAL zu verschmelzen. Die Silberkugel H, die sich schon zuvor mit MIKRU-JON verbunden hatte, verschmolz nun endgültig mit dem Obeliskenraumer und verlor dabei die Fähigkeit, sich zu ihrer vollen Größe auszudehnen. (PR 2599)
 
Nach dem Sieg von ES über VATROX-VAMU, der Teilung von ES und TALIN und der Freisetzung von VAMU nahmen Kardo Tarba und Icho Tolot am 14. Mai 1463 NGZ an einer Abschlussbesprechung auf TALIN ANTHURESTA teil. Die verbliebenen Truppen der Jaranoc hatten sich geteilt, einige waren bei TALIN ANTHURESTA geblieben, einige waren VAMU gefolgt. Kardo Tarba setzte es sich zur Aufgabe, gemeinsam mit Icho Tolot die Jaranoc wieder zu vereinen. (PR 2599)


Quellen: PR 2523 / PR 2540 / PR 2560 / PR 2561 / PR 2587, PR 2590, PR 2591, PR 2594, PR 2595, PR 2598, PR 2599
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Dazugehöriger Kommentar von :



Krieger der Jaranoc
PR 2523 - Innenillustration © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Der Jaranoc Kardo Tarba
PR 2587 - Innenillustration © Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt







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