© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Klick auf das Bild führt direkt zu den Heftdaten
Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

Klick auf das Bild führt direkt zur Zeichnung

Spezifikationen:
Volkszugehörigkeit:
Rubrik:
Autoren
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Unterrubrik 3:
Unterrubrik 4:
Erstnennung in Zyklus:
19 - Die Gänger des Netzes
Nennungen in Zyklus:
Eintragsdatum:
-
Letzte Änderung:
28.02.2018

Quellenliste:
PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
Computer / Kommentar:
              
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Feldhoff, Robert
Alias
Robert Feldhoff

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Als jugendlicher Leser stieg er in die PERRY RHODAN-Serie ein, als Autor schrieb er faszinierende Romane, und als Chefautor steuerte er die Handlung über mehr als ein Dutzend Jahre hinweg: Robert Feldhoff, 1962 in Schorndorf geboren, prägte die größte Science-Fiction-Serie der Welt seit den 90er Jahren. Am 17. August 2009 verstarb er nach schwerer Krankheit in Oldenburg.
 
Robert Feldhoff wurde schon als Jugendlicher auf PERRY RHODAN aufmerksam: Er fand die Heftromane seines Vaters und begeisterte sich anfangs nur für die Titelbilder, bevor er sich auf die Lektüre einließ. Darauf folgte bald der Wunsch, selbst Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften und schrieb in seiner Freizeit eigene Kurzgeschichten und Romane, die er nach einiger Zeit bei Verlagen einreichte.
 
Unter anderem schickte er Manuskripte an die PERRY RHODAN-Redaktion, wo man rasch sein Talent erkannte. Als erster Roman erschien im Frühjahr 1987 »Der Alpha-Asteroid«, ein PERRY RHODAN-Taschenbuch. Kurz darauf wurde der damals gerade 25-Jährige in das Autorenteam aufgenommen. »Die Harmonie des Todes«, der als Band 1328 veröffentlicht wurde, war sein erster Beitrag für die PERRY RHODAN-Erstauflage.
 
Der »Jungautor« entwickelte sich dank glänzend geschriebener Romane innerhalb kürzester Zeit zu einem Liebling der Leserschaft. Er überzeugte durch Ideenreichtum und stilistische Brillanz; seine Figuren handelten stimmig, egal, ob es sich um Menschen, Außerirdische oder Roboter handelte. Zu seinen faszinierenden Schöpfungen gehörte unter anderem der Roboter Voltago, dessen Geheimnisse über mehrere hundert Romane hinweg immer wieder eine Rolle spielten.
 
Seit 1993 wirkte Robert Feldhoff in der Exposéarbeit für die PERRY RHODAN-Serie mit; ab Band 1800 und mit dem Start des THOREGON-Zyklus bildete er mit Ernst Vlcek das Exposéteam. Nachdem Ernst Vlcek im Dezember 1999 seinen Rückzug von dieser Arbeit verkündet hatte, war Robert Feldhoff, gelegentlich als »der große Stille aus dem Norden« charakterisiert, ab Band 2001 allein für die Steuerung der größten Science-Fiction-Serie der Welt zuständig.
 
Für mehr als 500 PERRY RHODAN-Romane sowie zahlreiche Nebenprojekte erstellte er die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen Folgen der Serie geschrieben wurden. Seine Arbeit gestaltete den roten Faden und die großen Zusammenhänge, seine Ideen ermöglichten den Autoren, mit ihren Romanen zu glänzen. Gesellschaftliche Entwicklungen und Diskussionen flossen in die Exposéarbeit ein, Themen aus Kultur und Politik griff Feldhoff immer wieder auf.
 
Darüber hinaus war er für viele Ergänzungen zur Serie verantwortlich. So lieferte er mit »Grüße vom Sternenbiest« den ersten Band der Reihe »Space Thriller«, der auch ins Tschechische übersetzt und 1998 vom Science Fiction Club Deutschland zum besten Roman des Jahres gekürt wurde.
 
Robert Feldhoff arbeitete engagiert am PERRY RHODAN-Filmprojekt mit, das bisher nicht verwirklicht werden konnte. Er verfasste die Grundlagen für das im Jahr 2008 erschienene PERRY RHODAN-Computerspiel und lieferte zahllose Ideen für die weitere Vermarktung der Serie.
 
Daneben schrieb Feldhoff Kurzgeschichten für Anthologien, Hörspiel-Drehbücher, Beiträge für den »Playboy« und das »Zeit«-Magazin. Zusammen mit dem Künstler Dirk Schulz schuf er die erfolgreiche Comic-Serie »Indigo«. An der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, wo er als Dozent wirkte, gab er seine Erfahrungen an angehende Autoren weiter.
 
Zu Beginn des Jahres 2009 zeichnete sich eine schwere Krankheit ab, die ihn daran hinderte, weitere Exposés und Romane für die Serie beizusteuern, worauf Uwe Anton zunächst seine Vertretung in der Exposéredaktion übernahm. Als Robert Feldhoff am 17. August 2009 im Alter von nur 47 Jahren starb, wurde Uwe Anton schließlich sein Nachfolger als Chefautor der PERRY RHODAN-Serie.


Quellen: Kurzbiografie
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Robert Feldhoff (* 13. Juli 1962 in Schorndorf, Baden-Württemberg, † 17. August 2009 in Oldenburg) wurde auch der große Stille aus dem Norden genannt und war bekannt unter dem Kürzel RF.
 
Er lebte in Oldenburg in Niedersachsen und verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 47 Jahren.
 
Zitat: »[...] Das geschah im selben Alter und durch dieselbe Krankheit wie Willi Voltz. Eine makabere Koinzidenz [...]« (Das Con-Buch 2011, S. 81)
 
Beruf
Feldhoff begann ein Studium der Wirtschaftswissenschaften und hielt bis zum Jahre 1983 durch. Nachdem er eine Schreibmaschine zu Weihnachten bekommen hatte, tat er das, was für viele Perry-Fans heute noch wichtig ist: Er schmiss das Studium und wurde Autor.
 
Er war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Comic-Texter und Exposé-Autor.
 
Geschichte
Perry Rhodan spezifisch
 
Angefangen Perry Rhodan zu lesen hatte Robert Feldhoff mit elf, er griff dabei auf die Hefte seines Vaters zurück.
 
Sein erster Beitrag zum Perryversum war der 1987 erschienene Planetenroman Nr. 289 »Der Alpha-Asteroid«. Direkt danach erschien Heft 1328 »Die Harmonie des Todes«, die Geschichte um den Meistersinger Salaam Siin.
 
Robert Feldhoff entwickelte sich recht schnell zu einem der beliebtesten Autoren. Er wurde sogar mit William Voltz verglichen. Diese Vergleiche mochte er nach eigener Aussage eigentlich nicht gern.
 
Den Perry Rhodan-Report betreute er von Nummer 223 bis zur Nummer 236. Bereits zuvor war er mit der Rubrik Robby on Comic vertreten.
 
Nach dem Tod vom Kurt Mahr stieg Robert Feldhoff in die Expokratenrolle ein, zusammen mit Ernst Vlcek ersann er den weiteren Gang der Serie.
 
1998 wurde sein Space Thriller »Grüße vom Sternenbiest« vom Science Fiction Club Deutschland zum besten Roman des Jahres gekürt. In diesem Roman führte er Fee Kellind in die Handlung ein.
 
Das Trokan-Szenario entstammte größtenteils seinen Ideen. Seit dem Weltcon 2000, als Ernst Vlcek seinen Rücktritt als Exposé-Autor bekannt gab, erstellte Robert Feldhoff die Exposés alleine. Dadurch machte er sich allerdings als Autor rar, denn Romane aus seiner Feder erschienen nur noch selten innerhalb der Serie.
 
Mit seinem Roman »Letoxx der Fälscher« (PR 2242) wurde erstmals ein Nicht-Jubiläumsheft in Überlänge veröffentlicht.
 
Sein 100. Heftroman »Evolux« (PR 2450) war gleichzeitig sein letzter alleiniger Roman. Das letzte von Feldhoff geschriebene Romanfragment wurde von Uwe Anton vollendet und erscheint als »Aufbruch der LEUCHTKRAFT« (PR 2538).
 
Ein Nachruf auf ihn wurde in Heft 2510 und in SOL 56 veröffentlicht.
 
Non Perry Rhodan
Feldhoff schrieb die Texte für die Comic-Serie Indigo, die von seinem Freund Dirk Schulz gezeichnet wurde. Begonnen hatte dies 1988, als er einen Comic von Dirk in Händen hielt, die Grafiken klasse fand, ihm aber die Texte zu verwirrend erschienen. Zwischen 1992 und 1995 erschienen dann fünf Comic-Bände im Splitter-Verlag. Drei weitere Bände sowie eine Neuauflage der ersten fünf folgten ab 2000 bei Carlsen. 2005 erschien dort zudem der abgeschlossene Einzelband »Berlin 2323«, der auch Anspielungen auf die Perry-Rhodan-Serie enthält.
 
2016 erschien im neuen Splitter-Verlag eine Indigo-Gesamtausgabe in limitierter Edition.
 
Ehrung
Nach Robert Feldhoffs Tod gestaltete Dirk Schulz das Titelbild von SOL 56 mit dessen Porträt. Auch das Titelbild von Heft 2538 trägt als grafische Würdigung seines Werkes sein Abbild.
 
 
Bibliographie
Perry Rhodan-Heftserie
  • 1328: Die Harmonie des Todes
  • 1341: Der Spion von Kumai
  • 1352: Die schwarzen Schiffe
  • 1360: Abschied der Vironauten
  • 1376: Die Werber des Hexameron
  • 1377: Der rote Hauri
  • 1390: Die Tore DORIFERS
  • 1397: Der Sänger und die Mörder
  • 1406: Barriere im Nichts
  • 1415: Die Spur des Propheten
  • 1428: Wächter der BASIS
  • 1436: Die Bionten von Kyon
  • 1451: Die Siragusa-Formeln
  • 1457: Bomben für Topsid
  • 1462: Operation Brutwelt
  • 1471: Museum der Archäonten
  • 1481: Keine Chance für Raumfort Choktash
  • 1491: Transit nach Terra
  • 1492: Das dunkle Netz
  • 1503: Krisenfall Topsid
  • 1512: Der heimliche Rebell
  • 1519: Das Symbol der Taube
  • 1529: Rückkehr in die Provcon-Faust
  • 1530: Sturm in der Dunkelwolke
  • 1541: Das himmlische Stück
  • 1546: Voltago der Diener
  • 1552: Tolots Terror
  • 1557: Die Bionten von Drumbar
  • 1567: Die Auserwählten
  • 1575: Der Gesang des Lebens
  • 1587: Rebellion der Sterblichen
  • 1594: Flugziel Dorifer
  • 1595: Blick in die Zukunft
  • 1606: Der Spieler und die Kartanin
  • 1607: Im Leerraum gestrandet
  • 1617: Die Akonin
  • 1626: Qeyonderoubos Aufstieg
  • 1627: Die Arcoana am Scheideweg
  • 1635: Schach der Blauen Schlange
  • 1645: Operation Draco
  • 1649: Projekt Coma
  • 1658: Lyndaras Kämpfer
  • 1667: Die Früchte des Wissens
  • 1668: Die Türme von Canaxu
  • 1677: Durchgang zur Spiegelwelt
  • 1687: Fremde auf Titan
  • 1688: Joker Nummer Sieben
  • 1700: Möbius
  • 1707: Attacke der Abruse
  • 1708: Geheimsache Gender
  • 1721: Utiekks Gesandte
  • 1722: Abrutians Boten
  • 1732: Avanatas Armada
  • 1742: Countdown für KOROMBACH
  • 1750: Karawane der Verzweifelten
  • 1758: Der Maschinenmensch
  • 1769: Endreddes Bezirk
  • 1770: Endreddes Gesetz
  • 1780: Der brennende Mond
  • 1786: Das Reparaturgehirn
  • 1790: Ende einer Ewigkeit
  • 1800: Zeitraffer
  • 1801: Die Herreach
  • 1814: Unter dem Galornenstern
  • 1823: Regenten der Träume
  • 1827: Flucht durch Bröhnder
  • (nach Peter Grieses Tod zu Ende geschrieben)
  • 1834: Der Flug der TRONTTER
  • 1835: Kontakt mit einem Killer
  • 1849: Die Mittagswelt
  • 1859: Duell in der Traumblase
  • 1867: Der Traumtänzer
  • 1874: Die Stunde der Zentrifaal
  • 1875: Der Friede von Plantagoo
  • 1883: Die schiffbrüchige Stadt
  • 1890: Shaogen-Himmelreich
  • 1900: Thoregon
  • 1908: Asyl im Eismeer
  • 1909: Der Bebenforscher
  • 1926: Rekruten für Zophengorn
  • 1945: Krisenfall Robinson
  • 1950: THOREGON SECHS
  • 1959: Im Hypertakt
  • 1965: Mission des Boten
  • 1987: Der Mörderprinz
  • 1988: Die Diener der Materie
  • 2000: ES (mit Ernst Vlcek)
  • 2030: Radio Freies Ertrus
  • 2049: Morkheros Galaxis
  • 2100: Das Sternenfenster
  • 2147: Die große Konjunktion
  • 2149: Paradimjäger
  • 2159: Raumschiff LEUCHTKRAFT
  • 2174: Anguelas letzter Tag
  • 2200: Der Sternenbastard
  • 2228: Der Bionische Kreuzer
  • 2242: Letoxx der Fälscher
  • 2250: Zeuge der Zeit
  • 2300: Vorboten des Chaos
  • 2336: Das Wunder von Terra
  • 2400: Zielzeit
  • 2450: Evolux
  • 2538: Aufbruch der LEUCHTKRAFT (mit Uwe Anton)
 
Planetenromane
  • 289: Der Alpha-Asteroid
  • 303: Im Zentrum der Nacht
  • 316: Scitt, der Zwerg
  • 329: Die Piratin und der Dieb
  • 338: Die Blinde von Olymp
  • 346: Die Ferrol-Dolche
  • 356: Abstieg in die Tiefe
  • 364: Die größte Show im Universum
  • 368: Terra in Trance
  • 376: Die Toleranz-Revolution
  • 415: Raumpiloten
 
Kurzgeschichten
  • Jubiläumsband 7 (Zak im Glück)
  • Planetenroman 300 (Unter dem Regenbogen)
  • Planetenroman 333 (Helgerland, STARDUST, Wahre Liebe)
 
Perry Rhodan-Extra
1: Die Menschenforscher
 
Perry Rhodan-Action
1: Trafalgars Killer
 
Atlan Miniserien
Traversan 1: Admiral der Sterne
 
Space Thriller
1: Grüße vom Sternenbiest
 
Weblinks
Kurzbiografie auf perry-rhodan.net
Wikipedia: Robert Feldhoff


Quellen:
Beschreibung 3 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 4 - Autor:


Quellen:
Beschreibung 5 - Autor:


Quellen:

SOL 56 © PRFZ

Verweise:

Heft: PR 2538
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt







Dazugehöriger Kommentar von :


Quellen: PR-Heft Nummer
Alle Seiten, Datenbanken und Scripte © PR & Atlan Materiequelle (1997 - 2018)