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Risszeichnung / Datenblatt
Abbildung in PR:
Report Nr. :

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Rubrik:
Planeten
Unterrubrik 1:
Unterrubrik 2:
Zyklus:
35 - Die Negasphäre
Eintragsdatum:
11.09.2009
Letzte Änderung:
22.11.2016

PR-Heft:
Auflage:

Folge:

Report in PR-Heft:
Glossar in PR-Heft:
2508 / 2541
Computer / Kommentar:
Lexikon I:
Lexikon II:
Lexikon III:
Atlan-Lexikon in HC:
Encyclopädia Terrania:
Katarakt
Alias
Katarakt (Stardust VI)

Beschreibung - Autor: PR-Redaktion

Allgemeines
Weil sich der sechste Planet am Rand der Biosphäre befindet, ist die Durchschnittstemperatur mit 10 Grad Celsius frostig kalt; insgesamt handelt es sich um eine Welt der Stürme, in der das Leben hart ist. Hinzu kommen Vulkanismus, Zehntausender-Gipfel, riesige Gletscher, Permafrostböden - aber auch Rohstoffe in großen Mengen. Menschliches Leben ist durchaus möglich, sofern sich »harte Kerle« genug finden, die Unwetter und karge Böden z. B. dem Paradies auf Aveda vorziehen.
 
Katarakt ist ein Planet voller versunkener Schätze und untergegangener, zerstörter Städte, die einst von einem verschwundenen Volk zurückgelassen wurden. Von daher ist er ein gefundenes Fressen für Abenteurer und Astroarchäologen. Katarakt bietet die ersten Aufschlüsse über Zivilisation im Stardust-System. Auch wenn es eine versunkene Zivilisation ist.
 
Großinsel Candall
Die gesamte Insel ist vergleichsweise flach, aber von 100 bis 200 Meter hohen Kalkstein-Steilküsten bestimmt. Das Inselinnere wird im Südwesten vom 417 Meter hohen Kagertha-Tafelberg geprägt. In einem Talkessel befi nden sich die Ruinen von Marirthorn. Beim südwestlichen Ausläufer des Irthom-Tafelbergs wurde zudem am Fuß einer fast 300 Meter senkrecht aufragenden Felswand oberhalb des von abgebröckelten Trümmern geformten Hangs eine Versteinerung eines walähnlichen Geschöpfs grob freigelegt.
 
Verbotene Zone
Der Kontinent Aumark des Planeten Katarakt wurde von Lotho Keraete als Verbotene Zone ausgewiesen. Es gibt insgesamt fünf »nichtmaterielle« Städte, von denen jede einen individuell dominierenden Farbton aufweist: Bronze, Amethyst, Meergrün, Malve und Perlweiß. Im Sprachgebrauch der Erforscher ergaben sich daraus ihre Namen: Bronze-Stadt, Amethyst-Stadt, Meergrün-Stadt, Malven-Stadt, Perlweiß-Stadt. Letztere ist inzwischen auch als »Prymtuor die Herrliche« bekannt. Für Ortungsgeräte sind die Städte nicht vorhanden.
Sie emittieren keinerlei energetische Streustrahlung, die Massetaster erfassen keinerlei künstliche Materialstruktur. Vorhanden sind die Städte allein für das menschliche Auge und für Kameras. Es handelt sich jeweils um ein verschachteltes Konglomerat auf einer exakt kreisförmigen Grundfl äche von 3,5 Kilometern Durchmesser aus wunderbar eleganten Türmen.
 
Observatorium der Oldtimer
Alle Immateriellen Städte verfügen über typische Maschinenhallen der Oldtimer: Die kreisrunde Grundfl äche hat einen Durchmesser von 8000 Metern bei einer Höhe von 50 Metern. Im Zentrum der Halle befi ndet sich ein freier Platz von rund 500 Metern Durchmesser – anschließend folgen in konzentrischen Ringen bzw. strahlenförmig ausgerichteten langen Reihen grau aufragende Quader (jeder 100 Meter lang, 30 Meter breit und 30 Meter hoch). Es sind insgesamt 8350 verkapselte Aggregate mit unbekannter Funktion, von denen ein gleichförmiges Summen ausgeht. Die Maschinenhalle von Rubin-Stadt befindet sich im Inneren des 10.855 Meter hohen Otaramo. Dort gibt es eine weitere Halle, deren Form einem Kegel entspricht, einen Grundflächendurchmesser von 8000 Metern und eine Höhe von rund 1500 Metern aufweist. In einigen hundert Metern Höhe schwebt mit ungefähr 2200 Metern Durchmesser die naturgetreue Holoprojektion von Anthuresta. Besucher können sich von den Antigravfeldern zur riesigen Projektion hinauftragen lassen; das Ganze kann überblickt, durch konkrete Gedanken »hinein- oder herausgezoomt« oder beliebige Ausschnitte vergrößert werden. Die detaillierte Darstellung bezieht sich allerdings nicht nur auf astronomische Objekte, sondern mit ihr ist auch eine »Superortung« verknüpft, die sämtliche Aktivitäten in Anthuresta quasi in »Echtzeit« abbildet – insbesondere Flottenbewegungen und Kämpfe werden entsprechend dargestellt. Angezeigt werden können auch Wesenheiten wie VATROX-DAAG und VATROX-VAMU, sofern sie aktiv werden.


Quellen: Glossareintrag in PR 2508 / 2588
Beschreibung 2 - Autor: Perrypedia

Planeten des Stardust-Systems
Oljo  |   Parga  |   Zyx  |   Aveda  |   Trondgarden  |   Katarakt  |   Ares  |   Zeus  |   Athene  |   Artemis  |   Apollon  |   Hera  |   Poseidon  |   Stardust XIV  |   Stardust XV  |   Stardust XVI  |   Stardust XVII  |   Stardust XVIII  |   Stardust XIX  |   Stardust XX  |   Stardust XXI  |   Stardust XXII
 
Katarakt ist der sechste Planet des Stardust-Systems. Die Rokinger nennen ihn Bargattas.
 
Astrophysikalische Daten:
  • Andere Namen: Stardust VI, Bargattas
  • Sonnensystem: Stardust
  • Galaxie: Anthuresta, Ferne Stätten von ES
  • Entfernung zur Milchstraße: ?662,9 Mio. Lichtjahre im Shapley-Supercluster
  • Monde: 0 (PR 2436 – Report)
  • Mittlere Sonnenentfernung: 565,34 Mio. km / 3,78 AE (PR 2436 – Report)
  • Jahreslänge: 6,62 Standardjahre / 2775 planetare Tage (PR 2436 – Report)
  • Rotationsdauer: 20 h 54 min (PR 2436 – Report)
  • Achsneigung: 11° (PR 2436 – Report)
  • Durchmesser: 10.976 km (PR 2436 – Report)
  • Mittlere Dichte: ?5,76 g/cm3 (berechnet)
  • Masse:  ?3,99×1021 t (berechnet)
  • Schwerkraft: 0,90 g (PR 2436 – Report)
  • Atmosphäre: atembar, Sauerstoff-Stickstoff
  • Mittlere Temperatur: -10 °C
 
Flächen-Aufteilung
Landfläche: 21%
Wasserfläche: 79%
 
Bekannte Völker
Terraner, Rokinger
Hauptstadt: Hemon
 
Übersicht
Mit einer mittleren Sonnenentfernung von 565,34 Millionen Kilometern ist Katarakt der äußerste der vier bewohnbaren Planeten des Stardust-Systems. Baldwin Carapol vermutete, dass die bewohnbaren Welten des Stardust-Systems gezielt in dessen Lebenszone platziert wurden. Die Atmosphäre ist atembar, der Sauerstoff-Anteil ist etwas höher als auf Terra.
 
Katarakt hat vier nahe beieinander liegende Kontinente: Aumark, Hemontar, Miltaldo und Oramon. Hinzu kommt die über Landbrücken mit Hemontar verbundene Großinsel Candall.
 
Da der Planet am äußeren Rand der Lebenszone liegt, ist sein Klima mit einer Durchschnittstemperatur von -10° C frostig kalt. In vielen Gebieten herrscht Permafrost, viele Gletscher bedecken große Gebiete. Die Atmosphäre wird durch zahlreiche Stürme und Vulkane aufgewühlt, die Aschestürme verursachen. Die Jahreszeiten unterscheiden sich aufgrund der relativ geringen Achsneigung von 11° kaum voneinander. Der Planet beherbergt reiche Bodenschätze, außerdem befinden sich hier zahlreiche Ruinen, die von einem unbekannten, verschwundenen Volk hinterlassen wurden. Dazu gehört die Ruinenstadt Marirthorn auf der Insel Candall.
 
Die Flora und Fauna hat sich den harten Lebensbedingungen angepasst und ist genügsam. Es gibt einige gefährliche Tierarten, unter anderem die Caturax-Flugsaurier. Außerdem wurden walähnliche, gelbblau gemaserte Meereslebewesen beobachtet, die dreimal so groß wie irdische Wale sind. Einzelne Exemplare sollen sogar noch viel größer sein. Diese Wesen haben Flügel, die beim Schwimmen eng und glatt am Körper anliegen, so dass sie nicht erkennbar sind. Werden diese Flügel ausgebreitet, dann sind die Tiere plötzlich doppelt so breit wie lang und können sich aus dem Wasser erheben. Diese Tiere können sehr schnell schwimmen. Sie leben in großen Gruppen.
 
Aumark
Der Kontinent Aumark ist eine von zwei Verbotenen Zonen des Stardust-Systems. Er ist eine der 321 »Anlaufstellen« der sieben Immateriellen Städte, was den Planeten Katarakt zu einer der sogenannten Konklave-Welten macht. Eine dieser Städte trägt den Namen Prymtuor und wurde von den Terranern näher erforscht. Bei dieser Stadt gründeten die Propheten der Städte die Siedlung Camp Immortality. Auf Aumark befindet sich mindestens ein Käfigtransmitter des Zweiten Galaktischen Rätsels. (PR 2508, PR-Stardust 3)
 
Aumark wird durch das riesige so genannte Innere Meer geprägt. Dieses Binnengewässer hat mit der Sarmun-Meerenge eine Verbindung zum Ozean und wird im Norden von der Ithortha-Halbinsel, im Süden vom Oriel-Gebirge begrenzt, dessen höchster Gipfel der 10.855 Meter hohe Otaramo ist. In 1200 Metern Höhe befindet sich ein fünf Kilometer durchmessendes Hochplateau am Fuß einer mehrere Kilometer hohen senkrechten Steilwand. Das Plateau ist der Standort von Rubin-Stadt. Am Fuß der Steilwand beginnt ein fünf Kilometer langer Tunnel, der zu einem Observatorium der Oldtimer vergleichbar jenem auf Impos innerhalb des Berges führt. Dort ist eine Darstellung der Galaxie Anthuresta zu finden. (PR 2561)
 
Anmerkung: in PR 2588, S. 31 und PR 2589, S. 24 gibt Arndt Ellmer dem Berg, in dem sich das Observatorium der Oldtimer befindet, zweimal den Namen »Otamaro«.
 
Die Ithortha-Halbinsel bildet mit der südwestlich gelegenen Lorthak-Halbinsel eine Meerenge. (PR 2561)
 
Candall
Die Großinsel Candall hat eine Oberfläche von 330.000 km2 und ist vergleichsweise flach, hat aber 100–200 m hohe Steilküsten aus Kalkstein. Außerdem befinden sich auf dieser Insel mehrere Tafelberge: Der Irthom-Tafelberg, der mit 417 m Höhe etwas niedrigere Kagertha-Tafelberg und der Goor-Tafelberg. Ein zweiter Käfigtransmitter befindet sich auf dieser Insel.
 
Hemontar
Auf dem Kontinent Hemontar befindet sich die planetare Hauptstadt Hemon.
 
Im Inneren des Kontinents liegt der Hemo-See.
 
Insel im Nebel
200 km westlich von Hemontar, nördlich des Äquators auf dem 30. Breitengrad gelegen, befindet sich ein 2650 km durchmessendes, 100 km hohes Nebelfeld, das in jedem, der sich ihm nähert, ein Gefühl der Angst hervorruft. Der Nebel scheint das Sonnenlicht zu reflektieren und zu verstärken. Das Nebelfeld verhindert jegliche Ortung und normaloptische Beobachtung. Das Innere des Nebels ist von Licht aus unbekannter Quelle erhellt. In dem Nebelfeld liegt eine 2000 km durchmessende, ovale Insel. Am Nordzipfel der Insel gibt es eine Bucht, vor der sich in wenigen Kilometern Entfernung eine Kuppel aus dem Wasser erhebt. Auf der Insel erhebt sich ein Berg aus einer bewaldeten Ebene. Auf dem von thujaähnlichen Gewächsen und Felsmonolithen bedeckten Hang tummeln sich Zentauren und riesige Schmetterlinge. Außerdem befindet sich hier mindestens ein Vojaride. Das Nebelfeld scheint nicht immer sichtbar zu sein.
 
Miltaldo
Im Westen des Kontinents liegen der Vonath-See und der Sarn-See.
 
Oramon
Der höchste Berg Katarakts, der 11.004 Meter hohe Eambar, ist auf Oramon zu finden, dem südwestlichen Kontinent Katarakts. Im südlich des Eambar gelegenen Triffork-Massiv befindet sich die versteckte Rokinger-Siedlung Thuinn-Sternbergen. Sie liegt in einem auf 2500 Metern Höhe gelegenen Hochgebirgstal an einem See. Hier befindet sich auch eine Maschine, die ein technik-hemmendes Energiefeld erzeugt. Sie wird Ende Februar 1347 NGZ zerstört.
 
Namentlich bekannte Städte
  • Hemon (Planetare Hauptstadt)
  • Marirthorn (Ruinenstadt)
  • Marhannu (eine der Immateriellen Städte)
  • Prymtuor (eine der Immateriellen Städte)
  • Thuinn-Sternbergen (Siedlung der Rokinger)
  • Velai'n Thuinn (Handelsposten der Rokinger)
 
Geschichte
Einige tausend Jahre vor der Übersiedlung der Terraner gelangten die Rokinger nach einer Zeitreise ins Stardust-System. Sie waren auf der Suche nach einer Superintelligenz, die ihnen im Kampf gegen die Entstehung einer Negasphäre in ihrer Heimatgalaxie Thuinn helfen sollte. Allerdings waren sie »zu früh« angekommen. Sie versteckten sich daraufhin aus Angst vor einem Zeitparadoxon in ihrer Siedlung Thuinn-Sternbergen in einer Hochgebirgsregion von Katarakt. Kurz nach ihrer Ankunft auf Katarakt entdeckten sie die Insel im Nebel. Die Indochimi von Zyx kennen eine ähnliche Insel – möglicherweise ist es ein und dieselbe.
 
Am 17. August 1346 NGZ, nachdem ES die Teletrans-Weiche geöffnet hatte, kam sein Bote Lotho Keraete durch die Weiche ins Solsystem und bot Reginald Bull an, einen möglichst großen Teil der Menschheit ins Stardust-System zu evakuieren. Bei der Übergabe einer auf einem Papier-ähnlichen Material gedruckten Karte des Stardust-Systems weist der Bote Bully darauf hin, dass der Kontinent Aumark die einzige verbotene Zone des Stardust-Systems ist.
 
Bei der ersten Expedition ins Stardust-System steuerte Bully als ersten Planeten Aveda an, obwohl Fran Imith gerne den Planeten Katarakt angesteuert hätte. Katarakt wurde später erkundet. Bull stieß hier auf Prymtuor und wurde von der Immateriellen Stadt zur nächsten Station ihrer »Rundreise« entführt. Durch den Einsatz Marc Londons konnte die Stadt vorübergehend nach Katarakt zurückgelenkt werden.
 
Eine automatische Kamera nahm zufällig das Bild eines Rokingers auf. Zuvor waren die Terraner davon ausgegangen, Katarakt sei unbesiedelt. Timber F. Whistler ging diesem Hinweis nach und erhielt am 20. Januar 1347 NGZ als erster Terraner Kontakt mit diesen Wesen. Einige Wochen später erfuhr er auch die Wahrheit über ihre Geschichte.
 
Bei der Administratorenwahl vom 18. Juni 1347 NGZ stimmten die Siedler von Katarakt für Rabea Furtok. Die Rokinger nahmen nicht an der Wahl teil. In den folgenden Jahren gründeten die Rokinger einige neue Siedlungen, da ihre Population anwuchs. Sie bauten eine eigene Hyperkristall-Veredelungsanlage auf.
 
Im gleichen Jahr entdeckte ein Archäologenteam bei der Erforschung Marirthorns ein walähnliches Fossil und ein Artefakt in Form eines riesigen Schneekristalls, der nicht aus normaler Materie besteht. Huslik Valting wurde durch einen Goldenen Funkenregen verjüngt. Er wurde durch den Käfigtransmitter von Candall auf eine Insel versetzt, die er für Talanis hielt.
 
Am 7. August 1377 NGZ erfuhren Vorremar Corma, Rikoph Furtok, Duncan Legrange und Maximilian Lexa von dem Rokinger Sharud Thurbund, wo die Insel im Nebel zu finden ist. Es gelang ihnen, dort zu landen. Sie wurden von dem Vojariden geprüft und weggeschickt, wobei sie mehrere Monate »verloren«.
 
Am 12. Februar 1457 NGZ kamen die Eltern von Shanda Sarmotte bei einem Gleiter-Unfall am Oramon auf Katarakt ums Leben, Shanda wurde von Rokingern aus dem Gleiterwrack gerettet. (PR 2542)
 
Als Amethyst-Stadt am 3. Januar 1463 NGZ fast vollständig materialisierte, wobei fremde Raumschiffe und Bodentruppen beobachtet werden konnten, wurden zwei Wachkreuzer über Katarakt stationiert.
 
Am 17. Januar 1463 NGZ erschien das Nebelfeld wieder. 25 Wachkreuzer gingen darüber in Position. Am selben Tag wurde Amethyst-Stadt endgültig materiell, so dass die fremden Schiffe und Bodentruppe ins Freie gelangten. Sie gingen sofort zum Angriff über, so dass auf Katarakt und im All heftige Gefechte entbrannten. Danach wurde bekannt, dass die Fremden sich selbst als Jaranoc bezeichneten. Die Raumschiffe der Jaranoc wurden von der Stardust-Flotte abgefangen. Die Bodentruppen wurden durch Paratron-Riegelfelder am Verlassen Amethysts gehindert. Sie erzeugten aber eigene Schutzschirme und erhielten über Amethyst ständig Nachschub. Unter ihrer Energiekuppel begannen sie mit der Montage des Hyperdim-Perforators. (PR 2523)
 
Dies wurde von der Stardust-Menschheit beobachtet. Administrator Whistler befahl den Vorstoß von Raumlandesoldaten zu der Baustelle. Captain Eritrea Kushs Soldaten wurde dabei von Icho Tolot unterstützt. Die Paratronschirme wurden deaktiviert, ARES-Schlachtkreuzer zerschossen die Schutzfelder der Jaranoc, und die Landetruppen griffen an. Sie wurden jedoch zurückgeschlagen. Die Jaranoc standen unter Zeitdruck, da Anzeichen für ein baldiges Weiterwandern Amethysts erkennbar waren. Bei einem zweiten Vorstoß Kushs und Tolots wurde eine Käfigtransmitter-Station genutzt, die sich innerhalb der Energiekuppel in der Nähe Amethysts befand und über die Gegenstation in der Stardust-Felsennadel erreicht werden konnte. Noch während des Vorstoßes verschwand Amethyst – die Stadt war weitergewandert. Die Stardust-Truppen brachen die Angriffe ab. Sie wurden von den Jaranoc aus deren Ehrgefühl heraus nicht am Abzug gehindert, da sie hauptsächlich nichttödliche Waffen eingesetzt hatten und der Hyperdim-Perforator planmäßig fertig gestellt worden war. (PR 2523)
 
88.000 Jaranoc blieben nach dem Verschwinden von Amethyst-Stadt auf Katarakt zurück. (PR 2523)
 
Zwischen den Jaranoc und der Stardust-Flotte entstand auf Katarakt in der Folge eine Pattsituation. Dabei warteten die Jaranoc auf die Ankunft von VATROX-VAMU, standen allerdings vor dem Problem, dass die vorhandenen Lebensmittel- und Wasservorräte nicht lange genug anhalten könnten. Der Ehrenkodex der Jaranoc verbot allerdings, vor den Stardust-Truppen zu kapitulieren. Daher entschloss sich der Jaranoc Kardo Tarba dazu, Icho Tolot zu einem Zweikampf auf Leben und Tod herauszufordern. Sollte Tarba diesen gewinnen, wurde den Jaranoc Lebensmittel für 10 Tage versprochen. Sollte er verlieren, würden die Jaranoc kapitulieren, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Der Kampf fand am 5. Februar 1463 NGZ auf Katarakt statt, und Tolot gewann. Allerdings weigerte Tolot sich, Tarba zu töten, woraufhin dieser sich zu Tolots Vasallen erklärte. (PR 2540)
 
Als am 11. Februar 1463 NGZ der Sextadim-Schleier um das Stardust-System aufgrund des Einsatzes des Hyperdim-Perforators zusammenbrach und VATROX-VAMU mit einer Flotte von Kegelstumpfraumern der Jaranoc in das System eindrang, wurden alle Stardust-Terraner, auch die Soldaten auf Katarakt, von der Entität geistig unterworfen. Lediglich Icho Tolot, Eritrea Kush und Kardo Tarba gelang die Flucht über einen Käfigtransmitter in die Stardust-Felsennadel auf Aveda. Nachdem sie dort in unterirdischen Hallen acht Silberkugeln der Oldtimer entdeckt hatten, benutzte Eritrea Kush eine dieser Silberkugeln, um eine größere Anzahl von Soldaten von Katarakt ebenfalls in die Stardust-Felsennadel in Sicherheit zu bringen. Die 88.000 Jaranoc, die bisher auf Katarakt festgesessen hatten, wurden von Kegelstumpfraumern abgeholt. Viele Menschen, die meisten darunter Funkenleute und deren Kinder, flohen über den Nebeldom von Katarakt nach Talanis zum Palast der Vier Himmel. (PR 2560)
 
Irgendwann Ende Februar oder Anfang März 1463 NGZ fand der Jaranoc Kardo Tarba beim Durchforsten der Datenspeicher des Rechners JOKER heraus, dass es auf Katarakt nicht nur die Abdrücke von fünf Immateriellen Städten gab, sondern von sieben. Die beiden neu entdeckten Städte erhielten aufgrund der Farbe ihrer Abdrücke die Namen Rubin-Stadt und Ultramarin-Stadt. Des Weiteren fand Tarba heraus, dass es unterhalb der Abdrücke aller sieben Städte unterirdische Anlagen gab, die in ihren Abmessungen mit denen der unterirdischen Anlagen unterhalb der Stardust-Felsennadel übereinstimmten, und dass es oberhalb von Rubin-Stadt im Inneren des Berges Otaramo ein Observatorium der Oldtimer gab. Dieses Observatorium wurde in den darauffolgenden Tagen zum ersten Mal untersucht. (PR 2561)
 
Im Mai 1463 NGZ diente das Observatorium der Oldtimer auf Katarakt Sean Legrange, Sichu Dorksteiger und Fyrt Byrask dazu, die Ereignisse um die Kämpfe der Jaranoc VATROX-VAMUS gegen die Frequenz-Monarchie in Anthuresta hautnah mitzuerleben und ihre Erkenntnisse an die Streitkräfte der Stardust-Menschheit weiterzuleiten. (PR 2588, PR 2589)
 
Nach dem Sieg von ES über VATROX-VAMU am 11. Mai 1463 NGZ, während ES das PARALOX-ARSENAL in sich aufnahm und die Superintelligenz TALIN von sich abspaltete, stimmten mehr als 37.000 Netzweber einen Großen Gesang an. Dabei kam es zu einer Interaktion mit den mehr als 50 Milliarden psi-materiellen Artefakten der vergeistigten Anthurianer, die über ganz Anthuresta verteilt waren. Diese Artefakte sendeten einen Impuls aus, der derart stark war, dass die Superortungs-Funktion des Observatoriums auf Katarakt unwiderruflich zerstört wurde. Von nun an konnte im Observatorium nur noch der letzte gespeicherte Zustand der Galaxie Anthuresta vom 11. Mai dargestellt werden. (PR 2599)
 
Am 15. Mai 1513 NGZ reisten Perry Rhodan und Anthur, der vermeintliche Bote der Superintelligenz TALIN, nach Katarakt und betraten hier die Immaterielle Stadt Marhannu, die sie zuvor mittels eines Vocators herbeigerufen hatten. (PR-Stardust 3)


Quellen: PR 2436, PR 2437, PR 2508, PR 2509, PR 2511, PR 2520, PR 2523, PR 2540, PR 2560, PR 2561, PR 2588, PR 2589, PR 2599 / PR-Extra 7, PR-Extra 8 / PR-Stardust 3 / PR 2436 – Report
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