Die Jenzeitigen Lande
Nummer : 39
Großzyklusnummer : 10 Noch unbekannt
Erstmals erschienen : 2015 - 2016
Als Auflage 2 :
Als Auflage 3 :
Als Auflage 4 :
Als Auflage 5 :
Als E-Book :
Hefte : 2800 - 2874
Heftanzahl : 75
Handlungszeit : 17.11.1517 NGZ bis Januar 1519 NGZ (mit Reisen in Bereiche jenseits der Zeit sowie Abstechern in die Jahre 20.103.191 v. Chr., 99.781 v. Chr., 8050 v. Chr., 971 NGZ und 2577 NGZ)
Handlungsdauer :
Zeitsprung :
Silberbände :
Taschenbücher :
Serie :
Leihbuch :
Jubiläumsband :
Bertelsmannausgabe :
VPM Trade-Paperback:
HJB-Edition :
Hörbuch :
Silber Edition Hörbuch :
Sonstige :
Geschichte des Zyklus - Autor: Johannes Kreis

Atlan und Arkon

    Zyklen-Übersicht

Handlungsebenen (Schauplätze):

 

Einleitung

 

Das Atopische Tribunal hat große Teile der Milchstraße besetzt. Unter dem Vorwand, der Galaxie Frieden bringen zu wollen, schränken die atopischen Richter Matan Addaru Jabarim und Chuv die Freiheit aller raumfahrenden Zivilisationen ein. Ihre Hilfsvölker können auf unbegrenzten Nachschub zurückgreifen. Die Onryonen besitzen schlagkräftige Kampfschiffe und überlegene Waffentechnik. Die Tolocesten sind zu technischen Leistungen fähig, von denen die Galaktiker nur träumen können. Zur Durchsetzung der Atopischen Ordo, die die Rückgabe aller Kolonialwelten an ihre Ureinwohner, eine Aufteilung der Galaxie in Domänen und eine massive Reichweitenbegrenzung von Raumschiffen vorsieht, arbeitet das Tribunal mit den Tefrodern zusammen. Deren Herrscher Vetris-Molaud hat einen Zellaktivator erhalten und strebt die Errichtung eines Neuen Tamaniums nach dem Vorbild der Meister der Insel an. Larhatoon, die Heimatgalaxie der Laren, wurde schon vor Jahrhunderten vom Atopischen Tribunal besetzt. Nur die von Avestry-Pasik angeführten Proto-Hetosten leisten dort noch Widerstand.

Perry Rhodan und der arkonidische Imperator Bostich wurden für ein Verbrechen verurteilt, das sie noch nicht begangen haben. Angeblich werden sie ohne das Eingreifen des Tribunals einen verheerenden Weltenbrand (Ekpyrosis) in der Milchstraße auslösen. Um das zu verhindern, haben die Atopen Rhodan und Bostich für 500 Jahre in die Verbannung geschickt. Die beiden haben sich mit Avestry-Pasiks Hilfe befreit und leiten nun den Abwehrkampf der Galaktiker gegen das Tribunal. Niemand weiß, ob die Vorwürfe wahr sind und welche Absichten wirklich hinter den Aktionen der Atopen stehen. Es steht jedoch fest, dass das Tribunal schon seit sehr langer Zeit unbemerkt in der Milchstraße anwesend ist und dass eine Verbindung zwischen Milchstraße und Larhatoon existiert. Die Terraner haben Hinweise gesammelt, die vermuten lassen, dass die Atopen aus einer weit entfernten Zukunft stammen. Die Onryonen sind vermutlich Überlebende schrecklicher Kriege, die vor Jahrmillionen in der Milchstraße getobt haben.

Noch ist die Machtposition des Tribunals nicht gefestigt. Die Terraner und die Neue USO haben den Atopen gezeigt, dass mit ihnen noch zu rechnen ist. Um wirksam gegen das Tribunal vorgehen zu können, muss Perry Rhodan in die Heimat der Atopen vordringen - die Jenzeitigen Lande. Das ist nur mit einem Richterschiff möglich, das von jemandem gesteuert wird, der bereits jenseits der Materiequellen war und somit den Weg durch die Synchronie finden kann. Diese "zweite Zeit" verbindet das Standarduniversum mit den Jenzeitigen Landen. Deshalb wurde die CHUVANC gekapert, das Schiff des Atopen Chuv. Atlan fungiert nicht nur als Pilot des Schiffes, sondern ist quasi ein Teil davon. Nach Chuvs Tod ist das Schiff eine Verbindung mit dem Arkoniden eingegangen und trägt seitdem den Namen ATLANC. Am 17. November 1517 NGZ dringt die ATLANC in die Synchronie ein. Die RAS TSCHUBAI, das modernste Raumschiff der Terraner, wird mitgeführt.

20 Millionen Jahre v. Chr.

Während des Fluges durch die Synchronie begehen die Proto-Hetosten Verrat, manipulieren Atlan und sorgen dafür, dass die ATLANC in das Jahr 20.103.191 v. Chr. gelangt. Ein Zeitriss entsteht. Er zieht sich durch die Milchstraße (Phariske-Erigon). Avestry-Pasik und seine Leute fliehen mit der LARHATOON und wollen ein Zeitparadoxon verursachen, durch das der Untergang der Ersten Larenzivilisation ungeschehen gemacht werden soll. Rhodan nimmt an, dass dadurch die Existenz der Menschheit negiert werden würde. Während Atlan mit der ATLANC in die Jenzeitigen Lande weiterreist, bleibt Rhodan mit der RAS TSCHUBAI in der Vergangenheit zurück. Die Galaktiker beobachten, wie die Tiuphoren mit ihren Sterngewerken ganze Planeten vernichten und die ÜBSEF-Konstanten der Bewohner ernten, um sie in die Sextadim-Banner ihrer Schiffe zu integrieren. Rhodan und seine Begleiter geraten vorübergehend in Gefangenschaft und erfahren, dass die Tiuphoren schon seit Jahren auf diese Weise Krieg führen. Als die Terraner bei der Verfolgung der LARHATOON zu Gunsten eines von den Tiuphoren angegriffenen Volkes einschreiten, wodurch sie riskieren, ein Zeitparadoxon zu verursachen, kommen sie in Kontakt mit einer Völkergemeinschaft, die sich Kodex nennt und gegen die Tiuphoren kämpft. Zu dieser Gemeinschaft gehören die Rayonen, bei denen es sich wahrscheinlich um Vorfahren der Onryonen handelt. Die Terraner erfahren, dass vor einiger Zeit ein neues Volk aufgetaucht ist, das den Kodex unterstützt und einen guten Ruf genießt: Die Laren.

Perry Rhodan gewinnt das Vertrauen des Rayonen Goyro Shaccner, dessen Fürsprache er eine Einladung zum Planeten Vennbacc verdankt. Dort kommt es später zu Gesprächen mit rayonischen Regierungsmitgliedern. Die LARHATOON befindet sich ebenfalls auf Vennbacc. Rhodan erfährt, dass die Hüter der Zeiten von Zeedun als Frühwarnsystem für den Kodex arbeiten. Der Zeitriss stört die Hüter, so dass sie einen Angriff der Tiuphoren auf Vennbacc nicht vorhersehen. Erneut leisten die Terraner einen entscheidenden Beitrag zur Abwehr der Aggressoren. Der Posmi Aurelia bringt in Erfahrung, dass die Proto-Hetosten ihr Schiff in einen SVE-Raumer umwandeln wollen, wozu ihr Cheftechniker Kniiten PEW-Metall benötigt. Es stellt sich heraus, dass Zeedun mit Zeut identisch ist. Sol (Mitraia) wird von einem Planeten namens Sheheena umkreist, bei dem es sich wahrscheinlich um die von Viccor Bughassidow gesuchte spätere Dunkelwelt Medusa handelt. Vennbacc wird von einer tiuphorischen Übermacht angegriffen. Die Terraner müssen fliehen, wobei sie einige Rayonen retten, darunter Goyro Shaccner. Er bleibt künftig als Kontaktmann bei den Terranern.

Die Terraner reisen weiter nach Terra (Kerout). Dort hat sich bereits intelligentes Leben entwickelt. Die Kerouten aus der Gattung Chalicotherium leben friedlich mit Laren und Rayonen zusammen. Sie besitzen besondere Fähigkeiten, die mit Hilfe von PEW-Metall geweckt werden können. So werden aus den Kerouten die Hüter der Zeiten. Der Kodex hat versucht, Zeedun mit einer Purpur-Teufe aus dem Mitraiasystem zu entfernen, ist dabei aber wegen der Ausstrahlung des PEW-Metalls gescheitert. Die Planetenbahn hat sich verändert, wodurch Kerout in Gefahr geraten ist. Die Kerouten sollen nun mit larischen Sternenmissionen nach Sheheena umgesiedelt und mit der Purpur-Teufe in Sicherheit gebracht werden, denn ein Angriff der Tiuphoren steht unmittelbar bevor. Die Larin Brea-Sil spielt eine wichtige Rolle beim Evakuierungsprojekt. Ein von Poxvorr Karrok geleitetes Vorauskommando der Tiuphoren befindet sich schon auf Kerout. Die Tiuphoren überfallen eine larische Stadt. Rhodan rettet die Keroutin Poungari und folgt ihr nach Zeedun, als sie sich freiwillig meldet, um zur Hüterin der Zeiten ausgebildet zu werden.

Auf Zeedun vollenden die Proto-Hetosten den Umbau der LARHATOON zum SVE-Raumer. Avestry-Pasik unterzieht sich einer Erweckungsprozedur, bei der sein Körpergewebe mit PEW-Metall verschmolzen wird. Er gewinnt dadurch ähnliche Fähigkeiten wie die Hüter der Zeiten, außerdem kann er das veränderte Gewebe als Datenspeicher nutzen. Karroks Trupp greift an. Avestry-Pasik und Kniiten fallen den Tiuphoren in die Hände. Die Terraner bringen Poungari und Pey-Ceyan in Sicherheit. Xacalu Yolloc, Oberbefehlshaber aller Tiuphoren in Phariske-Erigon, gibt den Befehl zum Angriff auf das Mitraiasystem. Gleichzeitig durchqueren drei Sterngewerke unter Führung des Caradocc Accoshai den Zeitriss (siehe Handlungsebene Gegenwart).

Ein Angriff der Tiuphoren auf das Mitraiasystem wird abgewehrt. Dabei stehen den Rayonen die Lainlién zur Seite. Rhodan greift erst ein, als klar wird, dass die Aggressoren die Purpur-Teufe stehlen wollen. Er verhindert die Übernahme eines Ziquama-Bauschiffes durch Karrok und erfährt, dass eine Purpur-Teufe neben der räumlichen auch eine zeitliche Versetzung bewirkt. Rhodan sichert den Proto-Hetosten die Befreiung Avestry-Pasiks und Kniitens zu, um Zeit zu gewinnen. Aufgrund seines wiederholten Eingreifens auf Seiten des Kodex wird Rhodan zum erklärten Jagdziel der Tiuphoren. Zwei ihrer Teams werden auf Sheheena aktiv. Auch dort kommt es zu Zusammenstößen mit Rhodan und dessen Begleitern. Erneut erleiden die Tiuphoren eine Niederlage. Sie entführen Pey-Ceyan, aber Karrok fällt den Terranern in die Hände. Er wird später bei einem Ausbruchsversuch getötet. Es wird bekannt, dass die Rayonen Bestandteile der Purpur-Teufe so verändert haben, dass der mit dem Transport verbundene sechsdimensionale Schock alle hochentwickelten Systeme innerhalb des Systems lahmlegt. Die Strahlung wird zu Mutationen bei allen Lebewesen im Sonnensystem führen. Die Kerouten werden aussterben, andere Arten werden einen Evolutionsschub erleben, darunter jene Lebewesen, aus denen sich einst der Homo Sapiens entwickeln wird.

Die Terraner verstecken eine modifizierte Space-Jet auf Sheheena, die im Jahre 1518 NGZ Kontakt mit Viccor Bughassidow aufnehmen soll. Die Laren haben die Galaxie aufgegeben und wollen in ihre Heimat Noularhatoon zurückkehren. Nur Musas-Arron will mit einer kleinen Mannschaft vor Ort bleiben. Die Versetzung Sheheenas verläuft erfolgreich. Sol emittiert ein extrem starkes 6D-Signal. Man nimmt an, ARCHETIM sei hierdurch auf das System aufmerksam geworden. Gucky befreit Avestry-Pasik und Pey-Ceyan. Kniiten wurde schon von den Tiuphoren getötet. Zur Übergabe der beiden Laren an ihre Kameraden kommt es nicht; die LARHATOON ist bereits unterwegs in die Heimatgalaxie. Ein Teil der tiuphorischen Flotte macht sich ebenfalls auf den Weg dorthin. Die RAS TSCHUBAI folgt. Rhodan hat eingesehen, dass die Tiuphoren in der Milchstraße nicht mehr aufgehalten werden können.

Kurz nacheinander erreichen die von Hascannar-Baan kommandierte LARHATOON und die RAS TSCHUBAI die Heimatgalaxie der Ur-Laren. Auf Noular, der Urheimat der Laren, kommt es zu einem Treffen des ur-larischen Staatsoberhauptes Maan-Moohemi mit Hascannar-Baan und Perry Rhodan. Hascannar-Baan diffamiert die Terraner, doch Maan-Moohemi bleibt auch ihm gegenüber skeptisch, da er zunächst nicht die ganze Wahrheit sagt und nur behauptet, er wolle ihr Volk retten. Die Ur-Laren sind sehr beeindruckt, als die LARHATOON ihre Leistungsfähigkeit demonstriert. Die Proto-Hetosten wollen nun alle Schiffe der Ur-Laren mit SVE-Technik aufrüsten. Da Hascannar-Baan auf Noular festgehalten wird, droht dessen Stellvertreter Ushyo-Taark den Laren mit einem Angriff auf den Regierungssitz und mit der Machtübernahme, falls Hascannar-Baan nicht freigelassen werden sollte. In dieser Situation erklärt Hascannar-Baan den Ur-Laren, dass er aus der Zukunft kommt und die Zeitrevolution (ein Zeitparadoxon) auslösen will, um die Ur-Laren vor den Tiuphoren zu schützen.

Doch es ist möglicherweise schon zu spät. Avestry-Pasik hat bei der Erweckungsprozedur die Fähigkeiten eines Hüters der Zeiten erlangt. Er registriert die Anwesenheit tiuphorischer Sterngewerke in Noularhatoon. Ein Vorauskommando der Eroberer ist bereits auf Noular aktiv. Hascannar-Baan wird von den Tiuphoren entführt. Es geht ihnen darum, die SVE-Technik zu erbeuten. Rhodan leitet die Befreiungsaktion. Gucky beteiligt sich daran, doch seine Parafähigkeiten werden durch den Einfluss der Honhooten blockiert. Diese großen Herdentiere sind den Ur-Laren heilig. Sie üben einen beruhigenden Einfluss auf die Ur-Laren und den Anführer des tiuphorischen Voraustrupps aus. Letztlich können alle Tiuphoren unschädlich gemacht werden, doch inzwischen ist allen Beteiligten klar geworden, dass die Zeitrevolution gescheitert ist. Die RAS TSCHUBAI und die LARHATOON fliegen zurück in die Milchstraße, wo sie auf Palynkarare eine Purpur-Teufe erbeuten, mit der sie wenigstens einen von Ur-Laren besiedelten Planeten retten wollen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Volk der Laren nicht vollständig untergeht. Dadurch würde erst recht ein Zeitparadoxon entstehen. Auf Palynkarare stehen zwei Statuen, die von einem uralten Intelligenzvolk erschaffen worden sein sollen und als AllEinsame bekannt sind.

In Noularhatoon sind die Tiuphoren an allen Fronten unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Unzählige Welten, darunter Noular, wurden schon verheert. Maan-Moohemi, Avestry-Pasik und Pey-Ceyan, die in Noularhatoon geblieben sind, wurden entführt. Maan-Mohemi wurde bereits ermordet. Ihre ÜBSEF-Konstante befindet sich im Sextadim-Banner des Sterngewerks MOYTAZUM. Als dasselbe mit Avestry-Pasik geschehen soll, kommt es zu einer Wechselwirkung des in seinem Skelett befindlichen PEW-Metalls mit dem Banner. Die Tiuphoren und das Sterngewerk werden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Terraner installieren die Purpur-Teufe auf dem Asteroiden VIASVAAT, der eine mit 20.000 Ur-Laren bemannte Forschungsstation beherbergt. Sie arbeiten dabei mit Osku-Sool zusammen. Ein von Gucky geleitetes Einsatzteam entert die MOYTAZUM. Nur Pey-Ceyan kann gerettet werden. Avestry-Pasik stirbt. Von seinem Körper bleibt nur ein geschrumpftes Skelett übrig, welches Pey-Ceyan an sich nimmt. Von diesem Skelett stammt der Finger im Vektorion. VIASVAAT wird von Sterngewerken angegriffen, kann aber rechtzeitig versetzt werden. Die RAS TSCHUBAI ist gezwungen, dem Asteroiden zu folgen, während die LARHATOON zurückbleibt. Die Terraner und die vermutlich letzten Ur-Laren erreichen das Jahr 99.781 v. Chr. und das Liobaras-System. Die Ur-Laren geben dem Planeten, auf dem sie eine neue Heimat finden, den Namen Larhat.

Pey-Ceyan möchte in der RAS TSCHUBAI bleiben, wenn diese zum Dilatationsflug aufbricht, der sie zurück ins Jahr 1518 NGZ und in die Milchstraße führen soll. Zuvor erscheint ein Besucher mit der Gestalt eines Laren auf Larhat. Er behauptet, er sei Osku-Sool als Berater zugeteilt worden. Rhodan erkennt die Aura des Neuankömmlings. Es ist ein Kunstwesen wie Homunk - ein Bote der Superintelligenz ES. Osku-Sool gibt ihm den Namen Hetork Rehaan.

8050 v. Chr. - 971 NGZ

Die RAS TSCHUBAI bricht zum Dilatationsflug auf, muss diesen jedoch vorzeitig beenden, weil das Schiff von tiuphorischen Indoktrinatoren befallen ist. Diese Nanomaschinen können jegliche Technik infiltrieren und unter die Kontrolle der Tiuphoren zwingen. Der Omniträger erreicht das Jahr 8050 v. Chr., in der Milchstraße toben die Methankriege. Zur Beseitigung der Indoktrinatoren brauchen die Terraner die Hilfe von ES. Sie nehmen Kontakt mit den Taumuu auf, einem mit den Maahks verbündeten Volk von Wasserstoffatmern, denn auf einer ihrer Welten namens Viertnest ruht der Verschwiegene Bote, der angeblich von Wesen entsandt wurde, die älter sind als die Sonne. In der Sprache der Taumuu wird der Bote Chuv'akhuu genannt. Durch sein Eingreifen zieht sich Rhodan die Feindschaft des arkonidischen Flottenkommandanten Chandyshard da Thomonal zu, der ebenfalls auf der Suche nach dem Verschwiegenen Boten ist und danach strebt, Imperator zu werden.

Rhodan gewinnt das Vertrauen der Taumuu und gelangt zu deren Hauptwelt Erstnest. Dort leben auch zahlreiche Naats, die einen Aufstand gegen das Imperium planen. Zu ihnen gehört Lendert Dodnar, dem der Wunsch zur Befreiung des Arkonsystems genetisch einprogrammiert wurde. Die XVII. arkonidischen Einsatzflotte macht Erstnest ausfindig. Remnark da Zoltral, der die Methankriege für Irrsinn hält, wird als Unterhändler entsandt, doch in seinem Schiff, das auf Erstnest landen darf, befindet sich eine Arkonbombe. Sie wird kurz nach Beginn der Verhandlungen gezündet. Der Taumuu-Regierungsschef flieht nach Viertnest, um den Verschwiegenen Boten zu wecken. Rhodan ist mit dabei, als die Gruft des Boten betreten wird. Dort kommt es zum Kampf gegen die Arkoniden. Nachdem diese besiegt wurden, erweckt Gucky den im Hyperfrost ruhenden Verschwiegenen Boten. Er ist ein Gesandter von ES, sollte den Wasserstoffatmern der Milchstraße die Flucht durch Sonnentransmitter ermöglichen, musste aber vor Corm Potomp fliehen, dem Werber der Superintelligenz XUUN. Durch den Aufenthalt im Hyperfrost wurde er beschädigt. Mit Rhodans Erlaubnis nimmt er das Erbbut des tödlich verwundeten Lendert Dodnar in sich auf. Für Rhodan steht fest, dass sich Chuv'akhuu zu Chuv weiterentwickeln wird. Rhodan erhält Hyperfrostgeneratoren, mit denen die Ausbreitung der Indoktrinatoren gehemmt wird, so dass der Dilatationsflug wieder eingeleitet werden kann.

971 NGZ: ANANSI unterbricht den Dilatationsflug, weil ein Funkruf aufgefangen wurde, der eindeutig von Jawna Togoya kommt. Tatsächlich ist das Raumschiff MUTTER bei der Rückkehr aus der "falschen Welt" (siehe Handlungsebene Jenzeitige Lande) ins Jahr 968 NGZ weitergereist. MUTTER und ihre Passagiere werden auf dem Planeten Soynur gefangen gehalten, können aber befreit werden. MUTTER macht die Suspensionsalkoven der RAS TSCHUBAI kompatibel mit den Hyperfrost-Generatoren. So kann das gesamte Schiff in Hyperfrost gehüllt werden, während sich die Besatzung in Suspension befindet. Rhodan parkt die RAS TSCHUBAI für die nächsten 500 Jahre auf Sheheena.


Gegenwart (1517 NGZ bis 1519 NGZ)

Mai 1517 NGZ: Die Posbis der KRUSENSTERN wurden mit Balpirol-Proteindirigenten infiziert. Die Posbi-Paranoia bricht aus. Die Posbis sabotieren Hyperfunk und Antriebssysteme, so dass die Reise nach Eyyo unterbrochen werden muss. Während der monatelangen Reparaturphase konstruiert Marian Yonder den nicht infizierten Posbi Amaya.

Dezember 1517 NGZ: Accoshais Sterngewerk XOINATIU und zwei Schwesterschiffe kommen durch den Zeitriss aus dem Jahre 20.103.191 v. Chr. in die Relativgegenwart. Sie erscheinen in der Nähe des Planeten Olymp und wollen neue Jagdreviere für ihr Volk erschließen, müssen aber zunächst die Auswirkungen des in dieser Epoche herrschenden erhöhten Hyperwiderstands überwinden. Es gelingt Accoshai nicht, Indrè Capablanca, die Kaiserin von Olymp, gefangen zu nehmen und Technik der Milchstraßenvölker zu erbeuten, doch seine Schiffe können noch immer in den Zustand der Hyperstenz wechseln und sind somit fast unangreifbar. Die Sterngewerke fliegen weiter nach Swoofon.

Januar 1518 NGZ: Durch passiven Widerstand haben die Swoon die onryonischen Besatzer fast zur Verzweiflung getrieben. Als ultimatives Abwehrmittel haben sie unter Leitung von Swolcadiu Khessner das Projekt Jabberwocky initiiert. Damit können tiuphorische Landetruppen vertrieben werden, die Swoofon am 10. Januar angreifen. Die Siganesin Merve Löwengart und der Informationshändler Pino Gunnyveda unterstützen die Swoon. Die Tiuphoren erbeuten drei Positroniken. Unter der Leitung von Armand Sentaire wird der Zeitriss von den Terranern erfoscht. Es zeigt sich, dass Reisen in die Vergangenheit nicht möglich sind. Aus der Vergangenheit können aber jederzeit weitere Besucher kommen. Die Terraner gründen die Tiuphorenwacht, eine gemischte terranisch-arkonidische Flotte unter dem Oberbefehl Anna Patomans. Die Arkonidin Heydaran Albragin ist für die Lenkung der zur Tiuphorenwacht gehörenden Robotraumer der EPPRIK-Klasse zuständig.

März 1518 NGZ: Die Tiuphorenwacht ermittelt den Planeten Vaar als eines von mehreren möglichen Angriffszielen der Tiuphoren. Sie gerät in schwere Bedrängnis, als die Sterngewerke das System am 28. März tatsächlich überfallen. Das Schlachtenglück wendet sich erst zu Gunsten der Galaktiker, als das Sterngewerk PRUITENTIU die Ordische Stele von Vaar entführt und sich kurz danach selbst vernichtet. Troy Nesser, ein illegal von Patomans Ex-Mann Taran Nesser erschaffener genmanipulierter Klon Sato Ambushs, führt dies auf eine Wechselwirkung zwischen Stele und Sextadim-Banner zurück. Die GALBRAITH DEIGHTON V geht verloren; sie wird von Indoktrinatoren übernommen und infolge des Widerstands der Besatzung vernichtet.

Die KRUSENSTERN erreicht die Dunkelwolke Southside Dark Nebula 9191, in der sich Eyyo verbirgt. Viccor Bughassidow und Jatin werden von Cheborparnern, die in Handelsbeziehungen mit den Eyleshioni stehen, zu einem Kontaktmond gebracht. Fremdweltler dürfen Eyyo nicht betreten; die Eyleshioni leben dort in strengster Isolation. Bughassidow und Jatin werden vom Syntharchen Voyc Lutreccer festgehalten, doch dessen Kollegin Tammal Zeygast lädt die Gefangenen nach Eyyo ein. Die Dunkelwelt wurde vor 20 Millionen Jahren durch eine Purpur-Teufe versetzt und ist 132.000 Jahre vor 1518 NGZ rematerialisiert. Eyyo empfängt Licht und Wärme von den Sternenbaldachinen, die große Teile der Oberfläche abschirmen. Bei der Entwicklung der Balpirol-Proteindirigenten haben die Eyleshioni mit einer kleinen Anoree-Kolonie zusammengearbeitet. All diese Maßnahmen wurden aus Furcht vor den Tiuphoren ergriffen, deren Ankunft in der Gegenwart den Eyleshioni nicht verborgen geblieben ist. Die Posbis sind lediglich Versuchskaninchen. Bughassidow begreift, dass Medusa der mittels Purpur-Teufe versetzte Planet Sheheena ist. Damit Bughassidow und Jatin nichts tun, was den Eyleshioni schaden könnte, werden ihnen Mentalmodulatoren eingepflanzt. Sie dürfen zur KRUSENSTERN zurückkehren und werden von der Anoree Meechyl sowie Voyc Lutreccer begleitet.

April 1518 NGZ: Patoman übernimmt das Kommando über die neue GALBRAITH DEIGHTON VI und sucht nach den spurlos verschwundenen Tiuphoren. Accoshai nimmt mit Hilfe des Sextadim-Banners seines Schiffes an einer Perforationspassage des Zeitrisses Kontakt mit seinen in der Vergangenheit verbliebenen Artgenossen auf und erhält Verstärkung durch die erste Hundertschaft einer gewaltigen Flotte, die an die Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz angepasst wird und schon bald durch den Zeitriss kommen soll. Die Tiuphoren richten einen Brückenkopf auf dem von Nachkommen der Lemurer sowie der Galactic Guardians bewohnten Planeten Laudhgast ein. Einige Laudhgäste fliehen von ihrer Welt und warnen die Tiuphorenwacht.

Julian Tifflor wird von Matan Addaru Jabarim als Bote in die Jenzeitigen Lande geschickt. Tifflor soll in Erfahrung bringen, ob und wann ein Richter als Ersatz für Chuv entsandt wird. Der Atope meint, durch die unerwartete Ankunft der Tiuphoren sei die Chronokohärenz der Galaxie gefährdet. Bevor er mit einer Atopischen Sonde aufbricht, stattet Tifflor Tormanac da Hozarius einen Besuch ab. Der ehemalige arkonidische Vizeimperator stirbt. Sein Geist wird mit Hilfe einiger Feuerfrauen permanent in die Messingwelt überführt. Nach seinem körperlichen Tod ruft Tormacac das Ewige Imperium aus. Dieses Imperium existiert überall dort, wo von arkonidischen Messingträumern beseelte Robotschiffe unterwegs sind. Attilar Leccore entkommt aus der Gefangenschaft und lässt sich von Tifflors Freund Fenckenzer nach Terra bringen.

Die KRUSENSTERN nähert sich dem Solsystem. Der Anflug auf Europa wird Bughassidow von Cai Cheung gestattet, nachdem er Proben der Balpirol-Proteindirigenten übergeben hat. In der KRUSENSTERN wird eine Hundertschaft Raumlandesoldaten unter dem Kommando von Madox Freeman und Madox Parzinger stationiert. Unter dem Einfluss des Mentalmodulators bringt Bughassidow Meechyl und Lutreccer heimlich in die Bughassidow-Kaverne. Die beiden aktivieren dort eine Botschaft Brea-Sils, die die ungefähren Ankunftskoordinaten Sheheenas/Medusas enthält.

Mai 1518 NGZ: Die Mentalmodulatoren werden entdeckt und entfernt. Meechyl und Lutreccer werden in der KRUSENSTERN gefangen gehalten und machen die Reise nach Medusa mit, ebenfalls die für Bughassidow arbeitenden Kontakt-Orter Pattrok Beldech und Töyontur. Die KRUSENSTERN fliegt im offiziellen Auftrag der terranischen Regierung. Drei Kampfschiffe folgen in einigem Abstand. Mit Lutreccers Hilfe kann Kontakt mit den Kerouten aufgenommen werden. Während Bughassidow und Jatin auf Medusa mit Oumand und Toypegg sprechen, unternimmt Loutreccer einen Ausbruchsversuch, der jedoch durch Amayas Eingreifen vereitelt werden kann. Für die Kerouten sind "nur" 101.023 Jahre seit der Versetzung Sheheenas vergangen. Seit 500 Jahren befindet sich ein Fremdkörper in einer riesigen Höhle des Planeten. Er ist von Hyperfrost eingeschlossen, der sich durch mehrere Dimensionen zieht. Bei dem Objekt handelt es sich um die RAS TSCHUBAI.

Indrè Capablanca wird von der Ordischen Stele Olymps gebeten, sich nach Nos Gaimor und der Raumstation Tonne zu erkundigen, denn das Konzil der Ordischen Stelen hat Anzeichen für ein Phänomen entdeckt, das als dys-chrone Drift bezeichnet wird. Die Drift scheint für die Stelen gefährlich zu sein. Bei ihrer Erkundung wird Capablanca von der Chronotheoretikerin Aichatou Zakara und ihrem Hofnarren Niemandgram Toposhyn begleitet, bei dem es sich möglicherweise um einen Jaj handelt, wie die Journalistin Keykil Fektenór herausfindet. Sowohl in der Tonne als auch auf dem Planeten Kaldik (vor 20 Millionen Jahren wurde die Welt Palynkarare genannt) entdecken Capablanca und ihre Begleiter Anzeichen für die Drift: Bekannte geschichtliche Daten stimmen nicht mehr, das vierdimensionale Kontinuum wird schleichend durch ein anderes ersetzt. Kontra-kausale Raumzeitplastiken sind die letzten Überreste der nicht mehr gültigen Vergangenheit. Man geht davon aus, dass sich die Zeitlinie infolge einer Chronomanipulation verändert. Capablanca erfährt, dass Kaldik und Medusa Brennpunkte der Drift sind. Die Ordischen Stelen von Kaldik lösen sich auf. Die AllEinsamen fordern Capablanca auf, nach Medusa zu fliegen.

Dort marschieren je 1000 Schiffe der LFT und des Atopischen Tribunals auf. Man streitet um die Frage, wer künftig für den Schutz der Kerouten verantwortlich sein soll. Dem taktischen Geschick des terranischen Verhandlungsführers Aineas Cosentiu ist es zu verdanken, dass sich die Kerouten für die Terraner entscheiden. Unter dem Einfluss von Glasfrost erkennen die Kontakt-Orter, dass Medusa in eine dys-chronale Vibration geraten ist und den Zeitriss anzieht. Verantwortlich dafür ist die RAS TSCHUBAI. Es zeigt sich, dass Niemandgra Toposhyn ein Jaj ist. Er flieht mit Capablancas Schlachtkreuzer ONTIOCH ANAHEIM. Die RAS TSCHUBAI kann nicht von Medusa entfernt werden. Zur Durchdringung des Hyperfrosts werden Personen mit stärkeren Parafähigkeiten benötigt. In Betracht kommen bestimmte Mitglieder des tefrodischen Mutantenkorps.

Die Tiuphoren greifen Maharani an. Arun Joschannan fällt den Aggressoren am 21. Mai in die Hände und begeht Selbstmord, wobei er einige Tiuphoren mit in den Tod reißt. Das nimmt sich die kurz zuvor vom Extraktor aus der Planetenkruste entfernte Ordische Stele zum Vorbild. Sie vernichtet sich selbst, wodurch alle Sterngewerke schwer in Mitleidenschaft gezogen werden und sich zurückziehen müssen. Beim Kampf gegen tiuphorische Landetruppen rettet Attilar Leccore, der eine andere Identität angenommen hat, dem Onryonen Shekval Genneryc das Leben. Ihm wird gestattet, mit dem Raumvater HOOTRI nach On-Vennbacc zu fliegen, einem Bestandteil der onryonischen On-Ökumene.

Juni 1518 NGZ: Die GOS'TUSSAN II versteckt sich seit Monaten zu Reparaturzwecken im Hauptsystem der Achoiniden. Bostich, dessen Körper sich immer weiter verändert und obendrein vorübergehend von Ablegern der Planetenintelligenz Siwahla manipuliert wird, glaubt in den Tiuphoren geeignete Verbündete für den Kampf gegen das Atopische Tribunal gefunden zu haben. Sein Versuch, einen Pakt mit dem Caradocc des Sterngewerks XISHULOCA zu schließen, endet in einem Debakel. Nur mit Hilfe seines veränderten Körpers und des Jaj Gysnain, der die Achoiniden unterwandert hat, gelingt es Bostich, die Tiuphoren zu besiegen. Gysnain kündigt an, dass die Jaj aus GA-yomaad fliehen werden. In der dys-chronen Drift sehen sie ein ernstes Warnsignal für die bevorstehende Ekpyrosis.

Nachdem zwei parabegabte Kerouten wenigstens auf mentalem Wege ins Innere der RAS TSCHUBAI vordringen konnten, entführt Monkey die tefrodischen Mutanten Dienbacer und Balgen Orgudd, wobei er zahlreiche Tefroder tötet. Die Mutanten sind jedoch nicht kooperationsbereit. Auf Anforderung Monkeys erteilt Vetris-Molaud ihnen den Befehl, den Terranern zu helfen. Aichatou Zakara kommt einer weiteren kontra-kausalen Raumzeitplastik auf die Spur. So wird ein Chronoduplikat des in der RAS TSCHUBAI befindlichen Raumschiffes MUTTER in einer Kaverne Medusas gefunden.

Juli 1518 NGZ: MUTTER und das Chronoduplikat kommunizieren miteinander und bauen eine Transmitterverbindung auf. So kann die gesamte Besatzung der RAS TSCHUBAI aus dem Hypereis geholt werden. Dabei verzehrt sich das Chronoduplikat selbst und zerfällt zu Staub. Meechyl meint, nur ein mächtiger Verbündeter der Terraner beim Atopischen Tribunal könne das Chronoduplikat platziert haben. Am 3. Juli feuert Bostich SHIVA-Aufrissbomben und Teslym-Geschosse auf die Perforationspassagen des Zeitrisses ab. Die freigesetzte Energie wird jedoch aufgesaugt und umgewandelt. Die Passagen werden jetzt vom Black Hole Dengejaa Uveso und vom Solsystem angezogen. Mit der Evakuierung des Solsystems wird umgehend begonnen. Bostich spürt im Augenblick der Explosion eine mentale Resonanz. Diese hat einen "biogenen Nachgeschmack". Auf On-Vennbacc erbeutet Attilar Leccore die Baupläne für eine Anti-Indoktrinatoren-Waffe, die von den Onryonen als Verwirbler bezeichnet und sogar vor den Atopen geheim gehalten wird. Mit Hilfe des Onryonen Cessnad Assoy überbringt Leccore die Daten nach Medusa. Die Tiuphoren vernichten fünf Wurme und entführen tausende Aarus.

August 1518 NGZ: Die Tiuphoren weiten ihre Angriffe bis in die Eastside hinein aus. Die Blues-Rüstungswelt Tvynatarr fällt ihnen in die Hände. Bevor sie WOCAUD erobern können, leitet die Besatzung die Selbstzerstörung ein. Die Gataser wenden sich hilfesuchend an das Neue Galaktikum und das Atopische Tribunal. Infolge der Bedrohung durch den gemeinsamen Feind zeichnet sich eine Zusammenarbeit der beiden Mächte ab. Sichu Dorksteiger entwickelt aus dem Verwirbler eine Anti-Indoktrinatoren-Waffe mit zweifacher Wirkung. Der ParaFrakt-Schirm kann Indoktrinatoren abwehren. Mit dem ParaFrakt-Impuls können die Nanomaschinen auch nach dem Befall vernichtet werden. Durch den Einsatz dieser Waffe kann die RAS TSCHUBAI von sämtlichen Indoktrinatoren befreit werden, nachdem es einem von Rhodan geleiteten Einsatzteam gelungen ist, die Hyperfrost-Generatoren abzuschalten. Während der Schmerzensteleportation ins Innere der RAS TSCHUBAI findet Gucky ein Objekt, bei dem es sich laut eingeritzter Inschrift um einen Hochsitz der Geiststreiter handelt. Auf Tvynatarr erbeutet Rhodan die Baupläne für Sterngewerke. Bei der Kommandoaktion erhält er unerwartete Unterstützung durch Oryiri, einen extrem kampfstarken Neorgan-Cyborg. Anschließend wird der ParaFrakt mit der RAS TSCHUBAI erfolgreich unter Gefechtsbedingungen getestet.

September 1518 NGZ: Zum Aufbau der für die Massenproduktion des ParaFrakt benötigten Infrastruktur und zur Umrüstung von möglichst vielen Raumschiffen ist die Zusammenarbeit aller Milchstraßenvölker erforderlich. Rhodan lädt deshalb Vertreter verschiedener Großmächte zur ParaFrakt-Konferenz nach Terra ein. Das Neue Tamanium und das Atopische Tribunal werden beteiligt. Die ersten Gespräche verlaufen wenig erfolgversprechend. Die Konferenz muss unterbrochen werden, weil das Raumschiff des Galaktikums-Vorsitzenden Uldormuhecze Foelybeczt bei der Anreise von Tiuphoren angegriffen wird. UFo wird schwer verwundet, er stirbt am 23. September. Rhodan lässt die ParaFrakt-Konferenz bewusst scheitern, um den Beteiligten klarzumachen, dass man nur gemeinsam gegen die Tiuphoren bestehen kann. Da niemand weiß, ob weitere terranische Rechner von Indoktrinatoren befallen sind, bittet Rhodan die Tefroder um Überstellung des Positroniklesers Dienbacer.

Die Leiche eines Tiuphoren, mit dem UFo gekämpft hatte, wird auf Mimas untersucht. Dadurch werden unbemerkt Indoktrinatoren eingeschleppt, die das Labor übernehmen. Das Bewusstsein des Tiuphoren (sein Name lautet Camaxi Texolot) befindet sich in einem mit dem Gehirn verbundenen Chip. Indoktrinierte Medoroboter setzen den Chip dem stellvertretenden TLD-Chef Sybrand Herzog ein. Dieser wollte sich vor Ort ein Bild machen. Texolots Bewusstsein übernimmt die Kontrolle. Er kehrt nach Terra zurück, um größtmöglichen Schaden anzurichten und Informationen über den ParaFrakt zu erlangen. Er verseucht AGENT GREY mit Indoktrinatoren, so dass Attilar Leccore gezwungen ist, die Großpositronik zu vernichten. Der Attentäter kann abgefangen werden, als er in die Solare Residenz eindringt. Leccore schlüpft in seine Rolle, um das Sterngewerk CIPPACONTNAL zu infiltrieren und die Tiuphoren über die Leistungsfähigkeit des ParaFrakt zu täuschen.

Die auf das Schwarze Loch Dengejaa Uveso zurasende Perforationspassage des Zeitrisses wird von einem im Gebiet der Opral-Union tobenden Hypersturm angezogen und nähert sich dem von Terranern besiedelten Planeten Nova Ceres. Aichatou Zakara begibt sich dorthin und beobachtet den Untergang der Welt. Die Perforationspassage verursacht einen Zeitsturm. Chronoduplikate von Objekten und Personen entstehen. Sogar der Planet selbst verdoppelt sich. Am 30. September erscheint der Atope Julian Tifflor mit dem Atopenschiff MOCKINGBIRD. Zakara und alle nicht evakuierten Ceres-Terraner werden gerettet.

Oktober 1518 NGZ: Rhodan muss Dienbacer persönlich von Tefor abholen. Dabei wird klar, dass Tiuphoren auf der Hauptwelt der Tefroder aktiv sind. Unbekannt bleibt, ob sie als Eroberer oder als Verbündete gekommen sind. Rhodan hält letzteres für unwahrscheinlich, weil Vetris-Molaud offensichtlich gegen die Tiuphoren arbeitet. Auf Tefor findet Germo Jobst den im Eis eingeschlossenen Körper Angakkuqs, des Piloten der 233-COLPCOR. Die Terraner bergen das weder lebendige noch tote Wesen. Es wird auf dem Saturnmond Titan vom Androidologen Axeu Nuyan untersucht und entzieht (zunächst unbemerkt) dem Transporthof GALILEO Vitalenergie, die das Polyport-Netz zur Stabilisierung des Eiris-Bandes benötigt.

Die Tiuphoren belagern die Planeten Ertrus, Plophos, Olymp, Aralon, Gatas, Apas, Zülüt, Haspro, Archetz und Halut. Nachdem sie die von Indoktrinatoren befallenen Verteidigungsflotten fast vollständig vernichtet haben, ziehen sich die Tiuphoren Mitte Oktober wieder zurück. Derweil klärt Dienbacer, dass OTHERWISE indoktrinatorenfrei, LAOTSE jedoch befallen ist. LAOTSE wird isoliert; ihm wird eine falsche Realtität vorgespiegelt. Aichatou Zakara und Gholdorodyn stellen zweierlei fest: Im Umfeld der auf Sol zurasenden Perforationspassage verändert sich die Eiris und die Sextadim-Banner sind eine Schwachstelle der Sterngewerke.

Gucky erhält Zugriff auf Angakkuqs Erinnerungen. Er erfährt, dass Matan Addaru einst die letzten in GA-yomaad verbliebenen Tiuphorenschiffe vernichtet und danach die Immaterielle Stadt Noudura sowie einen Transporthof des Polyport-Netzes entdeckt hat. Er hat dies gegenüber dem Atopischen Tribunal verheimlicht und die Tolocesten damit beauftragt, ein der Synchronie ähnliches Transportsystem auf der Basis des Polyport-Netzes zu erschaffen. Damit wollte sich Matan Addaru ein zweites Standbein für den Fall schaffen, dass er vom Atopischen Tribunal ausgeschlossen wird, weil er das Handeln der Entität Thez (siehe Handlungsebene Jenzeitige Lande) ablehnt. Thez verfolgt mit Hilfe des Atopischen Tribunals das Ziel, Beschädigungen des Moralischen Kodes rückwirkend zu verhindern. Thez nimmt sich also das Recht heraus, die Entwicklung des Universums nach seinem Gutdünken zu beeinflussen. Matan Addaru hält das für Hybris, aber den Eintritt der Ekpyrosis will auch er verhindern. Er glaubt, mehr über die Ursachen des Weltenbrandes erfahren zu können, sobald die Perforationspassage auf Sol trifft und TAFALLAS Korpus aus der Sphragis herausreißt.

In GALILEO kommt es infolge des Entzugs der Vitalenergie zu unerklärlichen Phänomenen. Der Transporthof kapselt sich mehr und mehr ab. Sicherheitshalber wird er in die Randbereiche des Solsystems geschleppt. Währenddessen meldet sich ein aus ferner Zukunft stammender Humanoider namens Ovaron Kilmacthomas, der sich als Präteritalkontaktler der INSTANZ vorstellt und die Menschen dieses Äons vor der infolge der dys-chronen Drift eingetretenen Eiris-Kehre warnt. Dieses Phänomen wird zum Untergang des Polyport-Netzes in der Milchstraße und deren Umfeld führen. Das wäre gleichbedeutend mit der Vernichtung der Milchstraße und würde sich auch auf die Epoche der INSTANZ auswirken. Nachdem Angakkuq mit Kilmacthomas' Hilfe neutralisiert wurde, lässt Rhodan zu, dass der Fremde das gesamte Polyport-System am 23. Oktober aus der Gegenwart entfernt. Dazu nutzt Kilmacthomas Rhodans Ur-Controller. Im Austausch erhält Rhodan den Generator einer Dakkar-Spanne.

November 1518 NGZ: Gholdorodyn verwendet den Generator der Dakkar-Spanne zur Konstruktion einer Vorrichtung, mit der sich ÜBSEF-Konstanten aus Sextadim-Bannern lösen und in diese einschleusen lassen. So wird es Perry Rhodan und Pey-Ceyan ermöglicht, das Banner eines Sterngewerkes zu erkunden. Sie erkennen, dass die gequälten Seelen in tieferen Schichten des Banners miteinander vernetzt werden und Frieden finden. Ähnliche Erfahrungen macht Attilar Leccore, der sich in wechselnden Identitäten bei den Tiuphoren und auf Tefor aufhält. Er findet heraus, dass die Tiuphoren Vetris-Molauds Tochter Saliana als Geisel missbrauchen, um den Maghan zur Kooperation zu zwingen. Zusammen mit Assan-Assoul befreit Leccore Saliana und gibt Vetris-Molaud somit die Handlungsfähigkeit zurück. Assan-Assoul setzt bei der Aktion seine Kräfte als Para-Dysfaktor ein. Vetris-Molaud bricht mit seiner Flotte Richtung Solsystem auf. Dort wollen die Tiuphoren mit ihrem Großangriff auf die Milchstraße beginnen.

Januar 1519 NGZ: Die Tiuphoren belagern das vom TERRANOVA-Schirm geschützte und fast vollständig evakuierte Solsystem. Perry Rhodan ist entschlossen, die Tiuphoren in einer großen Entscheidungsschlacht ein für alle Mal unschädlich zu machen. Matan Addaru Jabarim stört die Pläne der Terraner, indem er den TERRANOVA-Schirm mit der 233-COLPCOR durchdringt, um TAFALLAS Korpus aus der Sphragis zu lösen. Auf diese Weise will er das Solsystem retten und Erkenntnisse über die Ursachen der Ekpyrosis sammeln. Die Extraktion gelingt, doch infolge der dabei entstehenden mehrdimensionalen Schockwelle bricht der systemumspannende Schirm zusammen. Außerdem verschmelzen das Atopenschiff, dessen neue Pilotin YLA und der Superintelligenzenkorpus zu etwas völlig neuem. Die veränderte COLPCOR treibt manövrierunfähig in der Nähe von Sol und zieht die Perforationspassage weiter an.

Im 16. Jahrhundert NGZ existieren auch Tiuphoren, die nicht durch den Zeitriss gekommen sind. Ein solcher Gegenwarts-Tiuphore ist Paddkavu Yolloc, Caradocc des Sterngewerkes SHEZZERKUD. Das mächtige Schiff ist schon vor einigen Wochen über eine Sextadim-Halbspurtrasse in die Milchstraße gereist. Yolloc glaubt, die bevorstehende Banner-Kampagne in der Milchstraße könnte entscheidend für die Pläne der Gegenwarts-Tiuphoren sein. Er will TAFALLAS Korpus um jeden Preis ins Banner seines Sterngewerkes integrieren.

Am 18. Januar greift Accoshais Flotte das Solsystem an. Eine für beide Seiten verlustreiche Raumschlacht entbrennt, in der die Galaktiker die Oberhand gewinnen, als Vetris-Molauds Flotte erscheint. Accoshais XOINATIU wird in einer von tefrodischen Kampfschiffen geflogenen Selbstmordattacke vernichtet. In dieser Situation lässt Paddkavu Yolloc den Ruf zur Sammlung ergehen. Er verkündet, die Banner-Kampagne sei beendet und die Reise aller Tiuphoren gehe weiter nach Orpleyd - mit TAFALLAS Korpus und der ÜBSEF-Konstante Perry Rhodans im Banner der SHEZZERKUD. Die RAS TSCHUBAI wird von der SHEZZERKUD problemlos fast zum Wrack geschossen. Rhodan und Pey-Ceyan begeben sich in die Gewalt der Gegenwarts-Tiuphoren. Gucky bestätigt später den körperlichen Tod der beiden. Julian Tifflor erscheint mit der MOCKINGBIRD, wehrt die SHEZZERKUD mühelos ab und transportiert die COLPCOR aus dem Solsystem. Inzwischen ist die Perforationspassage der Sonne so nahe gekommen, dass diese sich in einen Roten Riesen zu verwandeln droht.

Alle Tiuphoren verlassen das Solsystem und steuern die 131 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC 6861 an, bei der es sich vermutlich um Orpleyd handelt. Die MOCKINGBIRD setzt Lua Virtanen und Vogel Ziellos ab. Die Perforationspassage folgt der sich entfernenden COLPCOR und wird mit ihrem Gegenstück vereinigt, so dass sich der Zeitriss schließt. Sol ist außer Gefahr. In den folgenden Tagen bereitet das Atopische Tribunal den Rückzug aus der Milchstraße vor. Alle großen galaktischen Völker sind schwer angeschlagen und müssen sich nach Jahren der Tribunalsherrschaft und den von den Tiuphoren angerichteten Verheerungen neu konstituieren. Es ist fraglich, ob die Liga Freier Terraner noch Bestand haben kann. LAOTSE muss von Grund auf neu aufgebaut werden und die Reparatur der RAS TSCHUBAI wird Jahre beanspruchen. Gucky ist entschlossen, den Tiuphoren so bald wie möglich zu folgen, um Perry Rhodan zu retten.

Jenzeitige Lande und "Falsche Welt"

Der Weiterflug durch die Synchronie nach der unfreiwilligen Zeitreise (siehe Handlungsebene 20 Millionen Jahre v. Chr.) ist für Atlan mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden. Das Schiff fragt alle drei Sekunden quasi nach dem Weg. Für Atlan fühlt es sich an, als würde ein eiskalter Finger sein Herz berühren. Das ANC greift auf jenen Teil von Atlans Bewusstsein zu, der ihm seit dem Aufenthalt jenseits der Materiequellen nicht zugänglich ist. Der Prozess zehrt an den Kräften des Arkoniden. Die ATLANC wird in der Synchronie vom Chronohermetischen Intervall angegriffen und ins Jahr 2577 NGZ gerissen. Dabei werden die Trans-Chronalen Treiber des Richterschiffes beschädigt.

Auf der Suche nach Ersatzteilen erkunden Atlan und seine Gefährten die potentielle Zukunft, in der sich Terraner und Tefroder zu Neuen Lemurern zusammengeschlossen und ein Tamanium errichtet haben, das die gesamte Milchstraße dominiert. Alleinherrscher ist der Matan, vermutlich der unsterbliche Vetris-Molaud. Er sorgt persönlich für die totale Überwachung aller Bürger, wobei er die 95 letzten Haluter missbraucht. Perry Rhodan und die meisten anderen Zellaktivatorträger sind tot. Es herrscht Frieden, aber dies ist eher eine Art Friedhofsruhe. Somit wird dem Arkoniden vor Augen geführt, was aus der Milchstraße werden würde, sollte seine Mission in den Jenzeitigen Landen scheitern. Er begegnet Rico, seinem alten robotischen Weggefährten, der entscheidende Hilfe bei der Beschaffung der Ersatzteile leistet. Atlan kehrt in die Synchronie zurück. Die ATLANC nimmt MUTTER an Bord, Ricos kleines und extrem leistungsfähiges Raumschiff. Mit an Bord ist Germo Jobst, ein junger Mann, der durch einen untrennbar mit seinem Körper verbundenen Psi-Induktor verschiedene Parafähigkeiten gewinnt. Jobst und Jawna Togoya verlassen die Synchronie mit MUTTER, um auf Perry Rhodans Rückkehr aus der Vergangenheit zu warten.

Nach ATLANC-Bordzeit vergehen mehr als 700 Jahre, bevor zumindest der Ringplanet Andrabasch erreicht wird, auf dem sich eine als KATAPULT bezeichnete Einrichtung befindet, mit der Richterschiffe in die Jenzeitigen Lande versetzt werden können. Atlan leidet stark unter den in der Synchronie herrschenden Bedingungen. Die Schiffsbesatzung wächst auf über 100.000 Personen an. Durch Genmanipulation bilden sich verschiedene Gruppen von Transterranern heraus. Hierbei wird von Chuv eingelagertes Erbgut verschiedener Völker eingesetzt. Das Zusammenleben dieser Gruppen ist nicht unproblematisch. Die Markleute streben weitere genetische Modifikationen an. Die von Guineva Sternenwaag angeführten Pioniere leben isoliert in den Synkavernen. Alle fünf Jahre werden neue Anwärter für das Amt der Geniferen ausgebildet. Im Jahre 2269 NGZ werden einige Anwärter entführt, darunter die Brüder Vogel und Shukard Ziellos sowie Lua Virtanen. Gemeinsam mit Avan Tacrol, Guineva Sternenwaag und der Gen-Architektin Oona Fahrenhayd kommt Atlan einer Verschwörung auf die Spur und befreit die Jung-Geniferen. Dabei kommt Avan Tacrol ums Leben. In den Synkavernen begegnet Atlan den Sudpurun - diese Wesen haben zur Besatzung des Richterschiffes gehört, als dieses noch den Namen MAYDHANC getragen hat.

2271 NGZ (ATLANC-Bordzeit): In der Raumstation ANNDRIM im Orbit von Andrabasch muss sich Atlan einer Prüfung unterziehen, auch die ATLANC wird inspiziert. Da Atlan keine Lizenz zum Einflug in die Jenzeitigen Lande besitzt, wird der ATLANC die Weiterreise verweigert. In ANNDRIM werden Lua und die Ziellos-Brüder von einem biomechanischen Hybridwesen angegriffen, das (wie sie später erfahren) als Technophage bezeichnet wird. Atlan und die drei Jugendlichen dürfen Andrabasch erkunden. Dort kommt es zu weiteren Angriffen durch Technophagen. Es stellt sich heraus, dass diese Kreaturen aus der WEYD'SHAN stammen, einem auf Andrabasch havarierten Richterschiff, dessen Pilot den Namen Pensor trägt. Atlan hofft, hier auf eine "Mitfahrgelegenheit" in die Jenzeitigen Lande gestoßen zu sein. Er macht sich auf den Weg in die Technoklamm zu den Cüünen, die die einzigen Wesen sein sollen, die zur WEYD'SHAN vordringen können. Dabei wird er von den Tesqiren Veyqen und Elmtroq angegriffen, die der ATLANC unbemerkt mit einer Atopischen Sonde gefolgt sind und einen Balg bei sich haben.

Mit Hilfe der Cüünen erreicht Atlan den Technoverband, unter dem die WEYD'SHAN begraben liegt. Atlan erfährt von der Existenz der Fauthen, die das sind, was aus den Vögten der Ländereien von Thez in den Jenzeitigen Landen geworden ist. Sie verteidigen dieses Gebiet und sind seine Landesherren. Die atopischen Richter und deren Gehilfen werden von den Fauthen bestellt. Atlan und seine Begleiter töten Elmtroq. Veyqen wird gefangen genommen. Im Inneren des Richterschiffes stellt Atlan fest, dass es vier alternative Versionen der WEYD'SHAN gibt, die alle gleichzeitig existieren. Er nimmt Kontakt mit den Cherrenped'shan auf, großen Raupenwesen, die sich mal feinflich, mal kooperativ verhalten. Atlan wird zu einem Atopischen Synaptor geführt, über den er mit einem Fauthen sprechen kann. Unter der Voraussetzung, dass der Balg zerstört wird, erhält Atlan die Erlaubnis, einen in der WEYD'SHAN gelagerten Zellaktivator an sich zu nehmen und den Pensor aufzusuchen. Atlan tötet Veyqen, doch der Balg geht unbemerkt auf Shukard Ziellos über. Es gelingt Atlan erst später, das Wesen unschädlich zu machen. Vom Pensor erhält Atlan neue Einblicke in kosmische Zusammenhänge. Thez ist der Landesherr der Jenzeitigen Lande. Diese Entität ist noch weiter entwickelt und somit dem Horizont des GESETZES noch näher gerückt als die Kosmokraten und Chaotarchen. Der Pensor begleitet Atlan in die ATLANC.

Dort kommt es zu neuem Ungemach. Die Verschwörer in den Reihen der Pioniere (die Infininauten) sind immer noch aktiv und planen die Abtrennung ihres Lebensraums innerhalb der Synkavernen von der ATLANC. Das würde zur Vernichtung des Richterschiffes führen. Guineva Sternenwaag gerät in die Gewalt ihrer Klonschwestern und wird schwer verwundet. Doch Lua Virtanen, die Geborene des ANC, wendet alles zum Guten. Ihr Erbgut (und das von Vogel Ziellos) wurde vom ANC vor ihrer Geburt verändert. Deshalb besitzt sie besondere Fähigkeiten und kann die von den Pionieren bewohnten Bereiche der Synkavernen manipulieren. Sie stiftet Frieden und sorgt dafür, dass sich alle Bewohner der ATLANC sowie die Tolocesten auf Andrabasch ansiedeln, weil sie die Weiterreise in die Jenzeitigen Lande ohnehin nicht mitmachen können. Die Infininauten bleiben in ihrem jetzt komplett von den restlichen Synkavernen abgekoppelten Lebensraum zurück. Nur Vogel Ziellos verbleibt in der ATLANC. Er versetzt sich selbst in eine Art Winterschlaf. Am 9. Februar Bordzeit wird die ATLANC vom KATAPULT in die Transgressionszone des Limbus versetzt, von wo aus das Schiff die Jenzeitigen Lande erreichen kann. Atlan trägt den neuen Zellaktivator an einer Kette um den Hals.

Die ATLANC strandet im Sturmland, das mit der Transgressionszone identisch ist und die Jenzeitigen Lande umschließt. Es kommt zum Konflikt mit Lebewesen, die sich als Waaghalter bezeichnen und die ATLANC kapern wollen, um in die Jenzeitigen Lande zu gelangen. Es stellt sich heraus, dass Vogel Ziellos Erbgut der Waaghalter und der Tolocesten in sich trägt. Durch einen Trick bringt die Waaghalterin Aiv Atlan dazu, Angreifern aus dem Volk der Gechutronen zu helfen, die das Sturmland unter Feuer nehmen. Thez greift an und "denkt um", was dazu führt, dass das Sturmland, all seine Bewohner und die Angreifer praktisch neu erschaffen werden. Atlan und seine Begleiter werden vom neuen Zellaktivator geschützt, der dabei allerdings ausbrennt. Auch Julian Tifflor kommt via Andrabasch in das neue Land. Lua Virtanen, die sich in die Atopische Sonde geschlichen hat, begleitet ihn. Nach einigen Abenteuern, in deren Verlauf Tifflor erfährt, dass seine Kristallhaut mit für ihn nicht wahrnehmbarer Stimme spricht, kommt es zum Zusammentreffen beider Gruppen. Gemeinsam begegnen sie dem Fauthen Than, der sie mit einer Atopischen Fähre in die Veste Tau bringt, eine von vielen Lebenssphären in den Jenzeitigen Landen am Ende des Universums und Lehen Matan Addaru Jabarims.

Atlan und seine Begleiter erfahren, dass die Synchronie von den Vögten der Ländereien von Thez aus dem Korpus der Ersten Superintelligenz erschaffen wurde und dass auch Thez an diesem Projekt beteiligt war. Das Atopische Tribunal ist eine vom GESETZ abgeleitete Formel und stellt Thez' Sinnesorgan für das Gleichgewicht im Universum dar. Die Richter werden am Atopischen Hof bestellt. Tifflor und Atlan machen sich unabhängig voneinander auf den Weg zum Atopischen Hof. Tifflor erkennt, dass er selbst zum zweiten für GA-yomaad zuständigen Atopen werden soll. Atlan muss Erinnerungen opfern, um Informationen über den Atopischen Hof zu erkaufen. Er gerät in Konflikt mit den Mnemo-Korsaren Spaykel und Valkuzz. Diese entführen Lua Virtanen und Vogel Ziellos. Bei einem Fluchtversuch wird Lua getötet. Mit Hilfe des Peregrinologen Lothuld und der Huscher gelingt es Atlan, Vogel zu befreien und Valkuzz zu töten. Von Lothuld erfährt Atlan, dass der Tod in den Jenzeitigen Landen nur (wie im Falle von Valkuzz) endgültig ist, wenn der Körper völlig zerstört wird. Da ÜBSEF-Konstanten in der Veste Tau erst nach 62 Stunden verwehen, könnte Lua von einem Marionettenmeister aus dem Volk der Sganshan wiederbelebt werden. Während sich Atlan und seine Begleiter mit Luas Leiche auf den beschwerlichen Marsch zur nächsten Marionettenmeisterin machen, sinnt Spaykel auf Rache für den Tod seines Partners. Zu diesem Zweck versichert er sich unter anderem der Hilfe des Balgs Schleier. Spaykel verübt ein Massaker, als Atlan sein Ziel erreicht. Auch die Marionettenmeisterin wird getötet. Atlan lockt Spaykel und dessen Kämpfer in eine Falle. Vogel tötet den Mnemo-Korsaren. Der Balg geht auf Atlan über.

Jetzt kann Lua nur noch von Aubhis Annvu gerettet werden, einem unter dem Haus Addaru lebenden Marionettenmeister. Die Transterranerin kann die Jenzeitigen Lande danach nicht mehr verlassen. Außerhalb der Veste Tau wäre sie auf die permanente Zufuhr von Vitalenergie angewiesen. Für seine Dienste verlangt Annvu eine Gegenleistung. Atlan soll im Haus Addaru (dieses ist mit dem in einer gigantischen Höhle schwebenden Erdmond identisch) nach Informationen über Matan Addaru suchen. Atlan, Lua und Vogel können Luna betreten. YLA unterzieht Atlan einer Prüfung, bevor sie ihn in der Rolle eines Insektoiden aus dem Volk der Jeadhali auf eine Bewusstseinsreise in die Vergangenheit des Atopen schickt, die Atlans (potentielle) Zukunft ist.

Atlan erfährt, dass aus dem Reich der Neuen Lemurer ein Staatengebilde namens Tarania hervorgeht, das sich über die Milchstraße und Andromeda erstreckt. NATHAN vollzieht einen Evolutionssprung und verwandelt sich mit THERMIOCS Hilfe in einen Intotronik. Luna wird ins Solsystem zurückversetzt. Nach vielen Jahrtausenden versagt der Zellaktivator des Matan. In den folgenden Jahrmillionen fertigen die Sganshan eine Biokopie nach der anderen für ihn an. Jedem neuen Matan wird ein Bewusstseinsfragment NATHANS eingesetzt. Somit muss der Matan alle 10.000 Jahre "gehäutet" werden. Als sein Bewusstsein die Erinnerungen nicht mehr fassen kann, werden Teile davon in einen als Glivtor bezeichneten Stab ausgelagert, in dem auch Zeno Kortin aufgeht. Nach Jahrmillionen nimmt die Zahl der Taraner ab. Die Tarania zerfällt. Die Milchstraße und Andromeda durchdringen sich. Eine Kreuzgalaxis entsteht, die aus unbekannten Gründen in eine undurchdringliche Barriere gehüllt wird. In den folgenden 280 Millionen Jahren entwickelt sich alles Leben zurück, bis nur noch Flechten, Moose, Pilze und Bakterien übrig sind. Robotschiffe verbreiten Gensequenzen aus NATHANS Archiven in diesen Lebensformen. Der vereinsamte Matan wartet auf ein Ereignis, durch das ihm die wahre Bedeutung seiner Existenz aufgezeigt wird. Nach vier Milliarden Jahren löst sich die Barriere auf. Aus den Posbis entwickelt sich eine tiotronisch-biomorphe Zivilisation namens Kaiserliche TioBiom. Das Atopische Tribunal hat sich nach der Krise der dys-chronen Scherung zurückgezogen, ist jetzt aber wieder aktiv. Der "verleugnete Richter" Veirdandi erscheint, um den Matan vor dem Atopischen Tribunal zu warnen. Jahre später wird der Matan für das Tribunal angeworben.

Nach Abschluss der Geistreise Atlans erhält NATHAN vom Atopischen Hof die Erlaubnis, Atlan und dessen Begleiter an den Hof zu versetzen. YLA kündigt an, Atlan werde jetzt dem größten Atopen begegnen - jenem, der vor Ewigkeiten den letzten Menschen angeworben habe. Doch der im Auftrag Matan Addarus agierende Konglomerierte Bacctou versucht die Gefährten abzufangen und für immer festzusetzen. Sie entgehen dem Zugriff, landen aber in der Facette Unten der Finalen Stadt und müssen sich durch die anderen Facetten bis zum Turm der Fauthen durchkämpfen. Im Unten leben die Caräer buchstäblich in einer Kloake. Nachdem Atlan einer Scheinwelt entronnen ist, in der er eine perfekte Nachbildung seines Vaters töten muss, landen er und seine Begleiter in der Eiswüste der Facette Oben. Atlan muss sich erneut gegen Attacken des Bacctou zur Wehr setzen und die Unterstützung der dort lebenden Onryonenabkömmlinge gewinnen, um zur Zone Null gelangen zu können, dem Aufenthaltsort von Pend 1749. Dieser bringt die Gefährten zur Facette Hof. Dort begegnen sie Piet Rawland, der nach eigenen Angaben von ES in die Finale Stadt versetzt wurde, damit er Atlan den Weg zum Hof freihält, denn der Bacctou manipuliert alle Facetten, so dass Thez sie nicht "umdenken" kann. Damit der Revolvermann seine Aufgabe erfüllen kann, muss Atlan ihn mit dem Colt-Revolver erschießen. Im Verlauf dieser Ereignisse wird Schleier vernichtet. Sobald Thez wieder Zugriff auf den Hof hat, erscheint der Pensor, um die Gefährten zum Turm zu bringen.

Nachdem Atlan im Turm den letzten Attentäter des Konglomerierten Bacctou besiegt hat, woraufhin dessen Auftraggeber stirbt, steht der Arkonide dem Atopen Julian Tifflor gegenüber. Tifflor erledigt schon seit Jahrtausenden Missionen im Auftrag des Atopischen Tribunals und ist dem Tribunal gegenüber loyal. Er selbst hat Matan Addaru angeworben, weil er gehofft hat, der Matan werde nicht zu dem Renegaten werden, der er jetzt ist. Atlan kann zunächst nicht direkt mit Thez sprechen. Ein Gespräch mit dem Fauthen Glossberc ist jedoch ebenso möglich wie die "Abwendung" des Atopischen Tribunals aus der Milchstraße. Atlans Geist trägt eine Art Hieroglyphe, die nicht einmal von Tifflor entschlüsselt werden kann. Perry Rhodan trägt möglicherweise ebenfalls eine solche Hieroglyphe. Um seine Pläne zu verwirklichen, muss Atlan bei Thez vorsprechen. Lua und Vogel erkunden derweil Tifflors "retrograd" im Bau befindliches Raumschiff MOCKINGBIRD, welches von einem Balg Matan Addarus sabotiert wird. Als Tifflor hiervon erfährt, wird er zornig. Der Pensor besiegt den Balg, doch Vogel und Lua wurden schon von ihm angegriffen. Er hat ihnen Lebensenergie entzogen und ihre ÜBSEF-Konstanten irreversibel miteinander verschränkt. Tifflor überlässt ihnen den von ihm nicht mehr benötigten Zellaktivator. Die beiden müssen nun immer zusammenbleiben. Sie können Atlan nicht bei der Weiterreise begleiten.

Nachdem Atlan den aus Vitalliquor - destillierter Vitalenergie - bestehenden See der Fauthen überquert hat, kommt es endlich zum Gespräch mit Thez. Der Arkonide und die untrennbar mit den Jenzeitigen Landen verbundene Wesenheit diskutieren über Sinn und Unsinn der Taten des Atopischen Tribunals in der Milchstraße. Thez sieht sich als Bewahrer dessen, was ist. Atlan bezeichnet das als Unterdrückung der Freiheit und der Würde des Individuums. Um zu demonstrieren, dass er lieber sterben als unfrei leben möchte, schneidet sich Atlan den Zellaktivator heraus und vernichtet ihn. Thez ist nun zu einem Kompromiss bereit. Die dys-chrone Scherung wird zugelassen, so dass es zwei Universen geben wird - eines mit dem Atopischen Tribunal, der Tarania und Thez, eines ohne. ES ist, wie Atlan erst jetzt erfährt, ein integraler Bestandteil von Thez. In einem Universum ohne Thez kann die Eiris der Superintelligenz nicht existieren, sie wird in das Thez-Universum abfließen. Eine 100 Millionen Lichtjahre durchmessende Sphäre rund um die Milchstraße ist von diesem Effekt betroffen. Die Galaktiker werden also künftig ohne den Beistand ihres alten Mentors auskommen müssen, möglicherweise sind auch andere Superintelligenzen gefährdet. Atlan erhält einen neuen Zellaktivator. Das Gerät besteht aus einem Technomorphyten, das einen Tropfen Vitalliquor umschließt und mit Atlans Körper verschmilzt. Atlan soll die Jenzeitigen Lande mit einer Atopischen Sonde verlassen.

 


Bemerkungen - Autor:


Allgemeines und Einteilung in Handlungsebenen (Quelle: Perrypedia)












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