Nummer: 2587 Erschienen: 18.03.2011   Kalenderwoche: Seiten: 59 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Krieg in der Schneise
Ein Kollaborateur und ein Diplomat - die Apokalypse zieht herauf
Christian Montillon

Zyklus:  

36 - Stardust - Hefte: 2500 - 2599 - Handlungszeit: 03.01.1463 NGZ - 16.05.1463 NGZ (5050 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Anthuresta               
Zeitraum: Mai 1463 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 41991246019514199124601951
EAN 2: 12587
Ausstattung:  Risszeichnung
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit einiger Zeit tobt der Kampf um die Polyport-Höfe, der mehrere Galaxien umspannt.
Die sogenannten Polyport-Höfe sind Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, mit denen sich gigantische Entfernungen überbrücken lassen. Als die Frequenz-Monarchie aus einem jahrtausendelangen Ruheschlaf erwacht, beanspruchen ihre Herren, die Vatrox, sofort die Herrschaft über das Transportsystem und mehrere Galaxien.
 
Die Terraner und ihre Verbündeten wehren sich erbittert - und sie entdecken die Achillesferse der Vatrox. Rasch gelingen ihnen entscheidende Schläge in der Milchstraße sowie in Andromeda. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt. Mit den Vatrox hängen zwei rivalisierende Geisteswesen zusammen, die weitaus bedrohlicher für die Menschheit sind.
 
Gleichzeitig droht eine noch schlimmere Gefahr: der Tod von ES, jener Superintelligenz, mit der Perry Rhodan und die Menschheit auf vielfältige Weise verbunden sind. Rhodan muss das PARALOX-ARSENAL finden, um ES helfen zu können - aber dessen Verbleib ist ungewiss. Und dort, wo man sich Spuren erhofft, tobt ein furchtbarer KRIEG IN DER SCHNEISE …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner spürt die Dringlichkeit seiner Mission.
Icho Tolot Der Haluter sieht am Horizont eine zerstörte Galaxis.
Kardo Tarba Der Jaranoc muss zwischen seiner Ehre und der Ehre seines Volkes wählen.
Piet Rawland Der Cowboy steuert eine Sektorknospe.
Milian Cartento Der Ator manipuliert und wird manipuliert.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Suche nach dem PARALOX-ARSENAL
PR-Kommunikation: Exclusives Angebot für alle Sammler
Statistiken:
Witzrakete:
Leserbriefe: Heinz-Ulrich Grenda / Richard Reiter / Gerd Laudan / Goran Petrovic
LKSgrafik: Raimund Peter: Grafik - Gucky und Mondra
Leserstory:
Rezensionen:
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Halbspur-Changeure     Haluter                                                                
Computerecke:
Preisauschreiben:
Oliver Johanndrees : Oktaeder-Raumschiff der Sha'zor - Extraterrestrische Raumschiffe

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Innenillustrationen

Der Jaranoc Kardo Tarba
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:19
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Inhaltsangabe

Nachdem für die Stabilisierung TALIN ANTHURESTAS und ausreichend Nachschub an Kampfschiffen gesorgt ist, fliegt Perry Rhodan mit der QUEEN OF ST. LOUIS zur Schneise von Anthuresta, um mit der Suche nach dem in Zeitkörner zerfallenen PARALOX-ARSENAL zu beginnen. Icho Tolot und Kardo Tarba, die je eine Silberkugel steuern, beobachten derweil den Angriff tausender Kegelstumpfraumer der Jaranoc auf TZA'HANATH. Wie es scheint, hat VATROX-VAMU den Befehl zum entscheidenden Schlag gegen die Frequenz-Monarchie gegeben, denn überall in Anthuresta kommt es zu Gefechten. Als sich eine vernichtende Niederlage der Jaranoc beim Forschungszentrum der Frequenz-Monarchie abzeichnet, bittet Kardo Tarba seinen Herrn, ein Gemetzel zu verhindern. Der Haluter setzt die überlegenen Machtmittel der Silberkugeln ein, um die Vatrox einzuschüchtern. Mit der Drohung, die zwei letzten Hibernationswelten zu vernichten, bewegt er die Vatrox zum Rückzug - anscheinend glaubt man Tolots Behauptung, Perry Rhodans Truppen seien eine weit schrecklichere Gefahr als die Jaranoc. Die letzten Kegelstumpfraumer können fliehen.
 
Tolot fasst den Entschluss, als Friedensstifter zu agieren und weitere Raumschlachten zu beenden. Tarba ist zwar zunächst nicht von der Idee angetan, nicht nur Jaranoc, sondern auch Vatrox zu retten, unterstützt Tolot aber weiterhin. Mit Rhodans Zustimmung soll Eritrea Kush an Tolots Stelle die Suche der übrigen Silberkugeln nach den Zeitkörnern koordinieren. Bevor sich Tolot und Tarba zu einem jüngst georteten Kampfherd begeben, werden sie von einem Schlachtlicht angefunkt. Es ist der Forschungsraumer FRUKETT, und er ist ganz in der Hand der Ator-Wissenschaftler, die dort Dienst getan haben. Da sie nach dem Ausbruch der Gefechte wie Gefangene behandelt worden sind, haben sie unter der Führung von Milian Cartento und dessen Gefährtin Chana Tiralto gegen ihre "Verbündeten" rebelliert. Alle Vatrox und Darturka wurden getötet, aber auch einige Ator sind gefallen. Nun bittet Cartento um Asyl. Die Ator sind bereit, zu den Terranern überzulaufen. Diese haben dagegen nichts einzuwenden. Die FRUKETT wird von der Sektorknospe eingeschleust.
 
Tolot und Tarba versuchen nun, eine weitere Raumschlacht zu beenden. Diesmal wenden sie sich an die Jaranoc. Tarba appelliert an ihre Ehre, indem er den Kampf gegen die weit unterlegenen Schlachtlichter als Barihch bezeichnet. Rekner Lurrio, der Geschwaderkommandant, lässt sich aber nicht beeindrucken. Daraufhin fordert Tarba ihm zum Zweikampf heraus. Dieser wird wenig später auf einem Irrläufer ausgetragen und endet mit Tarbas Sieg. Er fordert seine Artgenossen auf, sich wie er selbst von VATROX-VAMU loszusagen. Eine Antwort erhält er nicht, aber immerhin ziehen sich die Jaranoc zurück. Die Vatrox nutzen die Gelegenheit, um sofort nachzusetzen und einige Kegelstumpfraumer zu vernichten. Tolot und Tarba machen sich Vorwürfe und greifen mit den Silberkugeln ein. Alle Schlachtlichter werden vernichtet. Als mehrere Schiffe auf dem Irrläufer explodieren, ortet Tolots Silberkugel einen nicht näher bestimmbaren Impuls...

Johannes Kreis

 
Rezension

...na, was wurde denn da geortet? Nicht zufällig ein Zeitkorn, das sich zufällig am Schauplatz des Zweikampfs zwischen Tarba und Lurrio befindet und zufällig durch die Explosion von Raumschiffen aktiviert wurde (oder so), die zufällig genau dort abgestürzt sind? Das sind für meinen Geschmack ein paar Zufälle zu viel auf einmal!
 
Ansonsten gibt's zum Roman nicht viel zu sagen: Lesbar, ohne besonders erwähnenswerte Höhen und Tiefen. Außer vielleicht, dass die Rebellion der Ator für die Terraner sicherlich sehr nützlich ist, aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen erfolgt. Es dürfte wohl völlig normal sein, dass die wissenschaftliche Besatzung eines Raumschiffs nicht in alle Entscheidungen und Handlungen der Schiffsführung eingeweiht wird. Muss man sich darüber derart aufregen, dass man die gesamte übrige Besatzung umbringt? Was übrigens eine ziemlich dumme Idee ist, wenn man - wie die Ator - annehmen muss, dass das Schiff gerade in Kampfhandlungen verwickelt ist.
 
Die Silberkugeln sind anscheinend die Wunderwaffe dieses Zyklus. Solche Wunderwaffen, mit denen der anfangs als total überlegen dargestellte Gegner zu guter Letzt doch noch in die Knie gezwungen werden kann, hat es in jedem Zyklus der vergangenen Jahre gegeben. Bisher war es aber meist so, dass die Terraner diese Dinger irgendwie selbst entwickelt haben. Diesmal sind sie ihnen einfach so in den Schoß gefallen. Eigentlich werden sie aber gar nicht unbedingt benötigt, schließlich liegt die Frequenz-Monarchie sowieso schon mehr oder weniger auf den Knien. Jedenfalls kann Tolot mit seiner Silberkugel praktisch im Alleingang den Kampf um TZA'HANATH entscheiden. Komisch, dass das plötzlich so einfach geht. In PR 2580 waren es acht Silberkugeln, und die mussten letztlich fliehen. Hätte Tolot seinen billigen Trick mit den düsteren Drohungen nicht da schon anwenden können? Warum verhalten sich die Vatrox diesmal wie das Kaninchen vor der Schlange? Hm, vielleicht sind sie ja führungslos, weil Sinnafoch und Vastrear zu sehr damit beschäftigt sind, sich heulend in den Armen zu liegen...

Johannes Kreis  19.03.2011

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Suche nach dem PARALOX-ARSENAL

Seit Rhodan & Co. Anfang Januar 1463 NGZ von der Invasion des Polyport-Netzes durch die Frequenz- Monarchie erfahren haben, sind gerade mal vier Monate vergangen. Vor diesem Hintergrund sind die erzielten Erfolge ohne Zweifel höchst beachtlich. Nur hinsichtlich des »Kernproblems« ist noch nichts erreicht – das von ES dringend benötigte PARALOX-ARSENAL ist und bleibt verschwunden.
 
Inzwischen gibt es einige weitere Informationen: Wir wissen, dass ein Zugriffsversuch von VATROX-VAMU für das Verschwinden vor rund 300.000 Jahren Ursache war, und via Elfahder und ESTARTU haben wir erfahren, dass das PARALOX-ARSENAL und die ihm innewohnende immense Menge Psi-Materie zu ominösen Zeitkörnern fragmentiert sein soll. Und es verdichten sich die Hinweise, dass der als Schneise umschriebene schlauchförmige, von nahezu sämtlichen Sternen »leer gefegte« Sektor im Restkern von Anthuresta damit zusammenhängen könnte. Aber damit hat es sich. Für eine gezielte Suche und einen schnellen Erfolg ist das eigentlich viel zu wenig ...
 
In dieser Situation ist es vielleicht ganz hilfreich, sich die bislang erhaltenen Informationssplitter noch einmal genau anzusehen. Ausgangspunkt ist das – wieder einmal – sehr geheimniskrämerische Verhalten von ES. Was genau der Plan der Superintelligenz war und ist, wurde bislang bestenfalls orakelhaft umschrieben. Andererseits gibt es eine ganze Reihe von Andeutungen, die im Licht der bisherigen Ereignisse unter Umständen ihre eigentliche Bedeutung entfalten. Insbesondere die Aussagen von ES selbst, als Rhodan persönlich mit der Superintelligenz sprach, sollten nochmals in Erinnerung gerufen werden.
 
Am 24. Januar 1463 NGZ teilte ES auf der vom Winter heimgesuchten Kunstwelt Wanderer mit, dass die Superintelligenz im Sterben liege. In diesem Zusammenhang wurde zudem angesprochen, dass die Mächtigkeitsballung nicht nur die Lokale Gruppe, sondern auch die Fernen Stätten umfasst. Und weiter: Ich bin nicht imstande, beide Bereiche zu halten. Sie sind extrem weit voneinander entfernt. Ich muss mich qua si aufteilen. Das droht mich zu zerreißen. Ich werde es eventuell nicht überleben. Und deshalb benötige ich deine Hilfe, Perry Rhodan. Ich brauche als Stärkung in absehbarer Zukunft Bewusstseinssubstanz – und zwar in großer Menge! (PR 2522)
 
Zweifellos berechtigt waren – wie sich nun herausgestellt hat – Rhodans damalige Fragen: Hast du deshalb die Stardust-Terraner in die Fernen Stätten gebracht? Weil du sie brauchst, um dich zu stärken? Als ... Nah rung? Hast du sie hierher versetzt, um sie nach hundert Jahren des Friedens aufzunehmen? War das dein Plan?
 
ES verneinte damals. Die Bewusstseinssubstanz der Stardust-Terraner genügt nicht, um mich zu stabilisie ren. Bei Weitem nicht. Deshalb habe ich sie nicht nach Far Away geholt. Und weiter: Der Kampf um die Ne gasphäre von Hangay und gegen die Terminale Kolon ne TRAITOR hätte durchaus ein anderes Ende nehmen können! Deshalb habe ich einen Teil der Menschheit in Sicherheit gebracht, nicht, weil ich sie als Mental substanz benötige! Ich habe zahlreiche Alternativent wicklungen beobachtet, und nicht alle endeten mit einem Sieg der Menschheit. Entgegen all dieser Pro gnosen habe ich dennoch auf dich und die Menschheit gesetzt, euch den Nukleus der Monochrom-Mutanten geschickt, im Hintergrund diverse Aktionen vorbereitet ...
 
(...) »Wir müssen also dieses PARALOX-ARSENAL finden?«
»Unbedingt. Und ohne es zu wissen, hast du die Spur schon aufgenommen.«
»Ich habe die Spur schon aufgenommen?«
»Alles hängt zusammen, Rhodan. Immer und überall im Universum. Suche in Andromeda nach Hinweisen auf das Versteck der Waffe. Und wenn du dort keine findest, in Anthuresta.«
(...) »Du weißt selbst nicht, wo sich das PARALOX-AR SENAL befindet, nehme ich an?«
»So ist es«, antwortete ES. Aufrichtig, wie mir schien.
»Aber ich muss es noch einmal wiederholen, Rhodan. Du musst das ARSENAL unter allen Umständen finden. Und zwar schnell. Denn ohne dessen Hilfe bin ich nicht mehr lange überlebensfähig ...« (PR 2522)
 
ES hat an der Dringlichkeit keinen Zweifel gelassen – mit Blick auf die Kürze der inzwischen verstrichenen Zeit war und ist es Rhodan & Co. aber jetzt erst möglich, die eigentliche Suche konzentriert anzugehen. Schon auf Wanderer gab ES die sich inzwischen als durchaus richtig erwiesenen Hinweise auf Andromeda und Anthuresta. Bleibt die Frage, ob diese ausreichen …

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

Vatrox und Jaranoc scheinen in mörderischer Wut ineinander verbissen, und alles deutet darauf hin, dass das Ende der Frequenz-Monarchie unausweich lich ist. Wenn dies aber eintritt – welche Rolle wird dann VATROX-VAMU spielen? Indessen kommt endlich die Suche nach dem PARALOX-ARSENAL in Gang – aber wie soll Perry Rhodan die verlorenen Zeitkörner finden?
Antworten liefert Arndt Ellmer in Band 2588, der die Suche des unsterblichen Terraners weiterhin begleitet. Der Roman erscheint in einer Woche überall im Zeitschriftenhandel unter folgendem Titel:
 
AUFMARSCH DER TITANEN

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