Nummer: 2586 Erschienen: 11.03.2011   Kalenderwoche: Seiten: 63 Innenillus: 1 Preis: DM Preis seit 2001 in €: 1,95 €

Die Sektorknospe
Er ist ein Reisender auf dem Sternenfluss - und lebt auf der Welt der Ewigkeit
Wim Vandemaan

Zyklus:  

36 - Stardust - Hefte: 2500 - 2599 - Handlungszeit: 03.01.1463 NGZ - 16.05.1463 NGZ (5050 n.Chr.) - Handlungsebene:

Großzyklus:  10 - Noch unbekannt / Hefte: 2500 - ? / Zyklen: 36 - ? / Handlungszeit: 1436 NGZ (5050 n.Chr.) - ?
Örtlichkeiten: Wanderer   TALIN ANTHURESTA            
Zeitraum: 9.Mai 1463 NGZ
Hardcover:
Goldedition:
Leihbuch:
EAN 1: 41991246019514199124601951
EAN 2: 12586
Ausstattung:  Journal Nr.131
Anmerkungen: 
Besonderheiten: 
"Seite 3"

In der Milchstraße schreibt man das Jahr 1463 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 5050 christlicher Zeitrechnung. Seit einiger Zeit tobt der Kampf um die Polyport-Höfe, der mehrere Galaxien umspannt.
Die sogenannten Polyport-Höfe sind Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, mit denen sich gigantische Entfernungen überbrücken lassen. Als die Frequenz-Monarchie aus einem jahrtausendelangen Ruheschlaf erwacht, beanspruchen ihre Herren, die Vatrox, sofort die Herrschaft über das Transportsystem und mehrere Galaxien.
 
Die Terraner und ihre Verbündeten wehren sich erbittert - und sie entdecken die Achillesferse der Vatrox. Rasch gelingen ihnen entscheidende Schläge in der Milchstraße sowie in Andromeda. Allerdings sind damit nicht alle Gefahren beseitigt. Mit den Vatrox hängen zwei rivalisierende Geisteswesen zusammen, die weitaus bedrohlicher für die Menschheit sind.
 
Gleichzeitig droht eine noch schlimmere Gefahr: der Tod von ES, jener Superintelligenz, mit der
Perry Rhodan und die Menschheit auf vielfältige Weise verbunden sind. Rhodan muss das PARALOX-ARSENAL finden, um ES helfen zu können - oder der Superintelligenz anderweitig ausreichend Psi-Materie zuführen. Das einzig geeignete Transportmittel hierfür ist DIE SEKTORKNOSPE …

 
Die Hauptpersonen
Perry Rhodan Der Terraner folgt einem kosmischen Leitfaden.
Mondra Diamond Perry Rhodans Begleiterin folgt ihm durch Eis und Zeit.
Tataoparan Ein anthurianischer Steuermann hat Heimweh.
Piet Rawland Ein Mann mit Vergangenheit leistet einem überzeitlichen Wesen Gesellschaft.

Allgemein
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Innenilluszeichner: Michael Wittmann   
Kommentar / Computer: Rainer Castor: Neue Informationen (3)
PR-Kommunikation: Kennst du die … Fantan-Leute ?
Statistiken: Diese Woche in der 5. Auflage: PERRY RHODAN, Heft 1484/1485
Witzrakete:
Leserbriefe: Mario Staas / Jörg Schulmeister / Stefan Silva / Matt Kirschberg / Klaus Schulze
LKSgrafik:
Leserstory:
Rezensionen: Juerg Schmidt: Zyklus Review drittes Viertel
Lexikon - Folge:                            
Glossar: Anthurianer  - Aussehen   Batist      Dyson-Sphäre     Faro    TALIN ANTHURESTA                                                   
Computerecke:
Preisauschreiben:
: -

Journal
Journaldaten: Nr.: 131 / Seite: 11
Journalgrafik: Foto: Infrarotbild des Weltraumteleskops Spitzer von der Kleinen Magellanschen Wolke (NASA, JPL-Caltech, K.Gordon/STScl)
Journaltitel: Intro von Rüdiger Vaas / Von Zeit zu Zeit – Ein neues Weltbild erklärt den Urknall und sagt eine ewige Wiederkehr der Zeit voraus - von Rüdiger Vaas
Journalnews:

Clubnachrichten
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Titelbild:


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Innenillustrationen

Die CASTRUM PEREGRINI (auf dem Rio Grande)
Zeichner:  Michael Wittmann  
Seite:25
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt



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Zeicher:
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Inhaltsangabe

Texas, Ende des 19. Jahrhunderts alter Zeitrechnung. Der Revolverheld Piet Rawland ist mit vier weiteren Outlaws unterwegs nach El Paso, um die dortige Bank zu überfallen. Vor der Stadt begegnen die Männer einem kauzigen Fremden, der von Schmetterlingen umflattert wird. Rawland freundet sich ein wenig mit ihm an. Der Überfall geht katastrophal schief. Es kommt zu einer Schießerei mit dem Sheriff und dessen Gehilfen. Rawlands Kumpane werden erschossen, er selbst erhält zwei Treffer in die Brust. Doch er findet sich weder in der Hölle noch im Himmel wieder, sondern in Gesellschaft des merkwürdigen Alten. Dieser nimmt ihn mit zu einer phantastischen Reise, deren Ziel die Kunstwelt Wanderer ist. Rawland wird somit zum Gehilfen von ES. Er erledigt einige Dinge für die Superintelligenz; unter anderem lässt er sich im Jahre 1976 von Perry Rhodan erschießen und wird nach Jahrhunderten, die für ihn wie ein Traum vergehen und in denen ihm nur der Roboter "Steambody" Gesellschaft leistet, zum Piloten einer Sektorknospe ausgebildet. ES beabsichtigt, die Sektorknospe eines Tages an Perry Rhodan zu übergeben. Rawland soll als Ersatzmann für den Notfall dienen.
 
Am 9. Mai 1463 NGZ treffen Perry Rhodan und Mondra Diamond auf Wanderer ein. Sie werden zu einer Westernstadt dirigiert, in der sie Rawland begegnen. Allerdings kann sich Rhodan mangels Ritteraura nicht sofort als er selbst ausweisen. Er muss ein neues Rätsel lösen: Mondra muss den Revolverhelden mit dessen Colt erschießen. Rawland macht das nichts aus; er ist an derartiges inzwischen schon gewöhnt. An Bord der Sektorknospe übergibt Rawland seinen Gästen den "Mnemotischen Leitfaden" - ein Speichermedium, das fremde Erinnerungen ins Bewusstsein seines Trägers einpflanzt. Es sind die Erinnerungen aller früheren Steuermänner der Sektorknospe BATIOVREE.
 
So erfahren Rhodan und Mondra, dass die Sektorknospen vor 9.870.000 Jahren von den Anthurianern erschaffen wurden, um Tryortan-Schlünde befahren und als Transportmedium nutzbar machen zu können. Die Sektorknospen sind Derivate anthurianischen Erbguts. Das genetische Substrat wurde biomechanisch aufgerüstet und mit Milliarden von Robotern "bemannt". Obwohl die Sektorknospen ein eigenes Bewusstsein besitzen, brauchen sie immer einen Steuermann. Dieser kontrolliert und lenkt die Unmengen von Psi-Materie, die in den Sektorknospen eingelagert sind und für vielerlei Zwecke eingesetzt werden, vor allem für die Antriebsorgane. Der Anthurianer Tataoparan war der erste Steuermann BATIOVREES, und dies war die erste fertig gestellte Sektorknospe. Er durchquerte einen Tryortan-Schlund und setzte Psi-Materie-Sonden aus. So legte er den Grundstein für das Polyport-Netz. Nach der Rebellion der Vatrox wurden 95 Sektorknospen nach Amringhar überführt, wo sie vermeintlich in Sicherheit waren, später aber den Kybb in die Hände fielen, mit Tagg Kharzanis Hilfe nutzbar gemacht wurden und letztlich bis auf wenige Exemplare im Kampf gegen die Terraner untergingen.
 
Die Sektorknospe erkennt Rhodan an, als er seinen Controller einsetzt. Der Terraner will sich mit der Rolle des Kommandanten begnügen, Rawland soll Steuermann werden. Auf seinen Vorschlag hin wird die Sektorknospe auf den Namen QUEEN OF ST. LOUIS getauft - eine Reminiszenz an Rawlands alten Traum, einmal einen Flussdampfer zu steuern. Zurück in TALIN ANTHURESTA wird ein Transferkamin ins Stardust-System geschaltet. 3000 LFT-BOXEN, 1000 Fragmentraumer der Posbis und 2000 Haluter-Schiffe werden als erstes Kontingent von Andromeda via FATICO nach Anthuresta verlegt. 489 Krathvira-Behälter werden überstellt und nach Wanderer gebracht, wo das Vamu von Milliarden Vatrox und VATROX-CUUR in ES eingespeist wird. Die Superintelligenz erholt sich ein wenig und kann mit Rhodan sprechen. ES wiederholt aber nur die bekannte Forderung nach dem PARALOX-ARSENAL. Delorian Rhodan ist kurz zu sehen.

Johannes Kreis

 
Rezension

Spätestens seit dem Atlan-Taschenbuch Totentaucher habe ich Hartmut Kaspers Romane in leichter Abwandlung immer gleich kommentiert: Sie sind Ideenreich, hervorragend formuliert, manchmal experimentell und immer interessant - aber voller oft störender Abschweifungen und meist viel zu geschwätzig. Er kann aber auch anders, wie er mit diesem Roman beweist. Es ist natürlich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, dass ein PR-Roman eine Wildwestgeschichte enthält, aber sie ist wirklich gut geschrieben und offenbart uns Einblicke in Piet Rawlands Vergangenheit. Außerdem erfahren wir, wie die Sektorknospen - und somit, wie zu erwarten auch die Kybb-Titanen - entstanden sind und welchem Zweck sie ursprünglich dienten. Das Polyportnetz, so könnte man sagen, basiert auf gezähmten Hyperstürmen. Sehr schöne Idee. Und dabei lässt Kasper es bewenden, d.h. er versucht nicht, hundert Geschichten gleichzeitig zu erzählen. Er hält seine Fabulierwut etwas im Zaum. Das tut dem Roman sehr gut.
 
ES stirbt, hat aber noch Zeit für Spielchen und Rätsel. Wahrscheinlich sollte einfach der Verlust der Ritteraura mal wieder erwähnt werden. Nun gut. Ich kann mich nur wiederholen: Die Autoren behaupten immer wieder, ES müsse gerettet werden. Sie zeigen uns nicht, warum das so wichtig ist. Sie setzen einfach voraus, dass dem Leser etwas am Schicksal der Superintelligenz liegt. Das funktioniert so nicht. Erwartungsgemäß wird das durch Völkermord gesammelte Vamu an ES verfüttert. Ich rechne es Kasper hoch an, dass er nicht völlig kommentarlos über diesen unglaublichen Zynismus hinweggeht. Die Frage ist: Wie viel Zeit hat Rhodan sich damit erkauft? Und was wird es aus ES machen? Wie werden sich die Vatrox und VATROX-CUUR in ES integrieren? Wird daraus ein neuer Konflikt entstehen, so etwas wie ein neues ANTI-ES vielleicht?
 
Na egal: Nach einer wochenlangen Durststrecke war dieser Roman endlich mal wieder ein kleiner Lichtblick.

Johannes Kreis  13.03.2011

   
Inhaltsangabe 2


Kommentar / Computer

Neue Informationen (3)

Um das – noch zu findende! – PARALOX-ARSENAL zu ES zu bringen, benötigt Perry Rhodan, so die Auskunft von Ernst Ellert, eine Sektorknospe. Dass die Superintelligenz in dieser Hinsicht vorgesorgt hat, braucht nicht unbedingt zu verwundern. Auch nicht, dass der wohlbekannte, längst berühmt-berüchtigte Piet Rawland eine bedeutendere Rolle zu spielen hat, als sich bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit »nur in seiner Zeit umlegen« zu lassen.
 
Seit der ersten, längst legendären Begegnung Ende Januar 1976 auf Wanderer trat der Revolverheld zwar wiederholt in Erscheinung, doch über ihn und sein Leben auf der Erde im 19. Jahrhundert war nahezu nichts bekannt. Klar war nur, dass Rawland ein mehr als markantes Beispiel dafür ist, dass Einzelpersonen zu einem integrierten Bestandteil der Superintelligenz werden können. Der körperlich Tote ist eine jener Personen, die ES im Laufe der Zeit in sein geistiges Kollektiv aufgenommen hat. Im vorliegenden Roman er• fahren wir erstmals mehr über seine Geschichte.
 
Und mit dieser wiederum verbunden sind weitere Informationen über die Sektorknospen sowie die damit verbundenen Hintergründe – aufgezeichnet vom mnemotischen Leitfaden.
 
Zu Beginn des von den Vatrox als Erste Hyperdepression umschriebenen Zeitalters der Hyperimpedanz- Erhöhung spielten die Anthurianer in Anthuresta eine besondere Rolle. Nach den nun vorliegenden Informationen kann als gesichert gelten, dass die erste Stufe der Entwicklung die Schaffung einer Schutzzone war, die gleichzeitig eine gewisse »Archenfunktion« für bedrohte Völker übernahm. TALIN ANTHURESTA entstand: im Kern die von einer Pseudosonne umgebene Station; in die materieprojektiv-psimaterielle Kugelschale eingebettet die insgesamt 20.000 Scheibenwelten – unzweifelhaft nach dem Vorbild des »Ankers« der Superintelligenz erstellt, der Kunstwelt Wanderer. Ob die Anthurianer dank ihrer ausgeprägten Paragaben eine Art unbewusster Kenntnis, eine Ahnung von dieser Kunstwelt erlangt hatten, oder ob ES – oder das damalige Doppelwesen ES/Anti-ES – nach der Trennung von ESTARTU die Planungen der Anthurianer in seinem Sinne manipuliert hatte, muss vorerst offen bleiben. Durchaus möglich ist auch, dass sich ESTARTU zum Zeitpunkt des Wunderweltenbaus noch gar nicht getrennt hatte, TALIN ANTHURESTA somit auf einer Eingebung beruhte und die Geburt als eigenständige Superintelligenz zu diesem Zeitpunkt vor rund 9,87 Millionen Jahren erst noch bevorstand.
 
Immerhin gibt es in der Überlieferung der Anthurianer ja ein denkwürdiges Ereignis, das vielleicht damit im Zusammenhang stand, bei dem es zur »Versteinerung« von insgesamt rund 50 Milliarden dieser Wesen kam – der Große Gesang, der, wie wir von Clun’stal inzwischen wissen, von den Esnur beobachtet wurde. Zwar ausgeschlossen von diesem die ganze Welt erfüllenden Klang, meinten sie zu verstehen: die Weh mut und Sehnsucht, den Triumph eines unumkehr baren Aufbruchs, die gesungenen Seufzer einer endgültigen Erleichterung, Gesang, der Abschied und Begrüßung in einem war. (PR 2571)
 
Mit dem Ende des Großen Gesangs waren die riesigen Körper der Anthurianer zu Stein erstarrt – und in ihnen gab es die psimateriellen Artefakte ...
 
Quasi parallel zur Schaffung von TALIN ANTHURESTA kam es in der zweiten Stufe zur Entwicklung der Sektorknospen, um mit ihrer Hilfe die tobenden Naturkräfte jener Zeit zu nutzen und zu kanalisieren. Die Anthurianer umschrieben die Gebilde von jeweils rund 17 Kilometern Kerndurchmesser als Derivat, weil es sich um ein Derivat von anthurianischem Erbgut han• delte. Keine Töchter oder Söhne, sondern eher eine weitläufige Verwandtschaft, bei der das genetische Substrat biomechanotronisch aufgerüstet wurde. Eben mehr Knospe als Kind.
 
Androiden und Kleinstroboter erfüllten zu Milliarden diese »kybernetischen Organismen«, die insgesamt extrem veränderlich waren und fast an eigenständige Organismen erinnerten. Basismaterial waren vor allem Kristalle, wie sie bei den Esnur/Kristallingenieuren Verwendung fanden. Eigentliches Zentrum einer Sektorknospe war ursprünglich ein Anthurianer als »Steu• ermann«; er erzeugte, kontrollierte, kanalisierte und beherrschte mit seinen Parakräften die massive Ballung Psi-Materie, auf der ein Großteil der Funktionen der Sektorknospe beruhte – Fortbewegung, Eigenschutz, Offensivfunktionen und dergleichen mehr.
 
Und nach dem Ende des Zeitalters der Dritten Hyperdepression und dem Rückzug der Vatrox entstanden, wie schon vermutet, aus den Sektorknospen die Kybb- Titanen ...
 

Rainer Castor

   
NATHAN

 

    
Vorschau

er hätte gedacht, dass jemand, der schon mehrmals getötet wurde, nun zum wichtigen Helfer Perry Rhodans avanciert? Trotzdem ist alle Hilfe umsonst, wenn das PARALOX-ARSENAL nicht aufgespürt werden kann.
Band 2587 berichtet von der Suche der Verbündeten nach den Zeitkörnern, die immer mehr zum Rennen gegen die Zeit wird. Verfasst wurde der Roman von Christian Montillon. Sein Roman erscheint in einer Woche überall im Zeitschriftenhandel unter folgendem Titel:
 
KRIEG IN DER SCHNEISE

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