| 2115 / 10 | 05.März 2002 | Seiten: 59 | Preis: 3,00 DM | EAN 1: 4199124601654 | EAN 2: 22115 |
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Anguelas Auge
Mit der KARRIBO auf Erkundung - Ascari da Vivo trifft auf eine seltsame Station
| Zyklus: 32 | |
| Großzyklus: | 2.Großzyklus: THOREGON (PR 1800 - 2199 - Zyklen 27 - 32) |
| Weitere Angaben: |
Örtlichkeiten: Zeitraum: Hardcover: |
| Ausstattung: | Rißzeichnung: Gregor Paulmann - MARZOM - Yacht des Konquestors Trah Rogue |
| Reginald Bull | Der Residenz-Minister für Liga-Verteidigung harrt mit seiner Flotte vor dem Sternenfenster aus |
| Ascari da Vivo | Die Mascantin leitet eine Expedition in ein entferntes Gebiet der Galaxis Tradom |
| Trerok | Der Zaliter sieht die Situation an Bord der KARRIBO aus seiner Warte |
| Roxo Quatron | Der Jankaron wagt sich in völlig unbekanntes Terrain vor |
| Kal da Quertamagin | Der Wissenschaftler steht in Opposition zur Mascantin |
| Titelzeichner: | Alfred Kelsner |
| Innenillus: | Michael Wittmann |
| PR-Kommunikation: | Die Perry Rhodan FanZentrale |
| Kommentar: | Rainer Castor: Anguelas Auge |
| Glossar: | Ascari da Vivo / Co-Jito-Planetenjäger / Dron - Planet / Dron - Volk / Mehinda / Koko-Interpreter / Therbor / Therborer / Yobilyn-Werft |
| Rißzeichnung: | Gregor Paulmann: MARZOM - Yacht des Konquestors Trah Rogue |
| Statistiken: | Die Welt von PR - Einstiegshilfe / PR - 3.Auflage Heft 1518 / 1519 |
| Leserbriefe: | Norbert Grün / Heiner Balke / Manfred Wladik / Stefan Koch / Bernhard Kletzenbauer / Peter Poensgen |
Milchstraße:
Während man auf Seiten Tradoms versucht, die einseitige Polung des
Sternenfensters wieder aufzuheben um der eigenen Invasionsflotte den
Durchflug zu ermöglichen, arbeitet man in der Milchstraße unter
Hochdruck an möglichen Abwehrmaßnahmen. Die zur Verfügung stehenden
Technologien scheinen im Moment kein probates Mittel zu sein, um die
Invasionsflotte der 22.000 Kriegs-Katamare wirkungsvoll zu bekämpfen.
Auch gegen die vier, halb im Hyperraum eingebetteten Gigant-Stationen,
die noch immer das Sternenfenster aufrechterhalten, ist noch kein Mittel
gefunden. So beschränkt sich die terranisch-arkonidische Flotte,
unterstützt durch ein großes Kontingent der Posbis, auf die
demonstrative Verteidigungsbereitschaft und Positionierung ihrer Flotten
vor dem Sternenfenster. Auf Seiten Tradoms muss das galaktische Aufgebot
zumindest optisch sichtbar sein. Ob bei einer Konfrontation beider Mächte
die Galaktiker trotz hoher Überzahl eine Chance haben, steht zu
bezweifeln. Reginald Bull läst vorsorglich den Bereich um das
Sternenfenster in eine Aagenfelt-Barriere hüllen, um im Falle eines
Einflugs die gegnerische Flotte wenigstens zu behindern. Regelmäßig
treffen sich die Wissenschaftler der Galaktiker zu Konsultationen um mögliche
Verteidigungsmaßnahmen zu besprechen. Bleibt zu hoffen, dass auch die
Neue USO an einer Strategie arbeitet. Tradom: Ascari da Vivo hat sich zu einer Erkundungsmission
entschlossen. Es geht zu Anguelas Auge, dem religiösen Symbol Tradoms
und wahrscheinlichen Zentrum des fremden Thoregon. Zuvor wird der CoJito
Planetenjäger zusammen mit Roxo Quadrons Mannschaft in der KARRIBO
eingeschleust. Auch die Arkoniden möchten versuchen das Geheimnis des
Paradim-Panzerbrechers zu entschlüsseln. Vor allem aber möchte
Roxo-Quadron den Flug der KARRIBO zum Auge Anguelas mitmachen, jenem
Bereich zwischen der Galaxis Tradom und Terelanya, der einhellig für
den PULS des fremden Thoregon gehalten wird. Von Virgonix aus
betrachtet, liegt das Ziel rund 185.000 Lichtjahre entfernt, auf der
gegenüberliegen Seite Tradoms. Die KARRIBO erreicht den Zielsektor
unangefochten und sieht sich einem eindrucksvollen, kosmischen Phänomen
gegenüber. Wie der PULS von DaGlausch, so ist auch Anguelas Auge ein
hyperaktiver Sektor. Anguelas Auge, eine wabernde Glutzone, in
Erscheinung einer roten Sonne nicht unähnlich, durchmisst 5000
Lichtjahre. Aus der Perspektive der KARRIBO, wächst eine gigantische
Feuerwand vor dem Schiff auf. Die ersten Erkundungsflüge verlaufen ohne große Ergebnisse. Die
KARRIBO kann zwar mit ihren Paratronschirmen ein Stück weit in die
Glutzone eintauchen, ab 0,436 Lichtjahren ist jedoch kein Vorankommen
mehr möglich. Anguelas Auge, vermutlich ein natürliches Phänomen,
verhält sich in vielen Punkten tatsächlich wie eine Sonne. Als sich
das arkonidische Kampfschiff systematisch um die Glutzone herum bewegt,
wird schnell ein weiterer, ebenfalls hyperaktiver Bereich entdeckt. 185
Lichtjahre von Anguelas Auge entfernt, steht ein kleines Abbild des
Glutauges im Raum. Es besitzt nur einen Durchmesser von 1,2 Lichtjahren,
umkreist Anguelas Auge einmal in 52.000 galaktischen Normjahren und ist
hyperphysikalisch betrachtet, dem großen Vorbild sehr ähnlich. Dennoch
dürfte es sich bei dem kleinen Glutauge, das schnell den Namen Auge-B
erhält, nicht um einen eigenständigen PULS handeln. Dafür ist das
Objekt zu klein. Auch die nähere Untersuchung von Auge-B liefert keine neuen
Erkenntnisse. Wieder kann die KARRIBO nur maximal 0,436 Lichtjahre in
die Glutzone eindringen. Ab diesem Punkt bildet die Feuerwand eine
undurchdringliche Barriere, die selbst mit unter Volllast laufendem
Metagrav nicht überwunden werden kann. Nach siebzehn, erfolglosen
Versuchen schlägt die Ortungsabteilung des Schiffes Alarm. 36 AGLAZAR
Kampfschiffe tauchen plötzlich in Orterreichweite der KARRIBO auf und
nehmen sofort Kurs auf das arkonidische Flaggschiff. Ascari befiehlt sie
sofortige Flucht. Als die Katamare schon fast auf Schussnähe heran
sind, tritt die KARRIBO in den Hyperraum ein und wird sofort wieder in
den Normalraum zurückgeschleudert. Die Rematerialisierung findet nahe
dem Zentrum von Auge-B statt, in einer blasenförmigen, beruhigten Zone.
Die Orter der KARRIBO erfassen im Zentrum der Blase eine gigantische,
scheibenförmige Station, jenen Stationen nicht unähnlich, die das
Sternenfenster in der Milchstraße installiert haben. Mit neunzehn
Kilometern Durchmesser und sechs Kilometern Dicke bildet die Station
einen bedrohlichen Anblick. Noch bedrohlicher sind jedoch die Katamare,
die nun ebenfalls in der beruhigten Zone erscheinen und sofort das Feuer
eröffnen. Als die KARRIBO den CoJito Jäger ausschleust, greift die
Station unerwartet in den Kampf ein. Mit ähnlichen Waffen wie die
Katamare, jedoch mit größerer Reichweite und, schlägt sie die
Angreifer in die Flucht. Die KARRIBO kann leicht beschädigt auf einem
der riesigen Landeplattformen der Station aufsetzen. Im Vergleich zur
KARRIBO ist die Station ein riesiges Konstrukt. Die Arkoniden stoßen kurz entschlossen ins Innere der Plattform vor.
Das Zentrum der Station wird von einer gigantischen Hohlkugel gebildet,
die allein genommen einen Durchmesser von 8000 Metern aufweist. Über
verschiedene Transportwege erreichen die Arkoniden das Zentrum der
Kugel, in deren Mittelpunkt wiederum eine 812 Meter durchmessende Kugel
schwebt. Die in rotem Eltanit leuchtende, schlachtschiffgroße Kugel, öffnet
sich und gibt den Weg ins Innere über eine Formenergiebrücke frei. Längst
sind die Arkoniden von der Größe und Technik der Station übermannt.
Einzig Ascari behält ihre kühle Gelassenheit. Im Zentrum der roten
Kugel angelangt, stoßen die Arkoniden auf eine gewaltige, holografische
Matrix, welche die kosmische Umgebung von Anguelas Auge abbildet. Die
unbekannte Station ist als Leuchtender Punkt in der Matrix abgebildet.
Doch in der Matrix sind noch weitere Hunderttausende gleicher Punkte
sichtbar! Heißt das, es gibt weitere, wenn nicht gar Tausende Stationen
wie diese? Ascari und die Arkoniden spekulieren, das die Station ein
Erzeugnis der geheimnisvollen Eltanen ist. Zu ähnlich ist die Bauweise,
verglichen mit den vier Stationen, die in der Milchstraße das
Sternentor aufrechterhalten. Außerdem hat die Station reagiert, als die
KARRIBO den CoJito Planetenjäger ausschleuste, ebenfalls ein Erzeugnis
der Eltanen. Auf Befehl Ascaris verlassen die Arkoniden die
menschenleere Station wieder. Die Mascantin will vor einer weiteren
Erkundung von Anguelas Auge mit Rhodan beraten und die nächsten
Schritte abwägen. Unangefochten erreicht das arkonidische
Erkundungsteam die KARRIBO, die bald darauf startet und den Rückflug
antritt. In der Milchstraße steht noch immer die galaktische Flotte dem
Sternenfenster gegenüber. Reginald Bull, der schon lange auf eine
Reaktion Bostichs wartet, wird überrascht, als die arkonidische
Thronflotte vor dem Sternenfenster materialisiert. Bostich bietet
250.000 Kampfschiffe auf und erweitert die Blockadeflotte auf insgesamt
410.000 Einheiten, Posbis und LFT Einheiten eingeschlossen. Bevor
Bostich den Sektor wieder verlässt, hebt er den Befehl Ascaris an die
arkonidischen Einheiten auf. Ein klarer Rüffel des Imperators an die
Mascantin. Trotz der arkonidischen Verstärkung, bleibt es weiterhin
fraglich, ob selbst die 410.000 Schiffe etwas gegen die 22.000 Katamare
ausrichten können. Die Wissenschaftler aller Parteien arbeiten deshalb
weiterhin mit Hochdruck an einer wirksamen Verteidigungsstrategie
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