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Seine
Spezialität ist die spannende, lebensnahe Darstellung von Menschen -
oder Außerirdischen - in Extremsituationen, in denen sie über ihr
"normales Maß" hinauswachsen. Die Rede ist von dem Kölner Schriftsteller
Wolfpeter Ritter, der unter dem Pseudonym Peter Terrid schon Dutzende
von -Romanen geschrieben hat. Bereits im Verlauf seiner Studentenzeit
schlug der 1949 geborene Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid den Weg zur
Schriftstellerei ein: Tagsüber studierte er im Wintersemester 1969/70
Geschichte, Soziologie und politische Wissenschaften, abends setzte er
sich an die Schreibmaschine und verfaßte seinen ersten Roman. "Mit
bodenloser Unverschämtheit bat ich dann einen der PERRY RHODAN-Autoren,
mir bei meinen literarischen Gehversuchen zu helfen." Terrid schickte
sein Manuskript nach München, wo sich sein Vorbild Hans Kneifel die Zeit
nahm und das Werk prüfte. Terrid selbstkritisch: "Meinen ersten Roman
mußte ich viermal neu schreiben, bevor mein freundlicher Helfer ihn
endlich an den Lektor abschickte." Das tat dem Werk offenbar gut: "Das
Pendel der Zeit", ein packend geschriebenes Zeitreise-Abenteuer, kam
1970 in der bei Pabel erscheinenden Heftreihe "Terra Nova" heraus. Rasch
folgten weitere Romane, die dem Autor bei Kritikern wie Lesern einen
sehr guten Ruf verschafften. Terrid gewann sogar alten
Science-Fiction-Ideen neue Aspekte ab und glänzte bereits zu dieser Zeit
durch eine ausgefeilte Charakterisierung seiner Hauptpersonen. Grund
genug für ihn, das ungeliebte Studium zu beenden und sich vollends auf
das Wagnis der freien Schriftstellerei einzulassen. Für die Heftreihe
"Terra Astra" entwickelte Terrid das Epos um die "Time Squad", ein
actiongeladenes Abenteuer, das verschiedene Zeitepochen verband. Der
Einstieg zuerst bei der ATLAN- und später bei der PERRY RHODAN-Serie war
für den profilierten Autor daher eine logische Folge. Terrid schätzt die
Science Fiction als wichtigen Bestandteil der modernen
Unterhaltungsliteratur: "Nur hier hat der Autor noch die Möglichkeit,
sich etwas völlig neues einfallen zu lassen." Das hat ihn aber nicht
davor bewahrt, auch in ganz anderen literarischen Sparten tätig zu
werden. So hat er beispielsweise an beiden Versuchen, deutschsprachige
Fantasy-Reihen zu publizieren, aktiv mitgewirkt: Romane aus seiner Feder
erschienen in den 70er Jahren bei "Dragon" und in den 80er Jahren bei
"Mythor". Unter dem Pseudonym John Catlin schrieb er darüber hinaus
Western, unter Pierre Lykoff arbeitete er an der Horror-Reihe
"Dämonenkiller" mit, und als Patrick Wynes publizierte er in den
Krimi-Reihen "Kommissar X" und "Die Katze". Für den Bereich des
Frauenromans besorgte sich der Schriftsteller übrigens konsequenterweise
ein weibliches Pseudonym: "Gaslicht"-Romane erschienen unter Patricia
Wynes
STATISTIK:
Erster Heftroman: Die Herren
von Sh'donth (775)
Letzter Heftroman: Finale in Mirkandol (1947)
Anzahl der Heftromane: 54
BIBLIOGRAPHIE:
| Heftromanreihe (54
Romane):
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SPACE THRILLER (1
Roman):
Traversan-Zyklus
(2 Roman):
- 3. Die
Rebellen von Traversan
- 7. Weltraumpiraten
Taschenbücher
(22 Romane):
- 179. Unsterblichkeit
x 20
- 184. Austand der
Posbis
- 187. Duell der
Unsterblichen
- 193. Das Ende der
Duplos
- 201. Der Verräter-Mutant
- 206. Die Energiefalle
- 212. Expedition der
Todgeweihten
- 230. Die Träumer von
Naphoora
- 234. Tödliche
Wahrscheinlichkeit
- 253. Das
Katastrophenschiff
- 288. Schmied der
Unsterblichkeit
- 310. Der Verrat des
Orakels
- 322. Das Paradies und
der Tod
- 339. Die andere Seite
des Todes
- 349. Die
Gottes-Maschine
- 366. Traumschiff der
Sterne
- 369. Das
Aralon-Komplott
- 374. Die Wurzeln des
Todes
- 386. Welt über den
Wolken
- 391. Im Nichts
gestrandet
- 400. Gesänge aus der
Unterwelt
- 409. Geheimkommando
IPRASA
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Quelle: VPM Verlagshomepage http://www.perry-rhodan.net/
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