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-> Lexikon 3 Q-V Seite 235-236 |
Selbstbegriff der Menscheit seit ihrem Erscheinen auf der Bühne kosmischen Geschehens. Er stellt die kosmopsychologische Erweiterung des Begriffs Homo supiens dar. Dieser "weise Mensch" ist das Endprodukt einer langen Entwicklungsgeschichte, die etliche Jahrmillionen Zurückverfolgbar ist. Als einer der frühesten gemeinsamen Stammverwandten von Mensch und Menschenaffe gilt der Proconsul (Dryopithecas, vor circa 20 bis 25 Millionen Jahren). Weitere Glieder dieser bis heute nicht vollständig erforschten Entwicklungskette, die obendrein zahlreiche Seitenentwicklungen und Sonderfälle aufweist, sind die Formen des Oreopithecus, Ramapithecus, die Gruppe der Australopithecinen, der Homo erectus, schließlich der Homo neanderthalensis, der Cromagnon-Mensch und als bislang letztes Glied der Homo sapiens recens, der Jetztzeitmensch. In der Perry Rhodan-Serie nehmen vor allem die
Lemurer und die
Cappins Einfluß auf die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Der Begriff Terraner wird im 20.Jahrhundert bei der Gründung der
Dritten Macht üblich; später dient er zur Bezeichnung der Erdgeborenen und ihrer Nachkommen, auch den von der
Erde abstammenden Bewohnern fremder Planeten. (Vergleiche dazu Übersicht Abstammung der galaktischen Völker sowie die betreffenden Einzelstichworte.) Der wesentliche Unterschied des Begriffs Terraner zu früheren Selbstbezeichnungen der Menschen ist nicht anthropologischer Natur, sondern vielmehr psychologisch. Zum Selbstverständnis des Terraners gehört Toleranz gegenüber jeder anderen
Lebensform, das weitgehende Fehlen von Selbstdünkel und Vorurteilen. Während in früheren Zeiten immer wieder Minderheiten aus unterschiedlichen Gründen als nichtmenschlich bezeichnet wurden (Farbige, religiöse Gruppen etc.) gehören zum Begriffsbild des Terraners menschliche Erscheinungsfommen wie
Siganesen,
Ertruser,
Rumaler und andere, die vom Mehrheitstypus in erheblich stärkerem Maße unterschieden sind, als das in der Vergangenheit jemals der Fall gewesen war. Insofem kennzeichnet der Begriff weniger das äußere Erscheinungsbad eines Lebewesens als vielmehr sein Selbstverständnis als lebendes, in die Vielfalt kosmischer Vorgänge eingebettetes Geschöpf.
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