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Ter-Gün-Madian ist ein
Advokatus und Pflichtbeistand in den Werftwerken von Wrischaila (alle
Kassen).
Erscheinungsbild
Das Volk, dem Ter-Gün-Madian entstammt, ist nicht bekannt. Er ist ein
amphibisches Lebewesen mit einem Körper, der wie eine Mischung aus Aal,
Muräne und Skink aussieht. Der dunkelbraun glänzende, glitschig wirkende
Körper hat Kiemen und einen spitzen Kopf mit zwei stecknadelkopfgroßen
schwarzen Augen. Ter-Gün-Madian hat mehrere dünne, fast durchscheinende
Ärmchen.
Charakterisierung
Als Rechtsberater ist Ter-Gün-Madian gewitzt bis zur Verschlagenheit und
betreibt einige seiner Geschäfte am NOTARIAT vorbei. Er ist von tiefer
Sorge für seine schwer kranke Tochter Ler-Loy erfüllt. Obwohl er
hauptsächlich im Wasser lebt, ist er starker Raucher.
Ter-Gün-Madian ist eine der reichsten Personen auf der elften Werkwerft.
Es wird sogar gemunkelt, er könne der Gewerke dieses Monds sein. Er
unterhält zum Schein eine vergleichsweise einfache Unterkunft in der
Nähe der Schwermutsschlucht. Das Haus ist, abgesehen von einem schmalen
Windfang im Eingangsbereich, ein riesiges Aquarium voller
fluoreszierender Flüssigkeit. Im hinteren Bereich des Beckens ist der
Boden so weit angehoben, dass Nicht-Amphibien sich darin aufhalten
können.
Geschichte
Ter-Gün-Madian wird den Terranern um Perry Rhodan als Pflichtbeistand
zugeteilt, als sie bei den Werftwerken von Wrischaila ankommen. Er
verfolgt allerdings eigene Ziele. Er wird von den Quochten erpresst, die
auf den Werftwerken die eigentlichen Drahtzieher sind. Ter-Gün-Madians
Tochter befindet sich zur Behandlung auf Quocht, da es sonst keine
Hoffnung auf Heilung für sie gibt. Die Quochten drohen, die Behandlung
abzubrechen, sollte Madian ihnen die Terraner nicht ausliefern. Auf
Perry Rhodans Forderung nach einem neuen Raumschiff geht er nur zum
Schein ein. Das Treffen mit Mokoefa Ottakroide wird somit zu einem
doppelten Hinterhalt, denn auch Axx Cokroide möchte die Terraner
gefangen nehmen, gleichzeitig stehen schon die Quochten bereit, denen
die Terraner bei ihrer Flucht vor den Nodronen in die Hände fallen.
Ter-Gün-Madian fliegt mit nach Quocht und verfolgt Perry Rhodans von
Chi-Waka manipulierte Erfolge bei der Takurischen Jagd, er dient den
Terranern als Kontaktperson zum Hof der Königin.
Die quochtischen Ärzte eröffnen ihm, dass Ler-Loy nicht gerettet werden
kann. Ihre Krankheit, eine Art Krebs, hat fast das gesamte Körpergewebe
zerfressen, so dass praktisch nur noch Gehirn und Rückenmark übrig sind.
Ler-Loy wurde in ein künstliches Koma versetzt und vegetiert nur noch
dahin. Organische Implantate können ihr nicht angepasst werden, da diese
sofort von der Krankheit befallen werden würden. Die Quochten überlassen
Ter-Gün-Madian die Entscheidung, ob die Lebenserhaltungssysteme
ausgeschaltet werden sollen oder nicht. Sehr wahrscheinlich hat er sie
eigenhändig ausgeschaltet
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Quellen:
Odyssee TB 2 |
Autor / Bearbeitung:
Perrypedia |
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