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Begriff aus der
internationalen Science Fiction-Literatur. Die in der Perry Rhodan-Serie
auftretenden Mutanten verdanken ihre parapsionischen (parapsychischen)
Fähigkeiten in erster Linie der Einwirkung harter Strahlung auf die
Erbmasse ihrer Vorfahren (Strahlungsunfälle, Hiroshima). Neben diesen
gibt es Lebewesen mit natürlichen "Mutantenfähigkeiten" (etwa die
Ilts*). Es ist strikt zu unterscheiden zwischen"positiven" Mutanten und
der Vielzahl von Strahlungsopfern, bei denen sich Mutationen vor allem
in körperlichen Mißbildungen zeigen. Mutantenkorps, dem Telekineten,
Teleporter, Suggestoren, Telepathen und mit anderen Parafähigkeiten
ausgestattete Wesen angehören. Der berühmteste Mutant ist der Mausbiber
Gucky. Die Menschen hatten sich bislang mit drei Supermutanten
auseinanderzusetzen: Ribald Corello, Boyt Margor und Vincent Garron
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Quellen: Lexikon 3 L-P Seite
140 - 141 und Lexikon in PR 280 Auflage 280 Folge 3 |
Autor / Bearbeitung:
PR-Redaktion |
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Der Solaren Menschheit
begegneten schon früh auf ihrem Weg ins Universum psionisch begabte
Wesen - vor allem Menschen der Erde, deren Genom zufällig durch
unterschiedliche Einflüsse dergestalt verändert wurde, dass sie
Psi-Fertigkeiten ausbildeten. Da nicht wenige von ihnen diese Gabe der
zerstörerischen Wirkung von Atomstrahlung nach den Atombombenabwürfen
von Hiroshima und Nagasaki oder anderen Atomtests verdankten, wurden sie
zunächst, beinahe scheu, als »Mutanten« bezeichnet: Lebewesen, deren
Gene sich spontan durch äußere Einwirkung verändert hatten, die
»mutiert« waren.
Obwohl sie ursprünglich keineswegs nur positiv besetzt war, nahmen die
Mutanten ihre Bezeichnung schließlich sogar stolz an. Das Team, das
Perry Rhodan aus ihnen zusammenstellte, wurde als »Mutantenkorps«
berühmt und beliebt. Die eher akademischen Bezeichnungen »Psi-Begabte«
oder »Paranormale« fanden höchstens in akademischen Kreisen Verwendung.
Ein Ändern dieses Terminus fand nicht statt, auch nicht, als man
zunehmend Wesen begegnete, die keineswegs als Mutanten im klassischen
Sinne gelten durften, angefangen beim Mausbiber Gucky und bei den
»Anti-Mutanten«, den Báalols. Doch sie alle nahmen die Bezeichnung mehr
oder weniger gerne an. Der Begriff schliff sich ein, und spätestens mit
der Second-Genesis-Krise, der ein hoher Prozentsatz an Mutanten zum
Opfer fiel, verblasste er mehr und mehr, bis es sogar Wesen gab, die
höchstens noch Gucky als solchen tituliert hätten.
Zum ersten Mal wurde am festgefügten Mutanten-Bild gerüttelt, als die
Kartanin von M 33 auf den Plan traten. Die Kosmische Hanse übernahm von
ihnen den Begriff des »Espers«, der vor allem deswegen benutzt wurde, um
ihren besonderen Status herauszustellen: Sie konnten ihre
Psi-Fähigkeiten nämlich nur durch künstliche Stimulation (die Tränen
N'jalas) ausüben. Nach 448 NGZ verschwand dieser Begriff aber ebenso wie
die Psi-Gaben der Kartanin.
Erst nach dem Ende und der viele Jahrzehnte dauernden Überwindung der
Dunklen Jahrhunderte, in denen der missratene Kosmokratensohn, dessen
Kernidentität nur als »Monos« in die Geschichtsbücher einging,
entwickelte sich eine Begriffsdiskussion, ausgehend vom
parapsychologischen Schulungs- und Forschungszentrum der Venus. Die
Galaktiker waren infolge der über Jahrhunderte währenden genetischen
Manipulationen des Monos an den Wesen der Milchstraße sensibel geworden
für den Begriff der »Mutanten«. Die gezielt erschaffenen Geschöpfe mit
massiven Psi-Kräften ebenso wie die als Gen-Müll titulierten Bionten
brachten mit einem Mal ganz neue Kategorien ins Spiel.
Seither wurde - auch gemäß Gala ktikums-Resoluion 2668/3 - der
allgemeine Begriff der Psionten für psionisch begabte Lebewesen im
galaktischen Bewusstsein verankert. Die Bezeichnung »Mutant« geriet
immer mehr zu einer seiner ursprünglichen Bedeutung nahen Verwendung,
wie die »Monochrom-Mutanten« zeig(t)en. Er wird heutzutage hauptsächlich
auf solche Wesen angewendet, die ihre Psi-Kräfte durch genetische
Manipulation oder spontane Mutationen erlangten.
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