Rubrik:

PSI

 Unterrubriken:

Parafähigkeiten

 Zugehörigkeiten:

 

 

 Erstes / Letztes Auftreten::

PR 2333

 Zyklus

34 - TERRANOVA

  Eintragsdatum:

02.08.1998

 Letzte Änderung:

19.05.2006


Mutanten

 

Begriff aus der internationalen Science Fiction-Literatur. Die in der Perry Rhodan-Serie auftretenden Mutanten verdanken ihre parapsionischen (parapsychischen) Fähigkeiten in erster Linie der Einwirkung harter Strahlung auf die Erbmasse ihrer Vorfahren (Strahlungsunfälle, Hiroshima). Neben diesen gibt es Lebewesen mit natürlichen "Mutantenfähigkeiten" (etwa die Ilts*). Es ist strikt zu unterscheiden zwischen"positiven" Mutanten und der Vielzahl von Strahlungsopfern, bei denen sich Mutationen vor allem in körperlichen Mißbildungen zeigen. Mutantenkorps, dem Telekineten, Teleporter, Suggestoren, Telepathen und mit anderen Parafähigkeiten ausgestattete Wesen angehören. Der berühmteste Mutant ist der Mausbiber Gucky. Die Menschen hatten sich bislang mit drei Supermutanten auseinanderzusetzen: Ribald Corello, Boyt Margor und Vincent Garron
 

Quellen: Lexikon 3 L-P Seite 140 - 141 und Lexikon in PR 280 Auflage 280 Folge 3 Autor / Bearbeitung: PR-Redaktion

 

Der Solaren Menschheit begegneten schon früh auf ihrem Weg ins Universum psionisch begabte Wesen - vor allem Menschen der Erde, deren Genom zufällig durch unterschiedliche Einflüsse dergestalt verändert wurde, dass sie Psi-Fertigkeiten ausbildeten. Da nicht wenige von ihnen diese Gabe der zerstörerischen Wirkung von Atomstrahlung nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki oder anderen Atomtests verdankten, wurden sie zunächst, beinahe scheu, als »Mutanten« bezeichnet: Lebewesen, deren Gene sich spontan durch äußere Einwirkung verändert hatten, die »mutiert« waren.
Obwohl sie ursprünglich keineswegs nur positiv besetzt war, nahmen die Mutanten ihre Bezeichnung schließlich sogar stolz an. Das Team, das Perry Rhodan aus ihnen zusammenstellte, wurde als »Mutantenkorps« berühmt und beliebt. Die eher akademischen Bezeichnungen »Psi-Begabte« oder »Paranormale« fanden höchstens in akademischen Kreisen Verwendung.
Ein Ändern dieses Terminus fand nicht statt, auch nicht, als man zunehmend Wesen begegnete, die keineswegs als Mutanten im klassischen Sinne gelten durften, angefangen beim Mausbiber Gucky und bei den »Anti-Mutanten«, den Báalols. Doch sie alle nahmen die Bezeichnung mehr oder weniger gerne an. Der Begriff schliff sich ein, und spätestens mit der Second-Genesis-Krise, der ein hoher Prozentsatz an Mutanten zum Opfer fiel, verblasste er mehr und mehr, bis es sogar Wesen gab, die höchstens noch Gucky als solchen tituliert hätten.
Zum ersten Mal wurde am festgefügten Mutanten-Bild gerüttelt, als die Kartanin von M 33 auf den Plan traten. Die Kosmische Hanse übernahm von ihnen den Begriff des »Espers«, der vor allem deswegen benutzt wurde, um ihren besonderen Status herauszustellen: Sie konnten ihre Psi-Fähigkeiten nämlich nur durch künstliche Stimulation (die Tränen N'jalas) ausüben. Nach 448 NGZ verschwand dieser Begriff aber ebenso wie die Psi-Gaben der Kartanin.
Erst nach dem Ende und der viele Jahrzehnte dauernden Überwindung der Dunklen Jahrhunderte, in denen der missratene Kosmokratensohn, dessen Kernidentität nur als »Monos« in die Geschichtsbücher einging, entwickelte sich eine Begriffsdiskussion, ausgehend vom parapsychologischen Schulungs- und Forschungszentrum der Venus. Die Galaktiker waren infolge der über Jahrhunderte währenden genetischen Manipulationen des Monos an den Wesen der Milchstraße sensibel geworden für den Begriff der »Mutanten«. Die gezielt erschaffenen Geschöpfe mit massiven Psi-Kräften ebenso wie die als Gen-Müll titulierten Bionten brachten mit einem Mal ganz neue Kategorien ins Spiel.
Seither wurde - auch gemäß Gala ktikums-Resoluion 2668/3 - der allgemeine Begriff der Psionten für psionisch begabte Lebewesen im galaktischen Bewusstsein verankert. Die Bezeichnung »Mutant« geriet immer mehr zu einer seiner ursprünglichen Bedeutung nahen Verwendung, wie die »Monochrom-Mutanten« zeig(t)en. Er wird heutzutage hauptsächlich auf solche Wesen angewendet, die ihre Psi-Kräfte durch genetische Manipulation oder spontane Mutationen erlangten.
 

Quellen: Glossar in PR 2335 Autor / Bearbeitung: PR-Redaktion

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