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M 87 ist die
Zentralgalaxie des Virgo Galaxienhaufens, der aus mindestens
2500 Galaxien bestehen soll. Von der Milchstraße ist M 87, auch
Virgo A oder NGC 4486 genannt, 60 Millionen Lichtjahre entfernt.
M 87 besitzt einen Durchmesser von etwa 120.000 Lichtjahren,
damit ist sie größer als unsere Milchstraße. Durch ihre geringe
elliptische Form muss sie darüber hinaus mehr Sterne enthalten,
als die Milchstraße. Man schätzt dass M 87 ca. 2,7 Trillionen
Sonnenmassen beinhaltet woraus sich auch ihre hohe absolute
Leuchtkraft mit –22M erklärt. Im Halo von M 87 sollen sich an
die 4000 Kugelsternhaufen befinden. M 87 ist vor allem für
seinen spektakulären Jet bekannt. Der schnelle Gasstrom wird aus
dem Zentrum der Galaxie in Richtung der Milchstraße ausgestoßen,
und ragt viele Lichtjahre weit in das Weltall hinaus. Entdeckt
wurde der riesige Gasjet 1918 von H.D. Curtis am Lick
Observatory. 1966 wurde ein zweiter Gasjet entdeckt der in die
entgegengesetzte Richtung zeigt und bei weitem nicht so
auffällig ist. Virgo A ist schon lange als starke Quelle für
Radio- und Röntgenstrahlen bekannt. Untersuchungen durch das
Hubble Space Teleskops weisen darauf hin, dass sich im Kern der
Galaxie ein supermassives dunkles Objekt befindet, das etwa 2-3
Milliarden Sonnenmassen umfasst. Es besitzt eine Ausdehnung von
nur 60 Lichtjahren und ist von einer sich schnell bewegenden
Akkreditionsscheibe auf Gas umgeben (Anmerkung: Wenn sich Fehler
in den realen physikalischen Daten eingeschlichen haben sollten,
bitte an mich weitermelden). In der Perry Rhodan Serie ist M 87
als eine Galaxie mit einer ungeheuren Sternendichte bekannt. Die
CREST IV wird durch einen Unfall am 12.01.2436 nach M 87
versetzt. Das Zentrum von M 87 erstrahlt in einem blauen Glühen
und durchmisst 20.000 Lichtjahre. Im Zentrumsbereich wird eine
nicht zu ermittelnde Anzahl von 30 cm durchmessenden,
blauleuchtenden Energiekugeln geortet, die dem Zentrum der
Galaxis zustreben. Die Spender, wie man die blauen Kugeln tauft,
sind starke Radio- und Hyperwellenstrahler (PR 327, Seite 46).
Ihre Geschwindigkeit schwankt zwischen 5 und 10 Prozent
einfacher Lichtgeschwindigkeit.
Der Gasjet des Zentrums, bzw. dessen extrem starke
Hyperstrahlung, ist dafür verantwortlich, dass die CREST IV im
Zentrum von M 87 rematerialisiert. Der Gasjet an sich und das
blaue Zentrumsleuchten sind wahrscheinlich natürlichen
Ursprungs, es existiert schon seit mindestens 32 Millionen
Jahren. Nach der Flucht der Bestien veränderten die KdZ die
Wirkungsweise des Blauen Leuchtens. Mit ihrer hoch entwickelten
Technik konstruierten aus den besonderen energetischen
Verhältnissen im Zentrum eine Parafalle, Defensivwaffe gegen die
Bestien (PR 357, Seite 9). Die Parafalle, dass blaue
Zentrumsleuchten, wirkt in ganz M87 und noch rund 5 Millionen
Lichtjahre über den Rand der Galaxis hinaus. Ihre energetischer
Aufbau verhindert, dass innerhalb der Galaxis
Paratrontechnologie eingesetzt werden kann. Vordringlich ist sie
dazu gedacht, den geflüchteten Bestien den Einflug zu
erschweren, reagiert aber auch auf entsprechende
Energiesignaturen innerhalb von M87. Aktivierte
Paratronkonverter werden durch die Strahlung des blauen
Zentrumsleuchten zerstört. Erst durch entsprechende
Zusatzschaltungen (Kompensatoren) der KdZ ist es möglich,
innerhalb der Galaxis Paratrontechnologie zu nutzen (PR 346,
Seite 27). Auf Zweitkonditionierte und Dolans wirkt das blaue
Zentrumsleuchten besonders destruktiv. Es regt die lebenden
Raumschiffe zur Selbstzerstörung an, Zweitkonditionierte lässt
es panische Furcht empfinden (PR 356, Seite 62). Kugeln sprechen
auf Körper mit einem aktivierenden biologischen Aufbau an
(PR-358, Seite 18), sie werden durch die Ausstrahlung der
Zweitkonditionierten angezogen (PR-357, Seite 24). Sowohl Dolans
als auch Zweitkonditionierte wirken auf die blauen Kugeln wie
hyperenergetische Peilsender. Die blauen Kugeln nehmen Kurs auf
den Aufenthaltsort der Zweitkonditionierten (PR-357, Seite 18),
gleichzeitig verstärkt sich in dessen Umgebung der Anteil blauen
Leuchtens. Fluchtversuche innerhalb von M 87 sind sinnlos. Der
neue Standort des Zweitkonditionierten wird von den blauen
Kugeln sofort aufgespürt. Blaue Kugeln lassen sich auf Dauer
auch nicht von einem HÜ-Schirm abwehren. Andauernde Angriffe
überlasten die HÜ-Schirme (PR-357, Seite 23). Einhergehend mit
intensiver werdenden Panikattacken misst man einen allmählichen
Anstieg der Hyperstrahlung des Zentrumsleuchtens. Das Ansteigen
der Strahlung ruft bei Zweitkonditionierten Tobsuchtsanfälle,
Erregungs- und immer stärker werdende Angstzustände hervor (PR
357, Seite 12). Unter dem Einfluss des blauen Leuchtens und der
blauen Kugeln nimmt der Körper eines Zweitkonditionierten durch
explosive Zellausdehnung an Größe zu (Haluter werden von den
Kugeln nicht beeinflusst). Gleichzeitig mit dem Wachstum
verhärten sich die Zellen, so dass die Körperform erhalten
bleibt. Nach kurzer Zeit kommt die Zellexplosion zum Stillstand.
Mit dem Wachstum nehmen die Körperkräfte der
Zweitkonditionierten zu (PR-357, Seite 21). Im letzten Stadium
verliert der Zweitkonditionierte seinen Verstand, er wird
wahnsinnig (PR 357, Seite 20). Weiter kann das blaue
Zentrumsleuchten auch als eine Art fünfdimensionaler
Traktorstrahler eingesetzt werden. Mit Hilfe der Absoluten
Bewegung, wie die Terraner den Vorgang nennen, werden innerhalb
von M 87 wichtige Objekte, deren Standort genau bekannt sein
muss, per Transition innerhalb von Sekunden an ihr Ziel gebracht
(PR-349, Seite 60). Nachteil dieses Transportmediums ist, dass
auch sehr leicht fremde Objekte in den Traktorstrahl eindringen
können. Die besonderen Verhältnissen im Zentrum von M-87 stören
die energetische Stabilität der Galaxis. Durch die freigesetzten
Energien werden Existenzebenen mit einem anderen Energieniveau
stabilisiert. Überall in M 87 kann es dadurch zu
Niveauverschiebungen kommen. Dabei entstehen Kreuzpunkte durch
die man andere Existenzebenen betreten kann oder , mit etwas
Glück, innerhalb kurzer Zeit große Entfernungen in M87
zurücklegen und zu anderen Orten springen (PR 339, 340). In der
Völkergemeinschaft von M 87 stellen sechsgliedrige,
haluterähnliche Rassen einen Großteil der Völker. Alle
intelligenten Rassen sind in einem Jahrzehntausende alten
Kastensystem eingegliedert. Das Kastensystem führten die
Konstrukteure des Zentrums, mit dem Einverständnis der anderen
Völker, ein, um eine gemeinsame Front gegen die angreifenden
Bestien zu bilden. Ursprünglich bekam jede Rasse eine Aufgabe
zugewiesen, die ihren Fähigkeiten entsprach. Ist eine Rasse
ihrer Aufgabe nicht mehr gewachsen, wird sie durch eine andere
ersetzt (so werden zum Beispiel die Skoars als Kriegerkaste von
den Dumfries abgelöst).
Bekannte Völker und deren Aufgabe im Kastensystem:
Aphaneus als Psychologen;
Dumfries als Kriegerkaste (vormals Skoars);
Blauen als Ingenieure auf Industrieplaneten oder Aufseher;
Okefenokees als Philosophen;
Jinguisem stellen die Diener auf den Urlaubsplaneten;
Snebors sind Archivare und Geschichtsschreiber;
Im Jahr 2435 terranischer Zeitrechnung wird bekannt, dass es in
jüngster Vergangenheit immer häufiger zu willkürlichen, und vor
allem falschen, Einstufungen durch die KdZ kommt. Wesen die
gegen ihre falsche Einstufung rebellieren werden gefangen
genommen und notfalls einer Gehirnwäsche unterzogen. Zur dieser
Zeit wissen die Rassen nicht wer die KdZ wirklich sind und wie
sie aussehen.
Technologisch sind die Völker in M87 dem Solaren Imperium, nicht
unbedingt in ihrem wissenschaftlichen Stand, sondern vielmehr
durch die permanente Spezialisierung der Rassen (PR-346, Seite
25). Zwischen den Konstrukteuren und den anderen Völkern gibt es
ein deutliches Gefälle im technologischen Standart. Von Seiten
der KdZ wird genauestens darauf geachtet, dass ihre
Machtposition nicht in Gefahr gerät. In einzelnen Domänen kann
es vorkommen, dass die Terraner technologisch weiter entwickelt
sind, z.B. ist das Prinzip des Halbraumspürers in M 87 nicht
bekannt. Die KdZ, bzw. die Stützpunktingenieure achten genau
darauf, dass Völker mit Psi-Fähigkeiten entweder unter ihrer
Kontrolle stehen, oder aber dass dafür gesorgt wird, dass die
Psi-Fähigkeiten nicht angewendet werden können (PR-347). Während
des Auftenthalts der CREST IV in M 87werden Psi-Kräfte nur sehr
selten beobachtet (Aphaneus, Alph und Okefenokees). Allgemein
übliche Verkehrssprache in M87 ist das Zentrums-Idiom
(Anmerkung: Es gibt auch einen Kommentar über eine Zeitrechnung:
Garh’ha ist die gebräuchliche Zeiteinheit des Zentrums-Idioms.
Sie ist von Welt zu Welt verschieden, wobei ein Garh’ha niemals
den Wert von 200 Sekunden unter,- bzw. 340 Sekunden
überschreitet, PR 359, Seite 21, 2.Spalte. Ich sehe diese
Angaben als fragwürdig an.). Auch nach über 70.000 Jahren
Herrschaft der KdZ ist die Galaxis von ihren raumfahrenden
Völkern noch nicht vollständig erforscht worden. Überall gibt es
noch Planeten, auch bewohnbare, die ihnen unbekannt sind (PR
348, Seite 10).
Supersonne und Internraum:
In der Perry Rhodan Serien ist das blaue Zentrumsleuchten mit
einer aktiven Supersonne im Zentrum von M 87 identisch. Von der
rund 6620 Lichtjahre durchmessenden Supersonne geht der für M-87
charakteristische Jetstrahl aus.
Es ist anzunehmen das die Gigantsonne an sich aber schon seit
vielen Millionen Jahren existiert, da der Jetstrahl auch von der
Erde aus zu sehen ist (PR-367, Seite 39), die jetzige Größe der
Supersonne auf Sonnenexperimente der KdZ basiert (Anmerkung:
Vereinzelt taucht auch die Bezeichnung Spenderglocke für die
Gigantsonne auf).
Wie es genau zur Bildung der Hohlsonne kam, ist geschichtlich
nicht belegt. Ich bin daher auf Vermutungen der Terraner
angewiesen (Anmerkung: Die entscheidenden Experimente die zur
Entstehung des Hohlraums führten werden in den Zeitraum
geschätzt, in dem die Bestien erschaffen wurden, ausbrachen und
die Galaxis in Angst und Schrecken versetzten, PR-367, Seite 39
und Seite 44 ff.).
Wie schon erwähnt, muss es vor den Experimenten der KdZ im
Zentrum eine gewaltige Sonne existiert haben, die den Jetstrahl
gespeist hat. Durch Manipulationen der KdZ wurde sie künstlich
zur Nova aufgeheizt. Der expandierende Stern verschlang alle
Sonnen in unmittelbaren Bereich des galaktischen Zentrums und
gewann damit an Energie und Masse. Fortan stabilisieren
Kraftwerksplaneten (Powerpoints) und Transformationsstationen
(fliegende Festungen) die Hohlsonne mit der Zufuhr externer
Energie. Gleichzeitig sind Energieplaneten und die großen
fliegenden Festungen für die Steuerung, bzw. Stabilisierung, der
Parafalle verantwortlich.
Im Inneren der entstandenen Gigantsonne richten die KdZ durch
Einsatz eines Reflektorschirms einen energetisch neutralen, 6620
Lichtjahre durchmessenden Hohlraum ein (PR-367, Seite 53). Der
Reflektorschirm, eine 5-dimensionale Blase in die
Paratrontechnologie mit einfließt, schirmt den Hohlraum vor den
Energien der etwa 5 Millionen Kilometer durchmessenden
Sonnenschale ab (PR-367, Seite 44). An der Innenseite des
Reflektorschirms wird eine Oberflächentemperatur von nur +111
Grad Celsius gemessen. Gleichzeitig dämpft der Reflektorschirm
das blaue Licht der Sonne auf ein erträgliches Maß. Der
Innenraum der Hohlsonne nennt man Internraum. Durch die
Abschirmung des Reflektorschirms herrschen im Hohlraum dieselben
Verhältnisse wie in einem sternenarmen Sektor der Galaxis,
Linearflug ist möglich.
Nach der Stabilisierung des Internraums, werden durch
Strukturrisse Planeten in den Hohlraum versetzt. Die Heimat der
KdZ entsteht. Im Normalfall ist der Internraum nur per
Goldreiftransmitter zu betreten. Bei Bedarf kann kurzzeitig eine
Lücke in der Hohlsonne geschaffen werden, durch den Raumschiffe
gefahrlos in den Internraum einfliegen können.
Ein merkurgroßer Wüstenplanet dient als Empfangsstation für den
Goldreiftransmitter. Alpha-Schleuse, so wird der Planet von den
Terraner genannt, ist mit schweren Abwehrgeschützen befestigt.
Hier gibt es mehrere Empfangs- und Sendestationen, mit denen die
Verbindung zur Außenwelt aufrecht erhalten wird.
Im Mittelpunkt des Internraums ist das künstlich angelegte
Wheel-System verankert (Anmerkung: weitere Informationen zum
Internraum siehe Wheel-System).
Geschichte der Galaxis
(Nachforschungen der Terraner beweisen, dass es nach der
Machtübernahme der KdZ und der Einführung des Kastensystems zu
massiven Fälschungen in der Geschichte von M-87 gekommen sein
muss. So gelten zum Beispiel die Skoars, bei den Völkern der
Galaxis, als alleinige Schöpfer der Bestien. Die Nachforschungen
dauern noch an.)
-ca. 2564 v. Chr.:
Auf einem Gefängnisplanetoiden rebellieren die dort
untergebrachten Bestien. Der Planetoid wird geräumt. Alle
Bestien kommen ums Leben. Noch Jahrtausende danach findet man
ihre Knochen. (PR-341, Seite 25)
- 2393 n.Chr:
(eG: Bei Experimenten mit den Anlagen auf Zootkohn) wird die
Transmitterverbindung zwischen Monol und der Hohlsonne angezapft
62 hyperregenerierte KdZ werden von den Pelewon entführt
(PR-365,s.56). und gezwungen die Bestien neu zu erschaffen
(Jahresangabe PR-365,s.59).
- 2436:
Selbst 10.000 Jahre nach dem letzten Angriff der Bestien
durchstreifen die Suchflotten M-87. Die Völker sind überzeugt,
dass die Bestien sie nie in Ruhe lassen werden, solange noch
einer von ihnen am Leben ist.
- 12.1.2436:
Die CREST IV und das Schiff der Haluter Tolot und Teik werden
nach M87 versetzt. (PR-327)
-5./6.6.2436:
Das Molak-System wird von Dumfries zerstört. (PR-358)
- 4.8.2436
Auf Pauper wird die Steuerzentrale der Lebensblase vom Skoarto
zerstört. Unter den Druck der Protoalgen bricht die Lebensblase
zusammen (PR-364/365 geschätzt, kann um einen Tag variieren).
Das Dusty-Queen-System vergeht.
- 5.8.2436:
62 entführte KdZ werden von Zootkohn gerettet, der Planet
detoniert. Der Skoarto wird wahnsinnig und bei seinem Amoklauf
zerstrahlt. (PR-365, S.16)
- 28./29.8.2436
Mit der CREST IV und den beiden halutischen Schiffen dringt man
in den Internraum der Hohlsonne ein. Nach harten Verhandlungen
übergeben die KdZ den Terranern zwei betriebsfähige
Paratronkonverter (PR-367, Datum geschätzt, kann um 1-2 Tage
variieren).
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