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Inhalt
Als Alexim und Lemaha mit ihrem "Fund" auf Dynh Abhwelt ankommen,
erwacht der Aktivierungswächter. Sein Name ist Ama Zurn und er hat sich
vor über 50.000 Jahren angesichts der Bruderkriege der Lemurer selbst in
Tiefschlaf versetzt. Genau wie sein "Bruder" Immentri Luz leidet er
unter der Vorstellung, kein echtes Lebewesen, sondern ein "Erzeugnis" zu
sein. Seine Aufgabe besteht darin, den Gulver-Duo-Sonnentransmitter vor
unbefugter Nutzung zu schützen und seinerzeit hatte er die Verbindung in
Richtung Jiapho-Duo und Zhaklaan-Trio unterbrochen. Ama Zurn ist
fasziniert von der Stadt And'rol und im Gegensatz zu den Telomon wird er
eingelassen. Über semimaterielle Hologramme nimmt der Zentralrechner der
Stadt Kontakt mit ihm auf und berichtet von der Vergangenheit der
Andury. Dieses Volk habe einst in der Galaxie Siom Som für ESTARTU
gearbeitet, hätte sich dann aber von der kosmischen Bühne zurückgezogen
und sich selbst in Wesen verewigt, die sie als ihre Kinder bezeichneten:
Den Telomon. In Orellana hätten sie eine künstliche Verdickung des
Psionischen Netzes erzeugt und energetisch aufgeladen: Das
Mesoport-Netz. Dieses Netz beginne sich jetzt, nach der
Hyperimpedanz-Erhöhung und der Versetzung des gesamten Sternhaufens,
allmählich aufzulösen. Der Rechner bittet Ama Zurn, das Netz zu
"reparieren".
Obwohl diese Bitte dem ursprünglichen Auftrag des Aktivierungswächters
zuwiderläuft, geht er doch darauf ein. Er lässt sich auf Neu-Lemur
nieder und erforscht die Steuerpyramiden des Sonnentransmitters. Alexim
und Lemaha gründen derweil eine richtige Telomon-Kolonie: Immer mehr
Siedler kommen nach Enduhaim, Lemaha wird schwanger. Es gelingt Ama
Zurn, die Sonnen des Gulver-Duos anzuzapfen und die so gewonnene Energie
zu speichern, um sie, sobald genug vorhanden ist, in das Mesoport-Netz
einzuspeisen, welches auf diese Weise auf Jahrtausende hin stabilisiert
werden könnte. Der Prozess dauert allerdings Jahre, denn die Energie
muss mit einem Schlag ins Netz eingespeist werden, und die Speicher
füllen sich nur langsam. In dieser Zeit kommt es immer wieder zu
Störungen oder Komplettausfällen des Netzes, außerdem ist der Tad de
Raud Allanas-Dreen immer noch auf der Jagd nach den Telomon. Tatsächlich
gelingt es der Präkog-Prinzessin seines Schiffes, eines der
Telomon-Dörfer aufzuspüren, denn die Tarnvorrichtungen der
Nullschirm-Kombo sind ebenfalls geschwächt. Einige Telomon verlieren bei
dem Angriff ihr Leben, doch Ama Zurn greift ein, hält die Tad de Raud in
Schach und organisiert die Evakuierung. In der Aufregung verliert Lemaha
ihr Kind.
In den folgenden Jahren fallen weitere Dörfer den Störungen und den
Angriffen der Tad de Raud zum Opfer, aber sie können stets rechtzeitig
geräumt werden. Allanas-Dreen wird daraufhin hingerichtet. Lemaha wird
erneut schwanger. Als die Energiespeicher fast voll sind, empfängt Ama
Zurn den Aktivierungsimpuls des Sonnentransmitters. Er hat keine Wahl,
als seiner Grundprogrammierung zu folgen: Er muss den angekündigten
Transport ermöglichen - aber damit würde die gesamte bis jetzt
akkumulierte Energie verloren gehen. Daraufhin verstärkt er die
Zapfstrahlen, so dass der Vorgang enorm beschleunigt wird. Damit wird
aber auch eine Ortung möglich, Enduhaim muss evakuiert werden. Prompt
erscheint Deville-Kareems Flotte. Als das KombiTrans-Geschwader im
Sonnentransmitter ankommt, wird Ama Zurn durch die hyperenergetischen
Effekte bewusstlos. Alexim bringt Ama Zurn nach And'rol in Sicherheit
(wobei er von Trim Marath und Startac Schroeder beobachtet wird), wenig
später kommt der Aktivierungswächter wieder zu sich. Er ist mehr als
überrascht, als Alexim ihm eine Aufzeichnung der Geschehnisse in
Enduhaim zeigt, denn darin sieht er nicht nur eine der gefürchteten
"Schwarzen Bestien", sondern auch den Aktivierungswächter Immentri Luz…
Kommentar:
Schon wieder so ein Roman, zu dem ich nicht mehr sagen kann, als dass er
mich nicht so recht vom Hocker reißt - wahrscheinlich fehlt mir einfach
die Abstraktionsfähigkeit, um sagen zu können, woran das liegt. Mehr und
mehr wirken die Telomon auf mich wie nicht ganz gelungene
Hobbit-Plagiate, außerdem bekomme ich allmählich den Eindruck, dass auch
der Orellana-Sternhaufen nur eine weitere unbedeutende Station des
KombiTrans-Geschwaders auf dem Weg nach Hangay sein wird. Ich glaube
nicht mehr, dass sich hier irgendetwas Entscheidendes ereignen wird.
Vielleicht werden die beiden Aktivierungswächter sich begegnen - aber
was sollte das bringen? Wahrscheinlich wird das Mesoport-Netz zu guter
Letzt mit neuer Energie geflutet werden, Ama Zurn wird den Durchgang
durch den Sonnentransmitter ermöglichen, und das wird's gewesen sein.
Sobald Atlan & Co. aus den Klauen der Tad de Raud befreit sein werden,
wird auch dieses Volk keine Rolle mehr spielen und im Serien-Nirwana
verschwinden.
J. Kreis, 13.05.2007 |