2016 / 15 April 2000 Seiten: 63 Preis: 3,00 DM EAN 1: 4399124603003 EAN 2: 02016

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Die Einsamen der Zeit

Die SOL funkt SOS - 18 Millionen Jahre in der Vergangenheit

Andreas Findig


Zyklus:  31 - Die Solare Residenz (PR 2000 - 2049)  1300 - 1304 NGZ
Großzyklus:  04 - Die Solare Residenz (Zyklen 31 - 32 / PR 2000 - 2199)
Weitere Angaben:

Örtlichkeiten:

Zeitraum:

Hardcover:

Ausstattung: Report Nr.314 mit Rißzeichnung

Die Hauptpersonen
Atlan Der Arkonide kämpft gegen die Mundänen - und mit seinem Extrasinn
La-Pharoke Ein Tharoidoner erkennt die Zeichen der Zeit
Ru Ri-Garriott Die Kronefin von Orllyndie liebt den Mann, der den Morgen macht
Zeiban Vit-Terous Der politische Führer des "Blauen Blond" sieht rot
Angusarath Der Pilzer von Uum feiert das Fest der dreifaltigen Sonne
Allgemein    Seitenanfang
Titelzeichner: Ralph Voltz
Innenillus: Alfred Kelsner
PR-Kommunikation: Kommunikation mit der Zukunft
Computer: -
Kommentar: Rainer Castor: Fremde Freunde
Lexikon: -
Glossar: Doo XIII / Dookies / Myles Kantor / Kosmologen von Segafrendo / Pragaend / Marth Rhavved / Schatztaucher / Schlacht von Torm Karaend / Shriftenz / Torm / Tormium / Vazzaver
Rißzeichnung: -
Statistiken: Autorenporträt Andreas Findig
Leserbriefe: Florian Griesbeck / Eugen Schneider / Dierk Holzwarth / Michael Berg / Björn Schmidt / Gerd Hoffmann / Matthias Loch / Ludger Frank / Inge Regner / Wolfgang Deilmann / René Sauß / Stefan Schenk
Lesergrafik: -
Leserstory: -
Rezension: -
Witzrakete: -
Computerecke: -
Reportdaten    Seitenanfang
Reportdaten: Nummer 314 / Seiten: 11 / Reinhard Habeck: Rüsselmops / Harry Messerschmidt: Kontakt-Knilch - Lange Flugzeiten (im Report) / Voschau: SF-Programm Mai 2000
Reporttitel: Raimund Peter: Werkstattbericht: Raumschiffe in 3-D / Dimitra Bachtsevanidis: PR-Weltcon 2000
Report-Rißzeichnung: Gregor Paulmann: Der "Hyperkon-Antrieb" (oder das Metagravtriebwerk)
Clubnachrichten: -
Fanzines -
News: -
Reportgrafik: -
Romaninhalt    Seitenanfang
Segafrendo, irgendwann in ferner Vergangenheit: Die Flotte der Mundänen hat die SOL eingekreist und mit zahlreichen Schiffen die Flugbahn verlegt. An das Erreichen, der zum Hypertakt als Minimum geforderten 50% Lichtgeschwindigkeit, kann nicht mehr gedacht werden. Die SOL müsste durch mehrere Hundert Mundänen Schiffe hindurchfliegen und die ständigen Kurswechsel und Ausweichmanöver gehen auf Kosten der Geschwindigkeit. Die Mundänen fordern über Hyperfunk die kompromisslose Kapitulation der SOL und Atlan zählt nach der Auswertung insgesamt 7509 mundänische Einheiten, die den Kessel um die SOL immer enger ziehen. Das Carit gepanzerte Hantelschiff befindet sich noch immer nahe des ausgedehnten Trümmerfeldes aus Schiffwracks der Galaktischen Krone, die von einer riesigen, verlustreichen Raumschlacht in der Vergangenheit zeugen. Atlan gibt Befehl mit der SOL in das Trümmerfeld einzutauchen, um sich vorübergehend den Mundänen zu entziehen. Doch selbst in dem Trümmerfeld sind die Galaktiker nicht vor den Nachstellungen der Mundänen, oder auch Januskrieger genannt, sicher. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die SOL in ernsthafte Bedrängung gerät und so entschließt sich Atlan zum Absetzen eines Hilferufes, mit den Symbolen von ESTARTU. La-Pharoke ist ein Tharoidoner und lebt auf dem Planeten Uum. Der kleinwüchsige, blauhäutige Humanoide mit den goldgelben Haaren, bedient das Kronenfunknetz, ein verästelter Rechnerverbund, der in fast jeden Winkel von Segafrendo reicht. Außerdem beschäftigt sich La-Pharoke intensiv mit den Eingeborenen Intelligenzwesen von Uum, pilzartigen Wesen, genannt Naurach. Die Naurach feiern in diesen Tagen das Fest der dreifaltigen Sonne, das aus der Verehrung des des Dreier-Zentralgestirns entspringt. La-Pharoke sieht seine Zeit auf Uum nur als vorübergehendes Exil. Sein Sinnen zieht ihn langfristig zurück nach Orllyndie, der Hauptwelt der Galaktischen Krone. Als La-Pharoke den Feierlichkeiten zur dreifaltigen Sonne beiwohnt, kommt es zu einer Katastrophe. Ohne Vorwarnung erscheint eine große Mundänen Flotte im System und schleust augenblicklich Landungseinheiten aus, die sofort Kurs auf Uum nehmen. Die gelandeten Mundänen Krieger richten ein fürchterliches Blutbad and und töten mit ihren Waffen alle Naurach und Tharoidoner deren sie habhaft werden können. Ein furchtbares Gemetzel bricht aus, bei dem die einheimischen Intelligenzen keine Chance zur Gegenwehr oder Flucht haben. La-Pharoke kann nur knapp den wütenden Mundänen mit dem »Versetzer« entkommen. Zurück auf der Zentralwelt Orllyndie kann sich La-Pharoke trotz dem Widerstand seiner politischen Gegner über die Zeit behaupten und neue Ämter bekleiden. Der Tharoidoner hat die Zeichen der Zeit erkannt und verfolgt ein neues Konzept, der totalen Vernichtung durch die Mundänen zu entgehen. Nicht gigantische Raumschlachten mit den gegnerischen Flotten, sondern eine neue Organisation, neue Schiffe und ausgebaute Fluchtwelten sollen den Untergang der Galaktischen Krone abwenden. La-Pharoke ist sich dessen bewusst, das auch Pur Straviente, so schön die Stadt auch sein mag, nichts weiter als ein vorübergehendes Versteck gegen die barbarischen Feinde aus der Galaxis Dubensys darstellt. Der alte Prinzipal war in den Augen La-Pharokes ausgebrannt und unfähig sein Volk vor dem Untergang zu bewahren, deshalb beschließt der junge Tharoidoner beim nächsten Konvent selbst für das Amt des Prinzipals zu kandidieren. Auf dem Konvent kommt es zum Eklat. La-Pharoke, der sich vor den versammelten Vertretern aller Krone Völker für das Amt des Prinzipals bewirbt, wird vom amtierenden Herrscher rigoros in der Redezeit beschnitten und schwer diskreditiert. Der amtierende Herrscher schreckt selbst vor Lügen nicht zurück, um die Abgeordneten der Versammlung gegen La-Pharoke aufzubringen. Der junge Tharoidoner verlässt niedergeschlagen das Rednerpult und sieht seine Vision am Ende und zerstört. Da spürt La-Pharoke plötzlich die Impulse der Schrumpfseele von Angusarath, die der Tharoidoner seit dem Untergang Uums und dem Tod seines Freundes bei sich trägt. gestärkt kehrt er in den Konvent-Saal zurück und stellt sich erneut der Versammlung. Als La-Pharoke unverhofft Hilfe eines Abgeordneten erhält, der ihm seine Redezeit abtritt, spricht er mit tiefer innerer Überzeugung von seiner Vision einer neuen Zukunft. La-Pharoke kann nicht nur die Lügengespinste des amtierenden Herrschers beiseite fegen, sondern auch die Mehrheit der Versammlung von seinen Ideen überzeugen. Mitten in seine Rede platzt eine ungeheuerliche Meldung. Ein Schiff das im Namen von ESTARTU unterwegs ist ruft mit höchster Dringlichkeit um Hilfe! Der Versammlungssaal verwandelt sich übergangslos in ein heilloses Durcheinander. La-Pharoke sieht seine Chance gekommen und fordert dem fremden Schiff beizustehen. Aus allen Teilen von Segafrendo lässt La-Pharoke die letzten einsatzfähigen Schiffe zusammenziehen und fliegt die Koordinaten des Notrufes an. La-Pharoke lässt es sich nicht nehmen, die zusammengewürfelte Flotte aus 1100 Blatt-, 6000 Blütenschiffen und 500 anderen Raumern persönlich zu kommandieren. Als man auf der SOL bereits darüber nachdenkt, eine SOL-Zelle für einen Fluchtplan zu opfern, fallen plötzlich Hunderte fremder Schiffe aus dem Hyperraum. Atlan ist überrascht, erkennt aber in den fremden Schiffstypen Einheiten der Galaktischen Krone. Eine Schlacht entbrennt, bei der die Krone einen hohen Blutzoll zahlen muss, aber im Moment der Verwirrung bei den Mundänen gelingt der SOL die Flucht in den Hypertakt. Die Rettungsaktion der Galaktischen Krone ist geglückt. Zuvor empfängt SENECA noch einen Richtspruch mit astronomischen Koordinaten, verbunden mit dem Namen eines Sonnensystems - Orllyndie. Zurück auf Orllyndie erlebt La-Pharoke wie das gigantische, goldene Hantelschiff nahe Pur Straviente zur Landung ansetzt, ein beeindruckendes Schauspiel!