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»Der
SF-Autor aus der Schweiz«
Als Mekka der Science Fiction ist die Schweiz nicht unbedingt bekannt.
Das könnte sich bald ändern: Mit dem Roman »Lazarus Tod« gibt der 1976
in Bern geborene Schriftsteller Marc A. Herren seinen Einstand in der
fantastischen Welt von PERRY RHODAN, der größten Science-Fiction-Serie
der Welt.
Als Sohn eines Bäckerehepaars lernt Marc A. Herren nach eigenen Worten
»schon früh die Symbiose von Handwerk und Kreativität kennen«. Der am
21. März 1976 geborene Schweizer hilft seinen Eltern in der Bäckerei,
entwickelt aber unterschiedliche Interessen, die sich alle um das
Geschichtenerzählen drehen: Lesen, Schreiben, Filme und Theater.
Bereits als Jugendlicher liest er mit großer Begeisterung die
Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN. An den Weltraum-Abenteuern
interessieren ihn vor allem »die kosmische Dimension und die
faszinierenden Charaktere«.
Herren besucht die Wirtschaftsmittelschule, später die Höhere Fachschule
für Wirtschaft; er ist seitdem gelernter »Betriebswirtschafter HF«.
Zwischendurch leistet er seinen Militärdienst und hält sich im Ausland
auf. Seit einigen Jahren arbeitet Herren für eine große Schweizer Bank,
bei der er nach wie vor in der Funktion eines Teamleiters im Bereich
e-banking tätig ist.
Seine »kreativen Gelüste« entführen ihn im Sommer 2000 nach Hollywood an
die New York Film Academy. Die gewonnene Greencard schlägt er allerdings
aus und kehrt zurück in »die gute alte Schweiz«, wo er an seiner
»bürgerlichen Karriere« arbeitet. Parallel dazu verfasst der junge Autor
eigene Kurzgeschichten und nimmt an Schreibwerkstätten teil, bei denen
er Kontakte knüpft. In der Folge schreibt er Romane für die
Amateur-Serie »Thydery«, die moderne Science-Fiction-Ideen mit einer
groß angelegten Hintergrund-Geschichte verbindet.
Dadurch wird die PERRY RHODAN-Redaktion auf ihn aufmerksam. Da man für
die neue Reihe PERRY RHODAN-Action, die im Frühjahr 2008 startet, auch
auf »neue Köpfe« setzen will, wird Marc A. Herren angesprochen. »Ich war
völlig überrascht«, erinnert sich der Autor, »dass ich an der Serie
mitwirken durfte, die mich ein Leben lang geprägt hat.«
Der Autor, der fließend Deutsch, Englisch und Französisch und »leidlich«
Schwedisch, Spanisch und Italienisch spricht, ist darüber hinaus in
vielen anderen Bereichen tätig. So wirkt er als Pressechef eines
erfolgreichen Damenvolleyball-Teams und arbeitet in den Ferien auf einer
schwedischen Tauchbasis auf Gran Canaria.
»PERRY RHODAN-Action ist sowohl für einen Neu-Autor als auch für einen
Neu-Leser die optimale Möglichkeit zum Einstieg, da der große kosmische
Überbau, der die Hauptserie prägt, noch nicht so komplex ist«, freut
sich der Schweizer. »Zudem macht es ganz einfach Spaß, den jugendlich
wirkenden Perry Rhodan die Abenteuer an vorderster Front erleben zu
lassen. Ich bin sicher, dass die Serie erfolgreich sein wird, da sie für
alle etwas bereit hält: Sie ist spannend, abwechslungsreich und
nostalgisch – ein Schulterschluss zwischen der Serienvergangenheit und
der fernen Zukunft.«
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