Biophysikalische Hyperregenerierung
Medizin   Okefenokees   -> Lexikon 3 A-E Seite 119-120 & Glossar in PR 369 Folge 89 & Glossar in PR 2195

Verfahren zur effektiven Wiedergeburt eines verstorbenen Lebewesens aus dem Volk der Okefenokees. Die atomare und subatomare Struktur der individuellen DNS-Moleküle wird erfaßt, gespeichert und anschließend zur künstlichen Herstellung eines neuen, identischen Individuums genutzt. Dieses Individuum ist zwar seinem vorherigen "Muster" vollkommen gleich, entsteht aber nicht als erwachsenes Wesen im Alter des verstorbenen Originals, sondern durchläuft sämtliche Stadien der Wesensentwicklung. Das Zentralnervensystem entwickelt sich dabei erheblich früher als beim normalen Prozeß. Schon im embryonalen Stadium, spätestens im Moment der Geburt, ist das Gehirn in der Lage, ein dem Originalindividuum gleichwertiges Bewußtsein zu erzeugen. Das Körperwachstum vollzieht sich in rasender Schnelle. Nur Stunden dauert es, bis das neue Wesen die Größe seines Originals erreicht hat. Die dazu benötigten Aufbaustoffe lagern als Nullgravokompaktkerne im Organismus, eine Nahrungszuführung von außen ist überflüssig. Da dieses Verfahren den bedeutenden Vorzug hat. alle von außen an das Originalwesen herangetragenen Schäden wie Verletzungen, Organdefekte usw. zu übergehen, entwickelt sich das Zweitwesen allein gemäß seiner Erbveranlagungen zu einem Okofenokee, auf den auch keine Umwelteinflüsse gleich welcher Art jemals hätten einwirken können. Es entstehen Individuen in ihrem "optimalen" Zustand, daß heißt auch frei von Krankheiten und Zwergwuchs. Sie sind in Geist und Körper stark und somit fähig, als die Konstrukteure des Zentrums die Herrschaft über die Galaxis M 87 auszuüben


Text aus Glossar 2195:

Als die Terraner mit der CREST IV in der Galaxis M 87 operierten, kam es zu einem Einsatz auf dem Kristallplaneten Monol. Diese Welt besaß keine eigene Sonne, wurde aber von benachbarten Sternen beleuchtet und bestand im Wesentlichen aus dem Schwingquarz Howalgonium. Als Gucky teleportierte, geriet der Mausbiber in einen fünftausend Meter hohen, golden leuchtenden Kristallturm. Normalerweise wurden in diesen Türmen die biologisch toten Okefenokees gewissermaßen wiedergeboren. In diesem Fall wurde der Mausbiber einer biophysikalischen Hyperregenerierung unterzogen. Bei dieser wurde das Bewusstsein Guckys von seinem etwa sechshundert Jahre alten und schon deutlich erschöpften Körper getrennt. Der Ilt selbst erhielt im Verlauf der Prozedur einen neuen Leib - der entstandene Embryo entwickelte sich daraufhin beschleunigt. Als der neugeborene Gucky gefunden wurde, war er bereits zu einer Größe von einem Meter herangewachsen - so groß wird ein Mausbiber normalerweise nach etwa hundert Jahren