Register:

PR-Heftserie

 Rubrik:

Völker

 Unterrubriken:

M 87

 Zugehörigkeiten:

Skoars

 Zyklus

6 - M 87

 Eintragsdatum:

November 1988

 Letzte Änderung:

26.02.2007



Seite, Script & Datenbank © Schroty's PR & Atlan Materiequelle 2007

Bestien

 

Durch genetische Manipulationen der Okefenokees aus dem Volk der Skoars hervorgegangene Rasse. Als lebende Kampfmaschinen sollen sie Soldatendienste leisten, wozu ihre Körperform bestens geeignet ist. Sie gleichen den Halutern, sind jedoch größer und haben eine borstige, schwarzbraune bis rotgelbe Haut. Ihre "Produktion" erfolgt etwa 70.000 Jahre v.Chr. Sehr bald werden die Bestien so mächtig, daß sie ihre Herren angreifen können, der erste Krieg zwischen ihnen und den Okefenokees entbrennt. Er endet mit der Niederlage der Aggressoren, die dank des erbeuteten Dimetranstriebwerks die Galaxis M87 verlassen und sich in den Magellanschen Wolken ansiedeln können. Dort entwickeln sich zwei neue Typen, die Uleb und die Haluter. Ein mit ungeheurem Aufwand vorgetragener Angriff auf M87 scheitert unter furchtbaren Verlusten. Im Jahr 2436 existieren von den Bestien noch folgende Nachfolgetypen: in M87 die Pelewon und die Mooghs, in den Magellanschen Wolken die Uleb und die von ihnen entwickelten Zweitkonditionierten, in der Milchstraße die Haluter

 

© VPM


Name: Bestien, Die Ersten 
Habitus: entfernt humanoid

Körpergröße: 3,50 Meter, Schulterbreite: 2,50 Meter (Bestien der ersten Zuchtreihe. Spätere Züchtungen und Zweigvölker werden bis zu 4,50 Meter groß.)

Körperliche Besonderheiten (Der Text zu diesem Punkt wurde im wesentlichen dem Völkerdatenblatt der Haluter, von Michael Thiesen entnommen):

In Statur und den Fähigkeiten gleichen die Bestien der ersten Zuchtreihe im wesentlichen den Halutern der Milchstraße (Anmerkung: In den Lexika wird das Aussehen der Bestien anders beschrieben. Bei diesen Beschreibungen handelt es sich um das Aussehen späterer Nachkommen. Die Haluter hingegen stammen direkt von geflüchteten Bestien ab. Somit ist es nur logisch, dass die Haluter am ehesten den Bestien des Urtyps entsprechen. Leider gibt es vom Urtyp in den Quellen keine genaue Beschreibung). Bestien sind sechsgliedrige Lebewesen. Ihr mächtiger Körper ruht auf zwei relativ kurzen Säulenbeinen mit sehr stark ausgeprägten Sprunggelenken. Die Füße sind sechszehig. Die ebenfalls mit mächtigen Sprunggelenken ausgestatteten, kurzen Brustarme sitzen etwa in gleicher Höhe wie die Handlungsarme, jedoch weiter vorne. Sie unterstützen die Beine beim Springen und Laufen (Anmerkung: Ob die Bestien die gleiche Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h entwickeln und bis zu 15 Stunden aufrechterhalten können, ist nicht 100prozentig gesichert !). Die an den Schultern ansetzenden, muskulösen Handlungsarme sind wesentlich länger als die Brustarme. Mit den fein steuerbaren, sechsfingrigen Händen bilden sie die eigentlichen Greifwerkzeuge. Der Rumpf, der einen ovalen, fast kreisförmigen Querschnitt aufweist, enthält zwei Herzen mit willentlich steuerbaren Ventilen. Im Normalfall bleibt eines der Herzen in Reserve. Nur bei besonderen körperlichen Belastungen oder bei einer Beschädigung des anderen Herzens wird es durch Willenskraft eingeschaltet. Der Kopf sitzt ohne erkennbaren Halsansatz auf dem Körper, ist jedoch schnell drehbar. Er ist eine Halbkugel mit einem Basisdurchmesser von 80 Zentimetern und einer Höhe von 40 Zentimetern. Sein Inneres ist etwa in halber Höhe durch einen panzerartigen Knochenwulst in zwei Bereiche geteilt. In der gepanzerten oberen Schädelrundung sitzt das Ordinärhirn. Es ist für die Bewegungssteuerung, die Verarbeitung von Sinneseindrücken sowie für das normale Denken und Fühlen der Bestie verantwortlich. Der darunter liegende Hohlraum ist der Sitz des Planhirns, das der Funktion und Leistung nach mit einen hochentwickelten organischen Computer von extremer Packungsdichte darstellt. In den mikroempfindlichen Speichersektor kann der Haluter gezielt Daten eingeben. Das Planhirn dient durch seine umfassenden analytischen und synthetischen Fähigkeiten als Helfer des Ordinärhirns. In besonders prekären Situationen kann die Bestie aber auch seinen gesamten Körper der Vorherrschaft des Planhirns unterstellen. Außen an der Kopfkuppel sind die drei runden, 20 Zentimeter durchmessenden, rotleuchtenden Augen zu erkennen. Sie können durch starke Lider verschlossen werden, die sich lamellenförmig verengen. Die Augen sind infrarotempfindlichen und können 10 Zentimeter weit aus dem Kopf ausgefahren werden. Die beiden Seitenaugen sitzen dort, wo sich bei einem menschlichen Schädel die Schläfen befinden. Das dritte, das Stirnauge, sitzt weiter oben, oberhalb des Ordinärhirns, so dass sich ein gleichschenkliges, ungleichseitiges Dreieck ergibt. Hinter den Seitenaugen sitzen die kaum erkennbaren Ohren. Sie sind rund und können ausgefaltet werden. Die Nasenöffnungen sind flach, kaum sichtbaren und können verschlossen werden. Eine Bestie ist fähig, bis zu 5 Stunden ohne Schutzanzug in absolutem Vakuum durchzustehen. Sie besitzt dazu einen Vorrat an Substanzen, aus denen Sauerstoff abgespalten werden kann. Zudem vermag sie durch eine gezielte Unterkühlung ihrer Gehirnzellen den Sauerstoffbedarf auf 20 Prozent des Normalwertes drosseln (Anmerkung: Der vorherige Absatz basiert allein auf der Annahme, dass die Haluter direkt von den Urbestien abstammen und damit deren Fähigkeiten übernommen haben, PR-395). Unter den Atemöffnungen befindet sich ein sehr breiter, dünnlippiger Mund mit einem Raubtiergebiss. Die Zähne sind durch zelluläre Strukturumwandlung so verstärkt, dass sie selbst Felsgestein und harte Metalle zermahlen können. Eine Bestie kann fast jede Art von Nahrung aufnehmen. Beliebiges Material wird dem Konvertermagen zugeführt, der es durch Materieumwandlung so verändert, dass dem Körper die benötigte Energie zugeführt werden kann. Die völlig haarlose Haut der Bestien ist tiefschwarz und lederartig (Anmerkung: Der vorherige Absatz basiert allein auf der Annahme, dass die Haluter direkt von den Urbestien abstammen und damit deren Aussehen übernommen haben, PR-395), geringe Abweichungen sind wahrscheinlich. Die verschiedenen Abarten späterer Bestienzweige weichen teilweise stark von diesem Aussehen ab. Eine Bestie ist in der Lage, das völlig von seinem Willen abhängige System seiner Zellen auf molekular-atomarer Basis strukturell so umzuformen, dass sein Körper die Konsistenz und Durchschlagskraft eines Stahlblocks erhält. Alle bisherigen Bestientypen haben gemeinsam, dass die eine Zellkernstrahlung besitzen, auf die bisher alle bekannten Völker aus M-87 mit großer Furcht und Panikattacken reagieren (Anmerkung: Das Wirken der Zellkernstrahlung ist eventuell auf die besondere Energiestruktur von M87 zurückzuführen. Sie könnte das gemeinsame Bindeglied sein, die die beheimateten Völker empfindlich gegenüber der Zellstrahlung der Bestien macht. Ursprünglich könnte die Zellkernstrahlung als bewusste Waffe der Bestien gedacht gewesen sein.). Völker die in nicht M 87 beheimatet sind, reagieren nicht auf die Zellkernstrahlung.

Lebenserwartung: unbekannt

Fortpflanzung:

Fast alle Bestienarten sind eingeschlechtliche Wesen. Die Entstehung eines Kindes können sie durch Kontrolle ihrer Körperfunktionen bewusst herbeiführen. Im Fall der Urbestien sorgte die Möglichkeit der Kontrolle dazu, dass sie ihren Fortpflanzungsprozess enorm beschleunigen.

Psychische und soziologische Besonderheiten:

Der Urtyp der Bestien entstand durch Genversuche der Okefenokees an skoarschem Zellmaterial. Ziel dieser genetischen Experimente war es, eine den Okefenokees treu ergebene Rasse aus lebende Kampfmaschinen zu erschaffen. Mit dem ersten Bestientyp entsteht eine Rasse hochintelligenter Wesen, frei von allen moralischen Grundsätzen. Dafür werden sie mit einem extrem großen Aggressionspotential ausgestattet. Ohne natürlich entstandene moralische Grundsätze lassen die Bestien ihrem Drang nach Gewalt freien Lauf. Der Jahrtausende dauernde Kampf gegen die Völker von M 87, und vor allem die erste Niederlage die zur Flucht von Millionen von Bestien führt, ruft in den Bestien eine tiefe Psychose hervor. Es ist die Furcht vor Verfolgung und Ausrottung durch die Konstrukteure des Zentrums, die fortan ihr Handeln bestimmen. Gleichzeitig rüsten sich die in M-87 verbliebenen Bestien zu einem neuen Kampf gegen die KdZ.

Verwandte Spezies:

Im Laufe der Jahrtausende entstehen viele Abarten des ursprünglichen Bestientyps. In M 87 sind es die Pelewon (4,50 Meter groß, grüne, geriffelte Haut) und die Mooghs (4 Meter groß, schwarzbraune bis rotgelbe, borkige, mit sechseckigen Hornplatten besetzte Haut) die bekanntesten Bestientypen. 200 Millionen Bestien flüchten in die Magellanschen Wolken. Sie züchten dort durch Selbstversuche die Ulebs (ca. 4 Meter groß, grüne Haut mit sechseckigen Schuppen). Später wird die Hälfte der Magellan-Bestien in die Milchstraße geschickt, aus ihnen entstehen später die Haluter (ca. 3,50m groß, lederartige, tiefschwarze Haut). Die andere Hälfte der Nachkommen der geflüchteten Urbestien wird von den Ulebs für erneute genetische Forschungen geopfert. Das Ergebnis dieser Forschungen sind die Zweitkonditionierten (ca. 4 Meter groß, lederartige, tiefschwarze Haut). Was aus den restlichen 600 Millionen geflüchteten Bestien geworden ist, verhüllt noch das Dunkel der Geschichte. Im bisher von Terranern erforschten Bereich des Universums gelten die Bestien des Urtyps als ausgestorben.

Geschichte: wird nachgetragen, wenn der Zyklus vollständig bearbeitet wurde!

Quelle: PR-342,347,395, Völkerdatenblatt Haluter v. Michael Thiesen

 

Quellen: Lexikon 3 A-E Seite 113 / PR 342 / PR 365 / PR 372 / PR 395 / PR 2300 / PR 2309 Autor / Bearbeitung: Torsten Orth - CREST-Datei: http://www.crest-datei.de